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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Herkunft von Battlemech-Namen


Ria Roshak
04.05.2006, 19:42
Ich habe gerade mal die deutsche Version von " Flug des Falken" durchgelesen. Und das mit den deutschen Namen für die Mechs ist man ja schon von BT-Romanen gewöhnt. Aber ich habe mal die Namen der Englischen und die deutschen Verglichen. Nagut die Namen JF Mechs sind fast korrekt. Aber ich dachte mir versuch mal herauszufinden wo die Mechnamen herstammen, mythologisch, Tiernamen usw.

Hier die ersten beiden MWDA-Mechs;

Shrike = dt. Würger (kein Witz der Vogel heißt wirklich so)

http://img512.imageshack.us/img512/5066/300pxgraumantelwuerger4kv.jpg (http://)
dieser kleine Kerl ist ein Würger, ziemlich kleiner Vogel für nen 95 Tonner, dachte ich ????

bis ich das zum Thema Ernährung des Kleinen gefunden habe
Die Nahrung besteht aus Insekten, Jungvögeln und Kleinsäugern. Die Beute wird oft erschlagen und der nicht gleich verzehrbare Rest auf die Dornen einzeln stehender Büsche gespießt.

Gyrfalcon = dt. Gierfalke (wird so meistens übersetzt nicht nur bei CBT u. MWDA sondern auch in Sachbüchern, richtig ist aber Gerfalke)

Der Gerfalke (Falco rusticolus) ist die größte Falkenart der Erde. Er lebt in den arktischen Polargebieten Eurasiens und Nordamerikas um den Polarkreis. In Mitteleuropa ist er nur selten im Herbst und Winter zu beobachten.

Hoffe mal auch andere bringen interessante Sachen zu Tage.



PS: es gelten natürlich alle Namen für Maschinen aus BT und MWDA
Auch Jäger,Raumschiffe, Panzer etc..

Nachtrag: Bild von Gerfalken
http://img221.imageshack.us/img221/7205/48352371sm.jpg (http://)

Sensei
04.05.2006, 21:07
Hast du irgend welche wünsche, wie das strukturiert werden soll?


Also ich fang dann schon mal vorne in der BV Liste an:



Achileus Light Battle Armor Squad

Bei google gab es zwar 12000 treffer (>3000 zu BT) aber was wirklich konkretes war nicht dabei.


Fa Shih Battle Armor Squad

Hab nicht viel zu gefunden. Vieleicht kann jemand hier angreifen:

fa shih (Taoist magician)


Fenrir Battle Armor Squad


Die Götter erkannten die Gefahr, die von dem Fenriswolf ausging, und brachten ihn nach Asgard, um ihn besser im Auge haben zu können. Da der Fenriswolf von Tag zu Tag größer und kräftiger wurde, fühlten sich die Götter bedroht, sie fürchteten, er würde sie alle verschlingen. So entschlossen sie sich, ihn für alle Zeiten zu binden. Man ließ erst zwei schwere Ketten (Leding und Dromi) fertigen, die der Wolf aber mühelos zerriss. Er sollte dann schließlich seine Kraft unter Beweis stellen, indem er die magische Fessel Gleipnir sprengen könnte, die so harmlos wie ein simpler Faden aussah. Der Faden war von den Alben gemacht aus den Sehnen der Bären, dem Atem der Fische, dem Speichel der Vögel, dem Geräusch eines Katzentritts und den Wurzeln der Berge. Der Fenriswolf schöpfte Verdacht. Er wollte zum Pfand, dass alles mit rechten Dingen zugehe, von einem der Götter zugesagt bekommen, dass einer ihm die rechte Hand ins Maul halte. Keiner wollte sich dafür hergeben außer Tyr. Man legte Fenris die Fessel um und je stärker er daran riss, umso mehr zog sie sich enger an den Wolf. Er biss Tyr die rechte Hand ab, blieb aber gefesselt. Durch diesen "Betrug" eines "juridischen Pfandes" (so Dumezil), das eigentlich die Bindung des gefährlichen Riesenwolfs zum Zweck hatte, wurde die Götterwelt gerettet. Und das ausgerechnet durch den Gott Tyr, den Gott des Krieges wie auch der Thingversammlung, der daraufhin der einhändige Ase (an.: einhendr asa) genannt wurde. - Befreien wird sich der riesige Wolf erst zu Ragnarök, der "Götterdämmerung". Er wird dann Odin verschlingen, seinerseits aber von Odins Sohn Vidar getötet werden.


Gnome Battle Armor Point

hängt davon ab, von wo es kommt:

Der Begriff Gnom bezeichnet

* einen Erd- oder Berggeist, siehe Gnom (Mythologie)
* eine russische Interkontinentalrakete, siehe Gnom (Rakete)
* ein Motor der Motorenfabrik Oberursel AG, siehe Gnom (Motor)
* ein zuckersüßes Ding, siehe Gnom (Süß)

vieleicht wurden die von nachfragen der Motorfabrik entwickelt :D


Gray Death Light Scout Armor Squad


Recht eindeutig und selbsterklärend. Von der Gray Death Armor entwickelt und produziert.




wer macht weiter?

Coldstone
04.05.2006, 21:17
Der Fafnir wurde meines Wissens nach dem Gleichnamigen Drachen der Nibelungen sage benannt.


Anbuis dürfte sich selbst erklären.

Skrech
04.05.2006, 21:21
Na dann will ich auch mal was zu meinem Lieblingsmech bringen.

Zeus 80 Tonnen BattleMech

Zeus
http://img225.imageshack.us/img225/848/zeus4vl.jpg

Zeus war der höchste griechische Gott (röm. Iupiter), der indoeuropäische Himmelsgott, Vater der Götter und Menschen, Götterkönig nach dem Vorbild der menschlichen Gesellschaft, jüngster Sohn des Kronos (daher Kronide oder Kronion genannt) und der Rhea, Bruder von Hera, Hades, Demeter, Poseidon und Hestia.

Kronos, der einstmals seinen Vater Uranos entthront hatte, um selbst die Herrschaft an sich zu reißen, fürchtete, es könne ihm ähnlich ergehen, und verschlang deshalb Poseidon, Hades, Hestia, Demeter und Hera. Als Rheia Zeus gebären sollte, bat sie Uranos und Gaia um Hilfe, um das Leben des Kindes zu retten. Die alten Götter schickten die werdende Mutter nach Lyktos auf der Insel Kreta, wo sie das göttliche Kind in einer Höhle auf dem Idagebirge gebar.

Später reichte Rheia Kronos einen in Windeln gewickelten Stein, den dieser für den kleinen, möglichen Rivalen Zeus hielt und verschlang ihn. Die Nymphe (oder Ziege) Amaltheia zog Zeus auf und nährte ihn mit dem Honig ihrer Schwester, der Nymphe Melissa.

Gemäß dem Orakel wollte der erwachsene Zeus die Herrschaft des Vaters Kronos an sich reißen. Nach dem Rat von Gaia und seiner ersten Frau Metis ließ er den Vater eine Droge einnehmen, damit er die Kinder, die er verschlungen hatte, wieder ausspeien mußte. Als erstes stieß er den Stein aus, den er für Zeus gehalten hatte. Dieser wurde später von Zeus selbst nach Delphi gebracht, wo er als omphalos, Nabel oder Mittelpunkt der Erde und der Welt, verehrt wurde.

Mit Hilfe der Geschwister entmachtete Zeus Kronos, besiegte die Titanen und teilte sich mit Poseidon und Hades die Weltherrschaft: Poseidon wurde das Meer zugeteilt, Hades die Unterwelt, während Zeus sich den Himmel vorbehielt; die Erde blieb unter gemeinsamer Herrschaft. Nachdem auch noch die Giganten, die die Erde angegriffen hatten, und das Ungeheuer Typhon vernichtet waren, war seine Vorherrschaft unangefochten.

Mit seinen Brüdern Poseidon und Hades sich in die Welt teilend, erhielt er den Himmel als Herrschaftsbereich. Als sein Sitz galt der Olymp, daher hieß er der Olympier.

Durch seine erste Gemahlin Metis wurde er Vater der Athena. Auch Dione nannte man Gemahlin des Zeus. Allgemein galt jedoch Hera, die Schwester des Zeus, als seine Gemahlin. Beider Kinder waren Ares, Hebe, Eileithia und wahrscheinlich auch Hephaistos.

Von großem Ehrgeiz getrieben, organisierte Hera mit Apollon und Poseidon einen Aufstand gegen Zeus, an dem alle Götter außer Hestia teilnahmen.

Zeus wurde durch hundertfach verknotene lederne Seile ans Bett gebunden. Thetis ließ Zeus von Briareos befreien.

Mit vielen Göttinen und Sterblichen zeugte Zeus Kinder: mit Dione Aphrodite, mit Themis die Horen und die Moiren, mit Mnemosyne die Musen, mit Leto Apollon und Artemis, mit seiner Schwester Demeter Persephone, mit dieser Tochter Persephone Zagreus, mit Eurynome die Chariten, mit Maia Hermes, mit Semele Dionysos, mit Danae Perseus, mit Leda Helene und die Dioskuren, mit Alkmene Herakles, mit Aigina Aiakos, mit Europe Minos, Rhadamanthys und Sarpedon, mit Antiope Amphion und Zethos, mit Io Epaphos, mit Elektra den Dardanos, mit Kallisto Arkas, mit Taygete Lakedaimon, mit der Nymphe Libye Iarbas und wahrscheinlich auch mit Dia Peirithoos.

Zeus war der im Himmelsraum oder auf einem Berg thronende Wettergott, der Wolkensammler, der Regen schickte, der Herr von Blitz und Donner. Als Zeus Herkeios (herkos, Umzäunung) behütete er das Hauswesen, als Ktesios (Erwerber) schützte er den Vorrat und galt als Reichtumspender; dem Zeus Meilichios, dem "Sanften", dem durch Sühnung gütig gestimmten Gott feierte man in Athen die Diasia (abgeleitet vom Genitiv Dios).

Zeus Hikesios schützte den Fremden (xenos, Fremder), Zeus Hikesios die an seinem Altar Schutz Suchenden (hiketes, "Schutzflehender"). Eid (horkos) und Schwur waren dem Zeus Horkios heilig, da er als Hüter der Rechtsordnung über die Gesetze wachte, als Zeus Eleutherios (eleutheria, Freiheit) die Freiheit schützte. Als Zeus Soter war er der Retter für Einzelwesen und Staat.

Der ihm heilige Baum war die Eiche, beim Rauschen ihres Laubs zeigte er sich an der Orakelstätte Dodona. Er schickte auch Blitz, Donner, Meteore, Träume u. a. als Vorzeichen. Dem Zeus Lykaios waren auf dem Lykaion (Arkadien) Menschenopfer dargebracht worden. Eiche und Adler waren Zeus heilig. Zeus wurde mit Adler, Zepter und Blitzbündel, z. T. thronend, dargestellt.

EDIT: Bild hinzugefügt.

Atzilla
04.05.2006, 21:36
Original von Sensei Gnome Battle Armor Point

hängt davon ab, von wo es kommt:

Der Begriff Gnom bezeichnet

* einen Erd- oder Berggeist, siehe Gnom (Mythologie)
* eine russische Interkontinentalrakete, siehe Gnom (Rakete)
* ein Motor der Motorenfabrik Oberursel AG, siehe Gnom (Motor)
* ein zuckersüßes Ding, siehe Gnom (Süß)

vieleicht wurden die von nachfragen der Motorfabrik entwickelt :D


Es ist der Berggeist.
Alle Clan BAs sind nach Elementargeistern benannt, bis auf die normalen Elementare halt:

Gnom BA = Erdgeist
Undine BA = Wassergeist
Sylphe BA = Luftgeist
Salamander BA = Feuergeist

gibt also für erde wasser feuer luft je eine BA ;)

Skrech
05.05.2006, 09:30
Wen das so ok ist mach ich mal weiter.

Quasimodo/Hunchback 50 Tonnen BattleMech

Der Glöckner von Notre Dame aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

http://img141.imageshack.us/img141/2801/hunchback4ex.gif

Victor Hugo stellte in den Mittelpunkt seines 1831 erschienenen historischen Romans "Notre Dame de Paris" die großartige Kathedrale, die in leuchtenden Farben geschildert wird. In ihr spielen die wichtigsten Teile der Romanhandlung, vor allem das Geschehen um die Gestalt des Quasimodo, des Glöckners von Notre-Dame. Der französische Schriftsteller Alphonse Lamartine (1790 - 1869) hat Victor Hugo nach Erscheinen des Romans als "Shakespeare des Romans" gefeiert.

Quasimodo wurde als mißgestaltetes Findelkind von Dom Claude Frollo, dem im Ruf eines Hexenmeisters stehenden Dompropst von Notre-Dame, aufgezogen und zum Glöckner von Notre-Dame ausgebildet.

In seiner Person ist Victor Hugo eine phantastische Kombination von häßlichem Äußeren und hintergründigem Charakter gelungen. Im spätmittelalterlichen Paris wird Quasimodo am Tag des Narrenfestes (am 6. Januar) zum Narrenpapst gewählt, während der Dichter Pierre Gringoire mit seinem Mysterienspiel durchgefallen ist. Eine wichtige Figur des Narrenfestes ist die Zigeunerin Esmeralda, die durch ihren Tanz Zuschauer gewinnt und Verfolger anlockt, so auch den unheimlichen Dompropst Dom Frollo. Als Gringoire der Zigeunerin Esmeralda folgt, kann er beobachten, wie Quasimodo Esmeralda entführen will.

Da es Dom Frollo nicht schafft, Esmeralda für sich zu gewinnen, treibt er sie in die Gewalt der Inquisition. Zwar gelingt es Quasimodo, dessen Gnomenauge in der Zuneigung für Esmeralda strahlend wird, vorübergehend Kirchenasyl in Notre-Dame für die Verehrte zu ermöglichen.

Von ihrer Hinrichtung kann er sie aber nicht retten. Quasimodo rächt sich und stürzt Dom Frollo, seinen Herrn, von einem Turm der Kathedrale in die Tiefe. Er selbst stirbt am Grab der Esmeralda.

EDIT: Bild hinzugefügt.

Striker
05.05.2006, 10:20
Heuschreck:

http://www.ngl.ch/media/programm/p04/heuschrecke.jpg

:D

Greif:
Kommt übersetzt aus der griechischen Sage: ³ÁÅÈ < Griechisch wird hier wohl nicht angenommen?
Sein ursprung kommt aber aus dem Assyrischen, wahrscheinlich noch älter, aus dem babylonischen.
Fabelwesen, aus Löwenkörper mir Vogelkopf und Flügeln.

Der Greif ist das Symbol für Klugheit.

Dann übernehme ich mal wieder die Panzernahmen ;)

Manticore:

Kommt von dem Persischen Martikhoras und bedeutet Fleischfresser.
Er hat den Körper eines Löwens und den Kopf eines Mannes, manchmal auch Flügel.


Saracen:

1. Sarazene ist eine europäische Bezeichnung für islamische Völker.
Ursprünglich stammen sie von den Sinai Halbinseln und war ein Reitervolk.

2. englische Spähpanzer als Radpanzer.

Skrech
05.05.2006, 10:41
Na dan mach ich mal weiter ;)

Atlas 100 Tonnen BattleMech

Atlas (Mythologie)
http://img172.imageshack.us/img172/3751/cosmog30sh.jpg
Atlas ist in der griechischen Mythologie ein Titan.

Er ist der Sohn des Iapetos und der Klymene sowie Bruder des Menoitios, Prometheus und Epimetheus. Als Strafe für seine Teilnahme am Titanenkampf hatte er im äußersten Westen das Himmelsgebirge zu tragen. Er holte die goldenen Äpfel der Hesperiden für Herakles.
Er war Vater der Plejaden, Hyaden, Hesperiden und der Kalypso.

Ein Orakel-Spruch erklärte ihm, ein Sohn des Zeus würde seinen Töchtern die goldenen Äpfel stehlen. Deshalb lehnt er Perseus' Bitte um Unterkunft ab. Perseus versteinert ihn zur Strafe für mangelnde Gastfreundschaft dadurch, dass er ihm das abgeschlagene Haupt der Gorgo Medusa entgegenhält. Seitdem ist Atlas als das Atlasgebirge anzutreffen und trägt den Himmel auf seinen Schultern.

In der Herakles-Sage ist er in dieser Funktion jedoch auch wieder persönlich ansprechbar. Herakles übernimmt für kurze Zeit die Last des Himmels auf seine Schultern, damit ihm Atlas goldene Äpfel von seinen Töchtern, den Hesperiden, holen kann. Mit den Äpfeln zurückgekehrt, möchte Atlas die Last des Himmels nicht mehr übernehmen. Herakles überlistet den hier naiven Atlas jedoch: Er müsse gerade nur ein Steinchen aus der Sandale entfernen, um den Himmel weiter tragen zu können. Für diesen kurzen Augenblick, und ab da für immer, übernimmt Atlas wieder die Last, während Herakles daraufhin mit den Äpfeln zu Eurystheus zieht.

Viele Abbildungen oder Skulpturen stellen Atlas als Träger der gesamten Erdkugel dar, so zu sehen z. B. schon auf der Frontseite der berühmten Kartensammlung Mercators aus dem Jahr 1595. Trotz dieser Abbildung ist er übrigens nicht, wie weithin angenommen, Namensgeber für dieses Werk gewesen (näheres siehe Gerhard Mercator). Die mythologisch nicht korrekte, aber verbreitete Vorstellung von Atlas als Erdballträger hat sich wohl auch wegen seiner größeren Symbolhaftigkeit und Anschaulichkeit so stark durchgesetzt.

Siehe auch: Atlas (Begriffsklärungsseite), Atlas (König), Atlant

Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org)

EDIT: Bild hinzugefügt.

Ria Roshak
05.05.2006, 10:43
genauso habe ich mir das vorgestellt. Hier noch zwei von meiner Seite

Maelstrom = dt. Mahlstrom

Der Moskenesstraumen oder Mahlstrom oder Malstrom zwischen den Lofoten-Inseln Moskenesøya und Værøy ist der gefürchtetste aller Gezeitenströme. Während des Gezeitenwechsels drängen sich dort ungeheuere Wassermassen mit einer Geschwindigkeit von 18 Kilometern in der Stunde durch eine schmale Meerenge. Edgar Allan Poe (in „Sturz in den Mahlstrom“) und Jules Verne (in „Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer“) haben dem Strom literarische Denkmäler gesetzt.
Ein mythologischer Hintergrund des Mahlstroms findet sich in der Edda. Hier erhält der dänische König Frode eine Handmühle, mit der sich alles herbeimahlen läßt. Um die schweren Mühlsteine bewegen zu können, bedient er sich zweier Riesinnen, die er dem schwedischen König abkauft. Tag und Nacht nötigt er sie, Gold, Reichtum, Erfolg und Glück herbeizumahlen. Um zu entkommen, mahlen sich die Mägde eine Streitmacht herbei, die König Frode erschlägt und die Mühle samt Riesinnen auf einem Schiff mit sich nimmt. Der Anführer der Streitmacht entpuppt sich als ebenso unersättlich. Noch auf dem Schiff müssen die riesigen Mägde Unmengen an Salz herbeimahlen, das schließlich das Schiff zum Kentern bringt. Und noch heute mahlen am Meeresgrund die gewaltigen Mühlsteine das Meer salzig. Dieser Ort wird Mahlstrom genannt.

engl. Name: Clan
Summoner

kommt vom Wort to summon someone/something
herbeizitieren
jdn.jemanden vorladen
jdn.jemanden laden (vor Gericht etc.)
jdn.jemanden (zu sich) rufen
jdn.jemanden (zu sich) bestellen
jdn.jemanden kommen lassen
jdn.jemanden zu sich zitieren
jdn.jemanden herzitieren

also Fantasy technisch "ein Beschwörer"

dt. Clan Name; Nemesis

Im allgemeinen Sprachgebrauch bedeutet Nemesis "strafende oder vergeltende Gerechtigkeit". Seinen Ursprung hat der Begriff in der griechischen Mythologie.

In der griechischen Mythologie ist Nemesis die Göttin des "gerechten Zorns" sowie diejenige, die "herzlos Liebende" bestraft. Sie wurde dadurch auch zur Rachegottheit.

Sie ist eine Tochter der Nyx ("Nacht") und des Okeanos oder Erebos und die Schwester von Eris, Hypnos, Ker, Momos und Thanatos. Ihre Begleiterin ist die Göttin Aidos ("Scham").

Zeus paarte sich mit Nemesis in der Gestalt eines Schwans, nachdem sie zunächst aus Scham und gerechtem Zorn vor seinen Nachstellungen geflüchtet war. Auf ihrer Flucht über das Meer verwandelte sie sich schließlich in einen Fisch, am Rand der Erde angelangt schließlich in eine Ente oder Gans, mit der Zeus nun als Schwan die Helena zeugte, um derentwillen schließlich der Trojanische Krieg geführt wurde.

In einer anderen Version der Geschichte spielt Aphrodite die Nemesis Zeus zu, indem sie sich als Adler auf den Schwan stürzt, der sich nun in den Schoß der Nemesis „flüchten“ kann. In beiden Erzählungen wird das Ei zu Leda gebracht, die Helena aufzieht – wenn sie nicht selbst die Mutter Helenas ist.

Bei Aischylos – „Der gefesselte Prometheus“ – heißt Nemesis auch Adrasteia („die Unentfliehbare“), in Ovids Metamorphosen – nach ihrem Heiligtum mit dem berühmten Kultbild in Rhamnus – Rhamnusia, die den Narkissos bestraft, weil dieser die Nymphe Echo und andere durch seine Unerbittlichkeit zugrunde gerichtet hat.

Nemesis bestraft vor allem die menschliche Selbstüberschätzung (siehe auch Hybris) und die Missachtung von Themis, der griechischen Göttin des Rechts und der Sittlichkeit.

Wie die Erinys kann auch sie in der Mehrzahl – Nemeseis – angerufen werden.


IS-Name Thor

http://img301.imageshack.us/img301/928/thor5gy.jpg (http://)

Thor (aisl. Þórr, ags. Þunor, as. Thunaer, ahd. Donar, urgerm. *Þunraz „Donner“), in der nordischen Mythologie Gott des Donners, war der erste Sohn des Gottes Odin (aisl. Ó inn). Seine Gattin ist Sif (aisl. Sif).

Nach Angaben des Tacitus war es den Germanen nicht gestattet sich ein Bildnis ihrer Götter zu fertigen. Insbesondere in der Neuzeit wurden schillernde Abbildungen des Gottes entworfen.



Thor wird als ein Mann im besten Alter, von jugendlicher Frische, mit rotem Bart, vom Wesen her gutmütig, bieder und von ungeheurer Stärke, aber auch leicht erregbar und zornig, geschildert. Er hat außerdem einen unmäßigen Appetit. Von den Göttern steht er dem Menschen besonders nahe, da einer seiner Aspekte der Schutz vor den Riesen und Chaosmächten (Midgardschlange) ist.

Thor ist der Donnerer. Als solcher führt er drei Kleinode mit sich: Den Blitze schleudernden Donnerhammer Mjölnir der, einmal geworfen, nie sein Ziel verfehlt und von selbst zurückkehrt, den Machtgürtel Megingjard und Eisenhandschuhe.


Thors Hammer im Wappen der färöischen Hauptstadt Tórshavn, die vor über 1000 Jahren nach ihm benannt wurdeEr lag in steter Fehde mit dem Riesengeschlecht der Joten (aisl. jötnar) und Thursen (aisl. þursar), sowie der Midgardschlange (aisl. mi gar sormr). Gegen sie kämpft er auch am Ragnarök, doch wird er dabei selbst durch ihr Gift getötet. Nach seinem Kampf mit Hrungnir bleibt ein Stück von dessen Waffe, einem Wetzstein, in Thors Kopf stecken.

Thors Wagen wird von den beiden Ziegenböcken Tanngnjóstr (aisl. Zähnefletscher oder Zähneknisterer) und Tanngrisnir (aisl. Zähneknirscher) gezogen. Seine Gattin Sif gebar ihm eine Tochter, Thrud (Kraft), während er von der Riesin Jarnsaxa zwei Söhne, Magni und Modi, was soviel wie (Stärke) und (Mut) bedeutet, besaß. Als sein Wohnsitz gilt Thrudheim (Land der Stärke); als eine Wohnung in Asgard ist Thrudwang genannt.

Der Wochentag Donnerstag (engl. thursday) ist nach ihm benannt.

Striker
05.05.2006, 12:02
Loki:

Loki ist der Luft und Lügengott im Norden.
Er ist der TRickser der den Menschen und Göttern den Spiegel vorhält und ein Meister der Methamorphose.
Er ist dadurch Mann und Frau.

Entgegen der landläufigen Meinung, Loki brächte Zwietracht und sein Begehr sei einzig auf Chaos und Zerstörung ausgerichtet, ist die Wahrheit anders. Lokis Tricks und Lügen bringen eher dem Guten was, als dem Bösen.
Loki wird von den anderen Göttern meist herangezogen, um aussichtslose Situationen zu retten (was er auch immer schafft) und muss auch den von ihm angerichteten Schaden immer wieder gutmachen.

Er wurde erst mit dem Christentum zum bösen Gott.

Skrech
05.05.2006, 12:28
Na dan.

Zyklop/Cyclops 90 Tonnen BattleMech

Zyklop
http://img222.imageshack.us/img222/2822/zyklop3se.jpg

Kyklopen oder Zyklopen (von griech. Kyklophthalmos für Kreisauge, verkürzt zu Kyklop(h)) waren die Riesen der griechischen Mythologie mit nur einem Auge auf der Stirn. Sie sind die Söhne des Uranos und der Gaia. Wie alle Kinder des Uranos wurden auch die Kyklopen in der Erde eingeschlossen. Zeus befreite sie und erhielt dafür von ihnen Blitz und Donner. Sie halfen ihm im Kampf gegen die Titanen. Artemis erhielt von den Kyklopen den Bogen, den sie zur Jagd benutzte.

Die Kyklopen wurden von Apoll getötet, als dieser sich an Zeus für den Tod seines Sohnes Asklepios rächte. Asklepios hatte mehrere Tote wieder auferstehen lassen und war dafür von Zeus mit dem Blitz getötet worden. Die bekannteren Kyklopen, denen Odysseus auf seiner Irrfahrt durch das Mittelmeer (Odyssee) begegnete, waren die Söhne des Poseidon. Besonders mit Polyphem hatten Odysseus und seine Mannen große Schwierigkeiten.

In noch späterer Sage erscheinen sie als Gehilfen des Hephästos, die im Innern des Ätna oder der ebenfalls vulkanischen Liparischen Inseln dem Zeus Blitze und Donnerkeile und den Göttern und Heroen Waffen schmiedeten. Eine weitere Ausbildung der Sage findet man in der Erwähnung der Kyklopen, die nach Strabon aus Lykien kamen und in Tiryns und Mykene Mauern und andere Bauwerke errichteten, welche unter dem Namen „Zyklopische Mauern“ bekannt waren.

Historiker und Mythenforscher nehmen heute allgemein an, dass der frühzeitliche Fund von Elefantenschädeln in Nordafrika oder auf den Mittelmeer-Inseln durch südeuropäische Seeleute und Händler die Legende von den einäugigen Riesen begründete, da die große Nasenöffnung des Schädels leicht fälschlicherweise als eine einzelne große Augenhöhle interpretiert werden kann. Auch einige antike figürliche Darstellungen des Zyklopenkopfes zeigen erstaunliche Ähnlichkeiten zur Schädelstruktur von Elefanten. Neben verschiedenen großen Elefanten-arten die in prähistorischer Zeit auf einigen Mittelmeer-Inseln lebten, gab es auch eine ganze Reihe von Zwerg-Elefanten verschiedener Größen, etwa auf Malta, Kreta, Zypern oder in Sizilien. Viele dieser Arten wurden mit großer Wahrscheinlichkeit neben anderen endemischen Insel-Formen wie Zwerg-Hirschen und Zwerg-Nilpferden zum Teil erst relativ spät vom Menschen ausgerottet. Selbst die Schädel sehr kleiner Zwergelefanten-Arten waren deutlich größer als die eines Menschen, was dann in deutlich über-menschengroßen Zyklopen-Darstellungen resultierte. Funde solcher Elefanten stammen häufig aus Höhlen, in die die Tiere hineinfielen, was dazu führte dass ihre Überreste gut erhalten bleiben konnten. Dies ist auch insofern interessant als dass zum Beispiel Polyphem in einer Höhle lebte, hier bildeten möglicherweise in Höhlen gefundene Elefanten-Fossilien die Ursprünge dieses Mythos. Die meisten alten Zyklopen-Darstellungen zeigen diese Monster 3-5 m groß, was auch eher dafür spricht dass Schädelfunde von Zwergelefanten, und nicht großer Arten wie etwa Deinotherien, die Ursprünge dieser Mythengestalten bildeten.

Gleichwohl sei natürlich auch zu bemerken dass es seltene Missbildungen beim Menschen gibt, die zu einem zyklopenhaften Erscheinungbild führen, in aller Regel aber nicht lebensfähig sind.

Von Künstlern wurden die Kyklopen als Riesen mit einem einzelnen großen Auge auf der Stirn dargestellt, doch oft so, dass darunter auch die Augen an der gewöhnlichen Stelle wenigstens angedeutet waren (Relief des kapitolinischen Museums, Kyklop in der Schmiede des Hephästos).

Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org)

Atzilla
05.05.2006, 12:48
Achileus Light Battle Armor Squad
Bei google gab es zwar 12000 treffer (>3000 zu BT) aber was wirklich konkretes war nicht dabei.

Achilleus ist eine andere schreibweise für Achilles, also den typen mit der berühmt berüchtigten Sehne

Skrech
05.05.2006, 13:24
Hermes und Hermes II 30 und 40 Tonnen BattleMechs

http://www.missouri.edu/~sbsnqf/AOM%20project/images/gods/ui%20god%20select%20hermes.jpg
Der Mythologie nach ist er der Götterbote, der die Botschaft der Götter an die Sterblichen ausrichtet. Seine Botschaften sind kein bloßes Mitteilen, sondern etwas, was man einsehen muss. Deshalb wird die Wissenschaft vom "Erklären und Verstehen" auch als Hermeneutik bezeichnet.

Hermes ist außerdem Führer der Seelen zum Eingang der Unterwelt, daher auch sein Beiname Psychagogos. Weiterhin ist er der Erfinder der Lyra, welche er seinem Götterbruder Apollon schenkte. Hermes ist einer der Götter, deren Kult sich am weitesten zurückverfolgen lässt.

Bei den Griechen wurde Hermes meist mit einem geflügelten Helm oder geflügelten Schuhen dargestellt und der Hermesstab oder Caduceus ist ebenfalls ein Symbol für ihn.

In der ägyptischen Mythologie wurde Hermes mit Thot (als Hermes Trismegistos) gleichgesetzt.

In der römischen Mythologie wurde Hermes mit Merkur gleichgesetzt. In Ovids Metamorphosen nehmen Philemon und Baucis den unerkannt auf die Erde gestiegenen Hermes auf.

Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org)

Ronin
05.05.2006, 13:26
Barghest:

Riesiger hundeähnlicher Geist, mit großen Klauen und Zähnen.
Die Geschichten stammen aus dem Norden Englands, speziell aus Yorkshire

Hauptmann:

Offiziersrang, meist als Chef in Staffel/Kompanieebene eingesetzt oder in Stäben ab Batallion aufwärts.
Eigentlich im gesamten deutschsprachigen Raum zu finden

Sensei
05.05.2006, 14:50
Ahhh! Alles so durcheinander!

Wollt ihr nicht weiter die offizielle BV liste abarbeiten?


@ Thor: wurde von der IS so bezeichnet, weil aus dem einen Arm der Blitz (PPC) und aus dem anderen der donner (AK) kam.

Skrech
05.05.2006, 16:29
Hm ich denke wen es was Interessantes zum Namensgeber eines Mechs gibt, kann mans auch posten.
Sonst dauerts je Ewig, bis man bei den Interessanten Namen ankommt ;)

Orion 75 Tonnen BattleMech

Orion, der Sohn des Poseidon und Euriale
http://afl.dillingen.de/ref/mph/astro/images/ori_c.gif
Orion, der Sohn des Poseidon und Euriale war ein großer, geschickter Jäger. Eines Tages reiste er zur Insel Khios, wo König Oenopion regierte. Dieser hatte eine schöne Tochter, Merope, die Orion zur Frau wollte. Dies gefiel Oenopion nicht, er versprach sie aber Orion unter der Bedingung, dass dieser die Insel von allen wilden Tieren befreite.

Als Orion jedoch Monate später die Einlösung dieses Versprechens forderte, verweigerte der König ihm dies. Er lies Orion blenden und am Strand aussetzen.

Ein Orakel weissagte Orion, er würde wieder sehen, wenn er nach Osten zöge und das Licht der aufgehenden Sonne in seine Augen fiele. Orion zog bis Limnos, wo er sein Augenlicht wieder gewann.

Jahre später zog Orion nach Kreta, wo er Artemis, die Göttin des Mondes, traf, eine ebenso geschickte Jägerin wie er. Die beiden verliebten sich unsterblich ineinander.

Apollo, der Zwillingsbruder von Artemis, entdeckte die Liebschaft, deretwegen Artemis sogar vergaß, den Mond über den Himmel zu tragen. Eines Tages schickte Apollo den Orion zum Meer, Fische fangen. Orion watete soweit hinaus, bis nur noch sein Kopf als kleiner, schwarzer Punkt über dem Wasser zu sehen war. Mit einem Trick brachte Apollo Artemis dazu, mit einem Pfeil auf dieses winzige Ziel zu schießen. Der Pfeil traf Orion tötlich.

Als Artemis ihren Fehler erkannte, weinte sie bitterlich. Sie brachte Orions Leichnam zu ihrem Neffen Äskulap, dieser versuchte Orion wieder zum Leben zu erwecken. Bevor ihm dies gelang, zerstörte Zeus mit einem Blitz Orions Körper.

Artemis versetzte daraufhin ihren Geliebten an den Sternenhimmel.

Eine andere Geschichte von Orions Tod berichtet folgendes:

Orion brüstete sich damit, der größte Jäger zu sein. Hera, die Frau des Zeus, wurde deshalb so wütend, dass sie einen Skorpion ausschickte, der Orion töten sollte, was auch gelang.

Zeus versetzte Orion an den Himmel, wo er als Riese mit Gürtel, Schwert und Löwenfell erscheint.

Hera versetzte daraufhin den Skorpion an die andere Seite des Himmels.

Noch heute verfolgt so der Skorpion Orion über den Sternenhimmel ohne ihn jemals zu erreichen.

EDIT: Schreibfehler

Sensei
05.05.2006, 18:56
zu den meisten Namen findet sich schon ein guter Hinterund.Und was noch wichtiger ist: Wenn man einen nach dem anderen durch sieht, stößt man erst auf die wirklich interressanten Namenherleitungen und auch auf welche, die man noch nicht kennt.

Aber ich mach dann mal mit Panzern weiter:

Ajax

Ajax der Große (griechisch Aias) ist in der Ilias der Sohn des Königs von Salamis.

Als Sohn des Telamon und der Eriboia wurde er auch "der Telamonier" genannt. Der Große Ajax war ein mächtiger griechischer Kämpfer vor Troja, nur Achilles übertraf ihn. Nach Homer war Ajax riesig, viel größer als andere Männer, fast gleich einer Mauer. Die Quelle betont einen - unter den ruhmsüchtigen und beutegierigen Helden ungewöhnlichen - Zug an ihm, nämlich, dass ihn mit seiner Beutesklavin Tekmessa eine starke gegenseitige Liebe verband. Als Achilles sich vom Kampf zurück zog, war es Ajax, der ausgelost wurde (Ilias, 7.181) und dem stärksten Trojaner, Hektor, im Einzelkampf gegenüber trat. Der Kampf dauerte den ganzen Tag, nur Hektor wurde leicht verletzt, worauf hin sich die Helden in hoher wechselseitiger Achtung trennten.

Nach dem späteren Tode von Achilles deckte Ajax Menelaos, den Mitkämpfer des Odysseus, so dass der Leichnam Achilles' ohne weitere griechische Verluste geborgen werden konnte.

Alacorn

?

Taucht bei google praktisch nur in bezug auf BT und als Username aus.


Anhur

Ägyptischer Krieger- und Jagdgott, die Personifizierung des königlichen Kämpfers.
Als Kämpfer von Ägypten verfolgt und vernichtet er die Feinde des Rê. Sein Begleiter ist die Löwengöttin Mekhit.
Zentrum des Kultes war Thinis in Unterägypten.
Er wird als bärtiger, mit einem langen Gewand bekleideter Krieger geschildert. Auf seinem Kopf hat er einen Schmuck aus vier hohen Federn, in der Hand hält er eine Lanze.
Die griechische Form ist Onuris, abgeleitet vom ägyptischen anhuret, welches bedeutet "Er, der die Weite in die Nähe bringt".
Anhur wird auch mit der Gottheit Shu gleichgesetzt.

Frag mich zwar, wie man dazu kommt, einen Transporter einen Kriegernamen zu geben, aber seis drum.

Ares

dürfte klar sein. Griechischen Mythologie der Gott des Krieges halt.


Asshur

Ich hab hier nichts 100% passendes gefunden. Könnte aber etwas mit dem assyrischen/babylonischen Reich zu tun haben. Das wort Ashur kommt in diesm Kontext recht häufig vor. So hießen einige assyrische Könige, teile des Reiches und ein dort befindliches Gebirge.
Außerdem hieß dort eine Stadt Assur (oder Ashur).

fals jemand mehr weiß, immer her damit.

Skrech
06.05.2006, 13:37
Königskrabbe/King Crab 100 Tonnen BattleMech

http://img150.imageshack.us/img150/9641/koenigskrabbe9up.jpg

Die Königskrabbe (Paralithodes camtschaticus), gelegentlich aufgrund ihrer Größe auch Monsterkrabbe genannt, ist eine große Krabbe, die zuerst nur im nördlichen Pazifik (vor allem vor Japan und Alaska) vorkam, bis sie auch in der Barentssee angesiedelt wurde.

Ende der 1960er Jahre wurde sie von russischen Forschern in der Barentssee nahe Murmansk ausgesetzt, wo sie sich bis heute prächtig entwickelt hat und schon bis zu den norwegischen Lofoten vorgedrungen ist. Die Umsiedlungsaktion waren von den Ministerpräsidenten der Sowjetunion Josef Stalin und seinem Nachfolger Nikita Chruschtschow in die Wege geleitet worden, um die Versorgungslage in Moskau und Murmansk zu verbessern.

Der Carapax (Rückenpanzer) der Königskrabbe erreicht eine Größe von 25 cm, während sie insgesamt ein Gewicht von 10 Kilogramm erreichen kann. Die Beinspannweite kann bis zu 180 cm betragen. Königskrabben können verschiedene Farben haben, die jeweils von der Nahrung abhängen. Am häufigsten ist die Farbe rot, aber auch blau und braun kommen vor. Sie ernährt sich von fast allem, was sie finden kann, hauptsächlich Muscheln, Seesterne, Algen und Aas. Königskrabben müssen sich häuten, um zu wachsen, weil sie ein Exoskelett (Außenskelett) haben. Die Tiere haben sechs Beine und zwei Zangen. Die Lebenserwartung beträgt ungefähr 30 Jahre.

Die Weibchen der Königskrabbe legen zwischen 25.000 und 40.000 Eier. Die Jungtiere verstecken sich in Bodengewächsen, bis sie groß genug sind. Ausgewachsene Königskrabben sind, wie viele andere Krabben auch, kannibalistisch veranlagt. Es kommt manchmal vor, dass sich viele Artgenossen zu großen Haufen zusammenfinden und sich aufeinanderstapeln. Wieso sie das tun, ist jedoch bisher ungeklärt.

Ausgewachsene Königskrabben haben kaum natürliche Feinde und konnten sich vor allem deshalb derartig schnell in der Barentssee und an der norwegischen Küste ausbreiten. Es wird oft vermutet, dass die Tiere eine ökologische Katastrophe auslösen könnten, Beweise dafür gibt es bisher aber nicht. Wegen ihrer Schmackhaftigkeit wird die Krabbe auch gefischt, Norwegen hat deshalb Schutzgesetze erlassen: Nur erwachsene männliche Tiere dürfen gefangen werden.

Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org)

Black Widow
10.05.2006, 08:51
65 Tonnen IS-Battlemech


.

(ich würde aber mal von dem unteren Text als Namesgeber ausgehen)

Zu unterscheiden ist davon das ähnlich klingende Caestus, das den Handschuh des Faustkämpfers meint.
Siehe auch: Liste der Kleidungsstücke

und der Ceastus heißt im Englischen Cestus

Von "http://de.wikipedia.org/wiki/Cestus"

Shadowmaker
10.05.2006, 09:34
Daishi 100 Tonnen Clan Mech

Daishi bedeutet im japanischen Buddhismus "Großer Meister" oder "Großer Lehrer".

Irgentwie passend.

Quelle: Wikipedia (http://www.wadoku.de/index.jsp?search=search&phrase=Daishi&search=suche)

Demos
10.05.2006, 10:10
Sollte das nicht eigentlich "Großer Tod" heißen?
Analogie Koshi "Kleiner Tod".

Vorschlag:
Wenn wir tausende von Namen abarbeiten wird es total unübersichtlich.
Interessanter wäre, eine Frage zu einem Namen zu stellen, den man (nach Internet- oder sonstiger Recherche bitte!) nicht(!) herleiten kann.

Bei aller Liebe:
Aber Götternamen wie Zeus, Ares, Jupiter etc., aber auch Tiernamen wie Wolverine, Locust sollten selbsterklärend sein und müssen nicht mit Photos oder Textpassagen hinterlegt werden.

Kleiner Tip: einfach auch mal die englischen Originalnamen benutzen und in der englischen Wikipedia nachsehen...

Black Widow
10.05.2006, 12:53
Man könnte ja eine Art Wettbewerb oder (Rate)spiel daraus machen.

Coldstone
10.05.2006, 13:12
Grendel (Clan)

Beowulf (IS)

Stammen aus der Beowulf Sage.


Das im Wesentlichen fiktionale Gedicht ist in ein historisches Umfeld im Dänemark und Schweden des 5. und 6. Jahrhundert eingebettet, spielt also selbst nicht in England. Insofern wirft es Licht auf einige historische Personen (Hygelac, Offa) und Ereignisse (Schlacht von Finnsburg). Nach England gelangte das Gedicht eventuell durch dänische Auswanderer, wo es in Folge übersetzt oder umgeschrieben wurde.

Die Erzählung folgt dem Schicksal des jungen Helden Beowulf vom Volk "Geatas". Die Identität der "Geatas" ist nicht sicher geklärt; es könnte sich um die Gauten, Goten oder auch Jüten handeln. In der Forschung ist aber die Deutung als Gauten allgemein anerkannt. Er fährt mit 14 Gefährten nach Dänemark, um Hrodgar, dem König der Dänen, beizustehen. Dieser wird von Grendel, einem menschenverschlingenden Ungeheuer (eventuell in der Tradition nordischer Trolle), heimgesucht. In zwei Kämpfen besiegt Beowulf zuerst Grendel, und danach dessen (Grendels) nach Rache strebende Mutter. Hrodgar zeichnet Beowulf durch die Gabe reicher Gastgeschenke aus. Der zweite Teil des Gedichts spielt viele Jahre später. Der zum König der "Geatas" aufgestiegene Beowulf sieht sich einem feuerspeienden Drachen, der seine Lande verwüstet, gegenüber. Wie im ersten Teil versammelt er eine Schar von Gefolgsleuten, und zieht der Gefahr entgegen. Diesmal muss er jedoch seinen Einsatz mit dem Leben bezahlen; von den Gefährten steht ihm nur einer im entscheidenden Moment bei.

Die im Gedicht beschriebene Gesellschaft legt Wert auf Ehre, Mut und Tapferkeit; Kämpfer sind hoch angesehen, und erreichen bedeutende Positionen. Der König, der seine Position als Beschützer des Landes erreicht, erwartet den Kriegsdienst seiner Mannen; selbige werden von ihm für ihren Einsatz mit Waffen, Wertgegenständen und Ländereien belohnt.

Daneben sieht sich der Einzelne unter dem Einfluss eines übermächtigen Schicksals (vgl. Heil); Beowulf etwa geht in die Auseinandersetzungen mit der Einstellung, dass nicht er selbst, sondern das Schicksal letztendlich den Ausgang entscheiden wird - eine in der nordischen Kriegertradition tief verwurzelte Philosophie.

Das Gedicht vermischt nordische mit christlichen Traditionen. Die Personen zeigen alle traditionelle in der germanischen und nordischen Tradition geschätzte Charaktereigenschaften. Moralische Entscheidungen werden jedoch oft durch eine christliche Sichtweise ergänzt. Auch Grendel wird als Nachkomme des Brudermörders Kain in eine christliche Werteordnung gestellt. Es wird spekuliert, dass Beowulf die christianisierte Form eines traditionell nordischen Stoffes darstelle.

Dirty Harry
10.05.2006, 16:20
Ich finde es besonders interessant, zu was für Ergebnissen man kommt, wenn man englische und deutsche Namen und zum Schluss vielleicht noch den Clannamen unter die Lupe nimmt.
Beispiel:
Uller

Uller
Uller ist ein alter nordischer Gott und wird mit dem Winter und dem Skifahren, aber auch mit der Jagd in Verbindung gebracht. Daher wohl auch seine Namensgebung in der Inneren Sphäre.

Rotfuchs
Raubtier aus der Ordnung der Raubtiere und der Familie der Hundeartigen. Der Rotfuchs ist ein anpassungsfähiger Jäger, der vorwiegend im Wald lebt, jedoch als Kulturfolger auch Städte besiedelt. Rotfüchse jagen vor allem kleine Nagetiere wie Mäuse und Ratten, nur gelegentlich auch größere Tiere wie Kaninchen oder Frischlinge. Allerdings sind sie keine Kostverächter und nehmen auch Beeren und Obst an. Natürliche Feinde sind Wolf, Luchs, Uhu und Steinadler, abgesehen vom Menschen. Da mit Ausnahme des Menschen die meisten Feinde kaum noch eine Rolle spielen und dezimierende Krankheiten reduziert wurden, konnte sich der Fuchs weit verbreiten.

Kitfuchs
Eine kleine Unterart der Füchse. Auffällig durch kleineren Körperbau bei gleichzeitig größeren Ohren ist er ein Bewohner der Steppen und Wüstengebiete Nordamerikas. Zu seinen Feinden zählt neben dem Mensch und dem Kojoten auch der Rotfuchs (!).

Merke: Drei Mal das Gleiche und doch grundverschiedene Bedeutungen...

Demos
10.05.2006, 17:05
Da es im FedCom keinen Reinhold Mai gab, hat dein letzter Post wohl wenig Aussagekraft!?

Die Clanner nennen ihren Mech nach ihrem Gusto, die Lyraner (die haben den KitFox schließlich Uller getauft) haben ihre teutonische Göttermythologie bemüht und in der dt. Übersetzung hat man natürlich auf den Namen, nicht auf die Bedeutung geachtet.

Aber gut, wenn jeder einfach reinstellt, was Spaß macht... Bin eh gerade auf der "antiken" Schiene...
Dann ein paar Clan-Omni-LRJ:
Avar = Awaren
"Herkunft der Awaren

Die Awaren gelten meist als proto-mongolischer oder/und proto-türkischer Stammesverbund, wobei eine eindeutige ethnisch-sprachliche Zuordnung nicht möglich ist. Laut dem chinesischen Geschichtsbuch Liang-shu waren die „War“ zeitweilig Vasallen beziehungsweise Angehörige der proto-mongolischen Rouran. Teilweise wird in chinesischen Schriften aber auch von einer indogermanischen Verwandtschaft der Awaren gesprochen. Die uns überlieferten Namen ihrer Khagane sind jedenfalls überwiegend alttürkischen Ursprungs. Weiters wird auch eine finno-ugrische Herkunft der Awaren in Betracht gezogen.

Möglicherweise praktizierten die Awaren - genauso wie die Hunnen - die zur Zierde dienende Verformung des Schädels (Makrokephalie).

Geschichte
Nach chinesischen Chroniken sollen die War ursprünglich ein aus dem Tarimbecken nach Afghanistan ausgewanderter Zweig der indoeuropäischen Yüe-tschi gewesen sein. Bald nach einer Niederlage gegen die Nördliche Wei Dynastie tauchten sie 463 als neue Gruppe am Schwarzen Meer auf, die sich selbst „War und Hunni“ (evtl. ein Hinweis auf Reste vom Reitervolk der Hunnen) nannte. Die Awaren waren in der Folgezeit auch ein führender Zweig der Hephthaliten und hatten ihren Wohnsitz wahrscheinlich am Aralsee. Bei ihnen handelt es sich also um ein Mischvolk, das Vorfahren sowohl in den Steppen Zentralasiens als auch in Europa hatte.

Nach 555 zogen die Awaren unter dem Druck der Göktürken nach Westen und wurden 558 Föderaten des Byzantinischen Reichs. Um 560 besiegten sie die Hunno-Bulgaren am Schwarzen Meer, zogen aber wegen der sie verfolgenden Göktürken weiter. Gemeinsam mit den Langobarden zerstörten sie 567 das Reich der Gepiden, das sich im späteren Siebenbürgen befand.

Mitte des 6. Jahrhunderts hatten sie die Herrschaft über Pannonien und ließen sich vor allem im Karpatenbecken nieder. Schon früh fand eine gemeinsame Besiedlung zusammen mit den Slawen statt, wie u.a. Grabfunde aus Hennersdorf/Wien zeigen. Sie vermischten sich aber auch mit den in der Ungarischen Tiefebene verbliebenen Schwarzen Hunnen, die in ihrer Sprache, Kultur und Lebensweise noch am ähnlichsten waren.

Ende des 6. Jahrhunderts reichte ihr Einflussgebiet von der Ostsee bis zur Wolga. Unter ihrem Herrscher Bajan stellten sie eine Großmacht dar, die es sich leisten konnte, vom Byzantinischen Reich Tribut zu fordern. Zusammen mit den von ihnen unterworfenen Slawen belagerten die Awaren zwischen 551 und 627 mehrmals Konstantinopel und Thessaloniki, zuletzt mit Hilfe der persischen Sassaniden.

Bis zum Ende des 8. Jahrhunderts beherrschten sie ganz Pannonien sowie das heutige Kärnten (Karantanien), Slowenien und Kroatien, sahen sich aber zunehmenden Angriffen von Bulgaren, Kroaten und anderen Slawen ausgesetzt. Die Awaren gaben Anlass zur Gründung einer östlichen Grenzmark (Ostarrichi), weil sie Karl den Großen um 800 veranlassten, zum Schutz der Reichsgrenzen eine Awarenmark (später marchia orientalis genannt) einzurichten. Die angebliche Kriegslust und Aggresivität der Awaren zur Zeit Karls des Großen ist durch die Quellen nicht eindeutig zu belegen. Die neuer Forschung geht davon aus, dass die Zeit der Kriegszüge um 800 längst beendet war. Die von Einhard beschriebenen Schätze der Awaren würden demnach aus längst vergangenen Zeiten stammen. Sollte diese These, die durch archäologische Befunde gestützt wird, zutreffen, dann hätte Karl ein relativ friedliches Volk von sesshaften Bauern überfallen und beinahe ausgelöscht. Dafür spricht auch die Tatsache, dass Einhard in seiner vita karoli magni von dem geringen Widerstand bei Karls Awarenzügen berichtet.

In den Feldzügen zwischen 791 und 803 schlug der fränkische König (und ab 800 Kaiser) Karl I. die Awaren vernichtend. Die Awaren verloren nun den Kontakt mit den übrigen Steppenvölkern und wurden langsam sesshaft.

Das Volk der Awaren ging zum Teil in einigen südslawischen Völkern auf. Hierfür gibt es möglicherweise genetische Belege. So zeigten molekulargenetische Untersuchungen an Y-Chromosomen in der kroatischen Bevölkerung für Menschen der Insel Hvar Merkmale, die auf eine zentralasiatische Abstammung hinweisen.

Im Namen Banat verbirgt sich der, ursprünglich aus dem Persischen stammende, awarische Fürstentitel "BAN" (nach Bajan Khagan, dem berühmten Heerführer), der später als Banus an die Kroaten überging.

Nicht mit den in diesem Absatz abgehandelten Awaren verwandt ist das gleichnamige Kaukasusvolk in der russischen Teilrepublik Dagestan, das dort als Awaren bzw. präziser als Neu-Awaren bezeichnet wird.

Eventuell steckt der Name der Awaren im Namen der Bajuwaren (Boii-Avarii).

Vandal = Wandalen

"Geschichte der Vandalen

Die Frühzeit
Über ihre dem Gotischen nahverwandte Sprache ist wenig bekannt. Nach Plinius dem Älteren und Tacitus siedelten Vandalen in den ersten Jahrhunderten nach Christus östlich der Oder aber südlich der Burgunder.

Eine Zugehörigkeit zum Kultverband der Lugier ist möglich. Im 2. Jahrhundert sind unterschiedliche Teilstämme der Vandalen nachweisbar: Die Silingen in Schlesien und die Asdingen oder auch Hasdingen in Ungarn und Rumänien, von wo sie unter Mark Aurel während der Markomannenkriege ins römische Reich eindrangen. Allerdings ist - wie bei fast allen germanischen gentes der Völkerwanderungszeit - unklar, welche Verbindungen zwischen den Völkern dieses Namens und jenen Verbänden, die dann in der Spätantike in den Quellen erscheinen, bestanden. Unter Konstantin ist jedenfalls eine Ansiedlung der Hasdingen in Pannonien bezeugt.


Vandalen und Völkerwanderung
Die Vandalen waren eine Völkergruppe, deren Herkunft und Abstammung nicht restlos geklärt ist. Im Gegensatz zur älteren Forschung wird heute versucht, die Prozesse, die zur Bildung ethnischer Identitäten führten, zu verstehen und nicht von wandernden, fertig ausgebildeten Völkern ausgegangen. Von Tacitus, Plinius und Ptolemaios werden die Vandilier im Weichselgebiet als Völkergruppe erwähnt, aber verschieden definiert. Wie bei den Gutonen-Goten greifen wir zwar eine Namenskontinuität, können aber keine Aussagen über die ethnischen Prozesse hinter diesen Namen machen.

Um 400 n. Chr. kann man nördlich der unteren und mittleren Donau große Wanderungen und Umwälzungen feststellen, wahrscheinlich ausgelöst durch das Eindringen der Hunnen. Die Alanen, ein skythisch-sarmatischer Stammesverband, die Sueben und eben die Vandalen zogen gemeinsam Richtung Gallien.

Die römische Politik versuchte seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. durch Föderatenverträge, die Anwerbung von Soldaten und den Handel mit Gewerbe- und Luxusgütern auf zumeist friedlichem Weg eine Hegemonie auch außerhalb der Reichsgrenze zu erreichen. Das Imperium Romanum war ein wirtschaftlich und politisch stabiler Raum mit einer enormen Sogwirkung auf "barbarische" Gesellschaften. Langsam entstanden spezialisierte Krieger, soziale Unterschiede und innere Konflikte, Stämme zerfielen und neue Einheiten, wie eben die historisch (also in Texten erwähnten) greifbaren Völker der Vandalen und Sueben, bildeten sich. Nicht Flucht vor Hunger und Kälte (häufige Idee spätantiker Literatur) war der Grund für die Aufgabe alter und den Aufbau neuer Identitäten, sondern der Aufbruch zu neuen Möglichkeiten in der mediterranen Städtelandschaft.


Eindringen ins römische Reich
In der Silvesternacht 406 überschritt ein vandalischer Verband, gemeinsam mit einer großen Gruppe von Alanen und Sueben den Rhein und fiel in die römische Provinz Gallien ein; Grund war vermutlich Flucht vor den weiter vordrängenden Hunnen. Fränkische foederati, die sich ihnen entgegenstellten, wurden schließlich geschlagen. Die Geschichte des 5. Jahrhunderts ist eine Folge von Machtkämpfen und jedesmal wurden barbarische Truppen gegeneinander aufgeboten. Die unabhängig operierenden Gruppen der Goten unter Alarich I. in Italien und der Vandalen, Alanen und Sueben stellten nun einen eigenen Machtfaktor dar. Bei ihrem Zug nach Süden wurden einige Landstriche teils gründlich verwüstet.

409 zog der alanisch-vandalisch-suebische Verband weiter nach Spanien und begründete dort verschiedene kurzlebige Staatswesen. Ein suebisches Königreich in Galicien hatte bis ins späte 6. Jahrhundert Bestand. Im Landschaftsnamen Andalusien wird manchmal noch ein Bezug zu den Vandalen vermutet. Mittlerweile ist allerding die Meinung, das sich der Name vom arabischen al-andalus ableitet verbreiteter. Nach einem römischen Feldzug, in dessen Verlauf auch westgotische Heere eingesetzt worden waren, brachen diese politischen Gebilde in Spanien zusammen; die silingischen Vandalen wurden in der Baetica fast restlos vernichtet, die hasdingischen Vandalen vereinigten sich mit den Alanen. Gemeinsam setzten diese Gruppen im Mai 429 nach Africa über. Allerdings werden wohl auch Vandalen auf der iberischen Halbinsel zurückgeblieben sein.


Das vandalische Königreich in Afrika und die Erringung der Seeherrschaft im westlichen Mittelmeer
Der junge König Geiserich führte die Vandalen (ca. 15.000 bis 20.000 Krieger und ihre Familien - Prokopios spricht von insgesamt 80.000 Menschen) nach Afrika. Nach Prokop hatte der römische General Bonifatius die Vandalen "eingeladen", um sich so im Streit gegen das Kaiserhaus zu behaupten; dies ist jedoch eher unwahrscheinlich, zumal Bonifatius die Vandalen nach ihrer Landung bekämpfte. Wahrscheinlich waren die Vandalen nur auf die Reichtümer der römischen Provinz Africa aus, des Herzstücks des westlichen Restreiches, welches Italien mit Getreide versorgte. Die Vandalen marschierten durch das heutige Marokko und Algerien und belagerten bzw. plünderten mehrere Städte. Bonifatius, der sich mit dem Kaiserhaus arrangiert hatte, bekämpfte sie nun, wurde aber aufgrund von Problemen in Italien abberufen, um gegen Aetius zu kämpfen. Dort fand er den Tod.

Nach erfolgreicher Eroberung größerer Gebiete durch Geiserich schloss die Reichsregierung 435 einen Vertrag mit den Eroberern, der diesen Gebiete in Mauretanien und Numidien zugestand. 439 wurde aber unter Bruch des Vertrags Karthago erobert, die größte Stadt des Westens nach Rom, wobei den Vandalen auch die dort stationierte römische Flotte in die Hände fiel. Die Vandalen und Alanen errichteten ein Königreich in den reichen afrikanischen Provinzen Byzacena und Proconsularis (etwa im Gebiet des heutigen Tunesien). Mit Hilfe der erbeuteten Flotte (die Vandalen unterhielten als einziger germanischer Nachfolgestaat eine nennenswerte Flotte) gelang ihnen die Eroberung von Sardinien, Korsika und den Balearen.


455/455 plünderten die Vandalen und Alanen unter ihrem König Geiserich Rom. Der im 18. Jahrhundert aus dieser Begebenheit hergeleitete Begriff Vandalismus als Bezeichnung für "fanatisches Zerstören um seiner selbst willen" ist dabei historisch sowie sachlich nicht korrekt. Die Vandalen plünderten die Stadt Rom zwar gründlich und nicht ohne Brutalität (wobei die Bewohner aber auf Bitten des Papstes weitgehend geschont wurden), doch ohne blinde Zerstörungswut; vielmehr wurden systematisch Wertgegenstände geraubt. Das war auch kein reiner Beutezug, sondern auch ein Eingreifen in die höchste Ebene der Reichspolitik: Kaiser Valentinian III. hatte seine Tochter Eudokia als Braut für den vandalisch-alanischen Thronfolger Hunerich versprochen, und auch um diese vorteilhafte dynastische Verbindung nach der Ermordung Valentinians zu sichern, wurde die Hauptstadt angegriffen. Die Vandalen brachten wertvolle Beute nach Hause, ebenso wurden zahlreiche Menschen entführt, darunter die Witwe Valentinians, aber vor allem Handwerker, die im vandalischen Königreich benötigt wurden. Gleichzeitig wurden Sardinien, Korsika, die Balearen und schließlich auch Sizilien (wenn auch nur kurzfristig) in den vandalischen Herrschaftsraum einbezogen. Wichtiger war aber, dass die Vandalen nun endgültig die Getreideversogung des Westreiches kontrollierten. Während der Plünderung von Rom kam auch Kaiser Petronius Maximus zu Tode. Dies geschah jedoch nicht, wie oft behauptet durch Hand der Vandalen (beispielsweise gibt es ein Bild aus dem 19ten Jahrhundert, auf welchem seine Enthauptung gezeigt wird). Petronius Maximus wurde in Wirklichkeit auf der Flucht aus Rom von burgundischen Hilfstruppen gesteinigt.

Das vandalische Königreich wurde 468 Ziel einer großangelegten Militäroperation des Westreiches und des Oströmischen Reiches, die jedoch grandios scheiterte, vielleicht auch aufgrund der Taktik des Magister militum des Westens, Rikimer, dem nicht an einer Intervention des Ostreiches im Westen gelegen war. 474 wurde den Vandalen in einem Vertrag zwischen dem oströmischen Kaiser und Geiserich der Besitz der Inseln garantiert, doch waren die Vandalen wohl schon bald nicht mehr in der Lage, diese Regionen immer effektiv zu kontrollieren. Auch im Inneren kam es unter Geiserichs Nachfolgern zu Problemen, da die Vandalen Arianer waren, die Mehrheit der römischen Bevölkerung jedoch katholisch blieb; es kam zu mehreren Verfolgungen. Vor allem aber mussten sich die Vandalen der immer heftigeren Angriffe der Mauren erwehren. Ob der von den spätantiken Quellen erhobene Vorwurf der Dekadenz zutrifft, mag allerdings bezweifelt werden.

Das Ende kam, als Ostrom Thronstreitigkeiten innerhalb des Vandalenreiches zum Anlass für eine erneute Militärexpedition nahm. 533/34 eroberten oströmische Truppen unter Belisar, einem Feldherren des Kaisers Justinian I., das vandalische Königreich; der letzte König, Gelimer, wurde nach Konstantinopel gebracht, und Nordafrika wurde wieder in das Imperium integriert. In den Quellen gibt es von da an keine Vandalen mehr. Die Reste der germanischen Bevölkerung wurden wohl größtenteils nach Osten deportiert, während mehrere Vandalen in der kaiserlichen Armee dienten.


Geschichte der Vandalen im Überblick
um 375: die vor den Hunnen fliehenden Goten drängten die Vandalen nach Westen
406 setzen die Vandalen mit den nicht-germanischen Alanen und den Sueben über den Rhein und plündern Gallien.
409 Einfall in Spanien; der Name W-Andalusien erinnert noch heute an die Herrschaft der Vandalen
429 dringen die hasdingischen Vandalen zusammen mit Silingen und Alanen unter König Geiserich von Südspanien aus nach Nordafrika vor und erobern die dortigen römischen Provinzen. Von 430 bis 439 ist Hippo Regius die vandalische Hauptstadt. Während der vandalischen Belagerung von Hippo Regius stirbt in der Stadt deren Bischof Augustinus von Hippo.
439 erobern die Vandalen die reiche Provinz Africa Proconsularis, das heutige nördliche Tunesien und machen Karthago zur Hauptstadt des Vandalenreiches.
455 Besetzung und Plünderung Roms. Die Balearen, Korsika, Sardinien und Sizilien kommen zum Vandalenreich.
ebenfalls 455 Konfiszierung katholischer liturgischer Gegenstände, und Kirchenschließungen.
474 erkennt der oströmische Kaiser Zenon die Herrschaft der Vandalen in Nordafrika an.
477 Geiserich stirbt und sein Sohn Hunerich wird König.
483- 484 Große Katholikenverfolgungen unter Hunerich.
24. Februar 484: ein Dekret verlangt den Übertritt aller Katholiken zum Arianismus bis zum 1. Juni.
484 Gunthamund wird König.
496 König Gunthamund wird durch Thrasamund abgelöst
523 König Hilderich erlaubt den Katholizismus
530 Gelimer stürzt Hilderich und wird König. Erneute Repressalien gegenüber den Katholiken
534 endet die Herrschaft der Vandalen in Nordafrika mit der Eroberung des Gebiets durch den oströmischen Kaiser Justinian I.. König Gelimer wird gefangen und stirbt im Exil.

Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur
Den Asdingen standen anfangs zwei, später nur noch ein aus adligem Geschlecht stammende Könige vor. Sie waren mit den Sueben verschwägert.

Die Vandalen wurden um 350 zu arianischen Christen. Über Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur der Vandalen vor dem Beginn der großen Wanderung ist nur sehr wenig bekannt. Die im heutigen Polen liegende Przeworsk-Kultur wird meist mit den Vandalen in Verbindung gebracht. Diese Zuweisung ist jedoch sehr unsicher. In Gallien und Spanien lassen sich keine archäologischen Funde mit den Vandalen in Verbindung bringen.

In Nordafrika ersetzen die Vandalen die Elite des römischen Afrika und profitieren von dem Reichtum dieser Provinz. Die Vandalen scheinen in Afrika einen in jeder Hinsicht römischen Lebensstil gepflegt zu haben, was sich aus der Kunst und Architektur dieser Zeit, aber auch aus den Schriftquellen erschließen lässt. Im Wesentlichen integrieren sich die vandalischen Herren in die ökonomischen Strukturen der spätantiken Mittelmeerwelt, und auch die Kultur des Altertums wurde im vandalischen Nordafrika gepflegt. Die vandalische Münzprägung ist Gegenstand von Diskussionen."

Visigoth = Westgoten

Westgoten
auch: Visigoten

Gegen Ende des 3. Jahrhunderts begannen die Terwingen, das von den Römern aus strategischen Gründen aufgegebene Dakien zu besiedeln. Bis kurz vor Beginn der Hunnengefahr blieb die Situation, bis auf kleinere gelegentliche Raubzüge der Terwingen, ruhig. Konstantin der Große hatte 332 einen Vertrag mit den Donaugoten geschlossen, die sich damit zur Waffenhilfe verpflichteten. Mit der Ära Athanarichs verschärften sich jedoch ab 365 die römisch-terwingischen Auseinandersetzungen. Athanarich, der einen römischen Usurpator unterstützt hatte, wurde 369 vom oströmischen Kaiser Valens entscheidend geschlagen, konnte aber dennoch einen günstigen Vertrag aushandeln. Die mittlerweile begonnene Christianisierung der Terwingen (hervorzuheben ist hier besonders Wulfila) führte zu Christenverfolgungen und der Bildung einer Opposition unter dem zum Arianismus übergetretenen Fritigern gegen Athanarich.

Obwohl Fritigern von Valens unterstützt wurde, behielt Athanarich vorerst die Oberhand. Dies änderte sich jedoch mit dem Anwachsen der Hunnengefahr, die Athanarich nicht abwenden konnte. Große Teile der Terwingen flohen 376 unter Fritigern mit Erlaubnis der Römer unter chaotischen Bedingungen ins Reich.

Mit und gegen das Imperium
(Vom Donauübergang 376 bis zur Ansiedlung in Aquitanien 418)

Kaiser Valens hatte 376 den Goten unter Fritigern erlaubt, die Donau zu überschreiten und sich in Teilen Thrakiens anzusiedeln. Sie wurden jedoch wegen des Versagens der dortigen Verwaltung nicht entwaffnet; dadurch gelangten schließlich zehntausende Goten über die Donau, sodass die Römer aufgrund von logistische Problemen mit der Versorgung vollkommen überfordert waren, zumal es auch zu Misswirtschaft auf römischer Seite kam. Die römische Armee war ebenfalls völlig überfordert und konnte nicht verhindern, dass mit den Goten etliche andere Stämme teils ungeordnet die Donau passierten; kurz darauf kam es auch zu Kampfhandlungen. Die römische Regionalarmee wurde geschlagen und römische Sklaven und bereits romanisierte Goten gingen zu Fritigern über. Eine Gruppe von Greutungen, die sich zum selben Zeitpunkt ganz in der Nähe befand, nahmen mit den Terwingen Kontakt auf, ebenso wie einige Alanen und flüchtige Hunnen (so genannte Drei-Völker-Konföderation).

Die römische Reaktion war, dass Kaiser Valens die gesamte östliche Hofarmee von ca. 30.000 Mann nach Thrakien führte. Sein Neffe Gratian sollte von Norden mit seinen Elitetruppen anrücken, wurde jedoch durch einen plötzlichen Einfall der Alamannen aufgehalten und traf erst verspätet im Nordwesten des heutigen Bulgarien ein. Valens entschloss sich dennoch, am Morgen des 9. August 378 anzugreifen, bevor sein Neffe eintraf; bei Adrianopel kam es zur Schlacht.

Ihm wurde gemeldet, dass das Gotenheer nur aus 10.000 Mann bestehen würde; als Valens jedoch ankam, fand er ein vielfach größeres Heer hinter einer gewaltigen Wagenburg verschanzt vor. Man wollte nochmals verhandeln, um eine friedliche Lösung herbeizuführen, doch begannen zwei römische Einheiten wegen Disziplinlosigkeit ohne Befehl den Angriff und zogen den Rest mit hinein. Die Goten wehrten ab, sodass die Römer gezwungen waren, sich neu zu formieren. Das schwierige Manöver gelang und sie griffen erneut in konzentrischen Wellen die Wagenburg an. In diesem Moment kehrten jedoch die Reiter der Greutungen von ihrer Nahrungssuche zurück und griffen sofort ein, während Fritigern einen Ausfall startete. Die Römer wurden in die Zange genommen und wurden nun von zwei Seiten angegriffen. Der linke Flügel schaffte es jedoch weiter vorzudringen, wurde aber von den greutungischen Reitern abgefangen, woraufhin die römische Kavallerie und die taktische Armeereserve floh.

Zwei Drittel des römischen Heers, ihr Kaiser und fast alle Generäle und Stabsoffiziere wurden getötet. Die kampfstärksten Teile der römischen Armee waren damit weitgehend vernichtet. Die Folgen der Schlacht von Adrianopel waren vielfältig. Die Terwingen/Westgoten wurden nun zu Reitern, die Christianisierung gefördert und die römische Politik gegenüber reichsangehörigen Barbaren musste geändert werden, dass heißt, sie wurden von nun an integriert und dementsprechend wurden wirtschaftliche, politische und rechtliche Maßnahmen getroffen. Ob Adrianopel der Anfang vom Ende des Imperiums war, wie manchmal in der älteren Forschung vermutet, wird inzwischen stark angezweifelt. Vielmehr kam es zu einer Umorientierung der römischen Germanenpolitik, was allerdings auch die Barbarisierung des Heeres förderte.


Darstellung Theodosius' I. auf einer römischen MünzeIm Oktober 382 kam es zu einer vertraglichen Einigung zwischen den Westgoten und dem römischen Kaiser Theodosius I., der seit 379 im Osten herrschte. Demnach wurden die Goten als Foederati zwischen Donau und Balkangebirge angesiedelt, erhielten steuerfrei Land (welches aber römisches Staatsgebiet blieb) und Jahresgelder, mussten dafür aber als Soldaten dienen. Außerdem wurde ein Eheverbot zwischen Römern und Goten erlassen. Dieser Vertrag setzte eine Entwicklung in Gang, die letztendlich dazu führte, dass die Goten zu einem Staat im Staate wurden, wobei diese Entwicklung allerdings nicht vorher in ihrer ganzen Tragweite absehbar gewesen ist - zumal Theodosius das Gotenproblem wenigstens vorläufig gelöst hatte und nun auch wieder über eine schlagkräftige Armee verfügte, in welche die Goten nun eingebunden wurden. Insgesamt betrachtet wich dieser Gotenvertrag nicht wesentlich von der römischen Vertragspraxis ab; es war vielmehr die spätere Entwicklung, welche die Auswirkung des foedus offen zu Tage treten ließ.

Möglicherweise aufgrund des immer stärker gewordenen hunnisches Drucks, drangen ab 391 westgotische Verbände plündernd nach Süden vor. Als dann 394 die Hunnen in großem Stil die Donau überschritten, verließen die Goten ihre Wohnsitze und zogen unter Alarich I. plündernd über den Balkan und die Peloponnes, zumal sie sich nach dem Tod des Kaisers Theodosius I. nicht mehr an ihre mit ihm geschlossenen Verträge gebunden fühlten. Nachdem sie von dem römischen Feldherrn Stilicho geschlagen wurden, erhielten sie 397 einen neuen Föderatenvertrag und wurden in Makedonien angesiedelt.

Dort blieben sie aber nur vier Jahre, denn Alarich hatte noch immer keine Position im römischen Staat erlangt, die seinen Vorstellungen entsprach. 401 gingen die Goten erneut auf Wanderschaft und zogen kreuz und quer durch das Ostreich (Balkan) und Italien, um sich schließlich 408 vor Rom festzusetzen. Am 24. August 410 nahmen die Westgoten, die bereits zuvor zweimal mit einer solchen Aktion gedroht hatten, Rom ein und plünderten es drei Tage lang. Wegen der prekären Versorgungslage versuchte Alarich vergeblich nach Nordafrika zu gelangen: Auf dem Rückzug nach Norditalien starb er. Sein Nachfolger Athaulf führte die Westgoten nach Gallien.

Nach weiteren militärischen Konflikten (Vorstöße nach Spanien, ein weiterer Versuch nach Nordafrika vorzustoßen), erhielten die Goten nach einer Niederlage 418 wieder einmal einen Föderatenvertrag und wurden in Aquitanien angesiedelt: Das Tolosanische Reich um Tolosa (dem heutigen Toulouse) der Westgoten entstand.

Das Tolosanische Reich
In den nächsten Jahrzehnten kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Römern und Westgoten bzw. zwischen Römern und diversen anderen Germanenstämmen und schließlich mit der immer massiver werdenden Hunnengefahr. 451 kam es dann zur Schlacht auf den Katalaunischen Feldern. Dort standen sich auf der einen Seite Hunnen, Gepiden, verschiedene andere Germanenstämme sowie Ostgoten, auf der anderen Seite Römer, Gallier, ebenfalls diverse Germanenstämme und Westgoten gegenüber. Die Schlacht endete zwar unentschieden, aber der Nimbus der Unbesiegbarkeit Attilas ist dahin. Der Legende nach starb der damalige König der Westgoten Theoderid durch einen Speerwurf des Ostgoten Andagis.


Die Mittelmeerwelt um 450 n. Chr. Kenntlich sind auch die Siedlungsräume germanischer Stämme innerhalb des Imperium RomanumIn der Folgezeit konsolidierte sich das Westgotenreich zunehmend. Theoderich II. nahm Einfluss auf die weströmische Politik und setzte seinen Bekannten, den vornehmen Gallo-Römer Avitus als Kaiser durch. Nach dessen Tod kämpfte Theoderich II. gegen den weströmischen Heermeister Aegidius, der 458 die westgotische Belagerung von Arles aufhob. Als sich Aegidius 461 mit der Regierung in Ravenna zerstritt und sich nach Nordgallien absetzte, griffen die Westgoten im Auftrag des mächtigen Heermeisters Ricimer Aegidius an, der sie jedoch mit fränkischer Unterstützung 463 bei Orléans schlagen konnte; eine römische Enklave in Nordgallien hielt sich bis 486.

Besonders unter Eurich, der in den 460er Jahren angesichts der Schwäche des weströmischen Kaisers den Föderatenvertrag kündigte und sich an die Eroberung der umliegenden gallischen Gebiete machte, erstarkte das Westgotenreich zusehends. Dabei trafen die Goten offenbar auf wenig Widerstand; vielmehr rückten sie vielerorts wohl einfach in die Position, die der Kaiser nicht mehr ausfüllen konnte. Dabei kam es sowohl zur Konfrontation als auch zur Kooperation mit der gallorömischen Oberschicht. Auch Spanien geriet zunehmend in den Fokus westgotischer Aktivitäten, wo Eurich sich auch festsetzen konnte. Mit dem Untergang des Weströmischen Reiches im Jahre 476 wurde das Tolosanische Reich faktisch eigenständig und reichte in der Zeit seiner größten Ausdehnung bis nach Spanien, das in den 490er Jahren zwei große Einwanderungswellen erlebte, und Mittelfrankreich (an der Loire).

Gegen die vordringenden Franken unter Chlodwig I., die 486 das Reich des Syagrius, dem Sohn des oben erwähnten Aegidius, erobert hatten, verloren die Westgoten unter Alarich II., insbesondere durch die Niederlage bei der Schlacht von Vouillé im Jahr 507, weitgehend ihre gallischen Länder. Danach waren sie auf die Iberische Halbinsel (die gotische Landnahme in Hispanien hatte jedoch bereits vor 500 begonnen) und einen schmalen, aber sehr wertvollen Streifen an der französischen Mittelmeerküste (Septimanien) beschränkt. Offenbar hatte Alarich II. die Bedrohung durch Chlodwig völlig unterschätzt und hatte den Fall des Syagrius, den er noch an Chlodwig ausgeliefert hatte, nicht als Warnhinweis ernst genommen. Das Westgotenreich befand sich in Auflösung und konnte nur mit ostgotischer Hilfe gegen die Franken verteidigt werden. 511 gerieten die Westgoten dann zeitweilig unter ostgotische Herrschaft: Theoderich, die westgotische Anarchie ausnutzend, erklärte sich zu ihrem König.

Das Toledanische Reich
(Die Neuorientierung der Westgoten nach Spanien)

König Leovigild gelang es nach einer längeren Zeit der Wirren, die iberische Halbinsel völlig unter westgotische Kontrolle zu bringen. Er besiegte die Sueben im Nordwesten und konnte die Oströmer, die unter Justinian I. seit 552 zwischenzeitlich den Süden um Cordoba und Carthago Nova erobert hatten, wieder zurückdrängen. Die letzten kaiserlichen Festungen in Spanien kapitulierten aber erst in den 620er Jahren.

Die folgenden Jahrhunderte waren wesentlich geprägt von Auseinandersetzungen um die Thronfolge. Aus dem alten germanischen Heerkönigtum hatte sich ein Wahlkönigtum entwickelt, es konkurrierten mächtige Adelige und Militärs um die Krone. Das jeweilige Königshaus versuchte dagegen eine Erbmonarchie durchzusetzen. Ein weiterer Machtfaktor war die katholische Kirche. Nachdem Versuche der Könige gescheitert waren, die Mehrheit der Bevölkerung zum Arianismus zu bekehren, wählten sie schließlich den umgekehrten Weg: Nachdem König Rekkared I. bereits 587 zum Katholizismus übergetreten war, wurde auf dem 3. Konzil von Toledo 589 der Katholizismus Reichsreligion, womit der Arianismus endgültig verdrängt wurde. Dadurch wurde auch die bis dato verbotene Vermischung der bisher arianischen Westgoten (nur etwa 2-3 % der Gesamtbevölkerung Spaniens) mit den übrigen Bevölkerungsgruppen möglich. Als Folge schwand der Gebrauch der gotischen Sprache schnell zugunsten einer frühspanischen bzw. spätlateinischen Umgangssprache. Zum Zeitpunkt der arabischen Invasion 711 wird mit Ausnahme der höchsten Adelskreise niemand mehr die gotische Sprache verwendet haben.

Das 6. Jahrhundert war eine kulturelle Blütezeit des westgotischen Spaniens, die durch eine zunehmende Verdrängung der gotischen zugunsten der spätantiken Elemente gekennzeichnet war; auch kam es zu einer Rechtkodifikation, die bereits unter Eurich begonnen hatte und sich bis ins 7. Jahrhundert fortsetzte. Doch brachen in der darauffolgenden Zeit die Thronkämpfe nicht ab, was mit zur schnellen arabischen Eroberung beitrug. König Wamba (672-680) war der erste westeuropäische Herrscher, von dem sicher bekannt ist, dass er sich unter Imitation biblischer Bräuche zum König salben ließ - ein Weg, die eigene Position zu stärken, der einige Jahrzehnte auch im Frankenreich nachgeahmt werden sollte.

Nach dem Tod König Witizas wurde 710 Roderich (Rodrigo) zum König gewählt, seine Konkurrenten ließen sich aber angeblich mit den islamischen Mauren ein, die in einem Sturmlauf sondergleichen ganz Nordafrika an sich gerissen hatten (vgl. auch Islamische Expansion). Die Araber überquerten mit einem Expeditionscorps von mindestens 8000 Mann bei der Meerenge von Gibraltar das Mittelmeer. Bald folgten weitere Einheiten nach. König Roderich, der gerade von einem Feldzug gegen aufständische Basken zurückkehrte, eilte daraufhin mit nahezu dem gesamten gotischen Heer nach Süden. Entgegen anderslautenden Behauptungen in späteren Quellen deutet nichts darauf hin, dass der König von Adligen aus den eigenen Reihen verraten wurde; allerdings wurde er offenbar dazu genötigt, die Schlacht anzunehmen, bevor sein Heer vollzählig war. In der Schlacht am Rio Guadalete in der Nähe des heutigen Jerez de la Frontera unterlag er den Invasoren. Der König fiel in einem der Schlacht folgenden kleineren Gefechte. Die westgotische Hauptstadt Toletum (heute Toledo) fiel kampflos. Sevilla und einige große Städte konnten sich noch fast zwei Jahre gegen die in der Folge in großer Zahl ins Land strömenden Araber halten.

Von Asturien aus begann unter dem Gotengrafen Pelagius (Don Pelayo) die so genannte Reconquista (Sieg Pelayos über eine arabische Streitmacht bei Covadonga im Jahr 722).

Sulla

Lucius Cornelius Sulla Felix (* um 138/134 v. Chr.; † 78 v. Chr.; manchmal auch Sylla geschrieben) war ein römischer Politiker und Feldherr, der als Diktator die Republik nach seinen Vorstellungen wieder herstellen wollte, durch seine Handlungen aber noch zum Zerfall des Staates beitrug.


Herkunft und Karriere
Sulla stammte aus der einflussreichen patrizischen Familie der Cornelier, innerhalb dieser jedoch aus einem Zweig der recht verarmt war und kaum bedeutende Persönlichkeiten hervorbrachte. Er soll in sehr einfachen Verhältnissen aufgewachsen sein und wurde bekannt, als er während des Krieges gegen Jugurtha durch geschickte Verhandlungen die Auslieferung des numidischen Königs erreichte. Auch im Krieg gegen die Kimbern und Teutonen diente er unter Gaius Marius, mit dem er aber zeitlebens rivalisierte. Zu Beginn des 1. Jahrhunderts v. Chr. war Sulla Statthalter im Osten und führte als erster Römer Verhandlungen mit den Parthern. Im Bundesgenossenkrieg zeichnete er sich aus und wurde für 88 v. Chr. zum Consul gewählt.

Marsch auf Rom
Noch bevor er den ihm vom Senat übertragenen Krieg gegen den König Mithridates von Pontus beginnen konnte, setzte der Volkstribun Publius Sulpicius Rufus in der Volksversammlung durch, dass das Oberkommando an Sullas Feind, den greisen Marius, übertragen wurde. Daraufhin zog Sulla mit seinem Heer in die Stadt Rom ein: Seine Soldaten hatte er zu diesem bis dahin unerhörten Schritt mit dem Hinweis bewegen können, Marius würde sich andere Soldaten suchen, denen dann Ruhm, Beute und die anschließende Versorgung mit Land zufallen würde. Die Legionäre sahen sich daher in einem Klientelverhältnis zu Sulla und folgten ihm bedingunsglos, während die Offiziere die Teilnahme verweigerten.

Sulla verjagte seine politischen Gegner und machte den Beschluss der Volksversammlung rückgängig, konnte aber nicht verhindern, dass sie nach seinem Abmarsch wieder die Macht in Rom übernahmen. Mit seinem Heer eroberte er zunächst Griechenland zurück (Erstürmung von Athen 86 v. Chr.), schloss mit Mithridates dann aber schon 85 den Frieden von Dardanos, um nach Rom zurückkehren zu können.

Bürgerkrieg
Nach seiner Landung in Italien 83 v. Chr. setzte sich Sulla in erbitterten Kämpfen gegen seine Gegner durch, zu denen auch die letzten aufständischen Italiker gehörten. Nach dem Sieg im Bürgerkrieg erklärte Sulla tausende Römer für vogelfrei (Proskriptionen); viele seiner Anhänger (z.B. Crassus oder Chrysogonus) bereicherten sich schamlos.

Diktatur und Ende
Sulla ließ sich 82 v. Chr. zum Diktator ernennen; im Gegensatz zu früheren Diktatoren übte er dieses Notstandsamt ohne zeitliche Befristung aus. Er reformierte die Verfassung grundlegend, um die Rolle des auf 600 Mitglieder erweiterten Senats zu stärken, während die Bedeutung des Volkstribunats stark eingeschränkt wurde. Auch die Besetzung von Gerichtshöfen und die Provinzverwaltung regelte Sulla im konservativen Sinne (siehe Leges Corneliae).

79 v. Chr. legte Sulla schließlich die Diktatur nieder und starb im Jahr darauf, von einer quälenden Krankheit befallen. Sein Ziel, den Staat zu stabilisieren, insbesondere die führende Rolle des Senats wiederherzustellen, hatte er nicht erreicht und den Ausbruch neuer Unruhen und Bürgerkriege nicht verhindert, da er mit der (teils politischen, teils physischen) Ausschaltung der Popularen die eine Ursache der Krise der Republik beseitigt hatte, die andere aber beibehielt: Die Heeresclientel, mit der er selbst zweimal zur Macht gelangt war. Sullas Maßnahmen wurden daher bereits im Jahre 70 später unter dem Konsulat von Pompeius wieder aufgehoben, der sich in den Kriegen gegen Sertorius und Spartacus eine große Heeresclientel geschaffen hatten.

Quellen: alle Wikipedia

Shadowmaker
11.05.2006, 00:39
Chimera, 40 Tonnen IS Mech


Mythologie
Homer beschreibt sie in der Ilias als feuerspeiendes Mischwesen mit drei Köpfen: dem eines Löwen, im Nacken dem einer Ziege, und als Schwanz hat sie den Kopf einer Schlange oder den eines Drachen. König Iobates gab Bellerophon, einem Enkel des Sisyphos, den Auftrag, die Chimäre zu töten. Hierzu stellte ihm eine griechische Gottheit (Athene oder Poseidon) ihrerseits ein Mischwesen, das geflügelte Pferd Pegasus, zur Verfügung: Aus der Luft konnte er die Chimäre mit seinen Pfeilen erlegen. König Jobates freute sich darüber so sehr, dass er dem Bellerophon seine Tochter zur Frau gab.

Weitere mythologische Chimären sind neben allen Altägyptischen Göttern und Göttinnen : Ammut, Basilisk, Gorgonen, Greif, Harpyie, Hippogryph, Ichthyozentaur, Meerjungfrau, Minotauros, Mantikor, Satyr, Sphinx, Zentaur.

Berühmt ist die "Chimären-Galerie" auf den Türmen von Notre Dame in Paris. Diese Wächter über den Wasserspeiern wurden im 19. Jahrhundert von Viollet-le-Duc geschaffen.


Naturwissenschaft
In den Naturwissenschaften werden solche Lebewesen als Chimären (Schimären) oder Hybriden bezeichnet, die nicht in allen Bereichen des Lebewesens das gleiche Erbgut tragen, sondern durch Kombination zweier Arten (meistens) auf nicht natürlichem Wege entstanden sind. Ein bekanntes Beispiel stellt die Mitte der 1980er Jahre von US-Wissenschaftlern gezüchtete Schiege (englisch geep) dar, ein Mischwesen aus Schaf und Ziege. Weitere Beispiele

* Großkatzenhybride (auch Liger) - Beispiel ist die Kreuzung aus Löwe und Tiger
* Cama - Eine Mischung aus Kamel und Lama
* Zebroide - Kreuzungen aus Zebras und anderen Tieren der Gattung Pferd

Ebenso werden durch die Verschmelzung von Embryonen erzeugte Individuen als Chimären bezeichnet. Technisch gut etabliert ist hierbei die Erzeugung von Chimären aus verschiedenen Inzuchtstämmen (Rassen) von Labormäusen mit jeweils unterschiedlicher Fellfarbe, die dann z. B. an einem schwarz-weiß gefleckten Fell erkenntlich sind.

Nicht erst heutzutage bekommt der Begriff "Chimäre" mit der Genetik eine realistische Bedeutung. In der Züchtung und Vermehrung von Obstbäumen werden seit Generationen Chimären erzeugt. Bekanntheit erlangte die naturwissenschaftliche Bedeutung des Begriffs in der Öffentlichkeit v.a. durch die oben genannten Lebewesen. Mit der Züchtung gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere verfolgt die Forschung hauptsächlich weniger aufsehenerregende, aber dafür nützlichere Ziele. In der Medizin erfolgte Beispielsweise die Entwicklung monoklonaler Antikörper. Auch Mischwesen mit menschlichen Genen (z. B. Mäuse) wurden bereits erzeugt.


Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Chim%C3%A4re)

Shadowmaker
11.05.2006, 00:50
Uziel, 50 Tonnen IS Mech


Uziel "Uzi" Gal (Hebräisch: âÕÖÙÜ ÒÜ), eigentlich Gotthard Glass (* 15. Dezember 1923 in Weimar; † 7. September 2002 in Philadelphia) war ein deutschstämmiger israelischer Techniker und Armeeoffizier. Er entwickelte 1951 die "Uzi".

Gotthard Glass emigrierte bei der Machtergreifung Hitlers nach Großbritannien und drei Jahre später nach Palästina (heute Israel, damals britisches Mandatsgebiet) in das Kibbutz Yagur. Seinen deutschen Namen übertrug er ins Hebräische und nannte sich fortan Uziel Gal.

Im Jahre 1943 wurde er wegen illegalen Waffenbesitzes verhaftet und wurde zu sechs Jahren Gefängnisaufenthalt verurteilt. Er kam jedoch bereits 1946 nachdem er die Hälfte abgesessen hatte wieder frei.

Gal begann 1948 kurz nach dem israelischen Unabhängigkeitskrieg mit der Arbeit an der Uzi. Im Jahre wurde sein Projekt offiziell von der israelischen Armee übernommen und die Waffe wurde, gegen den Willen des Erfinders, Uzi genannt. Gal war 1958 der erste Preisträger des Israel Security Awards, der ihm von Ministerpräsident David Ben-Gurion in Anerkennung seiner Erfindung der Uzi verliehen wurde.

Im Jahre 1975 verließ Gal die Armee und zog nach Philadelphia in Pennsylvania, damit seine Tochter Tamar sich dort in medizinische Behandlung begeben konnte.

Gal arbeitete bis zu seinem Krebstod im Jahre 2002 als Waffendesigner.


Quelle: Wikipdia (http://de.wikipedia.org/wiki/Uziel_Gal)

Shadowmaker
11.05.2006, 01:02
Thanatos, 75 Tonnen IS Mech

Wikipedia
Thanatos, in der griechischen Mythologie der Gott des Todes (bzw. der Tod selbst - sofern man ihn überhaupt in einer solchen Form personifizieren kann). Thanatos ist der Zwillingsbruder des Hypnos, mit ihm wird er auch häufig dargestellt: "Ildefonso-Gruppe" als Schlaf und Tod. Er entstand aus der Nyx.

Nicht zu verwechseln mit Hades.

Er ist außerdem Sohn der Nyx (Nacht) und Bruder der Eris, der Ker, des Momos und Nemesis.

Laut Hesiod wohnt Thanatos dort, wo Nacht und Tag einander begegnen und wo Atlas das Himmelsgewölbe trägt. Hier, wohin nie die Strahlen der Sonne Helios dringen, wohnt auch der Schlaf Hypnos, aber während der von hier aus seine Streifzüge über Erde und Meer unternimmt, friedlich und freundlich zu den Menschen, hat Thanatos „ein eisernes Herz und ehernen, erbarmungslosen Sinn”. Einen einmal gepackten Menschen gibt er nimmer frei und selbst den unsterblichen Göttern ist er feind.

Brockhaus
Thanatos, griechische Mythologie: Symbol des Todes, Sohn der Nyx (Nacht) und Bruder des Hypnos (Schlaf).


Nemesis 70 Tonnen Clan Mech

Nemesis bedeutet "strafende oder vergeltende Gerechtigkeit".
Nemesis ist die Schwester von Thanatos und die griechische Göttin des "gerechten Zorns".

Quelle: beides Wikipedia

Sensei
11.05.2006, 01:11
Sicher, dass der Uziel von Uziel "Uzi" Gal kommt?

Shadowmaker
12.05.2006, 01:05
Ich gehe mal davon aus, hab sonst keine sinnvollen anderen Einträge gefunden. Ansonsten bin ich jederzeit für Vorschläge offen.

Black Widow
12.05.2006, 11:12
Auch wenn es einige wo nicht hören wollen, Uziel ist zwar ein Name (Familien- und Vorname), hat aber warscheinlich nicht den Namen für den Mech gegeben.

Als Vorname bedeutet Uziel übrigens Gott gibt mir Stärke


Der Name Uziel bezieht sich auf einen Engel aus dem 1. Buch Ezekiel aus der Merkavah (auch Merkaba) Mythologie aus der frühen Hebräischen Religion. Dort wird vom Propheten Ezekiel beschrieben das es sieben heilige Kammern gibt, die zur Erleuchtung führen soll, diese Kammern werden von mehreren Engel beschützt.

Das Tor zur fünften Kammer wird von den Engeln
Techiel, Uziel, Gatiel, Gatchiel, Saafriel, Garfiel, Gariel, Dariel &Paltriel.

wobei Uziel der Ranghöchste dort ist. Zudem gilt Uziel als Engel des Krieges. Also auch als Schutzengel der (rechtschaffenden, also beschützenden) Krieger/Soldaten


Once an angel of God, now a warrior of mine - Angel of war - Uziel

Englischer Text dazu
www.geocities.com/alex_sumner/merkavah.htm

Andere arabische Mythologien deuten die Kammern nicht als Weg zur Erleuchtung, sondern es sind die Vorstufen zur Hölle. Und wenn alle Kammern geöffnet sind (bzw. die sieben Siegel der Tore geöffnet wurden) wird die Hölle über die Menschheit hereinbrechen. Dort ist Uziel und die anderen Engel halt dafür zuständig, das dies nicht passieren kann.

Men-Shen
12.05.2006, 12:02
men-shen:
kommt aus der chinesischen mythologie.
ist ein kleiner schutzgeist, der unter der türschwelle haust und verhindert das
böse geister in das haus eindringen.

XDragoon
12.05.2006, 12:21
Damit sehe ich eine gewisse Parallele vom Uziel zum Men Shen. Ist ja auch interessant.

Aber dann will ich auch mal etwas dazu beitragen:

Katana (aka Crockett)
japanischer Schwerttypus, heute meist als Kriegsschwert angesehen und sehr populär

Naginata
japanische Klingenwaffe, insbesondere zur Kavallerieabwehr (vom Einsatzgebiet vergleichbar mit der europäischen Pike oder Partisane)

Daimyo
japanischer Adelstitel (hoher Schwertadel)

Ninja-To
japanischer Schwerttypus, umstritten ist dessen Ursprung, welcher zumeist auf die Ninja-Tradition zurückgeführt wird

Daikyu
japanischer Langbogen

Rakshasa
wilde Bestie aus der indischen Mythologie, vergleichbar mit den europäischen Mythen zu Werwölfen, wenn auch hier meist eher in Richtung einer Mensch-Tiger-Gestalt - Kryptozoologen vermuten eine bislang unbekannte Raubkatzenart als möglichen realen Hintergrund für diese Legende

Lao Hu
chinesisch für Tiger

Men Shen
Torgeist aus der chinesischen Mythologie

Sirocco
Südwind aus der Sahara

Yu Huang
Der Jadekaiser aus der chinesischen Legende, umstritten ist wie viel von einer realen Person hinter dem mythischen Jadekaiser, welcher im Daoismus als Gottheit verehrt wird, wirklich steckt

Kabuto
Der Helm der Samurai

Shadowmaker
13.05.2006, 01:15
Nur für die, die sich nichts unter einer "originalen" Naginata vorstellen können.

Naginata-Reblik (http://www.schwert-shop.de/Smartstore/pd1182047971.htm?defaultVariants={EOL}&categoryId=143)

nova3025
13.05.2006, 07:13
ich hatte mal gelesen das daishi "großer tot " und koshi "kleiner tot" bedeutet . oder irre ich mich ?

Rover
13.05.2006, 17:43
Du irrst dich, aber nur in der Rechtschreibung :P. Es sind "Großer Tod" und "Kleiner Tod". ;)

nova3025
13.05.2006, 21:52
hopala du hast recht , habe mich verschrieben . und ich habe gerade gesehen das es schon erwähnt wurde .

Demos idee ist nicht schlecht , so sollten wir es handhaben , sonst verliert man sehr schnell den überblick
weiß jemand woher eigentlich der name :

marodeur (deutsch)
marauder (englisch)

kommt ?

Prof
13.05.2006, 22:08
Marodeur stammt aus dem Französischen, wo maraude oder maraudage Felddiebstahl besonders von Soldaten bedeutet. In der Geschichtsschreibung wird unter Marodeuren zumeist eine gesellschaftliche Randgruppe verstanden, die während des Dreißigjährigen Krieges die durch den Krieg ohnehin bereits wirtschaftlich geschwächte Bevölkerung sowohl um Geld als auch um Sachmittel beraubte, Häuser brandschatzte und Frauen vergewaltigte. Vielfach handelte es sich um bandenartige Gruppierungen, die sich, oft infolge von Krankheit, Verwundung oder Verkrüppelung, von regulären Söldnerheeren gelöst und kaum eine andere Möglichkeit hatten, als sich durch Waffengewalt oder Anwendung von Folter wie dem Schwedentrunk durchzuschlagen. Eine Legitimationsbasis für ihr Handeln gab es dem Gesetz nach nicht; ihr Verhalten kann als äußerste Konsequenz aus Wallensteins Satz "Der Krieg ernährt den Krieg" verstanden werden.

quelle weikipedia.

hmm, der maro ist doch nciht so edel wie immer getan wird:D.

nova3025
14.05.2006, 12:33
ich habe auch noch ein wenig nachgeforscht . in meinem dicken duden steht
marodeur (aus dem grischichen) = gnadenloser söldner / gnadenloser soldat


es gibt keinen uterschied zwischen marodeur und marauder oder sind es vom sinn des wortes verschiedene begriffe ?

Dirty Harry
15.05.2006, 11:56
Hat dann auch wer einen Ahnung was No-Dashi bedeutet?

Direktor Andreijew
15.05.2006, 12:39
Zwar kein Mech aber:
"Zechetinu"
die FWL-Korvette beduetet nicht etwa Hase wie im Fluff angegeben sondern Hasenfleisch!

:D :D

Direktor Andreijew
15.05.2006, 12:50
Original von Sensei

Alacorn

?

Taucht bei google praktisch nur in bezug auf BT und als Username aus.


Ein häufiger Familienname, von der Herkunft her allerdings das Horn eines Einhorns.

Atzilla
15.05.2006, 13:00
Original von Dirty Harry
Hat dann auch wer einen Ahnung was No-Dashi bedeutet?

ist ein japanisches schwert, genau wie Naginata und Katana, und noch einige mehr

Shin Takanabe
15.05.2006, 13:05
Zum No Dachi fand ich dieses

The nodachi, or Odachi as it was sometimes called, was a weapon of the calvary and foot solders of ancient Japan.One use of the nodachi was to fight from horseback. Often it was used in place of a polearm because the length of it's blade made it perfect for cutting down an enemy and his horse in one fell swoop. Because of it's weight it could not be brandished with ease and was usually discarded when the melee began. Foot soldiers would carry this sword with the flat edge against the shoulder and the fuchi, or butt of the tsuka, in the palms of the hands and the blade facing out toward the enemy. The sword would be hurled at the enemy, sometimes cutting down several enemy soldiers at once. After having thrown his nodachi away, the samurai would draw his katana for the melee.


Also ein Schwert für Kavallerie sozusagen....

Nyx
15.05.2006, 13:08
Nodachis sind große, Zweihand-Schwerter aus dem alten Japan, die von Fußkämpfern v.a. auch gegen Kavallerie eingesetzt wurden.

Greetings,
Nyx

Nyx
15.05.2006, 13:15
Original von Shin Takanabe
Zum No Dachi fand ich dieses

The nodachi, or Odachi as it was sometimes called, was a weapon of the calvary and foot solders of ancient Japan.One use of the nodachi was to fight from horseback. Often it was used in place of a polearm because the length of it's blade made it perfect for cutting down an enemy and his horse in one fell swoop. Because of it's weight it could not be brandished with ease and was usually discarded when the melee began. Foot soldiers would carry this sword with the flat edge against the shoulder and the fuchi, or butt of the tsuka, in the palms of the hands and the blade facing out toward the enemy. The sword would be hurled at the enemy, sometimes cutting down several enemy soldiers at once. After having thrown his nodachi away, the samurai would draw his katana for the melee.


Also ein Schwert für Kavallerie sozusagen....
Nach meinen Informationen wurde die Waffe gegen Kavallerie eingesetzt, nicht aber von dieser.
Die Benutzung einer Zweihandwaffe (die noch dazu allen Angaben nach schwierig zu führen war) durch Reiter würde auch keinen Sinn ergeben... ;)

Greetings,
Nyx

Coldstone
15.05.2006, 15:45
Der Sha Yu.

Bedeutet Hai, auf Chinesisch wenn ich mich recht erinner.


Hydaspes


Hierzu zwei Möglichkeiten:

Zum einen:

Ein Fluss (Jhelum) in Indien.


Zum anderen:

einer der Söhne einer mythischen Königin:

Der Name Semiramis, von antiken griechischen Historikern geprägt, bezieht sich auf eine altorientalische Heldin oder Königin. Die Semiramis der griechischen Quellen dürfte mit der assyrischen Königin Šammuramat nur den Namen gemein haben.

Demos
15.05.2006, 17:34
Da die Secondline-LRJ der Clans (zumindest die alten) nach Schlachten benannt wurden (vgl. Namensgebung durch IIRC ilKkan XY(?) Winston), handelt es sich bei Hydaspes um die Schlacht von Alexander dem Großen am Fluß Hydaspes gegen die Inder.

Kann jemand etwas mit der engl. Bezeichnung "Quickdraw" (dt. Mechname "Paladin") anfangen? Außer "Schnelles Ausweichen" o.s.ä.? :P

Und bitte nicht die Defintion von "Paladin"!!!

Ria Roshak
15.05.2006, 18:54
Kann jemand etwas mit der engl. Bezeichnung "Quickdraw" (dt. Mechname "Paladin") anfangen? Außer "Schnelles Ausweichen" o.s.ä.?

Quickdraw heißt eher "schnelles Ziehen" und bezieht sich auf das schnelle Herausziehen von und Abfeuern von Handfeuerwaffen, meist Revolver. Diese Eigenart kommt in jeden Western (Filme) vor, wenn sich jemand duelliert.

Denkt an Filme wie "Schneller als Tod" aber auch an Lucky Luke :D

Demos
16.05.2006, 09:17
Ahhh, deswegen die kurzen Arme... ;)

Danke!

Men-Shen
16.05.2006, 10:00
GURKHA

1)die Gurkha sind eine von vielen nepalesischen Ethnien. Bekannt wurden sie als Soldaten im Dienste Grossbritanniens. Während manche ihren
Ursprung auf Rajputen als Vorfahren zurückführen, ist die Benennung inzwischen auch auf Bevölkerungsteile tibetischer und birmesischer Herkunft
übergegangen.

Nach ihnen benannt ist Gorkha, ein Fürstentum bzw. heutiger Distrikt in Zentralnepal. Nach dem Sieg über Nepal erhielt Grossbritannien durch den
Protektoratsvertrag von 1816 das Recht, für seine eigene und die indische Armee aus den örtlichen Stämmen Söldner zu rekrutierten. Die Gurkhas
galten als zäh und genügsam und kämpften in vielen Teilen des Empire, im 1. Weltkrieg auch in den Schützengräben der Champagne.

Im 2. Weltkrieg dienten etwa 50.000 Gurkhas in der indischen Armee und ca. 10.000 in britischen Divisionen, darunter auch zwei Bataillone Fallschirmjäger.
Sie warenmit ihren Krummdolchen, den Kukris, als lautlose Nahkämpfer gefürchtet und waren unter anderem in Nordafrika, Italien (Mnte Cassino), Malaya und bei den Chindits in Burma
im Einsatz. Zehn Gurkhas wurden mit dem Victoriakreuz ausgezeichnet.

Nach der indischen Unabhängigkeit 1947 verblieben vier der zehn Regimenter bei der britischen Armee, Teile der Gurkha Rifle Brigade waren in Hongkong
stationiert. Der Gurkhas-Mythos lebte 1982 im Falklandkrieg noch einmal auf.

Bis heute sind in den britischen Streikräften keine Fälle bekannt, in denen gegen Gurkha wegen disziplinarischen Verfehlungen ermittelt wurde.

2)Nepalesisische Königsfamilie 1846-1950.Wurde von General Jung Bahadu Kunwar im sog. Kot-Massaker abgemetzelt und ausgelöscht

Men-Shen
16.05.2006, 12:14
BISHAMON:

Bishamon (jap. auch: Bishamonten ) ist im Shintoismus und in der japanischen Mythologie einer der sieben Glücksgötter (Shichi Fukujin). Andere
Traditionen benennen ihn als einen der vier Himmelskönige (shi-tenno).

Funktion

Er ist in erster Linie der Gott des Krieges und als solcher auch der Schutzpatron der Krieger. Außerdem verteilt er den Reichtum und ist der Beschützer derer, die
den "Lotus des rechtschaffenden Gesetzes" verehren. Er schützt ebenfalls vor Dämonen und Krankheiten und ist der Wächter einer der vier Himmelsrichtungen
(Norden).

Attribute

Dargestellt wird er oft in voller Rüstung und einem Speer in der Hand; häufig als mächtiger Herrscher der auf zu Boden geworfenen Dämonen steht. Manchmal wird
er auch in einem Feuerkranz dargestellt, vergleichbar einem Heiligenschein.

Überlieferung

Er soll im Jahr 587 während einer Kampagne gegen die Anti-budhistischen Klans in Japan durch den Prinzen Shotoku erfolgreich beschworen worden sein.

Striker
18.06.2006, 10:29
Cataphract

Vorderorientalische Panzerreiter aus der Antike.
Cataphract heißt "In Eisen gekleideter"
Dienten sehr oft in römischen Auxiliareinheiten.
Reiter und Pferd waren schwer gepanzert in Ketten- oder Schuppenpanzer.

Ronin
18.06.2006, 14:15
Gargoyle:

Wasserspeier, auf französisch Gargouille, auf englisch Gargoyle.
Das englische Wort ist auch im deutschen als Name eines Fabelwesens eingegangen.

Es sind magische Wesen die tagsüber Steinstatuen sind, bei Sonnenuntergang zum Leben erwachen und bei Sonnenaufgang wieder zu Stein werden. Die Herkunft von Gargoyles wird in mythologischen Legenden auf sehr spirituelle Weise dargestellt.
Gargoyles werden oft mit animalischem Körper und Gesicht dargestellt, seltener mit humanoidem Körper und dämonischen Gesichtszügen. Häufig haben Gargoyles Schwingen, mit denen sie aber laut Mythologie nicht fliegen, sondern nur gleiten können. Gargoyles besitzen mächtige, dreifingrige Klauen und sind, wie Drachen, 6-gliedrige Lebewesen. Als siebtes Glied könnte man den Schweif dazuzählen, der die selbe „Funktion“ hat wie bei den Dinosauriern.

Striker
18.06.2006, 15:09
Balista / Trebuchet
Trebuchet / Tribok = ein mittelalterliches Belagerungsgeschütz mit Helbelwurftechnik und beweglichen Gegengewicht.
Das größte und genauste Geschütz aus dem Mittelalter.
Taucht in Europa zum erstenmal im 12-13Jhd. auf.


Banshee
(bean sí) Todesfee aus dem Irischen Volksglauben.

Centurion

Klar oder?
Römischer Offizier, führt eine Centurie an das sind ca. 60 - 100 Mann
Heißt auf Deutsch Hunderschaftführer (von centum) Eine Zenturie besaß aber so gut wie nie 100 Mann.
Höchste Offizierstand, den ein nicht Adliger erreichen konnte. Centurionen stammen alle aus den Manschaftsdienstgraden. Erkannbar an der Vitis, den gewunden Weinstock zur züchtigung der eigenen Soldaten auf dem Marsch.
Es gibt zahlreiche Verschiedene Cenutionen Ränge, so daß man ihn nicht mit modernen Ränegen vergleichen kann.
z.B.:
Posterior Hastatus
Prior Hastatus
Posterior Princeps
Prior Princeps
Posterior Pilus
Prior Pilus
Primus pilus
Primus pilus bis
Primipilaris
Princeps praetorii
Centurio supernumerarius

2. Englischer Kampfpanzer welcher nach dem 2.WK gebaut wurde und erst vom Chieftain abgelöst wurde.


Derwisch

bekifter Tänzer aus Indien :P
Ne, Angehöriger einer muslimischen asketischen Ordensgemeinschaft.
Welche sich in Extase tanzen, Derwische gelten als Quelle der Klugheit, der Heilkunst, der Poesie, der Erleuchtung und der Weisheit.

Hoplit

Kommt von dem griechischen Wort Hoplon, was Waffe heißt.
Hopliten waren griechische Vollbüger in Waffen(Und das waren damals wenige). Siewaren der Schwerpunkt der Armee ihrer Zeit. Sie waren meist Adlige, Ausrüstung mußten sie selbst finanzieren und sie kämpften als erste in Schlachtreihen, den Phalanx.
Hauptwaffe waren Wurfspeere, Speer, Schwert und Schild.

Husar

Husaren = leichte Kavallerie aus dem 14. Jhd aus serbien / Ungarn

Paladin

Palatinus wurden die zwölf Ritter am Hofe des Kaisers Karl des Großen bezeichnet.

Steppenwolf / Wolverine

Steppenwolf = Roman von Herman Hesse

Wolverine = Vielfraß das Tier, oder der Comic Held Logan aus den X-Man Comiks ;)

Valkyrie

Der Mech heißt im Deutschen auch so und nicht Walküre, aso müßte der Name nicht von der Walküre kommen sondern von der Valkyrie, einem der ersten Überschallbomber, konzepiert für Atombombenabwurf.

Walküre wären weibliche Geistwesen aus der nordisch/ skandinavischen Sage, welche die Helden am Schlachtfeld auswählen und wenn sie sterben zu den Göttern tragen.

Victor

Kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Sieger.
U.a. auch ein Papst Name.

Zyklop

Kommt von Kyklophen, sie waren Einäugige Riesen aus der griechischen Mythologie, sie beschenkten die Götter mit gaben, nachdem Zeus sie aus der Erde befreite. (Zeus bekam von ihnen Blitz und Donner, Arthene ihren Bogen etc.)
Sie halfen den Göttern des Olymps im Kampf gegen die Titanen.
Poseidons Sohn war ein Kylophen, sein Name war Polyphem. Er war der Zyklop der Odysseus in Homers Odyssee das Leben schwer machte.

Striker
18.06.2006, 15:21
Ach ja, Berserker:

Berserker kommt von dem Germanischen Wort Berserkr, Berserkir und heißt Bärenkrieger.
Die Berserker kleideten sich häufig in Bärenfälle, woher der Name auch kommt.
Neben den Berserkern gab es noch die Ulfhednar die Wolfskrieger.
Berserkir und Ulfhednar waren Odin geweiht und konnten mit Hilfe des Fliegenpilzes und anderen kräutern sich in einen Kampfwah steigern. Es gibt römische Berichte, wo Germanen in Bären- und Wolsfellen bekleidet mit drei Speeren im Bauch noch weiter kämpften.
Berserkir und Ulfhednar waren Elitekrieger und oft auch Königswachen.
Mit der Christianisierung starben sie aus, da Schamanismus die Grundlagen des Berserkertums sind.

Rover
18.06.2006, 15:59
Original von Striker
Valkyrie

Der Mech heißt im Deutschen auch so und nicht Walküre, aso müßte der Name nicht von der Walküre kommen sondern von der Valkyrie, einem der ersten Überschallbomber, konzepiert für Atombombenabwurf.

Walküre wären weibliche Geistwesen aus der nordisch/ skandinavischen Sage, welche die Helden am Schlachtfeld auswählen und wenn sie sterben zu den Göttern tragen.


Was sich die Übersetzer dabei gedacht haben wird wohl immer ein Rätsel bleiben. Sie übersetzen beinahe jeden anderen Mechnamen (und dann auch noch teilweise hoffnungslos grauenhaft), aber Valkyrie klang wohl cool genug um sie aus dem Englischen so zu übernehmen. Sie hätten es für den Rest der Mechs auch so machen sollen, um den ganzen Namensalat zu verhindern, vor dem wir heute stehen. Gemäß dem nimmerfalschen Herrn Langenscheidt ist die deutsche Walküre aber die englische Valkyrie, womit deine Theorie des Überschallbombers wohl ad absurdum geführt werden kann... :P

Striker
18.06.2006, 16:16
Bei der englischen Valkyrie gebe ich dir recht, aber im deutschen müßte sie dann Walküre heißen, heißt sie aber nicht, also muß es sich um einen Eigennamen handeln, das wäre der Bomber. Sicher ist es Quatsch, aber die Theorie von mir ist richtig ;)

Sensei
18.06.2006, 21:20
Beim Steppenwolf bin ich mir ziemlich sicher, das er nicht nach dem Roman benannt wurde. Aber der Kojote wird auch manchmal Steppenwolf genannt.

Clive
19.07.2006, 10:41
Bandersnatch oder Banderschnätzchen ist ein Drache, wild und rauchend.
Das einzig interessante ist, und jetzt haltet euch fest. Der ist aus dem Film Jabberwocky!

Clive
19.07.2006, 10:44
Blackwatch

Infanterie Regiment der engl. Armee. Gehört zur schottischen Division, ist speziell das der Highlander. War ursprünglich der Kosename und kommt vom extrem dunklen Tartan.

Clive
19.07.2006, 10:45
Brigand

Ein von den Römer unterworfenes Volk vorherrschend in Nordengland heute noch Synonym für Streuner oder Umhertreiber. Auch für plündernde Soldaten und Strassenräuber.

Clive
19.07.2006, 10:47
Black Jack ist auch ne Überraschung, ursprünglich ist das neu Keule.

Genauer eine Schlagwaffe bestehend aus einem einfachen unbearbeitetem Holzprügel.

Clive
19.07.2006, 10:48
Blue Flame

Das Fahrzeug das angtrieben von einer Rakete als erstes auf dem Boden über 1000km/h kam. Der Rekord von 1970 über 1065km/h hielt 13 Jahre.

Clive
19.07.2006, 10:49
Buccaneer ist auch überraschend was ganz anderes als erst Gedacht. Sehr interessant:


Erfinder des Barbecue. Jäger die 16. Jh in der Karibik zu Schiffsbesatzung gehörten und ihre Beute dann räucherten. Als Buccaneer wurden dann immer öfter Piraten bezeichnet.

Clive
19.07.2006, 10:51
Caesar ist heute gleich bedeutend dem Wort Kaiser, aber der Urspung ist auch recht skuril:

Der Name steht für "geschnitten". Ein aus dem Leib seiner sterbenden Mutter geschnittener war Urahn Gaius Julius Caesars und dessen Name wurde nach Hadrian zum Titel. Bis heute.

Das ist doch echt der Knüller, oder?

Clive
19.07.2006, 10:53
Cestus ist eigentlich ein BH, meinte wohl der Erfinder eher Caestus. Das ist in diesem Thread schon beschrieben...

Clive
19.07.2006, 10:56
Noch was interessantes:

Champion


Erst unehrenhafte Kämpfer die Herren in Gerichtskämpfen vertraten. Später sind es Ritter die Kinder, Kranke oder beleidigte Damen bei Duellen vertraten.

Erst ganz zum Ende des Mittelalters werden damit Turniersieger bezeichnet was sich bis heute hielt.

Cool, gell!

Clive
19.07.2006, 10:58
Crockett


Wahrscheinlich der amerikanische Politiker, Volks- und Kriegsheld Davy Crockett der in der Schlacht um Alamo umkam. Nach ihm wurde auch eine Atombombe benannt.

Clive
19.07.2006, 11:00
Dervish. Noch was was ich nicht so kannte:


Jünger des Sufismusmythologie aus der Ritterlichkeit und romantsiche Liebe stammt. Heißt Bettler, bedeutet aber nur dass der Derwisch nur seine Armut in der Relation zu Gott sieht.

Clive
19.07.2006, 11:02
Barghest (was was mich persönlich sehr ansprach)


Ein monströser schwarzer Geisterhund mit langen Zähnen und Klauen aus Englands (York) Mythen. Eigentlich burgh-ghost, also Stadtgeist.

schandmaul
20.07.2006, 17:05
moin habe mir die finger wund gesucht aber was heist eigendlich cougar O.o

Rayge
20.07.2006, 17:15
Ein Cougar ist ein Berglöwe oder Puma -> siehe auch hier (http://www.whozoo.org/AnlifeSS2001/bryboyd/BB_Cougar.htm).

Clive
20.07.2006, 17:44
Und meine tollen Hinweise begeistern keinen, das ist ja jammerschade?

DarkReaver
27.02.2007, 21:20
Der Crocket wird ja auch Katana genannt und das ist ja wie es die meisten wissen ein japanisches Ein-Hand Kampfschwert von höchster Qualität.

Blood Red Sandman
28.02.2007, 09:37
@DarkReaver

Da muss ich wiedersprechen das Katana wird beidhändig geführt! Und zwar mit der Linken als Schlaghand und der Rechten als Führhand!

willhelm_tell
28.02.2007, 10:28
Das Katana kann sowohl einhändig wie beidhändig geführt werden.
Im klassischen Kendo sind die meisten Grundstellungen beidhändig, es gibt jedoch auch Schulen, (z.B. Miyamoto Musashi), die das Schwert einhändig führen.

Adrian Hell
28.02.2007, 13:18
Manteuffel

Hasso von Manteuffel war ein deutscher General, der im 1. und 2. Weltkrieg gekämpft hat.
Im 2. Weltkrieg hatte er eine sehr steile Karriere hinter sich gebracht:

- 1941 wurde er zum Oberst befördert und drang Ende November 1941 mit der sog. „Kampfgruppe Manteuffel“ bis 50 km an den Stadtrand von Moskau vor.

- Ab Juli 1942 erfolgte der Einsatz als Brigadekommandeur in der 7. Panzerdivision, mit der er an der Ostfront eingesetzt wurde.

- im Winter 1942 wurde er überraschend zum Deutschen Afrikakorps nach Tunesien abkommandiert, um dort als Divisionskommandeur zu dienen.

- Im Februar 1944 zum Generalleutnant befördert, übernahm von Manteuffel die Panzergrenadier-Division Großdeutschland, die auch an der Ostfront eingesetzt war.

- Im März 1945 wurde von Manteuffel zum Oberbefehlshaber der 3. Panzerarmee ernannt und sollte das Vordringen der Roten Armee im Osten verhindern. Doch war seine Armee dazu nicht mehr in der Lage und er zog sich nördlich von Berlin über die Elbe zurück.

Nach dem Krieg war er für 2 Jahre in amerikanischer Kriegsgefangenschaft.
Nach seiner Entlassung aus dieser trat er der FDP in NRW bei.
Von ihm, der sich schon früh für einen deutschen Verteidigungsbeitrag einsetzte, stammt die Idee, die neue Armee "Bundeswehr" zu nennen.

Von Manteuffel wurden während seiner Dienstzeit viele Auszeichnungen verliehen, von denen ich als besonders beeindruckend folgende finde:
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten ( Das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes war während des Zweiten Weltkrieges die höchste regulär verliehene Klasse des Eisernen Kreuzes und somit die höchste deutsche militärische Tapferkeitsauszeichnung. Nach der Stufe, die von Manteuffel verliehen wurde, gab es nur eine höhere - Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit goldenem Eichenlaub, Schwertern und Brillanten - die aber gegen Ende des zweiten Weltkrieges nur einmal verliehen wurde ).

(Informationen größtenteils entnommen von Wikipedia)

Adrian Hell
28.02.2007, 14:12
Von Luckner

Hans-Ulrich von Luck und Witten (* 15. Juli 1911, † 15. Januar 1997) war ein deutscher Oberst der Panzertruppen und diente in der Reichswehr sowie in der Wehrmacht. Luck kämpfte an allen Fronten des Zweiten Weltkrieges, in Polen, Frankreich, Nordafrika und Russland.

Vor allem während des Afrikafeldzuges hatte er engen Kontakt mit Generalfeldmarschall Erwin Rommel. Unter seinem Oberkommando führte Luck eine Panzeraufklärungsabteilung der 21. Panzerdivision und machte sich vor durch ständige Gefechte mit der Long Range Desert Group einen Namen.

Nach der Landung in der Normandie leistete er mit seiner Kampfgruppe von Luck des öfteren hartnäckigen Widerstand gegen die britischen Invasionskräfte und erlangte dadurch hohes Ansehen auch bei seinen Gegnern.

Mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet kämpfte er am Ende des Krieges wieder an der Ostfront. Nach einem gescheiterten Ausbruchversuch aus dem Kessel von Halbe geriet er in sowjetische Kriegsgefangenschaft und verbrachte fünf Jahre in einem Gulag in Georgien.


Ich gehe mal davon aus, daß Hans-Ulrich von Luck und Witten gemeint ist, da er einen direkten Bezug zu Panzern hat. Es gibt auch bekannte/berühmte Personen, die von Luckner heißen (zB einen deutschen Kapitän vor und während des 1. Weltkrieges), bei denen ich aber keinen Zusammenhang mit der Namensgebung für einen Panzer sehe ;) . Wer es besser weis, möge mich bitte korrigieren.

(Informatioenen entnommen von Wikipedia)

Adrian Hell
28.02.2007, 14:15
Rommel

Johannes Erwin Eugen Rommel (* 15. November 1891 in Heidenheim; † 14. Oktober 1944 in Herrlingen bei Ulm) war ein deutscher Heeresoffizier und seit 1942 Generalfeldmarschall. Während des Zweiten Weltkrieges befehligte er unter anderem die deutschen Truppen in Nordafrika (Afrikakorps) sowie um die Zeit des D-Days, der Landung der Alliierten in der Normandie, die Heeresgruppe B. Einerseits bewundert – besonders von den britischen Gegnern, die ihm den Beinamen Desert Fox (Wüstenfuchs) gaben, andererseits – vor allem im Oberkommando der Wehrmacht – beneidet und angefeindet, setzte der angeblich in das Attentat vom 20. Juli 1944 verwickelte Rommel seinem Leben selbst ein Ende, nachdem er im Auftrag Hitlers vor die Wahl gestellt worden war, vor dem Volksgerichtshof abgeurteilt zu werden oder sich selbst zu töten.

Erwin Rommel ist der Vater des langjährigen Stuttgarter Oberbürgermeisters Manfred Rommel.


Ich denke, vielmehr muß ich hier nicht posten - wer Erwin Rommel nicht kennt, hat eine Lücke im Allgemeinwissen ;) .

(Informationen entnommen von Wikipedia)

Rover
28.02.2007, 15:05
:EDIT:

Blood Red Sandman
28.02.2007, 15:15
@tell

Vielleicht hab ich mich falsch Ausgedrückt, die Tatsache dass ein Katana natürlich auch mit einer Hand geführt werden kann macht daraus keine Einhänderwaffe. Grundsätzlich kann jeder Bihänder, die nötige Kraft und das nötige Geschick vorausgesetzt, auch mit einer Hand geführt werden. Jedoch ist es nicht einfach ein als Einhandwaffe konzipiertes Schwert mit beiden Händen zu führen, da in der Regel die Heftlänge nicht ausreicht und auf Grund der geringeren Klingenlänge die Reichweite und der Bewegungsradius darunter leidet.

Black Widow
28.02.2007, 15:31
Hier der Name des "Dire Wolf"

Canis dirus ist eine ausgestorbene Art der Hunde (Canidae). Er gehörte zur Gattung Canis, die heute noch durch Wölfe, Haushunde, Schakale und Kojoten vertreten ist. Er lebte im Pleistozän Nord- und Südamerikas und starb vor etwa 10.000 Jahren aus. Canis dirus war nicht der Vorfahre des heutigen Wolfes (Canis lupus), wie häufig angenommen wird. Sein englischer Name „Dire Wolf“ bedeutet so viel wie düsterer oder schrecklicher Wolf.



Canis dirus glich im Körperbau einem Wolf, war allerdings etwas größer als dieser. Die durchschnittliche Kopf-Rumpf-Länge betrug etwa 1,5 m und das Gewicht lag bei ca. 50 kg. Im Unterschied zum Wolf war Canis dirus etwas gedrungener und besaß kürzere, kräftigere Gliedmaßen. Der Kopf war größer als bei einem entsprechend großen Wolf, das Hirnvolumen dagegen kleiner. Seine Zähne waren kräftiger als die aller anderen Arten der Gattung Canis.