Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Infanterie
Und mit der Infanterie fangen wir gleich mal mit etwas skurrielen an.
http://www.thegunzone.com/m1akb/762d15.jpg
Mehr Informationen hier! (http://www.thegunzone.com/m1akb.html)
Angelique McSolo
23.03.2004, 02:09
Das sieht aus, als hätte jemand das Magazin getroffen.
Und gesprengt...
Den mangelnden Blutflecken zur Folge war wohl grad keiner in der Nähe,
als die Knifte abgegangen ist. :D
Wie nah bin ich dran?
EDIT: hä? warum steht mein Post über Deinem?
Liegt das am neuen User Interface?
Hey, Mod-Kollegen (4+Sterne),
könnt Ihr das mal eben beheben?
(wenn ihr mal Zeit habt? Ist IMHaSO nicht sooo eilig...)
Und mir dann sagen, wo ich falsch lag und wie man sowas korrigiert?
THANX!!!
Wenn man Strikers Link folgt kann man lesen, was passierte, eine Patrone detonierte offensichtlich mit ungewöhnlicher Heftigkeit in der Kammer und sprengte die Waffe geradezu...
Unschönes Ding, der Schütze hatte auch ziemliches Glück und kam leicht verletzt davon...
Greetings,
Nyx
Colonel Sören
24.03.2004, 13:51
Orginal von Angel McSolo: Das sieht aus, als hätte jemand das Magazin getroffen.
Und gesprengt...
Den mangelnden Blutflecken zur Folge war wohl grad keiner in der Nähe,
als die Knifte abgegangen ist.
Wie nah bin ich dran?
EDIT: hä? warum steht mein Post über Deinem?
Liegt das am neuen User Interface?
Hey, Mod-Kollegen (4+Sterne),
könnt Ihr das mal eben beheben?
(wenn ihr mal Zeit habt? Ist IMHaSO nicht sooo eilig...)
Und mir dann sagen, wo ich falsch lag und wie man sowas korrigiert?
THANX!!!
Unten rechts gibts die Menüpunkte Brettstruktur und Baumstrukrur. Ich weiß jetzt auch nicht so genau, was was ist?! Musste einfach durchporbieren.
Das Forum ist noch anders Eingerichtet als die anderen. Wird noch gemacht ;)
"He then decided to try some of his hoarded German .308..."
Dass kommt davon, wenn ein Ami Munition, made by "Coalition of unwilling" benutzt :D
Oder gilt das Ganze als "Friendly Fire"? :rolleyes:
Original von Psycho
"He then decided to try some of his hoarded German .308..."
Dass kommt davon, wenn ein Ami Munition, made by "Coalition of unwilling" benutzt :D
Oder gilt das Ganze als "Friendly Fire"? :rolleyes:
Ich würde eher sagen, dass liegt an folgenden:
...that the ammunition was originally manufactured in Germany by the Manusaar-Diehl² factory in 1959.
Zeitpunkt des Unfalls lt. HP: 07.01.2001... :D
Greetings,
Nyx
Direktor Andreijew
24.03.2004, 14:57
Naja, laut seiner Aussage hat er aber bereits 1200 von diesen Kapseln während den letzten 20 Jahren verschossen... *schulterzuck*
Echt witzig ist der Infokasten am Rande, über Terrorristen welche Patronen mit C4 spicken sollen um "echten Patrioten" zu "schaden" *lol*
PreyPacer
24.03.2004, 14:59
Hi Nyx!
Leider nicht...
Laut einer Untersuchung durch ein entsprechendes Institut wurde festgestellt, das das Gewehr infolge Materialermüdung nicht mehr imstande war dem Detonationsdruck standzuhalten.
Immerhin hatte das Gewehr 3000+ Schuss hinter sich und wurde auch unter Gefechtsbedingungen benutzt, ist also nicht wie ein rohes Ei behandelt worden.
Die Munition war deutsche Wertarbeit! ;-)
Carpe Noctem!
Preypacer
Prey:
Gut, die Auswertung habe ich dann nicht mehr gelesen... ;)
Das erklärt es auch... und ich würde trotzdem im Zweifelsfall darauf verzichten 40 Jahre alte Munition zu verschießen... :P
Greetings,
Nyx
XDragoon
27.03.2004, 14:57
klar war die Muni deutsche Wertarbeit - es ist ja das GEWEHR geplatzt ^^ die Munition hat ja anscheinend gut funktioniert. Aber trotzdem ein ungutes Gefühl wenn man sieht, was da passieren kann vor allem für diejenigen unter uns die beispielsweise in der nächsten Zeit zum Bund gehen
Ich denke nicht, dass die Bundeswehr über so alte Munition verfügt, selbst wenn, so wird diese regelmässig von der Wehrtechnischen Dienststelle überprüft.
Dafür benutzen Jäger teilweise noch (Gut es wird immer seltener) die Mun aus dem 2.WK ;)
Was soll auch groß schlecht werden an der Mun?
Hightower
27.03.2004, 22:42
Beim Barras verwenden sie immer noch Krimsmrams aus dem zwoten WK.
MG 3 Verschlussstück mit Reichsadler z.B.
Gewehr 98/98 K für Präsentationsgeschichten der Wachbataillone.
Und das E-Messer-Stativ,das ich mir für mein computergesteuertes Teleskop umgebaut hab ist auch doppelt so alt wie ich.
So alte Muni würde ich persönlich nicht wirklich abfeuern wollen.
(habe mich auch bei der FN 8 und dem KK-Selbstlader meines Opa gescheut)
Aber es ist wohl echt ne Sache von lagerung und Pflege
Nach dem Thema den konnten wir nicht besser machen: :tongue: :D
Hightower
27.03.2004, 23:47
Der hat wenigstens nen echten Wehrmachtskarabiner.
Meiner ist auch bloß ein spanischer nachbau von 57.
Merkbar bloß am Stempel und dem geraden Kammerstengel
Original von Psycho
Ich denke nicht, dass die Bundeswehr über so alte Munition verfügt, selbst wenn, so wird diese regelmässig von der Wehrtechnischen Dienststelle überprüft.
Wenn du wüsstest! Besonders die Leuchtspurmunition gibt ziemlich schnell den Geist auf.
willhelm_tell
29.03.2004, 16:35
Original von Striker
Dafür benutzen Jäger teilweise noch (Gut es wird immer seltener) die Mun aus dem 2.WK ;)
Was soll auch groß schlecht werden an der Mun?
So ziemlich vieles.
Die verwendeten Chemikalien sind ja nun nicht zwangsläufig die stabilsten.
Steigendes Alter führt generell zu mehr Fehlzündungen, Schiesspulver kann auch Änderungen durchmachen (wie langsamer Zerfall, verklumpen, etc), die Zünder können errodieren und die Primärzündung nicht mehr auslösen und so weiter.
Bei normaler Gewehrmunition ist das ganze nicht so schlimm, man hat einfach mehr Störungen und Schiessversager, man riegelt und schiesst weiter, bei Sprengmunition wie Handgranaten ist das aber schon etwas nerviger. Denn jedesmal 15 Minuten warten bis man einen Blindgänger beseitigen kann ist nervtötend und absolutes Gift für das Arbeitsprogramm.
Zumindest in der Schweiz wird Sprengmunition nach einiger Zeit entsorgt und nicht mehr verwendet.
OK, Handgranaten. Die aus dem 2.WK funktionieren eh kaum noch.
Aber zu etwas neuen.
1. Preisfrage, (zu Gewinnen gibt es ein Lob :) )
Wer oder was ist das? :D
http://us.news2.yimg.com/us.yimg.com/p/afp/20040316/capt.sge.tjw80.160304103208.photo00.default-269x384.jpg
Und noch ein paar schöne Bilder:
http://hawker.smugmug.com/photos/1810601-M.jpg
http://hawker.smugmug.com/photos/1811491-S.jpg
http://hawker.smugmug.com/photos/1811494-L.jpg
http://hawker.smugmug.com/photos/1811496-M.jpg
Hightower
02.04.2004, 19:03
Oh mann der Typ auf dem 2. Pic heisst auch noch Derrick.
"Harry,hol schon mal den Panzer!"
Nummer 1 ist ein Amerikaner mit einer gescheiten Waffe... :D
Die anderen sind Airforce-Soldaten die sich natürlich gleich die Lächerlichkeiten aus Sadams Palästen geschnappt haben... ;)
Greetings,
Nyx
@ Nyx
1. Nein! Du bist verwarrnt ;)
2. Ja
das ist der BUTLER vom general, darum auch die handschuhe.....:)
Original von Boecky
das ist der BUTLER vom general, darum auch die handschuhe.....:)
Ja aber welches Land.
Kleiner Tipp: Na wer verwendet noch alles das G36?
Ach ja, die Aufnahme ist im Irak ;)
Klare kiste: das ist nen POLE!!! da herrscht noch zucht und ordnung, darum auch handschuhe, damit der garnix erst dreckig macht!!!
*g* erklaert auch, wie der mann zu die waffe kommt, gelle???
Spanien?
Zumindest tragen die AFAIR auch US-Flecktarn im Irak...
Greetings,
Nyx
Boeckys Erklärung ist echt gut aber Nyx hat Recht.
Ein Spanier im Irak, die haben das G36 und USA Flecktarn.
Also: Guter Nyx :) <- Das Lob dein Preis ;)
Original von Striker
Boeckys Erklärung ist echt gut aber Nyx hat Recht.
Ein Spanier im Irak, die haben das G36 und USA Flecktarn.
Also: Guter Nyx :) <- Das Lob dein Preis ;)
*bis.über.beide.ohren.grins'*
"Wuff!"
Greetings,
Nyx
(Hat das Tagesschau sehen doch mal wieder was gebracht... ;) )
Nikolei Lenin
03.04.2004, 17:37
Toll, da guckt man mal nen tag nicht rein und schon verpasst man das Quiz. X( :D
Ich hätts auch gewußt.
Mal sehn wie lange man noch Bilder von Spaniern im Irak machen kann. :D
menno....haette der soldat ohne waffe da gestanden haette ich ihn auch als spanier erkannt *g*. ....spanischer butler...hmmm...hat was, obwohl ihm irgendwie die rote schaerpe fehlt, findet ihr nicht???
Chinesische Spezial Forces:
http://www.anyboard.net/gov/mil/anyboard/uploads/ChengduMR2004_3_21_39326.jpg
http://www.anyboard.net/gov/mil/anyboard/uploads/ChengduMR2004_3_21_39327.jpg
Die wissen wie man gut lebt, man achte auf die vercromten Felgen des Jeeps :D
Das Fundstück der Woche:
G3 vs G36
Nun zu mir:
Bin beim Bund und habe mit beiden Waffen geschossen!
Ich erstarre vor Ehrfurcht, wenns so anfängt weiß man ja meist was kommt
G36
Vorteile:
-geringeres Gewicht
-größerer Munitionsvorrat (30 Patronen pro Magazin)
-sehr schnelles zerlegen bzw. zusammensetzen möglich, aufgrund -einfacher Bauweise
-sehr geringer Rückstoß, wodurch man enorme Vorteile im Nahkampf hat (z.B. Häuserkampf), da man so schneller und sicherer mehrere Einzelschüsse abgeben kann
-gut kontrollierbarer Feuerstoß
-> neue Visiereinrichtungen
1.) Reflexvisier ("roter Lichtpunkt")
-ermöglicht sehr raschen gezielten Schnellschuss
- REflexvisier (man hat beide Augen offen! ermöglicht bessere Gefechtsfeldbeobachtung und schnellere Erfassung neuer Ziele
2.) optisches Visier (3x Zoom)
Hat ZIelmarken bis 800m, wobei die maximale Kampfentfernung eines G36 bei 500m liegt
Begründung:
- BEkämpfung von Zielen um bzw. ab 500m macht keinen Sinn - lediglich Mun-Verschwendung
=> Vernichtung des Feindes unwahrscheinlich, dafür aber Aufklärung durch den Feind
Folge: Feind umgeht Gebiet weiträumig bzw. zieht sich zurück/holt Verstärkung
- Dazu ist anzumerken, dass ein Feurgefecht bei ca. 20 bis 200m stattfindent. Daher ist z.B. auch das Reflexvisier (Kollimatorvisier) bis 200m treffgenau!
Feuergefechte z.B. in Afghanistan zwischen Einheiten der Bw und "zielen" fanden schon bei einer Entfernung von 25 Metern statt, was also eine Reichweite eines Gewehrs von 600m unsinnig macht. Außerdem zeigt dies erneut den Vorteil des G36 (man beachte den geringen Rückstoss und das Reflexvisier)
Dadurch ist man im Nahkampf im Vorteil!
Ein GEfecht wird niemals in einer größeren Distanz als 300m stattfinden, das ist Fakt!
Ja, so ist das, der Feind nähert sich IMMER, und fängt dann erst pünktlich bei 300m mit Schiessen an ..alles andere wär ja gemein.
ZUDEM ist anzumerken, dass die Reichweite einer PAtrone des NATO Kalibers 5,56x45 bei 3560 Metern liegt. Innerhalb dieser Reichweite ist eine Verletzung noch möglich, jedoch unwahrscheinlich!
G3 hat zwar das bessere Kaliber (bzgl. Durchschlagskraft), jedoch ist das G36 das bessere Sturmgewehr (schnellere Zielerfassung/Schnellschuss, Standardmäßig Zielfernrohr, größeres Magazin (30 PAtronen statt 20 wie beim G3), einfache Bauweise (Erleichterung beim Reinigen/Beseitigen von STörungen)
Zum THema Rückstoß.....
In einem normalen Feuergefecht bekämpft man Ziele bis zu einer Entfernung von ca . 250 Metern, wobei dies schon sehr ungewähnlich ist. Das G36 hat einen sehr geringen Rückstoß , wodurch man also viele gezielte Einzelschüsse abgeben kann. Beim G3 kann man dies aufgrund des sehr starken Rückstosses nicht! Zumindest sind diese ungezielt, was noch durch die Visiereinrichtung (Kimme/Korn) stark erschwert wird....
Wer mir also sagen möchte, dass ein G36 schlechter ist als ein G3, den halte ich einfach nur für amüsant!
Achja, zu dem Punkt "Hinter einem Baum verschanzen...da kommt eine 5,56er nicht durch" sage ich nur, dass es das G36 mit Granatwerfer Kal 20mm gibt! Da kann auch das G3 mit 7,62x51 nicht mithalten!
UPDATE/Ergänzung:
Aus erster Hand habe ich die Informatione, dass es Pläne gibt das G36 auf 7,62x51 mm umzurüsten, was mühelos machbar ist.
Die Bundeswehr hat sich so auch entschieden und führt schon seit langem derartige Tests durch.
Das Problem sind leider nur gewissen NATO-Abkommen (jaja leider...), die die Nutzung von 7,62er Mun verbieten. Folglich verstößt man also gegen diese, wenn man wieder auf 7,62 umrüstet
Zudem gibt es noch das PRoblem, dass man noch nicht! in der LAge ist die 7,62x51er Mun in Verbindung mit einem Gasdrucklader (so wie das G36 jetzt ist) zu verwenden. Man arbeitet jedoch daran und macht gute fortschritte!!!!
Verzeiht mir bitte, wenn ich keine Quellen nenne, aber das ist mir nicht möglich, da ich das aus internen KReisen habe.
:D :tongue: :D
Gefunden bei: http://soldner.jowood.com/forum/showthread.php?s=&threadid=4992&perpage=20&pagenumber=2
(Aber nicht von mir gefunden ;)
Dick ist was einfach geil ist und blau der Kommentar eines Freundes ;)
Nikolei Lenin
09.04.2004, 00:48
Na was haben wir denn da, noch jemand der auf whq surft. :D
http://www.moviebadgirls.com/userimage5/femalesoldier2.jpg
Schön ;)
mr-grudenko
11.04.2004, 09:57
Oh Gott, die Spanier lassen Frauen in ihre Armee? Sind die alle Memmen geworden? Was kommt als nächstes? Weibliche Torreros ... ähm ... tja ... hüstel ... :D ;)
Sehr nettes Bild. Meiner Mutter wäre wahrscheinlich auch der Mund offen gestanden, sie konnte sich nicht mal an weibliche Nachrichtensprecher gewöhnen :)
willhelm_tell
11.04.2004, 10:54
Wenn man bedenkt, dass Spanien den Mindest IQ für freiwillige Rekruten von 80 auf 75 :rolleyes: senken musste, um genung Personal rekrutieren zu können, sind die jawohl froh über jede Frau die sich meldet.
Und erst noch so süsse Frauen ....... ;)
Original von mr-grudenko
Oh Gott, die Spanier lassen Frauen in ihre Armee? Sind die alle Memmen geworden? Was kommt als nächstes? Weibliche Torreros ... ähm ... tja ... hüstel ... :D ;)
Zumindest weibliche Toreros gibt es seit den 70er Jahren... :D
Greetings,
Nyx
Naja, ich glaube die männlichen Spanier werden eher fluchen... :D Unbewaffnet sind spanische Frauen ja schon gefährlich, aber mit G36 wird echt kritisch...
Übrigens: Kleiner Stapel Lesestoff:
http://www.globalsecurity.org/military/library/policy/army/fm/index.html
ich glaube die Army Field Manuals zeigen deutlich wo der Unterschied zwischen einer organisierten Armee und den USA steht... Kann sich jemand eine komplexe Abhandlung über Jettriebwerkstheorie in einem Armeehandbuch vorstellen?
DrachenfeldeOberburg
12.04.2004, 02:42
Also der erste Soldat ist bestimmt in Afghanistan und hat die deutschen Truppen beklaut...
nee mal Spass beiseite... ich habe mal gehört, daß die Amerikaner mal einen Schwung G36 Gewehre eingekauft haben um die mal an Ihren Jungs zu testen.... meiner Meinung nach Perlen vor die Säue aber was will man machen...
die anderen Bilder: Die ham vermutlich im Irak die WaKa von irgendnem Scheich geplündert... die lassen doch alles vergolden *ggg*
Noch mal zu der Mun: Als zu der Handwaffenmunition kann ich nicht viel sagen, die war bei uns eigentlich immer TipTop, es wurde nur immer gesagt, daß die weg musste, weil die bald abläuft...
Allerdings habe ich bei der Munition für den SpPz Luchs (20mm) festgestellt, daß die ganz schon schlecht sein kann, da die Mun, wenn zu lange gelagert sich kaputtliegt... das führt dann zu vielen Mun bedingten Störungen, die kleine Hauptmännchen zur Weißglut bringen *g* eigentlich ist nur noch nasse üb-Mun schlimmer.... aber das ist eine andere Geschichte :)
EDIT:: Hossa, hab ich doch direkt übersehen, daß es schon ne 2. Seite gibt... naja dann hab ich halt falsch gelegen..
Das mit der Umrüstung auf 7,62 für G36 ist doch ein Aprilscherz oder?`
Ich hab beim Gefechtschießen mit dem G36 auch auf 250m noch mit Reflexpunkt geschossen... das geht nach meinem Dafürhalten noch ganz gut...*g* auf 600m ein einzelnes Ziel (in diesem Falle Klappfallscheibe, natürlich nicht so repräsentativ) noch gut bekämpfen können, hat allerding etwas an Zielen erfordert...
Es war mir leider nicht vergönnt mit dem G3 zu schießen, aber allein vom Gewicht und von der allgemeinen Handhabung her fand ich das G36 besser...
Naja, ich habe nur mit dem G3 geschossen und am Ende mal das G36 in der Handhalten können...Bei den G3 fühlt man sich irgendwie wohler... was so viel wiegt und so in die Schulter hämmert kann nur gut sein. Nebenbei kann man mit dem G36 nicht mehr durch 20 cm Lehm/Stroh-Wände durchschießen, im Hindukusch sicherlich ein großer Nachteil.... :D
aber das Zielsystem vom G36 finde ich nur geil, wenn man erstmal gelernt hat, mit beiden Augen zu zielen sollte man keine Probleme mehr haben. Schade das es das nicht fürs G3 gibt... Gasdrucklader + Reflexoptik und trotzdem noch ein ordentliches Kaliber...
Wumpe das G3 mal Kräftig über die Birne zieh!!
Was soll das sein ein Gasdrucklader???????????????????
Das G3 ist ein rollenverzögerter Rückstosslader.
DrachenfeldeOberburg
13.04.2004, 00:14
Original von Urwumpe
Naja, ich habe nur mit dem G3 geschossen und am Ende mal das G36 in der Handhalten können...Bei den G3 fühlt man sich irgendwie wohler... was so viel wiegt und so in die Schulter hämmert kann nur gut sein. Nebenbei kann man mit dem G36 nicht mehr durch 20 cm Lehm/Stroh-Wände durchschießen, im Hindukusch sicherlich ein großer Nachteil.... :D
aber das Zielsystem vom G36 finde ich nur geil, wenn man erstmal gelernt hat, mit beiden Augen zu zielen sollte man keine Probleme mehr haben. Schade das es das nicht fürs G3 gibt... Gasdrucklader + Reflexoptik und trotzdem noch ein ordentliches Kaliber...
Also ich habe von Beschusstests gehört, bei dem sich das G36 auch ganz gut geschlagen hat... und durch die oben genannten Wände kommt das auch noch locker durch... die G36 Mun fetzt nicht so sehr wie die 7,62... macht dafür sauberere Löcher...
Coldstone
13.04.2004, 00:43
Naja, von der Schadenswirkung nehmen sich 5.56 und 7.62 Munition nicht viel.
7,62 Mun reisst grössere Löcher, 5,56 Mun splitter im Körper und macht fast genausoviel Schaden. Aber das ist ne andere Diskussion und gehört wohl nicht ganz hierher. Fakt ist, 7.62 hat den grösseren Durchschlag(ich habe mir sagen lassen mit dem G3 kann man durch den Marder oder Bradley schiessen).
Original von Coldstone
(ich habe mir sagen lassen mit dem G3 kann man durch den Marder oder Bradley schiessen).
Wenn du 50´000 mal exakt auf die Gleiche Stelle schießt?
Irgendwann ja, aber das gehört statistisch gesehen unter die Kategorie unmöglich ;)
Nikolei Lenin
13.04.2004, 01:39
Na ja, wenns dumm kommt hat man ja nen MG3 dabei, daß sollte auch mit dem Barträger hinter der Lehmhütte aufräumen. :D
Original von Coldstone
Naja, von der Schadenswirkung nehmen sich 5.56 und 7.62 Munition nicht viel.
7,62 Mun reisst grössere Löcher, 5,56 Mun splitter im Körper und macht fast genausoviel Schaden.
Da die Standart-NATO-Vollmantelmunition für 7,62mm und 5,56mm prinzipiell ein und dieselbe ist (bis auf das Kaliber) täte mich das sehr wundern.
Greetings,
Nyx
willhelm_tell
13.04.2004, 11:19
Naja, ich habe nur mit dem G3 geschossen und am Ende mal das G36 in der Handhalten können...Bei den G3 fühlt man sich irgendwie wohler... was so viel wiegt und so in die Schulter hämmert kann nur gut sein. Nebenbei kann man mit dem G36 nicht mehr durch 20 cm Lehm/Stroh-Wände durchschießen, im Hindukusch sicherlich ein großer Nachteil....
20 cm Lehm soll ein Problem sein?
Bei einer Mündungsgeschwindigkeit von über 900 m/s kann man alles unter 80 cm Holz oder 1m gestampfte Erde vergessen. Hat dann gleich viel Schutzwirkung wie 20 cm Lehm, oder ein Blatt Papier .....
7,62 Mun reisst grössere Löcher, 5,56 Mun splitter im Körper und macht fast genausoviel Schaden. Aber das ist ne andere Diskussion und gehört wohl nicht ganz hierher. Fakt ist, 7.62 hat den grösseren Durchschlag(ich habe mir sagen lassen mit dem G3 kann man durch den Marder oder Bradley schiessen).
Munition die splittert? Wäre mal was neues und ausserdem nach der Haager Landkriegsordnung illegal. Denn da wird Munition die im Körper trudelt oder sich auflösst spezifisch verboten.
Original von Coldstone
(ich habe mir sagen lassen mit dem G3 kann man durch den Marder oder Bradley schiessen).
Wenn du 50´000 mal exakt auf die Gleiche Stelle schießt?
Irgendwann ja, aber das gehört statistisch gesehen unter die Kategorie unmöglich
Na vielleicht beim Bradley nicht, aber bei einem normalen M113 funktioniert das ganze wunderbar.
Braucht wer noch einen fahrbahren Sarg?
Wobei der "Elefantenrollschuh" von M113 ja auch AFAIR nicht umsonst schon nicht mehr als Panzer im engeren Sinne, sondern nur noch als gepanzertes Fahrzeug geführt wird.
(Und zumindest in der veralteten BW-Version nur noch als Mörserträger, Sani-Kiste o.ä. genutzt wird)
Greetings,
Nyx
Welchen M113??
Den M113 A3 und A4 durchlöcherst du nicht mit nem G3 den A1 und A2 vielleicht ja.
Bzw. ja den M113 kann man schon mit nem G3 durchlöchern, aber den M113 gibt es seit Vietnam nicht mehr :D
Ab da war es schon der A1 ;)
Direktor Andreijew
13.04.2004, 13:23
Also M113 gibts noch wie Sand am Meer, in den unterschiedlichsten Variationen.
Um da durchzuschiessen brauchts nichtmal die 7.62er eines G3. Unsere 5.56er haben gereicht. Nur die KaWest-Versionen des M113 konnten solche Geschosse aufhalten. Mit viel Glück gingen die aber auch noch da durch.
Der A3 hat 14,5 mm Panzerung
der A4 sogar 30 mm Panzerung
Original von Coldstone
Naja, von der Schadenswirkung nehmen sich 5.56 und 7.62 Munition nicht viel.
7,62 Mun reisst grössere Löcher, 5,56 Mun splitter im Körper und macht fast genausoviel Schaden. Aber das ist ne andere Diskussion und gehört wohl nicht ganz hierher. Fakt ist, 7.62 hat den grösseren Durchschlag(ich habe mir sagen lassen mit dem G3 kann man durch den Marder oder Bradley schiessen).
Falsch Herum...aber sonst nicht weitweg. Das 7.62mm hinterlässt durch die höhere Geschossmasse eher glatte durchschüsse, selbst durch einige Knochen, wohingegen das 5.52 mm zum trudeln neigt nach dem Aufprall und dabei Weichteilen sogar größere Letzungen verursacht als 7.62mm. Bei beschuß auf ballistische Seife sind beide geschosse übrigens sehr ähnlich von der Wirkung, erst wenn man Kleidung dazu packt wird der Unterschied zwischen beiden Sichtbar. Das /.62 reißt mehr Kleidung mit sich, und verunreinigt damit die Wunde stärker, das 5.52 hingegen zerfetzt durch das Trudeln mehr Gewebe. Ich denke wir können uns jedesmal drauf einigen das es einem gewaltig den Tag verderben kann, von sowas getroffen zu werden.
Die Haager Landkriegsordnung ist eher Richtlinie als Verbindend....sonst wäre Bagdad nur halb so groß wie heute (Plünderer gehören sofort erschossen, laut HLO).
Das G3 konnte zumindest von der Seite bei den A1 Mardern eindringen, bei den neueren ist der Bereich durch die Ausrüstungskästen und bessere Innenausstattung besser geschützt. Der Bradley ist mit Aluminium gepanzert, da kann man mit dem G3 schon an einigen Stellen durchschießen, aber ich glaube wer so gut zielen kann, das man dabei auch Schaden macht, der feuert auch durch das Ziel-Teleskop den Richtschützen ins Auge...
http://www-public.tu-bs.de:8080/~y0021684/MarsMBT_VesselCam1.jpg
Was Studenten machen, wenn sie einen Klausurkoller kriegen...
Wobei das 5.52 erst beim Aufschlag zum trudeln kommt. Nicht schon im Flug. Sonst wären die Reichweiten bei 70 Meter ;)
willhelm_tell
13.04.2004, 23:33
Beim Aufschlag gleich trudeln?
Na dann gute Nacht, bei der Energie einer 5.56 Kartusche sieht das Opfer nicht mehr sehr menschlich aus sondern eher nach einer Lehrlingsprüfiung eines Metzgers aus. Zumindest der Trichter hinter dem Einschussloch. Der hat dann nämlich einen gehörigen Öffnungswinkel. Seit Ihr euch mit der Geschichte sicher?
Bei der Schweizer 5.56 beginnt das Geschoss erst nach einer gewissen Strecke an zu torkeln, daher sind Armdurchschüsse zum Beispiel nicht so ernst. Wird das Geschoss aber abgelenkt und fliegt vertikal durch den Körper und befindet sich dadurch länger im Körper ..., mein Gott, kann ich nur sagen.
Ausserdem wäre dann wieder (diesmal aber mit einigen juristischen Windungen) eine Verletzung der Hager Landkriegsordnung gegeben.
Hager Landkriegsordnung (http://www.yale.edu/lawweb/avalon/lawofwar/lawwar.htm)
Übrigens hinterläßt das 7.62mm des G3 eine üble Austrittswunde. Ich hatte mal den Fall das einer Angschossen wurde. Am Oberschenkel. Faust groß und ich sah zum erstenmal die einzelnen Muskelfaser ;)
Nikolei Lenin
14.04.2004, 00:17
Man muß ja eigentlich nicht so sehr gut Zielen können, sondern bei nem ordentlich Feuerüberfall nur genug Blei ins Ziel bringen. Wenn ich schon mit Handwaffen auf Bradley ballere, dann schick ich doch nicht nur Schütze Arsch los. :D
willhelm_tell
14.04.2004, 01:09
Sondern nach möglichkeit noch ein Binom mit einer Panzerfaust, dass den SchüPa möglichst erwischt bevor die Infanterie abgessen ist.
Aber ein Bradley oder ist auch nie allein, zu Fahrzeuge haben die unangenehme Eigenschaft immer im Rudel aufzutauchen, was die Bekämpfung doch schwierig gestalten kann.
Original von willhelm_tell
Sondern nach möglichkeit noch ein Binom mit einer Panzerfaust, dass den SchüPa möglichst erwischt bevor die Infanterie abgessen ist.
Aber ein Bradley oder ist auch nie allein, zu Fahrzeuge haben die unangenehme Eigenschaft immer im Rudel aufzutauchen, was die Bekämpfung doch schwierig gestalten kann.
Das mit den Rudeln würde ich so heute nicht mehr sehen wollen, ich glaube nicht, dass jeder Konvoi von einem Battaillion Grenis mit SchüPas bewacht wird. Insofern ist das Szenario Feuerüberfall durchaus realistisch.
willhelm_tell
14.04.2004, 10:49
Bei einem Konvoi würde ich eher einen Zug denn eine einzelne Gruppe als Begleitschutz ansetzen, schliesslich gilt der Spruch "Ein Mann ist kein Mann", sprich zwei Fahrzeuge sind sicherheit (und sei es auch nur um zu Funken), ein Fahrzeuge sind ein Ziel.
Japp... weniger als zwei Schützenpanzer und ein paar Humwees oder ähnliche Geländewagen wäre Selbstmord.
Sobald man sich außerhalb einer organisierten Einheit bewegt wind man viel verletzlicher. Das gilt für den einzelnen Soldaten ebenso wie für das einzelne Fahrzeug.
Greetings,
Nyx
Prinzipiell gilt heute immer noch: Züge und Halbzüge.
Also: vielleicht hast Du Glück und Du triffst nur auf zwei Bradleys...600m weiter fahren die anderen beiden herum, 2 km weiter der Rest der Kompanie....
Wenn die Amis bei der Iraqinvasion nicht nur an den geldbeutel gedacht hätten, wäre in der Nähe der Bradleys auch noch eine MLRS-Artilleriestellung und eine Gruppe Helis...Damit kann man sich anlegen, sollte man aber nicht....Aber so wie es aussieht kennen die Amis ihre eigenen FMs nicht mehr...
Beim Bradly gibt es nichts mehr unter 4. Da die am arbeiten sind, daß die ihre Gefechtscomputer koppeln, wie in BT beim C3.
Vorallem für Flugabwehr. Und da brauchen sie mind. 4.
Und die Erfahrung zeigt, daß es meist weit mehr als 4 sind bei den Amis.
Und einen Bradley mit einem Sturmgewehr ausschalten zukönnen halt ich für ein Gerücht. Und vorallem nicht der Bradley da der ja ein Kampfschützenpanzer ist.
So mal was gefunden.
http://fas.org/man/dod-101/sys/land/762.htm
http://fas.org/man/dod-101/sys/land/m993.htm
Der M113 hat schon über 12mm Panzerung mit 14,5
DrachenfeldeOberburg
15.04.2004, 01:11
Wo ein grünes Auto ist, da ist auch meist noch ein zweites.
So habe ich es mal beim Bund gelernt. Natürlich sollte man bedenken, daß das in anderen Truppengattungen nur ein Halbzug ist da bestimmt irgendwo noch 2 rumkurven... :)
Bradleys sind Schmutz...
M113 darf bei der BW nur noch durch speziell trainierte Fahrer gefahren werden, weil die Teile sau-gefährlich sind. Die Ari hat ihre schon entsorgt und wartet jetzt auf neue FAhrzeuge (z.B. Fennek). Solange heizen die in Füchsen durch die Gegend.... hehe...
Der neue SPz für die BW wird ganz nett... heißt zwar komisch, aber sieht gut aus...
1. Warum ist der Bradley Schmutz? Die BW würde sich die Finger lecken, hätten sie so einen Schützpanzer. Der Marder ist dagegen kein Vergleich.
2. Komisch das die Ari im Dezember erst weitere M113 aus der Schweiz gekauft hat? Nachzulesen im Y.Punk Magazin ;)
Der Bradley hat nur bessere Elektronik (bekommen), aber sonst willst Du als Marder-Fahrer nicht mit dem Bradleymenschen tauschen.
Das was der Marder als Panzerung trägt, hat auch der Bradley. Nicht mehr, eher weniger. Dafür ist die Panzerung des Marders aus Stahl (irgendwo müssen die 35 Tonnen ja her kommen) der Bradley aus Aluminium.
Ansonsten: Bradley trägt 23 mm Geschütz, Marder 20mm geschütz...den Unterschied merkst Du im Gefecht nicht. Bradley trägt TOW, Marder trägt (noch) Milan...bei beiden solltest Du nicht blinzeln. Beim Marder weiß ich das er die neue europäische Panzerabwehrrakete bekommen soll, die auch der Tiger im Moment trägt. Die Amis haben in der Gewichtsklasse nur die Hellfire, aber der ist nicht wirklich Panzertauglich (es gibt einige experimentelle Hellfireträger, aber die Handhabung ist nicht wirklich Panzer tauglich solide). Die Elektronik der Marder wird wohl erst beim Nachfolger aufgerüstet werden...Schade drum.
Also *tief durchschnauf*
1. Der Bradley hat ne 25mm Kanone, was man schon merkt - höhere Durchschlagskraft als das uralte Teil vom Marder.
2. ein doppel TWO System, kann immer 2 Tows gleichzeitig abfeuer und vorallem muß keiner das Ding im Freie bedienen. Oder funktioniert die von Marder schon elektronisch?
3. Der Bradley hat mehr Panzerung als der Marder. Und soviel schlechter ist Aluminum garnicht.
Warum beschweren sich die Deustchen immer darüber, daß der Marder uralt ist und sie einen Neuen Schützenpanzer wollen?
Und bessere Zielerfassungen etc, halte ich schon für sehr Kampfwert steigernd ;)
Original von Striker
Also *tief durchschnauf*
1. Der Bradley hat ne 25mm Kanone, was man schon merkt - höhere Durchschlagskraft als das uralte Teil vom Marder.
Also im Bradley-FM ist es eine 23mm Kanone...oder hab ich da was falsches Gelesen? nee, stimmt 25mm.
Original von Striker
2. ein doppel TWO System, kann immer 2 Tows gleichzeitig abfeuer und vorallem muß keiner das Ding im Freie bedienen. Oder funktioniert die von Marder schon elektronisch?
Die vom Marder kannst Du auch von innen abfeuern, nur das Nachladen geht nicht automatisch. Ist beim Bradley aber genauso...übrigens kannst Du nur eine TOW gleichzeitig abfeuern. Schaumal auf den Bauplan und das Lenksystem ;) Drahtgelenkte Raketen...
Original von Striker
3. Der Bradley hat mehr Panzerung als der Marder. Warum beschweren sich die Deustchen immer darüber, daß der Marder uralt ist und sie einen Neuen Schützenpanzer wollen?
Vielleicht weil der Marder einfach nur Uralt ist... Er ist schwer, träge, die Elektronik asbachuralt... Der Bradley trägt nicht mehr Panzerung. Der Bradley wurde gebaut um mit dem Abramspanzer mithalten zu können, auch die Elektronik ist generation Abrams. Aber Gezielt wird auch beim Bradley von Hand, es gibt keine Feuerleitsysteme wie beim Abrams (kosten!). (Steht im entsprechenden FM). Marder und Bradley haben die selbe PS Zahl, der Bradley wiegt aber 50000 lbs, also grob 22500 kg, der Marder 35000 kg.
Die 25mm Kanone des Bradley schafft 200 Schuß pro Minute (laut FAS.org), die 20mm Kanone des Marder 1000 Schuß pro Minute (ich glaube aber das es etwas niedriger ist).
Ich kann nur für den Marder sprechen, da ich mich mit dem Bradley nicht wirklich beschäftigt habe...
Die Bewaffnung des Marder ist für seine Aufgabe durchaus angemessen. Die 20mm BMK ist ein erprobtes Spielzeug (findet u.a. auch auf dem Luchs und in einer Wiesel-Variante Anwendung), zuverlässig, präzise und zum Deckungsfeuerschießen gegen alles unterhalb eines ausgewachsenen Panzers (wofür weder die BMK, noch der Marder an sich da sind) ziemlich wirkungsvoll. Das Milan kann leider nur von außen nachgeladen werden, ist aber an sich als Drohung gegen Panzer oder zum Bunkerbeschuss ziemlich gut (auch ein MBT riskiert es nicht von einem Rudel Milan getroffen zu werden, das mach nämlich auch einem State-of-the-Art MBT mächtig Aua bis kaputt). Weiterer Pluspunkt: Das Milan kann mit ein paar Handgriffen abmomtiert und von der Infanteriegruppe mitgeführt werden wenn der Marder sich zurückzieht oder nicht mehr kampfbereit ist...
Die Panzerung ist nicht berauschend, liegt aber im Rahmen des üblichen, lediglich die Elektronik ist hoffnungslos veraltet und die Wanne ist untermotorisiert.
Greetings,
Nyx
(1 Jahr Panzergrenadier... wenn auch mit eigenem Lkw... :P)
Was für den Bradley spricht. Der Kommandant hat 360° Sichtfeld, hat der im Marder nicht.
Zur Zielerfassung:
The upgrade includes the Improved Bradley Acquisition System (IBAS) for the TOW missile from DRS Technologies and Commander's Independent Thermal Viewer (CITV), from Raytheon which use second generation thermal imagers derived from the US Army’s Horizontal Technology Initiative (HTI). The imagers are based on a 480 x 4 scanning infrared focal plane array. The IBAS also has day TV and direct view optics, automatic dual target tracking, eyesafe laser rangefinder and two-axis stabilised head mirror. The thermal imaging DRS Technologies Driver's Vision Enhancer (DVE), AN\VAS-5, uses a 320 x 240 uncooled ferroelectric scanning array. A combat identification system is being installed. The electronics system includes a databus with central processors and digital information displays for commander, driver and squad leader.
Im übrigen, der Bradly der derzeit im Einsatz ist ist nicht der M2A2 sondern der M3A3. ;)
Die 25 mm Kanone des Bradley verballert HE und AP
Und hat 500 Schuß pro Minute im Bradley.
Der Bradley hat auch nicht nur Alu Panzerung sondern Alu und Stahl
Weiters später, Junior will esssen ;)
Aber:
http://www.army-technology.com/
http://www.fas.org/man/dod-101/sys/land/index.html
EDIT:
Aber nochmal zurück zur Ausgangssituation. Bisher sagt jeder, der sich wirklich mit Panzer auskennt. Egal ob Deutsch oder Ami. Man kann nichtmal den M113 mit dem G3 in irgendeiner Art und Weise durschießen. Eines der hartnäckigsten Gerüchte beim Bund ;)
MechDrek
15.04.2004, 15:51
Ich habe eh´ den Eindruck, daß beim Bund viel erzählt wird, wenn der Tag lange ist. Kein Wunder bei der überproportional hohen Zahl an Hirnhavaristen die vor allem bei den Ausbildern rumläuft. Als Abiturient ist man in einer echten Märtyrerrolle, weil v.a. bei den Pionieren/Grenadieren und anderen Spezies so viell Müll erzählt wird, daß man sich fast schon die Zunge abbeissen muß, um nicht dauernd zu widersprechen. Da wundert man sich auch nicht, wenn man liest, daß ein Ausbilder sich selbst und sein Klassenzimmer mit einer Granate in die Luft sprengt :(
Neben dem Bradley/Marder/Fuchs knackenden G3 ist ja auch das G11 sehr beliebt, das angeblich "verboten" wurde, weil schon ein Streifschuß den Gegner töten kann ...
Zum Glück hatte ich nur mit den Typen vom MGFA zu tun. Die müssen Offiziere sein und - wichtiger - einen akademischen Grad errungen haben. Damit sind Hohlroller eigentlich ausgeschlossen und die Zeit war echt genial.
Striker: (Bradley)Die Elektronik..... ;) Das wird wirklich höchste Zeit...aber mit einer 360° Sicht muss man auch umgehen können...
Aber ich würde mich nicht drauf verlassen das man einen M113 nicht mit 7.62 mm durchschießen kann. Der M113 hat nur Splitterschutz, keinen Direktfeuerschutz (was ja auch nicht sein Sinn ist). Die Seitenpanzerung eines M113 ist wirklich hauchdünn. Natürlich geht ein G3-Geschoss nicht vorne rein und hinten wieder raus. Aber es reicht ja schon wenn ein M113 von der Seite erwischt wird...was da im Inneren herumflippern kann ist schlimmer als jeder durchschuß... 10mm Stahl soll ein G3 auf 200m schaffen können...oder 17mm Aluminium. Natürlich sollte dann der Winkel nicht zu hoch sein ...
Ob bei den Grennis viel Müll erzählt wird, darauf würde ich mich nicht immer verlassen...
Punkt 1: Wer Grennis gleich für blöd erklärt sollte einen kleinen Reality Check machen. So blöd sind die meisten Leute da nicht. Natürlich schlagen da einige Spinner immer dem Fass den Boden aus...aber wo gibt es die nicht?
Punkt 2: Wer Grenni ist verlässt sich darauf das die Dinge der Ausbildung auch funktionieren - und glaub mir: In der typischen Grenni AGA lernt man schon Dinge die jeden Terroristen blaß vor Neid werden lassen.
Punkt 3: Den größten Seemannsgarn gibt es bei der Luftwaffe...
"Alle Soldaten riechen nach Wasser, die vom Heer nach Grundwasser, die von der Marine nach Seewasser und die von der Luftwaffe nach Rasierwasser."
1. Ich will hie rnicht, daß es hier eine Diskussion gibt, wer ist der beste Panzer!!
2. Die Rundumsicht ist Optisch :D Die hat der Marder schon mal nicht, der kann nur nach vorne schauen. Und klar, he wir reden von der Technik, nicht vom Personal. Amis sind doof ;) da brauchen wir nicht reden :P
3. NEIN!!!!!!!!!!!!! Der M113 hat keinen Splitterschutz das ist ein Schutz gegen Handwaffen. Und genau das ist auch Sinnvoll. Splitterschutz hat vielleicht ein Jeep.
Der M113 hat an der Seite 14,5 mm Alu Panzerung an Problemstellen bis zu 40 mm.
Und nein, das kann man mit keinem G3 durchlöchern. Das geht bis 10mm Panzerstahl und 12mm Alupanzerung.
Wir brauchen auch nicht daraüber reden, eine RPG macht nichtmal mehr einen Schrotthaufen aus einem M113 da ist fast nichts mehr da. Das ist klar. Aber er bietet Schutz vor Handfeuerwaffen.
Und hallo. Der größte Seemannsgran, den gibt es wohl immer noch bei der Marine, heißt doch nicht Pilotengarn :D :D
Zumindest, Wumpe, dann leifer mir den Beweis wo ein G3 einen M113 durchdrungen hat. Ich bin noch auf anderen Foren unterwegs, wo die Leute nichts anderes besprechen. Habe Leute gefragt die beim Bund sind. Dort Panzer zusammenflicken und das schon seit einigen Jahre. Habe Panzergrenandiere gefragt. (Die übrigens einen neuen Schützenpanzer haben wollen, weil der Marde scheiße ist, aber der &%$"§%&"/§ blöde Strunk den Marder 2 gekillt hat [Gibt aber trotzdem bald einen neuen ;)])
Ich habe Leute bei der Army gefragt die M113 fahren im Netz nachgeschaut. Überall Niete. Also zeig mir ein Bild wo ein G3 Geschoss die Panzerung von einem M113 durchstoßen hat und ich glaub es dir.
Warte doch einfach bis die Berichte vom Irak deutlicher wreden (so in 1-3 Jahren). Ich bin mir sicher das nicht alle M-113 die brennend am Straßenrand stehen, von RPGs demoliert wurden, nebenbei gibt es bestätigte Meldungen das selbst ein M1 von einem unbekannten Hochenergiegeschoss durchgeschossen wurde.
willhelm_tell
15.04.2004, 23:12
hm, und wieder mal fragt sich wer hat recht?
Ich weiss dass ein 12.7 mm Geschoss eine einem Schützenpanzer entsprechende Panzerung glatt durchschlägt. Die Demo war wirklich eindrucksvoll. War aber auch nicht das Thema (das .50 ist ja auch nicht wirklcih eine Handwaffe).
Gerade in der Schweizer Armee wurde die Panzerung des M113 immer nur als splitterschutz klassifiziert, einer der Gründe (neben der Geschwindigkeit), warum die Panzergrenadiere den schwereren neuen CV-90 der Firma Hägglund erhalten haben (bzw gerade am Einführen sind).
In der Ausbildung wurde jeweils betont, dass mit dem Sturmgewehr 90 durch die Seitenpanzerung geschossn werden kann. Und ein Instruktionsoffizier hat ein Abitur und besucht die Militärakademie.
Wem soll ich nun glauben? ;(
Nikolei Lenin
15.04.2004, 23:28
Also ich hab mal von nem Beschusstest gelesen, da ham se mit G3s auf nen M113 geballert und die Kugeln haben ganz böse Dellen hinterlassen (Sind teilweise sogar stecken geblieben), aber durchgegangen ist keine.
willhelm_tell
15.04.2004, 23:41
Bei solchen Beschusstests sind immer noch Angaben interessant wie Distanz, Aufschlagwinkel, verwendete Munition, etc.
Wenn jemand ein schlüssigen Test vorlegen kann, würde ich mich in meinem Schützenpanzer in Zukunft sehr viel sicherer fühlen (den wir kriegen die alten M113 der Panzergrenadiere X()
Wichtig ist bei solchen Tests: Welche Stelle des Panzers? Die Front ist relativ solide gebaut bei den neueren, dafür ist das Dach wie bei allen Panzern nur Zierde. Auch die Seiten sollten so bei 12-15mm liegen, wenn ich das richtig erinnere sind das 0.25 Zoll Aluchassis + Zusatzschutz...
@ Will: Aber ein 12.7mm Geschoss ist doch auch in der Schweiz kein Standad Sturmgewehrgeschoss :rolleyes:
Du kannst ihn auch mit nem .50 cal durchschlagen ;) Zumindest die Panzerung des Strykers. Dann die von M113 wahrscheinlich auch.
Und der M113 ist total veraltet. Das streitet keiner ab.
In der Ausbildung wurde jeweils betont, dass mit dem Sturmgewehr 90 durch die Seitenpanzerung geschossn werden kann. Und ein Instruktionsoffizier hat ein Abitur und besucht die Militärakademie.
Hört man immer wieder, aber komischer Art und Weise gibt es nie Beweise dazu. Ich such weiter. Ihr seid mit die ersten die ich informieren werde wenn ich einen Beweis dafür habe.
Mir geht es nicht ums Recht haben, sondern darum was geht und was ist ein Märchen. Und klar sagen die Fahrer und Hersteller vom M113, daß es unmöglich ist. Der Hersteller will ihn verkaufen, der Fahrer will sich sicher fühlen.
Wie schon mal gesagt. Es gibt berichte vom HMMWV da sagt ein Seal, daß eine AK Kugel die Panzerung durchschläg. Ein Ranger hat berichtet das eine RPG im Panzerglas der Scheibe welche in die Türe gekurbelt war, stecken blieb. Panzerung und Glas gaben guten Schutz. Panzerung alleine reichte nicht für ne poplige Kugel.
@ Wumpe: Das Wundergeschoss, steht in Striker Nachrichtendienst. (Den ich voll vernachlässige aus Faulheit ;) )
@ Lenin: Davon hab ich jetzt auch schon Bilder gesehen. Aber wie du gesagt hast. Nicht durchschlagen.
Und es geht ja um die Aussage, des Durchschlagens.
Und nochmal zum M113. Die Seiten haben derzeit beim M113 A3 und aufwärts, nach Ami Angaben 14.5 mm, Front bis zu 40 mm.
willhelm_tell
16.04.2004, 11:21
Oh, kleine Ungenauigkeit, das .50 ist das schwere Fahrzeug MG auf Schützenpanzer, Panzerhaubitzen und Radpanzern. Und natürlich Patrouillenbooten, da sinds sogar zwei pro Boot.
Ich wüsste jetzt auch nicht, welche Version der Schweizer M113 ist, spielt bei unserem Basteltrieb und x Kawestierungen inzwischen auch keine Rolle mehr.
:D
Ich kann leider dieses Jahr nicht mal selber auf einen Schiessen :rolleyes:, wir gehen ja Botschaften bewachen, nix mit Schützenkübel Spritztouren. :evil:
Vladimir Ward
16.04.2004, 14:40
Wenn Sturmgewehre den M113 löchern können, dann bleibt zwangsläufig die Frage im Raum, wieso es dann so geringe Verluste im Irak und in Israel gibt? Reicht doch vier Leute am Straßenrand mit AKs postieren und die machen einen Ambush.
Offensichtlich ist es eben DOCH nicht so. BTW, haben sie uns bei unserer Ausbildung auch erklärt, dass Schützenpanzer von der Seite mit Sturmgewehren bekämpfbar sind. Ob das zur Erhöhung der Moral dient ("Ha, ist doch NUR ein Schützenpanzer!") oder was bleibt mir schleierhaft.
Erstmal ein herzliches Willkommen an den Kahn der Wölfe hier ;)
Vlad: Die M113 sehe ich im TV aber auch meistens erst bei den Aufräumarbeiten... die Infanterie versteckt sich bei den very british angehauchten Israelis hinter dem Merkava, wenn Du kampfszenen siehst.
Ich will nicht verstanden werden nach dem Motto: Wenn Du auf den M113 schießt ist er hinüber. Aber er kann durchaus internen Schaden nehmen, besonders im Stadtkampf. Dem M-113 wird ja einfach nur nicht garantiert das er small arms fire übersteht. er wird es meistens 98%-99% der Fälle, aber von der Seite dürfte so eine Schüssel schon reichlich kritisch sein, ich glaube kein Mensch kommt auf die Idee einen M-113 im Stadtkampf einsetzen zu wollen - außer zum Häuser abreißen...einfach mal Tempo 50 erreichen und der M-113 macht automatisch eine dreispurige Autobahn...dank der sehr präzisen Steuerung...
willhelm_tell
16.04.2004, 15:25
Nix mit Bulldozer Marke M113, das haben wir in der Schweiz auch mal versucht.
Hiess grossspurig "GeniePanzer 63" und hatte vorne ein Dozerblatt. Das konnte sage und schreibe 500 kg :tongue: :tongue:verschieben. Und sogar da ist der Motor schier ins Nirvana gegangen. :rolleyes:
Wumpe, dafür hatte der Vietcon in den Anfangsphasen des Krieges nichst dem M113 entgegnzusetzen. Der war praktisch unverwundbar bis sie die RPGs von den Russen bekamen. Aber keine AK konnte ihm was anton. Und der M113 aus Vietnam hatte noch weniger Panzerung als die heutigen.
Striker: Ich würde aber auch immer erst mir anschauen, wo der M-113 in Vietnam dabei war - direkt an der "Front" war er da nicht. Übrigens ist AFAIK bei dem "Rückzug" der Amis auch nicht viel Material da geblieben, was nicht gerade für eine große schwer motorisierte Truppe spricht ;)
Er ist schon während des Koreakriegs entstanden, wenn ich mich richtig erinnere. Aber die Gründe kenne ich nicht mehr...also lesen wir das ganze doch mal auf FAS.org nach:
http://www.fas.org/man/dod-101/sys/land/m113.htm
The vehicle is not mission capable if any one track shoe is damaged. If the M113 loses a track, breaks a track shoe or the vehicle throws a track, extreme caution must be exercised in maintaining control. The driver must immediately release the accelerator and let the vehicle coast to a stop. Applying braking action, i.e. brake pedal, laterals, pivot or any type of steering controls causes the vehicle to pull to the active or good track and could result in a roll-over. If it is absolutely necessary, the driver may apply braking action only, and only if the vehicle is approaching a ravine, a cliff, or if other catastrophic outcome, probably resulting in fatalities. When roll-over is imminent; it is safer to stay in the vehicle than to try to get out while the vehicle is still moving. Crew members may receive slight injuries from being thrown against metal parts, but if they try to leave the vehicle, it may roll over and crush them. Once the vehicle stops moving, the crew should get out as fast as possible because spilled fuel and oil may catch on fire. The first thing the driver should do in such an emergency is shut off the engine and turn off the master switch to minimize the fire hazard.
LOOOL, aber genug, jetzt wieder Konzentration aufs Thema ;)
Aber weiter unten im Text:
In 1984 a decision was made to incorporate the RISE package, improved driver controls, spall liners, external fuel tanks and provisions for installation of an external armor kit on an M113 chassis. Additionally, a bolt-on armor kit providing 14.5 mm ballistic protection was developed and tested. Except for the mounting provisions the external armor appliquÈ was not incorporated for production.
14.5mm Panzerungsdicke (RHA)!!!! (Wichtig bei der Übersetzung: Panzerungsschutz ungleich Panzerungsdicke) mit Extra Panzerung, die nicht aber nicht verwendet wurde. Also muss der normale M113 weniger haben...
Übrigens wiegt so ein Gerät nur 27,000 lbs, also 12000 kg. Da kann es nicht viel Panzerung geben, selbst bei Aluminium.
Wenn ich mal was zu der Diskussion sagen darf:
Ihr dreht euch gewaltig im Kreis!
Striker wird nicht beweisen können, dass man unter keinen Umständen mit nehm Sturmgewehr durch die Panzerung kommt.
Und Urwumpe kann nicht beweisen, dass es eben doch geht.
Das bedeutet jeder von euch beharrt auf seiner Meinung und ihr kommt nie zu einem Ende.
Also wendet euch doch mal wieder dem eigentlichen Thema zu
Zur G3 - G36 Debatte
Ich bin auch einer von denen, die schon beide Waffen geschossen haben.
Ich weiß wie schwer es ist, wenn man mit dem G3 schnell zielen muss (eigentlich unmöglich) und ich kenne G36 bei denen das Zielfernrohr bei starkem Regen voll Wasser lief.
Zur Durchschlagskraft:
Ein Sturmgewehr soll gegnerische Soldaten ausschalten, nichts anderes.
Warum soll ich durch 60cm Holz schießen? Selbst wenn ein Gegner dahinterliegt, ist es nicht sicher, dass ich ihn treffe.
So ein Schuß ist ein Sicherheitsrisiko (die eigene Stellung kann aufgeklärt werden), Munitionsverschwendung oder schlicht unsinnig (wenn der Gegner angreift gibt es garantiert andere, bessere und dringendere Ziele zu bekämpfen)
Außerdem gibt es für genau diesen Fall das MG!
Sicher hat das G3 einen Vorteil - der aber bei genauerer Betrachtung irrelevant ist, da er nicht zum tragen kommt.
7,62 ist im Falle eines Sturmgewehrs für dessen Einsatzzweck einfach zu groß dimensioniert - schlicht Verschwendung.
Die Vorteile des G36 kommen aber gewaltig zum tragen - größeres Magazin, bessere Zieleinrichtungen und vorallem ist es leichter - man kämpft ja nicht nur mit einem Gewehr, sondern muss es hauptsächlich durch die Gegend schleppen. Und da ist es schon ein Unterschied ob ein Gewehr 5,5 oder 4,5 Kilo wiegt.
Und so empfindlich wie alle behaupten ist es auch nicht - ich hab das Ding durch meine AGA geschleppt, bin nicht grade sanft damit umgegangen und es hat trotzdem noch einwandfrei funktioniert.
Das einzige, das mir aufgefallen ist, es kann passieren, dass das Zielfernrohr von innen anläuft wenn es stark regnet - kann aber auch nur ein Einzelfall sein.
Coldstone
16.04.2004, 18:21
Waqs aber nichts daran ändert dass das G3 noch zuverlässiger ist. Wenn ich mich richtig erinnere sind unser G3 und das russische AK die einzigen Waffen die den Sandsturmtest bestanden haben.
In Russland gibt es dafür im Produktionszentrum wo die AK serie hergestellt wird einen eigenen Raum, wo ein Sandsturm von ziemlich heftiger Stärke simuliert wird. Das Gewehr wied im Raum mehr als zwei Stunden gelassen, bevor es wieder rausgenommen wird und dann ein Schusstest durchgeführt wird. Nur das G3 und die AK haben diesen Test bestanden. Am schlechtesten schnitt das amerikanische M16 dabei ab.
willhelm_tell
16.04.2004, 18:24
Hohe Durchschlagsleistung ist unter anderem eine Folge einer Hohen Mündungsgeschwindigkeit, welche als Nebeneffekt eine hohe Präzision mit sich bringt, und die wurde bei Einführung der NATO Munition immer noch bei allen Waffen gefordert.
Und ja es hat einen Vorteil, wenn ein Geschoss Holz und Mauerwerk durchschlagen kann. Sonst wäre ja jeder Baum eine Deckung. Wenn schon sinnlose Zerstörung, dass so richtig effizient sinnlose Zerstörung.
Original von Urwumpe
Striker: Ich würde aber auch immer erst mir anschauen, wo der M-113 in Vietnam dabei war - direkt an der "Front" war er da nicht. Übrigens ist AFAIK bei dem "Rückzug" der Amis auch nicht viel Material da geblieben, was nicht gerade für eine große schwer motorisierte Truppe spricht ;)
.
1956 wurde er entwickelt.
1960 begann die Serienproduktion. In Korea war er nicht dabei.
1964 kam dann der M113 A1
Der M113 AVAC bot Schutrz gegen Kaliber bis zu 12mm. Kannst du nachlesen in NAM 3 Waffen im Vietnamkrieg 1987
Der M113 AVAC wurde auf unzähligen Missionen in Vietnam verwendet mit Erfolg. Green Dragon nannte man ihn beim Vietcong. Aluminiumbüchse bei den GIs.
Im Mekkong Delta und der Reeds Ebene war er nicht weg zu denken.
Im März 1963 wurde der M113 zum Standard Panzer der Südvietnamesen.
Bis 1965 war der M113 sozusagen unverwundbar.
Suche einfach mal nach dem 11. Gepanzerten Aufklärungsregiment oder den Blackhorses.
14.5mm Panzerungsdicke (RHA)!!!! (Wichtig bei der Übersetzung: Panzerungsschutz ungleich Panzerungsdicke) mit Extra Panzerung, die nicht aber nicht verwendet wurde. Also muss der normale M113 weniger haben...
Übrigens wiegt so ein Gerät nur 27,000 lbs, also 12000 kg. Da kann es nicht viel Panzerung geben, selbst bei Aluminium.
Welches Modell hast du genommen?
Und ich sag ja 14,5 mm Panzerungsdicke, der Alu Panzerung + den Spall liner aus Kevlar und Aluminiumoxid gibt eine recht harte Oberfläche ab.
Aber es ist immer noch kein Bewies da, daß eine Kugel in durchschlägt.
@ Ronin: Nein, du drafts nichts dazu sagen ;) :P
Original von Coldstone
Waqs aber nichts daran ändert dass das G3 noch zuverlässiger ist. Wenn ich mich richtig erinnere sind unser G3 und das russische AK die einzigen Waffen die den Sandsturmtest bestanden haben.
In Russland gibt es dafür im Produktionszentrum wo die AK serie hergestellt wird einen eigenen Raum, wo ein Sandsturm von ziemlich heftiger Stärke simuliert wird. Das Gewehr wied im Raum mehr als zwei Stunden gelassen, bevor es wieder rausgenommen wird und dann ein Schusstest durchgeführt wird. Nur das G3 und die AK haben diesen Test bestanden. Am schlechtesten schnitt das amerikanische M16 dabei ab.
Alle Waffen aus dem Hause Heckler und Koch.
Auch das G36, das XM 8 und das M4 von HK. Irgendwo hab ich auch Bilder davon. Die werden nicht nur im Sandsturm geföhnt, sondern auch noch Eingefrostet und in Schlamm versenkt.
EDIT: Aber ihr wollt jetzt nicht wirklich anfangen G3 und G36 zu vergleichen mit dem Ergebnis das G3 ist besser?
Original von willhelm_tell
Hohe Durchschlagsleistung ist unter anderem eine Folge einer Hohen Mündungsgeschwindigkeit, welche als Nebeneffekt eine hohe Präzision mit sich bringt, und die wurde bei Einführung der NATO Munition immer noch bei allen Waffen gefordert.
Und ja es hat einen Vorteil, wenn ein Geschoss Holz und Mauerwerk durchschlagen kann. Sonst wäre ja jeder Baum eine Deckung. Wenn schon sinnlose Zerstörung, dass so richtig effizient sinnlose Zerstörung.
Mündungsgeschwindigkeit G36 920 m/s
Mündungsgeschwindigkeit G3 800 m/s
Und von wegen jeder Baum ist Deckung: Die beste Deckung ist immer noch die, hinter der man dich nicht sieht.
Und was du nicht sehen kannst, kannst du nicht bekämpfen.
Außerdem, und ich sagte es ja bereits, um einen gegner in der Deckung zu halten, bzw. ihn da rauszutreiben ist weder das G3 noch das G36 in der Lage.
Muss auch nicht - dafür gibts das MG.
Achja, ich hatte einen Vorteil des G36 vergessen:
Es macht keinen Unterschied ob Links oder Rechtshänder schießen.
Anders als beim G3 zum Beispiel...
willhelm_tell
16.04.2004, 19:22
Und von wegen jeder Baum ist Deckung: Die beste Deckung ist immer noch die, hinter der man dich nicht sieht.
Und was du nicht sehen kannst, kannst du nicht bekämpfen.
Sag mal, warst du Pilot oder Sanitäter?
Solche Aussagen sind das Grab von mancher grünen Nuss im Gefecht
Ich glaube du machst den Fehler Deckung und Tarnung miteinander vermixeln. Wenns Kugeln abhält, ist's ne Deckung, wenns nur den Blick abhält, ne Tarnung.
Und hinter einem grossen Busch sehe ich dich auch nicht, aber wenn ich weiss dass du irgendwodahinter steckst, lasse ich mal ein Magazin hinein, vielleicht mag Gott dich ja heute nicht.
Oder währst du in dem Fall doch lieber in einem schusssicheren Erdloch?
Oder ich benutze nen netten Granatenwerfer. So selten sind die heute ja nicht mehr ;)
Und G36 mit dem 100 Mag ist wohl in der Lage Deckungsfeuer zu geben.
Bzw. ist das eigentlich jedes Gewehr mit Feuerstoß.
Original von willhelm_tell
Und von wegen jeder Baum ist Deckung: Die beste Deckung ist immer noch die, hinter der man dich nicht sieht.
Und was du nicht sehen kannst, kannst du nicht bekämpfen.
Sag mal, warst du Pilot oder Sanitäter?
Solche Aussagen sind das Grab von mancher grünen Nuss im Gefecht
Ich glaube du machst den Fehler Deckung und Tarnung miteinander vermixeln. Wenns Kugeln abhält, ist's ne Deckung, wenns nur den Blick abhält, ne Tarnung.
Und hinter einem grossen Busch sehe ich dich auch nicht, aber wenn ich weiss dass du irgendwodahinter steckst, lasse ich mal ein Magazin hinein, vielleicht mag Gott dich ja heute nicht.
Oder währst du in dem Fall doch lieber in einem schusssicheren Erdloch?
Richtig, ich bin bei der Luftwaffe :P
Holz allgemein ist keine Deckung, weil es die Waffenwirkung verstärkt (Splitter usw.)
Du wirst niemals nur einen Gegner haben - wenn jetzt jemand in einem Erdloch sitzt oder sich so gut tarnt, dass du nur vermuten kannst, er ist dort irgendwo, dann hast du keine Zeit um dein Magazin da mal reinzulassen - vor allem kannst du nicht bei jeder Vorahnung ein Magazin verballern...
Es gibt genügend andere Gegner...
Ohne bestätigtes Ziel und hoher Wahrscheinlichkeit zu treffen sollte man als einfacher Infanterist eh nicht schießen - gibt viel zu viele Risiken...
Also nix mit "ich weiß du steckst da irgendwo und lass mal kurz mein Magazin da rein"
Und zum dritten mal: Wofür glaubst du ist das MG da?!?
PS:
Obwohl ich Luftwaffe bin, hab ich doch meine Ausbildung im infanteristischen Objektschutz gemacht.
Edit:
@Striker
Die 100 Schuß Magazine sind für das MG36 da - nicht für das G36.
Obwohl kompatibel, werden sie in der Bw nicht für das Sturmgewehr benutzt.
Außerdem ist es eh nur zusätzliches und ziemlich unnützes Gewicht das man mit sich herumschleppen muss - Gift jedes Infanteristen
willhelm_tell
16.04.2004, 20:03
Obwohl ich Luftwaffe bin, hab ich doch meine Ausbildung im infanteristischen Objektschutz gemacht.
Und nie vergessen, dass gefährliche Ende des G3's wie des G36 ist das mit Loch.
Du wirst niemals nur einen Gegner haben - wenn jetzt jemand in einem Erdloch sitzt oder sich so gut tarnt, dass du nur vermuten kannst, er ist dort irgendwo, dann hast du keine Zeit um dein Magazin da mal reinzulassen - vor allem kannst du nicht bei jeder Vorahnung ein Magazin verballern...
Es gibt genügend andere Gegner...
Und dann machst du gut getarn nichts. Und bewirkst ..... nichts.
Der Plan verschafft einem zwar kein Ritterkreuz, aber immerhin sind die Chancen zu überleben doch einiges höher.
Ohne bestätigtes Ziel und hoher Wahrscheinlichkeit zu treffen sollte man als einfacher Infanterist eh nicht schießen - gibt viel zu viele Risiken...
Also nix mit "ich weiß du steckst da irgendwo und lass mal kurz mein Magazin da rein"
Wenn du gut getarn rumsitzt und mich nich störst bei meinem Auftrag, störst du mich auch nicht. Du hast dann aber auch nichts gemacht um micht zu stören
Sorry, Ronin, ich habe wohl nicht präzise ausgedrückt.
Also, noch mal langsam. für die luftwaffe zum Mitschreiben.
Tarnung nicht gleich Deckung
Tarnung erschwert oder verunmöglicht die Wahrnehmung des Gegners oder durch den Gegner, Deckung schützt vor Waffeneinwirkung.
Der von dir angesprochene Busch ist eine Tarnung, keine Deckung. Auch ein Baum mit 50 cm Durchmesser ist nur eine Tarnung, keine Deckung (denn das war am Anfang deine Argumentation, gelle).
Ich kriege einfach Lachkrämpfe wenn hier Tarnung als ein vollwertiger Ersatz für Deckung angeführt wird.
Logisch ist ein Gefechtsfeld nicht 1:1, aber moderne Gefechtsfelder (also diejenigen die Luftwaffensoldaten tunlichst zu meiden sollten) haben die unangenehme Eigenschaft voller gefährlicher, schneller Metallstücke zu sein, und auch Leute die nicht gesehen werden kriegen oft ihre Ladung ab.
Und einfach nur getarnt zu sein und nichts zu tun ist wohl bloss für Artillerie- und Luftbeobachter eine Option, sonst kannst du gleich zu hause bleiben und ein Bierchen heben.
Wenn es denn wirklich heiss wird, scheiss auf die Tarnung und such die ne gute deckung. Also Bäume über 1 m Durchmesser sind gut. Erdlöcher sind gut. 20 cm dicke Betonmauer sind gut. 1 m dicke Sandsackbarrieren sind gut. Büsche sind nicht gut, Omas Wäscheleine mit aufgehängter Wäsche ist auch nicht gut. Ein 20 cm dickes Backsteinmäuerchen ist auch eine verflucht schlechte Idee. Du bist zwar überall getarnt, aber der Rest.....
Ist der Unterschied jetzt verstanden oder muss ich noch mehr Beispiele anführen?
Original von Ronin
Edit:
@Striker
Die 100 Schuß Magazine sind für das MG36 da - nicht für das G36.
Obwohl kompatibel, werden sie in der Bw nicht für das Sturmgewehr benutzt.
Außerdem ist es eh nur zusätzliches und ziemlich unnützes Gewicht das man mit sich herumschleppen muss - Gift jedes Infanteristen
Kein Wunder das es kompatibel ist, ist ja auch die Gleiche Waffe ;)
Und so selten sind die nicht. Klar als Grundi bekommt man die nie in die Hand. Aber gerade auf Auslandseinsätze ist es doch immer öffter im Gebrach. Kampfschwimmer und Fernspäher haben es auch schon länger.
Aber wie gesagt, man kann auch mit dem 30er Mag mit viel Mann dien Fein niederhalten.
Das kannst du auch im Einzelschuss.
Stell irgendwo nen Scharfschützen auf, und die Jungs bleiben unten ;)
@w_t
Weil du vom Heer bist und ja nur die üblichen 50% brauchst (Insider ;) ) erklär ichs dir mal gaaaanz langsam ;)
Ich sagte nie Tarnung = Deckung (den Busch hast im übrigen auch du angesprochen)
Ich sagte nur, die beste Deckung ist die Tarnung - wenn der Gegner weiß wo du bist hast du schon verloren, 1m Sandsäcke vor dir hin oder her.
Und wer sagt denn, das ich nichts tue?
Klar kann ich nix tun, solang ich getarnt bin ohne die Tarnung auffliegen zu lassen.
Allerdings warte ich eben bis du nah genug bist, dann schreit einer "Feuer" und weil ich nicht allein bin, gibts dann 50 Schüsse und die erste Reihe deiner Leute fällt um.
Geschehen, weil du nicht wußtest dass unsere Kampfstände sich nur 50m vor dir befinden. (So zumindest die Theorie) - Feuerüberfall nennt man sowas.
Wenn du jetzt weißt wo wir sind, dann hilft uns keine Deckung der Welt, weil du dann Waffen anforderst die durchbrechen könnten.
Also ist Tarnung wichtiger als Deckung!
Dein "schußsicheres Erdloch" ist nämlich ne gute Idee wenn der Gegner mit Flinten ankommt, aber verflucht schlecht, wenn er Handgranaten dabeihat.
Aber weil er nicht in jeden Busch ein Mag leeren kann weil er nur 2-3 Magazine dabei hat, ist es ne gute Wahl. (anders als in den Egoshootern liegt nämlich nicht überall Mun herum)
Verstehst du was ich sagen will?
Wenn ich hinter einem Busch sitze dann bin ich tot, wenn du weiß wo - aber du weißt es ja nicht. In jeden verfluchten Busch kannst du auch nicht vorsichtshalber ein Mag reinjagen. Und wenn du nah genug bist, dann gibts nen Knall aus eben jenem Busch und du weißt noch nichtmal wer dich abgeknallt hat.
Sitz ich allerdings hinter 1m Sandsack dann holst du dir einfach Mörser oder ähnliches und ich hab die goldene A. Karte mit den 4 Sternen drauf...
Und wenn du jetzt sagst, aber...
Dann überleg dir mal, was mit "Infanteristischer Objektschutz" gemeint sein könnte ;)
@Striker
Bei den Fernspähern und Kampfschwimmern denk ich mal weniger dass die das Trommelmag haben - es sind Eliteeinheiten, die beide den Kampf eher meiden als suchen sollen.
100 Schuß ist da wohl etwas zuviel des guten ;)
Und nein, das MG36 ist nicht ganz die gleiche Waffe - verlängerter Lauf, bessere Kühlung, Zweibein. Verbleiben wir beim abgeändert, ok?
willhelm_tell
16.04.2004, 22:32
@Ronin
Infanteristischer Objektschutz, kenne ich so nicht, ich ziehe aber mal die Definition in der Taktische Führung 95 heran.
Ziffer 1513
Die Füsilierbattalione der Terretorialregimenter nehmen in ihren Räumen ... Aufgabe war wie:
-Objektschutz (Schutz von kriegs- und lebenswichtigen Objekten, die für die Gesamtverteidigung von wesentlicher Bedeutung sind)
...
Wenn ich das mal umschlage auf deinen "infanteristischen Objektschutz", dann vermute ich mal, es geht um das Bewachen (definiert als Zutrittsverhinderung unberechtigter Personen) und Sichern von Installationen der Luftwaffe gegen Sabotage, Überfälle und Infiltration.
Sprich ihr müsst verhindern, dass sich leichtbewaffnete Elemente in Trupp- bs Gruppenstärke (eventuell mit Splittergeschützen Fahrzeugen) Zutritt zu oben genannten Installationen verschaffen. Eventuell mischt sich hier noch das Element der Angriffe von Luftgelandeten Truppen hinein, da müsstet du mich aufklären (eine Definition gemäss militärischer Terminologie wäre aber bevorzugt)
Es wird wohl kaum um Auftrage wie Halten oder Sperren von Achsen gegen schwere mechaniserte Verbände oder grossangelegte terrestrische Abwehrkämpfe umfassen. Das "infanteristisch" scheint ebenfalls die Auftragslage des Härtens von Objekten nicht einzuschliessen, da dies Spezialisten und schweres Gerät von Pionierabteilungen erforderlich. (Vielleicht schon organisch als Pioniere für den Unterhalt der Pisten und sonstige Bauaufräge dem jeweiligen Objektkommando zugeordnet. Ansonsten Bauleistung auf Anforderung an übergordnete Kdo-Stelle).
Oder liege ich komplett daneben.
@w_t
Ziemlich nah dran
Vllt verstehst du jetzt warum Tarnung wichtiger als Deckung ist.
Wenn der Gegner weiß wo ich bin, kriegt er mich früher oder später, weil ich nicht wegkann ohne meinen Auftrag aufzugeben.
Deckung ist zweitrangig.
Und ums auf den Anfang zurückzuführen - weil der Gegner keine Deckung hat (dafür haben wir im Vorfeld gesorgt) reicht das G36 vollkommen aus
Original von Striker
Welches Modell hast du genommen?
Und ich sag ja 14,5 mm Panzerungsdicke, der Alu Panzerung + den Spall liner aus Kevlar und Aluminiumoxid gibt eine recht harte Oberfläche ab.
Aber es ist immer noch kein Bewies da, daß eine Kugel in durchschlägt.
Auch kein beweis dagegen...
übrigens die Version ist das 1987 Update (RISE), mit verbesserten Motor und höheren Gesamtgewicht (Die Version hat erst das Kevlar spendiert bekommen, genauso wie einen stärkeren Motor und zusätzliche )
willhelm_tell
16.04.2004, 23:50
Ziemlich nah dran
Wo stimmt denn meine Definition nicht? ?(
Muss ja kein Quellenverweis sein, aber immerhin die Definition die euch in der Ausbildung vermittelt wurde wäre interessant.
Vllt verstehst du jetzt warum Tarnung wichtiger als Deckung ist.
Wenn der Gegner weiß wo ich bin, kriegt er mich früher oder später, weil ich nicht wegkann ohne meinen Auftrag aufzugeben.
Was ich jetzt verstehe sind Sprüche von Infanteristen über die kläglichen Versuche von Luftwaffensoldaten in Gefechtsmässigem Verhalten.
Deckung ist zweitrangig.
Hat dir dein Ausbilder die Story mit Tarnung wichtiger als Deckung erzählt?
Glaubst du tatsächlich die wissen nach einem Tag nicht genau, wo du steckst?
Immerhins sitzt man praktisch auf dem Objekt, und so wichtige Installation werden JAHRE im voraus ausgekundschaftet, schliesslich sind solche Informationen Gold wert.
Sprich Fernspäher oder Saboteure werden eingie Zeit auf das Sammeln von Informationen verwenden, wo welche Stellungen sich befinden, Personelle Besetzung, Patrouillenrouten und intervalle, wo sich die Latrinen befinden, wann das Essen kommt, etc.
Eine Tarnung hält einfach nicht ewig, vor allem wenn die andere Seite über Restlichtverstärker, Nachtsichtgeräte und Richtmikrophone verfügt.
Oder hast du bei den Bildern im Kosovo eine Getarnte Zuganskontrolle gesehen?
Als den Spruch, dass Tarnung wichtiger als Deckung ist, halte ich nach wie vor für Blödsinn.
Aber wir können gerne mal Ideen für einen vernünftigen Objektschutz austauschen, gib einfach mal ein zu schützendes Objekt mit den zu verfügung stehenden Mitteln an, ich nehme mir zwei Stunden Zeit und erarbeite einen Entschluss samt Wachtdispositiv.
MechDrek
17.04.2004, 09:46
Original von Urwumpe
Ob bei den Grennis viel Müll erzählt wird, darauf würde ich mich nicht immer verlassen...
Nict IMMER. Aber wenn man mir eine Gruppe Grennis (Rekruten + Ausbilder) und eine Gruppe Luftwaffenrekruten + Ausbilder zur Auswahl gibt, dann würde ich aus dem Bauch heraus den Luftis mehr Bildung zutrauen.
Original von Urwumpe
Punkt 1: Wer Grennis gleich für blöd erklärt sollte einen kleinen Reality Check machen. So blöd sind die meisten Leute da nicht. Natürlich schlagen da einige Spinner immer dem Fass den Boden aus...aber wo gibt es die nicht?
Ich rede ja eigentlich nicht von Spinnern, sondern eher von Deppen. Ich kann da keine wissenschaftliche Studie zu abliefern, ich hab mich boß im Freundeskreis umgehört. Am meisten wurde dort geklagt, wo man u den Pios versetzt worden war.
Ein kleines Gedankenspiel: Es gibt Leute, die wollen zum Bund und Leute die wollen lieer Zivi machen. Es gibt schlaue Leute und doofe.
Man brauchte vor 5-10 Jahren schon ein Minimum an Hirnschmalz, um anständig zu verweigern. Ergo: Deppenselektion bei den Zivis, daraus folgt: Mehr Deppen beim Bund als bei den Zivis.Mal rein von der Bildung her, es gibt hgenügend Zivis, die ich auch als weltfremde politisierte Trottel bezeichnen würde.
Dann gibt es die Leute, die zum Bund wollen, aber keinen Bock haben, sich von einem Hauptschüler mit zweistelligem IKQ herumkommandieren zu lassen. Die gehen zur Luftwaffe. Es gibt diejenigen, die zum Bund wollen und ehrgeizig sind. Die probieren es in der Regel aber eher bei den Fallis oder Gebirgsjägern (war zumindest ei uns im Jahrgang so: Wenn schon Bund, dann richtig).
Damit bleibt im Schnitt mehr Schrott für die Pios und Grennis übrig. Ausnahmen mags immer geben, mir geht es eher um Tendenzen.
Und das Gesagte gilt natürlich nicht für Offiziere, die müssen ja Abi haben :)
Original von Urwumpe
Punkt 2: Wer Grenni ist verlässt sich darauf das die Dinge der Ausbildung auch funktionieren - und glaub mir: In der typischen Grenni AGA lernt man schon Dinge die jeden Terroristen blaß vor Neid werden lassen.
Ich glaube, die meisten Standardrekruten haben keinen großen Anspruch an ihre Ausrüstung. Muß während der Grundausbildung funktionieren und das wars dann. Ob das Ding während eines echten Gefechtes funktioniert ist den meisten herzlich egal, weil kaum ein Rekrut damit rechnet, daß er mal in den Krieg muß.
Original von Urwumpe
Punkt 3: Den größten Seemannsgarn gibt es bei der Luftwaffe...
Hehe, seit Einführng der Luftwaffe hat Deutschland ja auch keinen Krieg mehr gewonnen :D
Wumpe:
Aber das: Der M113 AVAC bot Schutrz gegen Kaliber bis zu 12mm. Kannst du nachlesen in NAM 3 Waffen im Vietnamkrieg 1987
Die Zeitung ist gut und vertrauenswürdig. Doch wo die Angaben von dem Bericht des M113 sind steht nicht da. Aber immerhin der erste Beweis! ;)
Ronin:
@Striker
Bei den Fernspähern und Kampfschwimmern denk ich mal weniger dass die das Trommelmag haben - es sind Eliteeinheiten, die beide den Kampf eher meiden als suchen sollen.
100 Schuß ist da wohl etwas zuviel des guten
Haben sie aber. Fernspäher KA warum, die haben wirklich das G36 mit Trommel.
Kampfschwimmer als MG36 eben.
Und nein, das MG36 ist nicht ganz die gleiche Waffe - verlängerter Lauf, bessere Kühlung, Zweibein. Verbleiben wir beim abgeändert, ok?
OK
Will: Objektschutz bei der Deutschenluftwaffe. Was die machen weiß keine Sau ;)
Von Feuerwehr, über Luftabwehr etc.
Mädchen für alles, aber nur gut als Schut eben. In ne Stellung brauchst du die nicht reinschicken. Würde aber auch nicht gerne gegen ihre Stellung anrennen ;)
Nett:
http://www.btammolabs.com/images/SPRgear/gear.jpg
:D
Nikolei Lenin
17.04.2004, 13:04
Es ist aber nunmal so, daß man sich nicht aussuchen kann, wo man seinen Wehrdienst macht. Wenn irgendwo bedarf besteht und keine aus der Nähe da sind, haben die auch keine Skrupel nen Holsteiner nach Hessen zu schicken. Hier bei mir in der Nähe kommen eigentlich so ziemlich alle zu den Grennis. Vollkommen egal, ob sie Baumkopf Holzfaust oder Einstein sind.
MechDrek
17.04.2004, 14:43
Bei uns aus dem Jahrgang sind eigentlich alle, die es wollten, auch heimatnah und bei der Waffengattung ihrer Wahl eingesetzt worden. Der einzige, der wider Willen zu den Pios kam (und fern der Heimat) in Lahnstein, war ein armer Wicht, der unbedingt zu einem bestimmten Termin fertig werden wollte. Er war der einzige Abiturient in seiner Kompanie und bekam das dauernd vorgehalten - auch vom Ausbilder, dessen größte Heldentat darin bestand, daß er im Dienst beim Vögeln erwischt worden war. Es gibt logischerweise auch bei den Grennis/Pios Abiturienten"jahrgänge", aber eben nur, wenn man auch zum Strandardtermin eingezogen werden will.
Gruß
MechDrek
Nun, ich war 1 Jahr bei den Grenadieren... freiwillig... und von sechs Gruppenführern unseres Grundi-Zuges waren vier Fahnenjunker und 80% unserer Rekruten hatten Abitur und/oder eine abgeschlossene Berufsausbildung...
Es ist nicht immer alles so schön simpel wie es manche Vorurteile wollen... :D
Greetings,
Nyx
@Striker
Was zur Hölle ist das?
Coldstone
17.04.2004, 17:54
Wenn ich raten müsste würde ich sagen das ist ein M4, aber mit so ziemlich jedem Zubehör was dran geht, oder?
Was das ist? Keine Ahnung. Wenn jemand zuviel Geld hat und es zu gut meint ;)
Aber ich tippe fast auf ein Z+M
Mitlerweile tipp ich fast auf ein M16/M4 Airsoft
Aber man kann damit noch schießen, ja? :D
Ich würde bei dem Gerät ja nicht mal mehr den Abzug erreichen....
Hightower
18.04.2004, 02:31
@
Striker
Meinst du das ein Softair den ganzen Krempel tragen kann?
Zur "Truppenverteilung"
In meinem alten Heimatkaff hat man irgendwie nur Fernmelder und Pios gekannt.Sinnigerweise landeten die meisten auch noch in Koblenz :D
Nur einer von meinen Bekannten hockt in Calw rum.
willhelm_tell
18.04.2004, 03:01
Will: Objektschutz bei der Deutschenluftwaffe. Was die machen weiß keine Sau
Von Feuerwehr, über Luftabwehr etc.
Mädchen für alles, aber nur gut als Schut eben. In ne Stellung brauchst du die nicht reinschicken. Würde aber auch nicht gerne gegen ihre Stellung anrennen
So genau wissen sie es vielleicht selber nicht. :D
Jedenfalls ist ja meist der Schutz eines wichtigen Flugplatzes nicht nur Auftrag oder alleinige Pflicht eines Wachtdetachementes, sondern es werden Bereitschaftsräume oder Wartungspunkte in die Nähe gelegt, schlicht so dass so viele eigene Leute durch die Natur latschen dass man rein nach Statistik irgendwan auf einen Feldspäher treten muss.;)
Zu der ganzen Intelligenzgeschichte der verschiedenen Truppengattungen, solche Aussagen beginnen meist mit Sprüchen wie: "Es ist doch logisch dass ..." (übersetzt: "ich hab mir mal das so zurechtgelegt") oder "Ein Freund von mir" (übersetzt: "Ich hab ne geschichte gehört von einem der einen kannte"). Wenn möglich sollte der Erzähler noch keinen Wehrdienst gemach haben, damit die Fantasie den Rest der Horrorgeschichte ausmalen kann.
Aus meiner erfahrung heraus schwanken Berufshintergründe und Klima in den entsprechenden Einheiten extremst. Von meiner Rekruten- und Offiziersschule (3 auf 30 bzw 2 auf 20) bei den Genietruppen (entspricht den Pionieren) bis hin zum Abverdienen als Leutnant (10 Maturanden auf 30), war alles drin.
Original von willhelm_tell
So genau wissen sie es vielleicht selber nicht. :D
Aufjedenfall sind sie neben der DSO in Afganistan.
willhelm_tell
18.04.2004, 12:28
Was ist jetzt DSO? ?
Division Spezielle Operationen (http://www.deutschesheer.de/C1256B6C002D670C/vwContentFrame/N25CLGE7947SBERDE).
Die machen die Auslandseinsätze.
@w_t
Objektschutz bedeutet, Schutz vor durchgebrochenen Feinden, Kommandoeinheiten und abgesprungenen Truppen.
Eben, alles wozu das Heer nicht in der Lage ist (zum Vergleich: Das Heer schützt den Raum)
Deshalb sind die Sicherungsstaffeln (bzw. Objektschutzstaffeln wie sie jetzt heißen) auch im Ausland, weil es dort eben Objekte zu schützen gilt...
Achja, zur Konkurrenz innerhalb der TSKs...
Ich sag nur 50% zu 65% ;)
Das ist der Grund warum die Luftwaffe übers Heer lacht ;)
Und auch einer der Gründe warum das Heer "dumm" ist und die Luftwaffe intelligent :D
(genauso wie das Heer über uns lacht, weil wir in ihren Augen nur Hobbysoldaten sind)
willhelm_tell
18.04.2004, 13:32
Objektschutz bedeutet, Schutz vor durchgebrochenen Feinden, Kommandoeinheiten und abgesprungenen Truppen.
heisst hier "durchgebrochene Feinde" mechanisierte Verbände die im Stoss das Abwehrdispositiv der eigenen Frontverbände durchbrochen haben?
Das setzt aber auf eurer Seite ziemlich schwere Waffen und Geniemittel voraus.
Achja, zur Konkurrenz innerhalb der TSKs..
TSK sind TeilStreitKräfte?
Sprich mehrere Einheiten trainieren für das selbe? ?(
Scheint ne gewaltige Ressourcenverschwendung zu sein. :rolleyes:
Ich sag nur 50% zu 65%
Das ist der Grund warum die Luftwaffe übers Heer lacht
Und auch einer der Gründe warum das Heer "dumm" ist und die Luftwaffe intelligent
(genauso wie das Heer über uns lacht, weil wir in ihren Augen nur Hobbysoldaten sind)
Also jetzt ist der Zug vollends an mir vorbeigefahren....
@w_t
Wir haben außer unseren normalen Handwaffen nur MGs und Panzerfäuste - das sagt glaub ich alles darüber aus was an Feinden erwartet wird.
TSK = Teilstreitkräfte, also Marine, Heer, Luftwaffe, Sanis
50% zu 65%
Das Heer braucht bei Lehrgängen nur 50% der Punkte um zu bestehen, Luftwaffensoldaten 65%
Auch wenn es sich um ein und denselben Lehrgang handelt und Luftwaffensoldat neben Heeressoldat sitzt.
Die niedrigeren Anforderungen die ans Heer gestellt werden sind der Grund für den Spott der Luftwaffe ;)
Ronin: In der Y.Punkt stand mal ein Bericht über Objektschützer.
Da stand eben, daß sie auch Arbeiten wie Feuerwehr und Bergung machen. Ging aber über die Berufssoldaten. Die müssen noch Ausbildungen machen wie Feuerwehr, Sani etc.
Und sie haben noch Luftabwehr.
Und zum 50/65. Das Heer ist ja auch viel größer. Da dürfen nicht zuviel durchfallen. Und sie sind eben die Frontschweine ;)
Nicht jeder muss alles können - es gibt Spezialisierungen innerhalb der Objektschützer. Nicht jeder muss alles können ;)
Natürlich kriegt jeder eine Grundlage als Sani, ABCler oder Feuerwehr - aber mehr als ein Erste Hilfe Kurs (oder entsprechendem) ist es nicht.
Das nicht jeder alles können muß ist mir schon klar ;)
Ist ja nicht DEST :D
Aber jeder sollte mehr können als nur ne Waffe bedienen und jeder sollte die Grundlagen kennen, ben EH Kurs, wie zieh ich den ABC Schutzanzug an :D etc.
willhelm_tell
18.04.2004, 14:59
@Striker
Darum nennt sich sowas auch Grundausbildung :D
Original von Ronin
@w_t
Wir haben außer unseren normalen Handwaffen nur MGs und Panzerfäuste - das sagt glaub ich alles darüber aus was an Feinden erwartet wird.
??? Echt? Mir sagt das eher nichts...
Denn z.B. auch als Grendier läuft man i.d.R. mit G3/G36 und/oder Panzerfaust/MG3 rum...
Ist halt die normale Infanteriebewaffnung.
Da die AFAIR Sicherungstruppen über kein schweres Gerät (Milan-Werfer, Panzer, Mörser etc.) verfügen wäre es auch etwas viel verlangt schwerere Waffen mitzuschleppen...
(Und ja, ein paar Zwillings-MG3 auf FlA-Lafette und sowas haben auch Grenies noch in irgendeiner Ecke rumfliegen... ;) ).
Greetings,
Nyx
So, als ehemaliger Luftwaffen Obergefreiter muss ich mich dann auch mal zu wort melden.
Bei meiner Musterung hab ich gesagt, dass ich irgendwas mit Luftabwehr machen möchte und da bin ich dann auch hingekommen. Alle anderen meines Abi-Jahrganges ohne spezielle Wünsche sind zu den Grennies/Panzerfahrern nach Augustdorf gekommen.
Meine Grundausbildung hab ich dann ich Budel/Holland gemacht und nunja, ich kann schon so manchen Spot der Heeresfuzzies :D verstehen, es ging bei uns recht locker zu. Ich möchte jetzt keine Details nennen, weil mir das dann doch etwas "unangenehm" wäre.
Allerdings gab es auch in meiner Kompanie ziemliche Hohlfrüchte, aber die findet man auch glaube ich überall. Wir haben ne Objektschutz-Ausbildung genossen, die aus G3 und P8 schießen und Stellungsbuddeln + Theorie bestand.
Nach den 2 Monaten ging es zu ner HAWK-Staffel wo wir sofort in die EGA (erweiterte Grundausbildung) gesteckt wurden. Die 2 Wochen da waren fast härter als die Grundausbildung.
Und man muss auch sagen, dass es auch innerhalb der Luftwaffe Sprüche übereinander gerissen werden. Als Flugabwehrler wurden einem "nette" Dinge über die "reinen" Objektschützer erzählt...
Was die Waffen anging hab ich während meiner 10 Monate MGs und andere Sachen nur in der Waffenkammer gesehen.
Unsere Kaserne sowie die Stellungen wurden ausserdem zu großen Teilen von privaten Sicherheitsdiensten bewacht, meist ältere Herren mit Hunden. Also so gut gesichert waren die Kaserne und die Stellungen damals nicht.
So, und jetzt bildet Euch eine eigene Meinung. :)
@Nyx
Wenn du alles gelesen hättest, dann würde es dir was sagen.
Und sorry, aber Objekies mit Grenies zu vergleichen ist schon recht... seltsam (um es mal milde auszudrücken)
Bei uns ist es einfach. Alle die fitt sind kommen zu den Gebirgsjägern, der Rest GebirgsInst oder Fernmelder ;)
Greni und Panzer muß man sich schon melden.
Original von Ronin
@Nyx
Wenn du alles gelesen hättest, dann würde es dir was sagen.
Und sorry, aber Objekies mit Grenies zu vergleichen ist schon recht... seltsam (um es mal milde auszudrücken)
Ich habe alles gelesen, verstehe aber immernoch nicht, was du mit deiner seltsamen Aussage, dass ihr nur Handwaffen hattet und das alles über eure "erwarteten Bedrohungen" aussagen würde, mitteilen wolltest.
Und vergleichen wollte ich nicht, lediglich sagen, dass die von dir genannten Waffen zur Ausrüstung eines jeden Infanteriekommandos gehören... gleich ob Objektschutz, Grenadier, Jäger, Gebirgsjäger, Marinesicherung oder beliebige andere Infanterie...
Greetings,
Nyx
@Nyx
Original von willhelm_tell
Objektschutz bedeutet, Schutz vor durchgebrochenen Feinden, Kommandoeinheiten und abgesprungenen Truppen.
heisst hier "durchgebrochene Feinde" mechanisierte Verbände die im Stoss das Abwehrdispositiv der eigenen Frontverbände durchbrochen haben?
Das setzt aber auf eurer Seite ziemlich schwere Waffen und Geniemittel voraus.
Du hast eben nicht alles durchgelesen - sonst wär dir der Absatz untergekommen - meine Antwort darauf war, das wir eben nur Handwaffen haben - also kein schweres gerät wie w_t es sagte.
Und zusammen mit diesem Absatz macht eben meine Aussage
Wir haben außer unseren normalen Handwaffen nur MGs und Panzerfäuste - das sagt glaub ich alles darüber aus was an Feinden erwartet wird.
sehr viel Sinn - also bitte erstmal wirklichalles durchlesen - gehört für mich zur Höflichkeit in einem forum dazu ;)
Die meiste Infanterie hat aber keine schweren Waffen dabei, weil wir meistens Leichte Infanterie haben ;)
Coldstone
19.04.2004, 12:08
Nun, ich muss gestehen, meiner einer war Fernmelder beim Bund(Kosename anderer Truppengattungen: "PISSLITZEN", ja wir hatten gelbe, na und????)
In der Aga hab ich nur G3 und P1 geschossen, später in der erweiterten auch das MG. Dabei ist zu sagen: P1....... Vergiss das Rotzteil gleich wieder. Werfen ist treffsicherer.
G36 hielt ich in Händen...... Plastikspielzeug. Ich halte lieber was in Händen wo ich auch was in der hand habe. DA G3 hatte höhere Durchschlagskraft und man lernt wenigstens ZIELEN. Mit dem Reflexpunkt? Das würde doch ein dreijähriger hinkriegen wenn er die Waffe halten könnte.
Auch nach der grundausbildung waren immer wieder mal Schiessübungen veranschlagt, selbst als Stabssoldat. Komt daher wenn man nen Ari Hauptmann als Kompaniechef hat(Der Wurde sogar noch während meiner Zeit da zum Major). Ach ja, Kosename für Ari leute: "Bumsköpfe". Ich will nicht alle Kosenamen für die Gruppengattungen nennen, einige weiss ich auch gar nicht, aber unter den Truppengattungen herscht immer wieder ein "nettes" Klima, zum Teil.
Panzerfaust oder gar Handgranaten haben wir nur zu Gesicht bekommen, nie damit geübt. Das heisst, während dem Biwack wurden wir mal von ner Üb Handgranate aus dem Schlaf geweckt. Das Ding explodierte 30 Meter von unserem Zelt entfernt. Man waren wir schnell auf den Beinen damals.
Original von Ronin
@Nyx
Original von willhelm_tell
Objektschutz bedeutet, Schutz vor durchgebrochenen Feinden, Kommandoeinheiten und abgesprungenen Truppen.
heisst hier "durchgebrochene Feinde" mechanisierte Verbände die im Stoss das Abwehrdispositiv der eigenen Frontverbände durchbrochen haben?
Das setzt aber auf eurer Seite ziemlich schwere Waffen und Geniemittel voraus.
Du hast eben nicht alles durchgelesen - sonst wär dir der Absatz untergekommen - meine Antwort darauf war, das wir eben nur Handwaffen haben - also kein schweres gerät wie w_t es sagte.
Und zusammen mit diesem Absatz macht eben meine Aussage
Wir haben außer unseren normalen Handwaffen nur MGs und Panzerfäuste - das sagt glaub ich alles darüber aus was an Feinden erwartet wird.
sehr viel Sinn - also bitte erstmal wirklichalles durchlesen - gehört für mich zur Höflichkeit in einem forum dazu ;)
Aha... das heißt also für mich, dass der Objektschutz als einzige Aufgabe hat einen verirrten Infanteriespähtrupp ohne weitere Unterstützung abzuwehren und ansonsten nur zur Zierde da ist?
Coldstone:
Das G3 ist eine tolle Waffe (vorausgesetzt es ist ein gescheite gepflegtes), aber das G36 als "Spielzeug" abzutun ist IMHO Humbug.
Sicher, das zielen und schießen per Reflexpunkt ist kinderleicht... allerdings trotzdem hochgradig wirkungsvoll, zielgenauer und schneller.
Die Waffe ist kein "Plastikspielzeug", sondern ebenfalls hochgradig robust, dabei leichter und mit einem größeren Munitionsvorrat ausgestattet.
Ich habe beide Waffen ausgiebig benutzen dürfen und solange ich nicht mit ZF im Obergeschoss eines Gebäudes liege und auf weite Entfernung Leute ausschaltzen will, sondern mich normal durch Gelände (gleich ob Feld, Wald, Wiese oder Stadt) fortbewege, soll mir das G3 gestohlen bleiben.
Die höhere Reichweite und Durchschlagskraft ist in 95% der Fälle irrelevant, die Waffe sperriger und schwerer...
Da steht meine Wahl doch fest... :D
Greetings,
Nyx
Coldstone
19.04.2004, 12:52
Na ja, da ich eh MG Träger war.........
Ich schleppte das MG und nutze es auch am liebsten. Aber ich würde mich für das G3 entscheiden. Glücklicherweise waren unsere im top Zustand. Selten heutzutage.
Also meine Lieblingswaffe zu meiner Zeit war das G3... es war einfach, zuverlässig und wog genausoviel wie ich gemütlich tragen konnte.
Aber am besten war ich im Simulator mit der Panzerfaust...nach 30 Sekunden kurzeinweisung eine Trefferquote von 90%.
@Nyx
Etwas weiter oben hat Striker recht treffend beschrieben welche Aufgaben der Objektschutz hat - alles lesen, aber das hatten wir ja schon ;)
@wumpe
Im Simulator zu schießen ist eh kinderleicht - kein Vergleich mit richtigem Schießen.
Trefferquoten von 100% sind selbst für Blindfische machbar (selbst ich habs hingekriegt und das mag was heißen :D )
@Coldstone
Auch das G3 besteht zum größten Teil aus Plastik und Metall - kein Unterschied zum G36...
Wenn dich ein dreijähriger mit dem G36 abknallt, dann spricht das doch eher gegen das G3 ;)
Ronin: Nun, der einzige Unterschied zur wirklichkeit war das ich nicht beim G3 die Abweichung einberechnen musste. :D Im feld hab ich aber auch oft genug getroffen...nur manchmal nicht mein Ziel, sondern das meines Nachbarn *silly*
Vladimir Ward
19.04.2004, 20:37
Das würde doch ein dreijähriger hinkriegen wenn er die Waffe halten könnte.
Das ist auch die Intention dahinter.
Ähnlich argumentieren ja auch die Feinde eines automatischen Getriebes. Nicht selber von Hand zu schalten wäre "schwul" etc. Tja, trotzdem zu blöd wenn dir der Automatik-Fahrer dann an der Ampel davonzischt wie nix.
BTW, über Waffen streiten nur Waffenfetischisten. ;) Die echten Profis kümmern sich um solche Lächerlichkeiten wie Ergonomie etc. nicht, bei denen zählen weitaus praktischere Gründe. Schießen können sie mit jeder Waffe. z.B. ist es in Afghanistan geläufig AKs zu nehmen, einfach weil dann Muni und eventuelle Ersatzteile einfach zu beschaffen sind, es ist unauffälliger. Dass das AK im Spray-Modus nach heutigen Standards "ungenau" ist, kratzt da keinen.
Direktor Andreijew
19.04.2004, 20:50
Danke für Dein Votum Vlad.
Kann Dir da nur zustimmen. ;)
Ist ja grauenhaft.
1. Die Diskussion
2. Die Ausbildung.
Zu 1. Vergleichen wir doch mal einen Streifenpolizisten mit einem Mitglied der KSK. Geht nicht? Komisch. Infanterie mit Obejektschutz zu vergleichen ist das Gleiche.
He, die arbeiten meist an einem Flugplatz.
Dort schauen sie daß der Betrieb läuft und ihn zu Not auch verteidigen können. Aber zu gernerellen Verteidigung ist er nicht da.
Dafür kann ein Grenandier auch keinen Brand löschen oder Flugzeuge runter holen (beding schon ist klar)
In heutigen zeiten kommt der Objektschutz eben wieder in Mode, weil er sich sehr gut eignet Objekte zu schützen. Was im Zeitalter des Terrors eben ganz nützlich ist. Und ein Terrorist nicht mit einem Panzer ankommt. Aber sie sind keine Fronteinheinheit.
Meine Meinung.
2. Keine Handgranaten, Keine Panzerfaust? 8o 8o
Bei uns hier lernt jeder den Umgang mit Granaten, Panzerfaus bis hin zum Negerpfeil (Handflamm) Egal ob Gebriegsjäger, Pio, Inst oder Sani.
Die Schießentfernung ohne Zielvisier mit dem G3 sind 400 Meter und mehr. Für alle!
Das Verwundert mich dann schon Coldi, daß ihr nicht mal Handgranaten geworfen habt.
Vlad:
Darf ich dich verbessern?
Das AK wird nicht genutzt wegen Ersatzteile. Ersatzteile für M4 etc gibt es mehr als genug da unten. Nur das AK ist eben sehr Robust, was es bei den Klimatischen Bedingungen eben Sand und Staub sehr interessant macht. Im Häuserkampf spielt Entfernung keine Rolle. Deswegen fallen die Vorteile des M16/M4 schon mal weg.
Und die meisten Amis nutzen schon noch das M16, aber die klugen haben die AK ;)
Nikolei Lenin
19.04.2004, 23:55
Woher habt ihr eigentlich das ganze mit der AK? Es mag ja sein, daß ein paar Special Forces das Ding benutzen, aber ich habe bis jetzt auf keinem Foto nen normalen GI mit ner Kalashnikov rumrennen sehn. Und ich bezweifle auch, dass das vorkommt.
Original von Nikolei Lenin
Woher habt ihr eigentlich das ganze mit der AK? Es mag ja sein, daß ein paar Special Forces das Ding benutzen, aber ich habe bis jetzt auf keinem Foto nen normalen GI mit ner Kalashnikov rumrennen sehn. Und ich bezweifle auch, dass das vorkommt.
Alternative A:
Vlad, Direx und ich haben unseren Resturlaub genommen und, nachdem ja (Süd)Deutschland, Östereich und die Schweiz nicht in den Krieg eingreifen wollten, haben wir bei unseren guten Freund Bush angerufen und sind mit als Alpensöldner. Alles was wir erzählen sind reine Erfahrungsberichte!
Alternative B: Es gab vor nicht mal einem Halben Jahr einen Bericht darüber. Ich hab ihn auch im Alten Forum gepostet finde ihn aber nichtmehr. Und Kampfeinheiten machen auch selten Bilder ;)
Vladimir Ward
20.04.2004, 02:02
Ich mag es nicht ausgebessert zu werden... ;)
Ich schrieb doch auch andere Gründe an, schon klar dass sie dich mit M4s auch totwerfen könnten.
Nikolei: Ich meinte explizit die SpecForces, ja. Das sind die richtigen "Profis". Der normale Grunt läuft natürlich hauptsächlich mit seiner Standardausgabe herum, und ist in den meisten Fällen kein Profi, sondern eher eine Art Stümper (Berufsheer hin oder her).
Coldstone
20.04.2004, 14:52
Original von Striker
2. Keine Handgranaten, Keine Panzerfaust? 8o 8o
Bei uns hier lernt jeder den Umgang mit Granaten, Panzerfaus bis hin zum Negerpfeil (Handflamm) Egal ob Gebriegsjäger, Pio, Inst oder Sani.
Die Schießentfernung ohne Zielvisier mit dem G3 sind 400 Meter und mehr. Für alle!
Das Verwundert mich dann schon Coldi, daß ihr nicht mal Handgranaten geworfen habt.
Der Grund dafür war einfach:
ES WAR EINFACH NICHT GENUG MATERIAL DA DAFÜR. Und das sagt schon etwas finde ich. G3 haben wir auch auf 400 Meter geschossen. P1 auf maximal 75(Aber die Trefferquotre ging da bei allen gegen 10 %)
Auf 50 Meter hab ich mit der P1 mit 5 Schuss 45 Punkte geholt. War mal ein besseres Modell. Aber der der nach mir kam... Guckt sich die Pistole kurz an, zielt, und das einhändig, und drückt dann 5 mal im Abstand von je einer Sekunde 5 mal ab und trifft dann 5 mal die 10. Mann haben die Ausbilder dumm geklotzt. Sowas ist mit ner P1 eigentlich unmöglich(dachte man zumindest).
@ Vlad:
Naja so generell würde ich das nicht sagen die 78. Airborne Ranger sind nicht gerade Stümper.
Die Marine Force Recon lachen über die miserablen Leistungen der SF und Seals und das zurecht, zählen aber theoretisch auch nur als normale Soldaten.
Aber, Außnahmen bestätigen die Regel :D
@ Coldi: Kann ich nur den Kopfschütteln. (Nicht über dich, über eueren Verrein) Und wenn dann mal der Ernstfall kommt, dann sprengt ihr euch selbst mit den Granaten in die Luft.
Und die 400 Meter sind auch nicht das Norm. Es gibt genug Grundis, die wissen nichtmal das das G3 so weit geht :rolleyes:
Coldstone
20.04.2004, 15:12
Sagen wir mal so, das hat unser Ausbilder wörtlich bei der THEORETISCHEN Ausbildung so gesagt:
DAS Ist eine Handgranate, ihr wisst doch bestimmt alle wie sowas fuinktioniert, oder?
DAS hat der Ausbilder wirklich so gesagt. Dann fing er an wieviel Zeit wir hätten wenn wir den Sicherungsstift gezogen hätten etc...............
Nun die Kaserne damals stand kurz vor der Auflösung und deshalb wohl, Krass fand ich es trotzdem damals.
auch Panzerfaust haben wir nur theoretisch genossen........
Ich fand es wirklich seltsam weil ich auch dachte das sollte doch jeder Jahrgang hinter sich bringen aber dann sagte man uns:
1. Wir die Kaserne bald aufgelöst, deshalb werden keine mehr geliefert und
2. Da ihr eh nur zwei Monate Grundausbildung habt lassen wir das Weg.
Aber dafür 2 wochen exerzieren üben(was nach drei Tagen schon einwandfrei klappte.............) :rolleyes:
Original von Coldstone
ES WAR EINFACH NICHT GENUG MATERIAL DA DAFÜR. Und das sagt schon etwas finde ich. G3 haben wir auch auf 400 Meter geschossen. P1 auf maximal 75(Aber die Trefferquotre ging da bei allen gegen 10 %)
Die 400m G3-Übung (keine Ahnung mehr, welches die korrekte Bezeichnung war) ist relativ Standart, aber P1 auf 75m schießen ist ziemlicher Schwachfug, da dies noch nicht einmal in der Einsatzreichweite der Waffe liegt... :rolleyes:
Na ja, zusammen mit dem Rest wirft das kein so positives Bild auf deine Einheit (ohne jetzt dich damit treffen zu wollen... ist ja schließlich nicht deine Schuld...)
Greetings,
Nyx
Coldstone
20.04.2004, 15:24
Habe ich je behauptet das meine Grundausbildung glorriech war?
In der Grundi liess man uns nicht mal ans MG.
Das hab ich erst in meiner Stammeinheit im Heerestruppenkommando geschossen. wie gesagt, mein Hauptmann war Artilerist. Leider sollte auch Panzerfaust und Granate nachgeholt werden, blöderweise aber erst 2 Tage nach meinem letzten Tag. Tja, that's Life.
Direktor Andreijew
20.04.2004, 15:24
Bis vor einer Weile war es bei uns Standard mit der 9mm auf 50m zu schiessen.
Zu meinem Glück wurde dieser Unsinn spätestens mit der Einführung von NGST abgeschafft :rolleyes:
Aber 75? Das ist ja echt übertrieben. Genauso wie 400m mit einem Stgw an der Grenze liegt. Das bringt doch nichts...
Coldstone
20.04.2004, 15:27
Tja, der besagte Ari Hauptmann hatte aber ein ganz besonderes Schmankerl bei einem regulären Pistolenschiessen holte er einen kleinen schwarzen Koffer hervor. Drin war ne ausgewachsene Desert Eagle. Freiwillige dürften die sogar schiessen. ich hab mich getraut, aber nur 2 Schüsse. Und da ich wusste was das Ding für nen Rückstoss hat hab ich mir erst genau zeigen lassen wie ich meine Arme halten muss. Trotzdem war der Rückstoss mörderisch. Habe aber beide Schüsse in der 10 versenkt :D.
natürlich war das ganze inoffiziell. Aber niemand hat sich beschwert voin denen die geschossen haben. Trotz des heftigen Rückstosses.
Original von Direktor Andreijew
Genauso wie 400m mit einem Stgw an der Grenze liegt. Das bringt doch nichts...
Frag mal den Chef, der hat mit dem G3 aufgelegt und ZF über 1000m geschossen. Un dich kenne auch Leute die schießen ohne ZF noch 600 Meter damit. Die Grenze ist da noch lange nicht für die Technik.
Für die Technik nicht. Aber abgesehen von Extremsituationen und der Verwendung als Scharfschützengewehr ist 400m für den 08/15-Einsatz schon oberste Grenze, bzw. darüber hinweg.
Greetings,
Nyx
Kommt auf den Schützen an ;)
Aber für Schütze Arsch bestimmt.
Doch sollte man auch wissen, daß es auch weier geht. Ich hab auch schon von Soldaten gehört, das bei 300 Meter schluß ist. Und die gehen auch nicht weiter als 300 Meter.
Direktor Andreijew
20.04.2004, 15:46
Ich sage nicht, dass es nicht geht. Vor allem mit ZF ist eine ganz andere Geschichte.
Aber Soldat Hülsensack soll in meinen Augen besser auf 100m genau treffen als sein Magazin bereits auf 600m leerzuballern nur "weil sein Gewehr so weit geht".
Und nur mal so nebenbei: Wenn man als 08/15-Soldat einen Kilometer freies Schussfeld hat, hat man ein kleineres Problem (oder einen extrem unvorsichtigen Gegner, je nachdem ;))
Auch auf den Schützen kommt es dabei weniger an...
es ist schlicht und ergreifend so, dass Schusswechsel nun einmal in der überwiegenden Anzahl der Fälle nicht über Reichweiten von 400+ m stattfinden (deswegen ja unter anderem auch der Wechsl auf das 5,56er Kaliber).
Greetings,
Nyx
Original von Coldstone
DAS Ist eine Handgranate, ihr wisst doch bestimmt alle wie sowas fuinktioniert, oder?
DAS hat der Ausbilder wirklich so gesagt. Dann fing er an wieviel Zeit wir hätten wenn wir den Sicherungsstift gezogen hätten etc...............
Wie jetzt???? Also die Eier bei uns haben solange gewartet bis wir sie geworfen haben. Dann haben wir das Motto der Panzergrenadiere gerufen und schon ist die Schlammfontaine über uns gewachsen...
<=== Hat das Handgranaten werfen auf die schnelle Art gelernt - "trag Dich selber ein und wirf eine"
Also wenn ich mich richtig erinnere war das weiteste was wir schießen mussten ohne ZF mit G3 800 Meter - und selbst da waren die Trefferquoten ganz ansehnlich. 400 Meter war Standardentfernung, waren wir näher dran sollten wir schon längst aus der Hüfte schießen können...
Direktor Andreijew
20.04.2004, 15:53
Wie war das nochmal? *hirnzermarter*
"Kampfdistanz einer Infanteriekompanie: 100m"
oder so in der Art. Theorie ist mir noch nie hängengeblieben...
Also ich bezweifele das es im Ernstfall mehr als 200 Meter sein werden...aber es ist beruhigend wenn man selbst auf 800m sauber schießen kann. Denn was man auf 800m treffen kann trifft man auf 200m viermal leichter... und das gibt selbstbewusstsein, was man im Gefecht nun mal auch braucht....
Coldstone
20.04.2004, 15:57
100 Meter?
Das kriegt ein geübter Schütze auch mit ner Pistole hin.
Unser Hauptmann hat seine Eagle damals auch mal probeweise auf 100 geschossen. Und die Trefferquote war gut. Ich glaub mit 5 Schuss 47 Punkte.
Nachdem ich sie selbst geschossen habe wusste ich warum das Ding den Spitznamen A-Bombe für den hausgebrauch inne hat.
Direktor Andreijew
20.04.2004, 15:59
@Coldstone:
Ich rede hier