Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wirtschaftsordnungen der Nachfolgestaaten
Welche Wirtschaftsordnungen wurden in den Nachfolgestaaten installiert? Herrscht überall der "Kapitalismus"? Die soziale Marktwirtschaft? Sozialistische Planwirtschaft? Hab mal gehört, das Liao-Reich sei kommunistisch angehaucht?
Steiner soll ja eine starke Wirtschaftsmacht sein, also gibt es dort wohl Marktwirtschaft?!
Grob gesagt gibt es übrall Absolutismus und somit ist auch die MArktwirtschaft stark unter Kontolle.
Steiner hat noch das System das der Demokratie am nähesten kommt und es gibt dorten eine große Lobby für Händler deswegen ist der Handel dort relativ frei aber auch nicht ganz frei. Danach kommt wohl die Liga, dort gibt es auch noch "freien" Handel, dann kommt lange Nichts, dann kommt nochmal lange Nichts, denn bei den andern Häusern ist der Handel kontrolliert.
Steiner hat noch das System das der Demokratie am nähesten kommt
??? Wäre mir neu. Hast du dafür Quellen?
AFAIK ist es so, dass im Großen (Staatssystem) die Liga und im Kleinen (auf relativ vielen Einzelplaneten) die Feds am ehesten Demokratisch organisiert sind.
Hierfür hab ich (bis auf den Verweis auf die Staatsstruktur der Liga sammt Resolution 288 ) im moment auch noch keine Quellen, aber ich bin noch auf der suche.
Colonel Sören
10.09.2006, 21:02
Im LC kann aber der Senat den Archon absetzen, das geht sonst in keinem System. Ich denke das ist schon das beste Beispiel dafür, dass das LC der demokratischte Staat ist.
Wobei das Ligaparlament auch nicht so machtlos ist, wie es gerne dargestellt wird. ;)
Wotan
Original von Sensei
Steiner hat noch das System das der Demokratie am nähesten kommt
??? Wäre mir neu. Hast du dafür Quellen?
Steiner Handbuch, Die Welt des 31. Jahrhunderts als Beispiele.
Die Lyraner haben einen Senat der nicht nur dn Archon abstzen kann, sondern auch in die Entscheidungen eingreifen kann.
Und Wotan, die Diskussionen hatten wir schon zur genüge. Keiner von uns hat das Notstandsgesetz eingeführt das die demokratischen Linien in der Liga ausschaltet. Solange es existiert, ist das Parlament machtlos.
Keine Ahnung ob es irgendwann ausgeschalten wird.
Jajaja!! Es lebe die Planwirtschaft der Confed Liao!!! :)
Original von Colonel Sören
Im LC kann aber der Senat den Archon absetzen, das geht sonst in keinem System. Ich denke das ist schon das beste Beispiel dafür, dass das LC der demokratischte Staat ist.
Wurde das erst in den letzten Jahrzehnten eingeführt?
Ich hab mal - ich glaube in der "Geschichte der IS", die ich mal ausgeliehen bekommen hatte - gelesen, daß es einen Archon namens Claudius Steiner gab, der ein Sadist war und einen ganzen Flügel des "Martin-Luther-Krankenhauses" in eine medizinische Folterkammer für sein perverses Vergnügen umgebaut hatte. Oder diese eine Archontin, hieß sie Margret Steiner(?), die geisteskrank regierte. Warum wurden die beiden denn nicht abgesetzt?
Weil der Archon IIRC auch das Recht hat den Senat aufzulösen bzw. es üblich ist archontreue "Wachposten" vor dem Senatsgebäude zu postieren, die für einen "reibungslosen" Ablauf der Geschäfte sorgen. 8)
Und Striker, wie ich schon mehrfach ausführlich auch mit Quellen belegt habe, ist das Ligaparlament alles andere als machtlos. Allein die Gewalt über den Staatshaushalt ist schon ein äußerst wirkungsvolles Mittel den Generalhauptmann zu ärgern. Wie sonst wäre es zu erklären, daß trotz Notstandsgesetz die Opposition dem Generalhauptmann so häufig einen Strich durch die Rechnung machen kann ?
Abgesehen davon hat das Parlament unlängst ja bereits schon wieder einige Befugnisse des Generalhauptmanns beschnitten (nachzulesen im FM: U), die zur Andurienrevolte durchgedrückt wurden.
Deshalb würde ich behaupten, daß sich die demokratischen Mittel beider Nationen mindestens mal die Waage halten. Definitiv ist man aber in beiden Staaten noch besser dran als andernorts.
Wotan
Die Waage halten sie sich ohne dem Notstandsgesetz, aber in einem gebe ich dir Recht, die anderen Staaten sind weit von diesen Freiheiten der Bürgr entfernt.
Cattaneo
11.09.2006, 19:30
Unter Romano Liao (immer diese chinesischen Namen der chinesischen Dynastie - Maximilian, Romano, Candace... :D) gab es eindeutig Staatswirtschaft. Sie brauchte das wohl, um mit den Folgen von Hanses verbrecherischem Angriffskrieg fertig zu werden (und der anderen Invasoren). Es kam ganz sicher auch ihrem paranoiden und recht auf die eigene Machtvollkommenheit fixiertem Wesen entgegen (dennoch muß man ihr zugute halten, daß sie die Reste der Konföderation gerettet hat).
Ich nehme an, daß Sun-Tzu das ganze etwas entkrampft hat. Ich nehme auch an, daß die kleine Wirtschaft selbst unter Romano frei blieb (ich glaube nicht, daß sie den letzten Reissuppenhändler verstaatlichte), nur die Großunternehmen und sensible Bereiche nicht. Aber dazu findet man kaum etwas genaues.
Soweit ich weiß dürfte das aber oft von den regionalen Systemen abhängen, denn es gibt soweit ich weiß auf den Einzelplaneten die unterschiedlichsten Systeme. Die haben sicher EInfluß auf die lokalen Wirtschaftsstrukturen (vergeßt nicht, ein Planet alleine kann auch schon eine autarke Wirtschaftsstruktur sein, wenn er nicht gerade Waffen für den Galaxisweiten Markt bauen will oder wichtige Rohstoffe hat bzw. diese fehlen). Ein Planet ist riesig - und die Transportkappazitäten eher klein...
Der regionale Handel ist bei den meisten etwas freier, es geht um den Überrgionalen. Also zwischen den Häusern, der wird doch stark Kontrolliert.
Wobei wohl gerade im Kombinat bzw. der Konföderation der regionale Handel stark unter dem Druck des organisierten Verbrechens zu leiden hat. Die Yakuza ist ja quasi schon halbwegs legitimiert im Kombinat.
Und auch mein bisheriger Eindruck der Konföderation zielt in die Richtung, daß ein großer Teil der Einnahmen in Bürokratie und Schutzgeldbanden abfließt ...
Wotan
Cattaneo
12.09.2006, 13:33
Na, ich weiß nicht. Ich wette doch, unter Romano wird auch den Tongs der Arsch auf Grundeis gegangen sein, so lange sie sich nicht der Maskirovka unterwarfen. Ich meine, Romano traute keinem - warum Kriminellen? Sicher hat sie mit einigen paktiert - und viele ausgemerzt (würde zu ihr passen).
Das könnte unter Sun-Tzu teilweise wieder anders geworden sein.
Bürokratie ist übrigens nicht gleich organisiertes Verbrechen... :D
Original von Cattaneo
Bürokratie ist übrigens nicht gleich organisiertes Verbrechen... :D
In Staaten wie der Konföderation schon. ;)
Wotan
Colonel Sören
12.09.2006, 15:17
@kadaj: Ich würde dir empfehlen das Buch "Die Welt des 31. Jahrhunderts" zu lesen. Da steht schon einiges dazu drin.
Ok, das die Steiner Familie früher Politiker von Bündnis90/Die Grünen war, überliest man am besten einfach. :D
Wie ist das eigentlich mit der Freien Republik Rasalhaage? Gibts dazu nennenswerte Infos?
Na ja... die amerikanischen Autoren hatten vermutlich ihre eigenen Vorstellungen über das, was "Die Grünen" sein könnten. Glaube nicht, daß sie sich tiefgründig mit der Partei auseinandergesetzt haben, bevor sie den Steiners diese Zugehörigkeit andichteten.
Zu Liao:
Ist ja interessant, diese Parallele zur modernen VR China:
offiziell kommunistisch, tatsächlich aber kapitalistisch solange die Machtbasis der Parteiführung nicht angekratzt wird. Bei Liao scheint es ja dann ähnlich zu sein.
Wie ist das eigentlich mit der Freien Republik Rasalhaage? Gibts dazu nennenswerte Infos?
Ja. Sie gehen demnächst im Rasalhaage Dominion auf. :D :P
Wird aber mal interressant zu sehen, wie sich die wirtschaft bei den IS-Clans entwickelt. All zu viele Infos gibt es dazu ja noch nicht.
Colonel Sören
12.09.2006, 19:54
@sensei: Scherzkeks. :P
Das war mir schon klar, aber es ging mir auch nicht um die Zukunft sondern um die Wirtschaftsordnungen. Darum gehts ja schlieißlich in dem Thread.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. :P :D
Cattaneo
13.09.2006, 13:40
Ich nehme an, die Wirtschaft der Clans wird zweigleisig weiterlaufen. Abgetrennt die reine Clan-Wirtschaft, und daneben die der brutal unterworfenen und versklavten Welten. Ich glaube kaum, daß die Claner so viele Dinge produzieren, die sie an die Welten der FIS oder VIS (versklaften Inneren Sphäre) verkaufen wollen oder können. Ihr Militärzeug (das man ihnen gerne abnehmen würde) verkaufen nur wenige, und ansonsten glaube ich nicht, daß die Clanproduktion nach kapitalistischen Grundsätzen (von wegen Erschließung neuer Märkte) so stark orientiert ist. Vor allem wenn der zivile Handel nicht unterbunden wird (denn dann hätten die Claner einen klaren Konkurrenten, der zwar nicht unbedingt besser oder billiger produziert, aber sehr wohl bessere Kontakte und Erfahrungen hat).
Ich glaube kaum, daß man die Händlerkaste der Clans als fit für den freien Markt bezeichnen könnte, außer bei ganz bestimmten Gütern (Lostech und medizinisches Gerät zum Beispiel) - dazu dürfte ihnen ihre Gesellschaft denn doch zu wenig beibringen. Aber ich bin kein Experte in Clanwirtschaft.
Die WiE haben eine gute Wirtschaft, habe ich mal irgendwo gelesen.
Wahrscheinlich übrlassen si den Handel den ansässigen Händlern, hier Lyaner.
Wird bei den Clanern unterschiedlich ablaufen, aber füher ode späte müssen si sich anpassen an Wirtschaft und Handel. Denn ihre neuen Untertanen werden sich ncht alzulange ausbeutn lassen um eine faule Elite die nichts leistet zu ernähren.
In der IS betreibt de Adel wenigsten noch Wirtschaft und Handel.
Immerhin sind die Eroberer Clans auch nur Kriegertyrannen die sich in ein gemachtes Nest reingesetzt haben, aber das verwahrlost auch einmal.
Rein Marktwitschaftlich haben sich die Clans keinen Gefallen getan, wenn man es Realistisch betrachten würden. Aber sid wann ist BT realistisch :rolleyes:
Cattaneo
13.09.2006, 15:22
Könnte auch sein, daß es als ziemliches Apartheidssystem läuft. Die Claner mischen sich nicht in die Privatwirtschaft ein (so lange keine Waffen für den Widerstand hergestellt werden) und kassieren dafür nur Steuern. Sicherheit und Zoll übernehmen die lokalen Selbstverwaltungskräfte mit ihren (vermutlich unterbewaffneten) Polizeikräften, die freilich den Clanern nichts zu sagen haben. Die Organisationen lachen sich uns Fäustchen und kommen dick raus, so lange sie keinen Zusammenstoß mit den Clans riskieren (die haben ohnehin wohl kaum fähige Polizeitruppen für SO etwas).
Sozusagen zwei Gesellschaften nebeneinander. Allerdings stimme ich zu, bei der geringen Zahl stehen die Chancen gut, daß die Claner assimiliert werden.
Auch eine Lösung.
Polizeitruppen der Claner sind nur Schläger zum einschüchtern ;)
So eine vollkommen auf den Militätapparat ausgerichtete Wirtschaftspolitik zwingt einen Staat dazu, früher oder später Eroberungskriege zu führen. Gelingt der Feldzug, verlängert sich das Leben des Staates, schlägt er fehl oder dauert zu lange, bricht das Wirtschaftssystem zusammen. Die Clanner können also eigentlich gar nicht in Frieden leben - außer sie rüsten radikal ab, aber dann werden sie selbst ein Angriffsziel. Ein Dilemma.
Ähnlich ist es aber auch bei den meisten Nachfolgestaaten (Siehe Oben), erklärt die ganzen Kriege ;)
Tut mir Leid wenn ich hier in alter Suppe rühre,
aber um hierauf antworten zu können, musste ich mich glatt registrieren.
Also:
1. Ja es gibt auf Expansion ausgelegte Wirtschaftssysteme, die ohne Angriffskriege zusammenbrechen.
Aber dies kann auf die Clans nicht zutreffen, da sie in ihren Kriegen untereinander keine "wirklichen" Gewinne machen können.
Stattdessen entbehrt die Clangesellschafft größtenteils der Luxusgüter und kann daher auf Kriegsmaterial eingestellt sein.
2.Kriege führen insgesamt eher zu Verlust als zu Gewinn (vor allem wenn das ein ewiges hin und her ist (wie teilweise in der IS)).
Bei solchen Kriegen, ist ein Gewinn höchstens bei a) Waffenproduzenten und b) denen die die Beute behalten dürfen zu verzeichnen ;) . Soll heißen, ein Fürst kann ein paar Zusatzsteuern durchdrücken, Industrie verstaatlichen etc. aber die vorhandene Bevölkerung verliert, ebenso wie dieansässige Industrie (wenn die Kollateralschäden gring sind, dann doch wenigstens durch Systemwechsel und Abkopplung vom vorherigen Wirtschaftsraum).
3.Die Römer waren insofern abhängig als das ihre produzierende Schicht für die Grundversorgung, die Sklaven der Großgrundbesitzer, nur durch Nachschub erhalten bleiben konnte.
Die Clans dagegen haben schon innerhalb ihrer Gesellschaft die nötigen Kräfte.
Was man allerdings mal bedenken sollte ist, inwieweit die Clanwirtschaft durch die neuen "befreiten" ;) Welten zu Schaden kommt, da dort die Grundversorgung sichergestellt werden muss, aber eine Anpassung an das eigene System schwerfallen dürfte (ja da traue ich den Fähigkeiten der Claner auch noch nicht ganz ;) ).
Original von Striker
Grob gesagt gibt es übrall Absolutismus und somit ist auch die MArktwirtschaft stark unter Kontolle. Steiner hat noch das System das der Demokratie am nähesten kommt und es gibt dorten eine große Lobby für Händler deswegen ist der Handel dort relativ frei aber auch nicht ganz frei.
Politische und wirtschaftliche Macht hängen zwar in der Realität schon voneinander ab, man schaue sich nur die ganzen Lobbyisten-Diskussionen im deutschen Bundestag an, aber zunächst einmal sollte man die Systeme voneinander trennen.
Ach ja, und wirtschafltiche Leitstungsfähigkeit / Erfolg hat wiederum nur indirekt etwas mit der wirtschaftlichen Struktur zu tun.
Original von Striker
... dann kommt lange Nichts, dann kommt nochmal lange Nichts, denn bei den andern Häusern ist der Handel kontrolliert.
Ich nehme mal an, dass hier Misswirtschaft gemeint ist. Kontrollierter Handel ist zunächst einmal nichts Negatives. Jeder Handel unterliegt gewissen Kontrollen (auch freier Handel!). Unkontrollierbar wird die Wirtschaft erst, wenn sich Kartelle und Großkonzerne bilden, die sich gegenseitig mit (militärischer?) Gewalt bekaämpfen statt mit wirtschafltichen Mitteln. Aber auch dann setzen gewisse Kontrollfaktoren in Form von Konkurrenten ein, die zwar nicht legal sein mögen aber nichtsdestotrotz wirksam sein dürften.
Original von Kadaj
Zu Liao: Ist ja interessant, diese Parallele zur modernen VR China:
offiziell kommunistisch, tatsächlich aber kapitalistisch solange die Machtbasis der Parteiführung nicht angekratzt wird. Bei Liao scheint es ja dann ähnlich zu sein.
Hüstel. die BT-Quellen propagieren den Neofeudalismus. Somit ist eine Ein-Parteien-Diktatur (Gleichschaltung, militärische Machtkonzentration, Nachrichtenkontrolle, undurchlässiges Gesellschaftssystem usw. usf.) doch ein wenig anders als ein Ein-Familien-Herrscherhaus, das vor allem dadurch an der Spitze steht, weil alle loyalen Vasallen im Herrschaftsgebiet WOLLEN, dass der König genau da sitzt, wo er sitzt.
Original von Cattaneo
... und daneben die der brutal unterworfenen und versklavten Welten.
Wo steht das mit der Brutalität? Bitte nicht immer alles über einen Kamm scheren. Verschwendung ist chalcas, und jede unnötige Zerstörung oder Beeinträchtigung der Clanressourcen ist unbedingt zu vermeiden. Brutalität (im Sinne sinnloser Zerstörung) bei der Eroberung mindert den - künftigen? - Besitz der Händlerkaste und schmälert somit die Wirtschaftskraft des Clans. Das bringt keine Ehre. Warum sollten sie es also so gemacht haben?
Original von Cattaneo
... Vor allem wenn der zivile Handel nicht unterbunden wird (denn dann hätten die Claner einen klaren Konkurrenten, der zwar nicht unbedingt besser oder billiger produziert, aber sehr wohl bessere Kontakte und Erfahrungen hat).
Es gibt bei den Clans diese Unterscheidung nicht. Handel treibt die Händlerkaste. Konkurrenz machen sich die Hänlder eines Clans gegenseitig und gegenüber den Händlern anderer Clans. Andere Konkurrenz gibt es in ihrem Einflussbereich praktisch nicht (außer vielleicht unbedeutenden Schwarzmarktgeschäften innerhalb der Banditenkaste, aber das ist eine Vermutung).
Original von Kadaj
So eine vollkommen auf den Militätapparat ausgerichtete Wirtschaftspolitik zwingt einen Staat dazu, früher oder später Eroberungskriege zu führen. ... Ein Dilemma.
Genau dieses Dilemma macht die Clans so spannungsvoll. Sowohl aus Sicht eines Autors als auch aus Sicht der Leser.
Original von Striker
Ähnlich ist es aber auch bei den meisten Nachfolgestaaten (Siehe Oben), erklärt die ganzen Kriege
Und ohne die Kastenbeschränkung der Clans ist die IS somit viel ... hm ... dynamischer. Ach, wenn meine Charaktere doch endlich in der IS ankämen...
Original von Stormy
1. Ja es gibt auf Expansion ausgelegte Wirtschaftssysteme, die ohne Angriffskriege zusammenbrechen.
Aber dies kann auf die Clans nicht zutreffen, da sie in ihren Kriegen untereinander keine "wirklichen" Gewinne machen können...
Jedes "System" (sei es eine politsiche, eine wirtschaftliche oder eine gesellschaftliche Einheit) ist nur unter der Bedingung lebensfähig (und anpassungsfähig), wenn es auf Weiterentwicklung ausgerichtet ist. Wirtschaftlich bedeutete das in aller Regel Expansion. Militärisch meistens auch.
Das Szenario eines sich selbst genügenden Handelssystems innerhalb der Clans kann also nicht funktionieren. Schon gar nicht vor dem Hintergrund, dass die Clans aus praktisch nichts in wenigen hundert Jahren soviel Ressourcen zusammentragen mussten, um die Innere Sphäre erobern zu können.
Original von Arous
Hüstel. die BT-Quellen propagieren den Neofeudalismus. Somit ist eine Ein-Parteien-Diktatur (Gleichschaltung, militärische Machtkonzentration, Nachrichtenkontrolle, undurchlässiges Gesellschaftssystem usw. usf.) doch ein wenig anders als ein Ein-Familien-Herrscherhaus, das vor allem dadurch an der Spitze steht, weil alle loyalen Vasallen im Herrschaftsgebiet WOLLEN, dass der König genau da sitzt, wo er sitzt.
Offiziell wollen auch alle 1,3 Mrd. Chinesen daß die Parteiführer an der Macht bleiben. Oposition ist nicht erlaubt. Offener Widerstand wird gewaltsam gebrochen. Auch innerhalb der Staatspartei darf niemand aufmucken und nur wenige Einzelpersonen haben das Sagen (früher: die Viererbande; heute: eine kleine Clique).
Offiziell will jeder in der Konföderation Capella den Liao-Clan an der Macht sehen. Klar. Aber entspricht das dem tatsächlichen Willen aller Untertanen (sofern man daß für ein fiktives Volk überhaupt ergründen kann)?
Sagt mal was ist eigentlich mit dem Sternenbund-Geld geworden war das dann wertlos?
Colonel Sören
17.11.2006, 15:13
Es gibt doch schließlich noch die Hausnoten und die C-Notes. Also sollte das wohl kein Problem gewesen sien.
Auch wenn die C-Noten erst nach dem Zerfall des Sternenbudes eingeführt wurden.
Wahrscheinlich wurde das dann umgetauscht, wie bei uns vor ein paar Jahren. Vielleicht wurde das Geld sogar eins zu eins umgerechnet.
Original von Sun Tzu
Wahrscheinlich wurde das dann umgetauscht, wie bei uns vor ein paar Jahren. Vielleicht wurde das Geld sogar eins zu eins umgerechnet.
Kann ich mir schlecht vorstellen. Wenn in RealLife ein Staat vernichtet wird, wird auch sein Geld wertlos! Würde auch erklären warum es allgemein mit der Wirtschaft seit dem 1. NF-Krieg abwärts ging. Deswegen haben Söldner auch immer versucht ein Lehen zu ergattern.
Sachwerte, ich sage nur Sachwerte! ;)
Der Untergang des Sternenbunds hat ja auch ne Weile gedauert. Das Sternenbundgeld wird wahrscheinlich noch eine Zeitlang gültig geblieben sein und wurde dann durch C-Noten ersetzt. Oder es gab bis zur Einführung der C-Noten keine gemeinsame Währung.
Nein, eine gemeinsamme Währung wohl nicht. Aber die Hegemonie hatte bestimmt eine, recht bedeutende, Währung. Und nach der Usurpation oder spähtestens nach dem Exodus dürfte die wohl eine klassische, massive Invlation durchgemacht haben.
Soweit ich weiß, gab es bis zum Untergang des Sternenbundes eine gemeinsame Währung. Erst danach führte jede Nation seine eigene Währung ein.
Original von Sun Tzu
Wahrscheinlich wurde das dann umgetauscht, wie bei uns vor ein paar Jahren. Vielleicht wurde das Geld sogar eins zu eins umgerechnet.
Das meinte ich eigentlich so, dass das Sternenbundgeld einfach einen neuen Namen bekam.
Jedes Haus hatte denke ich auch eine eigene Währung. Auch schon während des Sternenbundes. Die Sternenbundwährung beruhte auf einem seltenen Metall.
C-Noten sind soetwas wie Schuldscheine für Comstardienstleistungen. (Kommunikation)
Daher sind C-Noten und die Sternenbundwährung nicht dasselbe.
Die Währung des Sternenbundes waren die Sternenbund-Scrips, von der Funktion vergleichbar zur C-Bill.
Inwiefern die Häuser eigene Währung hatten, ist meines Wissens nach nicht im Star League Sourcebook geklärt (wobei ich aber persönlich meine, dass es jeweils eine Hauswährung gab).
Da die TH zerschlagen wurde, hat dann wohl jedes Haus auf den annektierten Planeten sein Wirtschaftssystem eingeführt und wohl damit auch die Währung umgestellt...
Michael Diel
21.11.2006, 20:05
Der Sternenbund hatte die Sternenbund-Dollars (Star League Sourcebook). Eine kurze Zeit nach der Gründung des Bundes gab es eine Währungsreform, in der alle Nachfolgestaaten diese Dollars als Währung annahmen. Gutes Beispiel ist die EWG und der Euro. Nach dem Zerfall des Sternenbundes kehrten alle Häuser zu ihren alten Währungen zurück - und akzeptierten aber zusätzlich noch die ComStar C-Noten.
Tsunade.
04.12.2006, 15:39
Also Haus Liao würde ich schon als fast Kommunistisch ansehen. Allerdings mehr wegen Untedrückung und Überwachung, ne Planwirtschaft wird sie nicht haben den dieses Starre System funktioniert nicht bei so einer Manigfalten Auswahl an Welten die ihre eigene Systeme, Bedürfnisse und Anforderungen haben. Wirtschaftlich wird wohl alles einer Art Kapitaslismus folgen allerdings heißt das nicht das es Geselschaftsunterschiede gibt die nur bestimmte Personen bevorzugen.(Sieht man ja schon am Adelssystem)
Die Bauern in Liao z.b.: sind ausgebeutete, einfache Leute die nicht mal ordentliche Bildung haben und deswegen ausbeutbar sind.
Bei den Dracs könnte ich mir das ähnlich vorstellen.
Oder bei den Lyranern was bringt einen Handelsmacht wenn sie doch in den Händen des Archaon zusammenfließen?!
Die wohl besten werden Marik und FedSun sein.
Bei Marik ist nur die Innenpolitik die Schwächende Elemente hervorruft aber insgesamt weitaus fairer und rshceint als bei so manchen anderen.
Am besten ist von der IS die Davions, bei ihnen setzt man auf reale Umsetzung von Vorsätzen und ist auch sonst Rechtssystematisch am weitesten und Fairsten(auch wenn sie Militaristen sind).
Und außerhalb der IS wäre die Außenweltallianz und das Taurus Konkordat zu erwähnen.
Oder bei den Lyranern was bringt einen Handelsmacht wenn sie doch in den Händen des Archaon zusammenfließen?!
Das habe ich aus den Quellen jetzt aber anders interpretiert. Speziell auf die relativ vielen, reichen und machtvollen Händler (- dynastien/Familien). Nur sollte man es sich, wie überall sonst in der IS, nicht mit der herrschenden Klasse verscherzen. Und außerdem scheinen sich die Händler/Großkapitalisten kaum in die Politik einzumischen.
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