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Cunningham
14.04.2004, 22:34
ACHTUNG HIER WIRD GESPOILERT
Nachdem ich das Buch dorch recht zügig durch hatte, fühle ich mich berufen mal etwas Kritik zu üben.
Wenn Michael Diel hier im Forum unter einem anderen Nick rumgeißtert, so mag er sich Äußern, wenn ihm meine Kritik nicht gefällt.
Das Positive:
Es war endlich und Gott sei gedankt ein BT-Roman, wo ich mich durch den Autor nicht von forne bis hinten Verscheißert vorkam.
Besonders lobend möchte ich hier erwähnen, dass das koplette Happy End ausblieb und troz Sieg der Held mit leeren Händen darstand.
Auch schön, dass die Dracs mal wieder die Schurkenrolle einnehmen. DANKE.
Ebenfalls zu loben ist, dass einer der wichtigsten Charaktäre, Cpt. Johnanthan MacNamara ein Kriegsverbrecher ist und auch noch von der Richtigkeit seiner Handlungen im Vereinigungskrieg - die er nicht ausversehen, sondern im vollen Bewustsein vornahm - überzeugt ist. Ein riesiges DANKE an dieser Stelle.
Zum Negativen:
Die Sternennacht: Ich persönlich halte die Sternennacht nicht für eine geeignete Dienstwaffe für die SBVS, sie ist zu groß, zu schwer 2,5 KG und hat nur drei Schuss im Magazin.
Die Aufstellung der Black Watch Kompanie: Waren die SBVS nicht so gegliedert, dass Lanzen und Kompanien aus einem einzigen Mechtyp bestanden?
Der Zeus: Imho ist einer der beiden M-Laser des Zeus nach hinten angebracht.
Der Hoplite: Er ist imho kein Sternenbund-Produkt und ähnlich dem Shogun und Anhilator erst nach dem Zerfall das Sternenbundes Produziert worden.
Bisher nur Nebensächlichkeiten.
Aber was mich wirklich gestört hat, war dass der großartige MR. Zufall im Dienste des Sternenbundes zu stehen schien.
Rein Zufällig hatte die Basis nicht genügend Lagerplatz für Ausrüstung und Munition, dass nur die beiden Landungsschiffe entladen werden konnten, die aufgrund ihres Bedürfnisses einer Startbahn von den Randweltlern festgehalten werden können. Und gerade der Lion war nicht endladen worden.
Und rein zufällig, hatte eine der beiden Stukas ein Technische Problem, welches behoben werden musste, so das Pilot und Maschine nicht in die Hände der Randweltler fielen konnten.
Weil rein zufällig die Stuka statt im Leopard-Jägertender, der eigentlich dafür da ist Jäger zu parken, gewartet wurde, sondern im Lion-Landungsschiff.
Nebensächliches:
Das Treffen zwischen MacNamara und Bishop.
Eine Abschussquote von 6 zu 1 zugunsten des Sternenbundoffiziers. Okay, MacNamara ist Captain bei der Black Watch, also können wir von einem 2/2er oder 1/1er Piloten ausgehen, der gegen eine Bande von Randweltler Hillbilly's antritt. Aber auch er wird sich eher auf die schwereren Mechs konzentrieren als Zielschießen auf die Scoutlanze zu veranstallten, während die Randweltler ihn gemächlich auseinandernehmen. Aber das ist durch den Technologie- und Ausbildungsunterschied durchaus zu verschmerzen finde ich.
Fazit:
Ich empfehle den Roman als Lesenswert. Und ich hoffe, weitere Werke von Michael Diel im Bereich Battletech erleben zu dürfen.
MfG
Cunningham
Nikolei Lenin
14.04.2004, 23:05
Das mit den Standardmechtypen für ganze Battalionetraf nicht immer zu. Besinders bei Eliteeinheiten waren individuellere Mechs die Regel.
Laut HH 3052 ist der Hoplit ein lange verloren geglaubter Mechtyp, der von Wolfs Dragonern wieder eingeführt wurde. Das klingt nach nem SB-Design.
Das der Lion nicht entladen wurde ist meiner Meinung nach vollkommen logisch. Ein Leopard faßt überragende 5 Tonnen Fracht. Ein Lion 2.631 Tonnen. In welchem Schiff wird wohl noch was drin sein, wenn der Platz nicht reicht?
Ansonsten sind es allerdings schon nen paar viele Zufälle.
Ich fand das Buch allerdings endlich mal wieder echt lesenswert und hoffe, daß es so weitergeht (Vielleicht mal mit ein paar größeren Einheiten).
Ein sehr gutes Buch
Mir gefiel besonders, das hier eine Menge Hauptcharktere (Der Kompaniechef, der weibliche Lt [Name vergessen :P]) draufgehen.
In den meisten Büchern kann man ja davon ausgehen, das die Helden überleben.
Für jemanden, der Battletech nicht kennt, wird es unerheblich sein (Er merkts noch nicht mal :D), das es den Hopliten noch gar nicht gibt.
Nikolei Lenin
15.04.2004, 23:21
Wieso solls denn den noch nicht geben? Wie gesagt, laut Fluff ist er nur ein verschollen geglaubter Mech, der von Wolfs Dragonern wiederbelebt wurde.
Das mit der toten Ische hat mir auch gut gefallen, ich glaub auch den Autor hat dieses ganze Friede Freude Eierkuchen Gewäsch der letzten Romane gestört. :D
Was noch schwer gegen die Sternacht spricht ist, dass es sie erst seit den 2880er Jahren gibt. Aber was solls, wir sollten nicht von einem Autor erwarten, dass er alles auswendig weiß.
Was gemischt Einheiten angeht, die Black Watch war keine homogene Enheit. Das ergibt sich auch aus den "Northwind Highlanders", in dem das letzte Gefecht der Black Watch als Senario enthalten ist.
Wenn ich das Grundregelwerk richtig interpretiere, ist die Sternennacht erst in den 2880er Jahren berühmt geworden.
Das heißt nicht, das es sie nicht schon vorher gegeben hat.
Nikolei Lenin
16.04.2004, 15:36
Vielleicht ist sie ja gerade wegen ihm immer beliebter geworden. :D
Cunningham
16.04.2004, 21:21
@Lenin:
Das es den Hoplite nicht gegeben hat, habe ich aus folgendem Text aus dem Söldnerhandbuch 3055 entnommen:
... Ich habe einen der Hopliten gesehen, den sie auf New Aragon verloren haben, und ich sage euch, dass diese Maschine nicht in einer Sternenbundfabrik gebaut worden ist. Ich kenne deren Zeichen, deren Bauteile. ...
- Auszug aus einem Interview mit Andy Chall, ehemaligen Inspektor für technologisches Bergegut Haus Liaos,
15. März 3012
Gut, jetzt beim druchlesen, könnte man auch interprtieren, dass es ein Sternenbundmech ist, der nicht in einer Sternenbundfabrik gebaut wurde.
Wie wäre es mit, er wurde in einer Clanmechfabrik gebaut? Darum kannte er die Zeichen usw. nicht. Da die Dragoner nur mit Ausrüstung zurückkammen, von der sie ausgingen, dass es sie noch in der Inneren Sphäre gab. Darum haben sie welche nachgebaut. Es wäre reichlich auffällig gewesen, wenn der Mech nicht in der Inneren Sphäre bekannt gewesen wäre, dann hätten sie gleich mit Omnis wiederkommen können. :)
Was die Sternacht angeht:
Die hat ein MechKrieger auf Solaris "erfunden", die dann, da sie in Wirklichkeit ein umgebautes Jagdgewehr war, von Waffenherstellern "erfunden" wurde. Daher gibt es sie erst seit den Tagen von Tag Burton, also seit den 2880er Jahren.
Nikolei Lenin
17.04.2004, 12:55
Also ich interpretiere es auch anders. Der Autor wundert sich über die fehlenden SB-Zeichen, weil der Mech eigentlich welche haben sollte. Es geht ja um das ehemalige Dragoner Mysterium.
Marodeur
18.04.2004, 04:02
So! Gelesen, drüber meditiert und nun...
...meine Meinung:
Solide gemacht, speziell im Vergleich zu einigen Vorgängern. Schön waren einige Einschübe über die Gegensätze - ob nun eingebildet oder vorhanden - zwischen SB/IS und Peripherie. Es erinnerte mich stellenweise an die GrayDeath-Trilogie, als Jung-Carlyle sich über die Verhältnisse auf Trellwan wunderte. Ebenfalls positiv war die Schilderung in Bezug auf den Vereinigungkrieg, z.B. das die SBVS einige Siege durch pure Übermacht errungen hat und für andere einfach die Ares Konvention außer Kraft setzte.
Weniger schön war das Klischeeverhalten einiger Protagonisten:
- der verräterische planetare Herrscher mit Großmachtambitionen
- der ablehnende, aber ehrenhafte Milizkommandant
- sich prügelnde Offiziere, die sich so ihren gegenseitigen Respekt beweisen
Dazu noch einige Logikfehler oder besser "Ich-muß-es-so-schreiben-damit-mein-Held-so-handeln-kann"-Situationen:
1. Warum wurde der unterirdische Gefängnistrakt eigentlich mit Sprengstoff vollgepackt?
Als Druckmittel taugt sowas nun wirklich nicht. Hinzu kommt, das Verhalten des "Schurken" an der Stelle war Klischee pur: "Ich wollte den großen roten Knopf nicht drücken, aber weil sie [der Held] durch diese meine Tür gekommen sind, hatte ich absolut, wirklich und wahrhaftig keine andere Wahl"
Dementsprechend fiel dann auch die Reaktion unseres geschätzten Helden aus.
2. Ein BlackWatch BlackKnight vernichtet 6 andere Mechs. Nun gut, ein Großteil waren Scouts, aber entweder sind/waren alle SBVS-Krieger Halbgötter in der Kanzel oder sämtliche Milizen des BT-Universums eine Ansammlung von unfähigen Genmüll. Die Abschußquote riecht verdächtig nach heldenhaften letzten Gefecht
3. Seit wann paßt eigentlich ein Fallschirmspringertrupp in einem L/R-Jäger und macht von da aus seinen Absprung? Ich mag mich ja irren, aber fehlt es da nciht an Transportraum? Denn alle werden wohl kaum ins Cockpit passen und unter die Tragflächen haben sie sich vermutlich auch nicht gehängt.
Davon aber mal abgesehen, war es ein gelungenes Lesevergnügen, speziell weil der Protagonist bzw. der Autor einen Hang zur (Selbst)Ironie hat:
S. 204 ff
"Mit unglaublicher Präszision traf die von Hochleistungsmagneten auf Überschall beschleunigte Nickeleisenkugel, durchbrach die äußere Hülle, drang in die interne Struktur ein und riss den unschuldigen Urwaldbaum in einem Splitterregen auseinander.
Matt fluchte.
Warum traf er die leichteren, wendigeren Machinen, verfehlte aber die dicken Brocken?"
Wer hat sowas nicht selbst schon erlebt? :D
Hatte den Roman schon was länger durch und wollte mit der Rezi erst noch was warten, weil ich das Buch sacken lassen wollte.
Die Sache mit dem Hoplit ist mir gar nicht aufgefallen. ^^
Wohl aber der "Fehler" mit der Sternsnacht. Zumal die Beschreibung dazu nicht einfach irgendwo im Fluff der Waffe versteckt ist, sondern quasi der einzige Fluff dazu ist. ;)
Sehr positiv fand ich die Tatsache, dass das Buch nicht erst von R.H. Mai übersetzt werden musste und sich so der Stil bewart blieb. Nichts gegen Mai - seine Übersetzungen sind wirklich gut - aber man merkt doch, wenn man die Romane liest, dass sie alle von derselben Person übersetzt wurden. ;)
Und da ich bei dem Roman bei quasi "null" anfangen möchte und es ein (Wieder)-Einstieg in die BT-Reihe sein soll, gebe ich dem Roman immerhin eine 7,56 auf der Skala von 1-10. Es ist Unterhaltungsliteratur und ich wurde gut unterhalten. Dass das Buch keinem SoKo der Spurenreinheitssicherung standhält war mir im Vorfeld schon klar. Wie sagte Christoph Nick dazu einmal passend? "Klar - wenn 30 Leute in einem Forum darüber diskutieren und tagelang nichts anderes tun als Fehler zu finden - dann finden sie natürlich etwas, was der einzelne Autor vielleicht vorher übersehen hatte. Solche Fehler sind jedoch menschlich und den Autor wegen solchen Belangen wegen Inperfektionismus zerreißen zu wollen, sollte nicht oberstes Ziel einer Community sein, die sich bemüht das Spiel und Universum am Leben zu halten." *sinngemäß*
Volltrottel
18.04.2004, 14:00
Original von Marodeur
3. Seit wann paßt eigentlich ein Fallschirmspringertrupp in einem L/R-Jäger und macht von da aus seinen Absprung? Ich mag mich ja irren, aber fehlt es da nciht an Transportraum? Denn alle werden wohl kaum ins Cockpit passen und unter die Tragflächen haben sie sich vermutlich auch nicht gehängt.
So ganz ohne Typenbezeichnung fällt es dem etwaigen Nicht-Leser sehr schwer zu dieser Frage eine Antwort zu finden ;o)
-> Ist im Buch ein Stock-Flugzeug in diesem Zusammenhang erwähnt, dann lautet die Antwort: Nein, es ist nicht möglich zumindest, zu Star League Zeiten. Der einzige offizielle Jäger mit Infanterielade-Kapazitäten ist ein Clan-Luft/Raumjäger, dessen Name mir gerade entfallen ist...
Aber im allgemeinen: Es ist durchaus möglich mit Luft/Raumjägern größere Kontigente an Fracht zu befördern [wenn man es vorgesehen hat]. Denn man sollte nicht den Fehler machen und die 40-100 t schweren Luft/Raumjägern mit den heutigen Kampfjets zu vergleichen, welche mit voller Kampfbestückung meistens gerade einmal 20-25 t wiegen. Im Größenvergleich zu heute existierenden Maschinen sollte man eher die mittleren Passagierjets wie z. B. den Airbus 318 (68t) verwenden und dann dürfte es dir gar nicht einmal mehr so unwahrscheinlich erscheinen.
Grummler
18.04.2004, 14:47
Hallo Leute,
normalerweise halte ich mich in Foren bedeckt, aber hier kann ich auch mal meinen Senf dazu geben.
1. Das Buch ist im großen und ganzen echt toll. Vor allem dass es mal aus Deutschland kommt, gefällt mir echt gut. :D
ABER:
2. Der größte Fehler der meines Wissens drin vorkommt ist die Zahl der Mechs in den Lanzen! Nach meiner Erinnerung kann man im Sternenbund-Hausbuch lesen, dass in den Lanzen des Sternenbundes immer FÜNF Mechs zusammengefasst waren. Erst durch die Nachfolgekriege musste die Zahl reduziert werden. Außerdem ist das der eigentliche Grund warum auch bei den Clannern die Grundzahl 5 ist.
Und das waren tatsächlich immer dieselben Mechs (ganze Kompanien bestanden aus dem selben Typ).
Mag sein dass ich mich irre (bin gerade bei meiner Freundin und kann es nicht nachlesen), aber ich bin mir ECHT sicher. Das steht unmittelbar vor der Seite mit den Rangabzeichen.
3. Ich habe mich echt über einige Formulierungen gewundert. Stellenweise hatte ich das Gefühl, da sind Sachen erst ins Englische übersetzt und dann ins Deutsche zurück übersetzt worden. Habe gerade kein Beispiel zur Hand, werde das aber noch nachreichen.
4. Vor allem Gegen Ende des Buches sind mir einige gravierende Druckfehler aufgefallen. Das sollte eigentlich nicht sein. Reiche auch hier noch ein paar nach, wenn es gewünscht ist.
5. Die Story erinnerte irgendwie dauernd an "Entscheidung am Thunder-Rift". Allerdings glaube ich, dass bei inzwischen weit über 50 erschienen Titeln irgendwann jede Geschichte an die ein oder andere bereits erschienene erinnert.
WICHTIG: Das "Gemecker" soll NICHT das Buch als ganzes schlecht machen. Auch ich würde es sofort jedem weiter empfehlen.
Daher: WEITER SO, DEUTSCHE AUTOREN!!!!!!! :) :) :) :)
Marodeur
18.04.2004, 14:57
Im folgenden Kapitel wird erwähnt, daß es sich bei dem L/R-J um eine 100t Stuka handelt, die wegen Triebwerksproblemen bei dem Landungsschiff zur Wartung war.
Nikolei Lenin
18.04.2004, 20:41
Na ja, so unwahrscheinlich ist es nicht, daß die SBVS sich mal nen Spielzeug für ihre Jäger geleistet haben um ihre Special Forces abzusetzen.
Ich zitiere übrigens mal aus dem HH 2750:"Gelegentlich verstießen die SBVS allerdings auch gegen diese Politik und stellten bestimmte "gemischte" oder "Kumpel-"Kompanien aus Mechkriegern auf, die sich an der Akademie angefreundet, aber auf unterschiedlichen Mechs qualifiziert hatten."
Gibt es das 4-3-3-3 System erst seit den NFKs? Gerade weil die Clanner nicht das alte SBVS-System beutzen, konnten sich ISler bei der Invasion nicht erklären, wer sie sind. Das war ja mit ein Grund, warum die Kerenskys Erben Theorie erst als Unsinn angesehen wurde.
Volltrottel
18.04.2004, 21:20
Original von Marodeur
Im folgenden Kapitel wird erwähnt, daß es sich bei dem L/R-J um eine 100t Stuka handelt, die wegen Triebwerksproblemen bei dem Landungsschiff zur Wartung war.
Ok... wenn das wirklich eine Stuka war, dann hatten die Fallis entweder:
a) verdammt beengende Verhältnisse im Cockpit
oder
b) eine sehr luftige Reise
oder
c) eine modifizierte STuka ;o)
Nikolei Lenin
19.04.2004, 00:03
Wie sehen eigentlich die Halterungen der Clan Omnijäger für ihre Elies aus? Die Dinger, die die eine Kirghiz Vari hat.
Hängen die da so drunter, oder haben die sone Art aerodinamischen Sarg den sie unter die Flügel pappen.
Der Wind und so sollte nem Elie ja nicht soviel ausmachen (Bei Hochgeschwindigkeitsmanövern und hohen G-Kräften möchte ich allerdings nicht unter einem 100t Flieger mit Nuklearantrieb hängen :D)
Volltrottel
19.04.2004, 14:24
Original von Nikolei Lenin
Wie sehen eigentlich die Halterungen der Clan Omnijäger für ihre Elies aus? Die Dinger, die die eine Kirghiz Vari hat.
Hängen die da so drunter, oder haben die sone Art aerodinamischen Sarg den sie unter die Flügel pappen.
Der Wind und so sollte nem Elie ja nicht soviel ausmachen (Bei Hochgeschwindigkeitsmanövern und hohen G-Kräften möchte ich allerdings nicht unter einem 100t Flieger mit Nuklearantrieb hängen :D)
Ich denke einmal, das diese Cargo-Module auf irgendeine Art und Weise IN den Rumpf der Maschine integriert werden.
[wie es z. B. bei den Nose-Weapons der Fall sein muss]
Was wirklich blöde ist, ist die Tatsache, dass Frachtkapazitäten bei konventionellen und Luft/Raumjägern gar nicht mehr von den offiziellen Regeln abgedeckt werden...
Coldstone
19.04.2004, 14:38
Ich habe den Roman zwar noch nicht gelesen, werd ich noch, aber:
Es stimmt schon das die Black Watch Leute fast halbgötter in ihren Mechs waren. Laut Northwind Highlanders Szenarioband liegen die Gunnery und Piloting Werte durchschnittlich bei 1. Viele Krieger hatten zumindest einen 0er Wert. Zur Royal Black Watch kamen wirklich nur die besten.
Und was ein Black Knight mit einem 1/1er oder schlimmer noch mit nem 0er Gunner anrichten kann, will ich mir ehrlich nicht so genau vorstellen.
Bin auf das Buch mächtig gespannt.
Original von Coldstone
Und was ein Black Knight mit einem 1/1er oder schlimmer noch mit nem 0er Gunner anrichten kann, will ich mir ehrlich nicht so genau vorstellen.
irgfendwie glaub ich dir DAS jetzt nicht. :D
Nikolei Lenin
19.04.2004, 23:50
Man muß halt auch bedenken, daß das nur ne Peripheriemiliz war. Da steht ein perfekt gewarteter, moderner Blackknight mit nem Kompaniekommandeur der Black Watch (Der Typ hat bestimmt einen Nuller dabei, wenn nicht zwei) mehreren leichtgewichtigen, alten und bestimmt nicht so geil gewarteten Peripheriemilizmechs, mit Bauernlümmeln (Vielleicht 5/5) drin, gegenüber.
Aleksandr Kerensky
20.04.2004, 02:52
Mir ist aufgefallen, dass in dem Roman eine ganze Reihe von subtiler (und manchmal nicht so subtiler) Jokes versteckt sind.
a) "Was stehen sie noch herum wie ein Stein, Devlin?" <- Devlin Stone irgendjemand?
b) "Ackson Ltd war damit sozusagen auf Grund gelaufen..." <- "Ackson" kann man auch "Exxon" buchstabieren und die Phonetik beibehalten.
ja ich muss sagen dass ich das buch sehr fein fand weil es
a.) sich selbst zum Teil selbst nicht ernst nahm
und
b.) es die effektivität von panzertruppen unterstrich
(ich denke da an highlander gamit wo ein axeman mal so munter einen 80 tonnen panzer umschmiss)...
Andai Pryde
29.04.2004, 13:59
Hmm, muss gestehen, dass ich es noch nicht durch habe,da ich in der Mitte zu gunsten eines anderen Buches abbrach.
Alles in allem, las ich sich bis dahin nicht schlecht..wobei ich auf die art des endes gespannt bin, da ich kein hasser von Happy Endings bin, sofern sie gut rüberkommen und verpackt sind, werde ichd as ganze anders sehen, als manch andere, aber alles in allem, liest es sich zumindest netter als der letzte rest ichd enke da speziell an die neueren DA Romane, dei ich durchhabe und nicht wirklich behgeistert bin und das liegt nicht an der Timeline.
Mein Fazit bisher:
Ein solider Roman mit Höhen und Tiefen, wie es sein muss und es zeigt, dass der Autor auch nur ein Mensch ist und den perfekten Roman für alle gibt es eh nicht.
Als Wiedereinstieg in BT liest es sich echt gut, zumal ich selber eine Zeitlang mit dem gedanken gespielt hatte einen SB oder 1.NK Roman zu verfassen.
An Michael Diehl, sollte er es hier irgendwie zu lesen bekommen: Weiter so und gute Arbeit bisher
Jaime Wolf
23.07.2004, 23:38
:P
Lol...kopiert von nem anderen thread ( war zu blöd und hab diesen nicht gefunden, Dank an Cunningham für den nachträglichen link ):
Was mir nicht gefallen hat ( bis jetzt bin erst auf Seite 112 ):
1. Hauptperson des Romans ist ein Lieutnant Matthew Carmichael, beim Black Watch Regiment ( der Hausgarde des Ersten Lords ). Diese Person ist zusammen mit seiner Lanze und einigen anderen Charakteren eine einzige Disziplinarmaßnahme für den Sternenbund. Den müßten eigentlich die MP schon morgens nach dem Aufstehen einlochen.
Wenn er sich nicht gerade mit Luft/Raumjägerpiloten schlägt, läßt er sich von Bürgern der Rim Worlds Republic zu Schießereien provizieren....Hallo, der ist in einer der Premium Einheiten des Sternenbunds und benimmt sich wie die Axt im Walde....Also sowas von unrealistisch, der wär schon längst strafversetzt.
2. Der Peripheriestaaten werden als Hinterwäldler, Raufbolde, Bettler und gebrochen englisch sprechende Idioten ( Zitat: "Sternenbund gut! Wir mögen Sternenbund! Nicht weh tun!", stammelte er. Dann begann er, mit einem alten Lumpen den Stiefel der blonden Frau zu polieren. Der zerlumpte Mann lächelte sie aus einem zahnlosen und unrasierten Gesicht an. "Sternenbund Freund! Ich Freund!"
Matt entspannte sich und nahm die Hand von der Laserpistole, dei er in einem Schulterhalfter versteckt unter der Jacke trug. Nur ein weiterer Bettler. Zitat Ende ) dargestellt. Die Planeten sind verdreckt usw....
Also ich bin fast schon bereit auf Seiten Stefan Amaris gegen den Sternenbund zu kämpfen....
Ich weiß der hört sich alles sehr schlecht an bis jetzt...aber vielleicht wird der Roman ja noch besser ( Ich hoffe *let's pray* ), ich finds ja schon mal geil das überhaupt was in der Richtung passiert, hätte mir aber doch etwas mehr Sinn in der Handlungsweise der Charaktere und der Beschreibung der Peripherie gewünscht ( die Rim Worlds Republic zB. hatte eine höhere Alphabetisierungsrate als die Konföderation Capella, die Vereinigten Sonnen und das Draconis Kombinat und war hoch industrialisiert ).
Jaime Wolf
23.07.2004, 23:50
Original von Ballistics-Major
Der größte Fehler der meines Wissens drin vorkommt ist die Zahl der Mechs in den Lanzen! Nach meiner Erinnerung kann man im Sternenbund-Hausbuch lesen, dass in den Lanzen des Sternenbundes immer FÜNF Mechs zusammengefasst waren. Erst durch die Nachfolgekriege musste die Zahl reduziert werden. Außerdem ist das der eigentliche Grund warum auch bei den Clannern die Grundzahl 5 ist.
Und das waren tatsächlich immer dieselben Mechs (ganze Kompanien bestanden aus dem selben Typ).
Mag sein dass ich mich irre (bin gerade bei meiner Freundin und kann es nicht nachlesen), aber ich bin mir ECHT sicher. Das steht unmittelbar vor der Seite mit den Rangabzeichen.
Häää??? Wo hast den des her ???
Sternenbund Lanzen hatten immer 4 Mechs, das Nachfolgestaatenprinzip 4:3:3:3 ( Lanze:Kompanie:Battalion:Regiment ) beruht ja auf dem Sternenbundsystem. Erst die Clans setzen das 5er System ein, um sich gerade vom alten Sternenbund abzunabeln.
Die einzigen die vielleicht jemals ein 5er System benutzt hätten wären die Kuritisten ( heilige Zahl 5 und so weiter ), aber selbst die haben des nach meinem Wissen nie gemacht.
Zu den gleichen Mechtypen...Reguläre Divisonsregimenter hatten Battalione und Kompanien des gleichen Mechtyps, während unabhängige Regimenter ( wie z.b. die Eridani Light Horse Regimenter oder die Black Watch ) gemischte Mecheinheiten hatten.
Aleksandr Kerensky
24.07.2004, 12:05
Original von Jaime Wolf
1. Hauptperson des Romans ist ein Lieutnant Matthew Carmichael, beim Black Watch Regiment ( der Hausgarde des Ersten Lords ). Diese Person ist zusammen mit seiner Lanze und einigen anderen Charakteren eine einzige Disziplinarmaßnahme für den Sternenbund. Den müßten eigentlich die MP schon morgens nach dem Aufstehen einlochen.
Wenn er sich nicht gerade mit Luft/Raumjägerpiloten schlägt, läßt er sich von Bürgern der Rim Worlds Republic zu Schießereien provizieren....Hallo, der ist in einer der Premium Einheiten des Sternenbunds und benimmt sich wie die Axt im Walde....Also sowas von unrealistisch, der wär schon längst strafversetzt.
Naja, man weiß ja, dass Elite-Einheiten immer ein Musterbeispiel an Benehmen sind. Ich denke da an Wasserski-Fahren auf dem Mehkong, unangemessene Gewalt gegenüber Zivilisten oder das Auslöschen ganzer Ortschaften (My Lai). Oh, und wie war das mit Folterungen in Abu Ghoreib (<- zugegeben, keine Eliteinheit - aber alle haben's verschwiegen).
Ich persönlich habe keine Probleme mit der Axt im Walde. Wie langweilig wäre das denn, wenn sich jeder wie auf den Rekrutierungsphotos verhalten würde? Die Realität sieht anders au.s
Original von Jaime Wolf
2. Der Peripheriestaaten werden als Hinterwäldler, Raufbolde, Bettler und gebrochen englisch sprechende Idioten ( Zitat: "Sternenbund gut! Wir mögen Sternenbund! Nicht weh tun!", stammelte er. Dann begann er, mit einem alten Lumpen den Stiefel der blonden Frau zu polieren. Der zerlumpte Mann lächelte sie aus einem zahnlosen und unrasierten Gesicht an. "Sternenbund Freund! Ich Freund!"
Matt entspannte sich und nahm die Hand von der Laserpistole, dei er in einem Schulterhalfter versteckt unter der Jacke trug. Nur ein weiterer Bettler. Zitat Ende ) dargestellt. Die Planeten sind verdreckt usw....
a) Die Randweltler werden als ganz normale Leute dargestellt - Bettler gibt's überall.
b) Dein Planet wäre auch dreckig, wenn die SBVS drübegerollt wären. :P
Hightower
24.07.2004, 12:36
Das Buch ist ja ganz nett.
Allerdings steht die Black Watch oft ziemlich dumm da.Erinnert eher an eine Truppe unerfahrener Newbies statt an "Die" Elite-Einheit der SBVS.
Ich habe ja keinen Heldenverehrungsroman erwartet,aber etwas enttäuschend ist er schon
Zitat:
Original von Ballistics-Major
Der größte Fehler der meines Wissens drin vorkommt ist die Zahl der Mechs in den Lanzen! Nach meiner Erinnerung kann man im Sternenbund-Hausbuch lesen, dass in den Lanzen des Sternenbundes immer FÜNF Mechs zusammengefasst waren. Erst durch die Nachfolgekriege musste die Zahl reduziert werden. Außerdem ist das der eigentliche Grund warum auch bei den Clannern die Grundzahl 5 ist.
Und das waren tatsächlich immer dieselben Mechs (ganze Kompanien bestanden aus dem selben Typ).
Mag sein dass ich mich irre (bin gerade bei meiner Freundin und kann es nicht nachlesen), aber ich bin mir ECHT sicher. Das steht unmittelbar vor der Seite mit den Rangabzeichen.
Habe da nix gefunden,vermutlich bist du da über den Exterminator gestolpert,der wird im Bedarfsfall Einheiten als 5er Mech zugeteilt
Cunningham
24.07.2004, 20:12
Scheiß auf Elitetruppe, das ist eine Gardeeinheit, DIE Gardeeinheit, wie die Jungs mit den Bärenfellmützen vor Bessies Palast.
Solche Jungs, die sich gegenseitig morgens den Stock in den Arsch schieben, damit der Rücken den ganzen Tag über gerade ist.
Jaime Wolf
24.07.2004, 21:18
Genau das ist es was ich sagen wollte....die Jungs sind so alt ( im BattleTech Universium ), mit einer solchen Tradition, das da jeder Depp sofort rausfliegen würde....Interessanterweise sind sie in Deutschland stationiert...
Hier ein kleiner Happen aus der Regimentsgeschichte:
Regiment - Year and Title
* 1725 - A series of Independant Companies 'Black Watch' raised to keep the peace.
* 1739 - 43rd (or Highland) Regiment of Foot raised from Independant Companies.
* 1751 - Renumbered The 42nd Regiment of Foot.
* 1758 - Renamed the 42nd (The Royal Highland) Regiment of Foot. A second Battalion raised, later the 73rd Regiment.
* 1861 - Renamed the 42nd or The Royal Highland Regiment (The Black Watch).
* 1881 - 1st Battalion The Black Watch (The Royal Highlanders), on amalgamation with the 73rd Regiment.
Regiment - Year and Title
* 1758 to 1763 - 2nd Battalion, 42nd (The Royal Highland) Regiment of Foot. Disbanded in 1763.
* 1779 to 1786 - Reformed in 1779. 2nd Battalion, 42nd (The Royal Highland) Regiment of Foot.
* 1786 - Elevated to 73rd (Highland) Regiment of Foot.
* 1809 - 73rd Regiment of Foot. Loss of Highland status. A 2nd Battalion in existance during the war, then disbanded.
* 1862 - Renamed the 73rd (Perthshire) Regiment of Foot.
* 1881 - 2nd Battalion The Black Watch (The Royal Highlanders), on amalgamation with the 42nd Regiment.
Regiment - Year and Title
* 1920 - Renamed The Black Watch (The Royal Highland Regiment).
* 1948 - 2nd Battalion amalgamated with the 1st Battalion.
About 1725 certain Highland chieftains were commissioned to raise bodies of their clansmen, known as Independent Companies, to keep order in their different localities. It was formerly believed that the men of those companies wore the tartans of their company commanders and that the name "Black" was derived from the dark colours of the tartans but more recent researches have indicated that the companies did not wear the tartan of their commanders and that the "Black" referred to their duty of suppressing "blackmail". In 1739 the companies were formed into the 43rd Regiment.
The regiment went into action for the first time in 1745 at the battle of Fontenoy.
In 1751 the number was changed, the regiment becoming known as the 42nd or Highland Regiment, and seven years later the title of " Royal " was conferred.
From 1758 to 1767 was engaged in operations in America.
It returned to America during the American War of Independence 1776-1783 and it is interesting to note that the 42nd is the only existing regular Highland regiment which served in this and the other campaigns mentioned.
In 1795 the 42nd adopted the Red Hackle, which is still worn in the balmoral bonnet in place of a badge.
It was in action in 1801 in Egypt and participated in the battle of Alexandria, one of the hardest battles in which the regiment has ever taken part. One of the highlights of the battle was the capture of the standard of Napoleon's "Invincible Legion" by Major Stirling of the 42nd. The 42nd held the post of honour as rearguard in the retreat to Corunna in 1809 and gained in all nine battle honours for its part in the Peninsular War. For its services at Quatre Bras and Waterloo in 1815 it received special mention in the Duke of Wellington's dispatch on these battles.
The 42nd, with the 79th and 93rd Highlanders, formed the famous Highland Brigade in the Crimean War.
During its service in the Indian Mutiny the regiment captured its well-known gong, which ever since has tolled the hours in every station and country where the Black Watch has been quartered.
In 1861 Queen Victoria conferred on the regiment the "The Black Watch" in addition to its title of Royal Highland Regiment.
The 2nd Battalion, re-raised in 1779 and embodied at Perth in 1781, was formed into a separate regiment in 1786 and numbered the 73rd. It took part in the capture and subsequent siege of Mangalore in 1783 and in the Mysore campaign of 1791-1792. In 1809 the 73rd, together with several other Highland regiments, were ordered to discontinue the Highland dress which was considered a detriment to recruiting. It was engaged at Quatre Bras and two days later at Waterloo in 1815, where its losses in killed and wounded amounted to 289.
In 1852, during the second Kaffir War, 56 members of the 73rd were drowned in the tragic wreck of the Birkenhead.
In 1881 the 73rd returned to its parent regiment, the 42nd once more as its 2nd Battalion.
The regiment took part in the Egyptian campaign of 1882 and distinguished itself as part of the Highland Brigade at Tel-el-Kebir.
It also saw much hard fighting in the South African War of 1899-1902, especially at Magersfontein, where the 2nd Battalion suffered severely, and at Paardeberg.
During the war of 1914-1918 the regiment consisted of 25 battalions and fought in France and Flanders, Macedonia, Egypt, Mesopotamia and Palestine. Sixty-eight battle honours were awarded to the regiment for the 1914-1918 war, and of these, ten were selected for emblazoning on the Colour. Only the 1st and 2nd battalions were regulars, the others consisted of the Special Reserve, Territorial and War Service battalions.
In the 1939-1945 war it served in almost all theatres of war, including the absmiddle East, North Africa, Italy, Burma and North-West Europe. Three battalions served with the 51st Highland Division.
Regimental Tartans
* The 42nd (Black Watch or government) tartan. It was worn by all battalions, and by the band except the pipers.
* The pipers wear the Royal Stewart tartan.
* The pleats of the kilt worn by The Black Watch are rounded, whereas the kilts of other Highland regiments have flat pleats.
The Black Watch are still an active serving regiment in the British Army.
http://www.army.mod.uk/blackwatch/
Die Storyline war sehr gut gewesen. Nur zwei Dinge hat mich gewaltig gestört. Es gibt bei den Truppen, egal welcher Art einen UNGESCHRIEBENES Gesetz das Fraternisierung in der selben Einheit gegen die Ehre und Moral verstößt, geschweige denn zur Hochverrat. Ok ist vielleicht übertrieben. Aber was dieser Lieutnant Matthew Carmichael getan/geleistet hat ist eindeutig Wehrkraftzersetzung und kann zum Tode geahndet werden. Ich spreche von der Liebesbeziehung zu einer Frau die in der selben Lanze dient wie er. Das ist der Knackpunkt und die daraus resultierende Ergebnisse hätte ihn das Kommando und dergleichen gekostet. Er weißt es ganz genau, das sowas (also die Liebesbeziehung) absolut nicht gut ist für die Moral in einer Lanze wenn dieser im Kampf gefallen ist. Er hätte das wissen müssen, das sowas niemals gut ist und dennoch verstößt er gegen das ungeschriebenes Gesetz. Als die Steiner-Frau von den einen Typen (weißt den Namen nicht mehr) getötet wurde, so ist er von Rache beseelt. Auch das ist ein Grund ihn seines Kommando entziehen. Wir wissen ja wohin die Rache hinführt. Es gibt ja ein bestes Paradebeispiel. Siehe doch die Soldaten von Haus Kurita. Usw., usw.. Zusammengefaßt, das ist der Knackpunkt was mich an den Buch gewaltig gestört. Liebesbeziehung eines Lanzenkameraden und Rache dafür. Da Black Watch die Creme a la Creme ist, dann haben diese Leute den absoluten Pflicht und Verantwortung für den Rest innerhalb und ausserhalb Sternenbund einen Vorbildfunktion zu dienen bzw. zu sein. Egal wie sie denken oder fühlen. Aber das Denken und Handeln dieser Lieutnant Matthew Carmichael spottet alles was der Sternenbund dafür eintritt bzw. gerade steht. Ich denke, die Geschichte wäre viel besser gewesen, wenn dieser anders verhalten hätte, d.h. keine Liebesliason mit der Lanzenkameradin eingehen.
In diesen Punkt würde ich sehr gerne Eure Meinungen hören, ob ich damit alleine stehe oder nicht und ob sein Verhalten nach der Moral und Ethik korrekt war speziell was für einen Offizier der Sternenbund dahin gehört.
Ansonsten war die Story super.
Original von Heyoka
Es gibt bei den Truppen, egal welcher Art einen UNGESCHRIEBENES Gesetz das Fraternisierung in der selben Einheit gegen die Ehre und Moral verstößt, geschweige denn zur Hochverrat. Ok ist vielleicht übertrieben. Aber was dieser Lieutnant Matthew Carmichael getan/geleistet hat ist eindeutig Wehrkraftzersetzung und kann zum Tode geahndet werden.
Todesstrafe aufgrund eines ungeschriebenen Gesetzes? Da glaube ich nicht dran... :tongue:
Ich spreche von der Liebesbeziehung zu einer Frau die in der selben Lanze dient wie er. Das ist der Knackpunkt und die daraus resultierende Ergebnisse hätte ihn das Kommando und dergleichen gekostet.
Zum einen sind sie erst zusammen im Bett gelandet, als sie bereits auf der Dschungel-Hatz waren und zum anderen haben sie es AFAIR für sich behalten...
Darüber hinaus kommt so etwas bei BT AFAIR nicht zum ersten Mal vor, so dass es vielleicht nicht gern gesehen wird, ein so großes No-No wie heutzutage aber nicht mehr ist.
Er hätte das wissen müssen, das sowas niemals gut ist und dennoch verstößt er gegen das ungeschriebenes Gesetz.
Liebe ist nicht rational...
Als die Steiner-Frau von den einen Typen (weißt den Namen nicht mehr) getötet wurde, so ist er von Rache beseelt. Auch das ist ein Grund ihn seines Kommando entziehen.
Hätte man tun können, geschweigen denn sollen... wenn es jemand gewußt hätte und die Gelegenheit dazu da gewesen wäre... denn Meuterei wäre nicht nur Verstoß gegen ein ungeschriebenes Gesetz, da sollte man ein paar harte Fakten in der Hinterhand haben...
Wir wissen ja wohin die Rache hinführt.
Wobei das Ende des Buches in meinen Augen sowieso ziemlich sch***e ist... die Hälfte des Infanteriekommandos ist gerade unterwegs um die Geiseln - die man bereits lokalisiert hat - zu befreien und der Herzog droht selbige umzubringen, wenn sie sein Zimmer betreten. Der Kerl sitzt in der Falle, in 5 Minuten sind die Geiseln in Sicherheit... was macht man also? RICHTIG! Sofort stürmen, damit er Geiseln und restliche Soldaten in die Luft jagen kann... guter Plan, sehr guter Plan... und so schwierig zu durchkreuzen...
Greetings,
Nyx
Cunningham
02.08.2004, 22:32
@Heyoka:
Ließ Dir Deinen Text bitte nochmal durch. Besonders die ersten fünf Zeilen und überleg, ob Du DAS wirklich ernst meinst.
Das die ganze Bande eher nach einer Söldnertruppe ala Waco Rangers rochen denn Elite-Garde des Sternenbundes ja, das ist richtig. Das man die Leute zum säubern von Panzerketten hätte strafversetzen sollen ist auch richtig.
@Nyx:
Ich denke gerade an die Handelsübliche Rollenspielerrunde. WER würde denn bitte fünf Minuten warten?
Mit den richtigen Knarren würden WIR doch wohl auch schon das Feuer auf El Kaputto eröffnet haben, ehe die Tür richtig gesprengt wurde.
Direktor Andreijew
02.08.2004, 22:40
Original von Cunningham
@Nyx:
Ich denke gerade an die Handelsübliche Rollenspielerrunde. WER würde denn bitte fünf Minuten warten?
Mit den richtigen Knarren würden WIR doch wohl auch schon das Feuer auf El Kaputto eröffnet haben, ehe die Tür richtig gesprengt wurde.
Geeenau!
Und wir hätten den Typen auch erwischt bevor er Unheil angerichtet hätte, Würfelglück seid dank. (Der Komplex wäre trotzdem gesprengt worden mit allen Leuten drin - durch unsere eigenen Bomben oder PLAN B :D)
Fraterniseriungverbot und so ein Trallalla trifft man immer wieder. Macht durchaus auch Sinn.
Aber eben... geschrieben ist das an den wenigsten Orten weil jeder weiss dass man da nicht viel dagegen machen kann.
Aaaaalso alles in allem fand ich das Buch ganz klasse. Schön zu lesen. Okay, die Story mutete teilweise bekannt an, aber mein Gott das ganze Leben ist eine ständige Wiederholung.
Zum Thema Pilotenleistungen. Mich störte weniger die überlegenen Fertigkeiten des Black Knight Piloten, als vielmehr die mangelhafte Leistung eines gewissen Highlander-Jockeys. Hallo ? Der Kerl ist SBVS-Elite ! Und er setzt die Möglichkeiten seiner Maschine wie ein ? Der Highlander ist einer der schlagkräftigsten Mechs seiner Zeit überhaupt. Aber viel reißt er trotzdem nicht. Okay, ein Schuß kann auch mal daneben gehen (sollte es auch mal, kleine "Victor-ich-treff-alles" gibts genug). Aber daß man seine Sprungdüsen nicht einsetzen will oder seine Waffen zurückhält (warum auch immer, die Erklärung hab ich nicht verstanden) ... das spricht nicht für einen erfahrenen Elitekrieger. Das ist eher ein Rekrut in seinem ersten echten Gefecht.
Wotan
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