Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Clangründer: Traum
Gerade im f-shop gesehen ! Er ist lieferbar !!!
Wotan
BlackMarauder
18.01.2006, 11:34
Habs auch gestern beim F-Shop gesehn, und gleich bestellt, is grad angekommen^^
Und?
Wie sind die Ersteindrücke?
Coldstone
25.01.2006, 18:24
Sag ich dir wenn ich das Buch nächste Woche habe. ^^
Tja, ich hab gestern angefangen und mußte feststellen, daß ich echt keine Ahnung mehr hab, was im ersten Teil passiert ist. Also, ich hab das Buch beiseite gelegt und les erstmal Abkehr! :D
Also ich bin durch und muss sagen ... es ist eines der schlechtesten Bücher, die ich jemals gelesen habe ! Mal ganz davon ab, daß die Übersetzung was Grammatik angeht maximal im Mittelmaß anzusiedeln ist, ist die Fehlerquote was fehlende Buchstaben und Rechtschreibung angeht grauenhaft. Teilweise eine echte Zumutung an den Leser und damit knüpft es an die Erstwerke des Verlages an - gerade als ich dachte diese Kinderkrankheiten seien überstanden.
Aber auch inhaltlich ist das Buch ... magelhaft. Nicht, daß übermäßig vieles inhaltlich falsch wäre (von Raketen abgesehen, die in einem Gefecht zwischen Black Knight, Lancelot, Clint und noch irgendeinem kleinen Energiewaffenmonster abgeschossen werden und ähnlichem unnötigen Beiwerk). Aber der Inhalt ! Okay, gnädigerweise ist das Buch nicht sonderlich dick (dafür um so teurer). Aber auf den wenigen Seiten eine Dauerberieselung eines von Selbstmitleid zerfressenen Irren abzubekommen ist nicht lustig.
Dadurch wird alles und jedes getrübt. Keine umfassende Sicht der Ereignisse möglich. Alles wird nur aus seiner Sicht in den Dreck gezogen.
Mag sein, daß das gewollt ist. Mag sein, daß man das auch spannend und lesenswert hätte rüberbringen können. Leider ist das nicht geschehen !
Nachdem ich vom ersten Band schon nicht soooo überzeugt war und mich die enormen Zeitsprünge bisweilen genervt haben, fehlt diesem Teil nun endgültig jeder Zusammenhalt (vom ständigen Gewinsel Andrejs mal abgesehen), so daß ich mir ernsthaft überlege den dritten Teil nicht im Regal stehen zu lassen.
Schade daß eine so hoffnungsvolle Trilogie so jäh und gründlich scheitert.
Sorry, ich überleg die ganze Zeit ob ich nicht doch noch irgendwas positives vergessen habe ... aber es fällt mir wirklich nichts ein, was an dem Buch gut sein sollte ...
Wotan
Direktor Andreijew
04.02.2006, 17:18
Tja, so sind die Clans entstanden, Wotan! Aus den Köpfen von sich selbst bemitleidenden Irren!
Endlich ist es auch geschriebener Fakt.
Das wäre (neben dem Cover) dann auch gleich der positive Punkt dieses Buchs :D
@ Wotan.
Ich habe es zwar noch nicht, aber du darfst in gewisser Hinsicht beruhigt sein.
Andery wird bei der Befreiung der Pentagon Welten sterben. IMO ist Nick so klug gewesen, die kleine Nervensäge auf eine "NCB" (Never come back) Mission zu schicken. ;)
es gab nen Buch davor?
na ja das erklät immer noch nicht dieses buch, eigentlich erzählt es nur was mit dem sbvs passiert ist und wie sie sich zu den clans gewandelt haben aber eine eigene handlung ist nicht vorhanden das buch wird extrem hochgepusht durch rückblenden alle 7 sätze und ein in selbstmitleid schwimmender hauptcharakter ist ja ganz toll aber man hätte vielleicht eine nebenperson einführen sollen, so ist dieses buch einfach nur doof und kann mir ma bitte einer die letzte seite erläutern was zwischen den beiden abgeht????? :rolleyes:
Coldstone
04.02.2006, 21:06
Naja, die Frage ist ob es so gut war das Andrej und nicht Nickolas derjenige ist der stribt.
(Imo wär es besser beide würden draufgehen, Und Nickis Frauchen gleich mit)
Wo ich mich auch etwas wunderte war Nicholas Rede zur Gründung der Clans. Wie können die Clans später noch über Sinn und Zweck der Clans diskutieren und sich in Bewahrer und Kreuzritter spalten ? Bislang hieß es ja, es sei nie klar gewesen, welchen Weg der Gründer verfolgt hätte.
Wenn in Nicholas aber kein Kreuzritter in bester Manier gesprochen hat, was dann bitte schön ?!
Wotan
Vielleicht hat sein Bruder die Rede protokolliert?
Dann wäre vieles klar :D
Danke für die Warnung, Wotan. Habe mir schon einige schlaflose Nächte Gedanken darüber gemacht, wie ich das Buch hier rüber über den Großen Teich bringen könnte. Das hat sich nun Gott sei Dank erledigt - danke, daß du mir meinen Schlaf wiedergegeben hast :D! Ich stimme dir zu, der erste Teil war auch für mich schon enttäuschend, und der kleine Kerensky ist mir da auch schon mit seiner ewigen Heulerei mächtig auf den Geist gegangen. So sehr ich Randall als Line Developer schätze, so sehr lehne ich ihn als Autor von Romanen ab. Mir hat bisher noch nicht ein einziges seiner Bücher richtig gefallen. Bleibt nur zu sagen: Schuster, bleib' bei deinen Leisten!
Genyosha
08.02.2006, 10:40
Man kann nur hoffen, das der dritte Band nicht auch noch rauskommt.
Wie gut, das ich das Buch nur geliehen hatte. :tongue:
Man hätte das Buch nicht "Traum" sondern "Selbstmitleid" nennen sollen.
Berserkerbande war besser zu lesen.
Ehrlich gesagt, so schlimm finde ich es nicht.
Die Übersetzung ist zwar teilweise unter aller S**, aber vom Inhalt geht es. Schade nur, dass sich Randall zu sehr auf Andery konzentriert hat und teilweise zu große Zeitsprünge vorkommen.
ComGuard
17.02.2006, 15:23
Aber mal ganz ehrlich: Randall ist, nachdem ich auch den einen oder anderen MW:DA Roman von ihm gelesen habe, wirklich kein großer Schreiber vor dem Herren.
Sicher schwierig, aber der eine kann es halt, der andere nicht...
Da stimme ich dir allerdings zu.
*nick* Wie bereits gesagt, ich habe große Achtung vor ihm als Line-Developer, da macht er einen fantastischen Job, IMHO. Als Schreiber von Romanen drücke ich ihn allerding lieber in den Skat...
Reinhold H. Mai
19.02.2006, 02:55
Jetzt wisst ihr, warum das Buch so lange auf sich warten ließ.
Um ehrlich zu sein, war es im Original (soweit das möglich ist) noch schlechter. Ich habe noch bei keiner BT-Übersetzung so geflucht wie bei dieser X( :evil:. Und wenn es nicht schon im Voraus bezahlt und massenhaft vorbestellt gewesen wäre, wäre es vermutlich nie erschienen.
Randall hat sich mit dem Thema gnadenlos übernommen und es völlig verschenkt.
Guten Tag Herr Mai, schön Sie hier im Forum zu sehen und eine qualifizierte Bewertung von jemandem zu bekommen, der selbst dran mitgewirkt hat :D. Und nein, das war nicht sarkastisch gemeint. Also sind wir nicht nur gnadenlose Nörgler und Meckerer in diesem Forum - gut zu wissen. :))
Original von Rover
*nick* Wie bereits gesagt, ich habe große Achtung vor ihm als Line-Developer, da macht er einen fantastischen Job, IMHO. Als Schreiber von Romanen drücke ich ihn allerding lieber in den Skat...
Ich glaube, da stimmen Dir fast alle CBT Fans zu :D
Drake Corbett
19.02.2006, 14:00
Tja habe den Band jetzt auch gelesen und muss leider zustimmen. Bestenfalls Mittelmaß.
Eigentlich erwartet man sich ja von der Gründung der Clans mehr. Auch wenn sie dem Gandankengut eines Irren entsprungen sind, so kann man das doch besser darstellen....Leider diese Gelegenheit verschenkt.
Aber zum Glück hat Stackpole es nicht geschrieben, sonst hätte die Weinerliche Häulsuse Andrej geggen seine Schwester einen Krieg.....oder wars der Bruder?! Und auch noch gewonnen?!?! :rolleyes:
Bei allem Respekt, aber IMHO hätte Michael Stackpole die Trilogie hundertmal besser hingekriegt als Randall. Vielleicht ein wenig munchiger, ja, aber ich habe Stackpoles Schreibstil immer als einen der besten im CBT-Universum gehalten...ich weiß, die Meinungen gehen da sehr auseinander. Um zurück zum eigentlichen Thema zu kommen, Stackpole hätte diese Herausforderung bei weitem besser bestanden als Randall. Aber es nützt ja nichts - hätte, wäre, was wäre wenn usw. ist nun mal nicht. Randall hat die Aufgabe (und damit sich selber) nun einmal übernommen, da hilft kein Jammern mehr.
Um für Randall auch eine Lanze zu brechen: er ist ausgezeichnet, wenn es darum geht bestimmte Ereignisse zu beschreiben. Oder seine Ideen, wenn es um Klanrituale und die Natur der Klanwelten und um Architektur geht. Da hat er eine sehr lebendige und bildhafte Fantasie, die er uns Lesern sehr gut darbringen kann.
Alleine die Beschreibung der Begegnung mit dem Nebelparder ist hervorragend gelungen.
Allerdings hat er gewaltige Probleme, eine längere Geschichte zu einer zusammenhängenden und sinnvollen Story zusammenzubringen.
Wenn ich allerdings den Kommentar von Herrn Mai lese, steigt mir allerdings die Wut in den Kopf über eine derartige Nachlässigkeit von Mr. Bills. X(
Keric Ward
20.02.2006, 16:52
Das ist eben das Schicksal von Battletech. Als „kleine“ Since Fiction Serie haben relativ wenige bis gar keine wirklich berühmten Autoren an der Serie mitgewirkt.
(Bei Star Wars sieht das anders aus auch wenn da vereinzelt sogar noch größerer Mist auf den Buchmarkt kommt.)
Selbst Stackpol der prominenteste aller Battletech Autoren ist kein wirklich begnadeter Schriftsteller sonder versteht es „nur“ hervorragend einen bereits bestehenden Rahmen auszufüllen.
Deshalb war er auch als Battletech-Buchserien Main Autor so eine gute Wahl.
(alles natürlich imho ;) )
Vielleicht liegt es daran dass Herrn Bills Stil mir sehr ähnlich ist, aber mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es bringt das Zugrundeliegende Konzept imo klar rüber.
PS Randall hat seinen jüngsten Sohn den Namen Aleksandr angetan.
also prinzipiell fand ich die idee das ganze aus der sicht des Bruders zu schreiben ja ganz gut
aber die umsetzung...
KEIN MENSCH DER NICHT IN DER KLAPSE SITZT HAT SOLCHE PROBLEME!°!!
eindeuting auf einer skala von 1-5 eine 4- aufgrund der nervigen komplextiraden von lil' brudaaa
<zustimm>
Das erste Buch war ja noch zu verschmerzen, aber im zweiten Teil hat Bills es wirklich ein bisserl übertrieben mit Andrejis Kritik an Nicholas' Umstrukturierungen.
Wenigstens stirbt er bald....
BTW, Helena: Was zum Geier ist ein Puifier? :)
Direktor Andreijew
31.03.2006, 12:28
Original von Helena
KEIN MENSCH DER NICHT IN DER KLAPSE SITZT HAT SOLCHE PROBLEME!°!!
Also das denke ich generell von allen Clannern :D
Genyosha
31.03.2006, 12:53
Bei denen Gründern ist das ja auch kein Wunder.
Die müßen ja einen Knall haben.
Original von Helena
aber die umsetzung...
KEIN MENSCH DER NICHT IN DER KLAPSE SITZT HAT SOLCHE PROBLEME!°!!
Doch ich.
Harrmoon
27.10.2006, 13:25
Hallo zusammen
Hab da Buch jetzt auch durch, und muss sagen das ich auch wein wenig Schwach finde, also als Buch gesehen so wie ich es bei der Battletech-Reihe sonst nicht gewöhnt bin.
Also der rote Faden der das Buch durchzieht ist ganz ok, wie alles so entsteht und sich dann nach und nach wie ein Puzzle zusammen setzt ist schon gut durch dacht. Auch nicht schlecht ist, wie rüber kommt das nicht alles auf Nickis eigenem Mist gewachsen ist. ;)
Aber also Buch ansich hab ich mir da schon was mehr versprochen... ich muss sagen als ich das Buch erhilt und sah das es nur ca. 260 Seiten enthielt, dachte ich mir schon das kann nix werden... nicht bei so einem stark umwesendem Thema wie eine ganze Zivilisation umkrämpeln und so weiter.
Naja, nichts desto Trotz warte ich mit Spannung auf den 3ten Teil und hoffe das da noch was mehr rüber kommt.
Doch eins kapier ich nicht ganz... wie kann ich den Epilog des Buches verstehen?... Ich steig da nicht ganz hinter, zumal der erste Teil auch was länger her ist wo ich den gelesen habe...
Gruß
David Feintuch hat es uns schließlich mit seiner Nick-Seafort-Saga vorgemacht, wie ein introvertierter und selbstzweifelnder Protagonist doch noch sympathisch werden und Erfolg haben kann. Deshalb halte ich die Kritik an dem Jammer-Charakter für durchaus gerechtfertigt und schließe mich hiermit an.
Und was das Thema "Verrücktheit" bei Nicholas angeht: Ab und zu muss man ein bisschen verrückt sein, um völlig neue Wege beschreiten und andere Mitreißen zu können. Dass in der Geschichte fast nur negative und abstoßende Blickwinkel auf den Gründer gerichtet sind, verdirbt einem irgendwie ein bisschen die Faszination an den Clans. Zumindest an deren Gründungsgeschichte.
Original von Lucifer
Original von Helena
KEIN MENSCH DER NICHT IN DER KLAPSE SITZT HAT SOLCHE PROBLEME!
Doch ich.
(Lästermodus an) OK, aber wer macht DICH zu einem Protagonisten in seiner Geschichte? (Lästermodus aus)
Coldstone
29.10.2006, 12:46
Wie war der Spruch?
Genie und Wahnsinn liegen manchmal eng beieinander.
Interessant aber das du gerade die Nick Seafort Saga erwähnst. Ich hab mir die sieben Bände von nem Freund ausgeliehen und lese sie gerade.
Den ersten hab ich durch und den zweiten zur Hälfte.
Sehr interessant das.
Die ersten beiden Bücher waren wie ich fand ziemlich langweilig. Aus der Story hätte man mehr rausholen können. Und der Depri Hauptcharakter war auch nichts für mich. Überlege noch ob ich mir das letzte Buch noch kaufe.
shadow_cb
27.11.2006, 23:51
mir gehts ähnlich wie den anderen, habe mal meine Amazon-Rezension hier rein kopiert, wenns recht ist:
Es handelt sich eigentlich um eines der spannendsten Themen, die im BT-Universum angesiedelt sind. Beschrieben wird, wie es zu Gründung der Clans kommt. Was aber völlig außer acht gelassen wird, welche gesellschaftlichen Umgestaltungen vorgenommen werden. Die atmospärische Dichte, die spätere Clanbücher beim Leser hervorrufen geht hier völlig verloren.
Zum einen glaubt man, dass es sich hier nur um wenige Menschen handelt, die im Exodus der Clans verhaftet sind. Wo ist denn das ganze Umfeld, wie reagieren die Menschen auf diesen Umwälzungsprozess. Was tut sich wirklich?
Statt dessen wird ÄUSSERST blumig und mit vielen Schachtelsätzen beschrieben, welchen depressiven und selbstzerstörerischen Gedanken die Hauptperson hinterherhängt.
Beispielsweise wird äußerst umfangreich erklärt, das die Hauptperson eine Kettenleiter zum Cockpit des Battlemechs hochsteigt, dabei strauchelt, was in ihm dabei vorgeht, das er dann mit der Backe an der Panzerung (Kristallstahl? was soll das sein?) des Mechs hängt und wiederum, was er sich dabei für Vorwürfe macht. Die gesamte Schreibweise ist dermaßen blumig und künstlich verkompliziert, angereichert mit endlosen hinterwäldlerischen Gefühlsduseleien, dass es einem wahrlich
schwerfällt sich auch nur wenig in die Story hineinzuversetzen.
Zum zweiten ist das Buch völlig zusammenhanglos geschrieben und nimmt Bezug auf Geschehnisse, die völlig fremd sind. Die Kapitel sind zum Teil so weit auseinandergezogen, dass auch nach reiflicher Überlegung kein Zusammenhang herstellbar ist.
Mein Hauptkritikpunkt sind dabei die ausschweifenden Gefühlsgeschichten. Noch ein Beispiel. Beschrieben wird, das die Hauptperson durch die Gegend läuft und er gar nicht merkt, dass Tau an seinen Schuhen hängenbleibt. Hier versucht der Author verzweifelt Atmospähre aufkommen zu lassen, was kläglich misslingt.
Und das bei einem der spannendsten Themen im BT-Universum: die Clangründung. Was hätte man daraus machen können?!?
Nach dem Buch bei dem es um einen Fehlsprung der Kuritaeinheiten geht, ist das meiner Meinung nach das zweitschlechteste Buch von einem sonst guten Author.
Außerdem ist das Buch extrem kurz mit ca. 245 Seiten. Spätere Bücher sind doppelt so dick.
Leider finde ich keinen positiven Ansatzpunkt für diesen Roman, daher das Minimum an Sternen: 1 Stern
Original von Harrmoon
Doch eins kapier ich nicht ganz... wie kann ich den Epilog des Buches verstehen?... Ich steig da nicht ganz hinter, zumal der erste Teil auch was länger her ist wo ich den gelesen habe...
Gruß
Jennifer diente als Agent Provocateurs in der Prinz Eugen Meuterei und war sozusagen von Nicholas in Anderys Bett gelegt worden, um seinen naiven Bruder zu manipulieren. Aber irgendwann wurde selbst ihm klar, dass sein Bruder und sie sich lieben.
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