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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Söldner als Kopfgeldjäger und als Gejagte


Der Söldner
30.11.2006, 16:46
Beim Durchblättern des Mercenaries Supplemental Update bin ich am Anfang über die Liste der gesuchten Söldnereinheiten, ihrer Verbrechen und der Kopfgeldhöhe gestolpert.

Ich finde zum einen die Kopfgeldjäger zu niedrig für das Risiko der Jagd und des erforderlichen Material und Arbeitseinsatzes. Schliesslich gibt es für eine Einheit pro Piloten nur 50.000 C-Noten, wenn man aber bedenkt das man dafür aber mindestens ein ganzes Battalion Mechs einsetzen muss um die Einheiten auszuschalten, lohnt sich der Aufwand gar nicht mehr, da das Kopfgeld schon allein für die Schäden an den Mechs drauf geht.

Also was sagt ihr dazu?

Nyx
30.11.2006, 16:59
In "Mechkrieger die einen einzelnen anderen Mechkrieger jagen" sicherlich richtig... aber das ganze relativiert sich wieder, wenn man entweder mehrere (viele) Ziele auf einmal jagd, v.a. wenn man dies als weniger kostspielige Truppe macht (einzelner Kopfgeldjäger zu Fuß/Infanterieeinheit)... ;)

Greetings,
Nyx

Wotan
30.11.2006, 17:09
Korrekt - wenn man solche Einheiten in einer offenen Feldschlacht stellt, dürfte das wirklich nicht lukrativ sein.
Aber es gibt unzählige andere Wege solche Banditen unschädlich zu machen (und nebenbei deren Equipment einzustecken). Klar ist auch das nicht ganz easy und die Frage bleibt letztlich berechtigt, ob sich dieses Risiko bei der Bezahlung lohnt.

Wotan

Sun Tzu
30.11.2006, 17:47
Außerdem kann man eventuell die Mechs/Fahrzeuge/was-auch-immer des Zieles behalten. Vermute ich aber nur.

Der Söldner
30.11.2006, 18:08
Da es sich um Einheiten handelt die sich in der Regel im Feindesland verstecken, wird man die Beute schon behalten können, falls man sie mitbekommt (Ladekapazitätsmäßig).

Achja eine Söldnereinheit heisst Söldnereinheit weill es mehrere sind, und oftmals ist für jeden Angehörigen dieser Einheit ein Kopfgeld ausgesetzt, das aber für Otto-Normal-Soldat im Schnitt nur 5000-10000 C-Noten beträgt. Also würde ich sagen ein Mechbattalion Söldner + Infantriekompanie zum Schutz, würde an Kopfgeld im Höchstfall nur ein Gesamtkopfgeld von 2 Millionen bringen. Der Hauptteil würde ja schon allein für die Jagd drauf gehen, da sie sicher meist in der Peripherie verstecken.

Assur
30.11.2006, 21:13
Ich gehe mal davon aus, dass sich eine organisierte Jagd nicht lohnt, aber da die Belohnung ja von jedem kassiert werden kann können sich solche Einheiten/Söldner nirgends sicher fühlen. Etwas Gift in's Essen und das Problem ist gelöst!

Wenn das so gehandhabt wird wie damals im Wilden Westen, wird dem Typen der einen Gesuchten abliefert, tot oder lebendig, keine Fragen gestellt :D

P.S. Da die Gesuchten gewönlich Kriegsverbrechen begangen haben könnte es sein das die ursprünglich Geschädigten noch eine Belohnung drauflegen. Es könnte sich also doch lohnen.

Wotan
30.11.2006, 22:27
Ich denke das ganze ist eher ein Anreiz, wenn man sich eh mal irgendwo über den Weg läuft eher mal abzudrücken als vorher zu fragen ...

Wotan

Sensei
01.12.2006, 00:42
Buttler/Essenlieferanten, Angestellte, Raumschiffbesatzungen (Motto: Musste mal das Union lüften *g ), Raufbolde in der Bar, in der die Typen noch ab und an absteigen...


Ich weiß zwar nicht, was in dem Buch steht, aber die Belohnung wird sich wohl nicht vorrangig an Söldnermechtruppen richten. Zumal wir schon mehrmals diskutiert haben, dass das mit den Geldgrößen an den verschiedenen Ecken eh nicht hinhaut. Aber wenn du unbedingt jemanden jagen willst, mach doch ne fehde draus.

Brave
04.12.2006, 09:43
Wenn man als "normaler" Kopfgeldjäger denjenigen (Zielperson/Gesuchten) in einer Bar trifft ... oder anderweitig ausserhab seines Mechs erwischt ... sind 50.000 nicht gerade wenig! :)

Wenn man in ein Gefecht gerät und dabei ... sozusagen nebenher ... die Gesuchten ereldigt, sind 50.000 ein netter Bonus! :]

Wenn man seinen Mech gegen den Mech eines Gesucht stellt, bin ich auch der Meinung, dass 50.000 das Risiko fast nicht Wert wäre. :(
Allerdings denke ich auch, dass das Beutegut behalten werden darf. Das Geld war auf den "Kopf" des gesuchten ausgestellt und wenn der nicht mehr ist, wer ... kümmert sich dann um seinen "Nachlass".
Vielleicht lohnt es sich dann doch wieder !?! ;)

Risiko gibt es in jedem Beruf ! :D

Nyx
04.12.2006, 10:12
Zumal es hier auch ziemlich auf die Einheiten ankommen dürfte.

Es sind ja auch diverse Einheiten als Wanted deklariert, wo explizit beisteht, dass sie keiner Kriegsverbrechen wegen gesucht werden, sondern nur weil sie bei WoB unter Vertrag stehen oder im Verdacht dessen stehen.

Bei solchen Leuten dürfte das Kopfgeld auch eher auf "lebendig, schließlich wollen wir sie erstmal nur befragen" lauten und - bei einem Freispruch diese auch nach wie vor Anspruch auf ihre Ausrüstung haben.

Dass dies bei nachgewiesenen Kriegsverbrechern anders ist und man eigentlich nur am rumpflosen Kopf interessiert ist (und dieser nur schwer seinen Eigentumsanspruch geltend machen kann) ist dann die andere Seite des Spektrums... ;)

Greetings,
Nyx

Cunningham
04.12.2006, 20:00
Nyx: Laut welchem Buch wurden Söldnertruppen auf die Gesuchtliste gestellt, wenn sie bei WOB auf der Gehaltsliste standen/stehen?

Genyosha
04.12.2006, 20:16
Hotspots 3070, da stehen von der MRBC dringend zu sprechen erwünschte Einheiten drin.

Der Söldner
04.12.2006, 22:01
Im Mercenarises SUpplemental Update stehen gesuchte Einheiten mitsamt Kopfgelfhöhe drint, zudem eine Liste gesuchter Einheiten, zum Teil nur weil sie MiA sind, zum anderen weil sie durch die Behörden anderer Häuser gesucht werden (ZUm Beispiel die Black THordns von Kurita wegen Kontraktbruch)

Nyx
04.12.2006, 23:32
Exakt, hauptsächlich im Mercenaries Supplemental Update, aber auch im Jihad Hotspots 3070 könnte sich was finden lassen...

Greetings,
Nyx