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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kampanie für neue


Guesch
11.05.2006, 16:03
Hallo zusammen,
ich bin ein Spätzünder in sachen CBT (30 J.) ;). habe mit einem Freund vor ca ¾ Jahr angefangen CBT zu spielen. Volglich hab ich mir die Szenariobucher gekauft (Biss der Schwarzen Witwe, Erstschlag, Ronin, Die Schlacht um Twycross, Sorenson´s Sabres, Der vierte Nachvolgekrieg). Des weitern hab ich noch die Starterbox und HavyMetalPro.
Jetzt kommt unser Problem: wir spielen nur mit Mechs, also keine Fahrzeuge oder Einheiten. In den oben beschriebenen Bücher kommen allerdings immer wieder einheiten vor. Ein weiteres Problem ist, dass wir noch nicht soweit sind pro spieler mehr als 4 Mechs zu steuern (es dauert sonst einfach zu lange). Was wir wollen ist eine durchgehende Geschichte mit mehreren Szenarien die mit unseren Mitteln, und fähigkeiten zu Spielen sind.


Bin für alles dankbar
Gruß Günther

nova3025
12.05.2006, 16:30
hi
welche zeitlinie wollt ihr spielen ? und welche art von szenario sucht ihr ?

Guesch
13.05.2006, 16:19
wir spielen bis jetzt 3025.
mir gefällt z.B das szenarien buch "der biss der Schwartzen Witwe" von seiner art her ganz gut. Ist halt wie gesagt nur das Problem das halt recht viele Mechs aufm Feld stehn, und teilweise Andere Einheiten ins Spiel kommen.
Ich würds halt toll finden, wenn man eine bündige Geschichte hat in der sich mehrer Szenarien zu einer Kampanie zusammenfinden. Mit Mechs reparieren, einmal Tod immer tod usw.
hoffe du kannst mit dem Wirrwar was anfangen.


gruß Günther

nova3025
13.05.2006, 16:37
wieviel spieler seid ihr ? mit max 4 mech pro person ist es nicht eifach ein kampagne zu spielen . kommt natürlich darauf an welche art die kampagne sein soll . ich selbst habe noch nie ein szenario geschrieben . musst mal im forum suchen . ich meine ich hätte mal gelesen das jeman kleine senarien schreibt . ich empfehle euch noch ein wenig zu trainieren mit mehr mechs zu spielen . eigentlich ist der unterschied von 4 mech zu 12 mechs nicht groß . falls ihr die namen der maschienen noch nicht am ausehen erkennt und demnach nur schwer dem datenblatt zu ortnen könnt , empfehle ich eselsbrücken . z.b. mach kleine aufkleber mit nummern auf die minnie und das entsprechende datenplatt . so habe ich es gelernt die einzelnen mech zuunterscheiden . mit der zeit erkennt ihr dann auch die maschiene am aussehen .

Rover
13.05.2006, 18:26
Als Anfänger im CBT Universum würde ich dazu raten, nicht gleich mit Szenarien anzufangen, sondern eher kleinere Missionen zu spielen, bis ihr Euch mit den Mechs, Panzern, Infanterie usw. vertraut gemacht habt. Als Söldner zu arbeiten macht sich dabei sehr gut, weil ihr da viele verschiedene Missionen spielen könnt, die ihr euch selbst ausdenken könnt, von Aufkärungsmissionen über Verteidigung bis hin zu Rettungsmissionen oder vollen Angriffen. Die können natürlich auch lose zusammenhängen, ganz klar. Fangt klein an, ich weiß, es ist verlockend, gleich ganze Szenarien zu spielen, aber ihr wollt ja nicht durch die schiere Anzahl von Einheiten erdrückt werden und dann den Spaß am Spiel verlieren. Meine alte Gruppe von 5 Spielern hat jede Woche ein Spiel gespielt, wobei 2 Spieler sich immer eine Mission ausgedacht haben und die Gegner gestellt haben, die mit allen möglichen Mechs angerückt kamen, während die drei anderen eben die Söldner waren, mit festen Mechs, die von Mission zu Mission gespielt wurden, bis man genug Punkte zusammen hatte, um Mechs gegen andere Mechs einzutauschen. Die zwei Spieler, welche die Missionen ausdenken, rotieren ständig, so daß jeder einmal dran ist. Laßt eurer Phantasie freien Lauf, es muß nicht immer "Feuer frei und drauf" sein, im gegenteil, den meisten Spaß hatten wir immer mit klar definierten Missionszielen, die es zu erreichen gab. Natürlich sollten die Ziele auch erreichbar sein, so daß diejenigen, die für die Mission zuständig sind, natürlich Fingerspitzengefühl zeigen müssen, mit welchen Mechs sie auf die Platte gehen. Es bringt ja nichts, wenn die drei anderen mit ihren gemischten Lanzen sich plötzlch einer ganzen Kompanie überschwerer Mech gegenüber sehen, es sollte also schon ausgewogen sein. Durch diese Art von Missionen habe ich zum Beispiel gelernt, welche Mechs meinem Stil entsprechen und welche nicht. Ausprobieren ist alles.

nova3025
13.05.2006, 22:37
ich gebe Rover recht probiert es so , wenn ihr mit der materie und dem material vertrauterseit macht es um so mehr spass.

Guesch
14.05.2006, 20:54
DANKE :D
ihr habt mir beide sehr weiterhelfen können.
Zu dem Söldner sein hab ich noch eine Frage. Ist as irgendwo in eínem Regwlwerk beschrieben wie das mit dem Punktesysthem geht. aus deiner Beschreibeung habe ich verstanden das ich mit meinem Spielpartner 4 Mechs haben die für jeden kämpfen der gut zahlt, und wenn diese gruppe von Söldnern genug "Punkte" hat ich mir einen neuen Mech zulegen kann.

Und wie ermittel ich für welches Szenario die Ausgewogenheit der 2 Parteien . Gilt da wieder Probieren, oder gibt es da Erfahrungswete.

Gruß Günther

Rover
14.05.2006, 22:26
Ihr könnt natürlich streng nach dem Regelwerk gehen, aber das Auswürfeln von Charakteren und Mechs war noch nie was für mich persönlich. Denkt daran, es ist ein Spiel, und obwohl ihr natürlich versuchen solltet, innerhalb des BT-Universums zu bleiben muß nicht immer alles Canon sein. Wir haben uns unser Punktesystem selbst ausgedacht und das ging in etwa so:

Für jede Mission erhalten die Spieler (Söldner) vorher festgesetzte Punkte. Die Punkte werde von den beiden Spielern festgelegt, welche sich die Mission ausdenken. Missionsziel erreicht? Prima, jeder der drei Söldner erhält 10 Punkte. Missionsziel nicht errecht? Macht nichts, dann gibt es eben für jeden abgeschossenen Mech sagen wir 3 oder 4 Punkte. Da sind echt keine Grenzen gesetzt, und wichtig ist immer, daß da Konsent unter den Spielern herrscht. Der Spaß steht im Vordergrund. Manchmal wurden auch Prämien gesetzt, z.B. erhält derjenige, der den ersten Kill hat, 5 Extrapunkte. Macht das allerdings nicht zu oft, denn ihr wollt ja Teamplay sehen, und solche Extrapunkte tendieren dazu, daß die Spieler dann auf Teufel komm raus versuchen, die Punkte für sich zu beanspruchen und ihre Spielpartner hängen lassen. Muß auch nicht unbedingt vorher angekündigt werden, es reicht ja, wenn die beiden Missionsleiter das unter sich ausmachen und es erst bekanntgeben, wenn der erste Mech gefallen ist.

Was nun das upgraden angeht, könnt ihr euch ausdenken, was ihr wollt. Wir haben zum Beispiel mit festen Mechs angefangen: ein leichter, ein mittelschwerer, ein schwerer und ein überschwerer Mech. Um Spaß zu haben würde ich immer mit der untersten Tonnage in jeder Gewichtsklasse anfangen. Das gibt dann genügend Raum, sich neue und stärkere Mechs zuzulegen. Ein Beispiel für die erste Lanze:

Stinger (20 tons)
Assasin (40 tons)
Lanzelot (60 tons)
Awesome (80 tons)

Müßt ihr ausprobieren, was gut miteinander harmoniert (keine Ahnung, ob die o.g. Mechs gut miteinander können oder nicht, ist nur ein Beispiel). Da ich in die Spielergruppe später reinkam und deren "Kampagne" schon eine Weile lief sah meine erste Lanze so aus:

Jenner (35)
Crab (50)
Marauder (75)
Battlemaster (85)

Wollte man einen schwereren Mech haben, mußte man genügend Punkte sammeln. Dabei galt folgende Regel: + 5 Tonnen = 10 Punkte. Jeder Schritt in die nächsthöchste Mechklasse = 50 Punkte. Ich habe zum Beispiel den Jenner (35 Tonnen, leicht) gegen einen Phoenix Hawk (45 Tonnen, mittelschwer) eingetauscht. Das heißt, ich benötigte 60 Punkte auf meinem Konto, um das zu erreichen (50 Punkte für die nächsthöchste Klasse plus 10 Punkte für die extra 5 Tonnen, da ich die 40 Tonnen übersprungen habe. Natürlich hat es ein paar Wochen gedauert, bis ich die Punkte zusammen hatte, aber dieses System verhindert, daß die Spieler wild herumexperimentieren und zu jeder Mission einen neuen Mech anschleppen. Sie müssen eben halt lernen, mit den Mechs ihrer Wahl zu spielen und das Beste aus ihnen herauszuholen. Aber auch hier gilt: Der Spaß geht vor. Wenn jemand zum Beispiel total verwachst hat und sein leichter Mech regelmäßig als erster in der zweiten Runde in seine Einzelteile zerlegt wird kann der Spieler natürlich bei den anderen anfragen, ob er einen anderen Mech ausprobieren kann. Wenn alle zustimmen, bitteschön, warum nicht? Ihr werdet auf diese Weise dem frustrierten Spieler Auftrieb geben und selbst dabei lernen, die Werte der Mechs einzuschätzen (Bringt es etwas, einen Mech zu nehmen, der zwar schnell ist und gut austeilen kann, aber nur papierdünne Panzerung hat, oder sollte es besser ein gutgepanzerter, etwas langsamerer Mech sein, der zwar nicht so viele oder starke Waffen hat, aber dafür eben halt länger im Spiel bleibt? Muß jeder für sich selbst entscheiden.) Und da die beiden Spielleiter ja mit freien Mechs spielen, also nicht an die vorher festgelegten Lanzen gebunden sind, kommt hier auch der Lern- und Aha-Effekt zum tragen (Ah, in der letzten Mission kam einer mit einem XXX, der war gut. Den will ich in meiner Lanze haben!) Dann hat man ein Ziel, auf das man hin arbeiten kann. So habe ich z.B. meinen Crab zu einem Wraith aufgewertet.

So, ich hoffe das hilft ein wenig, um mit dem spielen zu beginnen. Ihr müßt natürlich eueren eigenen Weg finden, aber vielleicht habe ich euch ja ein paar Anregungen gegeben, wie ihr es spielen KÖNNTET. Sicher gibt es Spieler, die das so nicht machen würden, aber das muß jeder für sich entscheiden. Wenn noch weitere Fragen bestehen, immer her damit.

Und nun: Feuer frei!

Guesch
16.05.2006, 19:38
Ich sag nochmal danke für die gute auflistung des "Söldnersystems".
Hab dann auch mal im Heavymetal PRo Mech´s gesichtet, und habe mir volgende ausgesucht:
-Victor
-Ostsol
-Withworth
-Locust

Bin ma gespannt wie die sich spielen lassen

Der Söldner
16.05.2006, 20:30
Es gibt von den Mechs noch "unterarten" mit verschiedenen Waffen.