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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : mitbringen oder anmieten?


Sensei
06.05.2006, 01:46
Wie viel bringt eure Söldnereinheit aus dem All mit und was mietet sie so alles an? Oder zerbrecht ihr euch gar nicht den kopf über soche sachen?

Wie steht es mit der Essensversorgung, Waschdienst, Transportkräfte (Helis, LKW, Tieflader, Jeeps...), 2nd line Personal (Fahrere, zusätzliches Wachpersonal, Aushilfen in der Logistik und Werkstatt...) und allem was ich noch nicht bedacht habe?


Mir ist klar, dass die Antworten auf dieser Frage sehr Situationsbezogen (Auftrag, einstellung der Zivilbevölkerung, LS-Kapazität ect.) sein müssen. Aber mich würde es trotzdem interressieren, wie ihr es bisher gehandhabt habt oder wie ihr euch das so vorstellt. Und außerdem wäre es wichtig für mich zu wissen, was ich noch nicht bedacht habe.

Danke für eure Antworten:
Sensei

Der Söldner
07.05.2006, 19:53
In der Regel wird alles selber mitgebracht, da man einfach einen Großteil der Kräfte eh während des Fluges braucht, und einige Aufgaben auch doppelt belegen kann.

Denn ein Infantrtist kann auch einen LKW fahren und beim entladen helfen. Externer Wachdienst wäre irgendwie auch sinnlos, schliesslich wird man ja als "Sicherheitsdienst" angeheuert ;)

Nahrung und MUnition und andere Verbrauchsgüter sind eben Missionsabhängig, aber bei einem Garnisionsauftrag würde ich nur soviel mitbringen wie ich für die ersten Tage brauch.

Zum sonstigen Personal:

Mediziner braucht man immer, auch während des Fluges. Verwaltungsangestellte kann man auch nicht schnell mal anheuern, da die erst eingearbeitet werden müssten usw.

Ausserdem stellt externes Personal immer ein Sicherheitsrisiko dar.

Arous
01.10.2006, 12:04
Das Thema ist eines der wenigen, bei dem uns die Regeln nichts vorschreiben und jeder Spieler oder Autor den Komplexitätsgrad seiner Handlung nach eigenem Ermessen bestimmen kann.
Ansonsten stimme ich Dem Söldner zu.

Ich persönlich gönne mir die Vereinfachung, dass insbesondere während der Reisen an Bord von Sprung- und Landungsschiffen annähernd alle "üblichen" Dienstleistungen (Nahrungszubereitung und medizinische Pflege sowieso) wie Friseure, Wäschereien, Weiterbildungseinrichtungen aller - nichtmilitärischer - Art sowie Einrichtungen für körperliche Fitness und gesellschaftliche Geselligkeit zugänglich sind, ohne die eine menschliche Gruppierung schon nach wenigen Tagen wegen Aggressionsstaus nicht mehr funktionieren kann.
Und wenn diese Dienstleistungen an Bord vorhanden sind, müssen sie nach der Landung im Kampfgebiet eben an Bord der Landungsschiffe bleiben. Wer hat in einer umkämpften LZ schon Bedarf an einem Haarschnitt?

Etwas Anderes ist es mit der militärtechnischen Logistik. Bei einer Garnisonstruppe mag es noch machbar sein, dass die Ausrüstung vom Raumhafen zur Kaserne von einem LKT-Kontingent transportiert wird, das notfalls auch mehrmals fahren kann. Eine hochmobile Angriffseinheit (wie u.a. bei den Clans) kann sich so etwas nicht leisten. Hier muss entweder ein Tross folgen (ungern, weil die Munitionstransporter und Reparatur- und Bergefahrzeuge weniger geländegängig sind als BattleMechs) oder ein Landungsschiff muss als Nachschubbasis dienen und seine LZ alle paar Stunden verlegen.

Mieten würde ich solche "Tross-"Elemente übrigens nicht vor Ort. Beim ersten Knall wären Zivilisten verschwunden und kämen nicht wieder, und Söldner ... sind wir doch selbst, oder?

Lester
01.10.2006, 19:36
Moment mal, Leute!
Wenn ich das richtig gerallt hab, sind BattleMechs doch gerade deshalb mit Fusionsreaktoren und zumindest ein paar Energiegeschützen ausgerüstet, um ziemlich lange ohne Nachschub durchhalten zu können. Was also soll das Ganze mit Logistik und so? Konfiguriert die Dinger ordentlich, und dann ist es nur eine Frage der Kondition der Piloten. :))

Arous
01.10.2006, 19:54
Die Vielfalt der Möglichkeiten stellt einen erheblichen Reiz des BT-Universums dar, Lester.
Jedenfalls für mich.
Daher ist es zwar durchaus denkbar, das einzelne Mechs oder auch Lanzen tagelang durchs Gelände hetzen, aber eine tatsächliche militärische Wirkung entfalten die Kampfkolosse des 4. Jahrtausends erst so richtig im Zusammenspiel mit anderen Einheiten. Und dann werden die logistischen Themen durchaus interessant.

Interpretiere ich deine Antworten richtig, dass Du eher auf die kurzen Computerspiel-Szenarien stehst?

Lester
01.10.2006, 20:05
Yepp, hab zuviel Stress im Beruf, um mir lange Würfelleien oder sowas anzutun. Ich brauch schon nach ´ner halben Stunde ´n Erfolgserlebnis, sonst wird´s mir zu lang.
Soll aber nicht heißen, dass ein bisschen Hintergrund mich nicht interessiert. Merkt Ihr ja daran, dass ich hier dabei bin. ;)

Der Söldner
01.10.2006, 21:48
Für so ein kurzes Geplänkel braucht man ja auch keine Logistik, die wird erst nach dem Gefecht nötig, bzw. davor.

Sensei
02.10.2006, 18:44
Ein wichtiges Kriterium ist natürlich, ob die einheit 1. ihre eigenen DS mitbringt oder 2. irgendwo auf dem Planeten in einer 'ordentlichen Gegend' recht gut versorgt untergebracht wird oder 3. irgendwo am arsch einer Welt sich selbst versorgen muss.

Daher ist es zwar durchaus denkbar, das einzelne Mechs oder auch Lanzen tagelang durchs Gelände hetzen, aber eine tatsächliche militärische Wirkung entfalten die Kampfkolosse des 4. Jahrtausends erst so richtig im Zusammenspiel mit anderen Einheiten. Und dann werden die logistischen Themen durchaus interessant.

Aber es brauch nicht einmal diese Combined Arms begründung, um sich Fragen über den Support zu stellen. Denn auch reine Mecheinheiten können zwar im notfall mal für wochen nur mit den mechs durch die gegend gondeln. Aber das ist eben auch nur was für den Notfall.

Jade
06.01.2007, 22:11
Original von Arous

Etwas Anderes ist es mit der militärtechnischen Logistik. Eine hochmobile Angriffseinheit (wie u.a. bei den Clans) kann sich so etwas nicht leisten. Hier muss entweder ein Tross folgen oder ein Landungsschiff muss als Nachschubbasis dienen und seine LZ alle paar Stunden verlegen.

Die Clans sind eigendlich größtenteils deshalb Fans von Energiebewaffnungen.
Munition verbraucht auf den verhältnismäßig kleinen LS zuviel Platz.
Ich denke mir das es bei den Söldnern ähnlich aussieht. (besonders wenn man sehr viel Wert auf unabhänige Truppen legt).

Dirty Harry
06.01.2007, 22:39
Waren sie zumindest nicht. Wenn nicht wäre Tukkayyd nicht so fürchterlich für sie in die Hose gegangen. (Die Lehre haben sie wohl erst im Anschluss daraus gezogen.)
Nach meinen Erfahrungen sind aber weniger die zu ladenden Mengen das Problem als vielmehr die Vielzahl unterschiedlicher Munitionssorten und die davon mitzunehmenden Mengen. Es ist schon schlimm genug, wenn man 20 Tonnen LSRs mitnehmen muss, aber noch schlimmer ist es, wenn man 3 Tonnen für die LB-X5, noch mal 3 Tonnen für die LB-X10 usw. laden muss und im Einsatz nur die LB-X10 braucht. ;)
Ähnlich verhält es sich mit anderen Verbrauchsartikeln und das wächst sehr schnell mit der Größe der entsprechenden Einheit. Da kommt man sehr schnell zu Mengen, die die Frachtraumkapazität eines einzelnen Landers sprengen können.

Der Söldner
06.01.2007, 23:56
Söldner setzten das ein was sie bekommen können, notfalls wird auch die Muni mitgebracht. Das ist einfacher als wenn einem Kampfkraft fehlt nur weil man eben diesen und jenen Mech nicht bekommt.

@Jade: Den meisten Clannern ist die Logisitk egal, sie wollen einfach ihre Waffen haben und die mit Muni bestückt. FÜr die Logistik sind die niederen Kasten da.

Jade
07.01.2007, 00:17
Ist mir auch klar aber schau durch die Bewaffnung der Omnis.

Ausserdem wäre unnötige Verschwendung von Platz nicht Clangemäß :P