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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Reisezeit


Wotan
12.12.2006, 13:04
Ein Thema, was mich mal interessieren würde, weil ich dazu noch nichts erschöpfendes in den Quellen gefunden habe. Wie sieht es denn mit der Reisezeit im Zusammenhang mit der Vertragslaufzeit aus ?
Also mal angenommen eine Einheit wird auf Galatea angeworben und soll als Garnision in die Außenweltallianz. Da ist die Einheit ja eine ganze Weile unterwegs - was mitunter enorme Kosten mit sich bringt.
Nun gibt es ja in den Regeln diverse Möglichkeiten, wie sowas vom Auftraggeber abgedeckt wird oder selber bezahlt werden muss. Soweit okay, was die direkten Kosten betrifft. Aber Sold läuft ja weiter, die Truppe muss verpflegt werden etc.
Wann setzen denn die Zahlungen ein ? Mit Antritt des Garnisionspostens ? Oder mit Abflug von Galatea ? Ich würde ja sagen, daß kaum ein Auftraggeber für Truppen bezahlt, die noch Lichtjahre entfernt sind. Aber das würde bedeuten, daß sich kaum eine Einheit Aufträge leisten könnte, die weiter weg liegen.
Klingt auch irgendwie unplausibel, oder ?

Wotan

hill
12.12.2006, 13:12
Das ist doch bestimmt Teil des Vertrages. Läuft unter Spesen.

Der Söldner
12.12.2006, 15:09
Ich würde sagen das die wenigsten Einheiten dirket von Outreach oder Galatea starten, die werden da nur ihren Agenten haben der sie gleich weiter vermittelt, eventuell fallen so auch gleich niedriegere Transportkosten an bzw. Reisezeiten werden verkürzt.

Wotan
12.12.2006, 15:20
Hab ich mir auch schon überlegt. Aber das kann dann auch böse nach hinten losgehen und die Reisezeiten verlängern. Die grundsätzliche Frage löst sich damit also nicht.
Außerdem hieß es nicht einmal Galatea bzw. Outreach seien so ideal, weil sie zentral liegen ?

Wotan

Der Söldner
12.12.2006, 15:35
Aber als Söldner weiss ich doch schon vorher wenn mein Vertrag ausläuft, so kann mein Agent ja schon ein halbes Jahr vorher einen neuen Kontrakt abschliessen und so die Einheit eventuell auch schon gleich auf den richtigen Kurs steuern. Es ist eben alles eine Frage der rechtzeitigen Planung.

Sensei
12.12.2006, 16:55
Diese Transportkosten werden warscheinlich gleich mit die Überlegungen für den nächsten Kontraktabschluss mit einfließen: Ein auftrag ganz im "NW" wird halt recht unlukrativ wenn man zur zeit gerade ganz im "SO" stationiert ist.

Es wird auch nicht soo wenige Söldnereinheiten geben, dass man in einer Ecke der IS keine freie Einheit findet. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein großteil der Einheiten (vor allem die kleinen) nur in eine bestimmten Region der IS aktiv sind.

Wann setzen denn die Zahlungen ein ? Mit Antritt des Garnisionspostens ? Oder mit Abflug von Galatea ?

Der Kontraktgeber zahlt meistens eine Gesammtsumme + Extrazahlungen. Soweit ich es mitbekommen habe gibt es kaum zeitgerichtete Bezahlungen (z.b.x CN pro Monat) - dann muss der Kontraktnehmer halt selber rechnen und die Gesammtsumme auf die Zeit aufteilen. Und meistens wird es wohl auch so gehen, dass ein kleiner teil bei Vertragsabschluss und der große Batzen am ende der Dienstleistung bezahlt wird.
Und ab und zu kommt es sogar vor, dass der Kontraktgeber sogar den Transport übernimmt (dann allerdings nur die Transportkosten und nicht die laufenden kosten).

Phelan Kell
08.01.2007, 13:43
Der genauere Ablauf für die Bezahlung der Transportkosten steht im Söldnerhandbuch 3055. Dort steht meines wissens nach drinnen, dass eben der Auftraggeber eine Vorrauszahlung leistet für eben diese Kosten der Einheit. Also für Löhne und eben auch Transportkosten. Ich kann ja heute Abend nachschauen und genaueres nochmal posten.

Der Söldner
08.01.2007, 16:04
Die Regeln im Söldnerhandbuch 3055 sind durch das FM Mercenaries eh überholt, aber normalerweise ist es alles eine reine Verhandlungssache, ob und was vom Auftraggeber bezahlt wird.

Phelan Kell
08.01.2007, 16:18
Gut, ich hab beide Bücher daheim, ich hätt eh das FM benutzt! Auswendig wußt ich es nur vom 3055er.

Dust Devil
08.01.2007, 22:39
Ich habe das in den Quellenbüchern so verstanden, das der Auftrag erst beginnt wenn dein Landungsschiff auf dem betreffenden Planeten landet. Das ist der erste tag der Missionsdauer.
Die Reisezeit fällt in die Berechnungen nicht mit rein.
Ich habe auch schonmal einen Auftrag ausgewürfelt der mich schmunzeln ließ. Von Galatea ins Tauruskonkordat. Reisezeit 9 Monate mit Zwischenstopps auf diversen Planeten = 12 Monate. Auftragsdauer 3 Monate. Die Kosten für die An und Abreise waren höher als die 3 Monate Bezahlung :D
Rollenspieltechnisch sehr interessant! :]
Logisch betrachtet, allerdings blödsinn! :]
Ich denke mal ein Auftraggeber sucht sich schon ne Truppe die zu dem Job passt.
1. Was Definition betrifft.
Warum sollte er eine Aufklärungseinheit anwerben, wenn er einen Kampfauftrag vergibt.
2. Was Standort betrifft.
Warum sollte er noch höhere Kosten produzieren, wenn doch eine passende Truppe direkt nebenan sitzt.

Wiedereinmal haben wir alle recht :D

@Söldner
Siehst du wir sollten uns zusammen tun und neue Regeln entwerfen! :)
Oder neue Würfeltabellen die die Art der Truppe berücksichtigen. :)

Der Söldner
08.01.2007, 22:48
Ich würde da eher einen Vertragsentwurf bevorzugen indem man verschiedene Optionen auswählen kann.

Dust Devil
08.01.2007, 22:59
@Söldner
meinst du sowas wie:

Möchten Sie den Feind wie folgt angreifen?
a. Frontal Bonus x100
b. von Hinten Bonus x20
c. von den Flanken Bonus x 50

:D :D

Spezifiziere mal bitte....

Sensei
08.01.2007, 23:41
Ich glaube, Söldner meinte so was wie:

1.) 10 Mio bar im vorraus

2.) 4 Mio im vorraus, 4 Mio bei abschluss

3.) 5 Mio bar, dafür 50% Bergerechte und volle Versorgung

4.) 3 Mio bar und transit durch auftraggeber. Sonst wie oben.


Wenn ich falsch liege, Söldner, dann berichtige mich.

Der Söldner
09.01.2007, 01:11
Ja, sowas in der Art, wobei man das ganze noch sehr viel mehr differenzieren kann, vorallem da einem Bergerecht bei einem Garnisionsauftrag nicht viel bringen ;)

Phelan Kell
15.01.2007, 15:23
Reisezeit?

Gibt es eigentlich einen Rechner im Netz, der einem aufzeigt wie lange es dauert mit einem Sprungschiff von A nach B zu kommen?
Also von New Avalon nach Outreach oder so? Würde mich mal interessieren.

Christos
15.02.2007, 14:41
In unserer Söldnereinheit behandeln wir das ganze so:

The Inner Sphere Planetary Locator spuckt die Anzahl der Sprünge aus.

Download (http://www.pryderockindustries.com/dl_game_aids.php#ISPL)

Dann nehmen wir einfach (eher etwas zu kurz, aber ist für die Berechnung leichter) 1 Woche aufladen pro Sprung an, was letztlich heißt, Anzahl der Sprünge in Wochen Reisezeit.

Spielrealistischer wäre es sicherlich die Spektralklasse der Sonne zu berücksichtigen und allgemein einen eher etwas längeren Zeitraum zu wählen. Was ja noch hinzukommt wären eben auch Flüge von Landungsschiffen auf die Planeten und zurück um Versorgungsgüter für das Sprungschiff zu besorgen. Ab und an Wartezeiten, wobei ich schätze, das ein Sprungschiffkapitän darauf bedacht ist diese Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten und was natürlich genial wäre, wäre eine Zufallstabelle von Ereignissen für jeden Zwischenstopp ... Sicher gibt es noch einige andere Faktoren, die ich jetzt nicht berücksichtig habe.


@Topic
Im Söldnerhandbuch 3055 als auch im FM:M (r) steht drin, dass der Kontraktbeginn mit der Ankunft der Söldnereinheit auf dem Zielplaneten beginnt (wenn's ein friendly planet ist) oder ein System in der Nähe des Ziels wenn das Ziel in feindlichen Gebiet liegt. Die Lohnkosten in der Reisezeit trägt bei uns die Söldnereinheit. Transportkosten sind ja verhandelbar.

Ansonsten schauen wir halt was man für Kontrakangebote bekommt, lässt sich ja nach FM:M(r) auswürfeln und wenn da nichts in der Nähe dabei ist haben wir Pech gehabt und müssen nen Monat warten. Wir haben noch einen zusätzlichen 2W6 Wurf eingeführt, der einfach so grob nochmal die Entfernung angibt.
Das mit dem Administrator auf Galatea (wir haben 3025 angefangen und sind jetzt 3030) machen wir auch wie Söldner das geschrieben hat. Wobei die Vorrausplanung natürlich auch nach hinten losgehen kann. Wenn der Auftraggeber eine Kompanie angeheuert hat aber leider in der letzten Mission des vorangegangen Kontrakts die halbe Kompanie zu Brei geschossen wurde ...

Ob die Kontraktangebote, die eine Einheit erhält sinnvoll für die Einheit ist, ist nach dem normalen Auswürfelsystem aus dem FM:M (r) Glückssache. Ich finde das ganze aber auch nicht schlecht, weil dadurch Einheiten, die flexibler sind Vorteile haben und man auch Kontrakte mal eingehen muss, die vielleicht wirtschaftlich oder taktisch riskant sind. Ich finde das spiegelt ganz gut wieder, das gerade Nicht-Eliteeinheiten nehmen müssen was sie kriegen (wir sind "Dragoon"- bzw. "Galatea" Rating C ^^)
Sicher wäre es logischer, wenn ein Auftraggeber schonmal ein Kontrakangebot stellt, dass es dann auch sinnvoll für die entsprechende Einheit ist. Aber auf dem freien Markt kommt es eben auch zu grenzwertigen Angeboten. So reim ich mir das zumindest zusammen ^^.

Ich hoffe ich hab jetzt nicht am Thema vorbeigeschrieben.

Arous
17.02.2007, 10:09
Ich bin mir bewusst, dass ich mal wieder gegen das gängige Quellenmaterial argumentiere, wenn ich die Ansicht vertrete, dass der Kontrakt dort beginnt, wo die Söldnereinheit abfliegt. Das kann einer der üblichen Planeten sein (Outreach, Galatea, Northwind ...), es könnte aber auch der vorige Schauplatz des Feldzugs sein.
Begründung: Sowohl Auftraggeber als auch Auftragnehmer wollen Planungssicherheit haben. Wenn der Kontrakt erst als Option besteht, während die Einheit noch unterwegs zum Einsatzort ist, könnte rein theoretisch der Auftraggeber eine andere Söldnereinheit anheuern. Umgekehrt könnte die Söldnereinheit beliebige Zwischenstopps auf anderen Planeten einlegen, wenn es da gerade Arbeit gibt, um die Reisespesen reinzuholen. Es ist deshalb für beide Seiten von Interesse, dass der Vertrag so früh wie möglich beginnt.
Und um jetzt doch wieder kanon herzustellen: Man könnte die Aussage der Handbücher so verstehen, dass die beschriebenen logistischen Bedingungen (Nachschub, Wartung, Abrechnung) nur während eines Einsatzes auf einer Planetenoberfläche gelten (vereinfacht ausgedrückt mit "der Vertrag beginnt erst ..."). Daraus resultiert zum Einen, dass Einsätze unter anderen Bedingungen deutlich andere Abrechnungsszenarien verursachen können, zum Anderen könnte man jeden Vertrag mit der sehr einfachen Zusatzklausel für "Halbsoldwochen" versehen, in denen die Einheit nicht kämpft, weil sie noch unterwegs ist, gerade angekommen ist und noch auspackt - oder nach dem Feldzug gerade wieder einpackt und sich zum Abfliegen bereit macht ...

Hinweis zur durchschnittlichen Reisezeit: Eine Woche ist gar kein so schlechter Durchschnitt. Erstens ist die Mindestaufladezeit von 150 h kürzer als eine Terranormwoche mit 168 h, zweitens könnte man sich mit dem Argument, die eigenen Landungsschiffe hätten ein paar Mal das Sprungschiff gewechselt, und das neue Schiff wäre schon fast aufgeladen gewesen, den Schnitt deutlich korrigieren. Bei der Verwendung eigener Sprungschiffe zählt Letzteres natürlich nicht.

Sims
17.02.2007, 10:50
Ich denke mal grundsätzlich, dass es in der IS noch sowas wie Vertragsfreiheit gibt ;)
Die Bezahlung ist also Aushandlungssache. Würde wahrscheinlich ein Mehrstufiger Preis werden, für Anflug, Vorbereitung (evt. braucht es ja noch etwas Training für die Mission) und den Preis für die eigentliche Mission, die wohl mit Ankunft im Zielsystem beginnt.
Wenn nicht, würde ich als Söldner den Komplettpreis so berechnen, das er so hoch ist, um die anfallenden Reisekosten etc. zu decken.
Extremes Beispiel wären wohl die Söldnereinheiten bei Task Force Serpent, die Highlander wären wohl finanziell am Ende, wenn ich mal von ca. 2,5 Jahren Reisezeit ausgehe :D

Der Auftraggeber sucht sich wahrscheinlich die Einheit aus, die am schnellsten verfügbar ist, am nächsten am Einsatzort und am besten in das Missionsprofil passt. Am besten also genau die Söldnereinheit, gegen die man gestern noch gekämpft hat :D da spart man Transportkosten 8)