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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : GSG 9 besiegt SWAT um Längen


Striker
09.07.2005, 10:48
Quelle (http://www.worldswatchallenge.com/)
Siehe auch Graphic auf der Seite.

Final Results
The 2005 Original SWAT World Challenge is one for the history books as well as for the record book. The competitive events were held on 1 & 2 April at Front Sight Resort outside Las Vegas and the German team from GSG-9 swept the competition. Well organized, highly fit and exceptional shooters, they shut out the seventeen other teams and won every single event. While first and second in some of the events were only a few seconds apart the Germans managed to pull it out when it counted and demonstrated that they had the best team.

San Antonio, who set the standard last year in winning six of eight events, was second to the powerful Germans in four events and took second overall. The Dallas team finished third overall putting pressure on the Germans in the Range Run event by turning in a 2:58. But here too GSG-9 nipped them at the finish winning by three seconds in 2:55. Beaumont, Texas and LAPD tied for fourth and while both these teams were pretty consistent, each had one event where luck didn’t seem to go their way. The Bruce Power ERT captured fifth overall in their first international competition. There is little doubt they will be a team to reckon with in the future. As is the custom for the OSWC the top five teams will be invited back for the 2006 competition. Below are the official final standings.

HM, ist aber auch gemein. Das Gegenstück zu SWAT wäre SEK, hat denen das keiner gesagt :D

willhelm_tell
09.07.2005, 12:20
Wäre vielleicht in der Tat interessanter gewesen, entweder regionale Auswahlen antreten zu lassen, oder gleich Teams die auf nationaler Ebene rekrutiert werden.
Oder haben Berlin und andere Städte keine speziellen Einsatztruppen in ihren Polizeikorps?

Striker
09.07.2005, 12:29
Die Regionalen sind ja SEK und co.

Nyx
09.07.2005, 17:55
Es ist in der Tat recht hart für die lokalen SWAT-Teams gegen die GSG-9 anzutreten.

Wie Striker schon sagte, sowohl vom üblichen Einsatzgebiet her, als auch was Unterstützung, Trainingsmöglichkeiten, Auswahlpool etc. angeht wäre ein SEK in D-Land das entsprechendere.

Die GSG-9 ist zwar auch so etwas "in die Richtung" (quasi ein SEK der Bundespolizei = ehemals Grenzschutz), aber vom Trainings- und Ausrüstungslevel, sowie dem Aufgabengebiet (nationale Anti-Terroreinheit, Botschafts- und Personalschutz höchster Ebene etc.) her doch eine Ganze Reihe darüber angesiedelt.

Trotzdem krass, dass die GSG-9 in allen sieben Kategorien den ersten Platz belegt hat... den so eine Truppe wie z.B. das LAPD-SWAT genießt auch einen gewissen Ruf...

*hut.ab,jungs*,
Nyx

Direktor Andreijew
09.07.2005, 18:21
Was mich aber eher etwas nachdenklich stimmt ist Platz 5: Bruce Power.

Bruce Power is Canada's first private nuclear generator.

One of Ontario's largest independent power generators, Bruce Power is a partnership among Cameco Corporation, TransCanada Corporation, BPC Generation Infrastructure Trust, a trust established by the Ontario Municipal Employees Retirement System, the Power Workers’ Union and The Society of Energy Professionals.

Also waren die eine Corporate Security!

Shadowrun steht an, Freunde :evil:

Hiro-matsu
10.07.2005, 12:48
das gegenstück zum GSG-9 wäre sowas wie das FBI team zur geiselrettung oder?

Cunningham
10.07.2005, 16:14
@Nyx:
Soweit mir aus der Zeitung bekannt ist, wurde eine Umbenennung des BGS in Bundespolizei abgelehnt.

Striker
10.07.2005, 16:32
Original von Cunningham
@Nyx:
Soweit mir aus der Zeitung bekannt ist, wurde eine Umbenennung des BGS in Bundespolizei abgelehnt.

Erzähl mal.

Mein letzter Stand ist der:


BMI Internetredaktion

Pressemitteilung
Veröffentlicht am 30. Jun 2005

Themen: Innere Sicherheit, Polizei und Bundesgrenzschutz, Kriminalität
--------------------------------------------------------------------------------
BMI Pressemitteilung: Bundesgrenzschutz heißt von Juli 2005 an Bundespolizei
--------------------------------------------------------------------------------
Mit der Verkündung des Gesetzes zur Umbenennung des Bundesgrenzschutzes in Bundespolizei am 30. Juni 2005 wird der Bundesgrenzschutz von Juli 2005 an Bundespolizei heißen.

Damit tritt das Gesetz, das der Deutsche Bundestag am 21. April 2005 verabschiedet hatte, in Kraft. Das Gesetz regelt ausschließlich die Umbenennung. Aufgabenerweiterungen oder Befugnisänderungen sind damit nicht verbunden.

Grund für die Umbenennung waren die vielfältigen Aufgaben des Bundesgrenzschutzes, die sich längst nicht auf den klassischen Schutz der Grenzen beschränken.

Bundesinnenminister Otto Schily: "Die Umbenennung von Bundesgrenzschutz in Bundespolizei bildet nun die tatsächliche Aufgabenvielfalt ab. Denn die Bundespolizei nimmt schon lange über den Schutz der Grenzen hinausgehende besondere polizeiliche Aufgaben wahr. So ist die Bundespolizei auch Bahnpolizei. Sie ist auf zurzeit 14 Großflughäfen verantwortlich für den Schutz vor Angriffen gegen die Sicherheit des Luftverkehrs. Sie schützt Verfassungsorgane des Bundes, ist zuständig für die Verfolgung von Straftaten sowie Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten in ihren Aufgabenbereichen, sie wirkt an polizeilichen Aufgaben im Ausland ebenso mit wie am Schutz deutscher diplomatischer und konsularischer Vertretungen im Ausland und von Auslandsstationen der Lufthansa. Die Bundespolizei unterstützt ferner das Bundeskriminalamt bei der Wahrnehmung von Aufgaben des Personenschutzes und erfüllt Aufgaben auf der Nord- und Ostsee einschließlich des Umweltschutzes. Mit ihren Verbandskräften steht sie auch den Polizeien der Länder auf Anforderung zur Unterstützung, insbesondere bei Großeinsätzen, aber auch zur Hilfeleistung bei Katastrophen und besonders schweren Unglücksfällen zu Verfügung. Die Bundespolizei wird auch in Zukunft den Landespolizeien selbstverständlich keine Konkurrenz machen. Die bewährte Zusammenarbeit wird fortgesetzt."

Sensei
10.07.2005, 16:49
Wird dann GSG auch weiterhin GSG heißen oder auch umbenannt werden?

Aber insgesammt finde ich die Umbenennung gut und auch mal Ehrlich. Nur für den reinen Grenzschutz wurden die ja schon lange nicht mehr eingesetzt. Und sobald die ostländer ersteinmal zu den Schengenstaaten gehören, wären die BGSler relativ Arbeitslos. Aber kommt es andererseits dabei nicht zu konflikten zum BundesKriminalAmt?

Nyx
10.07.2005, 21:57
Original von Cunningham
@Nyx:
Soweit mir aus der Zeitung bekannt ist, wurde eine Umbenennung des BGS in Bundespolizei abgelehnt.
Mein letzter Wissensstand ist gegenteilig... :)

Original von Sensai
Aber kommt es andererseits dabei nicht zu konflikten zum BundesKriminalAmt?
Wieso sollte es? Schutz- und Kriminalpolizei schaffen es schließlich auch zusammenzuarbeiten...

Original von Hiro-matsu

das gegenstück zum GSG-9 wäre sowas wie das FBI team zur geiselrettung oder?
Teilweise... auch in Deutschland werden die meisten Geiselsituationen durch SEK geklärt.
Die GSG-9 kommt da AFAIR nur bei besonderen Schwierigkeiten oder wenn es Terroristen sind zum Einsatz (in den USA würde das dann auch wieder meist SFOD Delta übernehmen).

Greetings,
Nyx

Clive
11.07.2005, 14:04
Die hätten sich mal besser überlegt wen sie alles zu ihrem tollen wettbewerb einladen sollen. Das ist jedenfalls nur peinlich! :D

XDragoon
11.07.2005, 15:48
die GSG-9 wäre auch die einzige deutsche Polizeitruppe die im Ausland eingesetzt werden würde bzw sogar eingesetzt wurde. Das ist schon unsere Elitetruppe und da kann man wirklich mal Stolz sein. Ich werde mir mal diese Seite mit dem Wettbewerb genauer betrachten. Mich interessiert, woraus diese Prüfungen bestanden haben.

Daumen hoch für die GSG-9! :D

Nyx
11.07.2005, 17:36
Original von XDragoon
die GSG-9 wäre auch die einzige deutsche Polizeitruppe die im Ausland eingesetzt werden würde bzw sogar eingesetzt wurde.
Wurde...

Da es sich dabei um eine Grenzschutz- bzw. jetzt Polizeitruppe handelt ist der Einsatz im Ausland eigentlich illegal bzw. nur auf Bitten des Gastgeberlandes möglich (so z.B. in den 70ern in Mogadishu).

Während des Bürgerkrieges im Kongo (AFAIR, kann auch ein anderes afrikanisches Land gewesen sein) dagegen gab es eine solche Einladung (logischerweise) nicht, so dass deutsche Staatsangehörige durch belgische und französische Fallschirmjäger gerettet werden mußten.

Für solche Fälle und die neue Blickrichtung der BW allgemein würde dann ja auch das KSK gegründet.

Tut aber dem 1A-Abschneiden keinen Abbruch... *g*

(Und im Gegensatz zur GSG-9 wäre widerum der KSK-Einsatz im Inland illegal... ;) ),
Nyx

Sensei
11.07.2005, 22:46
Wobei mich mal interessieren würde, wie die KSK im internationalen Vergleich abschneidet/abschneiden würde. Ich weiß zwar, dass es solche direkten nationalen Wettbewerbe im militärbereich nicht wirklich gibt (übungen/Manöver sind ja meistens International). Aber kann man trotzdem sagen, dass sie mit der internationalen Spitzengruppte mithalten können?

Genyosha
12.07.2005, 00:56
@ Nyx

Es gibt auch möglichkeiten, die KSK Legal im Innland einzusetzen.
Wird sicherlich (Hoffendlich) nicht vorkommen!

Nyx
12.07.2005, 06:54
Original von Genyosha
Es gibt auch möglichkeiten, die KSK Legal im Innland einzusetzen.
Nicht wirklich... denn der Einsatz der Bundeswehr um innere Gefahren abzuwenden ist nach wie vor durch das Grundgesetz verboten.

Original von Sensai
Wobei mich mal interessieren würde, wie die KSK im internationalen Vergleich abschneidet/abschneiden würde.
Zumindest hat sie von den anderen entsprechenden Einheiten für ihre Einsätze auf dem Balkan und in Afghanistan Lob und Anerkennung erhalten...

Und irgendwo in der iranischen Würste abgestürzt sind sie noch nicht... ;)

Greetings,
Nyx

Striker
12.07.2005, 07:55
GSG 9 darf aber auch im Ausland eingesetzt werden. Zum Schutze Deutscher ..??.. (Weiß nicht wem genau)
Aber GSG 9 arbeitet in Aufganistan und im Irak derzeit ;)

Und SecialForcesOperationsDepartment Delta gehört in Amerika zur Armee und wird wie KSK nicht im Inland eingestzt.
Inland ist schon SWAT, die haben da noch mehrere Unterteilungen z.B.:
Special Response Team (SRT)
Special Enforcement Team (SET)
Emergency Response Team (ERT)
Hard Entry and Tactics (HEAT)
Special Emergency Response Team (SERT)
Emergency Services Unit (ESU)
Tactical Enforcement Unit (TEU)
Emergency Service Section (ESS)
usw. ...


Neben SWAT und FBI gibt es dann noch:
U.S. Secret Service: Counter Assault Team (CAT), Teil der Presidential Protective Division (PPD)
Bureau of Diplomatic Security: Mobile Security Detachment (MSD)
Department of Energy: Special Response Teams (SRT) und Nuclear Emergency Search Team (NEST)
United States Customs Service: Special Response Teams and Air Interdiction
United States Marshals Service: Special Operations Group (SOG)
Drug Enforcement Administration: Mobile Enforcement Team (MET)
United States Park Police: Special Weapons and Tactics (SWAT)
Federal Bureau of Prisons: Special Operations and Response Teams (SORT)
usw. ...

Clive
12.07.2005, 08:01
Jetzt versteh ich woher das kommt dass in den Filmen immer über die Zuständigkeit gestritten wird. Das ist ja auch echt kein Wunder. Da weiß doch keiner wer für was zuständig ist. Mal angenommen es liegt ein Atomkraftwerk in einem Nationalpark in Kalifornien und der Präsident ist zwar auf Besuch aber der Anschlag einer ausländischen Terroreinheit trifft eine Schulklasse... Das schwierigste an dem Fall ist den zuständigen zu finden!! :D

Da wär zu hofen dass ein deutscher Austauschschüler dabei ist dann können sie die GSG 9 holen !!! :]

willhelm_tell
12.07.2005, 08:52
Inland ist schon SWAT, die haben da noch mehrere Unterteilungen z.B.:
Special Response Team (SRT)
Special Enforcement Team (SET)
Emergency Response Team (ERT)
Hard Entry and Tactics (HEAT)
Special Emergency Response Team (SERT)
Emergency Services Unit (ESU)
Tactical Enforcement Unit (TEU)
Emergency Service Section (ESS)
usw. ...

Und dann noch daran zu denken, dass es sowas in jeder grösseren Stadt geben soll ... :rolleyes:

Cunningham
12.07.2005, 19:50
Original von Nyx
Original von Genyosha
Es gibt auch möglichkeiten, die KSK Legal im Innland einzusetzen.
Nicht wirklich... denn der Einsatz der Bundeswehr um innere Gefahren abzuwenden ist nach wie vor durch das Grundgesetz verboten.
Nyx


Nyx, ich bin ja auf dem Gebiet nur ein Leihe, aber zwei Stichpunkte:

Krieg und Feindliche Truppen auf deutschem Staatsgebiet.

Striker
12.07.2005, 20:01
Ausnahmesituation, da zählt das Kriegsrecht.
Aber so ganz stimmt es auch nicht, ich sage nur Hochwasserschutz ;)
Bundeswehr darf sich nicht in Polizeiaufgaben einmischen.

XDragoon
12.07.2005, 20:15
Die gesamte Bundeswehr darf im Inland nicht mit Waffen eingesetzt werden bis auf den V-Fall. Da ist das KSK schlichtweg keine Ausnahme.
Das einzige, was Bundeswehrsoldaten im Inland also dürfen ist Sandsackwälle zum Hochwasserschutz auftürmen, alten Frauen über die Straße helfen oder bei diversen Dingen unterstützen wie etwa:
- einem Ambulanzteam bei einer Herzmassage (in der Theorie muss das Jeder deutsche Soldat können... und er muss auch helfen, wenn dies von ihm verlangt wird von der Packungsbeilage, einem Arzt oder Apotheker)
- dem THW bei einer entsprechenden humanitären Aktion (was auch immer...)
- der Feuerwehr zum Beispiel bei Brandbekämpfung (wobei das lächerlich ist - denn das was ein Zug durchschnittliche Bundis schaffen, schafft ein Feuerwehrmann alleine)
- Der Polizei in Ausnahmefällen bei der Verkehrsregelung (Schülerlotse in Flecktarn... Wird nie vorkommen so lange es noch Ampeln und Schilder in diesem Land gibt)
etc
etc

Aber eben nichts mit Waffen. Überhaupt das Tragen von Waffen bzw die Möglichkeit des kurzfristigen Erlangens einer Waffe ist nur mit Ausnahmegenehmigungen außerhalb von Bundeswehrgelände gestattet. Ein Transport von Waffen von Kaserne zu Truppenübungsplatz etwa bedarf einer polizeilichen Erlaubnis. Bei den Sandsackaktionen beim Oderhochwasser waren dort zwar tausende von Soldaten aber bis auf eine Hand voll Feldjäger, die mit einer ähnlichen Befugnis wie normale Polizisten ihre Dienstwaffen bei sich trugen, hatte keiner eine Waffe in seiner Nähe. Allgemein sind Feldjäger die einzigen Ausnahmen. Die werden eben fast wie Polizisten behandelt was Waffen angeht, ansonsten darf kein normaler Soldat mal eben so bewaffnet das Gelände der Bundeswehr verlassen. Auch nicht (oder sogar eher vor allem nicht) wenn es um Streifen und Wachen geht. Diese dürfen nicht das Kasernentor durchschreiten.

Sensei
13.07.2005, 00:03
Gab es da nicht mal eine Diskusion bezüglich der Möglichkeit, Unterstützung von der BW im Inland anzufordern? Das wurde doch durch diesen verwirrten Piloten, der seine Runden um die Frankfurter Tower drehte, ausgelöst.

Striker
13.07.2005, 01:55
@XD Bei uns rennen die manchmal auch mit Waffen in der Öffentlichkeit rum ;)
Aber bei uns kann es auch vorkommen, das du auf der Stadtumgehung wo 80 ist von nem Panzer überholt wirst ;) (Letztens erst passiert und am Typenblatt hat der BV 206 eine Höchstgeschwindigkeit von 52km/h :rolleyes: )
Ist halt doch ein Unterschied zwischen Bundeswehr und Frontschweinen :P
Und wo kein Kläger, da kein Richter.

Genyosha
13.07.2005, 01:59
Innerer Notstand

Voraussetzungen für den Einsatz der Streitkräfte bei Inneren Unruhen, Artikel 87a Absatz IV, 91 Absatz II Grundgesetz

- Bestand der freiheitlich demokratischen Grundordnung des Bundes oder eines Landes (Bundesland) ist gefährdet;

- Bundesland, in dem die Gefahr droht ist nicht fähig oder willens, die Gefahr zu bekämpfen;

- Bundesegierung hat Polizei der Länder und des Bundesgrenzschutzes eingesetzt;

- Einsatz von Länderpolizeien und Bundesgrenzschutz hat sich nicht als ausreichend erwischen;

- Einsatz nur zulässig zum Schutz ziviler Objekte oder

- zum Kampf gegen militärisch bewaffnete und organisierte Aufständische

Katastrophenfall, Artikel 35 Grundgesetz

Im Katastrophenfall, d.h. bei Naturkatastrophen oder besonders schweren Unglücksfällen auf Anforderung des/der betroffenen Landes/Länder (Bundesland/Bundesländer)

Das ganze fällt unter den Parlamentsvorbehalt

Die Entscheidung über den militärischen Einsatz der Bundeswehr liegt als Exekutivmaßnahme bei der Bundesregierung.
Gleichwohl ist vor jedem militärischem Einsatz der Streitkräfte die vorherige Zustimmung des Bundestages erforderlich.

@ XDragoon

Bei verschiedenen Transporten und Übungen sind Dienstgrade auch bewaffnet. Im allgemeinen mit einer Handfeuerwaffe. Ich rede hier nicht von den Schülerlotsen, äh Feldjägern.

XDragoon
13.07.2005, 05:16
Original von Genyosha
@ XDragoon

Bei verschiedenen Transporten und Übungen sind Dienstgrade auch bewaffnet. Im allgemeinen mit einer Handfeuerwaffe. Ich rede hier nicht von den Schülerlotsen, äh Feldjägern.

Richtig, das fällt aber unter folgenden Punkt, den ich schon genannt hatte:

Original von XDragoon
Ein Transport von Waffen von Kaserne zu Truppenübungsplatz etwa bedarf einer polizeilichen Erlaubnis.

Nicht zu vergessen sind noch die Abstufungen des Mitführens von:
- Waffen
- Exerziermunition
- Manövermunition
- Gefechtsmunition
- sonstige besondere Munitionsarten (angefangen von Leuchtspurgeschossen...)

Ich bin auch schon mit der Waffe in der Hand zwischen Kaserne und Übungsplatz hin- und hermarschiert. Aber solche Aktionen müssen immer vorher zwischen der Kasernenkommandantur und der regionalen Polizei abgesprochen sein. Eine Marschroute (oder ein Bereich) muss festgelegt sein, der Zeitraum des Marsches etc etc - gilt auch für KFZ-Marsch. Auch Fahraufträge für Bundeswehrfahrzeuge bei denen es zum Transport von Waffen und Munition kommen kann (zum Beispiel Krankentransport vom Übungsplatz zum Sanbereich) benötigen eine solche Genehmigung. Zumindest sieht es so in der Theorie aus. In der Realität wird den Kasernenkommandanten eigentlich nie etwas abgeschlagen, außer der Marsch oder was auch immer es ist, würde ansonsten mitten durch einen Volksumzug führen. Daher wird das ganze in der Regel sehr unbürokratisch geregelt.

@Striker: das mit den Panzern:
a) Jedes BW-Fahrzeug darf auf Straßen nicht schneller fahren als 130
b) Jedes BW-Fahrzeug darf Tempolimits nicht überschreiten
c) Jedes BW-Fahrzeug darf die eigene zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht überschreiten
d) Jedes BW-Fahrzeug muss sich an die StVO halten

die Punkte a, b, c und d werden nur im Kriegsfall ungültig

Würde der Umkehrschluss gelten, dass bei einem Bruch dieser Punkte Kriegsfall herrscht, so hätte ich noch keine Friedenszeit erlebt, da bei allen meinen Fahrten mit Dienst-KFZ weningstens einer, meistens aber wenigstens b und d, dieser Punkte gebrochen wurde.

Striker
13.07.2005, 09:55
XD, das alles was du aufzählst stimmt bestimmt, aber in der Theorie.
Wir sind mit Frankfurt der Sprungpunkt in den Osten, die meisten Soldaten die hier sind sind Berufsoldaten mit einigen Auslandserfahrungen. Dafür haben wir keine Wehrdienstleistenden mehr hier, zumindest nicht viele.
Und da sich hier keine über Soldaten aufführt, können die FAST machen was sie wollen ;)

XDragoon
13.07.2005, 13:08
Dass zwischen Theorie und Praxis bei der Bundeswehr Welten liegen weiß ich durchaus. In der Theorie gibt es auch eine Grußpflicht und eine Kopfbedeckungspflicht außerhalb von Gebäuden... Ich erlebe tagtäglich das Gegenteil. Salutiert habe ich seit über einem halben Jahr nicht mehr und das als aktiver Soldat. Und auch andere Vorschriften werden gerne mal nicht eingehalten. Vorzugsweise Sicherheitsvorschriften auf der Schießbahn... und dann noch am liebsten bei unerfahrenen Schützen in der Grundausbildung...

willhelm_tell
13.07.2005, 13:45
Und Erfahrungsgemäss geht die Kluft zwischen Theorie und Praxis gut, bis irgendwann mal was schlimmes passiert (ein Schütze in der Grundausbildung weniger, Familienvan plattgewaltzt), dann fliegt mal kurz die Militärstaatsanwaltschaft ein und das grosse Köpferollen beginnt.

Alles gwürzt mit der netten Frage "Und warum haben Sie sich nicht an die Vorschirften gehalten?". Die Antwort "Das war halt so üblich" ist dann nicht wirklich die Antwort, die einem den Hals retten kann.

Direktor Andreijew
13.07.2005, 14:04
Original von XDragoon
Nicht zu vergessen sind noch die Abstufungen des Mitführens von:
- Waffen
- Exerziermunition
- Manövermunition
- Gefechtsmunition
- sonstige besondere Munitionsarten (angefangen von Leuchtspurgeschossen...)

Ich bin auch schon mit der Waffe in der Hand zwischen Kaserne und Übungsplatz hin- und hermarschiert. Aber solche Aktionen müssen immer vorher zwischen der Kasernenkommandantur und der regionalen Polizei abgesprochen sein. Eine Marschroute (oder ein Bereich) muss festgelegt sein, der Zeitraum des Marsches etc etc - gilt auch für KFZ-Marsch. Auch Fahraufträge für Bundeswehrfahrzeuge bei denen es zum Transport von Waffen und Munition kommen kann (zum Beispiel Krankentransport vom Übungsplatz zum Sanbereich) benötigen eine solche Genehmigung.

Huiii...

Nik, stell Dir mal vor es gäbe sowas bei uns... Das würde doch zum totalen Aufstund führen:
"Was heisst hier 'Ihr dürft in der Schiesspause nicht in die Kneipe'????" etc. ;)

XDragoon
13.07.2005, 14:07
du sagst es...

Dabei ist auch Problem dass eine Generation von Ausbildern schließlich die nächste ausbildet und prägt...

Wie ist es denn bei euch in der Schweiz mit der Handhabung im Militär?

Marlin
13.07.2005, 14:14
Zum Glück gibt (gab) es (zu meiner Zeit) auch noch engagierte Ausbilder und Vorgesetzte.. :rolleyes:

Sensei
13.07.2005, 14:34
Da hängt aber alles auch direkt von der Einheit ab. Die Luftwaffe wird es da schon ein wenig anders handhaben als Feldjäger oder Wachbattalione beim Heer. Und bei selbständigen Versorgungskompanien irgendwo in der Pampa anders als bei zusammenhängende Kampfbattalione, wo einem sonstwer über den Weg laufen könnt. Ein spezialfall sind dann noch die Stabs'soldaten'. :]

XDragoon
13.07.2005, 15:30
Original von Sensei
Ein spezialfall sind dann noch die Stabs'soldaten'. :]

Willst du etwa mich hart arbeitenden Landesverteidiger diskriminieren? :D
Aber du hast recht - hier bei uns kann es schon lockerer zugehen als bei Frontschweinen aber dafür vertraut man uns ja auch keine Schusswaffen an. Aber was ich in der Grundausbildung erfahren durfte war wirklich erschreckend und gerade dort sollte eigentlich jeder gleich behandelt und ausgebildet werden. Aber wenn schon die Ausbilder mit Waffen rumfuchteln und die Mündung mal auf Mitausbilder oder Rekruten weist... Oder nach dem Biwak... ich habe noch 2 Wochen später Manövermunition in meinem Helm gefunden (der musste als Sammelbehälter für verschossene Munition herhalten)
Und bei den Überprüfungen nach den Schießübungen wurden teilweise ganze Ladestreifen nicht kontrolliert, ob sie noch Munition enthalten...
Wenn ich es darauf angelegt hätte, hätte ich sicherlich wenigstens mal 5-10 Schuss Gefechtsmunition mitgehen lassen können. Aber keine Angst, ich habe es nicht gemacht. Ich wüsste auch nicht, wie ich mit meinem Scharfschützengewehr oder dem MG meiner Freundin 5.56mm-Geschosse abfeuern soll :D

willhelm_tell
13.07.2005, 16:02
Huiii...

Nik, stell Dir mal vor es gäbe sowas bei uns... Das würde doch zum totalen Aufstund führen:
"Was heisst hier 'Ihr dürft in der Schiesspause nicht in die Kneipe'????" etc.

Bzw Ihr dürft die Gewehre nicht in der Kneipe deponieren.

Wie ist es denn bei euch in der Schweiz mit der Handhabung im Militär?

Ich sags mal so, ein Vorschirftentreuer deutscher Soldat dürfte ab den Schweizer Vorschriften vorzeitigen Haarausfall bekommen. :D

Bewilligungen für Transporte brauchst du theoretisch ab Kompaniegrösse, und das wird auch teilweise kontrolliert (vor allem in der Nähe der Heerespolizeikaserne).
Und natürlich darfst du die Munitionssorten auf den Schiessplätzen nicht mischen, das wäre nicht wirklich ungefährlich.
Ansonsten vergleiche man nur:Und bei den Überprüfungen nach den Schießübungen wurden teilweise ganze Ladestreifen nicht kontrolliert, ob sie noch Munition enthalten...
Die Kontrollieren Munitionsstreifen?
Das heisst bei uns
-"Alle nicht verschossene Munition abgeben".
-Verschossene Munition = Gefasste Munition - zurückgegebene Munition
- "Leute, ich mache euch auf den Munitionsbefehl aufmerksam."

Aber einzelne Magazine kontrollieren? Für so einen Schmarm fehlt uns einfach die Zeit.
Wenn ich es darauf angelegt hätte, hätte ich sicherlich wenigstens mal 5-10 Schuss Gefechtsmunition mitgehen lassen können
Wenn du es darauf angelegt hättest? Ganze 5-10 Schuss. 8o
Direx, darüber schweigen wir jetzt einfach mal.:rolleyes:
Wobei das in der Schweiz etwas zu relativieren ist, weil wir in jedem Schiesstand Munition kaufen können.

XDragoon
13.07.2005, 16:19
5-10 Schuss bei insgesamt vielleicht gerade einmal 100 ausgehändigten

und die Kontrollen liefen bei uns so ab:
der Zug stand in Reih und Glied, drei Schritt Abstand von Reihe zu Reihe, das Gewehr auf eine Schulter gelegt, Verschluss offen und einsehbar. Magazine in den Magazintaschen, mit der Öffnung nach oben.
Und für Schießübungen werden meist nur 5-15 Schuss überhaupt auf einmal ausgegeben. So etwas wie Munition kaufen wäre bei uns undenkbar.
Munitionssorten mischen: das gab es bei uns nur bei dem 1-wöchigen Aufenthalt auf dem Truppenübungsplatz Daaden und auch nur in Form von Gefechtsmunition+Leuchtspurmunition. Aber zu dem Zeitpunkt war ich schon längst Innendienst geschrieben und Lärmbefreit (ich darf bis heute nicht Schießen).
Wenn jemand eine Anleitung zum Munitionsklau bei der BW möchte, PN an mich... :rolleyes:

willhelm_tell
13.07.2005, 16:48
meist nur 5-15 Schuss ausgegeben?

Was soll denn das sein? Magazin wird wie im Ernstfall mit der vollen Kapazität bestückt, sonst ist das ganze eh nur Trockenschwimmerei. :rolleyes:

Naja, man kann unseren Umgang mit Munition schon als etwas leichtsinnig bezeichnen, andererseits schiesst man in der SChweizer Armee spätestens in der zweiten Woche das erste Mal.

Cunningham
13.07.2005, 19:02
Original von XDragoon
Aber eben nichts mit Waffen. Überhaupt das Tragen von Waffen bzw die Möglichkeit des kurzfristigen Erlangens einer Waffe ist nur mit Ausnahmegenehmigungen außerhalb von Bundeswehrgelände gestattet. Ein Transport von Waffen von Kaserne zu Truppenübungsplatz etwa bedarf einer polizeilichen Erlaubnis. Bei den Sandsackaktionen beim Oderhochwasser waren dort zwar tausende von Soldaten aber bis auf eine Hand voll Feldjäger, die mit einer ähnlichen Befugnis wie normale Polizisten ihre Dienstwaffen bei sich trugen, hatte keiner eine Waffe in seiner Nähe. Allgemein sind Feldjäger die einzigen Ausnahmen. Die werden eben fast wie Polizisten behandelt was Waffen angeht, ansonsten darf kein normaler Soldat mal eben so bewaffnet das Gelände der Bundeswehr verlassen. Auch nicht (oder sogar eher vor allem nicht) wenn es um Streifen und Wachen geht. Diese dürfen nicht das Kasernentor durchschreiten.


Muhahahaha und mein Alter ist zu Gründungszeit der Bundeswehr in vollem Kampfanzug und bewaffnet von Flensburg aus nach Dänemark zum saufen. *lol*



@Nik:
Unter uns vollschlanken, wie sähen meine Chancen aus, gedenk des Falles ich könnte mir die Schweizer Staatsbürgerschaft besorgen mich bei Eurem Militär durchzumogeln?

willhelm_tell
13.07.2005, 20:19
Unter uns vollschlanken

Ich bin nicht vollschlank, ich bin athletisch wuchtig. Und ich habe auch keinen Ranzen, mir sind nur die Beine zu weit hinten angewachsen. 8)

wie sähen meine Chancen aus, gedenk des Falles ich könnte mir die Schweizer Staatsbürgerschaft besorgen mich bei Eurem Militär durchzumogeln?

Kommt daraufan was du willst und wie hoch du willst.

Die ganzen Schweisssockantilopen kriechen den ganzen Tag mehr oder weniger sinnlos durchs Gelände, dafür dürfen die auch ordentlich ballern.
Die fahrbaren Särge der mechanisierten sind für unsereins etwas unbequem. Auch erfordert die Truppe eine , sagen wir etwas, beschränkte Sichtweise.
Dafür diürfen die auch mit ordentlich grossen Wummen ballern.
Die übermittler, na die übermitteln halt (gell direx ;))
Bei der GenieTruppe (die heissen wirklich so :D) darfst du ballern und schwer heben, dafür macht sprengen so richtig spass.
Den Rest sparen wir uns mal.

Am meisten ballern darfst du in der Offiziersschule, dafür hast du am Ende eine nette Campingwoche mit einem kleinem Abschlussspaziergang von 100km. Aber keine Sorgen, bis dahin stören dich so läppische Distanzen eh nicht mehr. Auch die Blasen an den Füsen spürst du nicht mehr, dafür bist du zu müde.:D
Ab dem Rang Hauptmann musst eigentlich nur noch eine geschmeidige Zunge haben, ab da läufts wie geleckt. :rolleyes:

Cunningham
13.07.2005, 21:05
@Nik:

GenieTrupp klingt gut:

a) ich kann schwer heben, erhebe mich ja auch morgens aus dem Bett :)

b) Ballern ja klar, darum gehts ja :]

c) Sprengen, es wird ja immer besser :D

d) Wenn ich mir die schweizer Staatsbürgerschaft ermogelt habe kann ich mich mit fug und recht Genie schümpfen 8)



Aber unter uns Athleten, muss ich soviele Mühen auf mich nehmen, wenn ich bei Euch nur etwas ballern will?

Direktor Andreijew
13.07.2005, 21:08
Original von XDragoon
und die Kontrollen liefen bei uns so ab:
der Zug stand in Reih und Glied, drei Schritt Abstand von Reihe zu Reihe, das Gewehr auf eine Schulter gelegt, Verschluss offen und einsehbar. Magazine in den Magazintaschen, mit der Öffnung nach oben.
Und für Schießübungen werden meist nur 5-15 Schuss überhaupt auf einmal ausgegeben. So etwas wie Munition kaufen wäre bei uns undenkbar.


Ja, das läuft bei uns nach Schiesstand oder Gefechtsübung auch so ab. Mit der offensichtlichen Möglichkeit natürlich Munition mitlaufen zu lassen.

Die Menge und Art wie ausgegeben wird unterscheidet sich sehr stark: Im Schiessstand über 300m ist alles strikte geregelt, Ausgabe nur der nötigen Munition, wenn man nicht in der Liege ist Entladen und Verschluss offen Schiessen kommandiert, etc...

In Gefechtsübungen dagegen (25m Stand und Terrain) sieht die Sache ganz anders aus. Da mittlerweile die ganze Armee nach NGST ("kriegstauglicher Umgang mit der Waffe") ausgebildet wird, hat man schon mal locker 100 Schuss oder mehr in der Tasche. Da geht es dann ja auch darum in eigener Verantwortung gefechtsmässig mit Munition & Waffe umzugehen, also nie leergeschossen, jederzeit bereit, angepasste Trag- und Verhaltensweisen etc...

Das sieht dann schon mal so aus: ;)

Direktor Andreijew
13.07.2005, 21:11
@Cunny:
Ja, ich glaube Übermittlung wäre nichts für Dich: Wir haben da diese Kriegsbunker in denen nicht mal ich aufrecht stehen kann und die man nur durch eine senkrechte Röhre betreten kann ;)

Wenns Dir nur ums Ballern geht: Mit der Pistole kann ichs Dir jederzeit anbieten... Ansonsten: Spass muss verdient sein (Inklusive Gewehrputzen danach! :P)

@Nik:
Vielleicht könnten wir ihn als Fouriergehilfe unterbringen??

Cunningham
13.07.2005, 21:26
Original von Direktor Andreijew
@Cunny:
Ja, ich glaube Übermittlung wäre nichts für Dich: Wir haben da diese Kriegsbunker in denen nicht mal ich aufrecht stehen kann und die man nur durch eine senkrechte Röhre betreten kann ;)

Wenns Dir nur ums Ballern geht: Mit der Pistole kann ichs Dir jederzeit anbieten... Ansonsten: Spass muss verdient sein (Inklusive Gewehrputzen danach! :P)

@Nik:
Vielleicht könnten wir ihn als Fouriergehilfe unterbringen??

In Sachen Pistole, darauf komme ich zurück, wenn ich Dich mal besuchen komm. Ist DAS Ihr Blut mit dem Sie den Vertrag unterschrieben haben


Zu dem Foto: Wo habt Ihr die Schoki versteckt? :)

Direktor Andreijew
13.07.2005, 21:29
Klar doch... wir haben einen Schiesskeller ganz in der Nähe...

Und wegen der Schokolade: Was meinst Du womit ebendiese Taschen gefüllt sind wenn wir nicht gerade rumballern? :D

Sensei
14.07.2005, 01:31
Also, wenn es jemand darauf anlegt sollte keine Probleme haben, in dt. an Munition oder Diesel zu kommen. Und ich war im S4 als Munitions und Betriebstoffwart eingesetzt. Da bekommt man einiges an "Stiller Reserve" und Kammeradschaftshilfe kennen. Wobei sich das mit der Kammeradschaftshilfe vor allem auf das Materiallager bezieht. Ein paar Tarnnetze, 2 km Panzertape, 5 Uzifus (Unterziehfutter) ? Kein Problem, aber du hattest doch da ein paar "Sicherheitskopien" von Programmen, die ich gerne hätte.

Bei einigen aus unserem Bat. wurde bei einer allgemeinen Spindkontrolle wurde neben illegalen Drogen auch einiges an Munition (haupsächlich einzelne Patronen 5,56, aber auch ganze Gurte an 7,62 oder auch 20 mm Gefechtsmunition) gefunden.

willhelm_tell
14.07.2005, 08:22
Bei einigen aus unserem Bat. wurde bei einer allgemeinen Spindkontrolle wurde neben illegalen Drogen auch einiges an Munition (haupsächlich einzelne Patronen 5,56, aber auch ganze Gurte an 7,62 oder auch 20 mm Gefechtsmunition) gefunden.

Wer so dämlich ist, sowas in seinem Spind rumliegen zu lassen, verdient es auch nicht anders. 8)

Aber immerhin entschärfen sich solche Problemfälle durch ihre Dummheit meistens selber.

Striker
14.07.2005, 11:40
Zum Glück habe ich meinen Crashkurs bei der US Army bekommen.
Kurz vor dem Schießstand ließt ein Sgt Zeitung, vor ihm zwei Fässer und einige Kisten mit 5,56er Munition. Soviel, damit könnte man fast einen Krieg damit gewinnen. Du bekommst ein paar Magazine, und stopfst dir alles voll damit.
Wenn du nicht auf Punkte schießt ist es dann auch egal auf was du schießt, Flaschen, Scheibe alles ist möglich.