Eiswolf
13.02.2007, 22:40
Ich bitte euch darum wenn ihr die Geschichte gelesen habt hier zu Posten wie sie euch gefallen hat.
Das ist eine Kurzgeschichte die ich bei einem Wettbewerb eingesendet habe und die leider weil sie zu lange war nicht angenommen wurde und es wäre zu Schade sie euch vor zu enthalten. :D
Kurze Erklärung da es sich um Erinnerungen handelt können die Erzählungen die unglaublichsten Sachen enthalten.
Erinnerungen
Sanfter Wind strich über die grünen Hügel des Soldaten Friedhofes.
Das Bunte Blätterkleid das die Bäume im Herbst auf Crofton trugen raschelte leicht als sich der frische Herbstwind darin verfing.
Ein Mann mit weiß meliertem Haar schritt am Asphaltweg dahin.
Er kam an eine Bank die vor einem Grabstein stand und setzte sich hin um sich aus zu ruhen.
Er schloss die Augen und seufzte stark.
Schwere Schritte waren aus der anderen Richtung zu hören. Er öffnete die Augen und sah sich einem alten Kammerden gegenüber.
Der Mann mit der roten Uniform der Vereinigten Sonnen setzte sich wortlos neben den alten Mann.
Einige bunte Blätter tanzten im auffrischenden Wind und dunkle Wolken bäumten sich am Horizont auf.
Es wurde etwas dunkler am Friedhof der Gefallenen.
„Mein Freund. Ich habe dich schon lange nicht mehr gesehen.“, fing der Mann mit der Uniform ein Gespräch an.
„Ja, Serge. Ich weiß ich hatte nicht soviel Zeit. Meine Tochter hatte geheiratet und ich habe zwei Enkel von ihr bekommen auf die ich sehr stolz bin.“, meinte der alte Mann und steckte seine Hände in den langen schwarzen Wollmantel den er trug.
„Wie geht es ihr denn, Jack?“, fragte Serge seinen Freund.
„Ganz gut, Serge.“, meinte Jack.
Nach diesem Kurzen Gespräch verstummten beide wieder.
Weitere schwarze Wolken bauten sich auf um ein Gewitter an zu kündigen.
Eine Krähe, der erste Bote des Winters setzte sich auf einen Ast und begann ihr grausames Lied zu singen.
Ein weiterer Stoß des Windes der sich langsam zu einem Sturm entwickelte riss an den Blättern des Baumes bis sie nachgaben und im wilden Reigen um sich tanzten.
Jack sah hoch zu dem Vogel der in der Krone des Baumes saß.
„Weist du Serge an was mich der Vogel erinnert?“, fragte Jack.
„Ja. An den eisigen Klumpen in der nähe der Peripher der da irgendwo im All hing. Mann war das ein Auftrag. Piraten jagen und alles was es gab war nur eine einzige Spielunke auf diesem Gott verlassenen Planeten. Damals sang auch so ein Vogel das Lied.“, meinte Serge
Die Türe der Spelunke wurde aufgetreten und ein Mann flog im hohen Bogen rücklings heraus.
Eine Schneewehe stoppte seinen Flug abrupt und lies es für kurze Zeit auf seinen Kopf schneien.
Zwei andere Junge Männer traten aus dem Lokal und lachten laut.
„Na hast du schon genug oder willst do noch mal versuchen unsere Frauen anzubaggern?“, lachten sie ihn aus.
Der Mann der im Schnee lag stand auf und putzte sich ab.
Wütend stampfte er im frischen Schnee davon zurück zu einem Lager das die Truppen der Vereinigten Sonnen auf geschlagen hatten um die Piraten die den Planeten überfallen zu jagen.
-Na wartet ich komme wieder und dann gibt’s eins auf die Glocke, dass ihr drei Tage im Kreis lauft.- dachte sich Jack.
In der Bar standen die Beiden Männer und kippten sich starken Schnaps in die Kehle.
Inzwischen war es Abend geworden und nur vereinzelt fielen Strahlen der untergehenden Sonne(n??) in den Schankraum.
Die Tür schlug auf und frischer Wind trieb etwas Schnee in den Raum.
Zwei große Schatten verdunkelten den Eingang.
Die beiden Trunkenbolde blickten sich um und musterten die Neuankömmlinge.
Die Türe schloss sich mit einem Knall als einer der beiden sie zuschlug.
„Komm Serge lass uns einen trinken.“, klopfte Jack seinen Kameraden auf die Schulter.
Beide setzten sich Richtung Bar in Bewegung.
„Grunz, zwei Bier.“, orderte Jack beim Barkeeper der allgemein als Grunz bekannt war.
Der Grunz nickte kurz mit dem Kopf und gab ein leises Grunzen von sich dem er den Namen verdanket.
Er war Raucher und musste sich den Kehlkopf entfernen lassen aufgrund dessen er Grunzende Laute von sich gab.
Die zwei Bier wurden gezapft und vor den beiden abgestellt.
Die beiden Männer die zuvor Jack aus dem Lokal beförderten erkannten ihn im ersten Moment nicht und kippten sich noch einmal das scharfe Zeug in die Kehle das hier allgemein bekannt als Eiszapfen war.
„Du sag mal Jack wie geht’s denn deiner Freundin? Kommt sie nach wenn wir wieder von diesem Eisklumpen abhauen?“, fragte Serge provokant laut.
„Ja, Helen kommt nach. Wir treffen uns dann auf Crofton und dort wird dann geheiratet. Ein Kind ist auch schon unterwegs.“, meinte Jack ebenso laut.
Die beiden Einheimischen hörten das Gespräch mit.
Sie standen auf und gingen zu den beiden hinüber.
Jack der Serge gegenüber saß erblickte sie zuerst und nickte leicht mit dem Kopf um seinen Freund zu warnen.
„Hast du noch nichts dazu gelernt?“, meinte einer der beiden und holte mit der Faust aus um Serge auf den Hinterkopf zu schlagen.
Die Vorwarnung seines Freundes ließ Serge schneller reagieren.
Ein Ellbogen fuhr aus und grub sich in den Magen des Mannes der Serge schlagen wollte.
Mit einem ächzenden Laut klappte er zusammen.
Der zweite Mann griff nach einem Aschenbecher, holte aus und wollte Jack damit schlagen.
Jack beugte sich nach vorne.
Der Schwung mit dem der Schlag ausgeführt war ging ins leere und drehte den Mann um die eigene Achse.
Eine Schlägerei begann.
Grunz der hinter der Bar stand schaute sich das Ganze amüsiert an.
„Nicht doch Jungs die Scheibe ist neu!“, krächzte er laut als Serge und Jack einen der Beiden durch das Fenster nach draußen in die Dunkelheit beförderten.
Ein schwarzer Vogel wurde aufgeschreckt der sich gerade über den Kadaver einer Maus hermachen wollte.
Er landete auf einem Laternenmasten und sah sich das ganze von oben an.
Der Zweite Mann wurde aus der Türe geschleudert und begab sich auf die Reise ins Land der Träume als sein Kopf gegen einen Laternenpfahl schlug.
Der Mann der durch das Fenster geflogen war stand behäbig auf schleppte sich zu seinem Freund und hob ihn auf und schleifte ihn mit.
Die beiden hatten für heute genug kassiert.
Der schwarze Vogel begann laut zu krächzen. Es klang wie ein Lachen.
„Ach ja, das waren noch Zeiten. Was Serge?“, seufzte Jack und grinste seinen Freund an.
„Ja und als wir dann auf Crofton waren gab es eine riesige Hochzeit ich kann mich noch gut daran erinnern.“, antwortete Serge seinem Freund.
Die schwarzen Wolken hatten zugenommen und verdeckten die letzten Strahlen der Sonne.
„Es wird kalt. Serge.“, meinte Jack der seine Jacke fester um den alten Körper zog.
Die ersten Tropfen des Regens begannen sich langsam vom Himmel zu lösen und auf die Erde nieder zu fallen.
Es wurde wieder stumm zwischen den Beiden.
Ein Blitz zuckte am Horizont.
„Weißt du was mich noch faszinierte? Kannst du dich an das Gefecht erinnern das wir hatten? Es war ein Wetter wie dieses und wir die Infanterie waren mal wieder im Schlamm unterwegs. Wie hiess dieser sumpfige Planet noch mal. Hilf mir mal Serge, mein Gehirn mag auch nicht mehr so wie früher.“, sinnierte Jack über die Vergangenheit nach.
„Ja ich weiß welches Gefecht du meinst.“, schwelgte Serge in Erinnerungen.
„Serge siehst du den Battlemaster?“, rief Jack und zeigt mit seinem Gewehr in die Richtung des riesigen Kampfkolosses, der im Schlamm stecken geblieben war.
Serge der hinter der Mobilen PPK stand und den Feuerleitcomputer bediente zeigte den Daum hoch zu seinen Kameraden.
Der Mechkrieger der den riesigen Koloss steuerte versuchte verzweifelt mit ruckartigen Bewegungen des Mechs aus der Falle des Sumpfes zu entkommen.
Die Infanterie die sich hier eingenistet hatte war gut getarnt die mobile PPK Stellung war vom Battlemaster nicht aus zu machen. Sie hatten sie in den beginnenden Mangrove Wäldern eingegraben und ihre Stellungen mit Wärmeschutzdecken abgedeckt. Nur ein kleiner Schlitz war noch von einem guten Beobachter zu erkennen.
Der Zug dem die Beiden angehörten war in Alarmbereitschaft getreten als der Angriff begann. Leise und vorsichtig begaben sich die Soldaten in die vorbereiteten Stellungen.
Die Soldaten machten ihre Inferno und KSR Werfer bereit zum Abschuss.
Die Mobile PPK richtete ihren Lauf auf das Cockpit des nichts ahnenden Kriegers aus.
Der Battlemaster hatte sich von seiner Truppe getrennt und versuchte den Nachschubspunkt der Davion Kräfte zu zerstören der hinter dem Zug lag.
Keiner der hier eingesetzten Soldaten glaube jemals daran einen Mech in diesem Feldzug zu sehen außer den eigenen.
Der Battlemaster hielt kurz inne um kurz darauf wieder einen neunen Anlauf zu nehmen um aus dem Schlammloch heraus zu kommen.
Der Wolken verhangene Himmel öffnete seine Tore und lies Regen auf die Erde nieder prasseln.
Die Sicht verschlechterte sich. Nebel der durch den Regen aufkam lies den Battlemaster zu einer verschwommenen Silhouette verkommen.
Wasser tropfte von den Wärmedecken herunter und durchnässte die Soldaten die über Funk ihre Stellung durch gaben.
„Wir sind so weit. Wenn du die PPK abdrückst werden die anderen auch auf den Mech feuern.“, flüsterte Jack Serge zu.
Serge sah auf den Zielcomputer und schaltete ihn ab. Durch das ständige Bewegen des Mechs musste er selbst das Rohr ausrichten und auf das Cockpit feuern.
Er stellte das Rohr knapp über das Cockpit ein als der Mech wieder in die Knie ging um einen neuerlichen Anlauf zu machen aus dem Morast der ihn zu verschlingen drohte heraus zu kommen.
Dieses mal schaffte der Krieg es einen Fuss des Mechs frei zu bekommen.
Serge dem nicht die Zeit blieb die Einstellung zu überprüfen betätigte den Feuerknopf.
Ein azurblauer Strahl löste sich von der Kanone.
Regen verdampfte und zog eine Dampfspur hinter sich her um kurz darauf unter dem Cockpit des Mechs einzuschlagen zur selben Zeit lösten sich mehr als ein dutzend Raketen aus den Mangroveausläufern und zogen ihre Rauchspuren auf den Mech zu.
Feuerblumen erblühten auf dem Mech und durchschlugen die angeschlagene Panzerung an einigen Stellen.
Feuer drang heraus.
Der Pilot des Mechs der sich einer versteckten Infanterie Einheit gegenüber sah lies alle Versuche den Mech aus dem Schlamm los zu reißen und feuerte wild mit seinen Lasern durch den Dunst des Regens in die Bäume des Wäldchens.
Klatschend brachen Äste der Bäume in das Wasser.
Unter dem Cockpit zeigte sich ein Riss der durch die Panzerung in das Innere des Mechs sehen lies.
Die Energie des PPK Strahls hatte sich auch etwas auf die riesige Cockpitscheibe ausgewirkt die jetzt langsam zu reißen begann.
Jack hob das Fernglas und sah den Grund warum der Mech nicht mit seinem Versuchen weiter machte sich aus dem Schlamm zu befreien.
Der Schützenplatz war nicht besetzt.
Der Zug ging in Deckung und setzte sich zurück als der Mech begann sein Feuer auf den Sumpf zu verlagern.
Serge schlug mit der Faust auf die riesige Batterie die die Mobile PPK mit Energie versorgte.
„LAD SCHNELLER KOMM SCHON EINEN SCHUSS NOCH MACH SCHON.“, schrie Serge und bearbeitet die Batterie weiter mit Faustschläge und Fußtritten.
Jack der sich zurück ziehen wollte als er sah das der Mechkrieger seinen Mech Schritt um Schritt weiter fortsetzte Riss Serge an der Schulter. „Komm schon lass das Ding jetzt. Mach das du da weg kommst.“
Im selben Moment als Jack seinen Freund von der Waffe weg ziehen wollte zeigte der Bildschirm die Feuerbereitschaft an.
Serge richtete Hastig die Waffe neu aus und betätigte den Feuerknopf während er sich umdrehte und seinen Freund durch den Regen und Schlamm zurück in die nächste Stellung folgte.
Der PPK Strahl löste sich von der Waffe und suchte sich sein Ziel.
Zur gleichen Zeit zuckte ein Blitz aus dem schwarzen Himmel.
Der Blitz und der Strahl der PPK Kanone vereinten sich auf der Höhe des Cockpits.
Die Energie die diese zwei Strahlen aufwanden durchschlug das Cockpit und verdampfte den Piloten mit dazugehöriger Liege.
Ein riesiger Schatten der länger und immer länger wurde sank über die beiden Freunde die so schnell der Sumpf es zu lies nach hinten in die nächsten Stellungen rannten.
Serge fiel hin.
Jack der das ganze nicht mitbekam lief weiter und wurde von einer Schlammwelle in einen Graben gespült als der Battlemaster auf den Sumpf auftraf und durch seine Tonnen den Schlamm und das angesammelte Wasser verdrängte.
Rauchschwaden stiegen auf als dreckiges Wasser die Infernotreffer löschte.
Dreck und Wasser schwappten in die Gräben und Stellungen der Infanterie.
Ein paar Kameraden des Zuges die das ganze gesehen hatten fielen in ein Siegesgeheul.
Jack der noch immer am Boden eines Grabens lag löste sich vom Schlamm und wischte sich das Gesicht ab.
Mit einer Handbewegung schleuderte er den Dreck weg.
Er versuchte die Hände in der Uniform ab zu wischen was angesichts der Tatsache das er bis in den Knien noch immer im Schlamm stand und zuvor dort lag ein ziemlich hilfloses Unterfangen war.
Nach einiger Zeit gab er es auf.
Er blickte sich um.
„SERGE! SERGE!“, fing Jack an zu rufen als er seinen Freund nicht erblickte.
Jack sprang aus dem Graben und lief zu dem gefallenen Mech.
Vorsichtig schlich er sich heran als er sah das sich der Schlamm an der Seite des Mechs bewegte.
Eine Gestallt voller Schlamm zog sich unter dem Mech hervor über und über mit Dreck bedeckt.
Jack beschleunigte seinen Schritt und kam zu der Gestallt.
„Serge? Bist du das?“, fragte er überrascht seinen Freund unter dem Mech hervor kriechen zu sehen.
Serge atmete tief durch befreite den Rest seines Körpers vom Schlamm der ihn noch im Sumpf gefangen hielt und lehnte sich gegen eine Panzerplatte.
Er sah Jack an der genauso über und über mit Schlamm bedeckt war wie er.
Ohne ein Wort zu sagen versuchte er durch den Dreck in die Jackentasche zu greifen.
Serge zog nach einigen Versuchen eine Zigarettenpackung aus der Tasche.
Völlig durchnässt und mit Schlamm gefüllt warf er das unförmige Packet in den Sumpf.
Als nächstes griff er in die Hosentasche und holte eine neue Packung Zigaretten hervor.
Er öffnete die Packung und zündete sich eine Zigarette an.
Serge blickte wieder zu Jack und antwortete jetzt endlich auf seine Frage.
„Nach was sieht es denn aus? Kennst du denn sonst noch jemanden der über und über mit Schlamm bedeckt ist?“, fragte Serge sarkastisch.
Jack drehte sich um und zeigte auf die Männer des Zuges die damit begannen die Gräben neu aus zu heben.
„Also wenn du mich fragst hat es denn ganzen Zug ziemlich erwischt. Die Jungs waren flink und konnten rechtzeitig abhauen deswegen haben wir keine Verluste. Aber sag mal wie hast du es Geschafft nicht vom Mech erdrückt zu werden?“, fragte Jack und setzte sich neben seinen Freund in den Schlamm.
Serge blies den blauen Dunst in den Regen.
Dann drückte er auf den Schlamm in dem er saß und antwortete „Du weißt doch das ich damals über diesen Ort geflucht habe oder? Das man hier bis zur Brust versinkt und das ganze Weich ist. Also ich muss dir ehrlich sagen ich bin froh das wir das Lager nicht in den Bergen haben. Nur durch den Morast hier habe ich es geschafft und durch einen Spalt in einer Panzerplatte. Mann Jack ich sags dir das ist ein neuer Geburtstag für mich.“
Serge begann zu herzhaft zu lachen, Jack sah ihn verwundert an und stimmte Lautstark in das Lachen ein.
„Serge, damals hast du dafür die Tapferkeitsmedaille bekommen. Aber weißt du noch wie lange unser Zug dort schuftete die Gräben und Stellungen frei zu bekommen? Zwei Wochen hat es gedauert und dann als wir endlich fertig waren…“, setzte Jack fort.
„Ja als wir endlich fertig waren kam der Befehl zum abrücken und die Banditenjagd war vorbei. Nun der Battlemaster wird vermutlich jetzt ein Tierheim für obdachloses Sumpfgetier sein.“, meinte Serge.
Es begann stärker zu Regnen und die ersten Wasserpfützen bildeten sich.
Der Wind der zuvor die Blätter in der Luft wirbeln lies hatte inzwischen aufgehört nur noch das Tropfen des Regens drang an Jacks Ohr.
Er zog den Hut den er trug etwas tiefer ins Gesicht.
Serge der neben ihm saß hatte beide Hände entlang der Banklehne ausgestreckt und die Beine überkreuzt.
„Ja der Battlemaster.“, seufzte Jack vor sich hin.
„Weißt du das erinnert mich an eine andere Geschichte die wir mal erlebt haben damals als wir noch in der Kaserne saßen und unsere Freizeit in der Mansmess tot schlugen.“, setzte Jack weiter fort uns blickte seinen Freund an.
„Ich glaube ihr habt genug ihr zwei. Außerdem wollen wir endlich schließen. Kommt schon morgen müsst ihr Fit sein da habt ihr einen Marsch vor euch der es in sich hat.“, sagte die Bedienung zu Serge und Jack die sich noch lautstark über ihren Ausbilder unterhielten und nebenbei noch eine Runde Bier bestellten.
Der Tisch an den die beiden saßen.
„Ach was willst du. Lass uns doch noch ein wenig trinken dauert ja nicht mehr lange wir gehen dann schon.“, grölten die Beiden und zogen an ihren Flaschen.
„Kommt schon Jungs raus hier oder ich muss die Militärpolizei verständigen.“, flehte die Bedienung.
„Ach was solls Junge wir gehen ja schon.“, nuschelte Jack und zog Serge vom Sessel auf.
Jack die Wirkung des Alkohols unterschätzt und taumelte zurück die Kraft die da durch entstand reichte aus die Leeren so wie die Halbvollen Bierflaschen vom Tisch ab zu räumen die darauf standen.
Das Glas klirrte und zerprang in tausend Stücke. Die übrige Flüssigkeit der Flaschen verteilte sich auf den Boden um sich mit dem anderen Dreck zu vermischen.
Serge der wieder zu sich kam sah Jack an und dann auf den Boden.
Er zeigte mit dem Finger auf das Desaster und begann lauthals zu lachen.
„Jack, komm lass uns gehen.“, stotterte er.
Jack stieß sich vom Tisch ab hob noch zwei verschlossene Bierflaschen auf und steckte sie in die Jackentasche.
Die beiden Stützten sich gegenseitig.
Jack und Serge wankten die Türe hinaus. Durch den Einfluss des Alkohols unterschätzten sie die Breite der Türe.
Serge der der stärkere der Beiden war gewann das wanken und bugsierte die Mitte der Türe an leider merkte er nicht das noch Jack sich an ihm Festhielt und steuert so mit Jack gegen den Türstock.
Mit einmal nicht genug. Einen zweiten Versuch startete er noch.
Und wieder knallte Jack gegen den Türstock.
Beim Dritten Versuch war Jack wieder soweit bei sinnen das er sich hinter Serge begab der jetzt mit vollem Schwung versuchte durch die Türe zu kommen.
Mit einem lauten Schrei stürzte er durch die Türe und überschlug sich über seine eigenen Füße.
Jack der das ganze doppelt sah versuchte Serge aus zu weichen was natürlich fehlschlug und sich Jack nach kurzer Zeit über Serge befand.
Beide Rappelten sich wieder auf, stützten sich gegenseitig und machten sich laut lallend auf den Weg in die Unterkunft.
„He Serge.“, flüsterte Jack.
„Ja?“, lallte Serge zurück.
„Siehst du dort den Mechhangar? Ich habe eine Idee. Weist du noch wie wir den Techs geholfen haben einen Schulteraktivator aus zu tauschen und wie sie uns gezeigt haben wie man einen Mech zum bewegen in Betrieb nimmt ohne das man die Sicherheitsprotokolle durch gehen muss?“, fragte Jack.
„Ja sicher weiß ich das noch diese Arbeit war tausendmal besser als Latrinen putzen. Sag mal weißt du überhaupt noch warum wir Latrinen putzen sollten?“, nuschelte Serge dahin und verfiel in einen Halbschlaf.
„Ja weist du wer Schuld daran war? Der dumme Mechkrieger. Nur weil wir nicht Salutiert haben. Na was solls komme wir Rächen uns heute dafür.“, stotterte Jack grinsend.
Beide machten sich auf den Weg zum Hangar.
Am nächsten Tag standen Serge und Jack verkatert in der Letzen Reihe des Infanteriezuges und warteten auf die Allmorgendlich Ansprach ihres Chefs.
Die Türe zur Unterkunft öffnete sich und er Spieß der Kompanie meldet den Kompaniekommandanten das die Kompanie angetreten war.
Der Kommandant stellte sich vor die Kompanie und verzog das Gesicht.
Nach einer längeren Pause setzte er zum sprechen an
„Gestern gab es einen zwischen Fall im Mechhangar. Die Wespe eines Mechkriegers wurde heute Morgen in Klopapier eingewickelt aufgefunden.“ Er macht wieder eine Pause um seine Worte mehr Wirkung zu geben. Mit lauter Stimme fuhr er fort „Mit dem nicht genug. Es wurden außerdem noch ein Geschenk der Scherzbolde in Form von Excrementen auf dem Pilotenstuhl gefunden. Aber das war ja noch nicht alles weiter Körperliche Ausscheidungen in Form von erbrochenen befanden sich auf der Linse des Armlasers durch die Gestank und der hohen Konzentration an Magensäure und Alkohol muss die Linse ausgetauscht werden. Ich frage euch war hat damit zu tun?“
Jack stieß Serge in die Rippen und grinste.
Keiner meldete sich.
„Gut wenn sich keiner meldet dann gehe ich Recht der Annahme das es auch keiner vom meinen Leuten war.“, knurrte der Kommandant.
„Ja Serge das war noch was. Später hatten wir uns dann gemeldet und weißt du noch das unser Chef damals gesagt hat?“, fragte Jack seinen Freund.
„Ja, Jack. Er sagte Da habt ihr beide volle Arbeit geleistet. Die Techs mussten jedes Mal wenn sie sich erleichtern wollten zu einem weit entfernten Gebäude zurückziehen da sie kein Klopapier mehr hatten. Die Wartungsarbeiten nach euerer Aktion zogen sich über zwei Wochen und ich muss euch bestrafen. Also ab in den Bau ihr beide und zwar für volle zwei Stunden. Achja und noch eins gut gemacht der Mechkrieger den ihr diesen Streich gespielt habt ist sowieso ein Aristokratische ************. Sagte er damals.“, bestätigte Serge seinen Freund.
Beide grinsten.
„Jack, weißt du. Es wird Zeit das wir gehen.“, sagte Serge ernst und erhob sich von der Bank.
„Ja, Serge ich weiß. Mir ist so kalt.“
Der Regen hatte zugenommen und wurde kälter. Serge verschwamm mit dem Regen bis er sich seine Umrisse ganz aufgelöst hatten.
Jack blickte noch einige Zeit auf den Grabstein vor sich und lass die Inschrift.
Hier Ruht Serge Ivano Treuer und Loyaler Soldat des Hauses Davion.
Jack schloss ein letztes mal die Augen und Atmete den letzten Lungenzug aus.
Eine kleine Wolke des Atems zog sich durch den Regen.
Jacks Herz setzte zum letzten pochen an und erstarb.
Der Regen prasselte weiter auf ihn hernieder von dem er nichts mehr mit bekam langsam kühlte der Körper aus und wurde vom Wasser durch nässt doch da wo Jack jetzt war wartete schon Serge und Helen seine Frau auf ihn.
ENDE
Also Leute haut in die Tasten und schreibt wie sie euch gefallen hat.
Das ist eine Kurzgeschichte die ich bei einem Wettbewerb eingesendet habe und die leider weil sie zu lange war nicht angenommen wurde und es wäre zu Schade sie euch vor zu enthalten. :D
Kurze Erklärung da es sich um Erinnerungen handelt können die Erzählungen die unglaublichsten Sachen enthalten.
Erinnerungen
Sanfter Wind strich über die grünen Hügel des Soldaten Friedhofes.
Das Bunte Blätterkleid das die Bäume im Herbst auf Crofton trugen raschelte leicht als sich der frische Herbstwind darin verfing.
Ein Mann mit weiß meliertem Haar schritt am Asphaltweg dahin.
Er kam an eine Bank die vor einem Grabstein stand und setzte sich hin um sich aus zu ruhen.
Er schloss die Augen und seufzte stark.
Schwere Schritte waren aus der anderen Richtung zu hören. Er öffnete die Augen und sah sich einem alten Kammerden gegenüber.
Der Mann mit der roten Uniform der Vereinigten Sonnen setzte sich wortlos neben den alten Mann.
Einige bunte Blätter tanzten im auffrischenden Wind und dunkle Wolken bäumten sich am Horizont auf.
Es wurde etwas dunkler am Friedhof der Gefallenen.
„Mein Freund. Ich habe dich schon lange nicht mehr gesehen.“, fing der Mann mit der Uniform ein Gespräch an.
„Ja, Serge. Ich weiß ich hatte nicht soviel Zeit. Meine Tochter hatte geheiratet und ich habe zwei Enkel von ihr bekommen auf die ich sehr stolz bin.“, meinte der alte Mann und steckte seine Hände in den langen schwarzen Wollmantel den er trug.
„Wie geht es ihr denn, Jack?“, fragte Serge seinen Freund.
„Ganz gut, Serge.“, meinte Jack.
Nach diesem Kurzen Gespräch verstummten beide wieder.
Weitere schwarze Wolken bauten sich auf um ein Gewitter an zu kündigen.
Eine Krähe, der erste Bote des Winters setzte sich auf einen Ast und begann ihr grausames Lied zu singen.
Ein weiterer Stoß des Windes der sich langsam zu einem Sturm entwickelte riss an den Blättern des Baumes bis sie nachgaben und im wilden Reigen um sich tanzten.
Jack sah hoch zu dem Vogel der in der Krone des Baumes saß.
„Weist du Serge an was mich der Vogel erinnert?“, fragte Jack.
„Ja. An den eisigen Klumpen in der nähe der Peripher der da irgendwo im All hing. Mann war das ein Auftrag. Piraten jagen und alles was es gab war nur eine einzige Spielunke auf diesem Gott verlassenen Planeten. Damals sang auch so ein Vogel das Lied.“, meinte Serge
Die Türe der Spelunke wurde aufgetreten und ein Mann flog im hohen Bogen rücklings heraus.
Eine Schneewehe stoppte seinen Flug abrupt und lies es für kurze Zeit auf seinen Kopf schneien.
Zwei andere Junge Männer traten aus dem Lokal und lachten laut.
„Na hast du schon genug oder willst do noch mal versuchen unsere Frauen anzubaggern?“, lachten sie ihn aus.
Der Mann der im Schnee lag stand auf und putzte sich ab.
Wütend stampfte er im frischen Schnee davon zurück zu einem Lager das die Truppen der Vereinigten Sonnen auf geschlagen hatten um die Piraten die den Planeten überfallen zu jagen.
-Na wartet ich komme wieder und dann gibt’s eins auf die Glocke, dass ihr drei Tage im Kreis lauft.- dachte sich Jack.
In der Bar standen die Beiden Männer und kippten sich starken Schnaps in die Kehle.
Inzwischen war es Abend geworden und nur vereinzelt fielen Strahlen der untergehenden Sonne(n??) in den Schankraum.
Die Tür schlug auf und frischer Wind trieb etwas Schnee in den Raum.
Zwei große Schatten verdunkelten den Eingang.
Die beiden Trunkenbolde blickten sich um und musterten die Neuankömmlinge.
Die Türe schloss sich mit einem Knall als einer der beiden sie zuschlug.
„Komm Serge lass uns einen trinken.“, klopfte Jack seinen Kameraden auf die Schulter.
Beide setzten sich Richtung Bar in Bewegung.
„Grunz, zwei Bier.“, orderte Jack beim Barkeeper der allgemein als Grunz bekannt war.
Der Grunz nickte kurz mit dem Kopf und gab ein leises Grunzen von sich dem er den Namen verdanket.
Er war Raucher und musste sich den Kehlkopf entfernen lassen aufgrund dessen er Grunzende Laute von sich gab.
Die zwei Bier wurden gezapft und vor den beiden abgestellt.
Die beiden Männer die zuvor Jack aus dem Lokal beförderten erkannten ihn im ersten Moment nicht und kippten sich noch einmal das scharfe Zeug in die Kehle das hier allgemein bekannt als Eiszapfen war.
„Du sag mal Jack wie geht’s denn deiner Freundin? Kommt sie nach wenn wir wieder von diesem Eisklumpen abhauen?“, fragte Serge provokant laut.
„Ja, Helen kommt nach. Wir treffen uns dann auf Crofton und dort wird dann geheiratet. Ein Kind ist auch schon unterwegs.“, meinte Jack ebenso laut.
Die beiden Einheimischen hörten das Gespräch mit.
Sie standen auf und gingen zu den beiden hinüber.
Jack der Serge gegenüber saß erblickte sie zuerst und nickte leicht mit dem Kopf um seinen Freund zu warnen.
„Hast du noch nichts dazu gelernt?“, meinte einer der beiden und holte mit der Faust aus um Serge auf den Hinterkopf zu schlagen.
Die Vorwarnung seines Freundes ließ Serge schneller reagieren.
Ein Ellbogen fuhr aus und grub sich in den Magen des Mannes der Serge schlagen wollte.
Mit einem ächzenden Laut klappte er zusammen.
Der zweite Mann griff nach einem Aschenbecher, holte aus und wollte Jack damit schlagen.
Jack beugte sich nach vorne.
Der Schwung mit dem der Schlag ausgeführt war ging ins leere und drehte den Mann um die eigene Achse.
Eine Schlägerei begann.
Grunz der hinter der Bar stand schaute sich das Ganze amüsiert an.
„Nicht doch Jungs die Scheibe ist neu!“, krächzte er laut als Serge und Jack einen der Beiden durch das Fenster nach draußen in die Dunkelheit beförderten.
Ein schwarzer Vogel wurde aufgeschreckt der sich gerade über den Kadaver einer Maus hermachen wollte.
Er landete auf einem Laternenmasten und sah sich das ganze von oben an.
Der Zweite Mann wurde aus der Türe geschleudert und begab sich auf die Reise ins Land der Träume als sein Kopf gegen einen Laternenpfahl schlug.
Der Mann der durch das Fenster geflogen war stand behäbig auf schleppte sich zu seinem Freund und hob ihn auf und schleifte ihn mit.
Die beiden hatten für heute genug kassiert.
Der schwarze Vogel begann laut zu krächzen. Es klang wie ein Lachen.
„Ach ja, das waren noch Zeiten. Was Serge?“, seufzte Jack und grinste seinen Freund an.
„Ja und als wir dann auf Crofton waren gab es eine riesige Hochzeit ich kann mich noch gut daran erinnern.“, antwortete Serge seinem Freund.
Die schwarzen Wolken hatten zugenommen und verdeckten die letzten Strahlen der Sonne.
„Es wird kalt. Serge.“, meinte Jack der seine Jacke fester um den alten Körper zog.
Die ersten Tropfen des Regens begannen sich langsam vom Himmel zu lösen und auf die Erde nieder zu fallen.
Es wurde wieder stumm zwischen den Beiden.
Ein Blitz zuckte am Horizont.
„Weißt du was mich noch faszinierte? Kannst du dich an das Gefecht erinnern das wir hatten? Es war ein Wetter wie dieses und wir die Infanterie waren mal wieder im Schlamm unterwegs. Wie hiess dieser sumpfige Planet noch mal. Hilf mir mal Serge, mein Gehirn mag auch nicht mehr so wie früher.“, sinnierte Jack über die Vergangenheit nach.
„Ja ich weiß welches Gefecht du meinst.“, schwelgte Serge in Erinnerungen.
„Serge siehst du den Battlemaster?“, rief Jack und zeigt mit seinem Gewehr in die Richtung des riesigen Kampfkolosses, der im Schlamm stecken geblieben war.
Serge der hinter der Mobilen PPK stand und den Feuerleitcomputer bediente zeigte den Daum hoch zu seinen Kameraden.
Der Mechkrieger der den riesigen Koloss steuerte versuchte verzweifelt mit ruckartigen Bewegungen des Mechs aus der Falle des Sumpfes zu entkommen.
Die Infanterie die sich hier eingenistet hatte war gut getarnt die mobile PPK Stellung war vom Battlemaster nicht aus zu machen. Sie hatten sie in den beginnenden Mangrove Wäldern eingegraben und ihre Stellungen mit Wärmeschutzdecken abgedeckt. Nur ein kleiner Schlitz war noch von einem guten Beobachter zu erkennen.
Der Zug dem die Beiden angehörten war in Alarmbereitschaft getreten als der Angriff begann. Leise und vorsichtig begaben sich die Soldaten in die vorbereiteten Stellungen.
Die Soldaten machten ihre Inferno und KSR Werfer bereit zum Abschuss.
Die Mobile PPK richtete ihren Lauf auf das Cockpit des nichts ahnenden Kriegers aus.
Der Battlemaster hatte sich von seiner Truppe getrennt und versuchte den Nachschubspunkt der Davion Kräfte zu zerstören der hinter dem Zug lag.
Keiner der hier eingesetzten Soldaten glaube jemals daran einen Mech in diesem Feldzug zu sehen außer den eigenen.
Der Battlemaster hielt kurz inne um kurz darauf wieder einen neunen Anlauf zu nehmen um aus dem Schlammloch heraus zu kommen.
Der Wolken verhangene Himmel öffnete seine Tore und lies Regen auf die Erde nieder prasseln.
Die Sicht verschlechterte sich. Nebel der durch den Regen aufkam lies den Battlemaster zu einer verschwommenen Silhouette verkommen.
Wasser tropfte von den Wärmedecken herunter und durchnässte die Soldaten die über Funk ihre Stellung durch gaben.
„Wir sind so weit. Wenn du die PPK abdrückst werden die anderen auch auf den Mech feuern.“, flüsterte Jack Serge zu.
Serge sah auf den Zielcomputer und schaltete ihn ab. Durch das ständige Bewegen des Mechs musste er selbst das Rohr ausrichten und auf das Cockpit feuern.
Er stellte das Rohr knapp über das Cockpit ein als der Mech wieder in die Knie ging um einen neuerlichen Anlauf zu machen aus dem Morast der ihn zu verschlingen drohte heraus zu kommen.
Dieses mal schaffte der Krieg es einen Fuss des Mechs frei zu bekommen.
Serge dem nicht die Zeit blieb die Einstellung zu überprüfen betätigte den Feuerknopf.
Ein azurblauer Strahl löste sich von der Kanone.
Regen verdampfte und zog eine Dampfspur hinter sich her um kurz darauf unter dem Cockpit des Mechs einzuschlagen zur selben Zeit lösten sich mehr als ein dutzend Raketen aus den Mangroveausläufern und zogen ihre Rauchspuren auf den Mech zu.
Feuerblumen erblühten auf dem Mech und durchschlugen die angeschlagene Panzerung an einigen Stellen.
Feuer drang heraus.
Der Pilot des Mechs der sich einer versteckten Infanterie Einheit gegenüber sah lies alle Versuche den Mech aus dem Schlamm los zu reißen und feuerte wild mit seinen Lasern durch den Dunst des Regens in die Bäume des Wäldchens.
Klatschend brachen Äste der Bäume in das Wasser.
Unter dem Cockpit zeigte sich ein Riss der durch die Panzerung in das Innere des Mechs sehen lies.
Die Energie des PPK Strahls hatte sich auch etwas auf die riesige Cockpitscheibe ausgewirkt die jetzt langsam zu reißen begann.
Jack hob das Fernglas und sah den Grund warum der Mech nicht mit seinem Versuchen weiter machte sich aus dem Schlamm zu befreien.
Der Schützenplatz war nicht besetzt.
Der Zug ging in Deckung und setzte sich zurück als der Mech begann sein Feuer auf den Sumpf zu verlagern.
Serge schlug mit der Faust auf die riesige Batterie die die Mobile PPK mit Energie versorgte.
„LAD SCHNELLER KOMM SCHON EINEN SCHUSS NOCH MACH SCHON.“, schrie Serge und bearbeitet die Batterie weiter mit Faustschläge und Fußtritten.
Jack der sich zurück ziehen wollte als er sah das der Mechkrieger seinen Mech Schritt um Schritt weiter fortsetzte Riss Serge an der Schulter. „Komm schon lass das Ding jetzt. Mach das du da weg kommst.“
Im selben Moment als Jack seinen Freund von der Waffe weg ziehen wollte zeigte der Bildschirm die Feuerbereitschaft an.
Serge richtete Hastig die Waffe neu aus und betätigte den Feuerknopf während er sich umdrehte und seinen Freund durch den Regen und Schlamm zurück in die nächste Stellung folgte.
Der PPK Strahl löste sich von der Waffe und suchte sich sein Ziel.
Zur gleichen Zeit zuckte ein Blitz aus dem schwarzen Himmel.
Der Blitz und der Strahl der PPK Kanone vereinten sich auf der Höhe des Cockpits.
Die Energie die diese zwei Strahlen aufwanden durchschlug das Cockpit und verdampfte den Piloten mit dazugehöriger Liege.
Ein riesiger Schatten der länger und immer länger wurde sank über die beiden Freunde die so schnell der Sumpf es zu lies nach hinten in die nächsten Stellungen rannten.
Serge fiel hin.
Jack der das ganze nicht mitbekam lief weiter und wurde von einer Schlammwelle in einen Graben gespült als der Battlemaster auf den Sumpf auftraf und durch seine Tonnen den Schlamm und das angesammelte Wasser verdrängte.
Rauchschwaden stiegen auf als dreckiges Wasser die Infernotreffer löschte.
Dreck und Wasser schwappten in die Gräben und Stellungen der Infanterie.
Ein paar Kameraden des Zuges die das ganze gesehen hatten fielen in ein Siegesgeheul.
Jack der noch immer am Boden eines Grabens lag löste sich vom Schlamm und wischte sich das Gesicht ab.
Mit einer Handbewegung schleuderte er den Dreck weg.
Er versuchte die Hände in der Uniform ab zu wischen was angesichts der Tatsache das er bis in den Knien noch immer im Schlamm stand und zuvor dort lag ein ziemlich hilfloses Unterfangen war.
Nach einiger Zeit gab er es auf.
Er blickte sich um.
„SERGE! SERGE!“, fing Jack an zu rufen als er seinen Freund nicht erblickte.
Jack sprang aus dem Graben und lief zu dem gefallenen Mech.
Vorsichtig schlich er sich heran als er sah das sich der Schlamm an der Seite des Mechs bewegte.
Eine Gestallt voller Schlamm zog sich unter dem Mech hervor über und über mit Dreck bedeckt.
Jack beschleunigte seinen Schritt und kam zu der Gestallt.
„Serge? Bist du das?“, fragte er überrascht seinen Freund unter dem Mech hervor kriechen zu sehen.
Serge atmete tief durch befreite den Rest seines Körpers vom Schlamm der ihn noch im Sumpf gefangen hielt und lehnte sich gegen eine Panzerplatte.
Er sah Jack an der genauso über und über mit Schlamm bedeckt war wie er.
Ohne ein Wort zu sagen versuchte er durch den Dreck in die Jackentasche zu greifen.
Serge zog nach einigen Versuchen eine Zigarettenpackung aus der Tasche.
Völlig durchnässt und mit Schlamm gefüllt warf er das unförmige Packet in den Sumpf.
Als nächstes griff er in die Hosentasche und holte eine neue Packung Zigaretten hervor.
Er öffnete die Packung und zündete sich eine Zigarette an.
Serge blickte wieder zu Jack und antwortete jetzt endlich auf seine Frage.
„Nach was sieht es denn aus? Kennst du denn sonst noch jemanden der über und über mit Schlamm bedeckt ist?“, fragte Serge sarkastisch.
Jack drehte sich um und zeigte auf die Männer des Zuges die damit begannen die Gräben neu aus zu heben.
„Also wenn du mich fragst hat es denn ganzen Zug ziemlich erwischt. Die Jungs waren flink und konnten rechtzeitig abhauen deswegen haben wir keine Verluste. Aber sag mal wie hast du es Geschafft nicht vom Mech erdrückt zu werden?“, fragte Jack und setzte sich neben seinen Freund in den Schlamm.
Serge blies den blauen Dunst in den Regen.
Dann drückte er auf den Schlamm in dem er saß und antwortete „Du weißt doch das ich damals über diesen Ort geflucht habe oder? Das man hier bis zur Brust versinkt und das ganze Weich ist. Also ich muss dir ehrlich sagen ich bin froh das wir das Lager nicht in den Bergen haben. Nur durch den Morast hier habe ich es geschafft und durch einen Spalt in einer Panzerplatte. Mann Jack ich sags dir das ist ein neuer Geburtstag für mich.“
Serge begann zu herzhaft zu lachen, Jack sah ihn verwundert an und stimmte Lautstark in das Lachen ein.
„Serge, damals hast du dafür die Tapferkeitsmedaille bekommen. Aber weißt du noch wie lange unser Zug dort schuftete die Gräben und Stellungen frei zu bekommen? Zwei Wochen hat es gedauert und dann als wir endlich fertig waren…“, setzte Jack fort.
„Ja als wir endlich fertig waren kam der Befehl zum abrücken und die Banditenjagd war vorbei. Nun der Battlemaster wird vermutlich jetzt ein Tierheim für obdachloses Sumpfgetier sein.“, meinte Serge.
Es begann stärker zu Regnen und die ersten Wasserpfützen bildeten sich.
Der Wind der zuvor die Blätter in der Luft wirbeln lies hatte inzwischen aufgehört nur noch das Tropfen des Regens drang an Jacks Ohr.
Er zog den Hut den er trug etwas tiefer ins Gesicht.
Serge der neben ihm saß hatte beide Hände entlang der Banklehne ausgestreckt und die Beine überkreuzt.
„Ja der Battlemaster.“, seufzte Jack vor sich hin.
„Weißt du das erinnert mich an eine andere Geschichte die wir mal erlebt haben damals als wir noch in der Kaserne saßen und unsere Freizeit in der Mansmess tot schlugen.“, setzte Jack weiter fort uns blickte seinen Freund an.
„Ich glaube ihr habt genug ihr zwei. Außerdem wollen wir endlich schließen. Kommt schon morgen müsst ihr Fit sein da habt ihr einen Marsch vor euch der es in sich hat.“, sagte die Bedienung zu Serge und Jack die sich noch lautstark über ihren Ausbilder unterhielten und nebenbei noch eine Runde Bier bestellten.
Der Tisch an den die beiden saßen.
„Ach was willst du. Lass uns doch noch ein wenig trinken dauert ja nicht mehr lange wir gehen dann schon.“, grölten die Beiden und zogen an ihren Flaschen.
„Kommt schon Jungs raus hier oder ich muss die Militärpolizei verständigen.“, flehte die Bedienung.
„Ach was solls Junge wir gehen ja schon.“, nuschelte Jack und zog Serge vom Sessel auf.
Jack die Wirkung des Alkohols unterschätzt und taumelte zurück die Kraft die da durch entstand reichte aus die Leeren so wie die Halbvollen Bierflaschen vom Tisch ab zu räumen die darauf standen.
Das Glas klirrte und zerprang in tausend Stücke. Die übrige Flüssigkeit der Flaschen verteilte sich auf den Boden um sich mit dem anderen Dreck zu vermischen.
Serge der wieder zu sich kam sah Jack an und dann auf den Boden.
Er zeigte mit dem Finger auf das Desaster und begann lauthals zu lachen.
„Jack, komm lass uns gehen.“, stotterte er.
Jack stieß sich vom Tisch ab hob noch zwei verschlossene Bierflaschen auf und steckte sie in die Jackentasche.
Die beiden Stützten sich gegenseitig.
Jack und Serge wankten die Türe hinaus. Durch den Einfluss des Alkohols unterschätzten sie die Breite der Türe.
Serge der der stärkere der Beiden war gewann das wanken und bugsierte die Mitte der Türe an leider merkte er nicht das noch Jack sich an ihm Festhielt und steuert so mit Jack gegen den Türstock.
Mit einmal nicht genug. Einen zweiten Versuch startete er noch.
Und wieder knallte Jack gegen den Türstock.
Beim Dritten Versuch war Jack wieder soweit bei sinnen das er sich hinter Serge begab der jetzt mit vollem Schwung versuchte durch die Türe zu kommen.
Mit einem lauten Schrei stürzte er durch die Türe und überschlug sich über seine eigenen Füße.
Jack der das ganze doppelt sah versuchte Serge aus zu weichen was natürlich fehlschlug und sich Jack nach kurzer Zeit über Serge befand.
Beide Rappelten sich wieder auf, stützten sich gegenseitig und machten sich laut lallend auf den Weg in die Unterkunft.
„He Serge.“, flüsterte Jack.
„Ja?“, lallte Serge zurück.
„Siehst du dort den Mechhangar? Ich habe eine Idee. Weist du noch wie wir den Techs geholfen haben einen Schulteraktivator aus zu tauschen und wie sie uns gezeigt haben wie man einen Mech zum bewegen in Betrieb nimmt ohne das man die Sicherheitsprotokolle durch gehen muss?“, fragte Jack.
„Ja sicher weiß ich das noch diese Arbeit war tausendmal besser als Latrinen putzen. Sag mal weißt du überhaupt noch warum wir Latrinen putzen sollten?“, nuschelte Serge dahin und verfiel in einen Halbschlaf.
„Ja weist du wer Schuld daran war? Der dumme Mechkrieger. Nur weil wir nicht Salutiert haben. Na was solls komme wir Rächen uns heute dafür.“, stotterte Jack grinsend.
Beide machten sich auf den Weg zum Hangar.
Am nächsten Tag standen Serge und Jack verkatert in der Letzen Reihe des Infanteriezuges und warteten auf die Allmorgendlich Ansprach ihres Chefs.
Die Türe zur Unterkunft öffnete sich und er Spieß der Kompanie meldet den Kompaniekommandanten das die Kompanie angetreten war.
Der Kommandant stellte sich vor die Kompanie und verzog das Gesicht.
Nach einer längeren Pause setzte er zum sprechen an
„Gestern gab es einen zwischen Fall im Mechhangar. Die Wespe eines Mechkriegers wurde heute Morgen in Klopapier eingewickelt aufgefunden.“ Er macht wieder eine Pause um seine Worte mehr Wirkung zu geben. Mit lauter Stimme fuhr er fort „Mit dem nicht genug. Es wurden außerdem noch ein Geschenk der Scherzbolde in Form von Excrementen auf dem Pilotenstuhl gefunden. Aber das war ja noch nicht alles weiter Körperliche Ausscheidungen in Form von erbrochenen befanden sich auf der Linse des Armlasers durch die Gestank und der hohen Konzentration an Magensäure und Alkohol muss die Linse ausgetauscht werden. Ich frage euch war hat damit zu tun?“
Jack stieß Serge in die Rippen und grinste.
Keiner meldete sich.
„Gut wenn sich keiner meldet dann gehe ich Recht der Annahme das es auch keiner vom meinen Leuten war.“, knurrte der Kommandant.
„Ja Serge das war noch was. Später hatten wir uns dann gemeldet und weißt du noch das unser Chef damals gesagt hat?“, fragte Jack seinen Freund.
„Ja, Jack. Er sagte Da habt ihr beide volle Arbeit geleistet. Die Techs mussten jedes Mal wenn sie sich erleichtern wollten zu einem weit entfernten Gebäude zurückziehen da sie kein Klopapier mehr hatten. Die Wartungsarbeiten nach euerer Aktion zogen sich über zwei Wochen und ich muss euch bestrafen. Also ab in den Bau ihr beide und zwar für volle zwei Stunden. Achja und noch eins gut gemacht der Mechkrieger den ihr diesen Streich gespielt habt ist sowieso ein Aristokratische ************. Sagte er damals.“, bestätigte Serge seinen Freund.
Beide grinsten.
„Jack, weißt du. Es wird Zeit das wir gehen.“, sagte Serge ernst und erhob sich von der Bank.
„Ja, Serge ich weiß. Mir ist so kalt.“
Der Regen hatte zugenommen und wurde kälter. Serge verschwamm mit dem Regen bis er sich seine Umrisse ganz aufgelöst hatten.
Jack blickte noch einige Zeit auf den Grabstein vor sich und lass die Inschrift.
Hier Ruht Serge Ivano Treuer und Loyaler Soldat des Hauses Davion.
Jack schloss ein letztes mal die Augen und Atmete den letzten Lungenzug aus.
Eine kleine Wolke des Atems zog sich durch den Regen.
Jacks Herz setzte zum letzten pochen an und erstarb.
Der Regen prasselte weiter auf ihn hernieder von dem er nichts mehr mit bekam langsam kühlte der Körper aus und wurde vom Wasser durch nässt doch da wo Jack jetzt war wartete schon Serge und Helen seine Frau auf ihn.
ENDE
Also Leute haut in die Tasten und schreibt wie sie euch gefallen hat.