drustran
19.12.2005, 18:54
Die Einheit gründetet sich kurz nach dem Exodus des großen Generals Kerensky. Viele der zurückgebliebenen SBVS-Einheiten schlossen sich einem Haus an oder wurden zu Söldnern. So auch das 1st Schwere Sturmregiment unter Colonel Alexander Knight und dem 274th Einsatzregiment unter Colonel David Iron. Unterstützt wurden die beiden Regimenter durch das 42nd Pionierkorps und dem 19th Transportbataillon.
Auch Alexanders Zwillingsschwester und Ehefrau von David Iron, Alexandra Iron-Knight, schloß sich der Einheit an. Sie war die Kommandeurin der SBS Troja, einem Kreuzer der Aegis – Klasse. Dieser war zu Zeit des Exodus noch in der Titanwerft um die Schäden der Schlacht um Terra zu reparieren, ansonsten hätte Kerensky das Schiff mitgenommen. Doch die Mannschaft und der Kapitän blieben ihrem Schiff treu und nach dem verschwinden der SBVS schlossen sie sich Iron und Knight an. Nach kurzer Zeit konnten weiter Truppen anwerben. Die Flöhe, ein bekanntes Infanteriesöldnerregiment, welches im Befreiungsfeldzug auf seitens Amaris kämpfte und dadurch einen schweren Makel anhaften hatte, traten bei den Iron Knights ein und stellten die Infanterie. Das 76th Panzerregiment folgte. Als letztes traten noch die 23rd Amaris Dragoner und die Reste des 6th Loyalistenregiment bei, welches mit einzelnen Rekruten auf halbe Sollstärke gebracht werden konnte.
Als Auftraggeber wählte sich die Einheitsführung das Haus Davion. Sowohl die Familie Iron als auch die Familie Knight kamen aus dem Raumabschnitt, außerdem war ihre Basis im Gebiet von Small World. So wurden sie von Davion angeworben und vorerst mit einem Regiment der Crucis Lancier auf Kentares stationiert. Allerdings sollte die Mechbrigade schon bald an die Grenze der Konföderation Capella verlegt werden, um die dort geplante Offensive zu unterstützen.
Als dann der Drache nach Kentares kam wurden die verbliebenen Knights schnell überrannt und gerieten zum Teil in Gefangenschaft. Es entkamen nur eine Handvoll mit den Überresten der Crucis Lancier. Sie schlossen zu den restlichen Knights auf und brachten ihnen die Nachricht vom Tode David Iron. Die Knights brachen ihren Kontrakt und brachen auf, um die Gefangenen zu befreien. Als ein Davion Sergeant den Koordinator tötete und sein Sohn den Befehl: „Bringt sie alle um!“ gab, wurden die gefangenen Knights abgeschlachtet. Als die Troja im Raum von Kentares auftauchte, reagierte die Flaggschiffe der Kuritas und begannen die Troja anzugreifen. Die Landungsschiffe der Knights koppelten ab und nahmen Kurs auf Kentares IV. Selbst unter den idealsten Umständen war es ein fast unmögliches Unterfangen, selbst wenn die Gefangenen noch gelebt hätten. Es sollte ein geschlossener Abwurf der gesamten drei Regimenter werden. Doch als es soweit war wurden sie von den drakonischen Luft/Raumelementen angegriffen. Durch sie erhielten die Regimenter schon die ersten schweren Verluste, während sich am Boden zwei der Schwert des Lichts Regimenter sammelten um sie in Empfang zu nehmen, währenddessen die regulären Truppen mit ihrer Mordorgie fortfuhren. Die drei Regimenter hatten keine Chance. Die Schwerter löschten die landenden Knights nach und nach aus. Am Schluß konnten sich Elemente in Größe von fünf Kompanien in den Untergrund gehen, wo sie vier Jahre verweilten, bis Davion Truppen Kentares IV eroberten. Die Überlebenden erfuhren von den Massakern an der Bevölkerung und auch an den Gefangenen.
Alexandra hatte überlebt, ihre Rettungskapsel stürzte mit einem großen Trümmerstück der Troja auf Kentares und wurde dadurch nicht weiter gesucht. Allerdings wurden nun die Gründer der Knights vor ein Kriegsgericht gebracht. Leider wurde der Comstar Ausschuß für Söldnerangelegenheit erst im folgenden Jahr gegründet und so wurde die Sache unter Davionhoheit ausgehandelt. Fast die Ausrüstung wurde als Konsequenz der Vertragsbruches konfisziert. Allerdings behielten sie eine Lanze Mechs und ein paar Landungsschiffe. Die Einheit lies sich nach Galatea bringen. Viele der Mitglieder schlossen sich anderen Einheiten an. Das Ende schien gekommen zu sein. Doch der harte Kern rappelte sich wieder auf. Eines der Landungsschiffe wurde verkauft und durch den Erlös weitere Mechs, Panzer und Infanterieausrüstung gekauft. So wurden aus Mechkrieger Infanteristen und Panzerfahrer. Doch die Einheitsführung achtete darauf, das alle Mechkrieger eine gewisse Zeit im Cockpit eines Mechs verbrachten und auch genug Simzeit sammelten wenn es möglich war. Ihr erster neuer Kontrakt führte sie in die Liga, wo sie anfangs Erfolge gegen die Konföderation erzielten und ihre Mechtruppen aufstocken konnten, allerdings später während eines zweiten Kontraktes mit der Liga wurden sie in der Offensive gegen Poulsbo geschickt, wo sie und die Mariktruppen durch die Schleicher wieder viel Material verloren. 2812 wechselten sie in die Dienste Haus Steiners, welche durch großzügige Zahlungen die Einheit wieder auf ein Mechbataillon brachte. Auch den zweiten Nachfolgekrieg blieben sie in den Diensten Haus Steiners, obwohl sie einmal, während Archon Claudius Steiners Herrschaft eine Verlängerung ablehnen wollten. Während dieser Zeit wuchsen die Iron Knights weiter. Durch den Fund eines Sternenbunddepots, welches sie an das Oberkommando der LCS weitergaben bekamen sie schließlich den Bonus, welchen sie noch brauchten, um die Hilfstruppen des Regimentes zu vervollständigen. Das besondere an dem Regiment war, das alle Mechkrieger mal als Infanterist oder Panzerfahrer dienen mußte, oder wenn sie neu waren, auch einen solchen Dienst leisten mußten, was für eine starke Vertrautheit und Zuverlässigkeit der Einheit führte. Die neuen Knights, nun geführt vom Ajax Knight, der Sohn Alexandras, wechselte zum Ende des zweiten Nachfolgekrieges in den Dienst der Konföderation, wo sie aber nur kurze Zeit verweilten. Mit dem Amtsantritt von Melissa Davion kehrten die Knights in die Vereinigten Sonnen zurück. Melissa nutzte die Einheit um die aufgestellten Regimentskampfgruppen zu trainieren, eine Möglichkeit der Knights, ihre Einheit weiter zu verbessern und auszubauen.
Den dritten Nachfolgekrieg wurden die Knights als Trainingstruppen benutzt. Des weiteren wurde ihnen eine Basis auf Anjin Muerto zugesprochen, und damit auch die Verteidigung der Gebietes vor Raumpiraten. Ab und zu wurden einzelne Truppen zur Verstärkung einzelner Offensiven bei gezogen. In dieser Ruhezeit bauten die Knights das 42nd Pionierkorps, das 19th Transportbataillon und das 1st Schwere Sturmregiment als Ergänzung für das 274th Einsatzregiment wieder auf. Als weitere Schritte wurde der Aufbau des Panzer- und Infanterieregiment in angriff genommen. Das 6th Loyalistenregiment wurde aufgelöst. Reservisten wurden dem 6th zugeteilt. Unter Peter Davion wurden die Truppen der Knights verstärkt zur Piratenjagd und an der Grenze zum Taurus Konkordat eingesetzt. Nach dem Einsatz auf Lee und der Bevorzugung der Luftraumkräfte der Vereinigten Sonnen und dem verstärkten Einsatz von Jägern durch die Piraten wurde es der Leitung der Knights klar, das eigene Jäger nötig wurden. Seit dem Verlust der Troja hatten die Knights keine Jäger mehr. Also wurden Pläne zur Aushebung des 1st unabhängigen Luft-/Raumgeschwader getroffen. Allerdings wurde es schwer, das eigene Ausbildungsprogramm zu erweitern. Es wurden Veteranen angeheuert, Maschinen besorgt, welche zu Ausbildungsmaschinen umgebaut wurden. So nahm dieser Teil nach Jahren auch Form an. Um den Jahreswechsel 2999-3000 lehrte der Sohn des Kommandeurs Anna Lee Davion kennen und verliebte sich in sie. Ein paar Jahre später heirateten die beiden und einige Zeit später übernahm er die Einheit. Durch die Aufbau des Geschwaders, der Infanterie und der Panzertruppe hatte die Einheit ihre Reserven gekostet und sie in Schulden geworfen. Sie waren kurz davor, in den Firmenladen zu fallen. Doch Knight – Davion war zu stolz seine Frau um Geld zu bitten. Die Schulden wurden noch größer, als er seinen Sohn auf die Elite – Akademie Albion schickte. Nach einem Herzinfarkt fand seine Frau die Bücher und den finanziellen Stand der Einheit. Ihr wurde klar wieso ihr Mann einen Herzinfarkt bekam. Sie sorgte dafür das genug Geld an die richtigen Stellen kam und so die Schulden verschwanden. Nach seinem erfolgreichem Abschluß kam Xavier Knight – Davion mit ein paar Freunden von Albion zurück zu den Knights und diente dort eine Zeit. Als er in den Fünfzigern das Kommando über die Kampftruppen bekam, führte er einen Einsatz gegen eine kürzlich entdeckte Piratenbasis. Der Einsatz war ein voller Erfolg, die Piraten wurden zerschlagen und die Geiseln befreit. Eine der Geiseln erregte die Aufmerksamkeit des älteren Knight – Davion. Der Alte nahm die Kleine unter seine Fittiche und sorgte für sie. Die junge Frau trat den Knights bei und wurde Mechkriegerin. Sie verliebte sich in der Einheit zum ersten mal aber nach einem Kampf wurde ihr Geliebter getötet bei dem Versuch Dawn zu retten. Danach verließ sie die Einheit und reiste nach Outreach, um sich einer neuen Einheit anzuschließen....
Nachdem Xavier den Befehl über die Kampftruppen übernommen hatte ließ er die Knights wieder erweitern. Im Gedenken an die Geschichte ließ er ein neues Regiment ausheben, welches die 272nd Leichte Reiterei getauft wurde, in Erinnerung an das Schwesterregiment des 274th, welches damals beim Sturm auf den Planeten Sirius aufgerieben worden war. Das komplette Regiment wurde mit Helikopter ausgestattet, Aufklärungsmaschinen wie Kampfhubschrauber. Des weiteren wurden alle Artillerieeinheiten ausgegliedert und in der 62nd Artilleriebatterie zusammen gefaßt, welche ungefähr sechzig Artilleriegeschütze verschiedener Klassen beinhaltet. Auch wurden erste Pläne zur Umgestaltung des 274th Einsatzregimentes ins Auge gefaßt, konnte jedoch noch nicht genauer spezifiziert werden.
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m Schatten der Hallen wartete eine Gruppe Offiziere bei einem Schweber. Als das Shuttle aufsetzte marschierte die Gruppe los. Die Shuttletür öffnete sich und Dawn erschien in der Tür. Sie lächelte als sie die Gruppe identifizierte. Xavier löste sich aus der Gruppe und sprintete zu dem Shuttle hinüber. Als er ankam, streckte er die Arme aus und fing sie auf. Der Rest der Gruppe schloß auf und Dawn wurde von allen herzlich begrüßt bevor sie sich auf den Rückweg zum Schweber machten. Auf der Rückfahrt zur Basis der Iron Knights setzte Xavier Dawn als Stabsoffizier des 274th ein. Dargard, ein alter Freund von Dawn und die Nummer Zwo der Knights, begrüßte Dawn als erstes in seinem Regiment und forderte sie auf, am nächsten Morgen bei der Besprechung dabei zu sein.
Einige Monate später fand mal wieder eine Generalbesprechungen in der Einheit statt.
„O.k., was soll der Scheiß? Ich hab dich mit der Neugruppierung unserer Garnisonseinheiten beauftragt Dar, und was passiert? Meine „Angreifer“ wischen regelmäßig mit deinen Leuten den Boden auf!“
Xaviers Frage holte Dawn zurück in den Besprechungsraum, wo sie als eine von Dargards Stabsoffizieren saß. Nach ihrer Rückkehr hat Xavier ihr eine Leftenantstelle angeboten, welche sie annahm. Sie wurde Dargards Stab zugeteilt, welcher die Aufgabe hatte, das 274th Regiment sowie die Infanterie und die Panzertruppe in eine effektivere Garnisonstruppe zu verwandeln. Allerdings hatten alle Maßnahmen von Dargards Stab keine brauchbare Lösung geliefert. Eigentlich sollte Dawn nicht mehr bei dieser Besprechung, sondern im Lazarett sein. Man sah es ihr zwar nicht an, aber sie war schwanger. Mittlerweile im achten Monat. Sie gehörte zu der Gruppe Frauen der man eine Schwangerschaft nicht ansah. Sie meldetet sich zu Wort:
„Xavier, wir versuchen unser bestes. Du weißt die Zusammenarbeit zwischen unseren Waffengattungen ist fast unübertroffen. Aber es waren immer eigene Truppengattungen. Du verlangst eine komplette Integration der Gattungen in einem. Wir versuchen eine gute Mischung zu finden, aber jedesmal wenn du auf eine Einheit triffst, schaffst du es sie zu deinen Bedingungen zu bekämpfen. Wir finden keine Mischung, die deine Bedingungen erfüllt. Wir suchen noch!“
„Gut, macht weiter. Ende des Monats kommt die nächste Probe. Ich hoffe ihr findet endlich was ich will!“
Eine Reihe von „Aye“ und „Ja, Sir!“ beantworteten die Aufforderung des Kommandeurs. Damit war diese Sitzung beendet. Dawn machte sich auf den Weg ins Lazarett, sie wußte das sie Xaviers Geduld ausgereizt hatte.
Im Krankenrevier lies Dawn die üblichen Untersuchungen über sich ergehen. Sie hatte mit den Ärzten gesprochen und die selben Bedingungen gestellt wie bei den Ärzten der Chevaliers: Sie will wissen ob es gut ist oder ob Probleme aufgetreten sind. Ansonsten will sie nichts über das Kind wissen. Die Ärzte müssen diese Entscheidung akzeptieren. Auch Markus, der ihr öfters schrieb, konnte sie nicht umstimmen, obwohl er gern wüßte, ob er Vater einer Tochter oder eines Sohnes wurde. Dawn überlegte momentan ob Markus ihr treu war, diese Gedanken hatte sie in letzter Zeit öfters. Es lag an den Nachrichten. Sie veränderten sich, oder interpretierte sie da nur ihre Ängste rein? Dawn konnte es nicht sagen.
Als sie das Revier verließ, bekam sie eine Idee. Sie blieb einen Moment mitten auf dem Weg stehen. Erst als ein Transporter ihr hupend auswich, setzte sie sich wieder in Bewegung, direkt zum Büro ihres Offiziers. Sie stürmte geradewegs in das Büro. Dargard, der gerade Daten studierte, schaute erschrocken auf.
„Kann ich dir helfen?“ fragte Er und Dawn erklärte ihm ihre Idee: „Hör zu, wir sollten das Infanterie- ,Panzer- und Mechregiment auflösen und aus den Einheiten eine Brigade zum Garnisonsdienst formen. Die Lanze sollte folgende Komposition haben: Einen Mech, zwei Panzer und einen Zug Infanterie. Die beiden Panzer sollten jeweils ein Kampfpanzer und ein Schützenpanzer wie der Goblin oder der Blizzard, falls die Infanterie aus Kröten besteht, sein.“
Dargard hörte sich das ganze an und war begeistert. Die Einheit wäre Ideal auch für den Stadtkampf, die Spezialität seiner Einheit. Er rief seinen Stab zusammen und ließ alles ausarbeiten. Die nächsten Tage wurden dann Tests durchgeführt und weiter an der Aufstellung gefeilt. Mechs und Panzer wurden verkauft bzw. eingetauscht. Die Mechs wurden so ausgewählt, das sie sich im Stadtkampf auch gegen andere Truppentypen behaupten konnten. Die Panzer wurden gegen Goblins, ein paar Blizzards und sonst gegen starke Kampfpanzer wie Hetzer, Ontos, und andere ausgetauscht.
Nachdem das erste Regiment so strukturiert war, fand wieder ein Manöver gegen Xaviers Sturmregiment statt. Diesmal bekam das schwere Sturmregiment eine blutige Nase und Xavier bewilligte die Einheitsform, so das die Bildung der anderen beiden Regimenter angegangen wurden. Das erste Regiment wurde aufgespaltet und je ein Bataillon wurde zum Befehlsbataillon für eins der drei Regimenter eingeteilt. Die neuen Formationen wurden trainiert, mal gegeneinander oder gegen das Sturmregiment, wenn es daheim war. So wurde das 274th zum 1st Garnisonsbrigade mit dem 1st, 2nd und 3rd Garnisonsregiment. Das 272nd wurde zum 1st Helikopterregiment umbenannt. Das Pionierkorps, welches die letzten Jahre mit der Konstruktion der Festung Gibraltar zugebracht hatte, änderte noch einige letzte Details an der Festung bevor sie an die Abschlußarbeiten an der Festung begannen. Nach einigen Monaten wurden dann die Probleme zwischen den Knights und der Miliz größer, es kam öfters zu Ausschreitungen. Xavier zog die Konsequenzen und verlegte ein Groß der Einheit in die Festung Gibraltar. Dawn wurde jedoch von ihren Pflichten entbunden und beurlaubt. Sie zog sich in die Hazienda, der Familiensitz der Knight – Davion zurück. Dort bekam sie dann auch ihre Zwillinge. Sie nannte ihre Tochter Susan und ihren Sohn Ian. (Susan nach einer Freundin aus ihrer Jugend und Ian nach dem Gründer des Sternenbundes Ian Cameron)
Auch Alexanders Zwillingsschwester und Ehefrau von David Iron, Alexandra Iron-Knight, schloß sich der Einheit an. Sie war die Kommandeurin der SBS Troja, einem Kreuzer der Aegis – Klasse. Dieser war zu Zeit des Exodus noch in der Titanwerft um die Schäden der Schlacht um Terra zu reparieren, ansonsten hätte Kerensky das Schiff mitgenommen. Doch die Mannschaft und der Kapitän blieben ihrem Schiff treu und nach dem verschwinden der SBVS schlossen sie sich Iron und Knight an. Nach kurzer Zeit konnten weiter Truppen anwerben. Die Flöhe, ein bekanntes Infanteriesöldnerregiment, welches im Befreiungsfeldzug auf seitens Amaris kämpfte und dadurch einen schweren Makel anhaften hatte, traten bei den Iron Knights ein und stellten die Infanterie. Das 76th Panzerregiment folgte. Als letztes traten noch die 23rd Amaris Dragoner und die Reste des 6th Loyalistenregiment bei, welches mit einzelnen Rekruten auf halbe Sollstärke gebracht werden konnte.
Als Auftraggeber wählte sich die Einheitsführung das Haus Davion. Sowohl die Familie Iron als auch die Familie Knight kamen aus dem Raumabschnitt, außerdem war ihre Basis im Gebiet von Small World. So wurden sie von Davion angeworben und vorerst mit einem Regiment der Crucis Lancier auf Kentares stationiert. Allerdings sollte die Mechbrigade schon bald an die Grenze der Konföderation Capella verlegt werden, um die dort geplante Offensive zu unterstützen.
Als dann der Drache nach Kentares kam wurden die verbliebenen Knights schnell überrannt und gerieten zum Teil in Gefangenschaft. Es entkamen nur eine Handvoll mit den Überresten der Crucis Lancier. Sie schlossen zu den restlichen Knights auf und brachten ihnen die Nachricht vom Tode David Iron. Die Knights brachen ihren Kontrakt und brachen auf, um die Gefangenen zu befreien. Als ein Davion Sergeant den Koordinator tötete und sein Sohn den Befehl: „Bringt sie alle um!“ gab, wurden die gefangenen Knights abgeschlachtet. Als die Troja im Raum von Kentares auftauchte, reagierte die Flaggschiffe der Kuritas und begannen die Troja anzugreifen. Die Landungsschiffe der Knights koppelten ab und nahmen Kurs auf Kentares IV. Selbst unter den idealsten Umständen war es ein fast unmögliches Unterfangen, selbst wenn die Gefangenen noch gelebt hätten. Es sollte ein geschlossener Abwurf der gesamten drei Regimenter werden. Doch als es soweit war wurden sie von den drakonischen Luft/Raumelementen angegriffen. Durch sie erhielten die Regimenter schon die ersten schweren Verluste, während sich am Boden zwei der Schwert des Lichts Regimenter sammelten um sie in Empfang zu nehmen, währenddessen die regulären Truppen mit ihrer Mordorgie fortfuhren. Die drei Regimenter hatten keine Chance. Die Schwerter löschten die landenden Knights nach und nach aus. Am Schluß konnten sich Elemente in Größe von fünf Kompanien in den Untergrund gehen, wo sie vier Jahre verweilten, bis Davion Truppen Kentares IV eroberten. Die Überlebenden erfuhren von den Massakern an der Bevölkerung und auch an den Gefangenen.
Alexandra hatte überlebt, ihre Rettungskapsel stürzte mit einem großen Trümmerstück der Troja auf Kentares und wurde dadurch nicht weiter gesucht. Allerdings wurden nun die Gründer der Knights vor ein Kriegsgericht gebracht. Leider wurde der Comstar Ausschuß für Söldnerangelegenheit erst im folgenden Jahr gegründet und so wurde die Sache unter Davionhoheit ausgehandelt. Fast die Ausrüstung wurde als Konsequenz der Vertragsbruches konfisziert. Allerdings behielten sie eine Lanze Mechs und ein paar Landungsschiffe. Die Einheit lies sich nach Galatea bringen. Viele der Mitglieder schlossen sich anderen Einheiten an. Das Ende schien gekommen zu sein. Doch der harte Kern rappelte sich wieder auf. Eines der Landungsschiffe wurde verkauft und durch den Erlös weitere Mechs, Panzer und Infanterieausrüstung gekauft. So wurden aus Mechkrieger Infanteristen und Panzerfahrer. Doch die Einheitsführung achtete darauf, das alle Mechkrieger eine gewisse Zeit im Cockpit eines Mechs verbrachten und auch genug Simzeit sammelten wenn es möglich war. Ihr erster neuer Kontrakt führte sie in die Liga, wo sie anfangs Erfolge gegen die Konföderation erzielten und ihre Mechtruppen aufstocken konnten, allerdings später während eines zweiten Kontraktes mit der Liga wurden sie in der Offensive gegen Poulsbo geschickt, wo sie und die Mariktruppen durch die Schleicher wieder viel Material verloren. 2812 wechselten sie in die Dienste Haus Steiners, welche durch großzügige Zahlungen die Einheit wieder auf ein Mechbataillon brachte. Auch den zweiten Nachfolgekrieg blieben sie in den Diensten Haus Steiners, obwohl sie einmal, während Archon Claudius Steiners Herrschaft eine Verlängerung ablehnen wollten. Während dieser Zeit wuchsen die Iron Knights weiter. Durch den Fund eines Sternenbunddepots, welches sie an das Oberkommando der LCS weitergaben bekamen sie schließlich den Bonus, welchen sie noch brauchten, um die Hilfstruppen des Regimentes zu vervollständigen. Das besondere an dem Regiment war, das alle Mechkrieger mal als Infanterist oder Panzerfahrer dienen mußte, oder wenn sie neu waren, auch einen solchen Dienst leisten mußten, was für eine starke Vertrautheit und Zuverlässigkeit der Einheit führte. Die neuen Knights, nun geführt vom Ajax Knight, der Sohn Alexandras, wechselte zum Ende des zweiten Nachfolgekrieges in den Dienst der Konföderation, wo sie aber nur kurze Zeit verweilten. Mit dem Amtsantritt von Melissa Davion kehrten die Knights in die Vereinigten Sonnen zurück. Melissa nutzte die Einheit um die aufgestellten Regimentskampfgruppen zu trainieren, eine Möglichkeit der Knights, ihre Einheit weiter zu verbessern und auszubauen.
Den dritten Nachfolgekrieg wurden die Knights als Trainingstruppen benutzt. Des weiteren wurde ihnen eine Basis auf Anjin Muerto zugesprochen, und damit auch die Verteidigung der Gebietes vor Raumpiraten. Ab und zu wurden einzelne Truppen zur Verstärkung einzelner Offensiven bei gezogen. In dieser Ruhezeit bauten die Knights das 42nd Pionierkorps, das 19th Transportbataillon und das 1st Schwere Sturmregiment als Ergänzung für das 274th Einsatzregiment wieder auf. Als weitere Schritte wurde der Aufbau des Panzer- und Infanterieregiment in angriff genommen. Das 6th Loyalistenregiment wurde aufgelöst. Reservisten wurden dem 6th zugeteilt. Unter Peter Davion wurden die Truppen der Knights verstärkt zur Piratenjagd und an der Grenze zum Taurus Konkordat eingesetzt. Nach dem Einsatz auf Lee und der Bevorzugung der Luftraumkräfte der Vereinigten Sonnen und dem verstärkten Einsatz von Jägern durch die Piraten wurde es der Leitung der Knights klar, das eigene Jäger nötig wurden. Seit dem Verlust der Troja hatten die Knights keine Jäger mehr. Also wurden Pläne zur Aushebung des 1st unabhängigen Luft-/Raumgeschwader getroffen. Allerdings wurde es schwer, das eigene Ausbildungsprogramm zu erweitern. Es wurden Veteranen angeheuert, Maschinen besorgt, welche zu Ausbildungsmaschinen umgebaut wurden. So nahm dieser Teil nach Jahren auch Form an. Um den Jahreswechsel 2999-3000 lehrte der Sohn des Kommandeurs Anna Lee Davion kennen und verliebte sich in sie. Ein paar Jahre später heirateten die beiden und einige Zeit später übernahm er die Einheit. Durch die Aufbau des Geschwaders, der Infanterie und der Panzertruppe hatte die Einheit ihre Reserven gekostet und sie in Schulden geworfen. Sie waren kurz davor, in den Firmenladen zu fallen. Doch Knight – Davion war zu stolz seine Frau um Geld zu bitten. Die Schulden wurden noch größer, als er seinen Sohn auf die Elite – Akademie Albion schickte. Nach einem Herzinfarkt fand seine Frau die Bücher und den finanziellen Stand der Einheit. Ihr wurde klar wieso ihr Mann einen Herzinfarkt bekam. Sie sorgte dafür das genug Geld an die richtigen Stellen kam und so die Schulden verschwanden. Nach seinem erfolgreichem Abschluß kam Xavier Knight – Davion mit ein paar Freunden von Albion zurück zu den Knights und diente dort eine Zeit. Als er in den Fünfzigern das Kommando über die Kampftruppen bekam, führte er einen Einsatz gegen eine kürzlich entdeckte Piratenbasis. Der Einsatz war ein voller Erfolg, die Piraten wurden zerschlagen und die Geiseln befreit. Eine der Geiseln erregte die Aufmerksamkeit des älteren Knight – Davion. Der Alte nahm die Kleine unter seine Fittiche und sorgte für sie. Die junge Frau trat den Knights bei und wurde Mechkriegerin. Sie verliebte sich in der Einheit zum ersten mal aber nach einem Kampf wurde ihr Geliebter getötet bei dem Versuch Dawn zu retten. Danach verließ sie die Einheit und reiste nach Outreach, um sich einer neuen Einheit anzuschließen....
Nachdem Xavier den Befehl über die Kampftruppen übernommen hatte ließ er die Knights wieder erweitern. Im Gedenken an die Geschichte ließ er ein neues Regiment ausheben, welches die 272nd Leichte Reiterei getauft wurde, in Erinnerung an das Schwesterregiment des 274th, welches damals beim Sturm auf den Planeten Sirius aufgerieben worden war. Das komplette Regiment wurde mit Helikopter ausgestattet, Aufklärungsmaschinen wie Kampfhubschrauber. Des weiteren wurden alle Artillerieeinheiten ausgegliedert und in der 62nd Artilleriebatterie zusammen gefaßt, welche ungefähr sechzig Artilleriegeschütze verschiedener Klassen beinhaltet. Auch wurden erste Pläne zur Umgestaltung des 274th Einsatzregimentes ins Auge gefaßt, konnte jedoch noch nicht genauer spezifiziert werden.
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m Schatten der Hallen wartete eine Gruppe Offiziere bei einem Schweber. Als das Shuttle aufsetzte marschierte die Gruppe los. Die Shuttletür öffnete sich und Dawn erschien in der Tür. Sie lächelte als sie die Gruppe identifizierte. Xavier löste sich aus der Gruppe und sprintete zu dem Shuttle hinüber. Als er ankam, streckte er die Arme aus und fing sie auf. Der Rest der Gruppe schloß auf und Dawn wurde von allen herzlich begrüßt bevor sie sich auf den Rückweg zum Schweber machten. Auf der Rückfahrt zur Basis der Iron Knights setzte Xavier Dawn als Stabsoffizier des 274th ein. Dargard, ein alter Freund von Dawn und die Nummer Zwo der Knights, begrüßte Dawn als erstes in seinem Regiment und forderte sie auf, am nächsten Morgen bei der Besprechung dabei zu sein.
Einige Monate später fand mal wieder eine Generalbesprechungen in der Einheit statt.
„O.k., was soll der Scheiß? Ich hab dich mit der Neugruppierung unserer Garnisonseinheiten beauftragt Dar, und was passiert? Meine „Angreifer“ wischen regelmäßig mit deinen Leuten den Boden auf!“
Xaviers Frage holte Dawn zurück in den Besprechungsraum, wo sie als eine von Dargards Stabsoffizieren saß. Nach ihrer Rückkehr hat Xavier ihr eine Leftenantstelle angeboten, welche sie annahm. Sie wurde Dargards Stab zugeteilt, welcher die Aufgabe hatte, das 274th Regiment sowie die Infanterie und die Panzertruppe in eine effektivere Garnisonstruppe zu verwandeln. Allerdings hatten alle Maßnahmen von Dargards Stab keine brauchbare Lösung geliefert. Eigentlich sollte Dawn nicht mehr bei dieser Besprechung, sondern im Lazarett sein. Man sah es ihr zwar nicht an, aber sie war schwanger. Mittlerweile im achten Monat. Sie gehörte zu der Gruppe Frauen der man eine Schwangerschaft nicht ansah. Sie meldetet sich zu Wort:
„Xavier, wir versuchen unser bestes. Du weißt die Zusammenarbeit zwischen unseren Waffengattungen ist fast unübertroffen. Aber es waren immer eigene Truppengattungen. Du verlangst eine komplette Integration der Gattungen in einem. Wir versuchen eine gute Mischung zu finden, aber jedesmal wenn du auf eine Einheit triffst, schaffst du es sie zu deinen Bedingungen zu bekämpfen. Wir finden keine Mischung, die deine Bedingungen erfüllt. Wir suchen noch!“
„Gut, macht weiter. Ende des Monats kommt die nächste Probe. Ich hoffe ihr findet endlich was ich will!“
Eine Reihe von „Aye“ und „Ja, Sir!“ beantworteten die Aufforderung des Kommandeurs. Damit war diese Sitzung beendet. Dawn machte sich auf den Weg ins Lazarett, sie wußte das sie Xaviers Geduld ausgereizt hatte.
Im Krankenrevier lies Dawn die üblichen Untersuchungen über sich ergehen. Sie hatte mit den Ärzten gesprochen und die selben Bedingungen gestellt wie bei den Ärzten der Chevaliers: Sie will wissen ob es gut ist oder ob Probleme aufgetreten sind. Ansonsten will sie nichts über das Kind wissen. Die Ärzte müssen diese Entscheidung akzeptieren. Auch Markus, der ihr öfters schrieb, konnte sie nicht umstimmen, obwohl er gern wüßte, ob er Vater einer Tochter oder eines Sohnes wurde. Dawn überlegte momentan ob Markus ihr treu war, diese Gedanken hatte sie in letzter Zeit öfters. Es lag an den Nachrichten. Sie veränderten sich, oder interpretierte sie da nur ihre Ängste rein? Dawn konnte es nicht sagen.
Als sie das Revier verließ, bekam sie eine Idee. Sie blieb einen Moment mitten auf dem Weg stehen. Erst als ein Transporter ihr hupend auswich, setzte sie sich wieder in Bewegung, direkt zum Büro ihres Offiziers. Sie stürmte geradewegs in das Büro. Dargard, der gerade Daten studierte, schaute erschrocken auf.
„Kann ich dir helfen?“ fragte Er und Dawn erklärte ihm ihre Idee: „Hör zu, wir sollten das Infanterie- ,Panzer- und Mechregiment auflösen und aus den Einheiten eine Brigade zum Garnisonsdienst formen. Die Lanze sollte folgende Komposition haben: Einen Mech, zwei Panzer und einen Zug Infanterie. Die beiden Panzer sollten jeweils ein Kampfpanzer und ein Schützenpanzer wie der Goblin oder der Blizzard, falls die Infanterie aus Kröten besteht, sein.“
Dargard hörte sich das ganze an und war begeistert. Die Einheit wäre Ideal auch für den Stadtkampf, die Spezialität seiner Einheit. Er rief seinen Stab zusammen und ließ alles ausarbeiten. Die nächsten Tage wurden dann Tests durchgeführt und weiter an der Aufstellung gefeilt. Mechs und Panzer wurden verkauft bzw. eingetauscht. Die Mechs wurden so ausgewählt, das sie sich im Stadtkampf auch gegen andere Truppentypen behaupten konnten. Die Panzer wurden gegen Goblins, ein paar Blizzards und sonst gegen starke Kampfpanzer wie Hetzer, Ontos, und andere ausgetauscht.
Nachdem das erste Regiment so strukturiert war, fand wieder ein Manöver gegen Xaviers Sturmregiment statt. Diesmal bekam das schwere Sturmregiment eine blutige Nase und Xavier bewilligte die Einheitsform, so das die Bildung der anderen beiden Regimenter angegangen wurden. Das erste Regiment wurde aufgespaltet und je ein Bataillon wurde zum Befehlsbataillon für eins der drei Regimenter eingeteilt. Die neuen Formationen wurden trainiert, mal gegeneinander oder gegen das Sturmregiment, wenn es daheim war. So wurde das 274th zum 1st Garnisonsbrigade mit dem 1st, 2nd und 3rd Garnisonsregiment. Das 272nd wurde zum 1st Helikopterregiment umbenannt. Das Pionierkorps, welches die letzten Jahre mit der Konstruktion der Festung Gibraltar zugebracht hatte, änderte noch einige letzte Details an der Festung bevor sie an die Abschlußarbeiten an der Festung begannen. Nach einigen Monaten wurden dann die Probleme zwischen den Knights und der Miliz größer, es kam öfters zu Ausschreitungen. Xavier zog die Konsequenzen und verlegte ein Groß der Einheit in die Festung Gibraltar. Dawn wurde jedoch von ihren Pflichten entbunden und beurlaubt. Sie zog sich in die Hazienda, der Familiensitz der Knight – Davion zurück. Dort bekam sie dann auch ihre Zwillinge. Sie nannte ihre Tochter Susan und ihren Sohn Ian. (Susan nach einer Freundin aus ihrer Jugend und Ian nach dem Gründer des Sternenbundes Ian Cameron)