Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage zur Besiedlung einiger Planeten
Coldstone
29.05.2004, 22:38
Ich habe da mal ne Frage.
Ich las gerade das innerhalb unseres Sonnensystems im BT Universum die Planeten Mars UND Venus bewohnt sind.
Beim Mars kann ich es ja noch verstehen, der ist der Erde noch relativ ähnlich gewesen, da dürfte Terrafromen einfach gewesen sein.
Aber die Venus???
Sicher, man kann die Athmosspähre änderen, aber der Druck auf dem Planeten? Oder die immense Hitze?
Laut Quellen gibt es Kuppelstädte, aber wie kamen die dahin?
IMO ist ein Planet wie die Venus nicht zu besiedeln, da so ziemlich alles was man dahinschicken würde, von dem immensen Druck zerquetscht werden würden.
Nicht umsonst wird die Venus als ein Planet beschrieben, auf dem ein Mensch gleichzeitg erstickt, zerquetscht, geröstet und von Säure verätzt werden würde.
ThrawnWard
29.05.2004, 23:08
´Hier mal der Text zu Venus aus dem IS Soucebook: Natürlich gibt es ungereimtheiten, aber wo gibt es die im BT Universum nicht. Alles eben SF.
Planet: Venus
Sternen Typ: G2V
Position im System: 2 von 9
Anzahl der Monde: 0
Von Wasser bedeckte Oberfläche: 0%
Atembare Luft: Tödlich
Gravitation: 0.9G
Äquatortemperatur: 482°C
Flugzeit bis zum Sprungpunkt: 9 Tage
Aufladstation: Zenith und Nadir Sprungpunkt
Herschende Fraktion: Word of Blake
Bevölkerung: 7000
Am häufigst vorkommende Lebensform: keine
Das Terraformen der Venus begann in den späten Jahren des 22. Jahrhunderts. Nachdem 20 Jahre lang Algen über dem Planeten abgeworfen wurden, um die der dünnen Atmosphäre Sauerstoff abzugewinnen, brachte man zahllose Eisbrocken aus ihrer Umlaufbahn und lief sie mit dem Planeten kollidieren, da das Klima auf der Venus nun warm genug war das diese schmelzen konnten. Und so war die Venus im Jahre 2203 bereit für eine erste bemannte Mission. Zwanzig Atmosphärenumwandler wurden installiert die die Arbeit der Algen fortsetzten und die dünne Atmosphäre des Planeten umwandelten.
Als die ersten Kolonisten auf der Venus ankamen lag ihr Hauptaugenmerk im Bergbau. Dies änderte sich im Jahre 2245, als Timothy Gothic entdeckte das die Planetenoberfläche reich an natürlichen Chemikalien war, die sich leicht in einen guten Dünger umwandeln lassen würden. Er und seine Freunde gründeten kurzer Hand die erste Hydrofarm auf der Venus. Und praktisch über Nacht zahlte sich dieses Unternehmen aus. Als schließlich ein Weg gefunden wurde die Venus Oberfläche mit künstlichem Mutterboden zu überziehen, richteten sich die Blicke der großen Landwirtschaftskonzerne der Erde ins All. Riesige Schiffe brachten Ladung um Ladung künstlicher Muttererde und normalen Boden in vielen Schichten über weite Teile der Venus Oberfläche auf, so das der Planet kurze Zeit später genug Lebensmittel für die Erde, den Mars, sowie für sich selbst produzierte. Die damalig größte Kuppelstadt, Aphros, wurde im Jahre 2232 zur planetaren Hauptstadt. Ein Jahrzehnt später öffnete die Aphros Militärakademie ihre Luftschleusen für erste Kadetten, den wie in ihren Schwestereinrichtungen auf dem Mars oder auf der Erde, wurden hier die nächsten Generationen des Sternenbund Offizierscorps herangezogen. Ebenso wie viele andere Sternenbundeinrichtungen ereilte die Akademie dasselbe Schicksal, als einige Monate nach dem Amaris Coup ein nuklearer Gefechtskopf alles im Umkreis auslöschte. Untersuchungen der Ruinen haben bisher nur wenig Handfestes zur Tage gebracht, jedoch werden die Untersuchen noch weitergeführt. Seit dem Fall des Sternenbundes, entwickelte sich die Venus wieder zu dem zurück was sie eins war. Zehn der automatischen Atmosphärenumwandler fielen aus und die Atmosphäre der Venus veränderte sich bedenklich. Hektarweise verschwand das kostbare Farmland und wurde von den starken Winden abgetragen. Die einzigen drei, noch bewohnbaren Städte sind: Aphros, Kilic und Genny, die restlichen Städte und Siedlungen mussten aufgegeben werden. Den letzten Untersuchungen und Schätzungen zur Grundlage wird die Venus in 40 Jahren nicht mehr bewohnbar sein. Stand: 3056
Update 3064: Heute ist nur noch die Kuppelstadt Aphros Aktiv und wird primär von Kadetten der Militärakademie Aphros bevölkert. Die vorletzte wurde bei einer Explosion zerstört, wobei viele Anhänger der Shunners Fraktion starben.
Relevante Einrichtung auf der Venus ist die Military Academy of Aphros.
Deutsche Quelle:
http://www.word-of-blake.de im Bereich Gebiet. Grammatisch noch nicht ganz korrekt die Seite ^^
Hightower
29.05.2004, 23:24
@Thrawn
Danke,hast mir grad ne Abhandlung erspart :D
Man muss 2 Dinge bedenken:
1.spielt unser kleines BT-Versum in über 1000 Jahren
2...das ist Science Fiction(Zitat Raumpatrouille)
;)
Zu 1.
Von der Idee des Warpantriebs(1966) bis zur ersten funktionierenden Materie/Antimaterie-Anihilation mit messbarer Energiegewinnung hat es ja auch grad mal ca. 30 Jahre gedauert.
Was kann man also alles in denn 200 Jahren basteln???
zu 2.
Natürlich gehört Phantasie dazu. Eigentlich wären die meisten BT-Protagonisten totes Fleisch sobald sie nämlich mit nem Jump oder Dropship solaren Winden ausgesetzt sind.Die Teilchenstrahlung würde jede Schiffsbesatzung umbringen,die nicht hinter mindestens etwa 3 metern Bleiwand hockt.Hat sowas irgendein Lander oder Sprungschiff??? Nein,wurde nie erwähnt.Gibt es nicht.Besatzung tot.
Bei den Mondreisen in den 70ern musste dieser Aspekt nämlich schwer berechnet werden,damit man noch eine gesunde Besatzung wiederbekam.
Der Söldner
30.05.2004, 01:49
Und es gibt schon heute Theorien zum Terraforming des Mars und unter einer geeigneten Schutzhülle, liesse sich sicherlich auch die Venus besiedeln.
'Vielleicht haben die Schiffe ja noch spezielle Legierungen die die 3m Bleiwand ersetzen ;) schliesslich gibt es heute schon Stoffe die ein 3m Bleiwand verdünnen können.
Hightower
30.05.2004, 02:25
Wer sich das geben möchte findet hier (http://www.astronomie.de/sonnensystem/venus/venus.htm) Daten zur Venus.
Besonders zu beachten,die Atmosphärendaten(sehr ungemütlich).
Ein Vorschlag und Diskussion zum Thema Terraforming der Venus bei der DGLR hier (http://www.dglr.de/cgi-bin/space-forum.pl?read=96)
:D
und schliesslich der kleine Terraformingkurs (http://www.astrobio.de/terraforming.html) :D
@Söldner
Da ist aber noch lange nichts Raumtauglich,Vor allem müsste es ne extrem stabile oder eben dickere Hülle sein,die auch Mikrometeoriten standhält.
Aber wie schon gesagt,in den nächsten 200 Jahren bis zur Venuskolonisation im BT-versum sollte man auch dieses Problemchen hinreichend gelöst haben.Gelle? ;)
mr-grudenko
30.05.2004, 09:17
@ Hightower: Danke für die Links. Über qualifiziertes Material im I-Net freut man sich doch immer :D (vor allem, wenn es den Weg zur FH Bibliothek spart).
willhelm_tell
30.05.2004, 11:19
Was soll an den Solarwinden speziell gefährlich sein?
Die mitgetragene Strahlung und sonstige Partikel haben zwar auf ungeschütztes Gewebe eine echt hegtige Wirkung, aber die lässt sich zum Glück mit relativ wenig Material schützen.
Normale elektromagnetische Strahlung ist da was anderes, aber deren biologische Wirkung ist auch viel kleiner als die "Solarpartikel".
Aber auch daran geht man nicht inkurzer Zeit zugrunde, einfach das Kinderhaben sollte man sich nach ein paar Jahren gut überlegen.
Übrigens einer der besten Strahlungsblocker ist immer noch Wasser, v. a. wenn man das Verhältnis Eindringtiefe/ Dichte anschaut.
Also Wassertanks um die Crewquartiere anordnen und man hat mindestens schon einen Teil der Probleme erschlagen.
Marodeur
30.05.2004, 16:12
Original von willhelm_tell
Was soll an den Solarwinden speziell gefährlich sein?
Solarwinde bestehen vermehrt aus Alphateilchen und sind dazu noch recht schnell, somit also sehr energiereich. Beim letzten oder vorletztem Solarsturm hat´s mal wieder ein paar Satelliten gegrillt und die ISS-Crew packte sich in Spezialschutzanzüge. Einfach mal im Internet danach suchen.
Die mitgetragene Strahlung und sonstige Partikel haben zwar auf ungeschütztes Gewebe eine echt hegtige Wirkung, aber die lässt sich zum Glück mit relativ wenig Material schützen.
Nein, dazu bräuchtest du die bereits erwähnten massiven Bleiplatten. Das bedeutet eine größere Masse des Landers, weniger Platz für Ladung etc. Oder du löst das ganze elegant mit einem magnetischem Schild, ähnlich dem der Erde. Schluckt nur große Mengen Strom. Exisitert allerdings bislang nur theoretisch, wird aber für geplante Marsmissionen unumgänglich sein.
Normale elektromagnetische Strahlung ist da was anderes, aber deren biologische Wirkung ist auch viel kleiner als die "Solarpartikel".
Aber auch daran geht man nicht inkurzer Zeit zugrunde, einfach das Kinderhaben sollte man sich nach ein paar Jahren gut überlegen.
Zusätzlich spart man noch Geld für Friseur und Zahnarzt.
Übrigens einer der besten Strahlungsblocker ist immer noch Wasser, v. a. wenn man das Verhältnis Eindringtiefe/ Dichte anschaut.
Also Wassertanks um die Crewquartiere anordnen und man hat mindestens schon einen Teil der Probleme erschlagen.
Womit du aber das Problem von Masse und Volumen noch nicht gelöst hast. Mehr Masse bedeutet größere Triebwerke bedeutet weniger Raum für Crew, restl. Maschinerie und Ladung bedeutet weniger Nutzwert.
Hightower
30.05.2004, 16:34
Okay,Solarwinde war vielleicht nicht ganz korrekt ausgedrückt(mein Gebiet ist eher Deep Sky ;))
Gefahren im Weltraum
Strahlung
Strahlung aus dem Weltraum ist eine Gefahr für Mensch und Material. Auf der Erde sind wir durch die Atmosphäre weitgehend vor diesen Gefahren geschützt.
Zusammensetzung:
Elektromagnetische Strahlung (Röntgen- und Gammastrahlung)
Teilchenstrahlung (Elektronen, Protonen, leichte und schwere Ionen)
Quelle der Strahlung:
Vorwiegend unsere Sonne
Durch Zusammenwirken mit dem Erdmagnetfeld entstehen durch die Partikel der Sonnenstrahlung die "Van-Allen"-Strahlungsgürtel um die Erde.
Bisher bekannte Auswirkungen beim Menschen bei mehrmonatigem Aufenthalt im Weltraum:
Veränderungen des Blutbildes
Schädigung von Chromosomen
Astronauten sehen Lichtblitze, wenn schnelle Atomkerne das Auge treffen.
Und man bedenke dabei,das unsere Sonne bloss ein recht harmloser G2-Typ der Hauptreihe ist.Andere Sonnen haben durchweg mehr Power :O
@Marodeur
Warste schneller als ich :D
Danke für die Ausführungen ;)
willhelm_tell
30.05.2004, 19:41
@Hightower und Marodeur
Ich sitze hinter der Tastatur und lache mich fast kapput.
Solarwinde bestehen vermehrt aus Alphateilchen und sind dazu noch recht schnell, somit also sehr energiereich. Beim letzten oder vorletztem Solarsturm hat´s mal wieder ein paar Satelliten gegrillt und die ISS-Crew packte sich in Spezialschutzanzüge. Einfach mal im Internet danach suchen.
Alpha Teilchen (denn die Doppelnatur ist in diesem Falle so schwach dass sie vernachlässigt wird) sind in der Tat energiereich und sehr schnell, sie werden aber schon in der Luft nach ein paar Metern absorbiert.
Um das ganze mal auf den Namen zu bringen handelt es sich um schwere Heliumkerne (2 prototen und zwei Neutronen).
Die Solarkollektoren nehmen dann zuviel Energie auf was in etwa dem Effekt entspricht wenn du einen Computer mit amerikanischem Netzgerät an unser 220V Netz anschliesst. Die Sateliten sind fast ganz, bis auf die Steuerungen.
Nein, dazu bräuchtest du die bereits erwähnten massiven Bleiplatten. Das bedeutet eine größere Masse des Landers, weniger Platz für Ladung etc. Oder du löst das ganze elegant mit einem magnetischem Schild, ähnlich dem der Erde. Schluckt nur große Mengen Strom. Exisitert allerdings bislang nur theoretisch, wird aber für geplante Marsmissionen unumgänglich sein.
Alphateilchen können noch nicht mal die Haut durchdringen, gefährlich wirds wenn man Alphateilchen absonderndes Material einatmet oder mit der Nahrung aufnimmt. Wozu du dann tonnenschwere Bleiplatten brauchst, um das zeug abzublocken, ist mir immer noch nicht eingefallen, auch nach dem ich mir die Tränen aus den Augen gewischt habe.
Womit du aber das Problem von Masse und Volumen noch nicht gelöst hast. Mehr Masse bedeutet größere Triebwerke bedeutet weniger Raum für Crew, restl. Maschinerie und Ladung bedeutet weniger Nutzwert.
Mit unserer Momentanen Technologie wäre es ohnehin ziemlich dämlich für interplanetare Flüge von einem Planeten aus direkt starten zu wollen, da verschleudert manim Verhältnis zur Nutzlast viel zu viel Treibstoff.
Strahlung
Strahlung aus dem Weltraum ist eine Gefahr für Mensch und Material. Auf der Erde sind wir durch die Atmosphäre weitgehend vor diesen Gefahren geschützt.
Ohne jetzt klugscheissern zu wollen, aber wir leben jetzt schon eine milliarde Jahre auf diesem Planeten (die ersten Einzeller mitgerechnet), das heisst also dass die Abschirmung der Atmospähre und des Magnetfeldes vollkommen ausreicht.
Natürlich kann man die Strahlung, hier ist die Elektromagnetische Strahlung gemeint, die auf der Erde von der Atmosphäre absorbiert wird, nicht vollständig abhalten, aber tonnenschwere Bleiplatten sind nicht wirklich die Lösung.
Aber wenn wir schon auf den Mars wollen, können wir ruhig ein paar Opfer bringen /sprich die langzeit Astronauten haben ein erhöhtes Krebsrisiko und eine gute Chance Kinder mit Gendefekten in die Welt zu setzen.
Quelle der Strahlung:
Vorwiegend unsere Sonne
Durch Zusammenwirken mit dem Erdmagnetfeld entstehen durch die Partikel der Sonnenstrahlung die "Van-Allen"-Strahlungsgürtel um die Erde.
Was wäre denn die Quelle der restlichen Strahlung? ?( Kosmisches Hintergrund Rauschen?
Und man bedenke dabei,das unsere Sonne bloss ein recht harmloser G2-Typ der Hauptreihe ist.Andere Sonnen haben durchweg mehr Power
Wobei Planeten in Systemem mit einer extrem unterschiedlichen Sonne auch eine recht niedrige Chance haben, auch nur annähernd die Anforderungen für Leben oder Besiedlung zu erfüllen. Somit wäre ein längerer Aufenthalt auch nicht begründbar.
@Tell
Dass nsere Sonne nicht der einzige Lieferant für Strahlung im Weltraum ist dürfte ja klar sein.
Und soweit mir bekannt sind nicht nur die Alphateilchen sondern es existieren einige andere Strahlungen die wohl auch nicht förderlich sind.
Witzig ist nur dass sich selbst die Wissenschaftler, also Fachleute, nicht ganz einig sind. So können wir es hier nie klären ob es dicke Schutzplatten etc braucht um stellar / interstellar zu reuisen oder nicht.
Marodeur
30.05.2004, 21:39
@ Tell:
Dann lach du man.
Wenn man ein Alphateilchen auf mehrere hundert Kilometer pro Sekunde bringt, dann kommt es etwas weiter als nur bis zur ersten Hautschicht. Mehr gibt´s bspw. hier (http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwind)
Die Solarkollektoren nehmen dann zuviel Energie auf was in etwa dem Effekt entspricht wenn du einen Computer mit amerikanischem Netzgerät an unser 220V Netz anschliesst. Die Sateliten sind fast ganz, bis auf die Steuerungen.
Und damit effektiv Müll, denn die Reparaturen sind teuer, aufwendig und Erfolg nicht garantiert.
Was wäre denn die Quelle der restlichen Strahlung? Kosmisches Hintergrund Rauschen?
Beim Glücksrad hättest du jetzt fast gewonnen. Hier (http://de.wikipedia.org/wiki/H%F6henstrahlung) gibt´s was dazu.
Wer jetzt über wikipedia nörgelt, ich hab auf die schnelle nix besseres gefunden. Und meine gesammelten Werke aus div. Jahren Physik wollte ich jetzt nicht ausgraben.
@ Wilhelm tel: Jedem können fehler unterlaufen und man sollte versuchen, selbst wenn etwas noch so falsch/unbedacht/lustig ist, die Fassung zu warhren und nur sachlich die sache klar zu stellen.
Das hier wäre zum beispiel besserwisserisch, OT und dem Gegenüber etwas verletztend: ;)
Strahlung
Strahlung aus dem Weltraum ist eine Gefahr für Mensch und Material. Auf der Erde sind wir durch die Atmosphäre weitgehend vor diesen Gefahren geschützt.
Nicht nur die, schon mal was von Langzeitschäden von Atombomben gehört? Oder von der schädlichkeit des Röntgens? Wie gesagt schützt uns das Magnetfeld auch fast noch stärker als die Atmosphäre.
Witzig ist nur dass sich selbst die Wissenschaftler, also Fachleute, nicht ganz einig sind. So können wir es hier nie klären ob es dicke Schutzplatten etc braucht um stellar / interstellar zu reuisen oder nicht.
Das kommt darauf an, wem du welche fragen stellst. Z.b. ist zeitdauer ein sehr wichtiges Element, welches Veralgemeinerungen verbietet.
Und ob man stellar oder interstellar reisen will, ist ja auch ein "kleiner" Unterschied
Hightower
30.05.2004, 23:31
Neben den nichtionisierenden Strahlen gelangen große Mengen ionisierender Strahlung, vor allem Protonen, Alphateilchen, und in der Größenordnung von ca. 1%, auch schwere Ionen bis zu einer Ordnungszahl von Z = 30 (Zink) mit einem relativen Maximum beim Eisen (Z = 26) auf die Lufthülle der Erde. Sie führen dort zu zahlreichen Kernprozessen, so dass sich die Zusammensetzung und Dosisleistung, also Dosis pro Zeit, der Strahlung in Abhängigkeit von der Höhe erheblich verändert. Das Maximum dieser Strahlung befindet sich in ca. 25 km Höhe. Sehr hohe Srahlendosisleistungen treten darüber hinaus in dem inneren und äußeren van Allen-Gürtel auf. Extrem hohe Strahlendosisleistungen treten bei den so genannten Flares der Sonne, die von einigen Minuten bis zu einigen Stunden andauern können, auf.
Ich hab den Begriff gefunden,den ich suchte.
SOLAR FLARES!!!!
Ein Flare ereignet sich meist über einem eng begrenzten Gebiet (wenige Tausendstel der Sonnenoberfläche). So genannte white light Flares sind äußerst selten. Es handelt sich dabei um Flares, die man mit "normalen" Fernrohren als helle Gebiete auf der Sonnenoberfläche erkennen kann. Da Flares chromosphärische Phänomene sind, beobachtet man sie mit geeigneten Filtern. Zum Beispiel mit einem H-alpha Filter, der nur das Licht im Zentrum der roten H-alpha Absorbtionslinie durchläßt. Dieses Licht stammt aus der Chromosphäre. Alle Sonnenobservatorien haben H-alpha- Teleskope. Einige davon überwachen die Sonne, indem sie alle paar Sekunden ein Bild der Sonne aufnehmen. Die Bilder links sind vom Big Bear Solar Observatory. (Oktober 10th, 1971). Es gibt ein 4.2MB mpeg movie von diesem Flare. Das Bild unten rechts zeigt ein mächtiges Flare auf der Sonnenscheibe, das sich am 7 August 1972 ereignete. Es ist ein Beispiel für ein "two-ribbon" (zwei- Bänder) Flare. Man kann die Flareregion an den zwei hellen Linien erkennen, die sich zwischen den Sonnenflecken entlangschlängelt, siehe (2.2MB mpeg movie.). Dieser sog. "seahorse flare" produzierte Strahlungswerte, die für Astronauten auf einer Mondmission schädlich oder sogar tödlich wären. Es ereignete sich zum Glück zwischen Apollo16 und Apollo 17 (siehe Weltraumwetter).
Quelle (http://www.mnd-umwelttechnik.fh-wiesbaden.de/flare/Flare/Flares.htm)
Noch´n Zitat:
Knapp eine Stunde bis wenige Tage nach einer CME erreichen die gefährlichen, weil hochenergetischen (bis 1/4 der Lichtgeschwindigkeit) geladenen Teilchen die Erde. Teilweise wird die Erde durch ihr Magnetfeld geschützt. Befinden sich jedoch zu diesem Zeitpunkt Astronauten außerhalb der irdischen Magnetosphäre, können sie eine tödliche Strahlendosis erhalten. Auch die Elektronik und Solarzellen von Satelliten können durch das Bombardement Schaden nehmen. Der Teilchenregen kann wie die Strahlung die irdische Lufthülle erwärmen, die sich als Folge davon nach oben hin ausdehnt.
Quelle (http://www.mnd-umwelttechnik.fh-wiesbaden.de/flare/Flare/Weltraumwetter/Weltraumwetter.htm)
http://www.stern.de/wissenschaft/kosmos/index.html?id=525069&nv=rss
Da gibt es was über Raumflug un Gefahren ;)
Sarin Vergillio
13.06.2004, 01:31
ich weiss nicht hab das grad mal im kopf überschlagen so mit impuls satz was für eine menge treibstoff eine rakete mit sich führen müsste um mindestens 2 menschen mit einem Lander nahrung wasser anzüge Luftreserven etc ...
die benötigte Kraft liegt im milliarden bereich um das ding erstmal vom Boden zu heben... eg die Kraft und geschwindigkeit mit der der treibstoff rausgehauen werden müsste würde dazu reichen nen schönen krater in den boden zu schmelzen befor das ding erstmal abhebt..
der Treibstoff verbrauch liegt in etwa bei 336 000 tonnen
inklusive 2 tage auffenthalt im Mars Orbit... der Lander muss mindestens 30 000 Tonnen wiegen um auch nur annährend genug Treibstoff zu laden um das ding zum mars zurück und zur erde zu bringen.. denn die Raketen würde es nie auf die oberfläche schaffen nachm rückflug.. natürlich ausser du willst in den millionen Tonnen bereich gehen. Ganz zu schweigen von den kosten.
(für die daten nehme ich keine garantie sind im Kopf überschlagen und den genauen G wert für den Mars wusste ich auch nicht)
zur strahlung, erstens haben Lander und sprungschiffe Strahlungsschilde steht in mehreren Büchern und sogar in nem Technik handbuch! binn ich mir recht sicher. Dadurch das zu zeiten der Kernfussion soetwas wie ein Strahlungs magnet schild in etwa so viel energie frisst wie verhältnissmässig eine Glühbirne heutzutage ist die Versorgung nicht wirklich ein Problem.. (ihr wisste hoffentlichs chon dass man mit einem Mol H mit Kernfusion den energiebedarf der welt für einen Tag decken könnte und die zutaten zur Kernfussion finden wir ja alle aus den wenigen gasen des weltraums..
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