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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was denkt ihr über die verschieden Nachfolgerfürsten?


hill
07.11.2006, 20:42
Da sich in einem anderen Threat eine rege Diskussion über diverse Nachfolgerfürsten ergeben hat möchte ich gerne eure Meinung über Hanse Davion, Takaschi Kurita und Co wissen. Was denkt ihr über die einzelnen Personen?

Sun Tzu
07.11.2006, 20:47
Hanse Davion mag ich nicht so. Er hat zwar viel zustande gebracht, aber es schmeckt mir nicht, dass die Lyrander so untergebuttert wurden.

Takashi Kurita war irgendwie verrückt. Den vergleiche ich gerne mit Romano Liao, weil die beiden alles Politische immer persönlich genommen haben.

Sun Tzu mag ich. Ist mal wieder ein richtiger Politiker, der aber trotzdem alles für sein Volk tun würde.

Victor Davion. Ich finde es sehr schade, dass der so alt wurde.

Katherine Steiner ist zwar auch eine richtige Politikerin, aber sie nutzt ihr Volk nur aus. Man sollte Victor und Katherine unter einem startenden Landungsschiff parken.

Keiran
07.11.2006, 20:56
Takashi Kurita und Max Liao sind neben den Smoke Jaguar die geilsten Bösewichte im CBT Universum. Takashi als einzig richtiger Drache und Max als der geniale Fadenspinner. Heute ist alles eher etwas weichgespült, deswegen bin ich auch froh, daß es jetzt Word of Blake gibt. Endlich wieder jemand, den alle hassen und den man deswegen mit wesentlich mehr Spaß spielen kann! :D Mein Held ist Cameron St.Jamais! Und natürlich The Master! ;)

Sensei
07.11.2006, 22:03
Wäre schon mal wichtig zu wissen, bis wann wir in die Zeit zurück gehen wollen.

3067:

Peter: IMO ein Verräter und Verwantenmörder (wegen Nondi Steiner, aber da ist er ja in guter gesellschaft). Aber ob er im Kloster Staatsführung gelernt hat?

Yvonne: Sie scheint ein gutes Herz zu haben. Aber als Staatslenker - wie sich schon gezeigt hatte - IMO ungeeignet.

Sun Tzu: Verschlagen, etwas Verrückt, Skrupellos. Er hat Potential - wenn er seine Verrücktheit unterdrücken kann.

Thomas Marik: Zählt er als Nachfolgefürst?


2770er:

eher gut: Jennifer Steiner

eher schlecht: Barbara Liao, Minoru Kurita, John Davion, Kenyon Marik

Und das einfach deswegen, weil nur Jennifer nicht den Posten des Ersten Lords für sich proklamiert.

Prof
07.11.2006, 22:04
takashi als japanischer patriarch, der hatte schon was. die ehre der familie ist die eigene ehre, und takashi war nunmal papa aller draconier. ich mochte ihn.

hanse, der churchill des bt universum, der konnte irgendwie nur im krieg. oki, es war immer krieg, hatte der ein glück:D.

maxi liao. der bösewicht schlechthin im bt universum. immer auf den eigenen vorteil bedacht, paranoid und brutal. der kommt sogar an den imperator aus star wars ran:).

janos marik, über den gabs in den romanen leider nicht allzuviel. der gefallene held. die eigene familie der feind. einer meiner lieblinge, mit dem konnte man mitfühlen.

und nun mein favorit: katrina steiner. so wünsch ich mir angela merkel:D. scherz beiseite, steiner is mein fave und ihre sorge um ihr volk hat mir mehr als imponiert, nicht wie die anderen fürsten, die nur menschenmaterial sahen.


ab 50 ändert sich dann das bild.

meine faves sind da thomas marik und anastasius focht, fragt mich aber bitte nicht nach dem grund.

hill
07.11.2006, 22:41
Können ruhig soweit zurück gehen in der Zeit wie es beliebt.

Hanse Davion ist einer meiner Lieblingscharaktere. Hatte gute und schlechte Seiten.
Katrina Steiner war wirklich immer um ihr Volk besorgt. Davon können sich viele andere Nachfolgeherrscher ruhig ne Scheibe abschneiden. Viele sind nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Max Liao z.B. wollte unbedingt neuer erster Lord des Sternenbundes werden. Und ihm war jedes Mittel recht um dies zu erreichen.

Merten
08.11.2006, 00:28
Gibte es ander Fürsten neben dem Drachen???? :D

Takashi Kurita, ein typischer gebildeter Samurai, Ehrenhaft, staatsmännisch genug etc. So wie man ie Shogune im Japan vor 1900 noch sehen konnte, böse? NEIN nur anders sein Verhalten würde ich fast als nach asiatischer Logik Rational betrachten.

Teddy K hingegen ist der Japaner der Neuzei, die Verlagaerung weg von einigen Traditionen und die Anpassung auf "westliche Werte" um diese dann gegen seinen Feind zu ntzen ist halt Japan nach dem WWII :D insofern liebe ich die Dracs.

Die Davies und Stieners hingegen sind mir zu stilisiert, Helden eben, und immer nur die Guten ne danke ....

Max Liao und seine Sippe kann ich gar nicht rieche,, bis Sun Tzu etwas Profil bekommen hat ....




Marik wasn das kann man das essen `?


;)

Blood Red Sandman
08.11.2006, 10:15
Meine Favoriten sind Theodore Kurita und Hanse Davion!

Theodore, weil er es geschafft hat die Samuraitraditionen mit modernen Werten zu verbinden und somit das ganze Kombinat aus westlicher sicht etwas menschlicher erscheint, man aber trotzdem noch das traditionelle "nostalgische" Japan wiederfindet. Und Theodore ist auf seine Art ein Fuchs!

Hanse, ganz klar weil er der Fuchs ist! Kein Hausfürst war so erfolgreich! Manche sehen in ihm einen Helden für das gute, andere sehen ihn als Kriegstreiber mit bösen absichten! Ich sage er ist weder das eine noch das andere. Er ist ein Herrscher der lediglich versucht hat seiner Position und seinem Reich eine Vormachtstellung zu sichern. Und das heist im Prinzip schalte alle anderen Konkurenten aus! Auf welche Art auch immer. Und nur mal ne Bemerkung am Rande ne Melissa Steiner nimmt man auch wenn man kein LyrCom dafür bekommt! Im übrigen versucht jeder Hausfürst eine Vormachtstellung zu erreichen Hanse war lediglich erfolgreicher! Und kein Hausfürst ist böse auch Max Liao nicht, der hatte nur nen Dachschaden und sich zudem noch mit dem Falschen angelegt!

Dan
08.11.2006, 18:09
Ganz klar die Steiners. Haben als einzige nie den Anspruch auf den Ersten Lord gestellt.

Dann noch Sun-Tzu Liao und Teddy

hill
08.11.2006, 18:17
Mit den Kuritas bin ich nie so begeistert gewesen. Da macht Theodore allerdings die Ausnahme. Er ist wesentlich offener und westlicher eingestellt als z.B. sein Vater.

Hiro-matsu
08.11.2006, 19:08
Theodore und Takashi Kurita
Feuer und Wasser, aber beide wirklich eher auf das Wohl ihres Reiches bedacht, denn die eigene Macht zu mehren, auch wenn ein einzelnes oder hunderte Leben nach japanischer Tradition im Kombinat noch nie wertvoll war. Takashi noch für seine konservative Einstellung, im Kontrast dazu der progressive Theodore den man von seinem ersten Mech an in den Romanen begleitet. Letzteres weckt einfach Sympathien.

Ein paar Steiners wären noch zu nennen: Frederik (leider "etwas" gemuncht zum ende hin :D ) und natürlich Melissa und die echte Katrina.

Thomas Marik, dafür das er ist was er ist: unbesungen, immer an zweiter oder gar dritter Stelle, sogar von den Autoren gebeutelt indem die Liga zur Inkubationsstätte für die Wobbies wird...

Shin Takanabe
09.11.2006, 00:04
Ich mag :

Takashi ....seine starrköpfige Haltung am klassischen, traditionellen Samuraistil festzuhalten,
Theodore als Gegenpol dazu, einsehend, das Neuerungen vonnöten sind um den Drachen zu retten, trotzdem denken Beide Vorrangig an das Wohlergehen des Staates, und führen es mit harter Hand (was meiner Meinung nach, die beste Regierungsform hat, aber das gehört hier net her)

Ich mag nicht:
Die ganze Davionsippe... Weichspüler, Kriegsgewinnler, Oberlucker

stehe überwiegend positiv gegenüber

Steiner - Clan , bis auf den Davionbastard Katherine (deutsche Wurzeln, was soll man dagegen machen)

Marik....

Nix besonders schlechtes und nix besonders gutes gehört und geleistet hat interne Probleme, kann man mal spielen, oder sich mit abgeben (nur das Marik lila sieht .. *hust* schwul aus*

Überwiegend Negativ

Liao- Clan wären eine Alternative zu Kurita, wenn der Wahnsinn net wäre, der die Familie befällt, Schöpfen ihre Kraft aus dem Volk, bzw das Volk läßt sich net unterkriegen durch widrige Umstände, und steht zum Großteil hinter dem Kanzler...

Direktor Andreijew
09.11.2006, 10:41
Original von Shin Takanabe
Schöpfen ihre Kraft aus dem Volk, bzw das Volk läßt sich net unterkriegen durch widrige Umstände, und steht zum Großteil hinter dem Kanzler...

Würde ich auch wenn mir ein Maskirovka-Agent stets den Nadler in den Nacken drückt.

Colonel Sören
09.11.2006, 14:54
@Shin Takanabe: Das müsstest du mir aber mal etwas genauer erklären.
Problem mit Deutschen?

Steiner - Clan , bis auf den Davionbastard Katherine (deutsche Wurzeln, was soll man dagegen machen)

Floh
09.11.2006, 15:05
Die Davions finde ich voll ok, Steiner sagt mir aber auch zu.

Wen mag ich, nun:

Victor Ian Steiner Davion.

Also ich weiß ja nich was ihr so gegen den habt. Ich finde ihn im großen und ganzen ok. :]

Er hat das Kriegshandwerk gelernt und wurde später Politiker.
Zugegeben, man hat ihn eventuell zu groß gemacht.
Er hat viel vom ursrpünglichen Gebiet des VerCom verloren udn seine Schwester, diese Hexe, hat ihm dann auch noch den letzten Rest gegeben. Er hat ne ganze Menge Kämpfe mitgemacht und ist auch jedesmal nach Hause gekommen. :]
Ok eventuell mal hier und da, ein wenig übertrieben, das er sehr alt werden würde war eigentlich auch mehr oder weniger klar.
Hanse Davion war schon ein guter Fürst, Victor war eben noch einen Tick besser.

Was mir natürlich besser gefallen hätte, wenn Melissa Steiner-Davion nicht umgebracht worden wäre, was dann aus der IS geworden wäre.

Men-Shen
09.11.2006, 15:17
sun-tzu find ich gut.

nachdem seine mutter die concap fast gekillt hat, hat er sie stück für stück wiederaufgebaut.die streitkräfte reformiert und leistungsfähig gemacht, nette bündnisse geschaffen und hat sich wiedergeholt was ihm unrechtmässig genommen worden ist.grins.

und keiner schmiedet so schöne intrigen wie er.

es lebe der kanzler!

Sun Tzu
09.11.2006, 16:01
Original von Colonel Sören
@Shin Takanabe: Das müsstest du mir aber mal etwas genauer erklären.
Problem mit Deutschen?

Steiner - Clan , bis auf den Davionbastard Katherine (deutsche Wurzeln, was soll man dagegen machen)

Ich habe auch ein bisschen gebraucht, bis ich das verstanden habe. Er meint wohl, dass der die Steiner-Familie mag, weil sie deutsche Wurzeln hat. Nur Katherine nicht, weil sie zur Hälfte Davion ist.

Shin Takanabe
09.11.2006, 23:43
@Colonel Sören

ok blöd geschrieben, Sun Tzu hat recht, ich meinte damit das ich Steiner Ok finde(wegen der Deutschen Wurzeln) bis auf Katherine....

Shin Takanabe
09.11.2006, 23:53
Original von Direktor Andreijew
Original von Shin Takanabe
Schöpfen ihre Kraft aus dem Volk, bzw das Volk läßt sich net unterkriegen durch widrige Umstände, und steht zum Großteil hinter dem Kanzler...

Würde ich auch wenn mir ein Maskirovka-Agent stets den Nadler in den Nacken drückt.

Das dürfte alles relativ sein...., dem kleinen Mann ist es relativ egal wer oben an der Macht ist, solange seine Grundbedürfnisse befriedigt sind, und werden dementsprechend relativ wenig mit der Staatsmacht zu tun haben. Wenn er dann sieht das seine (teilweise unfreiwilligen)Arbeitseinsätze was bringen und seine Lebensqualität dadurch steigt, kann oben auch der Teufel persönlich regieren und er würde damit zufrieden sein (siehe Saddam, Stalin ect....ja auch Honni)

Ronin
10.11.2006, 09:51
Alle Nachfolgefürsten sind Ratten.
Nur gibt es Fürsten mit guter Propaganda und welche mit schlechter.
Fürsten mit Kriegsglück oder Pech.

Sind alle in gewisser Weise skrupellose, machtgierige, menschenfeindliche Diktatoren (die demokratischen Reste sind kaum der Rede Wert, in keinem Staat)

Jeder einzelne von ihnen scheut sich nicht Konkurrenten auszuschalten, auch wenn sie zur Familie gehören, Aufstände blutig niederzuschlagen oder Kriege anzuzetteln.

Jeder von ihnen beherrscht die schmutzigen Tricks der Politik.

Wer ist also der/die beliebteste?
Der/die mit der besten Propagande - und da hat Kathrine nen recht guten Stand.

Wotan
10.11.2006, 10:37
Generell stimme ich Dir da sogar zu Ronin. Allerdings bei einem ... tja, ist das wirklich ein echter Nachfolgerfürst ? ... "Regierungsoberhaupt" habe ich Zweifel: Thomas Marik (der Falsche)
Alle Quellen weisen ihm wirklich ehrliche Absichten zu. Seine Motivation scheint in der Tat das Wohl der Liga und ihrer Bewohner. Natürlich hat auch er die Freiheiten in der Liga teilweise beschnitten. Aber zu dem Zweck das Militär effizienter für einen Verteidigungsfall einzurichten und den Verwaltungsapparat abzuspecken.
Es gibt einige Romane, die einem einen tieferen Einblick in seine Gedanken und Motivationen geben. Nicht zuletzt auch der Prolog für das Hot Spots 3070. Ich würde ihn deutlich vom restlichen Gesindel absetzen. Leider ist er kein Nachfolgerfürst - und damit hier außerhalb der Diskussion.
Und der echte Thomas scheint ja der schlimmste von allen zu sein ! Insofern ... Ronin, Du hast wohl doch Recht.

Wotan

Prof
10.11.2006, 11:06
echter thomas, falscher thomas? sorry, das ich hier mal kurz nachhake.

meines wissens wurde thomas doch von unreformierten comstarlern nach dem bombenattentat auf ihn in den 3030ern ausgetauscht. spielst du jetzt auf die kurze zeit davor an, als thomas den erkrankten janos vertreten hat oder is der echte thomas nochmal aus der versenkung aufgetaucht, zu zeiten des jihad.

hatte mal nen band davon kurzfristig zuhause, aber nur ganz grob überflogen.

Sensei
10.11.2006, 13:32
Der Thomas Marik, der seit den 30ern die Liga führt ist nicht der echt Thomas Marik. Und der echte, naja, der Lebt noch und wird noch recht bedeutsam. Mehr per PM - wenn du willst.

Prof
10.11.2006, 14:09
ne, aber ich denke, ich muss mich nochmal so richtig in den jihad einlesen:D. und bei meinem glück wirds dann bei mwda sein:D.

Cattaneo
10.11.2006, 14:29
Also gegen Hanse hätte ich eigentlich nicht einzuwenden gehabt, diese machtgeile Socke. Mir stank es bloß, wie er aufgeedelt wurde - welch überragenden Fähigkeiten (beim Kampf gegen die schwarzen Truppen Com-Stars) und wie schwer es ihm doch fällt, seinen nachbarn zu überfallen und brutal niederzuknüppeln. Wie bei Battletech nicht anders zu erwarten wird hübsch ausgeblendet, wie viele Konföderierte (Zivilisten) bei dem Krieg umgebracht worden seien dürften (Sun Tzu hat mal eine Zahl genannt).
Winz-Victor war in der Hinsicht ja noch schlimmer.

Was Kurita angeht, so fand ich Takashi eigentlich besser als Theodore. Letzterer war eindeutig ein bißchen "lasch" - es wundert mich, daß das Militär ihn nicht abgesägt hat (macht Frieden mit den Geisterbären?). Die Kuritas sind wenigstens nicht so zum Erbrechen aufgeedelt wie die Davions teilweise, auch wenn das mitunter schon anfing.

Die Liaos wurden meines Erachtens in den ersten zwei Generationen ziemlich idiotisch runtergemacht - Abziehbild-Böse, wie es platter nicht geht (der eine oder andere Autor, eher der eine, mußte wohl gewisse Stereotype über Chinesen als Gegner und Frauen an der Macht ausdrücken - es fällt jedenfalls aus, daß Stackpoles Frauen an der Macht sich oft etwas ähneln. Romano, die Prima, Katrina II und auch Isard bei Star Wars - machtgeile Huren, so fasse ich es mal zusammen). Sun Tzu war da schon interessanter.

Marik habe ich mich nie sonderlich beschäftigt - mit seinen Rittern fing Thomas aberoffenbar an zu spinnen.

Was Steiner angeht - nun, Katrina I. ging, war aber etwas zu nobel (aber besser als Hanse - wenigstens mußte sie keine SO genial überragende Mechkriegerin sein, zumindest zu der Zeit nicht mehr). Katrina II fand ich gut, außer wie sie versaubeutelt wurde - anscheinend war es eine Lieblingsbeschäftigung einiger Autoren, sie zu einer hysterischen Witzfigur zu machen, was mir etwas komisch erscheint bei jemanden, der sich kaltherzig an die Macht intrigiert hat...

Natürlich sind sie alle Diktatoren - das Dumme ist meiner Meinung nach, daß etliche Autoren nicht so recht bereit sind, das zu akzeptieren. Sie müssen aus ihnen "liebe" Diktatoren machen. Anstatt sie ein wenig wie (sagen wir mal) Geschichten der Vergangenheit zu sehen - Napoleon, Friedrich der Große, Ceasar, Augustus. Mit Ehrlichkeit gegenüber dem dunklen Aspekt eines Nachfolgefürsten, ohne sie zu Monstern oder Abziehbildern zu reduzieren. Meinetwegen auch mit Respekt für einige ihrer Eigenschaften und Leistungen, ohne dabei aber zu vergessen, was daneben steht...

Sensei
11.11.2006, 22:14
Och, die negeativen Seiten wurden schon genannt. Nur muss man diese zwischen den dick aufgetragenen Schmalz harrausfischen.
Wie viele Tote hat er denn herraufbeschworen? Allein, dass er den Bürgerkrieg angefangen hat (der blutiegste Krieg seit fast einem Jahrhundert), und somit stark mitgeholfen hat den neuen Sternenbund zu zerrütteln, reicht aus, ihn in die Nähe von Amaris zu stellen. Aber so ist es nun einmal. Weicheier bleiben nicht lange Nachfolgefürsten (siehe Yvone).


ps: NEIN, das soll kein Steilpass für eine Victor vs. Katrina Diskusion sein.

total_desaster
12.11.2006, 00:40
Also die Dracs hatten einige echt interessante Gestalten: Minoru und Jinjiro Kurita. Helm und Kentares IV. Oder auch die Capellaner. Max Liao und seine liebe Tochter Romano. Das sind mal realistische Nachfolgefürsten: süchtig nach Macht, ziemlich balla-balla und mit einem entsprechenden Ende. So jemanden kann ich mir eher als Herrscher über hundert oder noch mehr bewohnte Welten vorstellen als zum Bleistift Wickie Davion - oder Teddy Kurita, der andererseits dafür genug Ärger mit der Opposition hat. Macht ihn fast schon sympathisch.

Michael Diel
14.11.2006, 01:07
Leonard Kurita und Zane Davion. Der eine ist schön wahnsinnig, der andere ein Macho. Die muss man einfach lieben. :)

Commander Keen
05.04.2007, 14:41
Der Gründer (ich hab den Namen vergessen) der ConCap ist auch recht interessant.
Als er die ConCap gegründet hat, wurde die Hauptstadt der Cappies auf Capella von Davion-"Friedenstruppen" besetzt.
Die Hauptstadt der ConCap wurde daraufhin von der zusammengezogenen Liao-Flotte belagert, während sich die Daviontruppen in der Hauptstadt einigelten, frei nach dem Motto: "der wird schon nicht seine eigene Hauptstadt in Schutt und Asche legen..."
Nach Ablauf des Ultimatums zog die capellanische Regierung dann nach Sian...

Aber der sympatischte Nachfolgefürst ist meinesachtens trotzdem die 3025ger Kathie Steiner.

Sun Tzu
05.04.2007, 14:45
Ja, ich mag die alte Kathie auch. Obwohl sie sich von Hanse Davion nicht so hätte unterbuttern lassen sollen. Es war schließlich ihre Idee, an alle Hausfürsten ein Friedensangebot zu schicken. Hanse nahm das an und übernahm auch die Führung in dem Bündnis, heiratete Kathrinas Tochter und fing wieder einen Krieg an.

LegionsOfVega
05.04.2007, 19:56
Teddy K ist mein Fürst! Der hats einfach drauf gehabt ohne ein Kriegstreiber zu sein.

Takashi hat mich manchmal aufgeregt, besonders mit seiner Tod allen Söldnern Geschichte, meines Erachtens sein grösster Fehler, ansonsten war Takashi nicht so böse wie ihn die Autoren gerne gehabt hätten.

Hanse Davion dagegen wird immer so toll dargestellt, dabei war er in meinen Augen ein skrupelloser Kriegstreiber. Wer an seinem Hochzeitstag nichts anderes zu tun hat als den 4. Nachfolgekrieg loszutreten kann nicht ganz bei Trost sein. Max hat immerhin "nur" versucht Hanse aus dem Weg zu räumen und durch ein Double zu ersetzen. Damit wird dann ein Krieg und der Tod tausender gerechtfertigt? Sorry Davies, voll daneben!

Liaos, naja alle wahnsinnig leider und mehr Hasskappe als auf Romano hatte ich nicht mal bei Hanse...

Über Kai Munch Allard Liao und seinen Vater Justin Munch Allard Xiang rede ich hier nicht.

Marik ist glaub ich eine russische Fischsuppe oder?

Wotan
06.04.2007, 10:42
Original von LegionsOfVega
Marik ist glaub ich eine russische Fischsuppe oder?

Wenn schon, dann bitte schön böhmisch - soviel Zeit muss sein. ;)

Wotan

Ray Calloun
24.06.2007, 22:57
Wen ich wirklich hasse:
Theodore Kurita und Victor Steiner Davion. Völkermörder! Schande ihrer Asche!

Striker
25.06.2007, 01:03
@ Ray Calloun
Ein wenig weniger Enthusiasmus bitte. Wörter wie ich Hasse, oder Völkermörder in dem Kontext sind absolut kontraproduktiv. Alles was du damit auf einem Forum erreichst sind Streitgespräche. Also schalte bitte einen Gang in der Wortwahl zurück
Das ist nur ein Spiel!!

Striker Ende!

Ray Calloun
25.06.2007, 01:51
Sobald die zwei sich hier nicht persönlich anmelden, ist das nichtmal flaming...und wenn man keine ehrlichen Antworten will, dann sollte man eine solche Frage nicht stellen.

Sensei
25.06.2007, 02:01
Wo haben Teddy oder Vic völker ermordet? Das erschließt sich mir nicht ganz. Oder spielst du auf Bulldog und die Nebelparder an?

Ray Calloun
25.06.2007, 02:07
Genau! Die Vernichtung der Smoke Jaguars lässt sich ja wohl nur als Völkermord bezeichnen. Die brutale Szene, in der Victor das Smoke Jaguar-Monument in "Prince of Havoc" sprengte, trieb mir die Tränen in die Augen.

cerbero
25.06.2007, 06:53
Was das angeht waren die Clans dann deutlich "produktiver"
Wieviele warn doch gleich von den 20 noch übrig ? :D

Rayge
25.06.2007, 08:49
Original von Ray Calloun
Genau! Die Vernichtung der Smoke Jaguars lässt sich ja wohl nur als Völkermord bezeichnen. Die brutale Szene, in der Victor das Smoke Jaguar-Monument in "Prince of Havoc" sprengte, trieb mir die Tränen in die Augen.

Also mich hat es ja irgendwie gestört, als die Parder sämtliche Bevölkerungszentren auf Turtle Bay ausradiert haben.

Herforth
25.06.2007, 11:09
Die Auslöschung der Parder bezieht sich auf den Kriegerkastenteil. Die Arbeiter und Techniker leben weiter. Das es wohl zivile Schäden etc gegeben hat keine Frage - abermit dem Terminus Völkermord kann ich mich nicht wirklich anfreunden.

Krieg ist nunmal in jeder seiner Ausformung schrecklich - und das lässt sich nicht wegbieten

Striker
25.06.2007, 11:18
Original von Ray Calloun
Sobald die zwei sich hier nicht persönlich anmelden, ist das nichtmal flaming...und wenn man keine ehrlichen Antworten will, dann sollte man eine solche Frage nicht stellen.

Wenn du glaubst du mußt den Anweisungen eines Moderators nicht befolgen kann ich dich auch ganz schnell Verwarnen.
Du kannst von denen denken was du willst, aber du brauchst hier keinen Streit provozieren.

Wotan
25.06.2007, 12:53
Völkermord war eher das, was die Parder auf Turtle Bay abgezogen haben. Oder was während diverser Absorbierungen lief. Oder was die Clans im Zuge der "Abschwörung" der Novakatzen getan haben.

Als Völkermord würde ich Taten wie Kentares o.ä. bezeichnen. Aber IIRC können weder Victor noch Theodore mit derlei Taten in Verbindung gebracht werden. Vicky könnte man noch den Bürgerkrieg und seine Toten anrechnen. Aber auch das fällt wohl kaum unter Völkermord.

Wotan

Ray Calloun
25.06.2007, 14:32
@Schön! Dann sollte man den Titel des Threads um folgenden Warnhinweis ergänzen: Verseht den Namen der entsprechenden Person bitte nur mit einem (+) oder (-), sonst könnte das zu Kontroversen führen. So wie es momentan da steht, könnte man denken, man sei nach seiner ehrlichen Meinung gefragt, was offensichtlich nicht der Fall ist.

Original von Striker
Du kannst von denen denken was du willst, aber du brauchst hier keinen Streit provozieren.
Ich weiß auch nicht, warum mir jetzt vorgeworfen wird, mit meiner Aussage Streit provozieren zu wollen. Ich wollte mich an dieser Forumsdiskussion lediglich beteiligen und meine Meinung gemäß der Anfrage ausdrücken.

Genyosha
25.06.2007, 14:42
Original von Ray Calloun
Genau! Die Vernichtung der Smoke Jaguars lässt sich ja wohl nur als Völkermord bezeichnen. Die brutale Szene, in der Victor das Smoke Jaguar-Monument in "Prince of Havoc" sprengte, trieb mir die Tränen in die Augen.

Du solltest schonmal genauer lesen. Da hat die Kriegerkaste einen drauf bekommen, der Rest des Clans nicht. Auch scheinen die Krieger lieber bis zum bitteren Ende gekämpft haben, als zu kapitulieren.

Wie rührend, ich wage gar nicht zu fragen, was deine Reaktion war als Victor Lincoln Osis einen Kopf kürzer gemacht hat. ;)

Ray Calloun
25.06.2007, 15:14
Original von Genyosha
Wie rührend, ich wage gar nicht zu fragen, was deine Reaktion war als Victor Lincoln Osis einen Kopf kürzer gemacht hat. ;)
Naja, das war ja zum Glück nicht näher beschrieben. Aber wie dem auch sei: Ein ehrenvoller Tod für einen Krieger!

Wegen des Monuments: Es war einfach nur ein Akt der Barbarei. Monumente eines Volkes nach dessen Niederlage zu zerstören ist meiner Meinung nach der Beginn von Völkermord. Denn spätestens hier verlässt der Krieg den militärischen Sektor... Auf einmal ist es nicht mehr nur die Kriegerkaste. Und bei der Gesellschaftsstruktur der Clans ist der Clan nach Auslöschung der Kriegerkaste und Zerstörung des Genfundus' faktisch ausgelöscht.

@Wotan:
Warum war Turtle Bay Völkermord? Soviel ich das mitbekommen habe, handelte es sich hierbei um eine Stadt (Edo).

Beziehung zu Victor und Theodore: Einer war Kommandant der Taskforce Bulldog, der andere zu diesem Zeitpunkt Erster Lord des Sternenbundes.

Absorbierungen könnte man eventuell noch als Völkermord bezeichnen, obwohl hier der Großteil wohl nicht ermordet, sondern eher "zwangsbekehrt" wird, oder? Die Abschwörung der Novakatzen hat mich auch nach deren Verrat nicht wirklich gewundert...

Striker
25.06.2007, 15:22
Original von Ray Calloun

Ich weiß auch nicht, warum mir jetzt vorgeworfen wird, mit meiner Aussage Streit provozieren zu wollen. Ich wollte mich an dieser Forumsdiskussion lediglich beteiligen und meine Meinung gemäß der Anfrage ausdrücken.

Erfahrung ;)
Du kannst deine Meinung kundtun und du kannst über die Personen denken was du willst. Aber etwas unprovozierender schreiben. Es gab zuviele Streits um genau diese Thema. Mehr will ich nicht.

Fullback
25.06.2007, 15:36
Absorbierungen könnte man eventuell noch als Völkermord bezeichnen, obwohl hier der Großteil wohl nicht ermordet, sondern eher "zwangsbekehrt" wird, oder? Die Abschwörung der Novakatzen hat mich auch nach deren Verrat nicht wirklich gewundert...

Naja, also Zwangsbekehrung! Clan Wolverine hat man vernichtet und die niederen Kasten sterelisiert.
Und gleiches tat Clan Smoke Jaguar mit den Absorbierten Clan Mongoose. Die Krieger durften sterben aber der Gen-Fundus wurde nicht weiter benutz.
Irgendwie klingt das schon mehr nach Völkermord.

Und bei der Gesellschaftsstruktur der Clans ist der Clan nach Auslöschung der Kriegerkaste und Zerstörung des Genfundus' faktisch ausgelöscht.

Aha, also wird nach zweierlei Mass gemessen?
TurtleBay: aus Sicht der Claner ein ärgerlich Zwischenfall, aus Sicht der IS ein Masaker.
Vernichtung der Smoke Jaguar Kriegerkaste: Aus Sicht der Clans eine totale Vernichtung des Clans, aus Sicht der IS nur eine Vernichtung des Kämpfenden Teil des Clans.

Lazarus McEvedy
25.06.2007, 16:18
Wenn ich mich richtig erinnere, wurde die Zivilbevölkerung von Huntress geschont und anschliessend durfte sie ihr Tageswerk vorführen.

Für sie war nur eines Neu, keine Kriegerkaste.. statt dessen ein Botschafter der FIS.

Den Nebelpardern wurde "NUR" die Möglichkeit zur Kriegsführung genommen und der Nebelparderkopf, als Symbol der Krieger, vom Bergrücken getilgt.

Was meinem Volk angetan wurde, den Vielfrassen, steht auf einem ganz anderen Blatt ist kommt dem "versuchten" Völkermord weit näher!

Krieger getötet und Zivilisten sterilisiert, die Tat war so schlimm, das selbst die Clans sich nicht an den "Ungenannten Clan" erinnern wollen und ihn aus allen Schriften und ähnlichem tilgten!

Turtle Bay, war ebenso ein Massaker an Personen die keine Chance hatten sich zu wehren.

Wotan
25.06.2007, 17:28
Original von Ray Calloun
Wegen des Monuments: Es war einfach nur ein Akt der Barbarei.

Barbarei mag es gewesen sein. Aber eine Skultpur zu zerstören ist wohl lange kein Völkermord !


Monumente eines Volkes nach dessen Niederlage zu zerstören ist meiner Meinung nach der Beginn von Völkermord. Denn spätestens hier verlässt der Krieg den militärischen Sektor... Auf einmal ist es nicht mehr nur die Kriegerkaste. Und bei der Gesellschaftsstruktur der Clans ist der Clan nach Auslöschung der Kriegerkaste und Zerstörung des Genfundus' faktisch ausgelöscht.

Das Volk - also die niederen Kasten - durften in ihren alten Gesellschaftsstrtukturen weiterleben. Die meisten wurden wohl im Anschluß von anderen Clans absorbiert und sind inzwischen glücklich (oder auch nicht) wie vorher in einem anderen Clan.
Wo also war das Völkermord ?!


@Wotan:
Warum war Turtle Bay Völkermord? Soviel ich das mitbekommen habe, handelte es sich hierbei um eine Stadt (Edo).

Es waren "nur" die größten Bevölkerungszentren eines Planeten. Mehr nicht. Völlig banal im Vergleich zur Sprengung eines tollen Parder-Kopfes in einer Felswand. Hast schon Recht. Kann man wirklich nicht vergleichen. :rolleyes:


Beziehung zu Victor und Theodore: Einer war Kommandant der Taskforce Bulldog, der andere zu diesem Zeitpunkt Erster Lord des Sternenbundes.

Einer der Kommandant einer rein militärischen Aktion, der andere Lord eines Staatengebildes, das nach geltendem interstellaren Recht einen Verteidigungskrieg gestartet hat. Sehe da immer noch keinen Zusammenhang mit einem erwiesenen Völkermord auf deren Befehl.


Absorbierungen könnte man eventuell noch als Völkermord bezeichnen, obwohl hier der Großteil wohl nicht ermordet, sondern eher "zwangsbekehrt" wird, oder? Die Abschwörung der Novakatzen hat mich auch nach deren Verrat nicht wirklich gewundert...

Dann zieh mal Deine rosarote Clanerbrille ab und schau Dir die Tests an. Die meisten haben die liebevolle Zwangsbekehrung nicht überlebt - oder konnten sich zumindest nicht mehr fortpflanzen. Hier sind ganze Genlinien gezielt ausgerottet worden. Das könnte man nur als Völkermord bezeichnen ? 8o

Wotan

Sensei
25.06.2007, 18:07
Weiß jemand, was mir sich ergebenden Parderkriegern geschehen ist?

Ares
25.06.2007, 18:21
Sich ergebende Parderkrieger? Das ist doch ein Widerspruch in sich ;)

Aber entweder sie wurden getötet, als Kriegsgefangene interniert, oder von anderen Clans adoptiert (Und die Dunkle Kaste dürfte auch einen großen Zulauf verzeichnet haben)

Keiran
25.06.2007, 19:37
Und einige haben sich Söldnereinheiten angeschlossen, manche rennen als Rächer durch die Galaxis und so weiter. Dann gibt es noch asolche wie Tiaret, die als Krieger/Leibwächter bei verschiedenen Leuten angewheuert haben... Die Liste ist lang. :)

Colonel Sören
25.06.2007, 20:23
Und wir wollen auch mal nicht diejenigen vergessen die auf Solaris 7 kämpfen.

Cunningham
25.06.2007, 21:10
Original von Wotan
Einer der Kommandant einer rein militärischen Aktion, der andere Lord eines Staatengebildes, das nach geltendem interstellaren Recht einen Verteidigungskrieg gestartet hat. Sehe da immer noch keinen Zusammenhang mit einem erwiesenen Völkermord auf deren Befehl.

Wotan


Naja, also die Aussage mit dem "... nach geltendem interstellaren Recht einen Verteidigungskrieg gestartet hat ..." sehe ich mal als sehr hm, fragwürdig an.

Die haben, legitimiert durch ihren Sieg, mit dem Recht des Stärkeren einen Erstschlag durchgeführt und den Waffenstillstand von Tukkayyid faktisch gebrochen ...

Und wenn eine Kultur (wie bösartig und verabscheuungswürdig diese sein mag sollte da jeder selbst entscheiden) augelöscht, dann klingt das für mich genauso nach Völkermord, wie die Bombadierung von Turtle Bay, das Kentares Masacker etc. auch.
Wobei man ja, wie die Clans auch versucht hat die Zivilbevölkerung zu schonen.


@Striker:
Hey alter, bist'n Davion-Yankee geworden? ;) *an gute alte Zeiten denk*

Wotan
25.06.2007, 21:33
Mit geltendem Recht bezog ich mich primär auf die Ares-Konventionen. Diese wurden vollumfänglich eingehalten. ;)

Und der kleine, aber feine Unterschied liegt wohl in der Definition einer Kulturauslöschung. Die meisten Nebelparder dürften wohl immer noch Claner sein - primär sogar in der gleichen Kaste wie vorher. Denn die Masse eines Clans stellt wohl kaum die Kriegerkaste.
Natürlich ging das "Kulturerbe" der Parder dabei zum größten Teil verloren. Aber deren Gene leben immerhin z.T. weiter (auch deren Gen-Archiv wurde nicht vernichtet !).
Was gemacht wurde ist definitiv grenzwertig - steht aber in keinem Vergleich zum Massen- und Völkermord anderer Aktionen (der IS wie der Clans).

Wotan

Cunningham
25.06.2007, 22:23
Original von Wotan
Mit geltendem Recht bezog ich mich primär auf die Ares-Konventionen. Diese wurden vollumfänglich eingehalten. ;)


Was gemacht wurde ist definitiv grenzwertig - steht aber in keinem Vergleich zum Massen- und Völkermord anderer Aktionen (der IS wie der Clans).

Wotan



Die beiden Sätze um es kurz zu fassen kann ich guten gewissens unterschreiben.

Marlin
25.06.2007, 22:37
Eine Frage: Welche Propagandamaschinerie hat Euch denn geflüstert, dass weitere Städte außer Edo eingeäschert wurden?

(Ich will davon lernen ;) )

Rayge
25.06.2007, 23:25
Das hat nichts mit Propaganda zu tun, das steht in Tödliches Erbe.

In der Szene, in der Shin Yodama befördert wird, erwähnt Theodore Kurita, dass die Parder alle Bevölkerungszentren eingeäschert haben.

Sensei
25.06.2007, 23:28
Was gemacht wurde ist definitiv grenzwertig - steht aber in keinem Vergleich zum Massen- und Völkermord anderer Aktionen (der IS wie der Clans).

Wotan

So wenig ich Vic auch verteidigen will - ich sehe hier keine Grenzwertigkeit. Ok, nett war Bulldog wohl nicht.
Aber es wurde von einem feindlich gesinnten Invasor die Soldaten angegriffen und wenn nicht anders möglich auch getötet. Sich ergebenden Millitär wurde anscheinend Pardon gewährt und es wurde extra darauf geachtet, dass Zivilpersonen so wenig wie möglich in Mittleidenschaft gezogen wurden.

Lazarus McEvedy
25.06.2007, 23:48
Original von Cunningham

Die haben, legitimiert durch ihren Sieg, mit dem Recht des Stärkeren einen Erstschlag durchgeführt und den Waffenstillstand von Tukkayyid faktisch gebrochen ...


Der Waffenstillstand von Tukkayyid, war doch wohl eher ein Abkommen, das die Clans verpflichtete für Jahre eine imaginäre Linie nicht zu überschreiten...

... von Waffenstillstand sicher weit, weit entfernt!

Den Überfälle waren den Clans ja erlaubt.

Operation Schlange und Bulldog sollten den Clans doch eigentlich nur die Realität des Krieges naheführen und etwas wiederholen, was bis jetzt nur den Clans (in diesem Fall den Wolfen, ein bißchen geschönt), gelungen ist, einen Clan die Fähigkeit zu nehmen, Krieg zu führen.

Auch wenn die Taten gegen die Vielfrasse das ganze noch auf die Spitze getrieben haben!

Im Grunde genommen war die ganze Operation ein grosser Überfall....

Eddie
26.06.2007, 12:52
Hm

Weiß nicht wenn man wirklich hergeht und sich beschwert was den Nebelpardern angetan wurde sollte man sich nicht nur über die Angreifer das heißt den kurzlebigen Sternenbund Gedanken machen sondern auch über die eigentlichen nächsten Artverwandten und Brüder im Geiste.

Die anderen Clans haben defakto die Nebelparder ohne Unterstützung verlieren lasssen.

Und als sogar manche Heimatwelten Clans bereit waren zu helfen (Natürlich zum eigenen Vorteil aber trotzdem) stellen sich Marthe und Vlad hin und sagen zuerst müßt ihr uns besiegen wie krank ist das?

Keiner von den Khanen war bereit das große ganze zu sehen.

Marlin
26.06.2007, 18:11
Original von Rayge
Das hat nichts mit Propaganda zu tun, das steht in Tödliches Erbe.

In der Szene, in der Shin Yodama befördert wird, erwähnt Theodore Kurita, dass die Parder alle Bevölkerungszentren eingeäschert haben.

Ich habs nachgelesen und Du liegst falsch. Edo wurde ausgelöscht, und diese Aufnahmen an alle anderen Bevölkerungszentren auf Turtle Bay übertragen. Das bedeutet, via TV oder TriVid.

Alles klar?

Schön, was man sich alles zurechtspinnen kann, um die Clans noch böser erscheinen zu lassen. :D

Da hat Kathy ja wohl ganze Arbeit geleistet. ;)

Gut, dass wir das geklärt haben, und mein Gedächtnis mich nicht im Stich ließ.
Weitermachen.

Sensei
26.06.2007, 21:14
Gut, dann hatte auch ich es richtig in Erinnerung. Aber wenn ich mich auch weiterhin richtig erinnere war Turtle Bay auch nur der höhepunkt einiger gewalttaten und Orbitalbombardements, welche die Parder verbrochen hatte.


Aber was hat kathi mit diesem Vorfall zu tun? Daran ist sie nun wirklch nicht schuld.

Ares
26.06.2007, 21:37
Ne, Orbitalbombardement gabs nur dieses eine.

Danach haben die Wölfe (alte Spielverderber) gedroht bei jedem Test die Kriegsschiffe wegzubieten um einen solchen Zwischenfall nicht wieder möglich zu machen.

Marlin
26.06.2007, 21:59
Diese Gewalttaten, die Du meinst, Sen, waren die Jagd auf Terroristen, die sich in zivilen Gebieten verschanzt haben. Was hättest Du getan?

Orbitale Bombardements gab es seitdem nicht mehr. Ich glaube, die nächsten haben sich Davies und Steiners angetan. ;) Und da gab es keine politischen Nachteile für irgendjemanden.

(Edo hat Leo Showers nämlich eine Menge Prestige gekostet. Danach hat Ulric, der Verräter nämlich das Steuer übernehmen können.)

Kathi hab ich nur erwähnt, weil sie ja so gut auf der Propagandaflöte blasen konnte. :)

Dirty Harry
26.06.2007, 22:22
Original von Marlin:
Orbitale Bombardements gab es seitdem nicht mehr. Ich glaube, die nächsten haben sich Davies und Steiners angetan. Augenzwinkern Und da gab es keine politischen Nachteile für irgendjemanden.

Stimmt auch nicht ganz. Wenn ich es richtig in Erinnerung hatte, hatte die bedrohte Steinerkommandantin auf Huntress (?) ebenfalls einen Orbitalschlag angefordert, nachdem sie im Stadtgebiet fast untergegangen wäre.
Ich müsste die Romane bei Gelegenheit mal wieder durchlesen...

Genyosha
27.06.2007, 10:07
Auf Huntress gab es auch ein Orbitalgeklatsche. Stimmt schon.

drustran
27.06.2007, 10:31
@Marlin: Naja, Ulric konnte das Steuer übernehmen weil Tyra Miraborg mit ihrem Shilone die Brücke der Höhlenwolf Rammte und somit Leo Showers tötete... :D

Wotan
27.06.2007, 10:50
Von der kleinen Nebensächlichkeit abgesehen, daß die Wölfe zu dem Zeitpunkt eindeutig der erfolgreichste Clan waren und somit die einzig logische Wahl für den neuen ilKhan.

Wotan

Marlin
27.06.2007, 13:47
Stimmt, auf Diana gab es auch noch Orbitales Feuer.
Von Steiners? Hmm.. erscheint irgendwie nur logisch. ( :D )



Als Ulric noch Khan war, konnte er durch die Erfolge seiner Wölfe und den Prestigeverlust der Parder erreichen, dass das Treffen an Bord der Höhlenwolf stattfand. Inwieweit das mit dem Tod des IlKhans zusammenhängt, und wer davon profitierte, überlasse ich Eurer Phantasie...





(Die Wölfe haben die Clans schon öfter verraten.. das setzt sich in später auch noch fort, glaube ich. MWDA)

Dirty Harry
27.06.2007, 14:24
Die Höhlenwolf war doch schon vor der Invasion als Flaggschiff der Invasionsflotte festgelegt worden.
Dass die rasalhaager Piloten den Milliardentreffer gelandet, war ein absoluter Glückstreffer und hat den Wölfen genau zur rechten Zeit in die Hände gespielt. Passte den Autoren gerade so perfekt in den Kram. ;)

BTW: Ist das nicht ein Diskussionsthread über die Nachfolgefürsten der IS?

Marlin
27.06.2007, 14:40
Ja, isses. Ich wollt mich ja auch nur aufspielen. :D

Das mit dem Invasionsflaggschiff ist mir aber neu.

Ich geh nu wieder. :)

Boecky
27.06.2007, 19:09
***Als Ulric noch Khan war, konnte er durch die Erfolge seiner Wölfe und den Prestigeverlust der Parder erreichen, dass das Treffen an Bord der Höhlenwolf stattfand. Inwieweit das mit dem Tod des IlKhans zusammenhängt, und wer davon profitierte, überlasse ich Eurer Phantasie...***
Mal ehrlich, hat da nicht jemand was von lesen gesagt und richtig die Sau raushaengen lassen? :rolleyes: :D

Merten
03.07.2007, 00:57
Interessante Debatte, aber ich bitte doch den Mann der hier mit so emtionalen Begriffen wie extremster negativer emotion (mit h beginnend) und dem MItleid mit dem Monumet nocheinmal gerade auf die abgebrochene Debatte mit Wotan zu antwortden, der rest entfernt sich ja immer weiter vom KOntext.


Und wenn man sich das erste Buch durchliest so ist die sprenung des Parderkopfes vollkommen logisch und nocht einmal Barbarisch zu nennen.
Da es sich wie beschrieben um die entropische Kriegsführung handelt diente das Sprengen des Kastentotems der Krieger doch nru dem Zweck dem Staatenbund (so nenne ich die Clans mal) zu zeigen was ebe ier weiteren Kriegerische Handlung passiere könnte.


Im Endeffekt war das Auslöschen der Kriegerkaste nichs anderes als das gezielte Exempel an einer Teileinheit des Ganzen. (So wie das Ausschalten einer ganz bestimmten Eliteeinheit in WWII oder auch im Irakkrieg (republikanische Gareden etc...)


Insoern kann ich hier niurgends der Argumentation folgen.