Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : RKG - Commandostruktur
- Wie wird eine RKG geführt? Bei den ganzen Truppen gibt es bestimmt einiges zu ordnen.
- Reicht zur Führung ein einzelnes mobile HQ?
- Werden '66 schon heufiger mechcommander verwendet (die sind doch offiziell?!)?
- Wie sieht es mit commandomechs bei RKG's aus? Sind die noch ein wesentlicher Teil der Kommandostruktur? Stell ich mir ziemlich schwer vor, da noch die Übersicht zu behalten.
- Wie wirkt sich C3 auf diese Führung aus? Gibt es feedback von c3 Daten von dem C3-Servermech zum mobilen HQ?
1. Es gibt zur Führung einer kompletten RKG wohl eher Landungsschiffe, oder bei Verteidigung komplexe Anlagen.
+
2. Die jeweiligen Regimentsgruppen- und Regimentschefs werden schon ihren Teil an der Front dazu beitragen, daß es klappt.
3. Was sind mechcommander?
4. Kommandomechs gibt es, teilweise sehr gute. Zyklop z.B. Oder auch Atlas mit Satschüssel.
Wenn es halt nicht anders möglich ist, sitzt der Chef dann halt in solchem und wird durch die anderen mit Daten gefüttert.
Ich halte das aber nicht für die beste Lösung. 1. ist besser.
5. Soweit ich weiß ist das standard C3 Computernetz nur bis Kompanieebene möglich.
Was darüberhinaus passiert, außer daß die kampfstärker sind, kann ich nicht sagen.
Mechcommander dürften die einzelnen Lanzenführer in einer Operationszentrale wie in einem MobileHQ sein...diese sind in dem Intro des gleichnamigen Spiel zu beobachten - aber ich weiss nicht in wieweit die offiziell sind.
Im Buch "Drohendes Verhängnis" wird die Commandostruktur eines RKG ganz gut beschrieben. Dort wird eine RKG von einen Landungsschiff befehligt. Die Mechcommander sind direkt dem Oberbefehlshaber des RKG unterstellt.
Kommandomechs würde ich bis max. Battallionsebene einsetzen.
Joker
Wobei ich zu den Mechcommandern sagen muss dass es im Buch den Eindruck erweckte dass man unbedingt eine VErbindung zwischen den Spielen und den Büchern herstellen wollte.
Hightower
28.05.2004, 18:24
Hatte nicht Generalin Winston von der Leichten Eridani einen Kommandomech mit "Beifahrer"?
Die Reiterei ist ja deutlich grösser als ein Bat.
Woher stammt das denn mit dem "MechCommander"? Klingt mir viel zu sehr nach dem Spiel.
Ne ganze RKG lässt sich aber wohl besser von einer Landungsschiffgestützten Zentrale koordinieren oder notfalls mit Einschränkungen von nem grösseren Mobile HQ
Die Mech Commander traten zuerst in den gleichnamigen Spielen auf, gedacht sind Mechcommader so dass sie von einem Landungsschiff ooder eine Zentrale aus die Bewegungen und Aktionen einer Gruppe von mechs koordinieren. Das sie laut spiel eine bessere Übersicht haben was die Gesamtsituation betrifft den Mechpuiloten agen was sie zu tun haben.
Wie ich oben eben geschrieben habe denke ich dass die Mechcommander nur eingebaut wurden um die Verbindung zwischen game und Rest herzustellen.
Über sie Sinnhaftigkeit der Mechcommander kann man sicherstreiten, so wie sie im Roman eingebaut waren halte ich sie nicht unbedingt für sinnig. So wie sie im Spiel geschildert waren kann ich es mir durchaus vorstellen auch wenn es twas gegen den Lostech Ansatz des BT Universums spricht IMO
willhelm_tell
28.05.2004, 20:10
Im Bezuug auf Führung kommt das ganze BattleTech Universum ziemlich blauäugig daher. Ein Regimentskommandant wird kaum einen Mech steuern, kämpfen, Kommandos abfassen und gleichzeitig noch die ganze Vorausplanung erledigen können, computerisierte Führungs- und Kommunikationssysteme hin oder her.
Ein vergleich zu heute, der Kommandant eines mechaniesierten Verbandes hat ein ganzes Führungsbattalion zu seiner verfügung, einschliesslich einer zig-Fahrzeuge grossen Führungsstaffel die ihn und sein Stabsoffiziere transportiert und schützt.
Ein einzelnes Mobiles HQ wird kaum für das Kommando über eine RKG reichen, die umfasst ja neben Mechs noch rund 300-400 Panzer, Artillerie und rund 12000 Mann Infanterie.
Wenn der Kommandant schon mobil kommandieren will, braucht er eher eine ganze Kompanie Fahrzeuge. Neben Kommandovehikeln kommen da noch vor allem Übertragungsfahrzeuge und Aufklärer hinzu.
Alles in allem würde ich mal davon ausgehen, dass eine RKG ein Fahrzeug für den Kommandanten und eines für seinen Stellvertreter hat, eines für den Chef des Nachrichtendienstes und seinen Stab, 2 bis 4 für die Logistiker und Verwalter, dazu noch einige Wachfahrzeuge.
Ziemlich viel Material.
Mechcommander kommen das erste mal wie schon erwähnt, in dem gleichnamigen Strategiespiel vor. Diese idee des MC wurde dann im Roman "Drohendes Verhängnis" verwendet und gilt, da keine besseren Quellen dem wiedersprechen, damit (AFAIK) als halboffiziel.
Mechcommander sind taktische Paner, welcher im Gefecht eine KOMPANIE betreut. Er bringt sie in Stellung, weißt ihnen routen zu, gibt ihnen Primärziele und taktische Anweisungen.
Ich kann mir vorstellen, das es dann noch ein oder zwei Planer gibt, welche die MC untereinander koordinieren und in einen größeren Plan einbinden.
Da der MC eine wesentlich bessere übersicht, mehr Hintergrundinformationen und vor allem mehr Zeit hat, um sich um die Planung zu kümmern, sollte er die Effektivität in einer RKG wesentlich steigern oder sogar das Konzept der RKG erst ermöglichen.
Laut MC Handbuch greift der Mechcommander auf das c3 system zu; deswegen meine Nachfrage. Und es erscheint mir auch logisch zu sein. Wenn diese Daten schon einmal gewonnen und verarbeitet wurden, sollte es gar kein Problem sein, diese bis zum HQ weiterzuleiten, wo diese Infos dann gebündelt und ausgewertet werden könnten.
Hightower
28.05.2004, 21:00
Dann müssten aber alle Mecheinheiten mit c3 System ausgestattet sein.
Dann könnten diese ominösen Mechcommander Daten von allen Lanzen erhalten.
Oder heißt das etwa,das die Mechcommander an einem C3-System hocken das sie untereinander verbindet?
Der Söldner
28.05.2004, 21:11
Was hier aber übersehen wird ist die Tatsache das die wenigsten Mechs C3 einsetzen, ausserhalb ComStars, WoBs und Kurita ist es eigentlich ünerhaupt nicht zu finden und die MechCommander stammen aus dem Davionraum, also kann man sagen ein MechCommander ersetzt ein C3 System, zumal der Sinn eines C3s recht umstritten ist, viele verzichten zu gunsten von Waffen drauf.
Und die Führung einer RKG wird unter Garantie eher in einem Landungsschiff oder einem dicken Bunker stationiert sein, als in einem MHQ Lager, denn MHQs sind verdammt dünn gepanzert und können sich kaum wehren.
Da die Kommandostruktur im prinzip weit aufgefächert ist, ist der primäre Kommandostab auch nicht ganz so gross und wird über Funk Kontakt zu den unteren Stäben haben, das hat zwei Vorteile: Sollte ein Stab vernichtet werden können die anderen autark weiter arbeiten und sie sind dichter am geschehen, so dass sie schneller auf Änderungen reagieren können.
Kommandanten einer RKG werden sicher einen Mech haben, aber der wird beim HQ stehen und nur im äussersten Notfall eingesetzt werden.
Hightower
29.05.2004, 00:02
Also ist der Mechcommander der Versuch,C-3-Netzwerkähnliche Vorteile zu geniessen ohne den Mechs Waffen nehmen zu müssen.
Hm,klingt vernünftig.Aber ich weis net,hinterläst doch nen faden beigeschmack bei mir
Stimmt, auf K3 kann sich dies wahrlich nicht stützen. Aber ist es wirklich so schwer, die ungefähren Positionen der Gegner (auf ~10 m genau) + eigene Position und Zustand + Sichtbild des Gegners zu bündeln und zum HQ zu schicken und einfache Anweisungen zurückzusenden?
Es geht ja nicht darum, dass der MC einen einzelnen MW saget: "ziehle mehr auf die mitte des gegners, nein, weiter rechts, ja gut so. Und jetzt bitte den Abzug ziehen".
Aber bezüglich eines externen HQ's in größerer Entfernung (LS oder Bunker) sehe ich das Problem, dass diese Verbindung bei mobielen Gefechten (nicht Verteidigung) relativ leicht zu stören sind.
In den Romanen wurde weit mehr als einmal die ganze Langstreckenkomm. gestört und selbst Kommunikation unter 2'000 stark beeinträchtigt. Dies scheint nicht schwer zu sein und häufig vorzukommen.
Leider sind mobiele HQ's auch kein möglicher Gegenentwurf. Eventuell könnte man mit den Regeln für Überschwere Panzer etwas geeignettes entwerfen, nur würden bei dem wieder durzende anderer Probleme auftreten.
ps: wie häufig sind mobiele HQfahrzeuge?
Ich hab gehört das sie selten sein sollen, sehe sie aber relativ häufig.
Volltrottel
29.05.2004, 00:24
ÄHm... ich möchte mich hier jetzt nicht zu weit aus dem Fenster herauslehnen, ABER:
Ich glaube, dass im MechCommander-Handbuch mit C3 weniger das C3-Equipment für einzelne Mechs gemeint war, sondern eher C3 im klassisch militärischen Sinn als Zentrum zur Bündelung von Gefechtsrelevanten Informationen an einem zentralen Punkt zur besseren Koordinierung von großangelegten Militäroperationen. Denn solche C3-Anlagen gab es durchaus sogar schon/noch zu 3025-Zeiten, hierzu verweise ich der einfachheit halber einmal auf den Flufftext zum Neptun-U-Boot im HH 3031.
willhelm_tell
29.05.2004, 01:55
Das Übermitteln von Gefechstfeldinformationen direkt an den Schreibtisch im Hauptquartier und das Führen vom Schreibtisch ist ein Traum vieler Schreibtischoffiziere. :evil:
Hört sich in der Theorie zwar sehr gut an, aber:
Bisher waren solche Versuche immer Flops, zum Beispiel die Operation der Delta Force zur befreiung der amerikanischen Geiseln in Teheran, als taktische Befehle aus dem Weissen Haus direkt an dieTeams vor Ort geschickt wurden, keine Kamera kann eben die Präsenz auf dem Gefechtsfeld ersetzen.
Der Mann vor Ort hat immer den besten Überblick, und hat die gleichen Informationen schneller und kompletter verfügbar als ein ComputerOperator 200km entfern, dementsprechend kann er auch die besten Entscheidungen fällen.
Ausserdem sind genug Informationen zwar toll, ein zuviel an Information aber wiederum kontraproduktiv. Als Kompaniekommandant interessiert es mich zum Beispiel einen Dreck, ob der Scharfschütze im zweiten oder dritten Fenster sitzt, der Zugführer vor Ort soll sich um so etwas kümmern und mir gefällig Zeit lassen, die Kompanie zu führen.
Auf BattleTech übertragen heisst das, dass auch ein MechCommander nicht effektver ist als ein Lanzenkommandant vor Ort, denn bis der MechCommander alle Informationen ausgewertet hat, ist die Lage schon wieder anders, davon mal abgesehen was passiert, wenn der Konktakt mal plötzlich abbricht.
Sprich man soll seine direkten Untergebenen kommandieren und nicht der Versuchung erliegen, jeden Soldaten einzeln zu platzieren.
Nikolei Lenin
30.05.2004, 14:16
Ich bin auch der Meinung, daß mit C3 nicht die Geräte zum weiterleiten von Feuerleitinformationen sind. C3 ist einfach der normale militärische Begriff, mit dem der Informationsfluß von und zum Kommandostab (Commando, Control and Communication) gemeint ist. Wenn in den Romanen und Qeullenbüchern die Führung von Einheiten beschrieben wird, so gibt es da wohl zwei Arten von Führungsstil. Der verbreitete ist der ohne Mech. Dabei kommen entweder Landungsschiffe (Kommando Overlord, Festung, Conquistador), feste HQ-Bunker/Komplexe oder eine Ansammlung von HQ-Fahrzeugen zum Einsatz (Es ist ja meistens die Rede von ganzen Feldlagern mit allerlei Gerät drin und nicht nur von einem HQ-Laster). Der andere ist der mit Mech. Dabei wird den einzelnen Battallions und Kompaniekommandeuren viel mehr Verantwortung übertragen. Auch heutzutage kriegt man immer wieder zu hören, daß es auch durchaus sinnvoll ist soetwas wie den Puls und den Fluß des Gefechts direkt zu spüren, als irgendwo in nem HQ zu hocken.
Warum stolper ich eigentlich erst jetzt über dieses interessante Thema. 8o
Ich würde den Mechcommander nicht so allmächtig ansehen, wie im Game. Sicherlich ist es sinnvoll im Führungsstab einen Offizier sitzen zu haben, der taktische oder sogar strategische Entscheidungen mit relativ kühlem Kopf und auf Basis breitgefächerterer Informationen treffen kann. Er hat nunmal im Normalfall weit mehr Infos als ein Mechkrieger an der Front. Die Befehlsgewalt sollte bis Battaliononsebene aber immer bei einem Soldaten an der Front selbst liegen.
Denn ein Faktor wurde dabei noch nicht bedacht: Die Moral der Truppe. Es ist etwas völlig anderes einen Sturmbefehl über Funk zu erhalten aus einem warmen trockenen Bunker weit hinter der Front oder den Kommandeur mit feuernden Rohren an einem vorbeistampfen zu sehen.
Regimentskommandeure sind aber idR zu schwer zu ersetzen, als daß man sie an der Front in Gefahr bringen sollte. Von Generälen einer RKG ganz zu schweigen. Dennoch schafft es ein größeres Verbundenheitsgefühl mit der Einheit, wenn die wissen, daß sie es mit einem Soldaten zu tun haben, der für den Fall der Fälle seinen eigenen Mech/Panzer/Jäger zur Verfügung hat. Zu einem reinen Schreibtischtäter ist das Vertrauen der Soldaten nie so groß.
Wotan
Bushwalker
03.02.2005, 12:29
Habe nochmal das BT FieldManual Update durch gesehen.
Die Eridani Reiterei wird durch ein ELH High Command geführt. Dies entspricht am ehsten einer Stabs- und Versorgungskompanie (?!).
Ich schätze mal 3 - 4 Lanzen evtl. auch mehr. Es handelt sich dabei mehr um eine Stabs alsum eine Kampfeinheit in der eine Vielzahl von Offizieren, die einzelnen Bereiche der RKG steuern und koordinieren.
Zumindestens bei den Mechs ab Regimentskommandeur aufwärts dürte es sich um zweisitzige, umgebaute Assaults handeln. Denn in der Tat die Kommandeure haben sich um wichtigeres zu kümmern als direkt in Kampfhandlungen einzugreifen.
Diese Mechs dürften demnach auch mit der entsprechenden Ausrüstung wie z.B. C3 Master ausgerüstet sein.
Bei Gefechten ist es von entscheidender Bedeutung auf die Situation angemessen zu reagieren und dies kann man von einem rückwärtigen HQ nur sehr eingeschränkt. Das HQ dürte als in erster Linie zum koordnieren und steuern dien und dann erst zum direkten führen.
Dann aber wird der Kommandeur wahrscheinlich in seinen Battlemech wechseln und dies vor Ort tun.
Diese Idee mit den MechCommandern ist zwar ganz nett. Ich habe die MechCommander abgesehen von den PC-Spielen noch in keinem BT-Roman entdecken können, zumindestens ist mir das jetzt nicht erinnerlich.
Wahrscheinlich handelt es sich dabei mehr um Techs "Warrant Offizier" die Informationen sammeln und weiterleiten und Befehle übermitteln.
Andai Pryde
03.02.2005, 13:25
Ich glaube die Idee des Mechcommanders war lediglich eine Möglichkeit ein neues Game rauszubringen, so gesehen ist es relativ unmöglich eine komplette RKG nur von einem Standpunkt aus und sei es ein alndungsschiff zu führen. Erstens gibt es so etwas wie störsender und eins chlauer Gegner nutzt solche, zweitens obliegt die Vorortführung immer dem jeweiligen Kommandeur: Lanze, Kompanie, BAt, Reg. usw. da Entscheidungen dort leichter und vorallem effektiver gefällt und umgesetzt werden können. Deswegen gehe ich mal davon aus, wenn man bednekt, dass die RKG sich auf ein mechregiment mit Support stützt, dass die einzelnen teileinheiten jewiels über ein M-HQ verfügen, sprich pro Bat eines und dass eine Gesamtübersicht durch Aufklärer udn ein Kommandolandungsschiff gewährleistet wird. die Idee eines Mechcommanders ist nur im Sinne von Aufklärer zu gebrauchen, der einem Infos zu spielt, er weiß nie, wie es wirklich vor ort zu geht bsw aussieht.
Und die Idee mit den Kommandoassaults ist zwar scön und gut, aber gerade bei schlechter ausgerüsteten Einheiten unbrauchbar, allerdings kann mand avon ausgehen, dass der Leftenant-General, der eigentlich der einzige Feldoffizier sein dürfte, einen solchen Mech in einer guten Davion RKG führt. Alles andere sitzt fröhlich im Stabsquartier und wälzt Aktenberge, denn anders ist es a9 Heute auch nicht und b) wäre alles andere dumm und uneffektiv, wozu bräuchte man sonst unter Kommandeure oder gar Teileinheitsführer, wenn der Oberkommandierende den Kompletten überblick hat und alles alleine führen kann?
Bushwalker
03.02.2005, 13:42
Original von Andai Pryde
Und die Idee mit den Kommandoassaults ist zwar scön und gut, aber gerade bei schlechter ausgerüsteten Einheiten unbrauchbar, allerdings kann mand avon ausgehen, dass der Leftenant-General, der eigentlich der einzige Feldoffizier sein dürfte, einen solchen Mech in einer guten Davion RKG führt.
Nun zumindestens hat General Ariana Winston einen solchen Mech auf Diana geführt und ich meine mich erinnern zu können, dass während der Schlacht um Luthien ebenfalls solche Mechs zum Einsatz kamen.
Ud natürlich nur gut ausgerüstete Einheiten verfügen über diese "teueren" Mechs. Andere Einheiten werden aber kaum eine RKG aufstellen können !!
Was das führen von "Hinten" befrifft, die Kriegsgeschichte von Terra kennt einige Beispiele bei denen höhere Offiziere von vorne sehr erfolgreich geführt haben.
Das Geheimnis dabei ist der Faktor Zeit. Bis eine Information im rückwärtigen Befehlsstand angekommen ist, ist sie möglicherweise überholt. Soetwas soll auch bei Battlemech-Schlachten vorkommen.
Andai Pryde
03.02.2005, 13:48
Eben darum wird ein jeder Soldat auch darin geschult selbstständig Entscheidungen zu fällen, da man nicht immer warten kann bis die Info hinten angekommen, verwertet und wieder anch vorne geht. Aber es ist auch hinrrissig einen Fieldmarshal Ständig vorneweg rennen zu lassen, so etwas versetzt inter der Angriffslinie ist sehr günstig und plausibel. Und "jein"man sollte bedenken, dass Arianna Winson nicht unbedingt die tollste Kommandeuse war, bzw. sich die Kommandomechs bis zu 3059 sher rar gehalten haben,w eswegen Davion viele seiner RKGs mehr Freiheiten verlieh als andere, bzw. warum viele Kommandeure anfingen im kampf direkt einzugreifen, man möge bedenken, dass es hier von Haus zu Haus verschieden ist. Ein Durchschnittlicher Steieroffz ist selten vornezu finden zumindest in den Generalsrängen, aber ein Davion Offizier ist darin geschult vorneweg mit zu schreiten. Allgemein geht es hier ja auch um moral udn Beispielhaftes Verhalten, was bringt ein General der nur hinten sitzt und Leute in den Tod schickt, allerdings was nützt ein Toter General.
Weder Kommandomechs noch MHQs sind weit verbreitet. Im Gegenteil beides ist eher selten. Im Maxtech gibt es sowas wie eine Kommandokonsole als Doppelcockpit für den Kommandeur. Das bietet regeltechnisch Ini-Vorteile und ist eine plausible Lösung. Dennoch ist die Gefahr für den Kopf der Organisation im allgemeinen zu groß, um ihn ständig vorne laufen zu lassen.
Abgesehen davon gibt es kein Design, wo das verarbeitet wäre. Es handelt sich um echte Einzelstücke ! Selbst zu Sternenbundzeiten waren solche Mechs wohl nicht sooooo verbreitet.
Ein MHQ ist ja relativ fest definiert. Ich denke da gibt es durchaus verschiedenste Versionen Ersatz zu schaffen. Ob nun Busse oder LKWs umgebaut wurden, Kommandozelte aufgebaut werden o.ä. - im Prinzip geht es ja "nur" darum einem Haufen Techniker konzentrierten Zugang zu einer Menge Daten zu verschaffen, Adjutanten zusammenzupferchen, die das aufbereiten und noch Platz für die Offiziere zu haben, die dann über den Ergebnissen brüten und Entscheidungen fällen, die wiederum von den Technikern verbreitet werden. Ein MHQ ist eine Möglichkeit, die mal als offizielle Konstruktion vorgestellt wurde. Gibt es bei Steiner nicht jetzt auch einen HQ-Panzer ? Morningstar ?
Wotan
Andai Pryde
03.02.2005, 14:23
Uff da bin ich überfragt.
Bushwalker
03.02.2005, 15:59
Original von Wotan
............. Gibt es bei Steiner nicht jetzt auch einen HQ-Panzer ? Morningstar ?Wotan
:) Gibt es
Quelle: TRO 3067, Seite 18
Stadtbefehlspanzer Morningstar
Radfahrzeug, 60 Tonnen
Bewaffnung: AK/10 + 3 MG's
K3-Computer und Zielcomputer
Frachtraum 4 Tonnen
Hersteller: General Motors
Die Vereinigten Sonnen haben dieses Gefährt in größerer Stückzahl eingesetzt. Haus Liao führt Test mit dem Mornigstar in verstärkten Lanzen durch.
Das DC hat K3 - Komponenten im größeren Umfang an die Vereinigten Sonnen verkauft, was den Schluss zu läßt, dass das DC verstärkt K3 - Systeme einsetzt.
Gerüchten zufolge sollen beide FedS + Liao an einer Variante mi 2 K3 - Computern arbeiten, um noch größere Einheiten zu führen :))
MHQs sind sicherlich eine Möglichkeit. Viele Kommandeure versuchen es aus ihrem Mech heraus (so z.B. Ariana Winston, Olaf Richardson, Linda MacDonald, diverse Söldnerkommandeure oder auch Victor himself.)
Ich halte aber grundsätzlich es für plausibler, dass ein Kommandeur sich nur im Ausnahmefall in der Kampfzone aufhält. Ein Landungsschiff bietet da viel mehr Komfort und Raum, und wenn man die Landezone entsprechend bewacht, dann ist das eine recht sichere Kiste.
Black Knight
03.02.2005, 17:05
Hmmm, von wegen der KOf braucht viele Leute um effektiv mobil
kommandieren zu können: Deswegen sind es denke ich Befehleskompanien.Was bei dem KO ankommt ist schon mehrfach gefiltert und zusammengefaßt, spätestens von den Leuten der BK.
Ich denke mal eher die traditionell bei BT-Einheiten zu findende Befehlskompanie ist eher etwas wie eine Bodyguard-Einheit. Ein Befehlsstab einer RKG dürfte etwas über 12 Mechkrieger hinausgehen. Warum sollte auch der Colonel eines Panzerregimentes da rumturnen ?
Überhaupt, warum sind immer alle RKG-Boss Mechkrieger ? In den FMs gibt es ja gelegentlich erholsame Ausnahmen.
Eine Landezone der RKG sichern ? Wieviele Raumschiffe brauchst Du, um eine RKG zu transportieren ? Wieviele Geschütze und Panzerung macht das ? Wenn man die geschickt aufsetzt, hat man wunderschöne überlappende Feuerbereiche, die jede vorrückende Mechtruppe einschüchtern können. :D Da werden eher Kommandotruppen gefährlicher.
Wotan
Normalerweise wirst du aber keine offene Fläche so ohne weiteres finden, die a) strategisch günstig und b) groß genug ist, um als einzelne LZ für ein RKG zu dienen ;) Aber ist schon richtig, wenn ich da sagen wir zwei, drei Overlords, ein paar Unions und Kleinzeug lande, dann kommt einiges zusammen.
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