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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mechkrieger und die Lebenserhaltung


Burncrow
05.08.2006, 19:20
Wie und wo werden Mechkrieger im GEfecht ihren Urin und ihre Scheisse los?
Die Bordtoilette schräg hinter der Pilotenliege wird wohl ausfallen.
Benutzten sie Windeln, oder Katheter?
Wie lange kann ein Mechwarrior in seinem Mech bleiben?
Gibt es Lebensmittel und Wasservorräte an Bord?
Wie sind gelagert (Hitze!)?
Wie funktioniert die Luftzufuhr?
Haben Mechs Klimanalagen?
Fragen über Fragen...

Ares
05.08.2006, 19:28
Naja, im Gefecht sollte er schon in der Lage sein sich zu beherrschen.
Das Gefecht an sich wird im Normalfall ja nicht über sechs Stunden gehen bzw. die Truppen werden durch Verstärkungen abgelöst (Kampfpiloten können schließlich auch länger ansichhalten als sie sich aufs fliegen konzentrieren können)

Mechs haben ein komplexes Lebenserhaltungssystem das zum einen Abluft zu Atemluft recycled und die Kabine auf einer Überlebensfähigen Temperatur hält (Da widersprechen sich die ganz alten Romane und die neuen teilweise).
Laut CBT Companion gibt es auch ein Staufach für Nahrungsmittel und Wasserreserven.

Exkremente werden zu anorganischer Asche verbrannt.

Lon3Wolf
05.08.2006, 19:29
Original von Burncrow
Wie und wo werden Mechkrieger im GEfecht ihren Urin und ihre Scheisse los?
Die Bordtoilette schräg hinter der Pilotenliege wird wohl ausfallen.
Benutzten sie Windeln, oder Katheter?

muss er das denn? Odfer anders gefragt: wie werden denn die Panzerfahrer heutiger Zeit ihre Bedürfnisse los?

Original von Burncrow
Einafche Antwort: Dixie Klo am Sammelpunkt bzw der nächste Busch :-p
Wie lange kann ein Mechwarrior in seinem Mech bleiben?
Gibt es Lebensmittel und Wasservorräte an Bord?
Wie sind gelagert (Hitze!)?
Wie funktioniert die Luftzufuhr?
Haben Mechs Klimanalagen?
Fragen über Fragen...

Gute Frage, hab ich keine Antwort

Lonie

Ronin
05.08.2006, 19:37
Windeln sind auch bei heutigen Kampfpiloten durchaus üblich - die sitzen ja teilweise 14 und mehr Stunden im Cockpit (mit Luftbetankung möglich)
Warum also nicht auch bei Mechpiloten?

Lebensmittel werden verschweißt und auf ewig haltbar (heutige EPAs kann man nach 30 Jahren immer noch essen - schmecken tun sie allerdings nie ;) )
Wasser wirds zum einen die üblichen Wasserpacks geben - sind heutzutage auch schon vorhanden.
Falls der Pilot aussteigen muss, hat er Chlortabletten zur Wasserreinigung dabei.

Ares
05.08.2006, 19:50
Original von Ronin
Windeln sind auch bei heutigen Kampfpiloten durchaus üblich - die sitzen ja teilweise 14 und mehr Stunden im Cockpit (mit Luftbetankung möglich)
Warum also nicht auch bei Mechpiloten?

Weil ein Unterschied zwischen einem Kampfeinsatz mit höchster Konzentration und einem Flug über zwei Ozeane besteht.

Es ging ja um Bedürfnisse während eines Gefechts...

Burncrow
05.08.2006, 20:00
muss er das denn? Odfer anders gefragt: wie werden denn die Panzerfahrer heutiger Zeit ihre Bedürfnisse los?
Aus den Sichtschlitzen rauspissen und aus der Notausstiegsluke rausscheissen. Und sonst auch gerne einfach vom Panzer runter... das geht allerding nicht während des Gefechts.

Lebensmittel werden verschweißt und auf ewig haltbar (heutige EPAs kann man nach 30 Jahren immer noch essen - schmecken tun sie allerdings nie )
Nur sind die nicht ausgelegt auf Temperatuschwnkungen wie sie im Battlemech herrschen IIRC.

Wasser wirds zum einen die üblichen Wasserpacks geben - sind heutzutage auch schon vorhanden.
Und die platzen wenn sie zu heiss oder zu kalt werden.
Von 4°C an dehnt sich Wasser aus. Egal ob die Temperatur sinkt oder steigt.

Ares
05.08.2006, 20:45
Temperaturschwankungen für Wasser und Nahrung sollten sich durch einfache Isolation in Grenzen halten. Die braucht schließlich keine Luftzirkulation.

Und wenn das Cockpit über 100°C erreicht hat, dann sind, mit verlaub, das Wasser und die Vorräte das geringste Problem des Piloten.

Noch einmal die Frage:

Was stellst du dir unter einem Gefecht vor?
Ein 24 Stündiger Dauerkampf ohne Pausen und Unterbrechungen?
Wer so einen Kampf durchhält, der hat auch seine Darm und Blasenfunktionen unter Kontrolle (Es soll natürlich auch furchtsame Naturen geben die unter gewissen Stressbelastungen Selbige verlieren und dann auch ohne Windel o.ä. auskommen müssen...) ;)

Keiran
05.08.2006, 21:06
Mechs haben Toiletten im Cockpit. ;) Ich müßte mal nachschauen, wo genau das steht, aber es gibt definitiv Toiletten.

CBT:RPG Companion.

Cunningham
05.08.2006, 23:37
HA! Luxus pur. Wo doch ansonsten alles so beengt ist.


Aber so von wegen trinken, essen, scheißen und schiffen, mal ganz ehrlich, wenn Kompaniegefechte, die zur Ausrottung einer der beiden Seite so eine Sache von zwei bis drei Minuten Inplay sind ... sollte das kein Problem sein.

Prof
06.08.2006, 00:00
das wohl weniger, aber wenn ich an aufklärungsmissionen denke, kann das ruhig mal den ganzen tag kosten:).

sicher wird versucht, den mech und seinen piloten nicht übermässigen beanspruchungen auszusetzen, aber gerade in notsituationen können die armen schon mal tage, wenn nicht gar wochen unter druck stehen. solange dürfte keiner die pobacken zusammenkneifen können, von wasserhalten mal ganz zu schweigen, männer können sich da ja noch mit nem knoten behelfen:D.

sicher muss etwas wie eine toilette geben, und wenn es wirklich nur extrem suagfähige shorts (windeln) sind.

wäre doch mal nett für ein rpg, aufgabe gegen das versprechen der freien notdurft:D.

ich hab mir da aber ehrlich gesagt nie gedanken drüber gemacht, das sind helden, die müssen halt nicht, oder habt ihr schwarzenegger schon aufm pisspott gesehen, in einem film?

Ares
06.08.2006, 00:22
Aber es gibt doch die Eingebaute Toilette, wie Keiran richtig sagt, sogar mit Bild im Companion gezeigt.

So ein kleiner Schacht der zu einer Nebenbrennkammer des Reaktors führt sollte ja kein Problem darstellen...

Burncrow
06.08.2006, 01:44
ES gibt die eingebaute Toilette. Nur sitzt die schräg hinter der Pilotenliege.
Das heisst also losschnallen, hinzwängen, Shorts runter, druafsetzen, Arsch drüber hängen, abseilen, Shorts wieder rauf, hinzwängen, setzen.
Das können schon mal 1-2 Minuten sein.
Und wenn der Pilot auch die Westen ausstöpseln muss oder den Helm absetzen, ist das bestimmt nichts, was du tun willst,w enn auch nur irgendeine Chance besteht Feindberührung zu bekommen.
Denn da würde man dich, im wahrsten Sinne des Wortes, mit heruntergelassenen Hosen erwischen.

Ares
06.08.2006, 09:29
Tja, da muss ers wie ein echter Soldat machen: Mit dem Mech ein geschütztes Plätzchen suchen, Reaktor runterfahren und hoffen, dass der Feind nicht ausgerechnet jetzt losschlägt...

Burncrow
06.08.2006, 12:16
Nur das ein echter Soladt nur ein 2m großes Ziel bietet, dass man nur auf Warmeortung sieht.
Ein Mech hat locker 4-12m, schlägt auf MAD-, Infrarot- und Radar-Ortung an und kann vor allen Dingen nicht so schnell weg wie der Soldat.
Ab sosfort weiß ich, wann ich meine Schwarmangriffe starte... :D

--pfeiffer--
06.08.2006, 13:12
Ares
So ein kleiner Schacht der zu einer Nebenbrennkammer des Reaktors führt sollte ja kein Problem darstellen...
Warum so kompliziert ? Da wäre z.B. die Variante die sich in Zügen findet ( ein Grund mehr für die Schlammhüpfer nicht UNTER einem Mech zu stehen *g* ) oder ganz einfach Cassettentoiletten wie sie z.B. in Wohnwagen & Wohnmobilen verwendet werden...

Ashur
06.08.2006, 13:25
Oder ganz einfach, auf der aufklärungsmissionen, mit Mechs die noch nciht den Luxus eines Klos besitzen: Aussteigen, auf den Kopf des Mechs stellen und laufen lassen ^^

Sensei
06.08.2006, 14:39
oder direkt durch die offene Luke. Dauert aber wie gesagt schon mal 1-2 Minuten. Wenn man aber bei so einer Aktion dabei ist, die 8+Stunden dauert, sollte es mit Rückendeckung doch schon möglich sein, diese 2 Minuten einzuplanen.


Wie lange kann ein Mechwarrior in seinem Mech bleiben?

Wenn man annimmt, dass sie einige Liter Wasser im Cokpit haben, dann 2-3 Tage.


Gibt es Lebensmittel und Wasservorräte an Bord?

Es wurden man Schoko-/Energierigel erwähnt. Sowas in der art, nur wärmebeständiger, kannst du dir ruhig vorstellen. Also mal nen happen für zwischendruch und nichts, um sich tagelang durchzufuttern. An wasser schätze ich mal, dass sie 5-10 Liter im Cokpit haben.

Wie sind gelagert (Hitze!)?

Die hohen temperaturen treten nur recht kurz auf. Sobald man nicht mehr im Gefecht ist, sollte es maximal lauwarm im Cokpit werden. Und zudem kann man wasser schon ziemlich gut isolieren (Thermoskannenprinzip z.b.).

Wie funktioniert die Luftzufuhr?


Interne Luft wird wiederaufbereitet. Wenn man mal nicht gerade unter wasser, im weltraum oder im gefecht ist, wird wohl auch mal außenluft genutzt.

Burncrow
06.08.2006, 15:06
Andere Frage:
Ab wann fängt ein Mensch an sich wund zu liegen und sich zu verspannen?

Der Söldner
06.08.2006, 16:14
Zum wund liegen dauert es einige Tage und das sollte aber auch nicht in einem Mechcockpit auftreten, schliesslich kann man auch mal kurz aufstehen und sich bewegen, was eben auch gegen Verspanungen hilft.

Und mehrtägig Missionen in denen man sich nur im Mech aufhält sind extrem selten.

Burncrow
06.08.2006, 17:03
schliesslich kann man auch mal kurz aufstehen und sich bewegen, was eben auch gegen Verspanungen hilft.
Bei den gigantischen Ausmaßen eines Mechcockpits in der Tat kein Problem... :D

Der Söldner
06.08.2006, 17:37
Ich hab nicht gesagt das er da rumlaufen soll, aber so klein das man sich dadrin nicht bewegen kann, bzw. strecken ist es nun auch nicht.

Ashur
06.08.2006, 17:50
Gut, und was ist mit Torso Cockpits? Auch wenns nur wenige mechs damit sind, aber wie machen die das?

Ares
06.08.2006, 19:08
Das sind Leute die in Solaris Arenen kämpfen...

Burncrow
06.08.2006, 22:03
Ich hab nicht gesagt das er da rumlaufen soll, aber so klein das man sich dadrin nicht bewegen kann, bzw. strecken ist es nun auch nicht.
Nur reicht einmal strecken (ich bezweifele das überhaupt alle Cockpits groß genug dafür sind) nicht um eine Verspannung loszuwerden oder um sie zu verhindern. Dafür musst deine Position dauerhaft ändern, auf einer Mechliege ist das kaum möglich.
Dazu dann noch die Anspannung und das Geschüttel im Kampf oder auch nur im schnellen Galopp... die meisten Mechwarrior dürften nach einer 8 Stundenschicht glücklich sein, wenn sie alleine aus dem Cockpit rauskommen und für eine Massage werden sie wahrscheinlich töten.
Als Vergleich:
Ein Standard-Bürojob führt schon schnell zu Haltungsschäden und Verspannungen, dabei läuft man dann noch ungefähr 2-3 km(Durchschnitt/Tag).

Der Söldner
06.08.2006, 22:15
In der Regel sitzt ein Mechkrieger auch keine 8 Stunden im Mech, zudem sorgt ein Mechkrieger auch für körperliche Fitness.

total_desaster
07.08.2006, 00:36
Körperliche Fitness ist auch nicht alles. Das Problem sind die Gelenke. Die müssen in kurzen Abständen bewegt werden, damit sie beweglich bleiben, was man aber auch nicht übertreiben darf. Und speziell Mechcockpits werden doch meist als kleine dunkle Löcher mit grade mal genug Platz zum Einsteigen und Anschnallen geschildert. Da ist mit Bewegung außer zum Bedienen der Kontrollen so gut wie nichts möglich, meine ich.
Ergo müßten alle Mechjockeys eigentlich so enden wie Cranston Snord in den BT-Romanen: im Rollstuhl, wegen massiver Gelenkarthrose und Wirbelsäulenschäden von zu langen Stunden im Cockpit.
Es sei denn, die Mannschaftssitze in den Panzern und Jägern und die Pilotenliegen sind alles Massagesitze... ;)

Marlin
07.08.2006, 00:44
HAhaaa!! Erinnert Ihr Euch an Vladimir in seinem Waldwolf? Der hatte sich sogar ne Mauer gebaut.. :D

Gegenbeweis!

Tja.. so siehts aus. :]

Der Söldner
07.08.2006, 00:48
Ich würde die Mechsteuerung nicht mit einem Panzer vergleichen sondern mehr mit einem LKW, da Mechs bekanntlicherweise auch Pedale haben. Und LKW Fahrer können auch ohne Probleme 3-4 Stunden durchfahren, und viel länger wird ein Mechpilot auch nicht in seinem Mech bleiben.

Burncrow
07.08.2006, 03:28
Nur hat ein LKW-Fahrer besser Stoßdämpfung, keinen 5-Punkt-Gurt, keine Liege und keinen kampfbedingten Stress (Stress ist einer der Hauptgründe, neben falscher Haltung, für Verspannung).
Was Fitness angeht:
Die wird helfen, so sie denn wirklich betrieben und gepflegt wird, dass sich die Schäden nicht aufaddieren.
Das der Mechkrieger nach mehreren Stunden im Cockpit trotzdem ein Krüppel auf Zeit ist, ändert daran nichts. Es verhindert nur, dass er ein Krüppel bleibt.

Rover
07.08.2006, 04:48
Wer sagt denn daß die Pilotenliege 1) nicht gepolstert und 2) nicht stoßgedämpft ist? Oder, um Burncrow zu zitieren, woher willst du wissen daß die Fahrersitze der heutigen LKW besser stoßgedämpft sind als die Pilotenliegen im 31. Jahrhundert? So schlimm stelle ich mir das Problem nicht vor. Die Pilotenliege ist garantiert auf maximal möglichen Komfort ausgelegt, neben der Funktionalität, natürlich. Der LKW Fahrer hat ebenfalls, falls nicht noch mehr Streß, glaub' mir, denn es ist nicht einfach, mit 'nem vollgeladenen Brummi quer durchs Land zu fahren, tagein, tagaus. An dem gemessen ist das Leben eines MechKriegers wahrscheinlich wesentlich entspannter, wenn man von den gelegentlichen Kämpfen mal absieht.

Mugen
29.09.2006, 18:01
:] sich darüber gedanken zu machen ist schon krass,

naja also für tolettengänge, gibts eine bewerte methode die schon seit jahrzenten von allen militärs der welt eingesetzt werden unzwar stopfmittel + essen mit wenig fasern damit auch wenig exkremente enstehen + lösungsmitteln so kann ein soldat bis zum gesunden belastbaren schonmal mehrere wochen ohne stuhlgang auskommen allerdings einen monat garantiert nicht denn dann gibts entzündungen

da es ein paar jahrhunderte in der zukunft spielt kann man also getrost davon ausgehen das es dort ähnlich gehabndhabt wird.

und die bücher werden wohl solche nicht gerade leckeren details weglassen bzw. gibt es immer wiedersprüche und deergleichen

und ansonsten, na meine güte wenn er steht selbst in einen gur kann man sich ein bissle gegestrecken.,.......

P.s: mal ganz davon abgesehen das mechs nicht funktionieren würden
(aber sowas interessierts einen scifi fan wie mich und euch nit ;))

Arous
20.10.2006, 22:50
Original von Burncrow
Wie und wo werden Mechkrieger im GEfecht ihren Urin und ihre Scheisse los?
Aus persönlichen Luftfahrt-Erfahrungen übertragen: während des Gefechts geht alles zwangsläufig in die Hose. Aber in Stresssituationen schaltet der Körper das Verdauungssystem normalerweise auf Stand-by. Wer also morgens auf der Toilette war, könnte die nächsten 24 h davon verschont bleiben.
Und wenn man nicht gerade im Gefecht beschossen wird: Es ist notfalls durchaus machbar im Sitzen (oder Halbliegen) in eine Tüte zu pinkeln. Fragt mal einen Segelflugzeug-Piloten. Die üben das regelrecht (jedenfalls die Herren).

Original von Burncrow
Benutzten sie Windeln, oder Katheter?
Genau. Das ist die Variante, die auch den Damen offensteht.

Original von Burncrow
Wie lange kann ein Mechwarrior in seinem Mech bleiben? Gibt es Lebensmittel und Wasservorräte an Bord?
Der begrenzende Faktor dürften nicht die körperlichen Bedürfnisse, sondern die mentale Kondition sein. Und die lässt sich innerhalb gewisser Grenzen trainieren. Persönliche Einschätzung: Nach mehr als 8 - 12 h dürfte auch der beste MechKrieger etwas reaktionsschwach und grobmotorsich werden. Hat schon mal jemand versucht, so lange Auto zu fahren (selbst mit Pinkelpausen)? Wirklich? Am Ende noch genauso gut gefahren wie am Anfang? Mit Sicherheit nicht.

Original von Burncrow
Wie funktioniert die Luftzufuhr? Haben Mechs Klimanalagen?
Per Kompression wie im Auto. Bei atmosphärelosen Bedingungen eben aus Presslufttanks an Bord.

Original von Burncrow
Ab wann fängt ein Mensch an sich wund zu liegen und sich zu verspannen?
Das Wundliegen dauert ein paar Tage. Die Verspannung ist wiederum eine Frage der Mentalität. Mit Sicherheit gehört - wie bei Piloten - Mentaltraining mit Entspannungs- und Konzentrationssübungen zur Ausbildung. Wäre jedenfalls sehr plausibel.

Original von Burncrow
Nur reicht einmal strecken (ich bezweifele das überhaupt alle Cockpits groß genug dafür sind) nicht um eine Verspannung loszuwerden oder um sie zu verhindern. Dafür musst deine Position dauerhaft ändern, auf einer Mechliege ist das kaum möglich.
Zum Loswerden der Verspannung wird man sicherlich aussteigen und schlafen müssen (vor oder nach einer Massage oder ausgleichendem Körpertraining als Unterstützung). Aber zumindest schmerzhafte Symptome lassen sich mit Massage-Vibratoren in der Polsterung lindern.

Original von Burncrow
Das der Mechkrieger nach mehreren Stunden im Cockpit trotzdem ein Krüppel auf Zeit ist, ändert daran nichts. Es verhindert nur, dass er ein Krüppel bleibt.
Ich gewinne langsam das Gefühl, du WILLST nicht, dass ein MechKrieger einen bequemen Arbeitsplatz hat, oder?

Original von Mugen
und die bücher werden wohl solche nicht gerade leckeren details weglassen bzw. gibt es immer wiedersprüche und deergleichen
Natürlich nicht. Der Protagonist muss schließlich nie im falschen Moment auf die Toilette. Aber vielleicht verwende ich das Thema doch einmal in einem meiner Romane...

Original von Mugen
P.s: mal ganz davon abgesehen das mechs nicht funktionieren würden
(aber sowas interessierts einen scifi fan wie mich und euch nit
Doch, aber klar! Mechs funktionieren! Es ist die Realität drumherum, die sich einfach nicht anpassen und das glauben will!

Der Söldner
21.10.2006, 00:06
Original von Arous
Original von Mugen
und die bücher werden wohl solche nicht gerade leckeren details weglassen bzw. gibt es immer wiedersprüche und deergleichen
Natürlich nicht. Der Protagonist muss schließlich nie im falschen Moment auf die Toilette. Aber vielleicht verwende ich das Thema doch einmal in einem meiner Romane...
Ein Held der wie ein berserker kämpft nur weil er ganz dringend auf Klo muss hatten wir noch nie, das köännte auf jeden Fall lusitg werden.

Sun Tzu
21.10.2006, 00:13
"Herr Leutnant, diese unglaubliche Zielstrebigkeit bei der Rückeroberung des Stützpunktes wird ihnen sicherlich eine Beförderung einbringen. Wie kam diese Leistung zustande?"
"Ich musst mal ganz dringen pissen!"

Jetzt aber mal ernsthaft. Die Mechkrieger schwitzen im Gefecht so sehr, dass der Körper wahrscheinlich nicht genug Flüssigkeit übrig hat, um noch viel Urin zu produzieren.

Arous
26.10.2006, 22:34
Wenn ich mich korrekt erinnere, stellen die Schweißdrüsen ziemlich gleichzeitig mit den Nieren ihre Funktion ein.

Blood Red Sandman
26.10.2006, 22:54
Na das wär zumindest ne neue unmunchige Heldengeneration!
Für den Drachen und das Klo! Und der Held heißt Al und das geht dann so:

Da war ich Auge in Auge mit dem Feind. 3 hatte ich schon erledigt. Er war alles was noch zwischen mir und meiner ferguson toilette stand. er musste fallen und er viel. Und so schaffte ich 4 shutdowns in einem gefecht.

Also im ernst ich hab festgestellt, dass man unter adrenalinausstoß den harndrang ganz schnell vergisst. Zumindest für ein paar stunden

Keiran
21.02.2007, 23:07
Ich möchte dieses Thema nochmals ansprechen, weil im TM was dazu steht... Und diesen Beitrag möchte ich euch nicht vorenthalten:

TechManual, Seite 41
Waste Systems
Speaking of seats, many Inner Sphere BattleMechs provide one other seat in the cockpit: a foldout toilet. The abundant energy of a fusion reactor allows easy waste incineration with microwaves or an electrical arc. Most ’Mech toilets capture the water produced by this incineration for fl ushing—since the dry toilets never seem to work despite all our advances in super-slick coatings and sonic cleaners. Without a storage tank to overflow, the endurance limit on cockpit toilets is how much toilet paper the MechWarrior has.
Go ahead and laugh.
Note again that the Clans’ spartan and compact cockpit styles rarely incorporate this feature, leaving their warriors to depend on bottles, baggies or self-discipline. Think on that concept for a while, and you may see why the Clans come off as such an irate people.

Hervorhebung durch mich. Ich hab sooooo gelacht. ^^

Rover
22.02.2007, 00:15
Herrlich!!!!! :D Finde ich ja klasse dass sie dieses kleine Detail mit dem TM auch abgedeckt haben!

Keiran
22.02.2007, 02:27
Original von Rover
Herrlich!!!!! :D Finde ich ja klasse dass sie dieses kleine Detail mit dem TM auch abgedeckt haben!

TM ist voll davon. Ich liebe dieses Buch. So viel Liebe zum Detail. Eine ganze Seite Erklärung zu Reaktor-Explosionen, In-Play!!! =)

Deswegen hat ComStar auf Tukayyid gewonnen... Die Clanner mussten zwischendrin immer aufhören, um mal auszutreten, wohingegen die ComGuards gemütlich im 'Mech bleiben konnten... :D

Sun Tzu
22.02.2007, 14:01
Ach so, die meisten Clanner starben also nicht im Kampf, sondern beim Pinkeln. Auch nicht schlecht. Damit können ihre Nachfahren super angeben.
"Tja, dein Genvater fiel im Kampf, aber meiner wurde beim Pinkeln platt getreten. Da staunst du, frapos?"^^

Ich werde mir das Buch wohl auch mal zulegen.

Blood Red Sandman
22.02.2007, 14:33
Nicht beim Pinkeln sondern kurz danach! Im Ehrenduell mit dem Elementar, dem sie beim Toilettengang von der Cockpitluke aus auf den Schädel gepisst haben!

Rover
22.02.2007, 16:43
*Grosse poehse Modkeule hervorhol und BRS eine damit ueberzieh* DU SOLLST NICHT SPAMMEN, DU SOLLST NICHT SPAMMEN, DU SOLLST NICHT SPAMMEN!

Zur Strafe schickst du mir jetzt eine PN wo hundert mal geschrieben steht ICH BIN EIN REUIGER SPAMMER UND TUE ES NIE WIEDER! Vielleicht lasse ich dann Gnade vor Recht ergehen.