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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Blakes Djihad USMC


Striker
12.04.2004, 19:34
>Meine Damen und Herren, wir hoffen Sie hatten einen angenehmen Flug. Soeben haben wir den Raumhafen von Outreach erreicht. Bitte bleiben Sie noch sitzen und warten Sie, bis die Triebwerke heruntergefahren sind und die letzten Systemchecks beendet wurden. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen in Lingus-Air und hoffen Sie eines Tages wieder an Bord begrüßen zu dürfen<
Mit dieser traditionellen Ansprache begrüßte Striker die Frauen und Männer der Ranger Kompanie des UlsterSpaceMarines Korps.
„Oh, oh“
„WAS, OH OH?“ sagte das gesamte Brückenteam der Belfast II und wandte sich zu dem Mann, der an den Sensoren saß.
„Ich habe hier mehre unidentifizierbare PINGS auf dem Langsteckensensoren.“
„Was für PINGS?“ fragte Striker nach.
„Sir“, wandte sich die Funkerin an O´Connor, den Kapitän der Belfast II, mehrer Funksprüche in der ganzen Atmosphäre künden von einer Invasion auf Outreach.“
„WAS? Eine Invasion auf Outreach? Wer erlaubt sich denn so etwas. Die Dragoner pusten die doch drei Systeme weiter!“ sprach O´Conner.
„Sir, wir haben Meldungen von Planetaren Bombardements sowie mehrer Kontakte von Jägern und Kampfraumern“
„Warum haben wir die bei unseren Anflug nicht geortet? Und warum sind die so schnell da?“
„Sie nahmen einen Piratensprungpunkt.“
>ACHTUNG, HIER SPRICHT GUNNERY SERGEANT STRIKER. ALLE MANN AUF GEFECHTSSTATION. ICH WIEDERHOLE ALLE MANN AUF GEFECHTSSTATION; DIES IST KEINE ÜBUNG! <
„Wir haben mehre Energieaufzeichnungen von schweren Bombardement auf der gesamten Planetenoberfläche!“
„Jäger in 3 Minuten einsatzbereit!“
„Geschützstellungen belegt und melden einsatzbereit!“
„Energie auf Maximum. Alle Schotten geschlossen. Reaktorkontrolle meldet einsatzbereit!“
„Sicherungsteams auf Stationen – Einsatzbereit!“
„Krankenstation meldet einsatzbereit!“
In wenigen Minuten waren alle Stationen der Belfast II gefechtsklar.
„Sir, extremstarke Detonationen in ……“
Eine große Druckwelle erfaste das Union-Landungsschiff. Die Gebäude das Raumhafens zerfielen unter der immensen Wucht, Mechs wurden wie Spielzeuge durch die Luft geschleudert. Staub und Trümmer verdunkelten die Sicht. Neben der Belfast II gab es eine gewaltige Explosion, die Ladetürme an dem benachbarten Overlord fielen wie ein Kartenhaus zusammen und Treibstoff entzündete sich. Sogar kleinere Landungsschiffe wie die Leopards wurden über den Asphalt des Raumhafens geschleudert. Alle elektrischen Gerätschaften der Belfast II versagten ihren Dienst. Ein Ohren betäubendes Kratzen von Metall durchdrang das Landungsschiff, als das 3500 Tonnen schwere Gerät durch den Druck über den Asphalt geschleift wurde. Mehrere Einschläge an der Außenhaut brachten das Landungsschiff zum erzittern. Nach einer langen Minute war alles vorbei. Stille und Dunkelheit herrschte im Inneren der Belfast II.
„Was zum heiligen BimBam war das?“ fluchte O´Neill hinter seinem Steuerpult hervor.
„Schadensmeldung“, verlangte O´Connor.
Langsam schalteten sich der Reaktor des Landungsschiffs wieder ein und die Notbeleuchtung aktivierte sich.
„Benötigen Neustart aller Systeme. Alle Systeme ausgefallen“
„Neustartdurchführen!“
Nach wenigen Minuten erweckten sich einige der Monitore und Kontrolllampen wieder zu Leben.
„Außenhülle stark beschädigt, aber hält. Keine inneren Schäden.“
„Sir, wir wurden 10 Meter von unseren Landeplatz weggedrückt.“
„Sensoren noch nicht 100% Betriebsbereit. Die Staubschicht lässt optische Sensoren nicht zu.“
„Sir, wir haben eine überdurchschnittlich hohe Radioaktive Strahlung da draußen.“
„WAS?“ schrie O´Connor.
Striker, der durch die ganze Brücke gesegelt war, da er einer der wenigen gewesen war, die sich bereits abgeschnallt waren, kam mit leisen Flüchen und Stöhnen wieder auf die Beine.
„Was in alles Gottes Namen ist hier passiert?“
Fitzpatrick war es der als erstes antwortete: “Nach allen Daten nach zu urteilen, war das eine Atombombe….“
„EINE WAS?“ schrie Striker und alle Anwesenden sahen den Mann an den Sensoren schockiert an.
„Alles schließt auf einen Nuklearangriff, die Strahlenwerte, die Druckwelle. Sehen Sie hier, das hat eine unserer Außenkameras aufgenommen, eine der wenigen, die überlebt hat.“
Die Söldner blicken auf einen Monitor und sahen wie sich in 5km Entfernung eine große Explosionswolke bildete, die, die Form eines Pilzes annahm.
„Der EMP-Blitz hat die meisten E-Geräte schachmatt gesetzt.“
„Sir, die Jäger melden nicht einsatzbereit. Die Bordcomputer müssen neu starten.“
„Sollen sie machen“
„Sir, die Sicherungsteams melden keine Strahlung im Schiff und kein Leck!“
„Sehr gut, wenigstens eine gute Nachricht.“
„Sir, die Navigationssysteme sowie Steuerungssysteme sind einstweilen nicht einsatzbereit. Die Reparatur wird dauern, vorerst ist kein Start möglich.“
„Keine Meldungen vom Raumhafen oder sonstige Kontakte zu den Dragonern. Aber etliche Hilferufe.“
O´Connor wandte sich zu Striker, der gerade dabei war, sich eine Zigarette anzuzünden.
„Was meinst du Gunny, wie machen wir weiter?“
„Keine Ahnung, ist das mein Raumschiff?“
„Du leitest die ganze Mission, Gunny.“
„Scheißdreck! Du hast recht. Ich möchte alle möglichen Daten haben. Alle Schadensberichte in spätestens 10 Minuten im Konferenzraum. Ich will alle Teamleader in 10 Minuten im Konferenzraum sehen. Die Schotten bleiben dicht und wenn Hunderte von Strahlenzombies anklopfen. Die Mechs werden schnellst möglichst ausgepackt und fertiggemacht zum Einsatz.
Alle anderen Teams werden wohl beschäftigt sein mit Berichten und Reparaturen. Und wenn nicht, dann sollen sie den Serviceteams bei den Reparaturen helfen. Und jetzt entschuldigt mich. Auf den Schock muß ich mal.“
Mit diesen Worten verließ Striker die Brücke.
>Achtung an alle. Alarmstufe Gelb. Alle Teamleader sollen sich in 10 Minuten mit ihren Meldungsberichten im Konferenzraum einfinden,. Die Mechkrieger sollen sich für den Catelraid fertig machen. <
Striker ging in Richtung des Konferenzraumes. Den Schock hat er noch nicht ganz aus den Knochen gebracht. Anmerken konnte man ihn das nur daran, daß er dauernd rauchte. Ansonsten blieb er ganz gelassen. In der einen Hand trug er einen Stapel Berichte. Alle lose und ungeordnet. Die Teamleader waren schon alle anwesend.
Striker knallte die Dokumente auf das Pult. „Sollte es irgendeiner noch nicht mitbekommen haben: Outreach ist nicht mehr und was uns vorhin so durchgerüttelt hat war eine Atombombe.“ Die meisten schienen es schon zu wissen, da nur noch sehr wenige aufstöhnten. Doch die Betroffenheit stand noch allen ins Gesicht geschrieben. Die Ulster Space Marines waren noch nie Freunde der Dragoner, Clan bleibt Clan hieß es immer. Und sie trauten den Dragonern nicht über den Weg, deswegen hatten sie ihren Hauptsitz auch auf Galatea und nicht auf Outreach. Striker brachte sie nur nach Outreach, mit der Ausrede schneller einen Job zu finden. In Wirklichkeit wollte er nur den großkopferten Führungsstab entkommen. Schon seit Jahren gibt es Zwist darüber, ob sich die Ulster Space Marines von den Withe Bulls of Ulster trennen sollen oder nicht. Die Ulster Space Marines waren die Elite Truppen der Withe Bulls of Ulster. Soldaten, die jede Situation meisterten. Die Aufnahmeprüfungen waren hart. Doch durch den guten Ruf gab es immer mehr Bewerber in die Einheit. Nicht nur aus den Reihen der Withe Bulls of Ulster, nein auch Neulinge. Daraufhin glaubten einige sie sollten sich von den Withe Bulls of Ulster trennen. Vor allem da diese wieder den Sternenbund beigetreten waren und die USMC noch bei Steiner unter Vertrag waren.

Doch was hier passierte, hier auf Outreach, war etwas ganz anderes. Hier ging es nicht um Clanner oder Zwistigkeiten unter Söldnern. Hier wurde gezielt ein Planet ausradiert.
„So nun möchte ich von allen die Schadensbilanzen hören, bevor wir weiter machen“, sprach Striker weiter.
Alle Stationen meldeten den ihnen bekannten Schaden. Es sah nicht allzu gut aus. Die Belfast II war nicht start bereit. Die Reparaturen würden unter den jetzigen Umständen mindestens 16 Stunden dauern. Und dazu mußte man die Außenhülle reparieren. Schutzanzüge waren vorhanden. Das Medlab bereitete sich schon mal auf Strahlungsopfer vor.
„OK“, sagte Striker. „Kann mir jetzt mal einer erklären, warum wir hier leben, während all die anderen da draußen pulverisiert wurden?“
„Gunny, wir waren im Landungsschiff. Landungsschiffe sind gegen Radioaktive Strahlung abgeschirmt, da Radioaktive Strahlung im Weltall auch vorhanden ist, zwar nicht auf dem Niveau, aber sie ist vorhanden. Willst du es genauer wissen?“ fragte der Bordtechniker Mc Duglas nach.
„Nein, erspar mir dein Fachchinesisch. OK. Alle versuchen die Schäden zu reparieren, ich will auf dieser Strahlungshölle keine Sekunde länger bleiben als nötig. Ich geh mit den Mechs raus und kontrolliere die Lage. Vielleicht gibt es Überlebende. Die Medlabs sollen sich vorbereiten auf einige Strahlungsopfer. Ich will ein Dekontaminierungsteam bereitgestellt haben, welches die Strahlungsopfer in Empfang nimmt. Einige der Kommandos und einige mobile MedTeams bekommen Strahlungsanzüge. Ich will keine Heldentaten sehen. Wir tun was wir können, aber wir bringen uns nicht selbst in Gefahr. Schließlich sind wir nicht die Angry Eagles.“
Ein Lachen drang aus den Kehlen der Anwesenden. Allen war die Einheit bekannt. Im Vitis Country hatten sie mit dieser Einheit zusammengearbeitet. Ace Kaiser, der Anführer war berühmt für seine Ritterlichkeit und Selbstlosigkeit.
„Bis auf weiteres übernehmen O´Connor und Naginata das Kommando. Brian, Akila, bringt mir das Schiff auf Fordermann.“ Die beiden nickten ihm stumm zu.

Striker eilte zu den Mechhangar. Er streifte sich seinen Kühlanzug über und nahm den leichten Helm entgegen. Fast alle Mechkrieger hier hatten gegen die Clans und bei Operation Bulldog gekämpft. Sie hatten alle die Ausrüstung des Sternenbunds, unter anderem die neuen Kühlanzüge, die die Neurorezeptoren eingearbeitet hatten und somit den schweren Neurohelm überflüssig machten. Strikers Bushwaker stand schon bereit und die anderen Mechkrieger saßen schon in ihren Mechs. Striker eilte die Hängeleiter nach oben, steckte sich ein und öffnete den Funkkanal.
„Coplhand, Uruk, Pusteblume. Wisst ihr schon um was es geht?“
“Es wird wohl kein Ausflug zum Strand werden oder?“ fragte Coolhand nach.
„Nein, Outreach ist Geschichte und wir sind mittendrin. Der ganze Planet wurde mit Nuklearwaffen bombardiert. Die Bel II ist nicht startklar. Die Jäger auch nicht. Zum Glück waren unsere Mechs ausgeschaltet, sonst wären die auch im Arsch. Wir gehen da raus. Die Sensoren der Bel II sind noch nicht vollständig hochgefahren. Wir erkunden die Gegend und suchen Überlebende. Alle klar?“
„Wer bei allen Seedämonen hat den so einen Haß gegen die Dragos?“
„Keine Ahnung. Das wissen wir noch nicht. Also auf zum Cattleraid.“
Cattleraid war der Begriff, Mechs schnell auszusetzen und in ein Kampfgebiet zu schleusen. Der Bergriff stammt aus dem vorgeschichtlichen Irland. Als Kühe noch ein wertvoller Besitz waren und ganze Kriege, die sogenannten Cattleraid um sie geführt wurden. Meistens ging es um die Stiere. So wie auch in der Legende um den weißen Stier von Ulster.






Die vier Mechkrieger der Ulster Space Marines haben schon viel erlebt und gesehen. Die Clankriege bis hin zu den Clan Heimatwelten. Den Bürgerkrieg in ST. Ives sowie den Bürgerkrieg von Davion und Steiner, wo Geschwister und Verwandte aufeinander schossen.
Doch das hier übertraf alles. Nur wenige Menschen im Universum konnten behaupten sie wären Zeuge eines Atomkrieges gewesen, und noch weniger überlebten es und keiner war stolz darauf.
Überall war gelber, radioaktiv verseuchter Staub. Er flog in der Luft, bedeckte Ruinen, Wracks und die Vier Mechs der Marines.
Die Sichtweite sowie die Sensorreichweite waren durch den feinen Staub auf nur weinige Meter begrenzt machmal ein paar mehr, wenn der Wind den Staub wegwirbelte.
>Gunny, glaubst du wirklich, irgend jemand hat das überlebt?< sprach Coolhand über das Funk.
>Na wir haben es doch auch überlebt und zwei Landungsschiffe hier konnten noch starten.<
>Uruk an Gunny, ich hab was Seltsames auf den Sensoren<
>Ich sehe es, es sieht aus, als ob es da oben noch eine Weltraumschlacht oder ähnliches gibt.<
Um die Plings der zwei soeben gestarteten Overlords tauchten jede Menge neue Plings auf. Die von Jägern. Nach kurzer Zeit verschwanden die Signaturen der Landungsschiffe. Wenige Sekunden später auch die der Jäger.
>Abgeschossen, sie haben sie einfach abgeschossen< sprach Pusteblume, die einzige Frau in der Lanze.
>Wer bringt so etwas fertig, zuerst Atombomben und dann die Flüchtlinge zerblasen<
>Ich habe keine Ahnung, aber wir haben Glück, daß unser Raumer noch nicht startklar ist, sonst wären wir auch pulverisiert worden. Bóand -Lanze an Belfast II. Habt ihr das gesehen. Die schießen auf flüchtige Landungsschiffe.<
>Belfast II an Bóand, ja wir hatten es gesehen. Was gibt es neues bei euch?<
>Nichts, wir gehen mal zu dem Leopard, es schaut übel aus aber vielleicht gibt es Überlebende.<
>Ist gut Striker, die MASH-Mobile sind einsatzbereit, ebenso die 12 Infanteristen mit den Scout-Kampfrüstungen. Sie bleiben aber nur 30 Minuten. Dann werden sie gewechselt, um Strahlungsschäden zu vermeiden.<
>Ist OK, besser als gar nichts.<
Der Bushwaker, der Centurion, der Fenris und der Axman, die vier Mechs der Ulster Space Marines, bewegten sich vorsichtig auf den kleinen Mechtransporter zu. Der Reaktor des Landers war noch an. Ein gutes Zeichen, da die Lebenssysteme dann noch funktionierten.
>Hier spricht Gunnery Sergeant Striker von den Ulster Space Marine Corps. Kann mich jemand hören?<
Niemand antwortete. Der Außenscheinwerfer des Centurios schwankte über den Rumpf des Raumschiffs. Die Beschädigungen waren groß. Die Flügel waren abgerissen und die Brücke zertrümmert. Langsam fuhren die Scheinwerfer über den Namen des Raumschiffes; `Glenmorgain´.
>Striker an die Besatzung der Glenmorgain, können sie mich hören?<
Wieder keine Antwort.
>Striker an Belfast II, wie schaut es mit der Infanterie und den MASH aus?<
>Sidhe an Bóand, wir sind direkt hinter euch.<
> Fíngen an Bóand, wir sind neben euch.<
>Ok, Sidhe2, gehen sie rein, benutzen sie die Luftschleuse, aber seien sie vorsichtig. Ich glaube nicht, daß die Besuch erwarten.<
3 Mann der Gepanzerteninfanterie machten sich an einer der Luftschleusen zu schaffen. Die Space Marines packten oft auch Pioniere und andere Techniker in die Kampfrüstungen, so daß sie schon an das Arbeiten in den Rüstungen gewohnt waren.
Nach wenigen Minuten war das Schott offen und vier Mann verschwanden im Inneren des Raumschiffes.

„Cadbar, Collin, Mc Ray, bleibt hinter mir.“
„Ja Sir“
Im Inneren des Landungsschiffes war die Beleuchtung ausgefallen. Die vier Elementare benutzten die extra angebrachten Entseuchungstornister um den radioaktiven Staub von ihren Rüstungen abzuwaschen. Man wollte, wenn es Überlebende gibt, nicht die Strahlung in das Schiff bringen. Alle vier streiften die Tornister ab um Gewicht zu sparen und bewegten sich aus der Luftschleuse.
Langsam, die Waffen im Anschlag gingen sie durch das Landungsschiff.
Im Scheinwerferlicht konnte man tote Körper am Boden liegen sehen. Die fünf Besatzungsmitglieder wurden wohl durch die schweren Erschütterungen, als der Raumer in den Sturm kam, getötet.
>Sidhe2 an Bóand, fünf Tote, dringen weiter ein.<
Die Schotts zur Brücke waren verschlossen.
„Sidhe2 an Sidhe1, Ein Schott zur Brücke wurde verschlossen. Dringen sie durch die Zerstörte Brücke ein.“
„Sighe1 an 2. Dringen Durch die Brücke ein, verstanden.“
Nach wenigen Minuten konnte Mc Donnegal seine Kameraden auf der anderen Seite der Tür ausmachen. Das Schott wurde noch rechzeitig geschlossen um eindringende Strahlung zu verhindern. Die Brückenbesatzung war tot. Die Menschen waren bis zur Unerkenntlichkeit verbrannt oder gar zertümmert.
>Belfast II an Bóand, Striker bringen sie ihre Mechs rein, sie werden dekontaminiert. Wir müssen Sie außerdem auf Strahlung überprüfen. Belfast II ende.<

Striker brachte seine Lanze wieder in die Belfast II. Am Hangar I wurde eine Dekontaminierungsanlage errichtet. Die Mechs wurden dekontaminiert und nachdem die Strahlung auf ein Norm gesunken ist, wurden die Mechs in den Hangar geführt. Die Vier Mechkrieger begaben sich sofort in die MedStation für ihre Untersuchung.






Mc Donnegal arbeitete sich durch das Landungsschiff durch. An einem verschlossenen Schott wurde er fündig.
„Sighe2 an Bel II, haben überlebende gefunden. Eingeschlossen. Beginnen mit Kontaktaufnahme“
„Sighe 2 seien sie vorsichtig, es ist nicht sicher ob die so begeistert sind, wenn die ihr Gesicht sehen.“
„Keine Angst, ich werde schon nicht allzu böse schauen“ Donnegal grinste in sich hinein.
Nochmals klopfte er an das Schott. >Hier Spricht Staff Sergeant Mc Donnegal, von den Ulster Space Marine Corps. Wir werden dieses Schott öffnen. Hier befindet sich keine Stahlung. Und erschrecken sie nicht zu sehr von uns!< fügte er noch hinzu.
„Wer sind Sie?“ drang es leise durch die Tür.
>Staff Sergeant Mc Donnegal von der Söldnereinheit den Ulster Space Marine Corps.<
Keine Antwort drang durch die Tür oder sie war zu leise.
PFC Collin öffnete das Schott, während die anderen mit Sturmgewehren und leichten MG´s deckten.
Auf der anderen Seite kauerten mehrere Soldaten der Raumschiffbesatzung, bewaffnet mit MP´s und Pistolen erschraken sie regelrecht, als sie die bewaffneten Elementare sahen.
Mc. Donnegal senkte sein Waffe und sprach Nocheinmahl: „Ich bin Staff Sergeant Mc Donnegal von der Söldnereinheit den Ulster Space Marine Corps“
„Ich bin Oberleutnant Carlsen von der Glenmorgain. Wer gibt ihnen das Recht hier einzudringen?“
„Die ungeklärte Frage ob hier noch jemand lebt und ob verwundete da sind, das gibt mir das Recht hier einzudringen. Wir kamen über die Luftschleuse, es drang keine Strahlung in ihr Schiff. Wenn Sie wollen können wir aber auch wieder gehen.“
„Nein bleiben Sie, Entschuldingung. Wir sind hier nur schon seit 23 Stunden eingeschlossen ohne zu wissen was da draußen passierte.“
„So genau wissen wir es auch nicht. Nur, daß Outreach vernichtete worden ist. Mit Atombomben. Die Strahlung da draußen ist so hoch, daß teilweise Mechs keinen Schutz mehr geben. Nur 800 Meter von hier gibt es einen Punkt höchster Strahlung. Wer das war wissen wir nicht“
„Outreach vernichtet? Das gibt es nicht. Wo sind die Dragoner, warum haben sie sich nicht gewehrt? Wer würde es wagen Outreach anzugreifen?“
„Wir wissen es auch nicht, nur, daß die Landungsschiff, die die Atombombe überlebten und danach sich in das All flüchteten wurden abgeschossen.“
„Nein…. Das bedeutet ja, daß ihr hier genauso festsitzt wie wir?“
„Unser Landungsschiff wurde nur leicht beschädigt. In weniger als einer Woche sind wir startklar. Aber haben Sie Verwundete, wie viel Leute haben überlebt. Und Entschuldigung wenn ich gleich damit rausrücke, was für Ressourcen gibt es noch, vor allem Wasser Medikamente, hier vor allem kristalloide Lösungen?“
„Wir sind nur noch 12 Mann, drei mit Knochenbrüchen, der Rest nur Prellungen. Wir haben noch 5000Liter trinkbares Wasser. Die Medikamente sind in der Krankenstation hinter der Brücke, nur leider hats die erwischt.“
„OK,wir werden einen MASH an die Luftschleuse anschließen. Somit können wir sie ohne Kontaminierung evakuieren. Das Trinkwasser werden wir ebenfalls abpumpen.“

Die Elementare bauten einen Strahlengeschützten Übergang von MASH und Leopard, somit konnten die Überlebenden evakuiert werden ohne der Strahlung ausgesetzt zu werden. Schwieriger wurde es beim Wasser. Es dauerte fast einen Tag, bis eine geschützte Leitung, die 200 Meter von der Belfast zu der Glenmorgain stand. Schließlich mussten Gefechtsrüstungen und Personal alle 30 Minuten gewechselt werden und die Mechs alle zwei Stunden um eine Verstrahlung zu auszuschließen.
Die Kundschafter der Ulster Space Marines entdeckten unter dem Raumhafengebäude noch einen Schutzbunker, wo sich über hundert Überlebende befanden. Da der Bunker aber noch über Ressourcen verfügt und die Belfast II nicht soviel Kapazität hat. Entschließ man sich die Leute in den Bunker zu lassen. Einzig eine Funkleitung wurde erstellt. Den Leuten im Bunker war sehr damit geholfen, daß auch andere Überlebten und an ihrer Rettung arbeiteten.
Doch Striker wußte nicht, wie lange sie noch hier bleiben konnten, wie viel sie noch hier bewirken konnten. Die Ressourcen der Söldner gingen langsam dem Ende zu. Noch drei Tage, dann wären sie startbereit. Dann würden sie losfliegen um Rettung zu hohlen.

Langsam gingen die vier Mechs durch das Trümmerfeld, welches einmal eine Blühende Stadt gewesen ist.
„Hier müsste es sein, Gunny“ sprach Coolhand über Funk.
„Hier müsste es nicht nur sein hier ist es.“
„Nichts mehr da, nicht einmal mehr die Grundmauern. Da drüber war doch dieses leckere Thai Restaurant. Das mit der netten Bedienung. Und einen Pinacolada hatten die. Alles weg. Ob die Bedienung überlebt hat Gunny?“
„Keine Ahnung. Ich frag mich gerade ob unsere Leute überlebt haben. Hier war mal unser Büro.“
Pusteblume, welche noch nicht so lange in der Einheit war meinte: „Wie viel Leute vermissen wir den? Ich kannte die nicht einmal.“
„Es waren nur Bürohocker, deswegen kannten sie die wenigsten in der Einheit. Sie waren aber jene, die uns immer die Aufträge besorgten oder eher gesagt, die Informationen. Gerade Paul war es, der hier und auf Solaris einen kleinen Agentenkreis aufgebaut hat. Sehr nützlich um an Informationen und Material zu kommen.
Jungs ich bin für Musik.“ Coolhand legte über den Sprechfunk Musik auf.
„Rupert Holmes, Pinacolada Song, Coolhand, du scheinst das hier wirklich zu vermissen. Kannst du dich noch an Rebecca erinnern? Man stand der unsere Uniform gut. Ihre langen dunklen Haare. Eine Farbe wie Kastanien. Ihre wohlgeformte Oberweite, nicht zuviel und nicht zu wenig. Die grünen Augen und ihre sanfte Stimme. Einen Kaffee konnte die kochen. Wir müssen sie doch alle noch finden. Es kann nicht sein daß alle Tot sind. Wer immer das war, er kann seinen verwesenden Kadaver darauf verwetten, daß er den Zorn von Striker am Arsch hat.“
„Ich glaube Gunny, das juckt den nicht die Bohne.“
„Wenn man euch beide so reden hört, dann wird mir auch klar warum ihr immer freiwillig nach Outreach seid. Outreach ist soooo schlimm, überall diese Dragoner. Clan ist Clan und die züchten da Retortenbabys. Und mich habt ihr nie mitgenommen. Man soll sich eben doch an die Sarges halten. Die wissen wie man lebt.“ Murmelte Uruk durchs Funk.
„Wir haben dich doch mitgenommen. Kann ich was dafür, dass hier alles niedergebombt wurde? Langsam bekomm ich echt einen Hass. Coolhand Kennst du noch die nette Bar da hinten gleich ein paar Blocks weiter. Die hatten so gut wie jedes Bier.“
„Wenn ich mich recht erinnere haben wir da aber Hausverbot, weil du unbedingt den Colonel verprügeln musstest.“
„Jungs ich störe nur ungern euere Unterhaltung, aber sollten wir nicht nach Überlebenden suchen? Ich habe nämlich Wärmesignaturen auf den Sensoren. 200 Meter von hier.“
„GUNNY DAS IST ES!“
„AU! Schrei nicht so in das Funk du Depp“
„Gunny, der alte Nu Chung hat doch immer etwas von einem Bunker unter seinem Restaurant erzählt. Du weißt doch, die alten Geschichten, von seinem Uropa, die ihm keiner glaubte.“
„Du meinst die Geschichte von dem Sternenbundbunker?“
„Genau die. Die sind bestimmt noch da!“
>Bóand an Bel II. Schickt mit den MASH und Sidhe3. Haben Bunker gefunden auf fg-34. Wahrscheinlich Überlebende.<
>Wie viele und sollen wir Evakuieren<
>Wenn es Überlebende gibt auf jeden Fall. Es handelt sich um Ulster Space Marines!<
>OK, Ihr habt sie also gefunden.<

Uruk und Pusteblume beseitigten die Trümmer die einmal das Restaurant darstellten. Die Axt von Pusteblumes Axeman eignete sich hierfür hervorragend als Schaufel.
Tatsache unter den Trümmern konnte man ein versiegeltes Tor finden. Die vier Mechkrieger wären am liebsten aus ihren Cockpits gesprungen, doch sie mussten auf die Infanterie warten. Wie eine Ewigkeit kamen ihnen die 4 Minuten vor. ´You belong to me` lief gerade über Coolhands Musikfrequenz.
Die Infanterie sicherte den Bereich und nahm Kontakt auf mit den Überlebenden.
„Sidhe3 an Bóand. Es gibt 54 Überlebende in den Bunker. Die Lebensmittel sind noch reichlich vorhanden. Aber kein Wasser mehr.“
„Laß die Förmlichkeit Patrick. Ist Rebecca Aubury, Paul Reinike oder Peter Wolf unter den Überlebenden?“
„Ist Yo Lien unter den Überlebenden und Nu Chung?“
Es dauerte einige Sekunden bevor die Antwort kam.
„Es sind alle da.“
Ein Jubel ging durch die Cockpits, nicht nur durch die Cockpits, durch die ganze Belfast II. Bei den USMC´s war es Sitte, daß man immer im gesamten Raumschiff den Funkverkehr der Mechkrieger mithören konnte. Somit konnte sich jeder ein Bild von den Gefechten machen. Diese Sitte stammte noch von den Terranischen Marines.
Gespannt sahen die Mechkrieger zu wie das MASH mit einem Verbindungskragen an die Schleuse des Bunkers verbunden wurde.
Diese 20 Tonnen Fahrzeuge hatten 4 OP´s im Inneren. Die Marines hatten vier Stück davon. Sogar noch welche mit Reaktoren. Bei zwei wurden die OP´s vorrübergehend ausgebaut, somit hatten die Marines zwei Fahrzeuge mit 6,5 Tonnen Zuladung, jeweils 1 Tonne brauchte die Dekontaminationsschleuse der Rest war für Medizinisches Personal und für die zu bergenden Personen. Die Marines konnten mit ihren zwei umgebauten MASH den gesamten Bunker in wenigen Minuten evakuieren.
>An Bóand, Sidhe3 und Fíngen3 und 4. Sie haben den Maximalen Aktionszeitraum erreicht. Kehren Sie alle umgehend zur Belfast II zurück.<
>Ja macht euch nicht ins Hemd, wir sind schon unterwegs. Stellt schon mal den Schampus kalt. Bóand ende<
Zufrieden kehrten die Einheiten zurück, sie haben ihre Kameraden gefunden und gerettet. Des Weiteren haben sie für die drei verbleibenden Tage genug Sake, Plum und Asiatische Köstlichkeiten bergen können. Alle wussten, daß es heute, in dieser Todeszone und trotz all der Belastungen der letzten 4 Tage, ein Fest geben würde. Ganz nach der alten Einheitssitte.



Die Stimmung auf der Belfast II war ausgelassen. Trotz aller Umstände kam die Söldnereinheit nicht umhin, für ihre wiedergefundenen Kameraden eine Party zu schmeißen.
Einer der Hangars wurde für diesen Abend dafür geopfert. Alle Flüchtlinge waren eingeladen und anwesend, wo sollten sie auch sonst hin. Über die Lautsprecher lief Musik und in der Mitte wurde ein riesengroßer Grill aufgestellt.
„Ein BBQ ganz nach meinem Geschmack, obwohl kannst du dich noch an Baker 3 erinnern? Das war ein BBQ“ sprach Striker zu Uruk als er sich ein Stück Steak abbiss.
„Baker 3 war nicht schlecht aber die Falken mussten uns das Grillen vermiesen.“
„Ja dafür haben wir sie aber kräftig in den Arsch getreten.“
„Schau dir Coolhand an, der flirtet schon den ganzen Abend mit der Asiatin. Ich setze hundert Credits er bringt sie nicht ins Bett.“
„Die Wette gilt“ grinste Striker und holte die hundert Credits aus der Tasche.
„Wie könnt ihr an so einen Ort und in so einen Moment an Feiern denken“ mischte sich mürrisch einer der Dragoner ein.
„Sie sind der Jägerpilot oder?“
„Ja Sir, und ich finde es schon fast pervers was ihr da betreibt.“
„Warum den das, wir haben unsere Kameraden wieder gefunden, sie leben, gut ihre Kameraden bringt das nicht fiel. Aber sie sind tot, und es ist ihnen egal was wir hier machen. Oder sagen wir es so, glauben sie wirklich ihre Familie, ihre Kameraden verlangen von ihnen nie wieder Glücklich zu sein?“
„Nein Sir, aber da draußen gibt es vielleicht noch Überlebende, wir sollte da draußen sein und sie suchen anstatt hier zu feiern. Wie viel Bunker haben sie schon entdeckt? Drei? Wir sollte sie zu uns hohlen.“
„Und wo sollen wir sie hinbringen? Hier stapeln? Wie sollen wir sie versorgen? Solange in den Bunkern noch Wasser und Nahrungsmittel vorhanden sind, werden wir es tunlichst vermeiden sie zu offnen und alle der Gefahr der Verstrahlung auszusetzen. In zwei Tagen werden wir starten, wir werden Sie und die anderen absetzten und Hilfe hohlen für all die die noch leben. Wir werden herausfinden wer das war und wir werden mithelfen ihn zu jagen. Aber es sieht nicht so aus, daß Hilfe hier her unterwegs ist. Wenn wir nicht starten werden, werden alle hier verrecken. Außerdem es ist ein Trupp Elementare da draußen uns sucht noch. Alle 30 Minuten werden sie gewechselt.“
„Sir es tut mir leid, aber mir ist nicht nach feiern.“
„Sie müssen nicht feiern. Melden sie sich bei Sergeant OneEye, sagen sie ich hab sie geschickt. Dort können sie die die neuesten Vorgänge beobachtet. Vielleicht finden wir noch ein paar Kameraden von ihnen.“
„Danke Sir.“
Der junge Dragoner verließ daraufhin die Party und ging in den Nachbarhangar.
„Wer ist den dieser alte Mann da? Hab ich den schon mal in der Einheit gesehen?“
„Rebecca! Komm her, du siehst keinen Tag älter aus. Noch genau so hübsch wie vor 6 Jahren.“
Rebacca und Striker fielen sich in die Arme, bis jetzt hatten beide noch keine Zeit sich zu begrüßen.
„Deine Augen sind immer noch so klar wie früher. Doch ein paar Narben trägst du mehr, Andenken an den Bürgerkrieg?“
„Ja, oder nennen wir es eher Mahnmale für unser Versagen.“
„Versagen? Du siehst es doch nicht als dein persönliches Versagen an, daß du ein ganzes Volk nicht von der Archontin überzeugen konntest.“
„Irgendwie schon, und diese verdammten Jankies, jetzt stellen sie sie so hin, als ob sie die größte Verbrecherin der Geschichte wäre. Sie nennen ihren Namen in einem Zug mit Amaris. Das ist nicht gerecht. Wir hätten Viktor, damals abknipsen sollen, als wir die Gelegenheit hatten. Aber nein wir mussten die Helden spielen und ihn retten.“
„Jetzt beruhig dich mal Daniel, du hast zuviel getrunken.“ Rebecca ist eine der wenigen, die Strikers wahren Namen kennt. Und wenn sie diesen aussprach dann nur wenn sie etwas ernst meinte. „Nein, ich werde mich nicht beruhigen.“ Striker riss sich das Davion Schwert in Gold von der Brust. Jene Auszeichnung, die er für seinen Mutigen Einsatz neben den Kriegerprinz bekam und schmiss sie in die Glut des Grills.
„Ich scheiß auf alle Davies!“ schrie er durch den Raum. Die Anwesenden sahen zu Striker rüber. Die Söldner der Space Marines waren solche Ausbrüche gewohnt, doch unter den Geretteten waren doch einige Davionanhänger dabei.
„Striker, Daniel komm, morgen wirst du dich wieder verfluchen für den Scheiß. Weißt du noch. Damals als du im Suff deine Verwundeten Medalie verloren hast? Am nächsten Tag hast du geflucht wie ein Rohrspatz. Oder das letzte mal wo du hier warst. Jamie Wolf wollte dich für deinen Einsatz in den Clankriegen ehren. Du hast einfach abgelehnt. Wirst du denn nie erwachsen?“
„Was will ich mit Orden oder Lametta. Ich bin Striker so einen Scheiß brauch ich nicht. Schau dir all die Ordenträger an die auf Outreach gelebt haben. Wo sind sie? Verbrannt mit samt ihren Orden. Ich will die Orden nicht, und vor allem keine Orden von einem Zwerg.“
Rebecca küsste Striker auf den Mund, lang und intensiv. Endlich gab Striker wieder Ruhe. Sie wußte genau über 30 Jahre im Krieg hinterlassen bei jedem seine Narben. Auch wenn derjenige es nie zugeben würde. Doch wenn Striker trinkt kommt ihm das meist wieder hoch.
Der Abend verlief aber ruhig weiter. Striker schimpfte nicht mehr gegen die Davies und er verprügelte niemanden. Uruk schuldete Striker hundert Credits, da Coolhand diese Nacht nicht alleine schlief und auch er fand Begleitung für die Nacht. Doch nicht so wie alle andern der Einheit denken mochten. Rebecca und Striker unterhielten sich noch und genossen einfach nur die Nähe des anderen.

„I just work for Uncel Sam.
Let’s me know who I’m.
I just work for Uncel Sam.
Let’s me know who I’m
If I die in a combat zone
Boxed me up and send me home
If I die in a combat zone
Boxed me up and send me home”

Altbekannte Gesänge durchdrangen die Belfast II. Als Soldaten ihren täglich Sport und Drill nachgingen. Die Marines waren wieder unterwegs um die Gegen auszukundschaften.
Striker rannte zu seinem Mech. Er war etwas zu spät dran. Schnell streifte er sich den Kühlanzug drüber und kletterte die Strickleiter zu seinem Mech hoch. Eine freundliche Frauenstimme begrüßte ihn, als er sich festschnallte.
„Identifikation“
„Gunnery Sergeant Striker – Ulster Space Marines”
“Persönliche Identifikation!”
“Bellenus mögen seinen Segen über uns bringen.”
Bellenus war einer der angeblichen keltischen Götter. Unter anderem auch für den Krieg.
„Morgen Gunny. Auch schon wach? War wohl eine anstrengende Nacht?“
„Morgen Coolhand, ich muß mich noch bei dir bedanken. Hast mich um nen Hunderter reicher gemacht.“
„Hä, wieso“
„Vergiss es. Abmarschbereit?“

Die vier Mechs gingen wieder ihrer Aufgabe nach Überlebende in dem strahlenverseuchten Trümmerfeld zu finden. Doch heute gingen sie leer aus. Die Gepanzerte Infanterie hatte Nachts, während die anderen noch feierten, zwei weitere Bunker gefunden. Sie gehörten zu einer Kaserne der Dragoner. Über 300 Mann hatten überlebt. Sie hätten noch Platz für weitere 300 Männer. Die Marines werden wohl, noch bevor sie Abreisen, damit beginnen, die Menschen der kleineren Bunker, denen Nahrung und Wasser bald ausgehend wird, in die Kasernen zu verlegen.

Nächster Tag------

Striker lag noch in seiner Koje. Es war schon fast Mittag. Doch die Mechs wurden gestern Nacht und heute Vormittag rundüberholt. Standartprozedur bei den Marines.
Rebecca besetzte gerade das Badezimmer als der Alarm losging. Striker rannte sofort los in den Hangar.





„Alle Mann auf Gefechtsstation.!“ Drang es durch die Lautsprecher als sich Katharina Griegoriejewitsch aufmachte und zu ihren Jäger eilte.
Alessandro Baggio ihr Flügelmann war dicht hinter ihr. Die Jäger waren schon startklar gemacht und die Reaktoren in einem Schnellstart hochgefahren. Die beiden Piloten sprangen in die Cockpits und nahmen noch schnell die Checkliste ihres Techs in die Hand. Mit einem Handgriff wurde der Sicherungsgurt festgezogen und der Systemcheck gemacht.
„Raven1 Startbereit“ sprach sie durch das Funk, als sich die Schleuse schon öffnete und die beiden Jäger aus dem Landungsschiff katapultiert wurden.
Katharina konnte unter sich sehen wie gerade Mechs und Gepanzerteninfanterie sowie die acht Galleonpanzer der Marines die Hangars der Belfast II verließen.
Sie beschleunigte ihren Jäger und flog zu den Koordinaten, die ihr zugeteilt worden sind.
„Raven an Bel II. Ich erkenne 8 Bandits. Leicht bis Mittelschwer. Sie tragen alle das Zeichen der Wobbis.“
Als die Mechs der Wobbis die beiden Jäger der USMC erblickten eröffneten sie sofort das Feuer. Doch für die beiden Piloten war es keine große Kunst den Beschuss auszuweichen.
„Raven an Bel II. Ich kann nicht gerade behaupten dass die friedlich sind. Gehen zum Angriff über.“
„ Bóand an Raven, GAZ 3 Minuten.“
Katharina ließ ihren Jäger nach links ausbrechen und hielt im Sturzflug auf den Quasimodo der Wobbis zu. Der Mech ging an der Spitze. Laserstrahlen und Autokanonenfeuer begrüßten den Clan Jäger. Doch der verlor nur wenig Panzerung und platzierte seine Bombe genau auf den Quasimodo. Die Explosion verschluckte den Mech komplett. Flammen stoben auf und Trümmer flogen über das Feld. Unter normalen Umständen hätte der Mechkrieger den Angriff überlebt. Doch die Bombe Schälte einen großen Teil der Außenpanzerung ab. Einige Schrapnellen trafen den Kopf und zerstörten einen Teil der Lebenserhaltung. Die Strahlung konnte ungehindert in den Mech eindringen, durch die Schäden an der Panzerung und wegen den beschädigten Lebenserhaltungssystemen. Noch bevor die Mechs der Marines eintreffen werden, wird der Mechkrieger des Quasimodos schon durch die Strahlung kampfunfähig gemacht worden sein. In 3 Minuten würden sich seine Inneren Organe schon zu einem Großteil aufgelöst haben.
Der Angiff von Alessando war nicht so erfolgreich. Die Bombe traf nicht direkt. Und beschädigte die umstehenden Mechs nur leicht. Die beiden Piloten brachten ihre Jäger zur Wende. Katharina kämpfte gegen die Ohnmacht an, als sie mit 6G in den Sessel gedrückt wurde. Die Entfernung zu den Mechs beträgt schon wieder mehrere hundert Meter. Laserfeuer überbrückte die Entfernung. Die LBX Autokanone des Visigoth spie eine Wolke aus Schrapnellen aus. Eine Speerschleuder ging unter den immensen Treffern zu Boden.
Alessandro folge Katharina dicht und beschoß einen Rajin.
Die beiden Tomahawks feuerten ihre Pulslaser und AK´s auf die angreifenden Visigoth ab.
Eine Detonation riss Katharinas Jäger zur Seite. Schnell mit geübter Reaktion und Erfahrung brachte sie ihren Jäger wieder in einen stabilen Flug und zog nach oben weg. Der Computer sagte ihr, daß die Panzerung des Linken Flügel durchbrochen war.
„Kat. Geben wir ihnen die Infernos!“
„OK“
Die beiden Jäger zogen nach oben weg. Drehten einen Looping und stießen wieder im Sturzflug auf die Mechs herunter. Laserstrahlen und die Spuren der Autokanonen begrüßten sie schon. Katarina verzeichnete wieder mehrere Treffer. Doch diesmal nichts Schlimmes.
Als die beiden Jäger wieder stark nach oben zogen, entfesselte sich hinter ihnen ein flammendes Inferno. Flammendes Plasma überdeckte die Mechs der Blakies. Mechs waren nicht gerade berühmt dafür, daß sich kein Problem mit Überhitze hatten. Deswegen brachte das super heiße Plasma den Mechs etliche Probleme. Durch die Hitze und die Flammen konnten sie auch nicht sofort erkennen, daß die Mechs und Panzer der Ulster Space Marines schon in Reichweite waren. PPK Stahlen, LSR Raketen und Laserfeuer kündigte aber deren Ankunft an.

Striker sah gerade, wie die feindlichen Mechs von der Infernohölle verschluckt wurden.
Sein Fadenkreuz wechselte noch rechzeitig von gelb auf rot und Striker drückte den Feuerknopf. Zweimal fünf LSR´s machten sich auf den Weg und der Schwere Clanlaser bohrte sich tief in den Torso eines der Tomahawks. Kurz darauf folgten immerhin 8 der 10 Raketen und beulten die Torsopanzerung aus.
Uruk sah seine Chance, als er das Flammeninferno sah. Zu hastig feuerte er seine PPK ab, so daß diese nichts traf und beschleunigte seinen Fenris auf die Flammen zu.
„Uruk, geht vor“
„Striker folgt rechts. Pusteblume von Links und Coolhand deckt von hinten!“
Die beiden ClanPPKstahlen aus Coolhands umgebauten Centurio stießen auf den Raijin zu. Das schwachgepanzerte Bein des 50 Tonnen Mechs wurde sofort freigelegt und die Sprungdüsen darin verklumpten zu einer nutzlosen Technik. Der zweite Strahl ging nur Zentimeter an der Kopfpanzerung vorbei.
„Mist“ stieß Coolhand aus „Die Sau hat gewackelt.“
Einer der Starslayer trat aus den Flammen und richtete seine Waffen auf den Fenris. Einer der schweren Laser verdampfte die meiste Torsopanzerung an der Clanmaschine der andere an der Schulter des Mechs. Die Raketen waren zu hastig gezielt und verfehlten ihe Ziel.
Uruk sah wie die Wärme des Starslayers in den Roten Bereich stieg. Mit einem fiesen Grinsen drückte er die Knöpfe an seinen Joysticks. „Und tschüß!“. Die vier Flammenwerfer sowie eine der beiden Inferno Raketen trafen den Starslayer. Der Schaden war nicht groß an der Kampfmaschine doch die Hitze stieg weit über die Grenzbereiche und entzündete die Raketen des Mechs. Doch keiner stellte sich die Frage, ob der Pilot durch die Explosionen starb oder einfach nur verbrannte.
Pusteblume lieferte sich ein Nahkampfduell mit den Tomahawks. Es sah so aus, als ob der große Bruder die kleinen zu Recht wies. Einer der Tomahawks versenkte seine Axt tief in den Rücken seines großen Bruders. Doch Pusteblume konnte auf die Entfernung mit der schweren Ultraautokanone nicht daneben schießen. Der Tomahawk vor ihr zerlegte sich in seine Einzelteile. Pusteblume drückte ihre Füße in die Pedale, um mit einem Sprung ihren Rücken frei zu bekommen. Doch der feindliche Mech stieß mit dem Pulslaser eine üble Wunde in den schwereren Mech. Rote Warnleuchten ließen Pusteblume auffluchen. Mit einem schon traditionellen Handgriff ließ sie die Munition, der eben zerstörten Autokanone aus den Mech fallen.
Die Wobbimechs, überrascht durch den plötzlichen Vorstoß der Söldner und den hohen Verlusten, zogen sich etwas zurück um sich neu zu formieren. Die Mechs der Marines setzten ihnen nach. Laserstrahlen, PPK-Blitze, Autokanonenfeuer und Raketen wechselten auf kurzer Distanz. Plötzlich viel der Raijin und der Shadow Hawk vorne über. Ihr Rücken war aufgerissen und Qualm trat aus den Mechkadavern. Die Galleonpanzer hatter die Mechs umfahren und stießen nun von Hinten mit hoher Geschwindigkeit auf die feind Mechs vor. Sie hatten ihr Feuer konzentriert und gezielt. Der letzte Tomahawk und der Starslayer hatten keine große Chance gegen die Übermacht der Söldner. Es gab keine Überlebenden bei den Blakies. Später hieß es, sie starben alle in ihren Cockpits, da keiner sich ergab oder Ausstieg.
Doch es interessierte auch niemanden mehr, daß der Funkferkehr zu den Feindmechs ignoriert wurde und abgeschaltet wurde. Einer der Köpfe der Tomahawks, welche das Rettungssystem des Mechs darstellten, war vom Kopf abgetrennt und lag einige hundert Meter vom Rumpf entfernt. Das Cockpit war total zerstört. Die Marines gratulierten Pusteblume dafür, daß sie den Mech so hervorragend mit ihrer Axt köpfte.
Die Ulster Space Marines haben einen Teil ihrer Rache gehabt aber sie haben Blut geleckt.
Fahrzeuge und Mechs gingen ohne Verluste zur Belfast II zurück. Man, mußte sich mit den Reparaturen beeilen. Die Mechs waren teilweise übel zugerichtet und man wußte nicht, wann der nächste Angriff bevorstand. Doch es fanden sich unter den Flüchtlingen viele Freiwillge die mithalfen. Sie alle haben das Gefecht über den Funkverkehr verfolgen können und jeder wollte nun seinen Beitrag leisten. Das die Blakies das bekamen was sie verdient haben.



Striker nahm den leichten Helm ab und öffnete das Kanzeldach. Kühleluft strömte ihm ins Gesicht. Er zog jeden Atemzug in sich ein. Langsam bekommt er wirklich einen Koller hier auf dieser Radioaktiven Kugel. Wie gerne würde er jetzt durch einen Wald gehen und die frische Luft durch seine Nüstern einsaugen. Einen Barbecue am Strand, die frische Meeresluft und der Duft von gerillten Fisch und Fleisch, dazu ein paar Badenixen..
>Die Kampfeinheiten bitte in den Med-Bereich II<
Der Funkspruch riss Striker aus seinen Gedanken.
Er schüttelte den Traum ab und sah in den Hangar.
Die Schäden seiner Lanze hielten sich in Grenzen, schon ein ganzes Rudel Techniker schwärmte über die Mechs und fingen schon an die ersten Panzerplatten abzutrennen. Strikers persönlicher Techniker wartete schon auf ihn. Korrekt stand er vor den Mech und wartete bis Striker ausstieg. Dann fragte er sachlich nach den Schäden. Striker hat schon alles probiert ihn aufzuweichen, aber Rick blieb immer noch Claner. Er war einer der Clantechniker die sie in den Clankriegen von den Falken entführt haben, zusammen mit beachtlicher Technik und Beutegut. Striker ließ Rick seine Arbeit machen, nur da ging er auf.
Striker klopfte Coolhand auf die Schulter, „Gut gemacht Sarge, guter Einsatz“.
Uruk quälte sich gerade aus seinen Cockpit als die beiden Sergeanten vorbeigingen. Uruk verbrachte eindeutig zuviel Zeit im Kraftstudio, er gleicht von seiner Statur her eher einem Clanelementar als einem Mechkrieger. Pusteblume ging gerade den Steg von ihren Mech zu dem Hauptsteg auf den die beiden Sergeanten gingen. Ihre schulterlangen, blonden Haare klebten an ihren Kopf. Der Kühlanzug betonte ihre schlanke Figur. Doch ihr Gesichtsausdruck war nicht von Freude.
„Was ist los Pusteblume?“ fragte Striker Sie, als er sie freundlich in den Arm nahm und sie zusammen zur Krankenstation gingen, „Ist es wieder die Autokanone. Mach dir nichts daraus, die bekommen wir wieder hin.“
„Nein, auch wenn es mich ankotzt, daß ich dauernd meine Hauptwaffe verliere. Aber es ist was anderes.“
„Was denn, sag es mir.“
„Ich bin noch nicht lange in der Einheit. Und ich bin äußerst stolz darauf bei den Marines zu dienen. Aber heute hatte ich das erstemal richtig Angst. Ich hatte Angst im Gefecht, irgendetwas könnte die Außenhaut beschädigen und ich werde verstrahlt. Nichteinmahl zwei cm Außenhaut schützen mich vor dem Strahlentod. Ich hatte verdammte Angst daß die Außenhaut aufbricht, ein Fenster springt oder sonst irgendetwas. Ich glaube ich bin noch nicht bereit in einer Eliteeinheit zu dienen.“
Striker lachte laut auf. Da konnte er sich nicht zurück halten.
„Entschuldigung bitte. T´schuldige Pusteblume, aber glaubst du wirklich, nur weil wir jeden Auftrag annehmen, nur weil unser Leitspruch –First to go, last to know- ist haben wir keine Angst. Jeder hat irgendwann Angst. Meist weiß man es vorher nicht bis es soweit ist. Es ist nicht wichtig keine Angst zu haben, daß wäre sogar sehr dumm. Da man sonst die Angst nur unterdrückt. Viel wichtiger ist, daß du dich kennst. Du musst deine Grenzen und Ängste kennen. Nur dann bist du in der Lage in einer Einheit wie dieser zu kämpfen. Wir sind nicht DEST oder Loki, wir wollen keine Kamikazen, wir habe keinen Riesen Pott aus dem wir unzählige Anwerber, die den Anforderungen entsprechen, auswählen können. Wir wollen gute Krieger, selbstdenkende Krieger. Die wissen zu was sie fähig sind, aber auch zu was sie nicht fähig sind. Wenn du da nicht mehr raus willst, dann musst du vorerst da nicht mehr raus. Das hat keine Nachteile auf dich.“
Ein kleines Lächeln huschte über Pusteblumes Gesicht. Langsam erhob sie wieder ihren Kopf und schaute Striker in die Augen. Dann lächelte sie wieder. „Danke. Danke für dein, nein für Euer Verständnis. Aber ich werde jederzeit wieder mit euch da rausgehen. First to go, last to know.“
„First to go, last to know“ erwiderte Striker und beide schlugen sich die Fäuste gegeneinander und lachten sich an. Dann rannten sie zur Krankenstation, um die anderen noch einzuholen.

Zwölf Mann in Kampfrüstungen warteten im Hangar auf ihren Einsatz. Die Rüstungen wurden gerade eben noch dekontaminiert und gecheckt. Nun stecken neue Männer drinnen. Vor einer halben Stunde trainierten sie noch im Kraftraum oder Jockten oder bakamen eine andere Art des Drills. Einige verfolgten ihr Technikerstudium weiter. Jetzt standen sie in den leichten Gefechtsrüstungen, der Scoutrüstung der Gray Death Legion. Bewaffnet waren sie mit den neuesten Sturmgewehren oder Maschinengewehren die es auf dem Markt gibt. Die Sprungdüsen wurden schnell abgebaut und die Techniker schraubten immer noch den Tornister auf, den die Soldaten gleich in ihren Einsatz brauchen würden. Jeder von ihnen trug mehrere Sensoren in den Tornister. Ihre Aufgabe war es, den gesamten Raumhafen mit den Sensoren auszustatten. Jeder hier wußte, daß die Wobbis jeder Zeit wieder auftauchen können.
Ein Techniker nach dem andern klopfte den Männern in den Rüstungen auf den Helm, daß Zeichen, daß sie fertig sind.
Eine Sirene ertönte im Hangar und alle Techniker und sonstiges Personal lief durch die Schotts aus den Hangar. Ein zweites Signal und die Schotts schlossen sich. Kurzdarauf öffneten sich die Hangartore und im Laufschritt liefen die Soldaten aus dem Raumschiff in die radioaktiv Verseuchte Freiheit.

Akila saß an ihren Taktikcomputer und verfolgte die Einheiten, die sich außerhalb befanden.
„Und wie sieht es aus?“ fragte sie Captain O´Conner.
„Sei sind alle auf Position und haben die Sensoren angebracht, wir haben eine 130% Überwachung des Gelände um den Raumhafen. Das dürfte uns genug Zeit geben, jeden Feind rechtzeitig abzuwehren.“
„Sehr gut, ich will nicht, daß die Belfast II noch kurz vor dem Abflug auseinander geschossen wird. In ca. 12 Stunden werden wir starten und dieses Loch hinter uns lassen.“
„Nicht ganz!“
„Wieso nicht ganz, was haben sie noch vor?“
„Wir werden wieder kommen müssen. Die ganzen Überlebenden. Wir müssen ihnen helfen.“
„Das habe ich schon gekonnt verdrängt Sir.“
Captain O´Connor ging wieder zu seinen Monitor und überwachte die Daten, der Reperatur der Belfast II.




>Alarm! Alles Auf Gefechtsstation. Jäger- und Mechausschleusung.<
Die Männer und Frauen der Space Marines rannten durch da Raumschiff auf ihre Stationen.
„Verdammt, es sind Jäger. Kennung nicht feststellbar!“ Sprach Akila Naginata.
Capt. O´Conner laud den Gefechtsbildschirm für die Belfast II auf seinen Monitor. Es sah wie alle Gefechtsstationen sich gefechtsbereit meldeten. „Belfast II gefechtsklar!“
„Jäger in 1 Minute startklar, Mechs in 2 Minuten!“ sprach Akila. „Ballert ihnen einen Warnschuss vor den Bug somit geben wir den Jägern Deckung!“
„Sind es wieder die Blakies?“
„ Ich habe keine Ahnung, schüchtern wir sie Ersteinmahl ein. Erst Schiessen dann fragen.“
> Hier spricht Hauptmann Spencer von der Söldnereinheit Angry Eagles. Unbekannte Luft/Raumjäger, identifizieren Sie sich.<
„Raven bleiben Sie auf Abfangkurs wir werden das prüfen.“
„Roger, Raven bleibt dran.“
Einer der Brückenoffiziere ließ im Schnelldurchlauf die Datenbank der Eagles durchlaufen und fand keinen Hauptmann Spencer.
„Wir haben keine Daten über Hauptmann Spencer. Allerdings sind unsere Daten auch schon etwas älter!“
„Bel an Raven. Negative, die Bestätigung des Jägers war negativ. Bleiben Sie auf Kurs!“
„Roger.“
> Ich wiederhole, hier spricht Hauptmann Tyrelle von der Söldnereinheit Angry Eagles. Wenn Sie sich nicht identifizieren, sind wir gezwungen, Sie abzuschießen.<
„Raven2 sie tragen die Abzeichen der Eagles?“
„Striker an Raven2, na und, wie oft lackieren wir uns falsche Abzeichen drauf?“
>Mit einem Sperber und einem Subutai wollen Sie gegen zwei Visigoth bestehen? Lächerlich.<
>Wir sind gute Piloten<
„Raven an Bel II, dürfen wir si e vom Himmelpusten?“
„Neg, wartet noch einen Augenblick.“
>Achtung, Achtung, hier spricht Captain Naginata vom Ulster Space Marine Corps. Soweit ich weiß, gibt es keinen Sperberpiloten namens Spencer bei den Eagles. Ihre Erklärung wird darüber entscheiden, ob ich Sie abschießen lasse oder nicht.<
>Ich bin adoptiert, Ma´am. Die Eagles haben mich und meine Leute am Zenitsprungpunkt vor den Blakeisten gerettet. Und weil ich die Schnauze voll davon hatte, davon zu laufen, bin ich mit zurück geflogen, um hier was Gutes zu tun. Und wenn Sie zu diesen Fanatikern gehören, wird es mir eine Freude sein, erst Ihre Jäger und dann Ihr Landungsschiff in tausend Fetzen zu zerballern<
Striker grinste bei der Vorstellung, wie ein Sperber ein Union und zwei Jäger abschießen sollte.
Die Situation war nicht gerade leicht. Striker wußte nicht ob es nun die Eagles sein sollen oder nicht. Doch wo war Ace?

>Hooo, langsam, langsam, Kleiner. Sergeant Striker hier. Wir sind nicht von den Wobbies und sind ebenfalls sauer auf die. Aber wie kannst du beweisen, was du sagst? Bisher sind uns nur bewaffnete Wobbies hier begegnet. Und die Geschichte mit den Angry Eagles ist doch etwas weit hergeholt.<
„Nun“, meldete sich eine weitere Stimme amüsiert zu Wort, „vielleicht diskutieren Sie das besser mit mir aus, Striker.“
Striker wollte schon fast seinen Funklautsprecher nicht glauben, aber warum sollte gerade sein Lautsprecher in anlügen.
„Kaiser? Sind Sie das? Teufel, was machen Sie hier auf Outreach?“
„Wahrscheinlich das selbe wie Sie. Arbeit suchen. Scheint so, als hätten wir mehr als genug gefunden. Kolibri eins, Kampfhandlungen einstellen. Ich glaube, die Space Marines und die Eagles haben einiges zu bereden. GAZ in fünfunddreißig Minuten.
Ach, eines noch, haben die USMC Feindkontakt?“
„Wir hatten. Eine Sechserlanze Wobbies.“
„Weitere Ortungen?“ „Neeee.“
„Na, immerhin etwas. Ich hätte nur nie geglaubt, daß Blakes Wort auf dieser Welt Truppen landet. Und das Letzte, was ich hier wollte war zu kämpfen. Bis gleich, Striker.“




Die schweren Kampfmaschinen der beiden Lanzen betraten die Belfast II. Laut hallten die Schritte der Metallkolosse in dem menschenleeren Hangar. Die Maschinen gingen langsam durch die Dekontaminierungsanlage wo der Radioaktive Staub abgewaschen wurde. Über Funk wurden die Mechkrieger der Angy Eagles zu ihren Stellplätzen geleitet, während die Mechs der Marines zu ihren angestammten Plätzen gingen. Als die Hangartore verschlossen und versiegelt waren, sprangen die Zirkulationspumpen an. In wenigen Minuten war die Luft ausgetauscht und grüne Lichter gingen an. Die Türen, die in das Innere des Landers führten gingen auf, und sofort strömten die Techniker zu den Mechs.
„Ace, es ist ja kein Wunder, daß man dich und deine Eagles hier antrifft.“ Lachte Striker, als er Ace begrüßte, „Laß uns gleichmal in das Besprechungszimmer gehen, ich glaube wir haben einiges was dich interessieren wird.“
Ace schaute sich noch ein wenig um, fasziniert begutachtete er das Treiben im Hangar.
„Na dann zeigt mal was ihr habt, wie lange seit ihr denn schon hier?“
„Ca. 30 Minuten bevor die Bombe fiel. Das war ein Krach, wir hatten verdammtes Glück. Wenn wir nicht im Schatten des Overlords standen, dessen Trümmer neben uns liegen, hätten wir nicht so gute Chancen gehabt.“
Striker und Ace unterhielten sich noch ein wenig als sie in den Besprechungsraum der Ulter Space Marines gingen.
Akila und Capt. O´Connor warteten schon und begrüßten die Krieger der Eagles.
Schnell ging das Thema von der allgemeinen Begrüßungsformel weg zu den wichtigen Sachen.
„Es freut mich sehr, daß die Ulster Space Marines den Anschlag überlebt haben, und daß wir hier in dieser Hölle Verbündete treffen. Ich werde alles Veranlassen, daß ihr mit Material versorgt werdet und hoffe, daß ihr uns helfen könnt, Überlebende zu bergen.“ Sagte Ace. Akila als Einheitskommandantin der USMC sprach für ihre Einheit, zumindest für den kleinen Teil der auf Outreach ist.
„Es freut uns ebenfalls, die Eagles hier Willkommen zu heißen. Wir werden euch gleich mal die Daten der von uns gefundenen Bunker und den Überlebenden zu schicken. Es handelt sich um vier Bunker und ca. 900 – 1100 Überlebende. Wir konnten bisher nur die Evakuieren, die in Gefahr waren, etliche warten noch in den Bunkern, oder wurden sogar in Bunker verleght, die noch Kapazitäten haben, wir haben aber Funkleitungen aufbauen können. Sie werden sich freuen, wenn wir ihnen euere Ankunft mitteilen. Doch gleich zu einen anderen Thema. Wir sind nicht die Angry Eagles, die sich humanitäre Hilfe leisten können, da sie ihre Aktien und ihr Geld derweilen arbeiten lassen. Wir sind eine Söldnereinheit, die Kosten verursacht. Gerne würden wir helfen, doch ich kann es nicht verantworten, die Einheit in einen finanziellen Ruin zu stürzen. Unser Aufenthalt ist somit begrenzt.“
Ace überlegte kurz; „Das dürfte nicht das Problem sein, ich werde die USMC unter Vertrag nehmen.“
„Und von was für Geld?“ fragte Coolhand.
„Es wird noch genug Material auf Outreach geben. Die Dragoner hatten ja einige Fabriken hier. Wir Teilen uns das Material. Es wird wohl genügen für uns alle Abspringen. Da wäre nur noch das Problem mit den Blakies. Aber ich glaube das können wir lösen.“
„Wo haben sie ihr Lager aufgebaut?“
„Oben in den Bergen, die Strahlung ist dort noch in einen Minimal Bereich, meine Leute haben schon begonnen Gletschereis abzubauen für die Wasserproduktion“
„Ein Ort ohne Strahlung?“ Die Marines atmeten auf.
„Wir werden sofort damit beginnen, die Bunker zu evakuieren. Für einen planetaren Flug dürfte es kein Problem darstellen das Schiff Vollzustopfen“ sprach Akila, O´Connor nickte stumm zu. „Wir alle sehnen uns danach die Wände des Landungsschiffes oder der Bunker einmal zu verlassen.“
Im Landungsschiff der USMC bellten die Sirenen auf. Rote Lichter blinkten in allen Räumen und Gängen auf. Coolhand, Uruk und Pusteblumen rannten schon, bevor überhaupt bekannt ist um was es geht zu ihren Mechs.
„Brücke an O´Connor, zwei schwere Mechlanzen nähern sich der Stelle wo wir die Wobbis abgeschossen haben. GAZ 10 Minuten“
Einer der Offiziere drückte Ace einen Block in die Hand „ Unsere Funkcodes, ich werde ihren Taktischen Offizier machen. Ich werde sie genau in den Rücken dieser Bastarde lotsen, damit sie denen Einheizen können. Ich werde sie immer Informieren wo der Feind steht und alle Daten auf ihren Comp senden. Somit haben sie mehr Zeit zum kämpfen. Und schießen sie für mich einen ab.“
„Geht klar, sogar zwei“ Ace schaute noch etwas verwirrt über den plötzlichen Aufbruch, eilte aber dann mit seinen Leuten zu den Mechs.
Inerhalb weniger Minuten waren die Mechs wieder ausgeschleust. Die Techniker haben die Funkfrequenzen der Marines schon in die Computer der Eagles eingegeben und auf Ace Bildschirm befand sich schon eine detaillierte Karte der Umgebung mit den Feindmechs und den Freundmechs. Und das bei mehreren Kilometer Entfernung.
„Bóand an Eagle eins, treten wir ihnen in den Arsch. Teilen wir uns auf jeder eine Lanze, wer zuerst fertig ist hat gewonnen!“
„Eagle eins hier, was ist der Preis?“
„Der Verlierer spendiert ne Party“


Striker ließ seine Lanze mit Höchstgeschwindigkeit gegen die Feindmechs anlaufen, sie nutzen die Sensorstörungen und Trümmerschatten als Deckung. Ein Kriegshammer, ein Schütze und zwei Jägermechs waren das Ziel. Als die Blakies ihre Kontrahenten entdeckten, stürmten die schon mit voller Geschwindigkeit auf sie zu.
Striker rannte mit voller Geschwindigkeit auf den Kriegshammer zu, an ihn vorbei und ließ seinen Mech um 180 Grad wenden. Tiefe Rutschspuren riss er in den Boden, als die Massenträgheit gegen das Manöver protestierte. Striker ließ alle Waffe auf kürzester Entfernung abfeuern. Für Langstreckenraketen war die Entfernung zu kurz, Fünf verschwanden in der Ferne aber die anderen Fünf suchten sich ein neues Ziel. Drei der Swarmraketen trafen den Schützen, konnten aber nicht gerade viel Schaden anrichten. Verheerender waren die anderen Waffen. Die Hartmantel Geschosse der Autokanone stießen tief in den rechten Torso ein und zerstörten die komplette Rückpanzerung. Bleibende Schäden im Inneren konnten sie nicht anrichten. Der Schwere Clan Laser zerschmolz die Panzerung an Torsomitte und verdampfte die Außenpanzerung komplett. Doch auch hier konnten keine kritischen Treffer erzielt werden. Der Mittelschwere Laser ging vorbei aber eine der beiden Infernoraketen traf den Kampfriesen. Die Temperatur, des ohnehin Hitzeproblem belasteten Mechs schoss in die Höhe.
Pusteblume trat in die Pedale und brachte ihren Mech in eine stabile Flugbahn. Direkt auf einen der Jägermechs. Trotz des Beschusses und den Treffern von Autokanonen und Pulselasern konnte Pusteblume die Flugbahn halten. Ihre Axt des 65 Tonnen schweren Mechs stieß mit der gesamten Wucht des Fluges in den Torso des Jägermechs. Die Wucht war so stark, daß die gesamte Rechte Seite abgetrennt wurde, mit der Abschirmungen des XL Reaktors. Coolhand schoß seine beiden PPK´s auf den Schützen ab und traf, Panzerung floss auf den Boden und erstarrte. Uruk verstärkte Strikers Beschuss. Er sprang über den Kriegshammer hinweg und landete ebenfalls in dessen Rücken. Die PPK zerschoss die komplette Panzerung des linken Beines. Die Flammenwerfer trieben die Temperatur des Kolosses immer weiter nach oben. Und einer der Mittleren Laser des Omnimechs konnte die Abschirmung des Reaktors beschädigen. Die Hitze des Mechs stieg so schnell nach oben, daß der Mechkrieger nicht schnell genug den Vetoschalter drücken konnte. Der Mech schaltete sich ab.
Über das plötzliche und vernichtende Auftauchen der Söldnermechs, waren die Krieger von WOB überrascht. Des weiteren waren die Feinde schon zu nah an ihnen um ihre Mechs wirkungsvoll einzusetzen. Der Pilot des zweiten Jägermechs reagierte sofort. Er schoß alle Waffen auf den etwas abseitsstehenden Centurio. Die Autokanonen trafen den Mech gezielt in den Torso und sprengten einiges an Panzerung ab. Einer der Pulselaser ging daneben, dafür traf der zweite den Kopf des Feindes. Kostbare Panzerung schmolz von Coolhand Cockpit. Ein gewaltiger Schlag, riß den Tonnenschweren Kopf des Mechs nach hinten. Coolhand wurde zuerst stark nach vorne in die Gurte geworfen um anschließend mit einen starken Knall wieder in die Cockpitliege gepresst zu werden.
Coolhand kämpfte gegen ein leichtes Ohnmachtgefühl an, er schmeckte Blut in seinen Mund und Übelkeit überkam ihn.
Der Schütze feuerte seine Laser überfrüht ab und verfehlte sein Ziel.
Der Jägermech ging langsam rückwärts, um eine Effektivere Reichweite für seine Autokanonen zu bekommen. Tonnen von Uran überbrückten die Distanz zwischen Coolhands Mech und den WOB Mech. PPK-Blitze antworteten auf den Beschuss.
Uruk richtete seine PPK auf das Cockpit des abgeschalteten Kriegshammers aus.
„Keine Gnade für die Schlächter“ stieß er durch den Funk. Als der Blitz den Hirnkasten des Riesen verdampfte. Pusteblume und Striker gingen gemeinsam auf den Schützen zu. Anscheinend saß ein noch etwas unerfahrener Pilot in der nicht mehr ganz so neuen Kampfmaschine. Die schwere Ultra-Autokanone des Axeman schälte Schicht für Schicht an Panzerung ab. Die Schrapnellen von Strikers LBX Autokanone leisteten dabei Beistand und suchten jede kleinst Öffnung in der Panzerung um in das Innenleben vorzudringen. Laserstahlen erhellten die Umgebung und schmolzen kostbare Panzerplatten ab. Der Schütze hatte auf diese Entfernung nur wenig entgegen zu bieten. Nur seine beiden Laser. Auf die Idee eines Nahkampfangriffes kam der junge Pilot anscheinend nicht.
Coolhand kämpfte um die Kontrolle seines Mechs. Eine leichte Autokanone fand ihren Weg zu den Kreiselstabilisator. Ein Pulselaser zerstörte einen Beinaktivator. Coolhand kämpfte um die Kontolle und gewann sie, allerdings auf Kosten des Zielens. Die beiden PPK verfehlten ihr Ziel um Meter.
Der Pilot des Jägermechs erwies sich als erfahrener als sein Kollege im Schütze, doch ein schwerer Schlag erschütterte den Mech von hinten. Uruk hatte seinen Fenris in den Rücken des Jägermechs gebracht und traf mit der PPK. Der Pilot des Jägermechs wich galant aus. So als ob die Trümmer gar nicht vorhanden wären, machte er einen Ausfallschritt zur Seite, um seinen neuen Angreifer aus den Rücken zu bekommen. Doch als er zusah, wie der Schütze reglos zusammenbrach, wußte auch er, daß seine Tage gezählt sind.
Für eine Sekunde standen alle Mechs reglos auf den Feld. Umzäunt von Trümmern und ummantelt von Rauch, der aus den abgeschossenen Mechs stieg. Der Jägermech beschleunigte auf Höchstgeschwindigkeit und hielt auf den Axeman zu. Die Marines feuerten sofort mit allem was sie hatten auf den Mech. Pusteblume konnte gerade noch ihre Sprungdüsen betätigen, als der Jägermech unter ihr zusammenbrach. Der Druck einer gewaltigen Explosion beschleunigte den Axeman unkontrolliert weiter. Pusteblume rang mit den Kontrollhebeln und den Pedalen für die Sprungdüsen. Sie konnte zwar schlimmeres vermeiden doch den Absturz konnte sie nicht entgehen. Schwer schlugen die 65 Tonnen in den Trümmern auf. Pusteblume wurde stark in den Sitzgedrückt. Sterne tanzten vor ihren Augen, dann ein weiterer Schlag und noch einer. Langsam verschwand die Welt vor ihren Augen und sie glitt sanft in das Koma über.

Akila sah auf den Kameraübertragungen wie der Axaman schwer in den Trümmern aufschlug, und sich dreimal überschlug.
Der Krieger des Wobbimechs zündete seinen Reaktor. Er wußte, daß er nicht überleben konnte und wollte auf diesen Wege soviel Schaden wie möglich anrichten.
Die Konsequenz der wenigen Minuten; zwei leichtverwundete Mechkrieger. Und zwei mittelschwer bis schwer beschädigte Mechs.
Es wird einige Tage dauern, die Schäden zu reparieren.
Ein Technikerkonvoi war schon unterwegs um das Beutegut sicher zu stellen.


Rebecca saß auf dem Bett in der Kabine, die sie sich mit Striker teilte.
Neben ihr lag ein Stapel Zeitungen.
Einer der Infanteristen hatte sie Striker mitgebracht, als er einen Kiosk fand.
Es waren Tageszeitungen und Magazine von dem Morgen vor dem Anschlag.
Vor ihr lag eine aufgeschlagene Zeitung mit einem Bild eines Neugeborenen Mädchens. Rebecca erblickte heute das Licht der Welt. Stand unter dem Bild, im Hintergrund waren die glücklichen Eltern zu sehen.
Sie wurde nicht einmal einen Tag alt. Dachte sich Rebecca. Eine ganze Seite mit lauter Namen von Neugeborenen. Sie alle hatten keine Chance, womit haben die das verdient?
All die Menschen, die Kinder und Alten. Sie waren keine Krieger, sie hatten mit der ganzen Sache nichts zu tun. Rebecca dachte an ihre Freunde, die gestorben sind. Alle Tot ohne Aussichten auf eine Chance.
„Das ist alles so gemein!“ schrie sie und schmiss die Zeitung durch das Zimmer. Rebecca sprang auf und rannte im Kreis. „So gemein!“ wiederholte sie sich.
„Und ich sitze hier und kann nichts machen. Ein blöder Bürohengst bin ich.“
Im Hintergrund lief über die Lautsprechen der Funkverkehr der Patrouillen der Marines.
Striker ist mit seiner Lanze da draußen, er konnte etwas unternehmen, konnte sich rächen.
Ebenso die Soldaten in den Panzern und den Gefechtsrüstungen.
Doch sie, sie konnte nur warten, warten hier im sicheren Inneren des Landungsschiffes.
Morgen würden sie starten, morgen hätten sie all die Überlebenden im Landungsschiff und flogen zu den Bergen, dort ist die Strahlung noch nicht angekommen. Vielleicht konnte man noch vor dem Regen etwas frische Luft schnappen.
Rebecca trat das Bett vor Wut, danach stürmte sie aus dem Zimmer und warf die Türe schwer zu. Sie mußte was machen, sie muß den Überlebenden in den Hangars beistehen.
Alles ist besser als nur da zu sitzen. Sie mußte einfach etwas unternehmen.
Auch im Gang konnte man die Funksprüche der Soldaten hören.
Ein Funkspruch riss Rebecca aus ihren Gedanken.
>Hier spricht 2nd Lt Karl Sunndare von den Ulster Space Marines, identifizieren sie sich.<
Dann Stille, gefolgt von einem statischen Krachen.
> Sunndare hier, werden angegriffen, eine leichte Mechlanze. Vier Mechs …<
Dann verstummte die Stimme. Sunndare führte die Lanze der Gallion Panzer an.
>Fitzpatrick hier, benötigen dringend Unterstützung. Sunndare hat es erwischt<
Sofort heulten in der Belfast II die Alarmsirenen auf.
>Fitzpatrick, halten Sie durch, wir sind unterwegs!<
>Wer spricht hier?<
>Sergenat Rubinski, wir haben die Inf auch dabei. GAZ 3Min<
>Belfast an alle Truppen in der Nähe des Planquadrates 34 Gf unterstützen sie Grün2<
>Bóand hier, wir sind zu weit weg<
>Blau1 und Sidhe unterstützen Sie Grün2. Grün 2 können Sie Meldung machen. Blau1, Sighe 1+2 sowie Orange1 sind unterwegs<
Stille!
>Grün2 antworten sie, wie ist ihre Lage?<
Wieder kam keine Antwort.
Dann meldete sich Orange 1, der Rotorenlärm der Hubschrauber übertönte fast die Stimme des Warrant Offizers.
>Orange 1 hier, GAZ 1 Minute, gehen auf Gefechtshöhe und Angriffsformation.<

Die vier Warrior H8 Kampfhubschrauber gingen auf eine geringe Höhe. Mit 160 km/h stürzten sie sich zwischen die Ruinen der ehemaligen Stadt.
Warrant Officer Mike Smith markierte eines, der 4 Ziele auf seiner Zielerfassung.
„Staffel Orange, Jenner 12, 1500“
Die Helikopter nutzten die Deckung der Straßenschluchten unter ihnen konnten sie die vier Goblinpanzer von Blau 1 erkennen. Die Kampfhubschrauber brausten nur wenige Meter über ihren Kameraden vorbei.
>Hier Orange 1, haben Ziel erfast, gehen zum Angriff über<
Mike zog das Fadenkreuz über den Jenner, das Fadenkreuz blinkte kurz Rot auf und er feuerte seine Raketen auf das Ziel ab.
Die vier Kampfhubschrauber schossen alle ihre Langstreckenraketen ab, welche sich auf langen Kondensstreifen auf ihr Ziel zuschraubten. Eine Explosionswolke hüllte die linke Seite des Jenners ein.
Die Wucht riss den Mech herum, so daß er jetzt mit der Front zu den Helikoptern stand. Noch bevor der Mech seine Waffen einsetzten konnte war schon wieder ein Schwarm Raketen unterwegs. Die Kurzstreckenraketen rissen Lauter wertvolle Panzerplatten von der Kampfmaschine. Der linke Stummelarm des Mechs hing nur noch in Fetzen an ihm. Durch die Wucht der Detonationen, gingen alle Angriffsversuche des Mechs daneben.
Die Hubschrauber drehten mit hoher Geschwindigkeit in einer der Seitenstraßen ein und verschwanden somit aus dem Sichtfeld der feindlichen Maschine.
„Wir fliegen einen neuen Angriffsvektor von zwo, eins fünef“ sprach Mike zu seiner Staffel.
„Blue one an Orange one, Wir sind im Zielgebiet, Sidhe ist abgesetzt. Kreisen wir diese Bastarde ein und geben ihnen den Rest.“
„Positiv Blue one. Es handelt sich hier nicht um WOB Mechs. Es sind vier Mechs, ein Jenner ist schon beschädigt.“
„Kann ich bestätigen Orange one. Ein Wolfshund, ein Panther und ein Talon sind noch bei ihm.“

„Ok Leutnant, Ausschleusung in drei, zwo eins Los!“ bellte der Fahrer von Blue one durch das Fahrzeugfunk.
Die vier Goblinpanzer bremsten aus hoher Fahrt runter und öffneten die Frontluken.
Sofort strömten je vier Gefechtsrüstungen aus den Panzern und verschwanden in Ruinen.
„Ronny, ich hab den Panther im Visier. Bring mich etwas näher ran.“
„Geht klar. Blue one an Blue two. Feuerkonzentration auf den Panther.”
“Roger Blue one”
“Blue tree an one. Nemen den Wolfshund aufs Korn.”
“Blue four folgt”
“Roger Blue tree and four”
Die vier Goblinpanzer mühten sich durch den Schutt und näherten sich den Mechs, die immer noch nach den Helikoptern Ausschau hielten.
Diese drehten eine große Schleife und flogen erneut an.
Danach verlief alles ganz schnell.
Die Helikopter stießen von der rechten Seite auf die vier Mechs herab und feuerten ihre Raketen ab. Orange tree wurde dabei getroffen schmierte ab und zerschellte am Boden. Das brennede Wrack des Helikopter schlitterte noch einige hundert Meter am Boden entlang.
Kurze Laserstöße aus den schweren Pulselaser der Schützenpanzer überbrücken die Distanz zu den feind Mechs.
Raketen schossen aus den Panzern. Laser antworteten von den Mechs.
Mehrere Raketen schossen aus den umliegenden Häusern auf die Kampfmaschinen.
Der Wolfshund stand in einem Meer aus Flammen. Leichte Kampfrüstungen sprangen zwischen Mechs hin und her und befestigten Bündelladungen an den Beinen. Immer der Gefahr ausgeliefert von ihrer eigenen Einheiten getroffen zu werden. Die Explosion einer Rakete erwischte einen der Gepanzerten Infanteristen und riss ihn von den Mech weg. Schwer schlug er auf dem Boden auf und wurde unter dem gewaltigen Mechfuß begraben. Blut spritze auf, als sich der Metallfuß senkte.
Mehrer Explosionen entwickelten im Inneren des Jenners ein gefährliches Eigenleben. Immer wieder wurde der 35 Tonnen Mech umhergeworfen als sich seine Munition entzündete. Den schweren Pulslaser der Goblinpanzer hatte die Panzerung der leichten Mechs nicht viel entgegenzusetzen.
Langsam viel einer nach den andern zu Boden.
>Blue one an Belfast II. Koordinaten gesichert. Suchen nun Grün one.<
>Roger Blue one. Orange one, Status?<
> Haben Orange tree verloren. Ensatzbereit!<
>Blue, suchen sie den abgeschossenen Piloten<
>Roger, Over and out.<
>Orange one, suchen sie die Gegend ab. Vielleicht finden sie noch etwas.<
>Roger Bel II<

PFC Ryan kletterte in das Cockpit des abgeschossenen Gallions. Das Cockpit wurde beschädigt und war nicht mehr dicht.
Im Inneren saß Sergeant Niall. Sein Hinterkopf klebte hinter ihm an der Wand. In der Hand hielt er noch die schwere Dienstpistole.
Anscheinend wollte er somit den Strahlentod entgehen und entschloss sich für den Freitod.
Ryan mußte schwer schlucken. Er hatten schon einiges gesehen, seitdem er vor zwei Jahren sich den Marines anschloss. Doch er hasste die Wobbis für ihre Tat. Und alle die , die die Wobbis unterstützen.
Mit den anderen Galleon sah es nicht besser aus.
>Sidhe an Bel II. Keine Überlebenden von Grün 1. Ich wiederhole, keine Überlebenden. Orange 3 ist ebenfalls tot. Sidhe und Blue kehren zurück zur Bel II<
>Roger, kommen sie rein. Orange kommen Sie auch rein.<
>Negativ Bell II. Wir haben hier eben etwas interessantes entdeckt.<


Die Rangwichtigsten Offiziere der USMC und der Eagles saßen zusammen im Konferenzraum der Belfast II.
Striker verstand schon vom ersten Satz an nicht, was der Techniker der Marines da schwafelte.
„Die WOB haben es geschafft eine ´tektonische Bombe´ zu entwickeln. Die Bombe dringt tief in die Kontinentale Platte ein, bis zu 60km und explodiert. Das übt einen so großen Druck auf den zähplastischen Mantel aus. Dass dieser komprimiert wir. Zusammen mit eindringendem Wasser bilden sich explosionsartige Gase. Dies führt zu einer Ejektion, einer Schlakeneruption. Wir hatten noch großes Glück, nach einer kurzen Ejektion, der das gesamte Genariv der Dragooner zerstörte, glich sich der Druck schnell an und es entstand eine harmlosere Effusion.“
Striker schaute gelangweilt durch die Runde, er verstand kein Wort. Er hatte die Schule abgebrochen um zum Militär zu gehen und nun diese Vorträge. Ace war natürlich wieder ganz dabei. Saß in seinem Stuhl und Nickte die ganze Zeit, so als ob er das Gequassel verstehen könnte.
„Dies ist nicht nur durch die jeweils vorhandene Menge Gase bedingt, sondern auch durch eine Folge von nterschiede der Viskosität des Magmas. Es handelt sich hierbei um silikatarmes Magma, welches dünnflüssiger als saures Magma ist. Es gibt nur ein Problem wenn es nun zu Regnen beginnt. Wenn größere Menge Wasser in die Magmakammer eindringt, verdampft es und erhöht den Gsdruck, das führt zu einer explosiven phereatischen Eruption. Die Gegend um den Maare würde je nach Eruption und Gasdruck zu einer vulkanischen Bombe und hätte einen noch größeren Vernichtungskreis, als die vorhergehende Eruption.“
Striker wurde ganz schwindlig im Kopf.
Er dachte lieber etwas zurück. Vor 2 Tagen, als die Marines im letzten Gefecht gegen die XXXXX, 7 Mann verloren hatten, entdeckte die Hubschrauberstaffel einige Lagerhallen der Dragooner. Teilweise waren sie noch in guten Zustand. Doch was die Marines darin fanden, wagten sie nie zu Träumen. Es handelte sich um eine der Endfertigungen von Dragoonerpanzern. Die Marines fanden genug Material um ihre Verluste auszugleichen, und um die fehlenden Unterstützungseinheiten, die nicht mit nach Outreach kamen, auszugleichen. Einige Maxim-Schweber, einige Krestel, Badger und andere Fahrzeuge.
Selbst wenn sie es mit den Eagels teilten hatten sie noch genug Material. Unter den Flüchtlingen fanden sich genug Freiwillige, hauptsächlich ehemalige Dragoner, die sich im Kampf gegen WOB anschließen wollten. Die Marines wuchsen somit auf volle Kampfstärke in den Unterstützungseinheiten.
Striker sehnte sich schon auf das Ende dieses Vortrages. Vor wenigen Stunden sind die Marines in den Bergen gelandet. Er wollt noch nach draußen, noch bevor der Regen kam. Er wollte mal wieder frische Luftschnappen. Der Lagerkoller machte sich schon überall bemerkbar. Dauernd die erdrückende Enge, der Landungsschiff Räume oder Cockpits. Aber heute aber mussten die Eagels die Party organisieren. Ace hatte es versprochen.



Der Offizier an den Sensoren der CALIBRA hatte etwas Ungewöhnliches entdeckt.
„Captain, schauen sie mal her.“
Captain Xavier schwebte zu den Bildschirmen des Sensorbereiches.
„Hier, auf einen Piratensprungpunkt. Ein Signal.“
Der Captain der Eagles sah gebannt auf die Monitore und kratze sich am Kinn.
„Langstreckensensoren?“
„Haben wir schon, die Daten kommen erst in zwei Minuten an.“
Zwei Minuten, zwei Minuten können über Leben und Tod entscheiden. Es handelt sich zweifelsfrei um ein Sprungschiff. Ein größeres Sprungschiff.
„Stellen sie eine Verbindung her.“
„Verbindung steht Sir.“ Schrie der Funktechniker.
„Hier spricht Captain Xavier von der CALIBRA, bitte identifizieren sie sich.“
Es dauert einige Minuten bis eine Antwort kommen konnte, in der Zeit hatten die Sensoren es als ein Schiff der Starlord Klasse identifiziert, fünf Landungsschiffe lösten sich von dem Sprungschiff.
Die Besatzung der CALIBRA konnte zusehen wie sich die kleinen Punkte von dem Schiff lösten.
Zwei Overlord, ein Leopard, ein LeopartJT und ein Triumpf.
„Bisher keine Antwort Sir.“
Xavier schaute weiter auf den Monitor und Überlegte was zu tun sei. Die Landungsschiffe nehmen Kurs auf den Planeten.
„Sind die Raumjäger schon unterwegs?“
„Ja Sir, GAZ in 15 Minuten. Das LeopardJT könnte uns Probleme machen Sir.“ Sprach der Taktische Offizier für Astroschlachten.
„Geben sie mir noch einmal eine Verbindung.
Hier spricht Captain Xavier von der CALIBRA, bitte identifizieren sie sich. Sonst sehen wir uns gezwungen das Feuer zu eröffnen.“
„Sir, wir können ein KF Feld ausmachen, es springt.“ Sagte einer der Offiziere.
Captain Xavier schaute auf den Monitor und sah wie das Starlord Sprungschiff vom Monitor verschwand.
„Alarmstufe Rot, Jäger auf Abfangkurs und eine Verbindung zu Kaiser.“
Befehlte der Kapitän der Eagles.
„Sir, Sir, schauen sie sich das an!“ schrie der Offizier der an den Sensoren saß.
Ungläubig schaute der erfahrene Captain auf den Bildschirm.
So etwas hatte er noch nie gesehen, die Markierungen der Landungsschiffe verschwanden Punkt für Punkt von seinen Bildschirmen.
„Was zum Henker ist das? Sagt mir das es kein Traum ist.“
„Nein Sir. Wir haben es aufgezeichnet. Sie sind weg“
„Sir, Verbindung zu Kaiser steht.“
Verwirrt und noch etwas ungläubig nahm er das Handstück des Funkgerätes in die Hand.
„Ace, das wirst du nicht glauben. Wir haben soeben Kontakt zu einem Starlord gehabt. Es schleuste fünf Landungsschiffe aus, bevor es wieder sprang. Doch dann verschwanden die Signale der Landungsschiffe. Wir konnten keinen Kontakt aufbauen. Wir müssen davon ausgehen, daß die Schiffe feindlich sind. Ich wiederhole, es handelt sich um Feindschiffe. Unsere Jäger suchen sie, doch im All etwas zu finden ist schwerer als eine Stecknadel im Heuhaufen.“
Dann machte er eine kurze Pause.
„Ace, seit vorsichtig, fünf Lander, da passt was rein.“


Als Ace die Nachricht seines Captains empfangen hatte fluchte er innerlich.
„Das kann nicht sein, wie können Raumschiffe einfach verschwinden?“ Sein Funkoffizier zuckte nur mit den Achseln. Ace konnte es immer noch nicht glauben
Plötzlich meldete sich der zweite Funkoffizier.
„Sir, das sollten sie sich ansehen und anhören.“
„Gut auf den Bildschirm.“
Befahl Ace kaiser und ging hinüber zu den großen Bildschirm.
Auf den Bildschirm des Feldstützpunktes war ein großer weißer Stierkopf zu sehen der unaufhörlich lachte. Im Hintergrund waren Fideln und Hörner zu hören.
„Das ist alles?“
„Ja Sir. Keine Kommunikation möglich.“
Ace wurde etwas mulmig, dann fing er an zu lachen. Er lachte laut aus und Tränen schossen ihm ins Gesicht. Einer der Offiziere kam an, nahm seinen Kommandeur in den Arm und wollte ihn in die Krankenstation bringen.
„Nein lassen sie, mir geht es gut. Sind wir schon so lange hier auf diesen Giftball, daß einige schon vermisst werden. Geben sie die Nachricht den USMCs durch. Sagen sie ihnen wir haben ihre Warpipes vernommen. Die wissen schon was zu tun ist.“

Weitere drei Tage später.
In der Belfast II. Dem Landungsschiff der UlsterSpaceMarines.
Auf dem Landungssschiff uf dessen Rumpf ein Haushoher Stierschädel prunkte.
„Hey Burger, was macht ihr denn hier?“ sprach Striker in den Funk.
„Wir wollten mal schauen. Ihr habt euch nicht gemeldet. Dann erfuhren wir, daß die Wobbies auf Outreach sind. So machten wir uns sofort auf. Wir wussten zwar, daß wir uns um unsere MSPF keine Sorgen machen mussten aber ihr sollt den ganzen Spaß nicht alleine habe.“
„Recht so Captain, wann werdet ihr eintreffen?“
„Noch zwei Tage.“
„Gut, wir bereiten alles vor, noch sind die Berge nicht verseucht, aber es gibt hier nicht nur Atomare Strahlung sondern auch Biowaffen. Die Wobbies haben ganze Arbeit geleistet.“
„Alles klar, bis dann, Burger Ende.“

Ace stand hinter Striker.
„Und wollen sie mir immer noch nicht sagen wie sie das machen?“
„Tja, Ace, das bleibt Betriebsgeheimnis, nur soviel, ist Sternenbund Technologie.“ Grinste Striker „Sowas ähnliches wie ein Null-Signatur-System.
So jetzt haben sie die ganzen Marines auf diesem Müllball. Jetzt kann kommen was mag“ lachte Striker zu Ace.

Zwei Tage später landeten die fünf Landungsschiffe der Marines, begleitet von den Raumjägern und einer wahren Wolke von VTOLs. Ace hatte noch nie so viele Helikopter gesehen. Bei vierzig Stück hörte Ace auf zu zählen.
Es war eine richtige Parade, wie die Helikopter über ihnen vorbeiflogen. Immer in vierer Staffeln.
Es gab Ace ein sicheres Gefühl. Nun hatte er genug Truppen zur Verfügung um Terra zu erobern, wenn er wollte. Vor allem Truppen die nur aus Elite und Veteranen bestehen.
Waren sie schon so lange auf diesen Planeten, daß sie schon vermisst wurden. Erst jetzt dachte Ace an sein zu Hause. Seine Familie. Vermissen sie ihn auch schon. Die Familien seiner Soldaten.
Er mußte etwas arrangieren, das die Angehörigen eine Nachricht bekamen, daß sie noch lebten.