Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bluthaus Kell
Keric Ward
12.11.2005, 13:01
Im 25. Band des Battletech Zyklus Die Kriegerkaste stiftet der ilKhan Ulrich Kerensky den Blutnamen Kell und erkennt ihn Phelan zu.
Nun werden Blutnamen immer matrilinear vererbt (d. h. ein Clan Krieger kann nur über seine Mutter erben).
Steht damit das neue Bluthaus Kell schon vor seinem Entstehen wieder vor dem aus?
Beim Exodus aus der Inneren Sphäre standen Ulric Kerensky und sein Gefolge vor einem ähnlichen Problem.
Ich habe in diesem Forum gelesen das sich bei der ersten Wahrgeborenen Generation alle um diesen Blutnamen bewerben durften, nicht nur die, die es auf ihre „mütterliche“ Seite zurückführen konnten.
Hat man dann von dieser antiken Regelung gebraucht gemacht?
An sich stellt sich die Frage gar nicht, denn die Clans sehen Ulric als Verräter, genauso wie die Exilwölfe. Sie werden daher den Kell Blutnahmen nicht anerkennen (was auch sinnvoll ist, da die Blutnahmen eben nur auf die 400 Getreuen Kerenskys zurück geht und nicht mal eben so von einem x-beliebigen Khan vergeben werden können. Der entsprechende Autor hat sich da ein bisschen viel rausgenommen)
Anderseits können die Exilwölfe damit verfahren wie sie wollen und nachdem sie schon soviele Clantraditionen über den Haufen geworfen haben, wird diese kleine Formalität sie auch nicht weiter stören...
Keric Ward
12.11.2005, 13:17
Das würde ja zu Stackpol passen, spannend geschriebene Bücher aber bei so manchen Dingen habe ich mir doch etwas verwundert die Augen gerieben. :rolleyes:
Aber immerhin erkennt das Battletech Kompendium von Reinhold H. Mai diesen neuen Blutnamen Kell an. Bin mir aber nicht sicher wie offiziell diese Werk ist nachdem es nur auf Deutsch veröffentlicht wurde.
Auf www.twobt.de habe ich gelesen das Clan Wolf und Clan Wolf im Exil sich stillschweigend geeinigt haben die Blutnamen zwischen sich aufzuteilen.
Das also die Exilwölfe nur die Blutnamen benutzen welche sie mit in die Verbannung genommen haben.
Um, so meine Schlussfolgerung, eine spätere Wiedervereinigung nicht unmöglich zu machen.
Wenn ich die Textstelle richtig erinnere hat der IlKhan durchaus das recht neue Blutnamen zu stiften, wie die Grosse Konklave auch, und zum betreffenden Zeitpunkt war Ulric Kerensky noch IlKhan das Urteil wegen Hochverrats und Verschwörung zum Völkermord war ja damals noch nicht rechtskräftig meiner Meinung nach wäre ein Beschluss durch die Grosse Konklave notwendig, um diese Entscheidung aufzuheben.
Außerdem ein Blutname hat doch meines wissens nach nicht unbedingt auch ein neues Bluthaus zur folge sonst hätte es ja nach dem Dragoner Kompromiss ja zig neue Bluthäuser geben müssen. Ein Bluthaus entsteht m.E. nach erst durch die Verwendung des Giftake im Zuchtprogramm.
Zum einen ist der Kell-Blutname rechtsgültig gewesen. Der ilKhan hat das Recht einen neuen Butnamen zu stiften. Da aber alle Exilwölfe abgeschworen wurden, ist der Blutname damit zumindest für die "loyalen" Claner wieder hinfällig.
Und genetisch sind die Claner soweit, daß man auch aus einem männlichen Blutnamensträger die Gene "mütterlicherseits" vererben kann. Hab ich zwar noch nicht ganz verstanden wie das gehen soll - aber es ist offiziell.
Wotan
Genau wie die Clans manche Blutnamen als minderwertig betrachten werden die Crusader und Traditionalisten der Clans den Namen Kell wahrscheinlich als einen solchen minderwertigen betrachten und behandeln. Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß der Blutname Kell rechtkräftig und gültig ist, wie Lucifer und Wotan bereits dargelegt haben. Was die Vererbung mütterlicherseits angeht, nehme ich stark an, daß dabei so verfahren wird wie bei den ersten 800 Blutnamensträgern. Bisher gibt es meines Wissens ja nur den einen einzigen Träger des Blutnamens.
Keric Ward
14.11.2005, 12:21
Deswegen würde es mich mal interessieren wie es um den Kell Blutnamen in der Zukunft von Battletech (d. h. im Dark Age ) stehen tut.
Aber da gibt es wahrscheinlich noch nicht's offizielles oder?
Das mit den Genen "mütterlicherseits" vererben habe ich auch gelesen, allerdings erschien mir das schon immer etwas abstrus.
Aber ich bin auch kein Genforscher und im 31. Jahrhundert wer weiß was da noch alles möglich ist. :rolleyes:
Ich gehe mal davon aus, daß die WiE an dem Blutnamen festhalten werden. Bei den restlichen Clans und wohl auch bei den Stahlwölfen wird man den Namen kaum finden.
Wotan
Keric Ward
14.11.2005, 12:52
Wobei sich die Stahlwölfe und Wolf im Exil zumindest vorübergehend gern gehabt haben müssen. Da sie beim Jihad auf der gleichen Seite gekämpft haben und die zukünftigen Stahlwölfe dann in sogar in die IS umgezogen sind.
Außerdem gibt es noch immer die Möglichkeit der Gefangennahme und anschließende Adoption in die Kriegerkaste.
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