Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gray Death Trilogie
Keric Ward
01.05.2006, 12:16
Juhu! :D Die alte Gray Death Trilogie von William H. Keith wird wie die Coupé-Trilogie von Michael Stackpol ebenfalls von FanPro neu aufgelegt.
Die Reihenfolge der Veröffentlichung ist aber etwas merkwürdig.
Erst der vierte Nachfolgekrieg) dann die Originalbände 1 bis 3 (gezählt nach den Heyne Erstveröffentlichungen.)
Na hauptsache die Bücher kommen nocheinmal heraus.
Nachdem ich erst vor fünf Jahre zu Battletech gestoßen bin waren damals schon viele alte Bücher nicht mehr im Druck.
Wird auch Zeit.
Meiner Ansicht nach die besten BT-Bücher überhaupt. Fast alle anderen trampeln nur so durch die Gegend und ballern ´n bisschen rum, aber bei William Keith jr. sitzt man richtig selbst im Cockpit...
nova3025
27.08.2006, 12:17
Ja er hat die Bücher wirklich gut geschrieben . Ich weiß noch wie ich das erste Buch gelesen habe .Da war ich so vertieft in das Buch man kam sich wirklich vor das man selbst auf der Pilotenliege sitzt.
Exakt. Es gibt viel zu wenig Bücher von dieser Sorte.
Hmm, denn mach ich mich mal unbeliebt... :D Klar, als ich sie des erste Mal gelesen hab, damals, vor fast 20 Jahren, waren das sehr geile Bücher und mit der Warrior-Trilogie zusammen haben sie mich damals ins CBT Universum gezogen. Aber wenn ich heute nochmal anfang, die zu lesen... Uh... Geht nicht. Entscheidung am TR is ja noch oki, Söldnerstern geht so, aber bei Preis des Ruhms bekomm ich echt nur das kalte Grausen! :O
Jardoval
01.10.2006, 13:08
hm, geschmackssache, ich finde noch immer dass man selten das gefühl dass mechs wertvoll sind und auch was einstecken können so gut vermittelt bekommen hat wie in der GDT. da wurde nicht gleich ein assault mit einem kopf- oder rückentreffer geschrottet, da gab es taktischen rückzug zum reparieren von schäden usw.
Cunningham
01.10.2006, 13:23
Jaaa, und mit dem Dunkelfalke konnte ein 6/7 Pilot sich noch über die Schulter abrollen. ... Ich mag diese Romane auch ...
Colonel Sören
01.10.2006, 14:17
Ist die Neuauflage mittlerweile eigentlich veröffentlicht? Mich würden nämlich mal die Cover interessieren.
Die Cover der Warrior Neuauflage waren jawohl zum ko****.
Genyosha
01.10.2006, 15:04
Ja die Titelbilder würden mich auch mal interessieren.
So schlecht finde ich die GDL Bücher nicht, auch wenn die den ein oder anderen Zeitpunktbedingten Fehler beinhalten.
Original von Keiran
Hmm, denn mach ich mich mal unbeliebt... Entscheidung am TR is ja noch oki, Söldnerstern geht so, aber bei Preis des Ruhms bekomm ich echt nur das kalte Grausen! :O
Darf ich fragen, was Dich daran so stört? Zu gefühlsduselig? Zu vorhersehbar? Zu wenig politisch? Oder was sonst? Ich bin sehr neugierig.
Also mir gefällt an der GDL, dass man so richtig dabei ist, so richtig mitfühlt und quasi selbst drin sitzt.
W.Keith hat´s geschafft, die taktischen Möglichkeiten und die Handlungen je nach technischer Ausstattung und Umgebungsbedingungen sehr gut anzupassen. Spätere Schreiber haben´s verbockt. Bei denen sind immer alle gleich, und der mit dem größten Hammer in der Faust hat auch den heftigsten Schlag.
Gähn. ;(
DER PREIS DES RUHMS ist aber insofern von immenser Bedeutung für das Universum weil dort ja der Sternbund-Speicher gefunden wird, der eine technische Revolution in der IS einleitet. Das muß man nicht mögen, und es wird sicher Spieler geben, die sagen, wir hätten schön bei Level 1 bleiben sollen, aber für mich ist es eines der Bücher, welches die Storyline ganz gewaltig vorantreibt. Ich mag es sehr, definitiv eines meiner Favoriten.
Original von Arous
Original von Keiran
Hmm, denn mach ich mich mal unbeliebt... Entscheidung am TR is ja noch oki, Söldnerstern geht so, aber bei Preis des Ruhms bekomm ich echt nur das kalte Grausen! :O
Darf ich fragen, was Dich daran so stört? Zu gefühlsduselig? Zu vorhersehbar? Zu wenig politisch? Oder was sonst? Ich bin sehr neugierig.
Es ist immer das gleiche Schema... Die GDL tritt gegen den zahlenmässig weit überlegenen Feind an, wird auf's übelste verprügelt, aber am Ende sind sie die letzten, die stehen. Da dek ich mir: Och nööö, nich schon wieder... Und ich mag Keith Schreibstil auch nicht wirklich. Im Vergleich mit späteren Werken wirkt es auch einfach überholt. Da les ich lieber Stackpoles Warrior Trilogie oder die Bücher von Charrette. Wie gesagt, Geschmacksache.
Klar, die Auswirkungen auf das CBT Universum sind enorm, aber das heißt nicht, daß ich das Buch deswegen mögen oder nochmals lesen muß ^^
Colonel Sören
02.10.2006, 12:07
Ich lese die GDL Trilogie alle paar Jahre mal. Sind einfach schöne Bücher die spannende Geschichten erzählen. Klar das Schema ist nicht wirklich innovativ, aber in Sachen Schlachtfeldatmosphäre waren das die besten Bücher. Und in den Büchern kam auch das Thema Lostech vernünftig zur Geltung.
Genyosha
02.10.2006, 12:17
Original von Keiran
Es ist immer das gleiche Schema... Die GDL tritt gegen den zahlenmässig weit überlegenen Feind an, wird auf's übelste verprügelt, aber am Ende sind sie die letzten, die stehen. Da dek ich mir: Och nööö, nich schon wieder... Und ich mag Keith Schreibstil auch nicht wirklich. Im Vergleich mit späteren Werken wirkt es auch einfach überholt. Da les ich lieber Stackpoles Warrior Trilogie oder die Bücher von Charrette. Wie gesagt, Geschmacksache.
Klar, die Auswirkungen auf das CBT Universum sind enorm, aber das heißt nicht, daß ich das Buch deswegen mögen oder nochmals lesen muß ^^
Das gleiche gilt auch für Stackpole, bei dem Herrn ist es egal ob Der Weg des Richters, Silberauge, Die X-Wing Romane (besonders munchig) oder die beiden oben erwähnten Triologien, da steht der Held(en) auch gegen alle Chancen und gewinnt(en).
Also die Gray Death Trilogie waren die ersten Bücher die ich im Battletechuniversum gelesen habe und ich lese sie auch heute noch gern mal wieder. Finde das sie zu den am besten geschriebenen Romanen im Battletech
Zyklus zählen.
Black Knight
02.10.2006, 17:09
Ja, aber wenn er draufginge wäre er nicht der held sondern ein besonders erfolgreicher "Normalo". Das problem hast du bei jeder Literatur.Für mich sind die GDL und Warrior Trilogien noch mit das beste, weil sie unter Anderem die ursprüngliche Atmosphäre von BT ammbesten rüberbrachten.da Sie zu den ersten Büchern gehörten haben die halt von vielen-und auch für mich- die BT-Vorstellung zum guten Teil geprägt.Das die Bücher jemandem nicht gefallen können der zu Zeiten von Coleman etc in BT eingestiegen sind kann ich aus dem selben Grund allerdings nachvollziehen.
Das sind interessante Hinweise, wenn man sich die letzten Beiträge ansieht. Offenbar verstehen wir alle etwas Unterschiedliches, wenn wir "die typische BT-Atmosphäre" nennen. Und offenbar ist dieses "Typische" stark davon abhängig, welche Bücher man zuerst gelesen (oder was man darin zu finden geglaubt?) hat.
Für mich persönlich ist ganz klar die GD-Trilogie der Favourit, wobei ich anmerken muss, dass mir die zweite nicht mehr so gut gefallen hat.
Stackpole schreibt hochinteressant, aber bei ihm habe ich immer das Gefühl, dass der MechPilot nur die Zähne fest genug zusammenbeißen muss, um am Ende der Sieger zu sein. Erfolg durch Willenskraft? Sicherlich ist das ein entscheidender Faktor, aber er wirkt sich bei allen (nicht telekinetisch begabten) immer nur mittelbar aus und lässt uns den Überblick ein paar Sekunden länger behalten, ein bisschen ruhiger zielen oder in die richtige Richtung ausweichen.
Das erste CBT Buch, das ich gelesen habe, war auch Entscheidung am Thunder Rift. Dann Söldnerstern und Preis des Ruhms. Damals hab ich alle drei Bücher auch gern gelesen, sonst hätte ich wohl kaum weiter gelesen. Heute, mit dem ganzen Wissen über das CBT Universum, kann ich die nicht mehr lesen. Da wirken die Bücher echt etwas merkwürdig. Das mag andern Leuten anders erscheinen (und ich möchte diese Bücher nie missen, nicht falsch verstehen), aber MIR PERSÖNLICH gefallen sie nicht (mehr). Bis auf "Ein guter Tag zum sterben" bin ich auch sonst kein Fan der restlichen GDL Bücher. Und ich mag dieses nicht, weil die GDL da vernichtet wird, um Gottes Willen. Sondern weil Gressman einfach der bessere Autor im Gegensatz zu den Keith's ist. *shrugs* Steinigt mich, aber das ist meine Meinung *g*
Stackpole kann man mögen oder nicht, und ich kenn genug Leute, die ihn nicht mögen, für mich ist er Mister BattleTech schlechthin und er hat mich so richtig abhängig gemacht mit seinen Büchern. Als ich mit En Garde angefangen hatte, war ich dem CBT Universum verfallen und bin seit bald 20 Jahren süchtig danach. Heute denke ich auch, die 3025er Schiene (nur auf Bücher bezogen) ist etwas, was ich gerne viel mehr gehabt hätte. Das ganze Feeling ist anders und es ist wirklich "original" CBT. Deswegen mag ich auch Kurzgeschichten (von BC), die im 3. Nachfolgekrieg spielen. Das hat sowas von "back to the roots". :)
Lustig finde ich es immer, wenn Leute, die mit der Clan-Invasion angefangen haben oder noch später, über die alten Bücher herziehen und sich (auch) über Stackpoles Schreibstil aufregen. Über seine Art und Weise, die Häuser zu portraitieren oder was auch immer. Die sollten mal versuchen, alles zu vergessen, was sie über CBT schon wissen, über Clans, FedCom Civil War oder sonstwas und DANN mal die Stackpole-Bücher lesen. Da tut sich ein ganz anderer Blickwinkel auf!
Also, Daumen hoch für die Neuauflage der ganzen "alten" CBT Werke! Ganz tolle Idee und lange überfällig. Mir persönlich ist das sonst egal, weil ich eh schon sämtliche Bücher hab :D Aber für alle Neu-Fans ist das perfekt!
Colonel Sören
03.10.2006, 14:41
Was ist eigentlich aus Keith geworden? Er schreibt ja schon seit vielen Jahren nicht mehr für BT. Aber schreibt er denn überhaupt gar keine Bücher mehr? Für mich wird er immer einer der besten Autoren bleiben.
Original von Colonel Sören
Was ist eigentlich aus Keith geworden? Er schreibt ja schon seit vielen Jahren nicht mehr für BT. Aber schreibt er denn überhaupt gar keine Bücher mehr? Für mich wird er immer einer der besten Autoren bleiben.
J. Andrew Keith ist tot. William H. Keith schreibt noch, hat aber anscheinend mit CBT nicht mehr viel am Hut. Du könntest aber noch was von ihm lesen, sein wohl bekanntestes SciFi Pseudonym ist Ian Douglas. ;)
Cunningham
03.10.2006, 23:18
J. Andrew Keith ist tot? Schade, sehr schade, über seinen Roman "Stunde der Helden" bin ich zu BT gekommen.
Wer jetzt was böses über ihn schreibt, bekommt Ärger.
@Keiran:
Weißt Du warum jemand "so berühmtes" wie William Keith nen Pseudonym verwendet?
Keine Ahnung. Vielleicht, um zu sehen, ob die Leute seine Bücher auch mögen, wenn er sie unter dem Pseudonym verkauft und sie somit nicht offensichtlich von ihm sind?
Genyosha
03.10.2006, 23:50
Nee, nicht so ganz, das hängt mit etwas anderem zusammen.
Nachzulesen hier:
http://users.stargate.net/~whkeith/htm/pen.htm
Sehr schoener und informativer Link, Genyosha!
Colonel Sören
04.10.2006, 14:27
@rover: Sehr schön überflüssiger Eintrag.^^
Edit: Schön wärs auch wenn es mal wieder ein paar Bilder in den Büchern gäbe. :D
Hmm, da gab es wirklich noch bilder? Kann mich gar nicht mehr daran erinnern.
Nur die Werbung und die Tolle Planetenbeschreibung (wenigstens einmal etwas SF in diesem SF-Universum!) ist mir im gedächnis geblieben.
Colonel Sören
04.10.2006, 19:00
@sensei: Ich glaube es waren 4 oder 5 Bücher wo es Bilder gab. Black Thorns Blues z.B.
Ach ja, die Maggi Werbung war schon toll. :D
Original von Colonel Sören
Ach ja, die Maggi Werbung war schon toll. :D
Sollte es ihnen auch mal so gehen wie Gray Death Carlyle, dan gonen sich sich doch eine …
So oder so ähnlich war das doch, ja das war wirklich ein interessantes Extra ^^
Aber die Bilder vermisse ich auch. Glaube anfangs waren die noch mit Text oder und Später nur noch mit Namen.
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