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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Desertation von Einheiten wärend des CW


Jadephoenix
18.05.2004, 12:55
Ich hab hier mal ne Frage:

Wie ist es möglich das ganze reguläre RKG zu Victor übergelaufen sind.

Wenn die ganze Einheit das will nur die Führungskräfte nicht, sehe ich kein Problem.
Aber wie sieht es aus, wenn nur das Führungscop zu Victor überlaufen will.
Wie verklickert man das den Untergebenen ohne eine Meuterei auszulösen?

Besonders das manche Steinereinheit (von der 10. rede ich jetzt gar nicht) für ihn gekämpft hat wundert mich doch, da Kathie ja als die Steiner pur gegolten hat.

Also, wie schaft man es, mit mehrere Regimentern überzulaufen ohne die hälfte des Personals zu verlieren? ?( ?(

Coldstone
18.05.2004, 12:59
Ich denke mal wie Katherine "neutrale" Einheiten behandelt hat, hat nicht wenig dazu beigetragen.

Zudem war Victor in der Lyr All IMO nicht so unbeliebt wie er immer dargestellt wurde.

Archer Christifori(Ja ok, ich weiss der Übermensch) war ja auch Lyraner und er lief zu Vic über nachdem durch Kathys Schuld seine Schwester draufging.

Auch wie Kathy einige "neutrale" Planeten behandelt hat, Stichwort hier:

KENTARES IV.

Zudem sank die Unterstützung für Katherine, nachdem sie auch die Versonns übernahm und den Thron auf New Avalon besetzte. Das hat ihrem "pure Lyran" Image geschadet.


Edit: Anmerkung zu Tells Post unten:

Wenn du so argumentierst, Wilhelm musst du auch sämtliche Werke von Keith udn so ziemlich jedem anderen Autor dem Kanon entziehen.

Grayson Carlyle ist genauso ein Superheld wie Jeremiah Rose, Christifori oder Victor. Du kannst es leider nicht ändern das die BT Story mit solchen Superhero nunmal ihren Anfang nahm. Und einige Autoren setzen diese "Tradition" nun fort.

willhelm_tell
18.05.2004, 13:06
Trotzden war die überwiegende Mehrheit des Militärs gegen Viktor, die Einheiten, die für ihn gekämpft haben, hatten meist einen triftigen Grund, die Geschichte mit der fehlerhaften Verlegung der Arkturusgarde zum Beispiel, oder die Skye Seperatisten, oder die Coventry Miliz.
Und Probleme bei einem Seitenwechsel gab es wohl oft (kein Regiment ist wohl zu hundert Prozent auf einer Seite, intern wird dann der Widerstand halt kurz und drakonisch gebrochen).

Bemerkung am Rande, könnten wir vielleicht eine Regel einführen, die sämtlichen vom Blaine Lee Pardoe publizierten Material den Kanonstatus entziehen, der Kerl hat ja einen Superhelden nach dem anderen verborchen. Der "VorzeigeLyraner" Cristofori (und mehr ist er ja wirklich nicht) ist da nur der letzte einer ganzen Reihe.

Nyx
18.05.2004, 13:07
Nicht jede lyranische Einheit setzte sich in erster Linie aus Loyalisten zusammen und nicht jede AFFS-Truppe bestand aus Victor-Jüngern...

Hier kommt immer viel zusammen, schuldet die Einheit einem bestimmten Herrscher was, hat sie einen Heimatplaneten und wie steht der in der Loyalität, was für einen CO hat die Einheit, ist er charismatisch? Wird die Einheit gut behandelt? Etc. pp.

Letztendlich würde ich sogar sagen, dass die Mehrzahl der Soldaten eher der eigenen Einheit gegenüber (und somit dem Führungskorps) loyal ist, als Brüderchen oder Schwesterchen in einem Bürgerkrieg.

Greetings,
Nyx

Jadephoenix
18.05.2004, 13:26
Na ich weis nicht ob die Einheit plötzlich mehr wert ist als die eingene Herkunft inkl. der Familie die man dort hat.........

Was zum Bleistift macht man, wenn die hälfte der Einheit nicht "kooperiert"?

-Gefangennehmen? Und wohin mit ihnen?
-Sie "Kampfunfähig" machen? Wer übernimmt dafür die Verantwortung und kann sich selbst noch in den Spiegel sehen?

willhelm_tell
18.05.2004, 13:35
Also wenn man die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts anschaut, hat manches Berufsmilitär kein Problem damit, mal hurtig auf die eigenen Bevölkerung zu schiessen, die eigene Regierung zu bekämpfen und Abweichler in den eigenen Reihen zu erledigen.
Wenn jemand für Jahre weg von seiner Familie irgendwo auf einem ihm unbekannten Planeten sitzt und jeder weiss, dass er sich nur auf die eigene Einheit verlassen kann, dann etwickelt so eine Gruppendynamik (wir könnens auch Herdentrieb nennen) einen unwiderstehlichen Druck, dem man sich schwer entziehen kann.
Traurig aber wahr.

Nyx
18.05.2004, 13:51
Zumal auch die Frage ist, wo man seine eventuell vorhandene Familie hat...

Wenn eine lyranische Einheit schon seit Jahren in der Mark Crucis stationiert ist oder umgekehrt wird die engste Familie vermutlich eben nicht mehr auf Skye sitzen, sondern mitgezogen sein.

Greetings,
Nyx

Ashen Shugar
18.05.2004, 14:23
Original von Jadephoenix
Was zum Bleistift macht man, wenn die hälfte der Einheit nicht "kooperiert"?
-Gefangennehmen? Und wohin mit ihnen?
-Sie "Kampfunfähig" machen? Wer übernimmt dafür die Verantwortung und kann sich selbst noch in den Spiegel sehen?

Es wird aber auch in einigen Büchern bekannt gegeben, dass man diese Teile ins jeweils andere Lager ziehen lässt (friedliche Trennung sogar unter offizieller Standarte des Kommandos) und der Rest sich halt entsprechend anderen Truppen anschließt...

Kati hat das oftmals nicht gefallen, aber sie konnte auch wenig dagegen tun...

Hightower
18.05.2004, 14:49
Jep das war schon immer so im BT-Universum.
Ein Teil ging,der andere blieb zurück.
Und mal ehrlich,wem fällt es schon leicht auf seine eigenen Einheitskameraden zu schiessen ?

Ein Zeitweiliges Einsperren oder entwaffnen wäre zwar vorstellbar aber nicht im BT-Universum

Canis
18.05.2004, 14:49
Original von Jadephoenix
Besonders das manche Steinereinheit (von der 10. rede ich jetzt gar nicht) für ihn gekämpft hat wundert mich doch, da Kathie ja als die Steiner pur gegolten hat.


Die 10. war doch schon immer loyal gegenüber Victor, immerhin hat er sie einige Zeit lang kommandiert und war wohl auch recht beliebt.
Es hat mich nicht gewundert, das diese Einheit sich für Victor entschieden hat.

Marlin
18.05.2004, 16:10
Wobei sicher auch viele Leute zu keiner der beiden wollte, und sich halt selbständig gemacht hat, etc.
Jedenfalls waren sicher nicht wenige gegen diesen Kampf und sind rausgefallen. Das hat einige Einheiten sicher homogener gemacht, wenn auch weniger MAnnstark. (Aber fanatismus wiegt sicher etwas davon auf :evil: )


Ach ja, es sollte Desertion heissen.. ;)

Ashen Shugar
18.05.2004, 16:24
Hm, ich glaube nicht, dass so viele aus ihren Einheiten desertiert sind und gar nicht mehr mitkämpften. Ganz einfach, weil das auf beiden Seiten sicherlich auch weiterhin mit Kriegsgericht (ja, auch trotz Kriegs) geahndet werden dürfte. Und die Strafen waren dafür nun mal nicht gering.
Allenfalls wird man denjenigen einen Abschied vom aktiven Dienst angeboten haben, wenn sie entsprechend vorsprachen.

Black Knight
18.05.2004, 17:59
Hmm, ich denke die 10 Lyraner haben es Kathie sehr übel genommen, das sie vom Aushängeschild der "Einheit des Archons" irgendwie zu Linientruppen abgesunken sind, auch wenn Vic sie schon länger
kommandiert hat. Er ist eben nicht der Archon, und DER (K) hat sich nun wirklich keine Mühe gegenben das vertrauen seiner Soldaten zu
gewinnen-noch nicht mal gedient wie die Archonten vor ihr, DELET!!

Bitte keine IP Beleidigungen in einem OP Thread ja! Striker

Striker
18.05.2004, 19:04
Original von Coldstone
Zudem war Victor in der Lyr All IMO nicht so unbeliebt wie er immer dargestellt wurde.
Aber auch nicht sonderlich beliebt ;)

Guter Vergleich, bei allen LyrAl Spielern ist er voll und ganz unbeliebt :P
Und sonderlich beliebt ist er beim lyranischen Volk wohl auch kaum.

Auch wie Kathy einige "neutrale" Planeten behandelt hat, Stichwort hier:

KENTARES IV.

Was war daran so schlimm? Nenn mir einen Krieg wo Verräter nicht an die Wand gestellt wurden.
Schau dir die Folterei im Irak an, da werden Leute wegen Nichts hingerichtet von einem Zivilisierten Land.

Zudem sank die Unterstützung für Katherine, nachdem sie auch die Versonns übernahm und den Thron auf New Avalon besetzte. Das hat ihrem "pure Lyran" Image geschadet.
Wo steht das???? Stimmt nicht.
Bei OP bitte an Tatsachen halten nicht an Vermutungen

Grayson Carlyle ist genauso ein Superheld wie Jeremiah Rose, Christifori oder Victor. Du kannst es leider nicht ändern das die BT Story mit solchen Superhero nunmal ihren Anfang nahm. Und einige Autoren setzen diese "Tradition" nun fort
Aber sie steigerten sich in der Munchskala stark nach oben ;)

Hammer
18.05.2004, 19:33
Original von Striker


Zudem sank die Unterstützung für Katherine, nachdem sie auch die Versonns übernahm und den Thron auf New Avalon besetzte. Das hat ihrem "pure Lyran" Image geschadet.
Wo steht das???? Stimmt nicht.
Bei OP bitte an Tatsachen halten nicht an Vermutungen


Ich denke, das leuchtet jedem, der sich anschaut, wie Kathy sich den lyranischen Thron gegriffen hat und zudem ihre starken Anleihen bei Katrina Steiner betrachtet, ein. Quellen mag ich jetzt aufgrund meiner Umzugsproblematik keine nennen. Aber es drängt sich dem neutralen Beobachter nun wirklich auf.

Coldstone
18.05.2004, 20:04
Ähh, Striker, Eric Dressari war mitnichten ein Verräter, er hat sich nur neutral verhalten. Und es war ja nicht nur Kentares, sonddern auch etliche andere Planeten. Kentares ist halt nur am berühmtesten, weil eben zwei der Mechwarrior 4 Spiele das Thema behandelten.

Und Fürst Roland hat nicht gerade durch Menschlichkeit geglänzt. Wie war das? Wir lassen eine ganze Stadt abfackeln, um ein Exempel zu statuieren?


Wohl gemerkt eine Stadt voller unschuldiger.

Schöne Methoden sind das.


Bitte nicht falsch verstehen. Ich will hier nicht noch eine Voctor vs Katherine Diskussion haben, aber so ein Engel war sie nun wirklich nicht, und spätetstens seit Kentares und den anderen Planeten die sie "befriedet" hat, wurde das auch mehr und mehr Leuten im Lyranischen Raum klar.


Wenn Neutralität in Katherines Augen Verraqt bedeutet, nun....


Es waren ja nicht nur Planeten, sondern auch mehrere Einheiten, vorallem Millizionäre.


Aber Neutrale Truppen waren für Katherine ja gleichbedeutend mit Victortreu und daher hat sie sie ausradieren lassen.


Alles OP.

Ich denke dieses Verhalten hat zu einem Grossteil der Dersertionen geführt.

Marlin
18.05.2004, 20:14
Seht mal, als sie auch noch 1. Prinz sein wollte, entglitt ihr einiges.
Da waren verschiedene Aufstände, Neutralitätserklärungen und verschiedene Wirtschaftliche Schwierigkeiten, die es unter Yvonne nur durch Kathys Propagandaabteilung gab.
Seht euch die Mark Draconis an. Mehrere Planeten wurden nicht mehr beliefert, oder standen kurz davor.
Andere gute Einheiten wurden von ihrem Nachschub abgeschnitten und auf irgendwelche Hinterwäldlerplaneten geschickt..
da kommt einiges an Fehlern in den VS zusammen.

Andere haben sicher bessere Quellen als Romanwissen.

Der Söldner
18.05.2004, 20:33
Was ihr vergessen habt waren 2 Dinge: Bloody Kathy hat schon vor Beginn des Bürgerkriegs angefangen Einheiten von Querulanten zu säubern. Sprich Einheiten die ihr nicht 100% ergeben waren wurden entweder auf abgelegene Planeten verlegt oder aber das ihr nicht ergebene Personal wurde in andere illoyale Einheiten auf solchen Randwelten verlegt.
Zum anderen waren 50% der Einheiten zu beginn des Konflikts neutral (siehe Shattered Sphere) und wurden irgendwie von der einen Seite oder der anderen Seite in den Krieg gezogen.

Striker
18.05.2004, 21:11
VOn welcher Seite redet ihr jetzt?
Ich glaube kaum, das die Lyraner auf einmal alle aufgestanden sind und sagten Buh.
Das sie in der VerSon nicht so willkommen war ist klar. Aber schmickt euch ab, daß sie auf ihrer Seite auf einmal unbeliebt war.
Nur weil 7 Planeten von knapp 400 Aufstand machen ist das nicht die Mehrheit oder auch nur im enferntesten viel.
Nichtmal bei den VerSons haben viele Planten aufstand gemacht.
Allerdings ist anzunehmen, das da doch einige nicht so einverstanden waren mit ihrer Machtübernahme.
Aber Hinz und Kunz kann eh nichts machen. Und die Bildzeitungsleser, denen wird es eh egal sein wer über ihnen Herrscht, weil sich für sie defacto nichts ändert. Nur die Reichen verlieren an Macht und Einfluss. Und jene führern sich dann auch auf.
Aber auß großer Loyalität hält fast keiner zu Viktor oder zu Katherine außer ein paar kleine Soldaten etc.
Politik hat nichts mit Freund etc zu tun.

Ähh, Striker, Eric Dressari war mitnichten ein Verräter, er hat sich nur neutral verhalten. Und es war ja nicht nur Kentares, sonddern auch etliche andere Planeten. Kentares ist halt nur am berühmtesten, weil eben zwei der Mechwarrior 4 Spiele das Thema behandelten.

Coldi, wenn man zu einem Land gehört, kann man sich nicht neutral verhalten. Das ist Verrat da man an Gesetzte und Verträge verpflichtet ist.
Die IS ist eben Aristrokratie, da hat man dem Landesherren zu folgen, egal ob Archon, 1. Prinz oder Kanzler.
Alles andere ist Verrat und dementsprechend zu ahnden.

Es geht hier nicht um 2 Verschiedene Ländern sondern um ein Land umd die Lyr Al. Und wenn da jeder macht was er will, dann kannst du gleich einpacken.
Macht bitte mal euere Augen auf, das ist ganz normal und hat nichts mit schlecht zu tun.
Und nochmal in unserer heutigen Realität wird man auch in Deutschland wegen weniger verhaftet.
Was glaubt ihr was passiert wenn der Bürgermeister von Frankfurt jetzt sagt.
Frankfurt ist neutral und gehört nicht mehr zu Deutschland?

Das gilt nich nur für dich Coldi sondern für viele . Was habt ihr denn alle für eine Vorstellung von Politik und Staatshaushalt?????

Cunningham
18.05.2004, 21:38
Original von Coldstone
Wenn Neutralität in Katherines Augen Verraqt bedeutet, nun....


Es waren ja nicht nur Planeten, sondern auch mehrere Einheiten, vorallem Millizionäre.


Veto: Laut FM: Lyr Alliance und Fed Suns waren gut und gerne 90 % aller Milizregimenter Loyal zu Katrina. Gut, das sowas nicht hilft, wenn alle Elite-Truppen meutern braucht mir keiner erzählen.

Damien McCloud
18.05.2004, 21:42
@Striker

Wobei ich das mit dem Neutral verhalten an der Grenze zum Clanraum noch durchaus verstehen kann, immerhin muß dort eine starke Truppenpräsenz vorhanden sein. Und nicht einfach alle neutralen Einheiten vernichten und somit die eigene Grenze schwächen, ich sag nur 8. Leichte Deneb Kavallerie.

@Coldstone
Naja, Eric Dresari war weniger neutral, immerhin hat er Katherine öffentlich aufgefordert, den Thron auf New Avalon aufzugeben, was allersdings sein Recht ist, dies zu sagen. Glaubt ihr, Victor hat sowas nicht zu hören bekommen, als er Archon-Prinz des VerComs war?

Striker
18.05.2004, 22:47
Original von Damien McCloud
@Striker

Wobei ich das mit dem Neutral verhalten an der Grenze zum Clanraum noch durchaus verstehen kann, immerhin muß dort eine starke Truppenpräsenz vorhanden sein. Und nicht einfach alle neutralen Einheiten vernichten und somit die eigene Grenze schwächen, ich sag nur 8. Leichte Deneb Kavallerie.
Naja, sonst hätten die Davies den BK ja nie gewonnen ;)


@Coldstone
Naja, Eric Dresari war weniger neutral, immerhin hat er Katherine öffentlich aufgefordert, den Thron auf New Avalon aufzugeben, was allersdings sein Recht ist, dies zu sagen. Glaubt ihr, Victor hat sowas nicht zu hören bekommen, als er Archon-Prinz des VerComs war?

Ähm nein. Viktor doch nicht. Dem gelingt doch eh immer alles supergut ;) (Nichts gegen Viktor, eher gegen seinen Erfinder!)

Black Knight
18.05.2004, 23:09
Bitte keine IP Beleidigungen in einem OP Thread ja! Striker

OK.auch wenn ich nicht Glaube das das XXX eine Beleidigung war :D
Du bist der Mod.

Striker
18.05.2004, 23:12
Original von Black Knight
Bitte keine IP Beleidigungen in einem OP Thread ja! Striker

OK.auch wenn ich nicht Glaube das das XXX eine Beleidigung war :D
Du bist der Mod.

Es artet sonst gleich wieder in IP aus, also sollten wir das lassen sonst ist der Thread im Ar... ;)

Marlin
18.05.2004, 23:40
Man muß aber auich sehen, daß die Kritiker von Victor wirklich lauter und aggressiver waren, als danach. hat sicher auch was mit Kathys Propapparat zu tu, die sowas unterdrücken und weitertreiben konnten..

Der Söldner
18.05.2004, 23:44
Ich möchte noch etwas zu bedenken geben:

Victor hat zum einen ab 66 80% der Planeten der VerSons ignoriert und sich nur auf die wichtigsten Welten konzentriert. Zudem ist das Konkordat 66 in Mark Capella eingefallen und hat seitdem die Pleiaden in ihrem Besitz.

Und zur Bevölkerung:

Primär die Grenzwelten haben soviele Besitzwechsel hinter sich, das es der Bevölkerung egal ist wessen Gesicht auf ihrem Geld ist, bzw. wer dort nun herrscht.

Und das Katherine die neutralen Truppen in Victors Arme getriben hat, war nun mal ihre eigene Schuld.

Striker
18.05.2004, 23:46
Original von Marlin
Man muß aber auich sehen, daß die Kritiker von Victor wirklich lauter und aggressiver waren, als danach. hat sicher auch was mit Kathys Propapparat zu tu, die sowas unterdrücken und weitertreiben konnten..

Gilt aber für beide Seiten dann wieder im BK.
Propaganda betreibt nicht nur Kathie, das betreibt jeder.
Und man muß auch mal bedenken, das nicht mal 1/3 aller Systeme vom BK betroffen waren.
So stürmisch waren die Gemüter also garnicht wie immer getan wird.
Es ist wirklich eher eine Sache jener, die Macht und Einfluß zu verlieren hatten und/oder sich mehr versprachen. Ganz wenige wirkliche Loyalisten und die Meisten, nun denen ist es egal.
Herr Schmidt der Postbote und Achmed von der Dönerbude ist es egal an wen sie die Steuern zahlen müssen.
Am Stamtisch mögen beide große Reden schwingen, wissen aber daß sie nichts zu sagen haben und kaum was bewirken können. Deswegen paßt ihnen Kathie und es paßt Viktor und es paßt auch Dieter Bohlen.

Hightower
19.05.2004, 00:00
Befinden sich während des BK denn eigentlich noch andere Truppen im ARDC ausser den Kell Hounds?

Hab heute mal nachgelesen das zumindest die Zivilbevölkerung dort die VerSon immer noch als guten Verbündeteten ansieht.
Es sei mal dahin gestellt ob es daran liegt,das keine Kathie-Propaganda durchdringt oder das die Kells Gegenpropaganda machen

willhelm_tell
19.05.2004, 00:35
Gibt durchaus noch andere Truppen, die Exilwölfe zum Beispiel.

Ne im ernst, verschiedene Söldnereinheiten, die grössten wohl die Blue Star Irregulars, Einheiten loyal zu Viktor,welche sich nach der ersten Phase in den ARDC abgesetzt haben, mitunter dürfte so der ARDC der am stärksten verteidigte Abschnitt der Grenze gewesen sein.

back 2 topic

In einer Lehensgesellschaft ist es wohl traditionsgemäss nicht so wichtig, welche Nationalität die Führungsperson hat, solange sie einen Anspruch auf den Thron hat und diesen auch durchsetzen kann, dann folgen die entsprechenden Welten ganz von alleine.

Die Motivation der verschiedenen Regimenter ist ja auch gemischt, da gibt es auf beiden Seiten Fanatiker, Leute die nur der Befehlskette folgen, Kriegsgewinnler und so weiter.

Wohl oder über wird das Gros der Einheiten wohl ihrem Anführer folgen, wie Soldaten das halt in der Regel tun.

Ashen Shugar
19.05.2004, 08:33
Original von Striker
Macht bitte mal euere Augen auf, das ist ganz normal und hat nichts mit schlecht zu tun.
...
Was glaubt ihr was passiert wenn der Bürgermeister von Frankfurt jetzt sagt. Frankfurt ist neutral und gehört nicht mehr zu Deutschland?
Das gilt nich nur für dich Coldi sondern für viele . Was habt ihr denn alle für eine Vorstellung von Politik und Staatshaushalt?????

Ich frage mich, was du für eine Vorstellung hast ;) Immerhin hinkt der Vergleich gewaltig... oder haben wir hier etwa Bürgerkrieg (was ja eine Grundvoraussetzung für diesen Vergleich wäre). In dem Fall wäre es durchaus möglich, dass er sich so bekennt.... haben damals im 2. WK auch einige gemacht... bzw. es versucht. Es hat aber sehrwohl etwas mit "schlecht" zu tun, wenn man denjenigen, der nicht gegen die eigenen Landsleute kämpfen will, hinrichtet, nur weil er sich als neutral hinstellt.

Sind die Snords Irregulären = den Blue Stars? Ansonsten kann man die noch zählen, da sie auch in den ARD gezogen sind...

Nyx
19.05.2004, 08:35
Auch einige reguläre Einheiten... habe gerade keine Bücher da, aber ich meine z.B. eine der Arcturus-Garden hatte sich auch in den ARDC geschlichen...

Greetings,
Nyx

Direktor Andreijew
19.05.2004, 09:04
@Ashen Shugar:
Nein, die Blue Star Irregulars sind nicht das gleiche wie Snords Wilder Haufen (eine der wenigen Einheiten wo der Deutsch Namen besser klingt ;)).

Die Blue Stars sind eine Söldnereinheit mit 3 (?) Regimentern welche ihre Wurzeln bei den Trägern einer Ehrenmedaille des Sternenbundes hat. Eben dem Blue Star.

Snords Irregulars dagegen sind eine durch eine Abspaltung von den Wolfs Dragonern entstanden. Praktisch noch bevor diese in die IS kamen. Leicht verrückte, aber sehr gute Einheit mit einem Hang zur Archäologie und Elvis...

Jadephoenix
19.05.2004, 09:07
Original von Direktor Andreijew
Snords Irregulars dagegen sind eine durch eine Abspaltung von den Wolfs Dragonern entstanden. Praktisch noch bevor diese in die IS kamen. Leicht verrückte, aber sehr gute Einheit mit einem Hang zur Archäologie und Elvis...


Einem "Hang" zur Archäologie?? 8o
Du Untertreibst doch wohl.

Wenn sie nen Standort eines Schraubens aus dem Sternenbund in erfahrung bringen ackern sie das ganze Gebiet um.
Also DAS nenne ich nicht mehr nur einen Hang zur Archäologie...... :D

Und das leicht verrückt ist auch.......na ja. :D :D

Striker
19.05.2004, 09:23
Original von Ashen Shugar
Ich frage mich, was du für eine Vorstellung hast ;) Immerhin hinkt der Vergleich gewaltig... oder haben wir hier etwa Bürgerkrieg (was ja eine Grundvoraussetzung für diesen Vergleich wäre). In dem Fall wäre es durchaus möglich, dass er sich so bekennt.... haben damals im 2. WK auch einige gemacht... bzw. es versucht.
Wann denn? Wo denn?Hitler hat seine Gegner schon zu Beginn größtenteils ausgelöscht.


Es hat aber sehrwohl etwas mit "schlecht" zu tun, wenn man denjenigen, der nicht gegen die eigenen Landsleute kämpfen will, hinrichtet, nur weil er sich als neutral hinstellt.
Neutral in einem Krieg vorallem in einen Bürgerkrieg ist sich gegen die Regierung zu entscheiden. Da man seine Verträge und Pflichten bricht und Regierung und Volk im Stich läßt (egal wer jetzt gut oder böses ist)
Die einzigen die ihre Neutralität bis jetzt halten konnten ist die Schweiz, aber auch nur weil sie das Geld haben.
Norwegen war auch neutral im 2. WK und wurde erobert.
Nicht nur von den Deutschen, die waren nur schneller die englische Invasionsarmee war auch schon unterwegs.
Neutral zu sein kann sich nur leisten wer sich selbst schützzen kann egal wie. Alle anderen müssen mit solchzen Aktionen rechnen.

Ashen Shugar
19.05.2004, 09:35
Snords Wilder Haufen... genau... ich kam nicht mehr auf den deutschen Namen ;) Und kennen tut man sie spätestens seit dem Kampf gegen Christifori ja nun auch *g*
Also hätten wir ja schon einige Einheiten... war wirklich ein sicherer Platz, der ARD...

Striker: Ich glaube, du mischt immer noch einige Sachen zusammen. Auch wenn du erobert wirst, kannst du selbst z.B. neutral dastehen. Du musst schließlich nicht mit der "neuen Regierung" zusammenarbeiten und kannst passiven Widerstand leisten...

Setze doch bitte NICHT immer Regierung und Volk gleich... das ist als wenn man Äpfel und Birnen als Apfelmus bezeichnet... ;) Na gut, der Vergleich war genauso schlecht *g* Man versteht aber, worauf ich hinaus will, glaub ich. Sieht man an der heutigen Zeit... da spricht die Regierung bestimmt nicht für das Volk... sie glaubt es nur. ;)

Wenn sich jemand neutral stellt, zeigt das sogar sehr großes Verantwortungsbewusstsein dem Volk gegenüber. Nehmen wir z.B. wieder das besagte Frankfurt. Wenn der OBM sich für seine Landsleute entscheidet und sie daher nicht in einen Krieg ziehen lassen will, egal, wer nun recht hat, ist das nicht gut? Wenn aber eine Regierung dann Repressalien schlimmster Art veranstaltet, kann mir keiner sagen, dass DAS dann noch gut ist...
Zur Trennung der Beiden: Das Volk (also die Frankfurter) können doch aber auch selbst entscheiden, was sie wollen. Z.B. sich auch neutral stellen, wenn es heißt: "Ruf zu den Waffen".

Im Übrigen ist die Schweiz damals sehr schnell gefallen...

Jadephoenix
19.05.2004, 09:41
Original von Ashen Shugar

Im Übrigen ist die Schweiz damals sehr schnell gefallen...

Äh....wann?
Von welchem Krieg redest du??

Nyx
19.05.2004, 09:52
Original von Ashen Shugar
Snords Wilder Haufen... genau... ich kam nicht mehr auf den deutschen Namen ;) Und kennen tut man sie spätestens seit dem Kampf gegen Christifori ja nun auch *g*
Das war nicht Snords Wilder Haufen, das war Spucke im Gesicht einer altehrwürdigen BT-Einheit nur um einem momentanen Autorenliebling Zucker in den Arsch zu blasen... :evil:

My 2 C-bills,
Nyx

Direktor Andreijew
19.05.2004, 10:03
Original von Ashen Shugar
Im Übrigen ist die Schweiz damals sehr schnell gefallen...

Äh...
Hallo?

Redest Du vom 2. WK?
Dann werd ich Dir mal unterstellen dass Du wohl ein ähnliche Kenntnis über Geschichte hast wie der Durschnittsamerikaner über Geographie ;)

@Nyx:
Jawoll!
Recht hat er!
Der absolute Tiefpunkt der Archer-Serie. Da kam sogar mit der ansonsten bezüglich Christifori tolerant ist die Galle hoch...

willhelm_tell
19.05.2004, 10:13
Wenn sich jemand neutral stellt, zeigt das sogar sehr großes Verantwortungsbewusstsein dem Volk gegenüber. Nehmen wir z.B. wieder das besagte Frankfurt. Wenn der OBM sich für seine Landsleute entscheidet und sie daher nicht in einen Krieg ziehen lassen will, egal, wer nun recht hat, ist das nicht gut? Wenn aber eine Regierung dann Repressalien schlimmster Art veranstaltet, kann mir keiner sagen, dass DAS dann noch gut ist...
Zur Trennung der Beiden: Das Volk (also die Frankfurter) können doch aber auch selbst entscheiden, was sie wollen. Z.B. sich auch neutral stellen, wenn es heißt: "Ruf zu den Waffen".


Wenn du anderen schon mangelnde Differenzierung vorwirfst, solltest du selber auch eine solche Differenzierung vornehmen. Moral und Gesetz sind nicht dasselbe, vor allem, weil das eine festgeschrieben und klar definiert ist und das andere von jedem wieder selber definiert ist.

Ausserdem bedeutet in einem Staat zu leben, ja grundsätzlich dass man einen Teil der eigenen persönlichkeitsrechte abgiebt (zum Beispiel das Recht, dem Nachbaren den Kopf einzuschlagen, wenn er Samstag Morgens um acht rasen mäht), dafür erhält man Sicherheit (wenn man zum Beispiel der mähende ist) und weitere materielle Vorteile.
Wär ja noch schöner, man profitiert wenn die Sonne scheint, und sobald die Wolken aufziehen will man nicht mehr mitspielen.

Und zum Thema "Passt uns jetzt nicht, machen wir nicht", in der Schweizer Verfassung gibt es einen Passus, der es den einzelnen Kantonen verbietet, ohne Einwilligung aus dem Bund auszutreten oder unabhängig Militärkapitulationen auszuhandeln.



Im Übrigen ist die Schweiz damals sehr schnell gefallen...


Also entweder war dein Geschichtslehrer eine komplette Niete oder du hattest einen interessanten Fensterplatz.
Neutrale welche "schnell" gefallen sind, wären Belgien, Luxemburg, die Niederlande, Dänemark, Norwegen.
Wir waren wahrscheinlich immer zu wichtig oder zu unbedeutend, um da grossartig Anstrengungen zu unternehmen.

Auf den Bürgerkrieg angewandt heisst das, dass es keine Neutralen geben kann, denn schliesslich geht es um die Frage, ob man die amtierende Regierung unterstützt oder nicht. Neutral heisst ja man lässt die Aufständischen gewähren und ist somit gegen die Regierung.
Von daher kann ich durchaus verstehen, dass Katrina sich angegriffen fühlte, als Hasek sich für Neutral erklärt hat. Denn das heisst ja nichts anderes, dass er ihre Herrschaftsgewalt nicht anerkennt.

Jadephoenix
19.05.2004, 10:21
Original von Direktor Andreijew
Original von Ashen Shugar
Im Übrigen ist die Schweiz damals sehr schnell gefallen...

Äh...
Hallo?

Redest Du vom 2. WK?
Dann werd ich Dir mal unterstellen dass Du wohl ein ähnliche Kenntnis über Geschichte hast wie der Durschnittsamerikaner über Geographie ;)


Auch wenns jetzt so klingt als ob ich mich bei euch Schweizern einschleimen möchte aber:

Das letzte Land gegen das ich Kriegführen möchte ist die SCHWEIZ.
Wenn man viel Glück hat kommt man VIELLEICHT in die Schweiz hinein, aber nicht mehr hinaus.....
Und die die das Pech haben da rein zu müssen bzw. da drinn sind........nein DANKE.

Meine Meinung.

Direktor Andreijew
19.05.2004, 10:41
Eine kleine "Anekdote" zu Luxemburg resp. Desertion im 2. WK:
Als Land ohne nennenswerte Armee (Sprich: Keine) sah man sich in der Lage den Deutschen keinen Widerstand leisten zu können (Kein Wunder...).

Allerdings hatte man ja die Neutralität zu wahren und konnte sich daher nicht einfach ergeben oder den Deutschen den Durchmarsch erlauben!

Als Lösung schickte man dann schlussendlich am Tag der Invasion Polizisten auf die Strasse welche Flugblätter verteilten und an Panzer klebten auf welchen eine Protestnote gegen die feindliche Übernahme stand.

Somit hatte man sich politisch das Gesicht gerettet. Man hatte Luxemburg nicht kampflos übergeben aber auch keinen sinnlosen Kampf angezettelt.

@Jadephoenix:
Da gibts durchaus unterschiedliche Ansichten, aber eine Diskussion darüber würde den Rahmen und das Thema dieses Thread sprengen...

Ashen Shugar
19.05.2004, 10:59
@willhelm_tell

Du hast recht, Moral und Gesetz ist nicht das gleiche. Dennoch kann man dagegen halten, dass sie sich oft gleichen, etwa "dass man keinen töten darf" ist moralisch, wie gesetzlich untersagt. Und auf diese Weise meinte ich auch meine Aussage... von daher bezog ich mich auch eher auf die gesellschaftliche Moral, denn auf die eines Einzelnen...

Und dass ich in einem Staat lebe, heißt noch lange nicht, dass er dann den Freibrief bekommt, einfach Leute umzubringen, nur weil sie ihm nicht passen. Das hat nichts mit "Nicht mehr mitspielen wollen" zu tun!

Also zu der Schweiz-Geschichte: Nun, vermutlich war er dann wohl einfach zu faul, denn ich kann mich noch an Karten erinnern, wo eben keine Aussparungen für die Schweiz vorgenommen wurden, sondern alles ins Reich einverleibt wurde, vielleicht einfach aus der Überlegung heraus, wie das Beispiel mit Luxemburg... es fand kein Kampf statt, also wird sich wohl auch keiner dagegen auflehnen, dass sie annektiert wurden... wer weiß ^^
Schiebe also jede Schuld von mir :)

Ich glaube übrigens, einen ähnlichen Artikel gibt es auch im deutschen Gesetz in bezug auf die Bundesländer...

Cattaneo
19.05.2004, 11:02
Ich halte es aber dennoch für sehr merkwürdig, daß so viele Einheiten relativ problemlos zu den Putschisten desertierten. Gut, mag sein, daß besonders das Davion-Milität eine Putschtradition hat (so gut kenne ich mich da nicht aus). Aber der Legitimitätsgedanke ist auch nicht zu unterschätzen. Und zudem - von den paar Zwischenfällen dürften die Soldaten nur teilweise was mitgekriegt haben. Die Medien wurden ja massiv manipuliert. Es gab sicher eine begrenzte Untergrundpresse, bloß der schenkt doch wohl nur Glauben, der auch schon vorher unsicherer Kantonist ist (nehme ich mal an).

Und die wirtschaftlichen Mißstände würde ich genau so wie die Aufstände und Strafaktionen bei weitem nicht überbewerten. Das waren wieviel Welten bei den hunderten in Allianz und Vereinigten? Ich möchte wetten, an so viel Orten knallt es im BT-Universum sowieso im Schnitt, denn es dürfte (auch wenn dies selten thematisiert wird) auf mehr als einem Planeten köchelnde Konflikte geben wie ethnische, religiöse und politische Guerilla, Unruhen und dergleichen. Man sehe sich mal UNSEREN Drecksball an.

Ich denke also, daß dies für so eine Schockwirkung kaum reicht. Mir scheint manchmal, die Autoren (und auch manche Leser) haben etwas sehr weiche Vorstellungen von Sternenreichen, die auf autoritären Diktaturen beruhen. So was wie auf Kentares (was nun wirklich kein sonderlich großes Massacker war - es traf eben die Oberschicht) dürfte es immer mal wieder geben. Wir reden von Reichen mit hunderten Welten und hunderten von Milliarden Menschen. Die oft von diktatorischen Strukturen regiert werden. Das dürfte schon dafür sorgen, daß ein totaler Frieden selten herrscht im ganzen Reich. Oder die Menschheit hat sich bei BT sehr verändert. Mir scheint oft, wie BT viel zu sehr auf die Mechs schaut, und so was wie die fünfzehnfach stärkeren anderen Einheiten übersieht, so schaut man oft nur auf den "offiziellen" Krieg oder Konflikt und vergißt den ganzen Kleinkram.

Neutralitätserklärung und Forderung zum Rückzug ist aber wirklich etwas, was man besonders in etwas krisenhaften Zeiten als Verrat betrachten kann. Eine Frage: wie hätte wohl Hanse reagiert in so einem Fall? Mal vorausgesetzt er kann es sich leisten.

Jadephoenix
19.05.2004, 11:23
Original von Cattaneo
Neutralitätserklärung und Forderung zum Rückzug ist aber wirklich etwas, was man besonders in etwas krisenhaften Zeiten als Verrat betrachten kann. Eine Frage: wie hätte wohl Hanse reagiert in so einem Fall? Mal vorausgesetzt er kann es sich leisten.

Kommt auf den Autor drauf an. ;)

Ich aber würde meinen er hätte ohne viel Federlesen knallhart durchgegriffen um keine Tritbrettfahrer zu bekommen.

Wäre ja blöd wenn er Kriegspielt und keiner geht hin.....

Nyx
19.05.2004, 12:03
Original von Ashen Shugar
Also zu der Schweiz-Geschichte: Nun, vermutlich war er dann wohl einfach zu faul, denn ich kann mich noch an Karten erinnern, wo eben keine Aussparungen für die Schweiz vorgenommen wurden, sondern alles ins Reich einverleibt wurde, vielleicht einfach aus der Überlegung heraus, wie das Beispiel mit Luxemburg... es fand kein Kampf statt, also wird sich wohl auch keiner dagegen auflehnen, dass sie annektiert wurden... wer weiß ^^
Schiebe also jede Schuld von mir :)
Die Schweiz wurde im WWII (oder in ein paar Hundert Jahren davor) nicht besetzt, annektiert, dem Deutschen Reich angegliedert oder sonstwie in ihrer staatlichen Hoheitlichkeit angegriffen, sie blieb ein freies und neutrales Land (zumindest soweit es geht wenn man ringsrum von Achsenmächten umgeben ist)!

Jede Karte auf der die Schweiz daher nicht ausgespart ist ist schlichtweg falsch... :D

(der Aufwand sie zu besetzen erschien immer zu groß, v.a., da der strategische wert - etwa im Vergleich zu Norwegen - zu vernachlässigen war...)

Greetings,
Nyx

Ashen Shugar
19.05.2004, 12:31
Nyx, man könnte ja auch einfach sagen: Die haben sich nicht gewehrt, also wurden sie einfach als angegliedert geführt :D

Direktor Andreijew
19.05.2004, 13:07
Original von Ashen Shugar
Nyx, man könnte ja auch einfach sagen: Die haben sich nicht gewehrt, also wurden sie einfach als angegliedert geführt :D

Warum wehren solange man nicht angegriffen wird?
Wahre Neutralität kennt die "proaktive Befriedung" im Stile der Amis nicht...

@Nyx:
Deine Aussage ist so leider auch nicht ganz korrekt. Ende 18./ Anfang 19. Jahrhundert war Napoleon mal ein paar Jährchen zu Besuch!

Nyx
19.05.2004, 13:32
Original von Direktor Andreijew
Original von Ashen Shugar
Nyx, man könnte ja auch einfach sagen: Die haben sich nicht gewehrt, also wurden sie einfach als angegliedert geführt :D

Warum wehren solange man nicht angegriffen wird?
Wahre Neutralität kennt die "proaktive Befriedung" im Stile der Amis nicht...
Eben...

Ashen:
Während des WWII hat kein deutscher (oder italienischer, ungarischer, rumänischer etc.) Soldat den Boden der Schweiz mit Angriffs-/Eroberungsabsicht betreten...

Die Schweiz hat sogar deutsche und alliierte Flugzeuge die ihren Luftraum verletzt haben abgeschossen/interniert (zumindest wenn die Verletzung zu offensichtlich war und sie den Eindringling gekriegt haben... ;) )

@Nyx:
Deine Aussage ist so leider auch nicht ganz korrekt. Ende 18./ Anfang 19. Jahrhundert war Napoleon mal ein paar Jährchen zu Besuch!
Echt? 8o
Wow, das ist mir neu... :)

Wobei ich zugeben muss, dass ich mich mit der Schweiz während der napolionischen Kriege nicht wirklich beschäftigt habe... ;)

Greetings,
Nyx

Direktor Andreijew
19.05.2004, 13:45
@Nyx
Naja, wirklich erobert hatte er dann auch nur Teile. Für den Rest ist es bei der Drohung geblieben.
Vorher war es eher eine erzwungene Zusammenarbeit (Truppenlieferungen etc.) währendesser die Schweiz als Kriegsschauplatz herhalten musste (wie ganz Europa).

Also so richtig erobert, resp. unselbstständig wurde sie nie wirklich.
Die strikte Neutralität kommt übrigens auch aus dieser Zeit. Beim Wiener Kongress wurde dies so festgelegt. Dafür durfte die Schweiz als eigenständiger Staat weiterbestehen. Sonst wäre sie einer monarchischen Siegermächte (Preussen, Österreich, Frankreich) zugesprochen worden...

Jadephoenix
19.05.2004, 13:48
Seien wie doch froh das die Schweiz vom Krieg verschont blieb.

Ich weis von einigen Erwachsenen das sie als Kinder nach dem Krieg in die Schweiz geschickt/eingeladen wurden um sich dort zu erholen bzw. das sie aufgepäpelt werden.

Wenns die Schweiz auch erwischt hätte, hätte es diese Oase des Friedens nicht für die damaligen Kinder gegeben und wer weis wie viele es überlebt hätten.......


So aber jetzt wieder back to topic.

Striker
19.05.2004, 14:15
Original von Jadephoenix
Das letzte Land gegen das ich Kriegführen möchte ist die SCHWEIZ.
Wenn man viel Glück hat kommt man VIELLEICHT in die Schweiz hinein, aber nicht mehr hinaus.....
Und die die das Pech haben da rein zu müssen bzw. da drinn sind........nein DANKE.

Meine Meinung.
Warum sollte man nicht mehr hinaus kommen? Ich glaube die Schweiz wäre kaum in der Lage sich großartig gegen Deutschland zu wehren. (Fiktiv natürlich ohne Verbündete, gegen Europa hätten sie ja noch weniger Chancen *fg*)
Aber die Frage, was will man in der Schweiz?
Sie haben weder guten Ackerboden, noch große Bodenschätze.
Alles was man von der Schweiz will, bekommt man ja auch so, ohne Krieg zu führen, warum also einen Militärschlag?
Norwegen hingegen hatte große Bodenschätze und Belgien, naja Belgien war schon immer unser Sprungbrett nach Frankreich :D :D

Aber ja, wann wurde die Schweiz in der Neueren Geschichte jemals erobert????? (Außname Tourismus)

Striker: Ich glaube, du mischt immer noch einige Sachen zusammen. Auch wenn du erobert wirst, kannst du selbst z.B. neutral dastehen. Du musst schließlich nicht mit der "neuen Regierung" zusammenarbeiten und kannst passiven Widerstand leisten...
Klaro! Zeigt die Geschichte ja immer wieder wie friedlich soetwas ist.
Und nein du kannst nicht neutral sein. Neutral würde heißen es ist dir egal was aus deinem Land passiert.

Setze doch bitte NICHT immer Regierung und Volk gleich
Hab ich nie getan, weiß nicht wo du das rausliest.
Im Übrigen es gibt auch Kommunalepolitik, auch in Frankfurt ;)

Wenn sich jemand neutral stellt, zeigt das sogar sehr großes Verantwortungsbewusstsein dem Volk gegenüber. Nehmen wir z.B. wieder das besagte Frankfurt. Wenn der OBM sich für seine Landsleute entscheidet und sie daher nicht in einen Krieg ziehen lassen will, egal, wer nun recht hat, ist das nicht gut? Wenn aber eine Regierung dann Repressalien schlimmster Art veranstaltet, kann mir keiner sagen, dass DAS dann noch gut ist...

????
Glaubst du selbst was du da schreibst?
Dann lösen wir uns gleich wieder in einen Vielvölkerstaat auf oder?
Deiner Meinung ja die Beste Möglichkeit. Es sollte ja jeder tun und lassen können was er will.
Ich bin ja schon längst dafür das Bayern wieder ein eigenständiges Königreich wird, dann müsten wir den Rest nicht imme rmitfinanzieren und irgendwelche Blödel könnten unsere Wirtschaft nicht so ruinieren. Blödel haben wir selber genug.
Also stellt sich doch Bayern jetzt nach deiner Meinung am besten Neutral. Wir zahlen nichts mehr für Deutschland, wollen natürlich weiter unsere Armee und unseren Beamtenapperat von Deutschland mitfinanzieren lassen.
Kluge Logik, warum kam da noch keiner drauf.

Und die Schweiz wurde NIE anektiert. Da sind ja auch viele Juden und Desateure hingeflüchtet. Wo hast du denn das her?
Die Schweizer sind nicht die Österreicher gelle. Das wurde heim ins Reich geholt.
Die Karte würde mich dann schn mal interessieren die du da hast.

Und Kentares ist wirklich ein blödes Bsp. (Also Kentares II ;) )
Da wirklich nur die Führungsschicht "ausgetauscht" wurde, die alles andere als Neutral war. Und wer nicht freiwillig zurücktritt wird eben gezwungen.
Abgesehen war es nicht mal vom Archon befohlen, das war anfangs ja mehr en Streit zwischen Lokal-aristokraten.
Der Einfall der Davions in Capella zu Beginn des 4.NFK war in diesem Falle wirklicher Völkermord, aber da denkt wohl keiner mehr daran oder?
Hanse verehren und Katherine die nichts anderes macht verachten.
Wo ist da die Logik und der Sinn?

@ Direx
Wier lange gibt es die Schweiz denn schon als Cum Helvetia oder wie auch immer.
Solange doch noch garnicht oder, die waren doch noch lange ein Vielvölkerstaat.

Direktor Andreijew
19.05.2004, 14:53
Original von Striker
@ Direx
Wier lange gibt es die Schweiz denn schon als Cum Helvetia oder wie auch immer.
Solange doch noch garnicht oder, die waren doch noch lange ein Vielvölkerstaat.

Richtig.
Man sagt immer die "Moderne Schweiz" habe mit Napoleon begonnen. Der hat nämlich die unsägliche Helvetische Republik die aus der Revolution entstand (Vorbild: die Franzosen) mit ihrer Zentralstaatsidee aufgelöst und der Schweiz als "Berater" ein föderalistisches System verpasst. Das war so um 1803.
Daraufhin hat man sich dann ein halbes Jahrhundert immer mal wieder auf den Schädel gehauen (meistens politisch und verbal, aber auch in natura) in einem ewigen Seilziehen zwischen Liberalen und Konservativen. Protestantisch/ Katholisch kam natürlich auch noch dazu, wobei sie ich diese Gruppen fröhlich überschnitten.
So leierte man ein paar Verfassungen durch, bis schliesslich 1848 die Konservativen im Sonderbundskrieg endgültig kuschen mussten und man gemeinsam die Verfassung schuf auf welcher unsere heutige immer noch basiert.

Ist also wirklich noch nicht so lange her, aber immerhin die älteste (erfolgreiche!) Demokratie in Europa. Mindestens ein halbes Jahrhundert vor den nächsten.

willhelm_tell
19.05.2004, 17:47
@Direx

Keine Korrektur, Luxenmburg hatte ne Armee, im ganzen 400 zu Fuss und 25 zu ross, so gut wie nichts.

@Ashen

Shit happens, man kann den selben auch mal verzapfen, is nicht wirklich schlimm. (Haben wir ja alle schon getan). Es wird aber sicher nicht besser wenn du noch mehr Quatsch erzälst, nur um am ersten Quatsch noch irgendwie was gerade zu biegen. Mein Tipp: Just leave it be.

Back to topic:

Machen wir eigentlich nicht den Fehler, dass wir unsere Vorstellungen auf eine andere Gesellschaftsform übertragen?
Das passiert ja Historikern auch andauernd, wäre also nicht wirklich überraschend.
Schliesslich gibt es die "typische" Davion bzw Steiner Kultur, die für drei viertel aller Planeten gibt, nicht, die verschieden alten Bevölkerungsgruppen gibts ja in beiden reichen zusätzlich zu denen, die sich in tausend Jahren noch zusätzlich gebildet haben.

Wenn ein prägendes Element dieser Kultur der Feudalismus ist, dann werden nunmal die Leute nicht zwangsläufig fanatisch loyal zu herrschenden Hausfamilie sein, sondern der direkte vorgesetzte in der Lehenskette ist derejenige, dem man am meisten Loyalität entgegenbringt.
Und wie angesprochen ist dieser Krieg vor allem einer des Militärs und des Adels, nicht der einfachen Leute. Also folgt man am wahrscheinlichsten als einfacher Soldat/Bürger den Entscheidungen des Kommandanten/Planetaren Herrschers, und nicht einer abstrakten Nationalistischen Idee.

Black Knight
19.05.2004, 19:33
Wie kommt ihrauf die Idee überhaupt weit in die Schweiz reinzukommen?
Ein paar Pässe und Tunnel gesprengt und dein ganzes Gerät muß draußen bleiben. Was dann noch geht halten die Eidgenossenlocker auf.
Und Striker hat in sofern recht, was gibts in der Schweiz schon was man nicht auch einfacher kriegen könnte?

Direktor Andreijew
19.05.2004, 19:45
Sorry Black Knight, aber jetzt muss ich über Deine Geographie-Kenntnisse schmunzeln.
Die Schweiz ist nicht von Bergen umringt. Also mit einschliessen des Gegners wir das nichts...

Im Gegenteil: Das Mittelland ist sehr eben. Der einzige Grund warum man zu Napoleons Zeiten die Kontrolle darüber haben wollte: Durchmarschroute West -> Ost

Ansonsten hat Striker recht: Hier gibts und gabs nichts zu holen.

Der Söldner
19.05.2004, 20:10
Was uns unweigerlich zu der Frage bringt:

Was macht ihr da denn ? :P

Striker
19.05.2004, 20:17
Uhren und Banken ;)

Aber die Deutschen hätte andererseits doch keine großen Chancen.
Da die Bayern sich ja für Neutral erklären. Ist ja kein Verbrechen, wenn man nicht mag mag man nicht und die Alpenbewohner halten ja zusammen ;)
Und dann wird es eng mit Bergerfahrung in der Deutschen Armee.
Auch in euerer Mittelebene möchte ich unsere Plattlandjäger sehen :D
Da wird der Leo im Apenzell weniger Probleme haben als die Fußtruppen :D :D

Der Söldner
19.05.2004, 21:17
Bayern weg?

Freudenfest.

Striker
19.05.2004, 22:46
Für beide Seiten glaub mir ;)
Berlin wird aber heulen, die Finanzspritze ist dann weg :D

Der Söldner
19.05.2004, 23:23
Was die Bayern aber irgendwie vergessen ist die Tatsache das sie früher jahrelang das Geld von den anderen Bundesländern in den Hintern geschoben gekommen haben und erst seit 2 Jahrzehnten Nettozahler sind.

Striker
19.05.2004, 23:29
Vergessen nicht aber nicht erwähnen :P
Jetzt ist es ja anders und deswegen können wir uns doch jetzt wo es uns gut geht für Neutral erklären und keiner darf uns was anhaben :D :P

Cattaneo
21.05.2004, 07:41
Pah, man muß doch bloß den Franken versprechen, daß sie ein eigenes Bundesland bekommen, und schon ist ein Eins A Bürgerkrieg im Gange. Da fällt es dann leicht, die Bayern wieder auf Linie zu bringen. Eine Armee in Lederhosen kann ich sowieso nicht ernstnehmen... :D

Die Nachbarstaaten verhalten sich zum Gutteil wohlwollend neutral (gerade aus bayern kamen ja manchmal Töne, die etwa in der Tschechien nicht gut ankamen, glaube ich), also könnte man auch noch über die Grenze vorrücken... :)

Ashen Shugar
21.05.2004, 07:51
Original von Ashen Shugar
[quote]Original von willhelm_tell
@Ashen

Shit happens, man kann den selben auch mal verzapfen, is nicht wirklich schlimm. (Haben wir ja alle schon getan). Es wird aber sicher nicht besser wenn du noch mehr Quatsch erzälst, nur um am ersten Quatsch noch irgendwie was gerade zu biegen. Mein Tipp: Just leave it be.


Was soll der Spruch denn jetzt? Ich habs ja eingesehen, dass ich falsch lag, was die Schweiz angeht, aber wo erzähl ich weiter Quatsch? Meinst du das in Bezug auf Neutralität? Hm, meine Meinung respektieren ist wohl nicht bei dir!? :P

Striker: Ich glaube, du mischt immer noch einige Sachen zusammen. Auch wenn du erobert wirst, kannst du selbst z.B. neutral dastehen. Du musst schließlich nicht mit der "neuen Regierung" zusammenarbeiten und kannst passiven Widerstand leisten...
Klaro! Zeigt die Geschichte ja immer wieder wie friedlich soetwas ist.
Und nein du kannst nicht neutral sein. Neutral würde heißen es ist dir egal was aus deinem Land passiert.

1. Ja, Gandhi bewies es ;)
2. Nein, heißt es nicht, denn wie sagt man immer so schön: Was ist, wenn man keine Menschen mehr hat, um dann das Land wieder aufzubauen? *gg* Also haben wir dann immerhin noch die Frankfurter, die Deutschland wieder aufbauen *grins*


Setze doch bitte NICHT immer Regierung und Volk gleich
Hab ich nie getan, weiß nicht wo du das rausliest.
Im Übrigen es gibt auch Kommunalepolitik, auch in Frankfurt ;)

Sicher gibt es die... hm, bin jetzt aber auch ehrlich gesagt zu faul, das nochmal rauszusuchen ;) Also lassen wir es einfach, will eh langsam wieder zum Thema zurück *g*

Wenn sich jemand neutral stellt, zeigt das sogar sehr großes Verantwortungsbewusstsein dem Volk gegenüber. Nehmen wir z.B. wieder das besagte Frankfurt. Wenn der OBM sich für seine Landsleute entscheidet und sie daher nicht in einen Krieg ziehen lassen will, egal, wer nun recht hat, ist das nicht gut? Wenn aber eine Regierung dann Repressalien schlimmster Art veranstaltet, kann mir keiner sagen, dass DAS dann noch gut ist...

????
Glaubst du selbst was du da schreibst?
Dann lösen wir uns gleich wieder in einen Vielvölkerstaat auf oder?
Deiner Meinung ja die Beste Möglichkeit. Es sollte ja jeder tun und lassen können was er will.
Ich bin ja schon längst dafür das Bayern wieder ein eigenständiges Königreich wird, dann müsten wir den Rest nicht imme rmitfinanzieren und irgendwelche Blödel könnten unsere Wirtschaft nicht so ruinieren. Blödel haben wir selber genug.
Also stellt sich doch Bayern jetzt nach deiner Meinung am besten Neutral...

Ja, das tue ich, aber du musst auch mal unterscheiden, worauf ich mich bezog. Ich sagte nie, dass wir uns auflösen sollten, sondern, dass im Falle SOLCH eines Falles es legitim sein KANN, dass man sich als Teil neutral stellt, um einen gewissen Frieden aufrecht zu erhalten und nicht sinnlosem Morden nachzuhängen. In dem Zusammenhang macht es nämlich auch Sinn, dass wir uns zu einem Staat zusammenschlossen, denn in diesem lässt sich Frieden leichter erhalten, als wenn wir einen Vielvölkerstaat hätten. Nach der Devise "gemeinsam sind wir stark" ;) Na ja, die Geschichte hat es jedenfalls gezeigt, was passiert, wenn es zuviele Kleinstaaten nur gibt...
Wegen Bayern: WO muss ich unterschreiben? *fg*


Und die Schweiz wurde NIE anektiert. Da sind ja auch viele Juden und Desateure hingeflüchtet. Wo hast du denn das her?

Jaaaaaa, meine Güte, wie oft denn noch? Wenn es der erste sagt, dann reicht es auch ;) War die Schweiz halt doch zu unwichtig... hab es mir gerade angesehen, die sind einfach drumherummarschiert... ich habs zugegebenermaßen nicht so mit Geographie ;) und dachte, dass die einen Großteil des Weges nach Italien ausmachen... was soll's, lassen wir es schlicht. Errare humanum est sag ich da nur *gg* :)


Der Einfall der Davions in Capella zu Beginn des 4.NFK war in diesem Falle wirklicher Völkermord, aber da denkt wohl keiner mehr daran oder?
Hanse verehren und Katherine die nichts anderes macht verachten.
Wo ist da die Logik und der Sinn?

Wo hat sich da denn jemand neutral gestellt und wurde dafür bestraft? Ich meine in der KC oder bei den Davions... jedenfalls ist das doch die zentrale Frage hier, oder?

Cattaneo
21.05.2004, 09:54
Nun, was aber teilweise mit solchen "Neutralen" passierte, dürfte wohl klar sein. Sie sind teilweise von beiden Seiten angearscht. Für die einen als Verräter, da sie keinen Widerstand leisten. Für die anderen als unzuverlässig, da sie nicht kollaborieren. Eine ungemütliche Situation. Gandhi war ein Sonderfall - für das Gegenteil gibt es auch genug Beispiele (mehr als für seine Taktik, denke ich mal). Auch sagte Gandhi meines Wissens nicht während des Zweiten WK zu den Indern: "Haltet euch neutral und helft NICHT den Briten".

Man kann sich vielleicht vor sich selber für neutral erklären, aber ein reales Recht darauf gibt es meines Wissens nicht. Jeder der das macht, muß rechnen, als Verräter behandelt zu werden. Es liegt einfach nicht in eigener Machtvollkommenheit. Wer die sich anmaßt...

Ich glaube mit der Erwähnung des 4. NFK wollte Striker nur mal darauf hinweisen, welche Doppelmoral bei BT (und teilweise auch in der Sicht einiger Spieler) vorherrscht. Katrina wird als die böse Diktatorin hingestellt, doch der Schlächter Hanse, der für 50 Millionen Tote verantwortlich ist (davon sicher mindestens 90% Zivilisten, während Katrinas von sich aus begonenen Aktionen weitaus unblutiger verliefen) gilt vielen immer noch als mehr oder weniger positive Person. Und da kann ich ihm nur zustimmen.

Ashen Shugar
21.05.2004, 13:38
Cattaneo, du hast ja recht, aber absolut neutral wird es wohl niemand jemals geben, denn alles liegt ja nur im Auge des Betrachters, das hast du sehr schön erläutert :)

Btw, danke für das Löschen der anderen Beiträge, wer immer es auch wahr ;)

Striker
21.05.2004, 15:23
Original von Ashen Shugar
Btw, danke für das Löschen der anderen Beiträge, wer immer es auch wahr ;)

Na ich dein Mod ;)

Ashen Shugar
22.05.2004, 07:45
Danke, du bist so gut zu mir :)