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Illuminator
19.12.2004, 03:55
Ich bin mal so frei und erstelle den Schiffs Thread...
Welche Schiffe findet ihr gut/ schön...?
Eher die Segelschiffe oder die Dampfer?
Zivil oder Kriegsschiffe?
Mir gefallen Segelschiffe..am besten 3-Master..Galeeren
und: U-Boote...
Hightower
19.12.2004, 05:20
meine Favoriten sind deutsche U-Boote mit schwerpunkt auf die 2er , 7er , 9er , !0er XXIIIer und XXIer Baureihen des zweiten Weltkrieges.Aber auch die der Kaiserlichen kriegsmarine und der Bundesmarine
Dazu kommen noch die grossen Überwassereinheiten der Kriegsmarine,ab schwerem Kreuzer aufwärts.
ja und seit "Fluch der Karibik" , "Master and Commander" und dem Spiel "Pirates of the spanish main" sind die Segler rund um das 18. jahrhundert wieder bei mir angesagt(hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf der englischen Flotte) :D
Schlachtschiffe wie die Bismarck oder die Gneisenau, Clipper und vor allem die Drachenboote der Wikinger.
Angelique McSolo
22.12.2004, 04:17
Ich kann mich Hightower nur anschliessen,
auch wenn ich weit weniger Sachkenntnis habe als er.
Mein Traum ist es,mal mit nem 7er oder nem 9er ne Hochseetour zu machen,
natürlich auch unter Wasser (und das trotz Klaustrophobie *g*)
Was die Segler angeht, haben es mir ganz besonders die Schiffe angetan,
die im klassischen 'Piratenzeitalter'' in der Karibik zu finden waren.
Fregatten, egal welches Zeitalter.
Bismarc mein absoluter liebling
was ich überhaupt nicht leiden kann: flugzeugträger egal in welcher form und farbe...
finde diese dinger nur hässlich und ausserdem nehmen sie dem seekrieg seinen reiz...
lg
skeri
Die guten alten Drachenboote der Wikinger. Sie fuhren damit bis nach Amerika und an Afrikas Ostküste oder vielleicht sogar noch weiter. Und überall verbreitete ihr Anblick Angst und Schrecken. Welches andere Schiff kann eine solche Nationen und Völker übergreifende Wirkung von sich behaupten ?
Aber es gibt noch ein Schiff, das absoluten Kultcharakter hat (und hier wohl nicht wirklich hingehört, aber seis drum): Die Komet !
Wotan
Meine Lieblinge sind die Linienschiffe aus dem "Age of Sail", 17.-18. Jhd.
Abmessungen wie ein Hochhaus und Besatzungen von über 1000 Mann.
Ich bewundere die Organisation die nötig ist um solche Schiffe komplett in Handarbeit zu bedienen.
Und auf eine ähnliche Weise faszinieren mich die Seeschlachten des 1. und 2. Weltkriegs. Allerdings weniger einzelne Schiffe, sondern die kompletten Flotten. Das Zusammenspiel von Grosskampfschiffen bis zum Torpedoboot. Es ist erschreckend, wieviele Gefechte nur von den Geheimdiensten gewonnen werden.
Denn mit der ständigen Aufwertung der Angriffsreichweite (Flugzeugträger sind die logische Weiterentwicklung der Bordartillerie) und Durchschlagskraft der Geschütze (Dreadnought-Klasse) sind Flottenschlachten auf mehrere Kilometer Entfernung Standard geworden, und komplett von der Information abhängig, wo sich der Gegner befindet.
Die früheren Gefechte liefen nach dem Muster: Gegner sichten, nahe zusammen fahren damit die Kanonen auch treffen und Wirkung erzielen, und dann so lange Feuern bis einer untergeht.
In der ersten Hälfte des 20. Jhd. lesen sich die Kampfberichte deutlich spannender: Wer sichtet wen zuerst, welche Taktik wird angewandt, und wer hat mehr Glück (nicht zu unterschätzender Faktor).
Hightower
22.12.2004, 15:20
@Angel
Die drei Boote
U 2540 (Typ XXI) in Bremerhaven
U 505 (Typ IX B) in Chicago
U 995 (Typ VII C) in Laboe
kannst du noch bewundern.Aber nur die 2540 schwimmt noch "festgemacht" in ihrem Element.
Ansonsten bietet,jemand im Ostseebereich Touristenfahrten mit einem ehemals russischen konventionellen Nachkriegsboot an.
Zumindest war das der Plan und das Boot wurde für nen Spootpreis in der ehemaligen Sowjetunion besorgt. ;)
Drachenboote? Man kann sich das heutzutage gar nicht mehr vorstellen welche Schrecken es auslöste,wenn jemand ein oder mehrere Wikingersegel am Horizont auftauchen sah und wie groß die erleichterung wenn es nur ein Handelsboot war :D
M. ben Y. el T.
22.12.2004, 15:40
Fasziniert haben mich schon immer die "all big gun" Schiffe aus dem 2. WK. Speziell die Schiffe der deutschen Bismark-, der britischen Vanguard- und der japanischen Yamato-Klasse sind unglaubliche Maschinen.
Von der reinen Eleganz geht aber nichts über die alten Hochseeklipper
Direktor Andreijew
22.12.2004, 16:00
Flugzeugträger - nicht schön. aber mächtig.
Torpedoboote - schnell und mit rumms
Gummiboote - für die Freizeit
Luxusliner - Irgendwann leist ich mir das!
Schlachtschiffe und solcherlei haben auch ihr Flair, aber ich mags lieber schlagkräftig aus der Distanz oder wendig und klein.
An Schönheit ( imho ) ist wohl kaum die einheimische Fregatten Klasse 124 zu toppen:
"Sachsen-Klasse" (http://www.marine.de/80256B100061BA9B/CurrentBaseLink/N25CHCMJ708RRIRDE)
Auch schön - die "Arleigh Burke" - Klasse :
http://www.fas.org/man/dod-101/sys/ship/ddg-53-johnpauljones2.jpg
http://www.fas.org/man/dod-101/sys/ship/ddg55-ship2.jpg
Beeindruckend ( wenn auch eigestellt ): Die "moderne" Version der Iowa Klasse - mit Hubschrauberlandedeck für 4 SH60 ( Heckturm abgebaut ) und moderner Luftabwehr und Seezielbekämpfung mittel Lenkflugkörpern Tomahawk/Harpoon und Phalanx...echtes Multitalent welches zur Bombardierung ( zugegeben kein taktisches Feuer wenn auch zielgenau genug ) von bis zu 40km im Landes inneren gelegenen Ziele. Die dabei eingesetzte AP-Ammo kann auf diese Reichweite 37cm (!) Panzerung durchschlagen. Dies ist immer noch ein gewaltiger Kosten-rechnungsfaktor zu Zeiten von strategischen Bombardments - zu Zeiten taktischer, lasergesteuerter Bomben wohl kaum...trotzdem beeindruckend! :D
Hier ein älteres, aber schnickes Bild:
http://www.globalsecurity.org/military/systems/ship/images/bb-61-8505379.jpg
Hightower
22.12.2004, 21:26
Naja,die Salve der Iowa schaut ja beeindruckend aus aber für ein Schlachtschiff ist mir der Heckbereich zu nackisch.Da gehört einfach ein Turm drauf :D
Dieses "Bismarck-Schicksal" war mir neu.Habs grad erst entdeckt.
Die Katze an Bord der Bismarck
Die Bismarck hatte einen schwarzen Kater an Bord mit Namen "Oskar", sozusagen das Maskottchen der Bismarck. Dieser Kater überlebte die Versenkung der Bismarck unbeschadet und erlebte danach noch weitere zwei Schiffsuntergänge.
Nachdem er die Bismarck überlebt hatte kam er an Bord des britischen Zerstörers HMS Cossack. Die Cossack wurde am 21. Oktober 1941 von einem deutschen U-Boot torpediert und schwer beschädigt. 159 Seemänner starben bei dem Torpedotreffer. Alle Versuche, den Zerstörer zu retten schlugen fehl, so dass die Cossack am 26. Oktober aufgegeben werden musste und sank - Oskar überlebte aber.
Nach dieser zweiten Versenkung kam Oskar an Bord des britischen Flugzeugträgers HMS Ark Royal, der mit an der Verfolgung der Bismarck teilgenommen hatte und mittlerweile im Mittelmeer stationiert war und dort Angriffe auf die von Italien kontrollierten Seeräume durchführte. Nach Abschluss einer solchen Unternehmung war die Ark Royal auf dem Rückweg zum Stützpunkt Gibraltar, als sie von dem deutschen U-Boot U 81 torpediert wurde. Die Ark Royal sank aufgrund dieser Treffer am 14. November 1941 - und abermals überlebte Oskar.
Ob es nun Aberglaube der britischen Seeleute war, Mitleid mit diesem unglücklichen Tier oder aber reiner Zufall, die Fahrenszeit von Oskar war damit zu Ende. Er wurde nun Mäusejäger in den Amtsräumen des Hafenkapitäns von Gibraltar.
Später dann trat er seine letzte Seereise an wurde nun nach Belfast in ein Seemannsheim mit Namen "Home for Sailors" gebracht, wo er im Jahre 1955 verstarb.
Das Porträt von Oskar, der Bismarck-Katze, hängt heute im National Maritime Museum in Greenwich.
Interessante japanische Schiffe :D
http://mitglied.lycos.de/ChevyFlo/Fuso.html
Gibts was schöneres als die Brown Water Navy? :D
Zippo:
http://www.warboats.org/images/jpg/StonerPics/stonermonitor1.jpg
http://brownwater-navy.com/vietnam/photos2/zippo.jpg
http://www.mrfa.org/Pics/mrf_pics/mrf144.jpg
http://www.mrfa.org/mrf63.htm
Monitor:
http://www.warboats.org/images/jpg/StonerPics/stonerccb.jpg
http://www.rivervet.com/images/ccb1.jpg
Cunningham
22.12.2004, 22:16
@Striker: Du hast wohl zu jedem Schiss Bilderf was? :D
@Hightower: Der Kater war ein Jonas, den hätten sie gleich nach der Versenkung der Bismark in einen Sack mit Gewichten stopfen sollen und dann ab über Bord mit dem Vieh.
Zum Thema Schiffe:
Schiffe, Schiffe, Schiffe .....
Ich liebe sie alle.
Von der besegelten Fregatte bis hin zum atomgetriebenen Flugzeugträger. Alle wunderschön .....
Es gibt eh nur ein cooles Schiff auf der Welt :D
http://www.navis-lusoria.de/fotos/IMG_0610.jpg
http://www.navis-lusoria.de/fotos/IMG_0612.jpg
Die Regina vom Typ navis lusoria ;)
Hightower
22.12.2004, 23:00
Original von Cunningham
@Striker: Du hast wohl zu jedem Schiss Bilderf was? :D
Vorsicht Cunny.Striker könnte das ernst nehmen und ein entsprechendes Bild posten :D
@Hightower: Der Kater war ein Jonas, den hätten sie gleich nach der Versenkung der Bismark in einen Sack mit Gewichten stopfen sollen und dann ab über Bord mit dem Vieh.
Armes Viech. Einmal von nem deutschen Schiff vertrieben und dann von Grauen Wölfen verfolgt
Jaime Wolf
23.12.2004, 00:04
Ich finde Schlachtschiffe des 2. WW am interressantesten....danach kommen die diversen Segelkriegsschiffe des 16. bis 18. Jahrhunderts....
Da es auch fast ne Yamato in CBT gegeben hat....
hier ist das WWII Original
Mehr zur Yamato: Bilder, Geschichte, Zahlen: http://www.waffenhq.de/schiffe/yamato.html
Angelique McSolo
23.12.2004, 00:53
Mal ne Dumme Frage: kann es sein, dass die hier bisher gezeigten japanischen Schiffe allesamt nen gottverdammten WOLKENKRATZER als Kommandoturm missbrauchen?
Welcher Doppeldecker kann denn so hoch fliegen, um da drüber zu kommen? :D :D :D
willhelm_tell
23.12.2004, 02:53
Man sollte aber bei den ganzen schönen Schlachtschiffen nicht vergessen, dass die "Glanzstücke" wie die Bismark und Yamato-Klasse unter eklatanten Verletzungen der Washingtoner Flottenverträge gebaut wurden. Kein wunder kann die Bismark mehr Panzerung tragen, wenn sie locker 10000 to mehr verdrängt als ihre Gegenstücke der King George V Klasse. Sozusagen die Munchkins der Seefahrt.
Hightower
23.12.2004, 03:39
Diese Hohen Türme gehörten zur "Designphilosophie" Japans.
Find aber auch , das da eigentlich nur ein Schild "HIT ME,Please" fehlt
Original von Striker
Gibts was schöneres als die Brown Water Navy? :D
Ich verbesser Dich ungern Striker, aber diese Nußschalen/Boote haben haben ja wohl nix im SCHIFFE-Thread zu suchen...aber da dies als schwimmende Infantrie gegenüber den Dickschiffen durchgeht, kann ich Deine Vorliebe darüber verstehen ;) Was kommt als nächstes - die Schlauchboote der NavySeals? :D ;)
Was die japanischen Schlachtschiffe betrifft - die scheinen zwar das absolut Grösste und Gigantischste zu sein. Aber ähnlich wie die Italiener reichten sie kaum an die Qualität einfacher deutscher Minensucher ran. Was nützt mit ne 46cm Geschütz, wenn sich die erste Handgranate die auf Deck hoch geht ( mal übertrieben gesagt ) , durch alle Decks frisst und die Muni findet. Bei den Pötten brauchst nicht mal ne DoppelEins. In einer Nacht und Nebelaktion bräuchte nur nen Zerstörer anlaufen und nen Tropedofächer auf das Dingen schiessen und es ist das teuereste Taucherparadis der Welt LOL.
Naja, ich halt jedenfalls imo nicht viel von...
Gruss,Mark
Original von Fenrir
Ich verbesser Dich ungern Striker, aber diese Nußschalen/Boote haben haben ja wohl nix im SCHIFFE-Thread zu suchen...aber da dies als schwimmende Infantrie gegenüber den Dickschiffen durchgeht, kann ich Deine Vorliebe darüber verstehen ;) Was kommt als nächstes - die Schlauchboote der NavySeals? :D ;)
He, das sind Schiffe der US Navy und das Zippo ist nicht kleiner als ein Schnellboot. Und warum sollen Flußschiffe keine Schiffe sein?
Ich leb halt am Fluß :D Das nächste Meer ist ca. 300km entfernt (Mittelmeer :D)
Cattaneo
23.12.2004, 10:05
Fenrir: Das scheint mir aber etwas sehr vereinfacht. Bei der Yamato hat es doch ein bisserl mehr gebraucht als eine Handgranate - die wurde nicht von Bomben, sondern von Torpedos versenkt. Also bei aller Wertschätzung für deutsche Schiffe - wir wollen mal nicht übertreiben. Die Japaner hatten gute Schiffe und sie haben zum Gutteil auch nicht schlecht damit gekämpft. Wie übrigens auch die italienischen Zerstörer und U-Boote nicht selten keineswegs schlecht kämpften, meines Wissens. Also da sehe ich nicht, was die Nazi-Schiffe denen voraus gehabt haben sollen, wenigstens was die Zerstörer und Torpedoboote angeht.
Schon mal was von der Nachtschlacht von Savo Island gehört, wo die von dir so gering geschätzten Japaner den Amis über mitspielten? Oder manch anderes Überwassergefecht in den ersten zwei Kriegsjahren?
Cattaneo, ich geb die mit den Japanern recht, aber bitte nenne mir eine Schlacht, wo die Italienische Marine einen Erfolg hatte?
Du wirst dich schwer tun, eine zu finden, wo es nicht ein Totalverlust war.
Du wirst dich sogar am Landkrieg schwer tun, eine Schlacht zu finden, die die Italiener nicht versiebt haben und die Deutschen zur Hilfe geholt haben.
Also bei aller liebe zur Pizza und zum Nachbarland, militärisch waren es echte Nulpen.
Sicher hat es bei der Yamato mehr gebraucht (ich glaub sie hat 21 Torpedos abgekriegt)
Allerdings, wenn man den Nutzen der 3 fertiggestellten Schiffe dieser Klasse betrachtet - sie hatten keinen Erfolg.
Die Yamato konnte wenigstens noch kämpfen.
Die Musahshi hat nie in den Kampf eingegriffen, die Shinano ist sogar auf einer Überfahrt versenkt worden.
(Und bevor einer meckert - die Shinano war ein Schiff der Yamato Klasse - als Flugzeugträger umgebaut)
Also militärisch komplette Reinfälle.
Was die Italiener angeht:
Die einzigen guten Waffensysteme, die sie im WK II besaßen, waren diejenigen, die mit deutscher Technik massiv aufgerüstet wurden.
Am allerdeutlichsten sah man dies an ihren Flugzeugen.
Mag sein, dass sie bei der Flotte einige brauchbare Schiffe hatten, allerdings 1944 Schlachtschiffe ohne nennenswerte FlaK loszuschicken ist glatter Selbstmord.
@Striker
Auf Anhieb kann ich dir genau einen militärischen Erfolg der Italiener nennen:
Als italienische Torpedoboote ein österreichisches Schlachtschiff versenkten.
War aber im WK I :)
Die letzten großen militärischen Erfolge der Italiener datieren glaube ich um die Zeit kurz vor Christi Geburt. :D Da haben sie sogar erfolgreiche Seeschlachten geführt.
Wotan
Cattaneo
23.12.2004, 11:09
Tststs - also wirklich, das ist jetzt einfach unkorrekt meines Wissens. Schon mal was von den Italienischen Kleinkampfmitteln gehört. Mir war so als hätten da "vier kleine Italiener" mit zwei "Schweinen" zwei britische Schlachtschiffe auf Grund gelegt und einen Tanker in die Luft gejagt. Sie haben sie nicht versenkt, gewiß, aber ich würde das doch einen Erfolg nennen. Also von wegen "nur mit nachgebauten".
Und mir war so als hätte das Imperium Romanum auch nach Christi Geburt gut gekämpft. Oder die italienischen Rebellen gegen die Habsburgischen Truppen - immerhin haben die das Land wieder aufgegeben. An Tapferkeit dürfte es auch am Isonzo nicht gemangelt haben - trotz geringer Erfolge. 1944? Da gab es doch nur noch die Republik von Salo und Süditalien. Du meinst wohl eher 1943 - und da haben sie vielleicht nicht damit gerechnet das ihre ehemaligen Verbündeten sie angreifen würden. Sicher hatten die Italiener große Mankos in ihrer Rüstung. Aber sie haben auch des öfteren durchaus tapfer gekämpft (So haben einige ihrer U-Boote - notgedrungen - sich mit ihren Bordgeschützen mehrfach erbittert und teilweise nicht ohne Erfolg gewehrt, wenn sie von britischen Überwasserschiffen oder U-Booten angegriffen wurden. Gleich die Hände heben war keineswegs immer üblich). Natürlich für eine falsche Sache, aber wer sind WIR ihnen das vorzuwerfen?
Mein Post über die Italiner bezog sich auf WK 2 und da gibt es nicht viel Erfolge, aber viele Misserfolge.
naaaah, die italienischen schiffe waren zu beginn des ww2 schon ok. auch kein wunder, das die ialiener nicht zu ruhm gekommen sind, immerhin lag die flotte nach ner derben klatsche unverstaendlicher weise nur noch in irgendwelchen haefen als das sie im mittelmeer was/sich bewegt hat. sicherlich waere es moeglich gewesen, mit der flotte die briten in arge bedraengnis im mittelmeer zu bringen, auch ohne flugzeugtraeger, denn so viele wirklich brauchbare flugzeugtraeger hatten die briten dort nicht UND die reichweite der flugzeuge haette schon einen grossen teil des vermeindlichen operationsfensters abdecken koennen, auch die briten haben ihre oerlikons/bofors nachgeruestet, haetten die italiener ja auch machen koennen und auch die deutschen schiffe haben nicht wirklich mit flakschutz geglaenzt (im gegensatz zu den ami-schiffen)...
bei den japanern und ihren grosskampfschiffen: leider war der umbruch zum flugzeugtraeger sehr schnell gekommen und ohne lufthoheit im pazifik rumzukurven waere ohnehin sinnlos gewesen. statt hier die yamato als schlachtschiff zu bauen waere nen umbau besser gewesen, die japaner haben ohnehin die wenigsten flugzeugtraeger geplant gebaut, sondern fast immer aus irgendwelchen passagier/fracht/kampfschiffen traeger erschaffen (akagi z.b. sollte wohl erst nen passagierschiff? werden, darum auch der megaueble schornstein).
im nachhinein zu sagen, die yamato waere ein reinfall gewesen halte ich fuer ziemlich daneben: auch die amerikanischen schlachtschiffe haben nicht wirklich was geleistet, und das trotz luftueberlegenheit und was gewesen waere, wenn die japaner nicht jedesmal durch ziemliches ami-glueck ihre flugzeugtraeger im rudel verlieren....
immerhin gab es ja kein wirklich reines seegefeht zwischen diesen schiffe, und das haette dann wohl aufschluss ueber A) qualitaet der schiffe als auch B) qualitaet der besatzungen gegeben. in diesem zusammenhang mal eine kleine erinnerung ueber japaner und deren koennen!!! auf schiffen: seeschlachten mit der russischen zarenflotte (tsushima/wladivostok), welche die selbe ueberheblichkeit an den tag legte wie oben das "Aber ähnlich wie die Italiener reichten sie kaum an die Qualität einfacher deutscher Minensucher ran. Was nützt mit ne 46cm Geschütz, wenn sich die erste Handgranate die auf Deck hoch geht ( mal übertrieben gesagt ) , durch alle Decks frisst und die Muni findet." und dann ziemlich bestraft wurde. die japanische marine war mit sicherheit eine der am besten ausgebildetsten des ww2, und die schiffe waren fuer ihre zeit in ihrer klasse genauso standart-durchschnitt wie alle anderen auch. davon ab ist die yamato bewusst geopfert worden und hatte keinen echten kampfauftrag oder support, und es brauchte zeimlich viel um das teil so voellig wehrlos mal ebend kaputtzubroeseln eben weil die handgranate NICHT ausgereicht hat. zur erinnerung auch hier: die bismarck ist letztendlich von einem einzigen torpedo lahmgelegt worden, wie in keiner gefechtsart sonst ist meines empfindens beim seekrieg so viel vom glueck abhaengig wie in keinem andern gefecht. abgesehen von dem handgranatenspruch: jedes schiff des ww2 waere bei nem treffer am/im schornstein hochgegangen und ne 500ter bombe mal ebend aus 1000 meter NICHT durchs deck zu lassen duerfte wohl nen betonbunker ala la-rochelle oder hamburg zur folge haben, nur die schwimmen so schlecht, gelle??
im gegensatz zu der ueblichen denkweise wie sie bei PZ vorkommt und moeglicherweise einen hintergrund hat (etwa die tigerdiskussion), ist es ausser bei 2 schiffsklassen wohl kaum moeglich zu sagen, das deutsche schiffe was besonderes waren, die deutschen zerstoerer und schnellboote z.b. waren alles andere als toll und im verlauf des krieges immer hinter der sinnvollen technischen aufruestung der alliierten hinterher (sonar, radar..) sicherlich waren die deutschland-graf spee - klasse und die bismarck nen kleines meisterstueck, allerdings auch das modernste, was auf der noerdlichen halbkugel zu dem zeitpunkt auf dem wasser war und den englischen schiffen schon ueberlegen, gegenueber den japanischen bin ich nicht wirklich sicher, mal ungeachtet der zahlenmaessigen ueberlegenheit der alliierten.
der deutsche "glanzpunkt" des seekrieges sind zweifellos die U-BOOTE, und diese sind sicherlich einzigartig gewesen, dennoch haben auch andere nationen hier erfolge aufzuweisen, sogar die italiener mit ihren kleinstubooten mit 2mann drinne!
Cattaneo
23.12.2004, 12:18
Mein Beispiel IST aus dem Zweiten Weltkrieg, sowohl was die italienischen U-Boote angeht als auch was die Kleinkampfmittel betrifft. Die Italiener haben in beiden WK bemannte Torpedos eingesetzt (etwas anders als die Japaner allerdings mit ihren Kaiten).
M. ben Y. el T.
23.12.2004, 13:52
Jetzt muss ich auch mal das pilosophieren anfangen.
Die italienische Flotte war zu Beginn der Kampfhandlungen im Mittelmeer (1940) dem britischen Kampfverband ebenbürdig. Speziel mit den beiden Schlachtschiffen der Vittorio Veneto-Klasse, die 1940 in Dienst festellt wurden, hatten die Italiener zwei moderne Einheiten.
Das Problem Italiens war chronischer Brennstoff Mangel für die Schiffe, bescheiden Feindaufklährung und schlecht ausgebildete Besatzungen.
Was die Yamato Klasse angeht so hatte sie 1945 mit die stärkste Flak-Bewaffnung die jemals auf einem Schlachtschiff montiert wurde. Das Todesurteil für die Yamato und ihre Schwesterschiffe (bzw. für alle Schlachtschiffe weltweit) war die amerikanische Trägerüberlegenheit.
Denn genau das hat der Seekrieg im Pazifik ja gezeigt. Kein noch so gut ausgerüstetes Schiff, kann unter einem, massiv vorgetragenen, Bomber und Torpedobomber- Angriff lange überleben.
Um es mal ganz kurz zu sagen.
Das Todesurteil der Yamamoto war was ganz anderes.
Brennstoffmangel und fast keine Munition.
Die Yamamoto hatte weder volle Besatzung und die meisten Geschütze hatten keine Munition und der Brennstoff reichte nur zum auslaufen.
Sie haben das Schiff geopfert.
M. ben Y. el T.
23.12.2004, 14:14
Da gebe ich dir recht Striker.
Allerdings musst du bedenken, das die Lage Japans 1945 nur als verzweifelt beschrieben werden kann. Der Plan die Yamato und einige Geleitschiffe gegen die amerikanische Flotte zu schicken, bzw. sie auf Grund laufen zu lassen und als Küstenbatterie einzusetzen war bestimmt nicht der beste.
Aber die Aussicht, die letzten verbleibenden Kampfschiffe, im Hafen, an amerikanische Trägerflugzeuge zu verlieren hat der Marineleitung wohl noch weniger gefallen.
Mit dem weit verbreiteten Samurai-Ethos im japanischen Militär war es aus ihrer Sicht wohl ehrenhafter mit fliegenden Fahnen unterzugehen.
Die Yamamoto hätte den Hafen blockiert, hätten die Amis sie verenkt und die Japaner wollten ja auch nicht, daß das Prachtstück zur Kriegsbeute wird.
(Und bei einem Marine im Vorgarten steht :D)
erm STRIKER: das schiff heisst yamato, den namen den du dort immer hast war der admiral, oder nit??
Original von Boecky
bei den japanern und ihren grosskampfschiffen: leider war der umbruch zum flugzeugtraeger sehr schnell gekommen und ohne lufthoheit im pazifik rumzukurven waere ohnehin sinnlos gewesen. statt hier die yamato als schlachtschiff zu bauen waere nen umbau besser gewesen, die japaner haben ohnehin die wenigsten flugzeugtraeger geplant gebaut, sondern fast immer aus irgendwelchen passagier/fracht/kampfschiffen traeger erschaffen (akagi z.b. sollte wohl erst nen passagierschiff? werden, darum auch der megaueble schornstein).
Da gebe ich Dir recht! Während andere Streitkräfte ( vor allem die Amerikaner ) früher die Effizenz von Bombern/Trägerflugzeugen erkannten, sahen die Japaner die "wahre" Macht auf See in Schlachtschiffen und Kreuzern und dem "ehrenvollen" Duellieren mit gegnerischen Schiffen derselben Klasse. Japan ist zu der Zeit nun auch mal einer der grossen Seemächte, als Inselvolk nicht ganz unverständlich...aber veraltet in ihren Doktrin.
im nachhinein zu sagen, die yamato waere ein reinfall gewesen halte ich fuer ziemlich daneben: auch die amerikanischen schlachtschiffe haben nicht wirklich was geleistet, und das trotz luftueberlegenheit und was gewesen waere, wenn die japaner nicht jedesmal durch ziemliches ami-glueck ihre flugzeugtraeger im rudel verlieren....
Die hatten halt Murphy auf ihrer Seite :D Ne ernsthaft...niemand behauptet das die Yamato ein Reinfall gewesen ist.Zehn Jahre oder mehr früher wäre sie ein Killer, mit Geschützen deren Reichweite anderen überlegen ist und starker Panzerung. Aber letztlich kann keiner erwarten, in einem Krieg nur mit den Gegnern konfrontiert zu werden, die man gern hätte. So haben die Amis nun mal auch ihre Luftüberlegenheit ausgenutzt und das Beste draus gemacht. Hätte natürlich genau umgekehrt laufen können, aber auch dabei hätte die Yamato keine Rolle gespielt. Hächstens zur Beschiessung des amerikanischen Hinterlands... ;)
immerhin gab es ja kein wirklich reines seegefeht zwischen diesen schiffe, und das haette dann wohl aufschluss ueber A) qualitaet der schiffe als auch B) qualitaet der besatzungen gegeben. in diesem zusammenhang mal eine kleine erinnerung ueber japaner und deren koennen!!! auf schiffen: seeschlachten mit der russischen zarenflotte (tsushima/wladivostok), welche die selbe ueberheblichkeit an den tag legte wie oben das "Aber ähnlich wie die Italiener reichten sie kaum an die Qualität einfacher deutscher Minensucher ran. Was nützt mit ne 46cm Geschütz, wenn sich die erste Handgranate die auf Deck hoch geht ( mal übertrieben gesagt ) , durch alle Decks frisst und die Muni findet." und dann ziemlich bestraft wurde. die japanische marine war mit sicherheit eine der am besten ausgebildetsten des ww2, und die schiffe waren fuer ihre zeit in ihrer klasse genauso standart-durchschnitt wie alle anderen auch.
Die Qualität der Besatzung bezweifelt auch niemand, genauso wie ihren Mut und ihren Fanatismus ( kaum Rettungsmittel wie Rettungsbooten an Bord aus bewussten Verzicht - Sieg oder Tod :rolleyes: )...aber die Gesamtheit aller Faktoren macht nun mal die "Überlegenheit" einer Marine aus. Und in dem Zusammenhang waren die Deutschen wohl mit führend. Sie hatten die angesprochene Qualität in der Besatzung, neue Techniken umgesetzt im Schiffsbau ( Schweisstechnik, Deck-/Schottenaufbau, etc. ), moderne Taktiken usw. Aber die Japaner, Briten und Amerikaner sind auf der selben Ebene zu nennen, jeder mit seiner Qualitäten. NAtürlich alles imo...
davon ab ist die yamato bewusst geopfert worden und hatte keinen echten kampfauftrag oder support, und es brauchte zeimlich viel um das teil so voellig wehrlos mal ebend kaputtzubroeseln eben weil die handgranate NICHT ausgereicht hat. zur erinnerung auch hier: die bismarck ist letztendlich von einem einzigen torpedo lahmgelegt worden, wie in keiner gefechtsart sonst ist meines empfindens beim seekrieg so viel vom glueck abhaengig wie in keinem andern gefecht. abgesehen von dem handgranatenspruch: jedes schiff des ww2 waere bei nem treffer am/im schornstein hochgegangen und ne 500ter bombe mal ebend aus 1000 meter NICHT durchs deck zu lassen duerfte wohl nen betonbunker ala la-rochelle oder hamburg zur folge haben, nur die schwimmen so schlecht, gelle??
An meinem "Handgranatenspruch" hast Dir aber nen Narren gefressen ;) Kaputt bröseln oder ausser Gefecht oder manövrierunfähig zu schiessen sind immer noch drei paar Schuhe. Wenn Du es so rum siehst, der Yamato-Führung wäre ein Rudertreffer relativ schnuppe gewesen, richtig?! ;) Abgesehen davon teilen ALLE Schiffe dieselben Schwachpunkte, wie Ruder, Propeller, Schornstein etc. und dann gibt es wiederum individuelle Schwachpunkte. Das allein dicke Panzerung allein nicht ausreicht un ein Schiff möglichst lange einsatzfähig zu halten sollte Dir auch klar sein. Die Decksanordnung und die Möglichkeit Abteilungen abzuriegeln und zu fluten sind gleich nochmal so wichtig, ebenso wie der Standort der Munkammern etc. Bei dem einem Schlachtschiffe durchbricht die gleiche 5Zentner Bombe ein paar Decks löst einen Brand aus, der nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden kann und die Munkammern erreicht wo bei einem anderen die entsprechenden Abteilungen ohne Probleme gefluetet werden können, weil die Bauweise dies zulässt.
im gegensatz zu der ueblichen denkweise wie sie bei PZ vorkommt und moeglicherweise einen hintergrund hat (etwa die tigerdiskussion), ist es ausser bei 2 schiffsklassen wohl kaum moeglich zu sagen, das deutsche schiffe was besonderes waren, die deutschen zerstoerer und schnellboote z.b. waren alles andere als toll und im verlauf des krieges immer hinter der sinnvollen technischen aufruestung der alliierten hinterher (sonar, radar..) sicherlich waren die deutschland-graf spee - klasse und die bismarck nen kleines meisterstueck, allerdings auch das modernste, was auf der noerdlichen halbkugel zu dem zeitpunkt auf dem wasser war und den englischen schiffen schon ueberlegen, gegenueber den japanischen bin ich nicht wirklich sicher, mal ungeachtet der zahlenmaessigen ueberlegenheit der alliierten.
Dein Rundumschlag auf alle Flotillenarten versteh ich jetzt nicht - diese waren gar nicht angesprochen wurden bis auf die U-Boot-Flotte. Erwähnt und gemeint waren meiner Meinung bisher nur die Dickschiffe der DRMarine, insbesondere "Bismark" und "Tirpitz"...
der deutsche "glanzpunkt" des seekrieges sind zweifellos die U-BOOTE, und diese sind sicherlich einzigartig gewesen, dennoch haben auch andere nationen hier erfolge aufzuweisen, sogar die italiener mit ihren kleinstubooten mit 2mann drinne!
KleinstUBoote sind wieder eine Klasse für sich, ein Beispiel zu Motto: Alles ist erlaubt...eigentlich aber mehr Verzweiflungswaffe wie die V-Waffen oder Kamikaze...kaum geeignet zum Einsatz in kombinierten Streitkräften.
Hightower
23.12.2004, 17:05
Lol
Boecky hat recht
@Striker
Yamato--Schlachtschiff
Yamamoto--Admiral
:D
Zu den Kleinkampfmitteln.
Wie man an den Angriffen auf Tirpitz sah,waren die britischen Geräteschaften doch recht erfolgreich.
Die deutschen Kleinkampfmittel waren in der tat eher eine Verzweiflungstat.
Nur die Biber und Neger waren ja schon in erprobung und Einsatz.
Biber III,Großer und Kleiner Delphin,Elefant;Marder,Molch und Schwertwal waren höchstens nur als Rohbau da.
Verdammt,wo sind meine Hefte überdiese Einmanntorpedos,zweimanntorpedos,Kleinstboote,wenn ich sie mal brauche :evil:
Hier noch etwas von Kapitän zur See Ernst Lindemann,Zitat:
"ich werde es künftig lieber hören, wenn man an Bord von "dem" anstatt "der" Bismarck spricht. Ein so großes und starkes Schiff kann nur ein "Er" und keine "Sie" sein !"
"der" Bismarck war aber wohl das einzige Schiff,das so angesprochen wurde :P
Ne ernsthaft...niemand behauptet das die Yamato ein Reinfall gewesen ist.Zehn Jahre oder mehr früher wäre sie ein Killer, mit Geschützen deren Reichweite anderen überlegen ist und starker Panzerung.
Doch, sie waren absolute Reinfälle.
Denn sie sind nunmal nicht 10 Jahre früher im Einsatz gewesen.
Die Yamato und die Mushasi waren die mächtigsten Schlachtschiffe in einer Zeit, in der Schlachtschiffe keine Seekriege mehr entscheiden konnten.
Im übrigen bezieht sich das auf alle Schlachtschiffe des 2. WK.
Allerdings konnten sich die dt. und englischen Schiffe besser halten da weniger Träger unterwegs waren.
Aber selbst die Bismarck wurde im Endeffekt durch Träger vernichtet.
Die Zeit für Schlachtschiffe war eben abgelaufen.
Flugzeuge hatten die nötige Reichweite und Bewaffnung um Schlachtschiffe sehr effektiv zu zerstören. Und durch Träger wurden sie noch gefährlicher.
Die Liste der Schlachtschiffe die durch Flugzeuge versenkt oder schwer beschädigt wurden, ist ellenlang.
@Boecky
Woher hast du den Irrglauben, dass die dt. Schiffe so schlechten FlaKschutz hatten?
Hier mal ne Aufstellung der FlaK der Bismarck:
16 Geschütze 10,5 cm SK C/33 (L/65) in Zwillingslafetten,
16 Maschinenkanonen 37 mm in Zwillingslafetten,
40 Maschinenkanonen 20 mm in Vierlingslafetten (10 FlaKVierlinge),
12 Maschinenkanonen 20 mm in Einzellafetten
(Zu Beginn waren sowohl für die Bismarck als auch die Tirpitz nur 12 MK 20 mm vorgesehen, die Anzahl wurde jedoch stetig erhöht.)
Und zur Gegendarstellung die französische Strasbourg:
10 Geschütze 37 mm L/60 Mod. 33
in Doppellafetten (8.015 Schuss)
32 Maschinengewehre 13,2 mm Hotchkiss Mod. 29 in Vierlingslafetten (102.090 Schuss)
Also ich sehe hier schon eine sehr viel stärkere FlaK Bewaffnung.
Und die Bismarck wurde gerade mal ein Jahr später in Dienst gestellt.
Hightower
23.12.2004, 17:27
Der Flakschutz des Bismarck war zwar schon gut,aber während der gesamten Dienstzeit hat die Flak nicht einen Abschuss tätigen können.
Weder be iFlakunterstützung während Luftangriffen auf den Hafen noch bei der Eigenverteidigung.
Aber 10,5er als Flak finde ich unsinnig. 8,8er waren viel effektiver 8)
Coldstone
23.12.2004, 19:13
Eine Frage, wie schwer war eigentlich die Hauptartillerie der Yamato?
Sollen ja die bei weitem dicksten Kaliber des Kriegws gewesen sein. Noch stärker als die 40,6 CM der IOWA Klasse.
@ronin
***@Boecky
Woher hast du den Irrglauben, dass die dt. Schiffe so schlechten FlaKschutz hatten?***
macht mir krass betroffen, hab ich nen post gemacht den nur du sehen kannst oder sowas???
davon mal abgesehn, was zur hoelle sollen bitteschoen 10,5 auf nem schiff?? nd dann noch in der anzahl???? wohl gegen nen flaechenangriff ala flying fortress, gelle...
@fenrir
***Die Qualität der Besatzung bezweifelt auch niemand, genauso wie ihren Mut und ihren Fanatismus ( kaum Rettungsmittel wie Rettungsbooten an Bord aus bewussten Verzicht - Sieg oder Tod )...aber die Gesamtheit aller Faktoren macht nun mal die "Überlegenheit" einer Marine aus. Und in dem Zusammenhang waren die Deutschen wohl mit führend. Sie hatten die angesprochene Qualität in der Besatzung, neue Techniken umgesetzt im Schiffsbau ( Schweisstechnik, Deck-/Schottenaufbau, etc. ), moderne Taktiken usw. Aber die Japaner, Briten und Amerikaner sind auf der selben Ebene zu nennen, jeder mit seiner Qualitäten.***
eine "vermutung", die ich stark wage zu bezweifeln. die marine war immerhin der stolz der japaner, nicht zuletzt wegen eben der erfolge gegen die russen zu beginn des jahrhunderts, bei dem genau der punkt AUSBILDUNG fuer den entscheidenden vorsprung gesorgt hat.
bezueglich technik: lies dir doch bitte mal den text zu dem bild der yamato durch und komm mir dann nochmal mit irgendwelchen vorzuegen, die deutsche schiffe so doll machen soll....
@coldstone
hier selbiges: lies den text zum yamato bild..
willhelm_tell
23.12.2004, 19:25
9 45.7cm Geschütze in drei Drillingstürmen.
Tatsächlich das schwerste eingesetzte Kaliber.
Das übelste, was die Imperiale Marine in Petto hatten, waren ihre Long Lance Torpedos.
Der Typ 93, die Krönung des Programms, hatte einen Durchmesser von 61 cm, 400 kg TNT und eine maximale Reichweite von über 20 km (bei langsamen lauf). Darüber hinaus wurde der Torpedo von Sauerstoff und nciht Druckluft angetrieben, wodurch keine verräterische Blasenspur entstand.
Mit diesen Torpedos bereiteten die Japaneren der US-Navy in mehreren Schlachten schwere Verluste, die ihrerseits auf die Existenz einer so überlegenen Waffe auf Seiten der japaner gar nicht eingestellt war und diese Leistungen den ganzen Krieg hindurch nie erreichten.
davon mal abgesehn, was zur hoelle sollen bitteschoen 10,5 auf nem schiff?? nd dann noch in der anzahl???? wohl gegen nen flaechenangriff ala flying fortress, gelle...
Kann ich dir sagen:
Torpedobomber klinken ihre Torpedos nicht gerade 500 Meter vor dem Schiff aus, sondern in einem gehörigen Abstand. Die 20mm oder auch 37mm Bleispritzen haben diese Reichweite nicht um den Torpedobombern gefährklich zu werden. Dafür braucht man schwere FlaK (Warum 10,5 und nicht 8,8 weiß ich auch nicht)
Also nicht für die Höhe wie du anscheinend denkst, sondern simpel für die Entfernung.
Die kleinen Bleispritzen sind für Sturzkampfbomber und Jäger, die mit ihren MKs die Besatzung niedermähen.
Ich hab Berichte dt. Torpedobomberbesatzungen gelesen, die mehr Angst vor den gegnerischen 30cm (!!!) Geschützen hatten als vor der FlaK der Engländer.
Die FlaK der Engländer erreichte sie kaum.
Man fragt sich zwar schnell warum, die Chance mit 30 cm Kanonen ein Flugzeug zu treffen ist gleich null.
Aber die Wasserfontäne dieser Granaten lässt schnell jedes Flugzeug abschmieren.
Hightower
23.12.2004, 19:49
Schlachtschiff Bismarck - Die FLAK
Die Flak der Bismarck setzte sich aus einer Mischbewaffnung unterschiedlichster Art und Reichweite zusammen. Dabei kamen drei Kaliberarten zur Verwendung: 10,5 cm, 3,7 cm und 2 cm.
Es gab zwei unterschiedliche Modelle der auf der Bismarck eingesetzten schweren Flak: die vier vorderen 10,5-cm-Flakgeschütze waren vom Modell C33 in Doppellafette C31, die achteren, ebenfalls Modell C33 in Doppellafette C 37. Die Koordination der Zielwerte dieser beiden Geschützarten unterschieden sich grundsätzlich, jedoch wurden die notwendigen Maßnahmen zur Anpassung nie ergriffen, was bei richtig errechneten Zielkoordinaten dazu führte, dass die Flak vom Modell C 31 richtig schoss, die vom Modell C 37 jedoch das Ziel verfehlte.
Schwere Flak: 16 x 10.5 cm L/65 C 33 (C 31 und C 37)
Anzahl und Anordnung: 16 (2 x 8) in acht Doppellafetten, je vier an jeder Seite
Geschützlänge: 6,825 m
Geschützgewicht: 4,56 Tonnen
Gewicht Geschützturm: C 31: 27,350 Tonnen C 37: 26,425 Tonnen
Vertikalneigung: C 31: zwischen -8° und +80° C 37: zwischen -10° und +80°
Graderhöhung: C 31: vertikal: 10°/sek., horizontal: 8°/sek. C 37: vertikal: 12°/sek., horizontal: 8.5°/sek.
Schussrate: 18 Schuss in der Minute pro Geschütz
Maximale Reichweite: 17.700 m
Granatengewicht: 15,1 kg
Geschossvorrat: 6.720
Mittlere Flak: 16 x 3,7 cm L/83 C 30
Anzahl und Anordnung: 16 (2 x 8) in acht Doppellafetten, je vier an jeder Seite
Geschützlänge: 3,071 m
Vertikalneigung: zwischen -10° und +80°
Schussrate: 80 Schuss in der Minute pro Geschütz
Maximale Reichweite: 6.750 m
Granatengewicht: 0,745 kg
Geschossvorrat: 32.000
leichte Flak: 18 x 2 cm L/65 C 30 und C 38
Anzahl und Anordnung:10 in Einzellafetten (C 30),vier (4 x 2) in zwei Vierlingslafetten (C 38)
Geschützlänge: 0,9 m
Vertikalneigung: +90°
Schussrate: 200 Schuss in der Minute pro Geschütz
Maximale Reichweite: 4.800 m
Granatengewicht: 0,132 kg
Geschossvorrat: 24.000
und die Yamato-Flugabwehr:
12 Geschütze 127 mm L/40 Type 89 in sechs Zwillingslafetten (3.600 Schuss)
24 Maschinenkanonen 25 mm L/60 Type 96 in acht Drillingslafetten
Februar 1944:
+ 12 Geschütze 127 mm L/60 Type 89 in sechs Zwillingslafetten
+ 12 Maschinenkanonen 25 mm L/60 Type 96 in drei Drillingslafetten
April 1945:
+ 114 Maschinenkanonen 25 mm L/60 Type 96 in 38 Drillingslafetten
+ 12 Startgeräte Type 5 für je 28 Flugabwehrraketen 120 mm
Cunningham
23.12.2004, 20:45
Original von Fenrir
Original von Striker
Gibts was schöneres als die Brown Water Navy? :D
Ich verbesser Dich ungern Striker, aber diese Nußschalen/Boote haben haben ja wohl nix im SCHIFFE-Thread zu suchen...aber da dies als schwimmende Infantrie gegenüber den Dickschiffen durchgeht, kann ich Deine Vorliebe darüber verstehen ;) Was kommt als nächstes - die Schlauchboote der NavySeals? :D ;)
Sag mal, hast Du nicht die Sachsenklasse hier genannt? Du weißt aber schon, dass diese unter den internationalen Größenbestimmungen nicht als Schiff im eigetnlichen Sinne gelten, sondern sowas wie ähm ... "Boote" sind :D
Was aber versicherungstechnisch sehr von Vorteil ist. :D
willhelm_tell
23.12.2004, 21:04
Man fragt sich zwar schnell warum, die Chance mit 30 cm Kanonen ein Flugzeug zu treffen ist gleich null.
Aber die Wasserfontäne dieser Granaten lässt schnell jedes Flugzeug abschmieren.
Weil viele Flotten "Flakgranaten" für ihre schweren Schiffsgeschütze entwickelten. Es handelte sich dann um eine tempierte Schrappnelgranate, mit der auf grosse Distanz in ganze Staffeln hineingeschossen wurde. Bei der masse an Sprengstoff und splittern ist ein Nahtreffer absolut tödlich.
Wiewohl der Erfolg begrenzt war, die Zeit für die Tempierung und die Richtzeiten waren einfach zu lang.
Es sorgte aber sicherlich für eindrucksvolle Bilder.
@ronin :(
danke grosser meister fuer die belehrung, waere nie darauf gekommen, das die 10,5 auch waagerecht schiessen kann und das torpedos nicht aus 5000 metern hoehe abgeworfen werden...
womit du allerdings diese art der geschuetze und ihre berechtigung auf der Bismarck auch gleich wieder ins sinnlose verbannt hast: die haben die swordfish, immerhin nen klassischer torpedobomber und voellig ueberaltert, eins der langsamsten doppeldeckerchen ueberhaupt (gerade beim abwurf!) und auch noch gross wie nen scheunentor halt nicht getroffen, was mich wieder zur ausgangsfrage bringt: wozu sollen die bei der anzahl dann bitteschoen gut sein??? entweder richtig dicke, also nen ganzen arsch voll davon und ich kann nen splittermantel auf 2000-5000 legen, oder aber prinzip hoffnung mit glueck, oder wie??? 4 pro seite sind ein wenig duerftig, dann kann ich mir die auch sparen und um ganz ehrlich zu sein: kann man sich bei der schiffsgroesse ohnehin schenken. da die flugzeuge dieser sorte ohnehin nicht einzeln erscheinen und die sache dann aus nem klassischen kreuzfeuer bestehen soll (beide seiten!) sind 4 wohl ein bissle wenig...
abgesehen von der passiven art, sich vor torpedos mit nem panzerungsguertel zu schuetzen wird das schiffchen in der regel schon bei dem bau den kuerzeren ziehen: schnellere abwurfgeschwindigkeiten, laengere anlaufzeiten usw, irgendwann ist halt nur noch mit kanonen auf spatzen schiessen und bei 10.5 ist das, gerade bei nur 4, definitiv der fall. splitter hin oder her, dazu ballert das teil nit schnell genug, zumal sich auch noch beide bewegen und der flattermax auch noch die option hat, seine position 3dimensional zu aendern.
ungeachtet der ohnehin durchweg schlechten qualitaet der britischen torpedos ist es wirklich fraglich, ob sich der ganze aufwand bezeuglich flak auf nem schiff dieser groesse ueberhaupt lohnt und ob passiver schutz nicht genauso effektiv waere bzw, das der logische konter auf flieggeraet nicht ebenfalls ne brumme statt ne wumme waere...
immerhin hast genau du argumentiert, das big things spaetestens nach einfuehrung der traeger ohnehin ueberfaellig sind und immerhin wollte das DR auch ne hindenburg bauen, was die gesamte entscheidung, nen schlachtschiff zu bauen ohnehin irgendwie merkwuerdig erscheinen laesst. wenn ich schon auf jagdschutz vom festland angewiesen bin, dann reichen auch die boote, die striker vorher gepostet hat, immerhin taucht der fisch dann drunter durch.....
Hightower
23.12.2004, 22:15
Nicht Hindenburg,das war der Zeppelin,der 1937 in den USA verunglückte.
Der geplante und begonnene Träger der KM hieß
"Graf Zeppelin"
;)
Hier mal was zur Zeppelin und deren möglichen verbleib:
Die Kiellegung für den Flugzeugträger GRAF ZEPPELIN erfolgte 1936 bei dem Werftbetrieb Deutsche Werke Kiel A.G.. Das Schiff lief 1938 vom Stapel, nachdem es durch die Tochter von Graf Zeppelin getauft worden war. Die Daten des Schiffes waren:
Antrieb: Turbinen mit 200.000 WPS Leistung
Geschwindigkeit: 33,8 Knoten
Länge: 262,5 m
Breite: 36,2 m
Tiefgang: 8,5 m
Wasserdrängung: 33.550 Tonnen
Vorgesehene Bewaffnung: 16x 15cm-Geschütze, 12x 10,5cm-Flak, 22x 3,7cm-Flak, 28x 2cm-Flak, 42 Flugzeuge der verschiedensten Typen
Die Fertigstellung der GRAF ZEPPELIN verzögerte sich durch mangelnde Werftkapazitäten und schließlich wurde 1940 ein Baustopp verfügt. Das Schiff wurde nach Gotenhafen, Stettin und dann wieder nach Gotenhafen geschleppt um britischen Luftangriffen zu entgehen. 1942 erfolgte der Befehl Hitlers, den Flugzeugträger bis 1943 fertig zu stellen. Allerdings wurde 1943 wieder ein Baustopp verfügt, da Hitler alle großen Kampfeinheiten der Marine außer Dienst stellen ließ. Die GRAF ZEPPELIN wurde nun nach Stettin geschleppt und in einem Arm der Oder verankert. Dort wurde sie 1945 kurz vor dem Einmarsch der Roten Armee geflutet und gesprengt.
Danach gibt es verschiedene widersprüchliche Berichte, was mit der GRAF ZEPPELIN geschah:
Story 1:
Russische Bergungsspezialisten machten das Schiff im Jahre 1946 wieder schwimmfähig und das Schiff wurde nach Swinemünde geschleppt, wo es ab Februar 1947 unter der Bezeichnung PB-10 von Spezialisten der Russischen Kriegsmarine hinsichtlich der Konstruktion untersucht wurde. Nachdem die Studien abgeschlossen waren, wurde "GRAF ZEPPELIN" zur Versenkung als Zielschiff bestimmt. Am 18.06.1947 ist er dann auf der geographischen Position
von 55° 48°/ 18° 30´0 durch Torpedos von Torpedoschnellbooten und des Zerstörers "Grozyashchiy" versenkt worden (nach Lemachko, Deutsche Schiffe unter dem Roten Stern, "Marine-Arsenal" Sonderband 4. S.7.)
Story 2:
Die GRAF ZEPPELIN wurde nach der Hebung 1946 mit Kriegsbeute beladen und zur Sowjetunion geschleppt, wo sie anschließend als Torpedoziel verwendet wurde.
Story 3:
Die GRAF ZEPPELIN wurde nach der Hebung im August 1947 mit Kriegsbeute beladen und in Richtung Sowjetunion geschleppt, lief aber am 15. August 1947 15 Meilen von Rügen entfernt auf eine Mine und sank.
Story 4:
Die herangerückten Russen hoben den Träger und verlegten ihn 1947 nach Swinemünde wo er mit Kriegsbeute beladen wurde. Auf der anschließenden Überführung nach Leningrad wurde das Schiff durch Minentreffer so stark beschädigt, dass eine Fertigstellung nicht mehr in Betracht kam. So wurde GRAF ZEPPELIN in den Jahren 1948/49 in Leningrad abgewrackt.
Story 5:
Die GRAF ZEPPELIN wurde am 25 August 1947 nach Leningrad geschleppt, in â-101 umbenannt und als schwimmende Basis verwendet. Am 16. August 1948 wurde sie vor Swinemünde als Zielschiff verankert und mit Bomben im Rumpf, Lufttorpedos und Bomben aus der Luft versenkt.
Story 6:
Auf dem Weg nach Russland kenterte die GRAF ZEPPELIN 1947 im Golf von Finnland und wurde 1948/49 in Leningrad verschrottet.
Story 7:
Die GRAF ZEPPELIN wurde 1946 nach Leningrad geschleppt und dort 1948/49 von Zerstörertorpedos zum Sinken gebracht.
@boecky
Die Bismarck hatte schon einen guten Abwehrkampf gegen die Swordfish geliefert, immerhin hat sie nur 2 Treffer eingesteckt.
Andere Schlachtschiffe haben da sehr viel mehr kassiert.
Aber der eine Treffer in die Ruderanlage war eben tödlich.
Man muss im übrigen keinen Bomber abschießen um sie erfolgreich abzuwehren - wenn man erreicht, daß sie ihre Torpedos nicht gezielt abwerfen können, hat man schon gewonnen.
Und genau das hat die Bismarck beinahe geschafft.
Die Bomber können aber auch nicht nach belieben ihre Position verändern, weil sie dann nicht mehr treffen - ihr Angriffskorridor ist sogar recht eng. Das ist die Chance des Schiffes sie doch noch herunterzuholen oder wenigstens abzudrängen.
Auf einem Schiff können eben nicht endlos viele Geschütze plaziert werden und 4 Zwilling auf jeder Seite ist besser als gar nichts.
Von rein passiver Verteidigung halte ich gar nichts und wie die Erfahrung im 2. WK in allen Gebieten gezeigt hatte, wurde jeder Bunker und jedes Kriegsgerät mit noch so schwerer Panzerung irgendwann mal geknackt.
Warum die Marine Schlachtschiffe bauen ließ statt Träger?
Da muss man wohl weiter ausholen.
Es war angedacht, haufenweise kleine Einheiten zu bauen - U-Boote, Zerstörer, Torpedo/Schnellboote. Natürlich hochseetauglich um England von der Versorgung abzuschneiden.
Die größten Einheiten sollten die "pocket Battleships" bleiben.
Nur mischten sich dann die alten Admiräle ein und meinten, man kann nur mit schweren Gerät den Durchbruch in den Atlantik schaffen.
Wie man Hitler in seiner Gigantomie kennt, entschied er sich natürlich für die Schlachtschiffe.
Wenn ich den Plan Z noch recht im Kopf habe, sollten es 4 Schiffe der Gneisenauklasse werden, 2 der Bismarckklasse und 6 der "Superschlachtschiffe" die der Yamato ebenbürtig gewesen wären.
Dazu 2 Flugzeugträger.
Aber da ja der alte Meier, ähh Göring ( ;) ) meinte, "Alles was fliegt gehört mir", die Flugzeuge der Träger aber der Marine unterstellt werden sollten, stellt sich Göring quer und verzögerte so immer wieder den Bau der Träger.
Als Dönitz sich dann mit seinen U-Booten durchsetzte, waren die Träger eigentlich schon beerdigt.
Wie auch bei den Japanern verhinderte auch in Deutschland die alte Elite die Einführung neuer Strategien im Seekampf.
Einzig die U-Boote setzten neue Masstäbe - aber durch die konzentrierung auf eine einzige Waffengattung wurden sehr schnell Gegenmaßnahmen entwickelt.
Wie hieß eigentlich der Vorgänger von Dönitz?
Hab noch etwas zum "Plan Z" der deutschen Flotte gefunden.
Naja, es waren 4 Träger und nur 2 Schiffe der Gneisenauklasse.
Ich schau mal ob ich noch etwas über die 6 Superschlachtschiffe finden kann.
Aber hier der Plan Z:
Z - Plan (Stand Anfang 1939)
Angestrebte Flottengrösse 1948:
10 Großkampfschiffe (einschließlich Scharnhorst und Gneisenau)
12 Panzerschiffe von 20 000 ts
3 Panzerschiffe von 10 000 ts
4 Flugzeugträger von 20 000 ts
5 Schwere Kreuzer von 10 000 ts
16 Leichte Kreuzer von 8 000 ts
22 Spähkreuzer von 5 000 ts
68 Zerstörer
90 Torpedoboote
27 Ozean-U-Boote
62 U-Boote Typ IX, 100 U-Boote Typ VII, 60 U-Boote Typ II
Dazu Minenleger, Schnellboote, Geleitboote, Minensuchboote, Räumboote, U-Jäger usw., zusammen rund 300 Fahrzeuge
Edit:
Sorry für den Doppelpost - hab ned aufgepasst...
Hightower
23.12.2004, 23:25
mmmm.einen richtigen Vorgänger von Dönitz gab es zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg nicht wirklich.
Die "U-Boot-Abwehrschule in Kiel wurde Oktober 33 gegründet.
1935 war Dönitz Chef der 1. U-Bootflottille (Weddigen)
ab 1.1 1936 war er dann der FdU (Führer der U-Boote) und blieb das bis zum 16.10.1939
Ab dem 17.10.1939 war Dönitz der BdU (Befehlshaber der U-Boote).Und hatte mit dieser Position mehr Einfluss und Entscheidungsgewalt. Unter ihm gab es dann immernoch den FdU-Ost und FdU-West. Wobei er aber eine Zeitlang jeweils noch beide Positionen innehatte.
Hab noch mehr gefunden ;)
Also die "Superschlachtschiffe" waren die H-Klasse
2 Stück wurden auf Kiel gelegt, aber schon bald wieder demontiert.
Die Daten:
Technical Data
Size: 62496 t
Length: 277,8 m
Beam: 37,2 m
Draft: 10,2 m
Armament: 8 x 40,6 cm; 12 x 15,5 cm; 16 x 10,5 cm; 16 x 3,7 cm;
24 x 2 cm; 6 x 53,3 cm torpedoes
Performance: 165000 shp, 30 kn
Und die Seite von der ich die Infos habe:
http://www.german-navy.de/kriegsmarine/index.html
@Boecky
Hier der Absatz auf den ich mich vorhin bezogen hab:
In the mid 1930s a major discussion about a new fleet program started in Germany. There were two major opinions, what kind of program should have been chosen. One plan was focused on a large submarine fleet and a relatively small surface fleet for coast protection, this plan was preferred by the U-Boat fraction in the Kriegsmarine command. The other alternative was a mixed fleet of various surface ships and a much smaller U-Boat fleet, quite similar to the Imperial Navy in World War I or the British Royal Navy. In the end, this plan was chosen as the new fleet building program, after several modifications it was called the "Z-Plan".
Original von Cunningham
Sag mal, hast Du nicht die Sachsenklasse hier genannt? Du weißt aber schon, dass diese unter den internationalen Größenbestimmungen nicht als Schiff im eigetnlichen Sinne gelten, sondern sowas wie ähm ... "Boote" sind :D
Was aber versicherungstechnisch sehr von Vorteil ist. :D
Ist nicht Dein Erst oda? :D Vielleicht nach alten Bestimmungen aus dem zweiten Weltkrieg oder so...oder? Hast Du ne Quelle dafür gefunden?
Gruss,Mark
Cunningham
24.12.2004, 17:15
Ich stütze mich da auf Hörensagen einiger ehemaliger Marineangehöriger.
Toll Cunny! Ich bin auch ehemaliger Marineangehöriger...das ist kein Beweis.
Ich habe ein wenig gestöbert und die Fregatte Klasse124 jedesmal unter dem Typnamen "Schiff" gefunden und bei uns wurde die 123´er Klasse, auf der ich gedient habe, als Schiff geführt. Laut Blohm&Voss ist sie auch ein Schiff...die kleineren Fahrzeuge der Marine laufen aber unter der Bezeichnung Boot - dazu zählen Minensucher/-leger, U-Boote und S-Boote...ich denke mal das auch die neuen Korvetten als Boote durchgehen werden. Aber ich lass mich auch gern vom GEgenteil üebrzeugen Cunny ;)
Gruss,Mark
Hightower
24.12.2004, 18:16
Original von Cunningham
Ich stütze mich da auf Hörensagen einiger ehemaliger Marineangehöriger.
Fastjack??? :D
Jaime Wolf
26.12.2004, 00:25
:D
Nettes Bild was ich von der Tirpitz, dem Schwesternschiff der Bismarck, gefunden habe....
Die Tirpitz im Alta Fjord, Norwegen. Tarnbemalung und Wirkung sind gut zu erkennen.
Jaime Wolf
26.12.2004, 00:28
Die Türme bei den japanischen Schiffen sind übrigens an die Pagoden Bauweise Japans angelehnt....ist also ein rein stilistisches Mittel....in CBT wird das wohl als "Kurita Kitsch" bezeichnet.
Noch was japanisches.....
Die Schlachtschiffe der Super Yamato-Klasse
Bei den Schlachtschiffen der Super Yamato-Klasse handelt es sich um geplante Schlachtschiffe, die mit ihrer Bewaffnung alles bisher da gewesene übertreffen sollten. Der Plan zum Bau der Schiffe wurde jedoch nie realisiert.
1941 entwickelte die japanische Marine das V. Flottenbauprogramm das 1942 zur Ausführung gelangen sollte. Dieser Plan sah nicht nur ein fünftes Schiff der Yamato-Klasse vor, sondern auch die unter dem Entwurf A-150 geführten Schiffe der Super Yamato-Klasse. Das Flottenbauprogramm sah zwei dieser Schlachtschiffe vor, und zwei weitere in den nächsten Flottenprogrammen. Die ersten beiden Schiffe sollten auf der Marinewerft Yokosuka (Baunummer 798) und der Marinewerft Kure (Baunummer 799) gebaut werden. Mit diesen hoffte man die USA davon abzuhalten, einen Krieg gegen Japan zu beginnen, da es in der ganzen Welt zu Unverständnis gekommen wäre, wenn die USA entgegen ihrem eigenen weltweit propagierten Verzicht auf große Schlachtschiffkaliber, die Kaliber ihrer Schlachtschiff erhöht hätten. Dies hätten sie jedoch zwangsläufig machen müssen, wenn sie auf die japanischen Schlachtschiffe reagieren wollten.
Für die Konstruktion der Super Yamato-Klasse wollte man die Abmessungen und die Form der Yamato-Klasse übernehmen, aber anstatt neun 46,0 cm Geschütze in drei Drillingstürmen zu verwenden, sah der Entwurf sechs 51,0 cm Geschütze in drei Zwillingstürmen vor. Dabei sollte die Verdrängung nahezu unverändert bei ca. 70.000 ts bleiben, denn der Zwillingsgeschützturm wog gerade einmal 240 t mehr als der Drillingsgeschützturm der Yamato. Von den 2.750 t des 51,0 cm Turmes entfielen 661 t auf die beiden Geschütze. Die Verwendung des 51,0 cm Kalibers wird auch dadurch deutlich, dass man nachdem die Schlachtschiffe der Super Yamato-Klasse gebaut worden waren, die fünf Schiffe der Yamato-Klasse ebenfalls mit den 51,0 cm Zwillingstürmen ausrüsten wollte.
Schon 1939 wurde mit den Entwicklungsarbeiten begonnen, so dass schon frühzeitig ein 1:1 Modell der Munitions- und Umladekammern vorhanden war, um den bestmöglichsten Schutz zu erproben. Die Entwicklung des 51,0 cm Geschützes wurde stark an die 46,0 cm SK L/45 Type 94 der Yamato-Klasse angelehnt. Die neuen Geschütze hätten jedes andere Schiffsgeschütz, das es je gab übertroffen. So wog zum Beispiel ein Rohr 227 t. Eine Granate des 51,0 cm L/50 Geschützes (20,1 ") hätte eine Masse von ca. 1.900 kg auf die Waage gebracht.
Im Jahre 1941/42 wurden die Entwicklungsarbeiten an den 51,0 cm Geschützen allerdings eingestellt und somit der Plan für die Super Yamato-Klasse aufgeben. Wie ernst es Japan einmal mit der Super Yamato-Klasse war, zeigten die für das VI. Flottenbauprogramm geplanten, vier neukonstruierten und 100.000 ts verdrängenden Schlachtschiffe mit acht 51,0 cm Geschützen in vier Zwillingstürmen, die die hohe Kunst des japanischen Schlachtschiffbaus wiederspiegeln sollten.
Cunningham
26.12.2004, 00:39
Original von Hightower
Original von Cunningham
Ich stütze mich da auf Hörensagen einiger ehemaliger Marineangehöriger.
Fastjack??? :D
Und Michael Hoffmann. :D
Desweiteren berief ich mich nie auf unwiderlegbare Beweise, sondern haben mein "Wissen" als auf Grund von Hörensagen bestehend eingestanden. :D :D :D
Jaime Wolf
26.12.2004, 00:40
Und weil wir gerade dabei sind...die vorher genannte Shinano, umgebautes Schwesternschiff der Yamato.
Nach dem Kriegsausbruch im Pazifik am 7. Dezember 1941 zeigte sich sehr schnell, dass die Schlachtschiff ihre Rolle als wichtigstes Kriegsschiff der Marine an die Flugzeugträger verloren hatten. So hatten zum Beispiel die japanischen Schlachtschiffe bei der Schlacht von Midway nicht einmal die amerikanischen Flugzeugträger zu Gesicht bekommen. Die Schlacht von Midway wird auch als Wendepunkt im Krieg zwischen Japan und den USA betrachtet, da die Japaner vier Flugzeugträger einbüßen mussten und somit ihre Vorherrschaft auf See verloren.
Um den Mangel an Flugzeugträgern so schnell wie nur möglich auszugleichen, wurde am 30. Juni 1942 ein Programm gestartet, das den Bau sämtlicher Schlachtschiffe einstellte und die Fertigstellung von Flugzeugträgern vorantrieben. So wurde ein Baustop für das bereits zu 40 Prozent fertiggestellte dritte Schlachtschiff der Yamato-Klasse, die Shinano verhängt. Man beschloss diese in einen Flugzeugträger umzubauen. Nach ihrem Stapellauf war die Shinano der größte Flugzeugträger der Welt, der erst durch die USS Enterprise (CVN-65) in den 60er Jahren übertroffen wurde. Dennoch konnte dieses Schiff nicht die Niederlage Japans verhindern.
Am 4. Mai 1940 wurde die Shinano (mit der Baunummer 110) als drittes Schiff der Yamato-Klasse in der Marinewerft Yokosuka auf Kiel gelegt. Im Dezember 1941 wurden die Bauarbeiten wieder gestoppt, da nun Flugzeugträger wichtiger geworden waren als Schlachtschiffe. Man sah für den zu 40 % fertiggestellten Rumpf nur einen Verwendung, den Abbruch. Dennoch überlegte man auch, den Rumpf, der immer noch einige Umbauten zuließ, zu einem Flugzeugträger umzubauen. Als am 6. Juni 1942 die Schlacht von Midway ausgetragen wurde, bei der die Japaner vier Träger verloren, beschloss man das Schiff als Ersatz zum Träger umzubauen. Bereits im September des gleichen Jahres waren die Pläne für den Umbau fertig und bewilligt. Da der Rumpf der Shinano schon zum großen Teil fertig war, unterschied er sich hier kaum von dem der Yamato oder Musashi, nur die wesentlich größeren Aufbauten veränderten die Abmessungen. So war die Shinano 266,00 m lang und an der breitesten Stelle 38,90 m breit. Sie hatte eine Seitenhöhe von 24,81 m und einen mittleren Tiefgang von 10,80 m, bei einer Konstruktionsverdrängung von rund 66.950 ts. Da man sich bei der Shinano anscheinend am Flugzeugträger Tahio anlehnte, wurde auch sie als Inseltyp gebaut. Die Insel war dabei auf einer Konsole aufgestellt, die um 28° nach außen geneigt war und eine Breite von ca. 6 m aufwies. Aus der Insel mündete der um 26° nach aussen geneigte Schornstein der Shinano.
Der Schlachtschiffrumpf erlaubt es nur ein Hangardeck mit einer Länge von 211,00 m und einer Breite von 21,50 m einzubauen. Das rund 4,80 m hohe Hangardeck lag ca. 4,60 m über dem Hauptdeck des Rumpfes und bot Platz für 47 Flugzeuge. Wegen ihrer enormen Ausmaße sollte die Shinano noch weitere Ersatzteile sowie Treibstoff für andere Flugzeugträger mitführen, damit diese länger auf See bleiben konnten. Über dem Hangardeck war das Flugdeck, welches vor und nach dem Hangardeck auf Stützen gestellt war. Um auf das Flugdeck zu gelangen waren zwei unterschiedlich große Aufzüge an beiden Enden des Hangardecks vorhanden. Die Munition, sowie Bomben und Torpedos für die Flugzeuge wurden über kleinere Aufzüge in den Barbetten ins Hangardeck gebracht. An den Seiten des Hangardecks gab es große auf Rollen gelagerte verschließbare Blenden, mit denen man das Hangardeck durchlüften konnte.
Auf dem Flugdeck, das wegen Holzmangel mit einem mit Sägemehl vermischten Zement überzogen war, stand Backbord achtern ein 17 m langer Kran, mit dem man den hinteren Aufzug beschicken könnte. Bei Bedarf konnte der Pfosten des Kranes niedergelegt werden. Die Shinano verfügte über keine Katapulte zum Start, somit mussten die Flugzeuge durch die eigene Motorenleistung gegen den Wind starten. Zur Landung hatten die Piloten nicht weniger als elf Landeseile achtern und fünf Landseile vorne. Die vorderen Landeseile wurden jedoch nur montiert, wenn ein Landen von Achtern nicht möglich war, dazu musste der Träger allerdings mit dem Wind fahren.
Man übernahm für die Panzerung der Shinano die bereits fertigen Schutzsysteme der Yamato-Klasse, nur die Panzerungsdicke wurde geändert. Voraussetzung war, dass bei einem Beschuss durch 203 mm Granaten oder durch Bomben von 800 kg Abwurfgewicht aus einer Höhe von 4.000 m kein Schaden an den wichtigen Kampfwertfaktoren zu verzeichnen sein sollte. Um dies zu erreichen, musste ein gepanzertes Flugdeck, als auch ein gepanzertes Hangardeck eingeplant werden. Darum wurden die Panzerungsdicken (hauptsächlich Seitenpanzerung und Panzerdeck) reduziert. So wurde die Seitenpanzerung auf 160 mm gesenkt und die Zitadellenpanzerung auf 75 mm festgelegt. Während bei der Böschung des Panzerdecks die 230 mm starke Panzerung beibehalten wurde, nahm man auf der waagerechten Länge die Hälfte der Panzerung ab, so dass sie nur noch 100 mm stark war. Das Flugdeck hatte eine Panzerung von 20 bis 75 mm und das Hangardeck war 12 bis 18 mm stark gepanzert. Weiterhin wurden die Panzerquerschotts vorn und achtern auf bis zu 230 mm verschwächt.
Von einem 25 bis 70 mm starken und ca. 2.400 t schweren Zementmantel wurden die Flugbetriebstofftanks im Vorschiff und Achtern umhüllt. Um zu vermeiden, dass diese durch Splitter oder andere äußere Einwirkung zu schweren Bränden führten, wurden sie außerhalb der Zitadelle eingebaut. Insgesamt betrug das Gesamtpanzerungsgewicht der Shinano 17.694 t im Gegensatz zu den 22.895 t der Yamato oder der Musashi.
Die Hauptbewaffnung der Shinano stellten natürlich ihre Flugzeuge dar. Trotz ihrer extremen Verdrängung von über 65.000 ts war es wegen ihres ursprünglichen Schlachtschiffrumpfes nur möglich gewesen ein Hangardeck einzuplanen. So konnte sie nur eine relativ kleine Zahl an Flugzeugen mitführen. Vorgesehen waren sowohl achtzehn Jagdflugzeuge vom Typ Mitsubishi A6M, sowie die gleiche Anzahl an Bombern vom Typ Aichi B7A Ryusei. Hinzu kamen noch sechs Nakajima C6N Saiun Aufklärungsflugzeuge und fünf Reserveflugzeuge (zwei Jäger, zwei Bomber, 1 Aufklärer), was eine Gesamtzahl von 42 Flugzeugen (plus fünf Reserve) ergab. Zudem sollte die Shinano noch eine große Menge an Ersatzteilen und Vorräten für andere Träger mitführen.
Die Flakbewaffnung war für den pazifischen Seekrieg entsprechend stark ausgeprägt. Sie war wie bei den meisten japanischen Trägern seitlich des Flugdecks in Gondeln und Galerien untergebracht. Als schwere Flak dienten sechszehn 127 mm L/40 Type 89 Geschütze in Zwillingslafetten, mit einer Höchstschussweite von 14.700 m und einer Mündungsgeschwindigkeit von 880 bis 910 m/s. Der maximale Richtbereich war von -10 bis +90 ° und es konnten vierzehn der ca. 23 kg schweren Granaten pro Minute verschossen werden. Als leicht Flak diente genauso wie bei der Yamato-Klasse die 25 mm L/60 Type 96 Maschinenkanone. Insgesamt waren 102 Geschütze in 34 Drillingslafetten vorgesehen, die ebenfalls wie die Type 89 einen maximalen Höhenrichtbereich von -10 bis +90° hatten. Bei 85° Rohrerhöhung wurde eine Reichweite von 5.500 m erreicht, die Höchstschussweite der ca. 250 g schweren Geschosse lag bei 7.500 m, wobei eine Kadenz für jedes Rohr von bis zu 220 Schuss pro Minute möglich war. Zudem waren zwölf Type 5 Raketenstartgeräte zur Flugabwehr vorgesehen. Beim Type 5 Raketenstarter handelte es sich um ein mit achtundzwanzig 120 mm Raketen bestücktes Gerät, das auf einer veränderten 25 mm Drillingslafette installiert und um 360° drehbar war. Das System war eine reine Sperrfeuerwaffe und funktionierte ähnlich dem U.P.-Gerät der britischen Royal Navy. Zur Abwehr von Flugzeugen wurden 22,5 kg schwere Raketen ohne Lenksystem auf eine effektive Kampfentfernung von 1.000 bis 1.500 m verschossen, die Höchstschussweite betrug bis zu 4.500 m.
Zum bestimmen der Kampfentfernung standen acht 2,65 m Entfernungsmessgeräte für die schwere Flak zur Verfügung. Weiterhin verfügte die Shinano über ein Type 13 Luftraumüberwachungsradar, welches Flugzeugverbände auf ca. 54 sm ausmachen könnte. Einzelne Flugzeuge konnte auf bis zu ca.26 sm ausgemacht werden, dabei entstanden aber Messungenauigkeiten von -/+ 3.000 m und bis zu -/+ 10°. Das Type 21 Seeraum- und Luftraumüberwachungsradar, von dem zwei vorhanden waren, konnte Flugzeugverbände auf ca. 65 sm ausmachen und einzelne Flugzeuge in ca. 38 sm Entfernung.
Als die Shinano am 8.11.1944 zu Wasser gelassen wurde, war sie der größte Flugzeugträger der Welt. Dennoch war ihr Dasein nur von kurzer Dauer. Am 28. November 1944 lief sie aus Yokosuka zu ihrer ersten Probefahrt nach Kure aus, wo sie endgültig fertiggestellt werden sollte. Am nächsten Tag wurde sie ca. 160 Seemeilen südöstlich vom Kap Muroto vom amerikanischen U-Boot USS Archerfish mit sechs Torpedos angegriffen, von denen vier trafen. Da nur ein Teil der Besatzung an Bord war und noch nicht alle Wasserschotts im Rumpf eingebaut waren, konnte das Schiff nicht vor dem Untergang gerettet werden. Über 500 Seeleute fanden den Tod.
Eine der wenigen Fotografien, die es von der Shinano gibt.
Hightower
26.12.2004, 00:46
6 x 51,0 cm bzw. 8 x51,0 8o
Ne Breitseite ist da doch so gut wie unmöglich ohne das Schiff zum kentern zu bringen??? Und die Nachladezeit wäre doch sicher etwas länger?
Japanischer Grössenwahn :rolleyes:
Jaime Wolf
26.12.2004, 00:53
So nachdem wir bei den Japanern waren....hier die stärkste US amerikanische Schlachtschiff-Klasse, die Iowa Klasse....
Die vier Schiffe der Iowa-Klasse (BB-61 bis BB-64) sind die größten je gebauten Schlachtschiffe des US-Navy. Auch sonst stellen sie eine Klasse für sich dar, eben echte Superlative. So waren sie die letzten noch im Dienst befindlichen Schlachtschiffe und nahmen an so vielen Konflikten teil, wie kaum eine andere Schiffsklasse.
Möglich wurde ihr Bau durch zwei Dinge: Der Erhöhung der nach dem Flottenabkommen von Washington festgelegten maximalen Konstruktionsverdrängung von 35.000 ts (35.560 t) auf 45.000 ts (45.720 t) Ende der 30er Jahre und dem „Flottenvermehrungsgesetz“ vom 17. Mai 1938, welches eine 20%ige Vermehrung der amerikanischen Flotte vorsah. Dieses Gesetz wurde am 9. Dezember durch das „zweite Ozean-Flottenbaugesetz“ überboten. Durch die Entwicklung in Europa (Besetzung Frankreichs) und den sich abzeichnenden Konflikt mit Japan, beschloss der Kongress eine Steigerung um 70%! Es sollten 17 Schlachtschiffe, 6 Schlachtkreuzer, 13 Flugzeugträger und etliche kleinere Einheiten gebaut werden. Insgesamt 2.411.000 ts. Eine gewaltiges Vorhaben. Wegen der Trägerschlachten im Pazifik wurden diese Pläne allerdings bald umgeändert und man verlagerte den Schwerpunkt auf den Bau von Flugzeugträgern. Von den 6 geplanten Schiffen der Iowa-Klasse wurden nur 4 fertiggestellt. Die Nachfolgebauten der Montana-Klasse wurden komplett gestrichen und durch die Flugzeugträger der Midway-Klasse ersetzt.
Allerdings verlor das Schlachtschiff während des Pazifikkriegs nicht völlig an Bedeutung. Bei der Eroberung der Inseln (Inselspringen) bereiteten sie durch intensives Artilleriefeuer die eigentliche Einnahme durch die Marineinfanterie vor.
Mehr symbolisch als Nachruf an eine vergangene Epoche wurde an Bord der BB-63 Missouri am 2. September 1945 die japanische Kapitulation unterzeichnet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden dann Pläne erörtert die Schiffe zu schnellen Raketenstartrampen umzubauen. Dabei war geplant die drei schweren Artillerietürme auszubauen und durch Startrampen für ballistische Flugkörper zu ersetzen. Dies wurde jedoch abgelehnt. Die Schlachtschiffe der Iowa-Klasse wurden nach dem Koreakrieg eingemottet und erst 1968 wieder reaktiviert für den Krieg in Vietnam. Man hatte damals eine einfache Rechnung aufgestellt: Sieben Vollsalven der New Jersey entsprachen der Bombenlast von 60 Schlachtflugzeugen. Die Kosten zur Reaktivierung der New Jersey beliefen sich allerdings auf nur 22 Mio. US-Dollar, dies entspricht den Kosten für 9 Schlachtflugzeuge. Wenn man die „Unangreifbarkeit“ eines solch großen Schlachtschiffes im Verhältnis zu der eines Flugzeugs setzt, dann wird es ebenfalls schnell einleuchten, warum man die Schiffe aus alten Tagen wieder in den aktiven Dienst gestellt hat. Im Laufe der Zeit wurden sie dann mit modernsten Flugabwehrwaffen und Marschflugkörpern versehen und bei zahlreichen Konflikten eingesetzt. Zuletzt bei der Operation Desert Storm 1991.
Die Schiffe der Iowa-Klasse nehmen in der Geschichte des amerikanischen Schlachtschiffbaus eine Sonderstellung ein. Wie erwähnt waren es die letzten, die man baute und darüber hinaus auch die schnellsten. Mit 33 Knoten Geschwindigkeit waren sie ein echtes Unikum und, wie 25 Jahre vorher die britische Queen Elizabeth Klasse, wohl als „schnelle Eingreiftruppe“ gedacht. Zudem war von Anfang an geplant, die Iowa-Klasse als schwere Eskorte für die Träger der Essex-Klasse zu verwenden. Darum wendete man sich von früheren Plänen ab, die ein Schlachtschiff mit 12 40,6 cm Geschützen, aber nur einer Geschwindigkeit von 27 kn, vorsahen, und baute ein schnelles Schiff mit der selben Waffenkonfiguration wie bei den beiden Vorgängerklassen. Im Gegensatz zur South Dakota-Klasse war die Panzerung aber nicht innen, sondern außen, direkt hinter dem Schiffskörper, angebracht worden. Auf eine Schrägstellung hatte man komplett verzichtet und verjüngte die Seitenpanzerung, ähnlich wie bei der Yamato-Klasse, fast bis zum Schiffsboden. Großen Wert legte man auf die Horizontalpanzerung. Diese hatte die Aufgabe steil einfallende Granaten und Bomben abzufangen und die lebenswichtigen Einrichtungen des Schiffs zu schützen. Zusammenaddiert ergab sich eine Stärke von insgesamt 355 mm Panzerstahl, ein beachtlicher Wert. Als Unterwasserschutz hatte man einen dreifachen Schiffsboden mit 4 Torpedoschotts zum Schutz vor Minen und Torpedotreffern installiert. Eine Maßnahme gegen diese effektiven Waffen sollte sich im Krieg mehrmals als folgerichtig und sinnvoll erweisen. Die Antriebsanlage bestand aus vier Dampfturbinen, die auf vier Schraubenwellen wirkten. Befeuert wurden die 8 Kessel durch Öl und sie lieferten bis zu 212.000 WPS, die für eine konstruktionsbedingte Geschwindigkeit von 33 kn ausreichten. Gesteuert wurde mit zwei parallelen Rudern. Das Ruderhaus war in einem Panzerkasten eingebettet um es gegen besonders unglückliche Treffer zu schützen.
Wenn man den beachtlichen Bau und Materialaufwand bedenkt, den ein solches Schiff mit sich bringt, dann ist es sehr erstaunlich zu hören, dass die Bauzeiten der vier Schiffe zwischen 32 und 41 Monaten liegt. Wohlgemerkt unter Kriegsbedingungen und enormen Anforderungen aller drei Armeeteile. Die Baukosten beliefen sich pro Schiff auf etwas mehr als 100 Mio. US$.
Das nach dem Washingtoner-Flottenvertrag höchstzulässige Kaliber von 40,6 cm (16 inch) der Vorgängerklassen wurde beibehalten, ebenfalls die Anordnung mit zwei Drillingstürmen vorne und einem achtern. Die eingebauten Geschütze waren jedoch etwas moderner als die Vorgängermodelle der South Dakota Klasse. Im Vergleich zur Mark 6 Kanone der South Dakota Klasse hatten die Geschütze der Iowa-Klasse ein längeres Rohr und kürzere Ladezeiten. Für das 16 inch Mark 7 Geschütz gab es zwei verschiedene Standardgranaten: zum einen ein 2.700 Pfund schweres panzerbrechendes Projektil (Armor Piercing) und zum anderen ein 1.900 Pfund schweres HC-Projektil (High Capacity). Das AP-Projektil durchschlug 32 Fuß, sprich knapp zehn Meter, an Stahlbeton und auf kurze Distanzen über 80 cm Panzerstahl. Auf eine Entfernung von 40 km konnten bei einem Eindringwinkel von 53,25° und einer Auftreffgeschwindigkeit von 514 m/s noch 37 cm Stahl durchschlagen werden. Das HC-Geschoss hatte einen Hochexplosivsprengkopf von 154 Pfund. Die Reichweite der 40,6 cm Geschütze betrug bei der Standardtreibladung von 660 Pfund 38 km, bei einer Mündungsgeschwindigkeit von 820 m/s. Die 1.700 Tonnen schweren Türme konnten um maximal 12° je Sekunde gedreht werden, wobei jeder Turm um insgesamt 300° drehbar war. Mindestens 77 Mann waren zur Bedienung eines Turmes notwendig und jedes Geschütz konnte pro Minute zwei Schuss abgeben.
Als Sekundärbewaffnung waren, ebenfalls wie bei den beiden Vorgängerklassen, 20 12,7 cm (5 inch) L/38 Mehrzweckgeschütze in Doppellafetten rund um die Aufbauten herum verteilt. Hinzu kam noch eine große Anzahl an 40 und 20 mm Flugabwehrgeschützen. Allerdings wurde die Flakbewaffnung immer wieder geändert und zudem unterscheidet sie sich auch bei allen vier Schiffen. So hatte die Missouri von Anfang an 49 2 cm Maschinenkanonen und 20 4 cm Flakvierlinge. Bei der Wisconsin waren ebenfalls 80 Flak's im Kaliber 4 cm vorhanden, während die New Jersey 64 4 cm Kanonen, sprich 16 Vierlinge hatte, und die Iowas sogar nur 60 Flugabwehrkanonen vom Kaliber 4 cm besaß.
Ab Mitte der Fünfziger Jahre führten Iowa und Wisconsin 40,6 cm Atomgranaten mit. Die atomare Artilleriegranate W-23 "Katie" war im Prinzip eine auf das 16 inch Kaliber umgestellte W-19 Granate (11 inch). Mit einer Sprengkraft von 15 bis 20 kT entsprach sie in etwa der Hiroshima-Bombe. Von Oktober 1956 bis Oktober 1962 wurden nur 50 solcher Granaten produziert.
Mit der Wiederindienststellung der Iowa-Klasse zu Beginn der Achtziger erfolgte eine ganze Reihe an Modifikationen im Bereich der Bewaffnung: Die Zahl der 12,7 cm Doppellafetten wurde auf sechs Stück reduziert, um nun spezielle Startcontainer für insgesamt 32 Tomahawk Cruise Missiles unterbringen zu können. Zudem sind 16 Startrohre für den Seezielflugkörper Harpoon vorhanden und im Bereich der Aufbauten wurden vier radargesteuerte 20 mm Gatlingkanonen Phalanx CIWS installiert.
Natürlich besaßen die vier Schlachtschiffe der Iowa-Klasse auch Bordflugzuge und später Helikopter. Obwohl die Schiffe schon mit Radar ausgerüstet waren, hatten die Flugzeuge die Hauptaufgabe der Aufklärung und Artilleriebeobachtung. Aber sie wurden auch für Seenotrettungsaufgaben und ähnliches eingesetzt. Die ersten Aufklärungsflugzeuge waren zwei oder drei OS-2U Kingfisher, die von einem Katapult am Heck des Schiffes gestartet wurden. Dort befand sich auch ein Kran der die Wasserflugzeuge nach der Landung wieder an Bord holte. Allerdings war dieser Vorgang nicht ungefährlich, da das Schlachtschiff dazu gestoppt werden musste, und in diesem Moment ein leichtes Ziel für U-Boote und Feindflugzeuge darstellte. Ab Ende 1944 wurde die Kingfisher dann durch die Seahawk ersetzet. Im Jahre 1948 wurden dann sämtliche Bordflugzeuge und Katapulte von den vier Schlachtschiffen entfernt. Für Unterstützungs- und Seenotrettungsflüge waren während des Korea- und Vietnamkriegs verschiedene Helikopter an Bord. Auch nach der erneuten Indienststellung zu Anfang der 80er Jahre konnte die Schiffe der Iowa-Klasse bei Bedarf Helikopter aufnehmen und so kamen bei den modernisierten Schiffen der Iowa-Klasse folgende Typen zum Einsatz: UH-1 Iroquois, H-2 Seasprite, CH-46 Sea Knight, CH-53 Sea Stallion und SH-60B Seahawk. Ende 1986 wurde dann erstmals auf der USS Iowa das neue Pioneer RPV System eingesetzt, das eine Bodenkontrollstation, zwei mobile Kontrollsysteme und acht Pioneer Aufklärungsdrohnen beinhaltet. Wie schon bei den Wasserflugzeugen des WW2 ist die Hauptaufgabe der Drohnen wieder die Aufklärung, die Suche nach Verunglückten und die Zielzuweisung bzw. -markierung. Das Pioneersystem kombiniert geringe Kosten und eine kompakte Bauweise mit guten Stealtheigenschaften und der Tatsache, dass keine Piloten abgeschossen werden können.
Die Iowa beim Feuern einer Salve
http://img.photobucket.com/albums/v475/sidhe692000/iowa05.jpg
USS Missouri und USS Iowa vor Japan am 20. August 1945.
Die starke während des Weltkriegs vorhandene Flakbewaffnung ist gut zu erkennen.
http://img.photobucket.com/albums/v475/sidhe692000/missouri03.jpg
Die USS Missouri im pazifischen Raum im Jahre 1944
http://img.photobucket.com/albums/v475/sidhe692000/missouri01.jpg
Coldstone
26.12.2004, 00:53
Nochmal ne Frage:
Wie hiesen eigentlich die 6 grossen Träger der Japaner und wie das Schwesterschiff der yamato?
Würde mich mal interessieren.
Jaime Wolf
26.12.2004, 01:02
Das Schwesternschiff der Yamato ist die Musashi, die Träger dürften wohl die Akagi, Amagi ( AKAGI Klasse ), Soryu, Hiryu ( KAGA Klasse ) und die Shokaku, Zuikaku ( SHOKAKU Klasse ) sein.
http://www.hazegray.org/navhist/carriers/ijn_cv.htm
Coldstone
26.12.2004, 01:07
Soryu und Hiryu?
Nette Namen. Erd- und Himmelsdrache.
Einfallsreich waren sie ja, die Japaner.
Hightower
26.12.2004, 01:33
Die Vereinigte Kaiserliche Japanische Flotte - so der offizielle Name - besaß eine starke Flugzeugträger-Komponente. Zu Kriegsbeginn verfügte sie (alles in allem) über 9 Träger gegenüber deren 4 der USA.
Japanische Träger wiesen einige besondere Merkmale auf. Am Auffälligsten waren die nach unten gebogenen Schornsteine (siehe links). Damit sollte das Flugdeck von Rauchgasen und Verwirbelungen frei gehalten werden. Diese Bauart wurde bis Mitte des Krieges eingehalten, dann wurden die Schornsteine nach oben auf die Insel verlegt, aber - typisch japanisch - nach Steuerbord um rund 30° abgekantet (Beispiel hierfür die SHINANO, siehe Bild rechts)! Diese Idee griffen die Amerikaner auf und wandten sie zwei Jahrzehnte später bei der CVA 67 John F. Kennedy an. Ein weiteres markantes Merkmal japanischer Flugzeugträger ist die nahezu filigrane Unterstützung der Sponsons (siehe Foto unten links).
Japanische Flugzeugträger wurden gelegentlich anders taktisch eingesetzt. Deshalb hatten AKAGI und HIRYU ihre Inseln an Backbord. Dieses Merkmal war allerdings nur bei den beiden genanntenTrägern zu finden.
Insgesamt hatte Japan lediglich 23 Flugzeugträger gebaut, einen großen Teil davon stellten zudem Umbauten dar. Neben den vorstehend. Trägern sind die TAIHO, die RYUJO und die HOSHO auf Grund ihrer jeweiligen Besonderheiten hervorzuheben
Weniger bekannt dürfte sein, dass einige Träger dem japanische Heer zugeordnet wurden. Diese hatten jedoch nur recht primitive Einrichtungen (teilweise war kein Lift vorhanden) und sind deshalb eher als Flugzeugtransporter zu bezeichnen. Allerdings sollten sie auch - quasi in der Zweitrolle - als Geleitträger eingesetzt werden.
DEUTSCHE Hilfsflugzeugträger????
näheres HIER! (http://www.deutsche-marinegeschichte.de/geschichte/KMGeheimprojekte/hilfsflugzeugtrager.htm#4)
Das ist mal ne Navy :D
http://www.nosc.mil/sandiego/technology/mammals/Images/force_protect/SWIDS_10_030212-N-3783H-002.jpg
http://www.nosc.mil/sandiego/technology/mammals/Images/force_protect/SWIDS_03_030213-N-3783H-011.jpg
http://www.nosc.mil/sandiego/technology/mammals/Images/force_protect/SWIDS_11_030212-N-3783H-006.jpg
http://www.nosc.mil/sandiego/technology/mammals/Images/force_protect/SWIDS_07.jpg
http://www.nosc.mil/nrad/technology/mammals/Images/SeaLab.jpg
http://www.nosc.mil/nrad/technology/mammals/Images_animals/Orcinus.jpg
http://www.nosc.mil/nrad/technology/mammals/Images_animals/Orcinus_2.jpg
http://www.nosc.mil/nrad/technology/mammals/Images_animals/pilot_mark.jpg
http://www.nosc.mil/nrad/technology/mammals/Images_animals/beluga_mark.jpg
http://www.nosc.mil/nrad/technology/mammals/Images_animals/Slide_orca.JPG
;)
Hightower
26.12.2004, 23:18
hmmmmmmmmmmmmm
Ich sehe darin zwar Sinn aber auch viel UNSINN den Tieren dies zuzumuten :rolleyes:
Jaime Wolf
27.12.2004, 01:22
Was für Striker....sind zwar auch nur "Boote", aber was solls....
Rigid Raider Mk.1 und Rigid Raider Mk.2
Das britische Verteidigungsministerium formulierte Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts eine Forderung für ein neues Sturmboot mit dem man, neben dem Anlanden von Soldaten an eine feindliche Küste, auch Lasten transportieren kann, und das auch als Patrouillenboot nutzbar ist. Die britische Firma RTK Marine kam dieser Forderung mit dem Rigid Raider Boot entgegen, welches ursprünglich für zivile Einsatzwecke, wie bspw. als Tauchunterstützungsboot oder als Rettungsboot in Küstennähe, entwickelt worden war.
Dieses Boot wird in der Version Mk.1 und Mk.2 in der Royal Army, der Royal Navy und dem Royal Marine Corps verwendet. Gehört es sowohl in der Royal Army, wo es Teil der Pionierausrüstung ist, als auch im Royal Marine Corps zur Standardausrüstung um Truppen oder Versorgungsgüter an eine (gegnerische) Küste zu bringen, nutzt es in der Royal Navy der Special Boat Service. Seit 1985 werden die Mk.1 Boote für den normalen Truppen- und Lastentransport gegen die größeren Mk.2 Boote ausgetauscht. Die Mk.1 Boote sollen nur noch zum Transport kleinerer Einheiten genutzt werden. Die Mk.1 und Mk.2 Rigid Raider ergänzen hierbei die bereits vorhandenen Schlauchboote (RIB - Rigid Inflatable Boats). Sie werden in der Royal Army (RA) von zwei Soldaten des Pionierkorps bedient, in der Royal Navy (RN) wie auch im Royal Marine Corps (RM) von je zwei Sturmbootführern. Der Unterschied besteht darin, dass die Sturmbootführer dafür ausgebildet worden sind unabhängig von klimatischen Bedingungen ihre Boote unauffällig an ein Ziel zu fahren, Soldaten abzusetzen oder aufzunehmen und unauffällig wieder zu verschwinden oder bei einer Landung unter Feindeinwirkung einen Landepunkt zu finden und anzufahren von wo aus sich die abzusetzenden Soldaten in einer guten Position befinden und sich das Boot absetzen kann ohne beschädigt oder zerstört zu werden.
RTK Marine stellt die Mk.1 und die Mk.2 Version mit verschiedenen Antrieben her: den 5,2 m Rigid Raider Mk.1, ein Boot der Dory 17 Klasse, gibt es variabel mit einem 140 PS Außenbordmotor oder mit zwei Außenbordmotoren je 40 PS, den größeren 6,5 m Rigid Raider Mk.2, auch Beach Raider oder large Rigid Raider, gibt es mit einem internen 240 PS Diesel oder zwei je 140 PS starke Außenbordmotoren. Von den britischen Streitkräften wird für den Mk.1 der 140 PS Außenbordmotor und für den Mk.2 Rigid Raider der 240 PS Turbo-Diesel Motor verwendet.
Die Farbe ist NATO Grün, sowohl für die Mk.1 als auch Mk.2 Boote, einige Mk.1 Boote der RN, welche keine Mk.2 Boote besitzt, wurden in den britischen Standardtarnfarben für Fahrzeuge, Dunkelgrün mit schwarzen Streifen, ausgeliefert.
Technik
Mk.1 und Mk.2
Der Rumpf des Rigid Raider ist zweischalig aus Glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) aufgebaut. GFK wird zur Herstellung von Bootsrümpfen immer häufiger verwendet und kann durch entsprechende Pressverfahren in Form gebracht werden. Als Matrixwerkstoff wird bei GFK meist ein Duromer, bei Bootsrümpfen oft Epoxid (EP) verwendet. Auch bei den Rigid Raider Booten von RTK kommt dieser Werkstoff zum Einsatz. Zu Beginn der Herstellung einer solchen Rumpfwanne wird der Verstärkungsstoff, die Glasfasern, in Form von Matten oder Geweben auf eine negative oder auch positive Form des Rumpfes gebracht. Darauf erfolgt das Aufgießen des Epoxidharzes und der Formungsvorgang durch Pressen. Nach dem Aushärten ist der Glasfaserkunststoff sehr hart, nicht mehr verformbar (Die Reißdehnung bei GFK mit EP-Matrix und 60% Faseranteil liegt bei 3,5%) und absolut wasserdicht. Die Oberseite des Rumpfes ist zu Sitzplätzen, dem Platz für den Steuerstand, Haltepunkten für die Benzintanks sowie dem Boden ausgeformt. Um ein Rutschen auf dem möglicherweise nassen Deck zu verhindern und dadurch die Unfallgefahr zu mindern, sind die Sitzplätze und der Boden größtenteils durch eine Riffelung, durch die das Wasser abfließen kann, rutschfest gemacht worden. Das zweite aus GFK bestehende Rumpfelement, die Unterseite des Rumpfes, hat als einziger Teil des Bootes Kontakt mit dem Wasser. Das Unterteil ist schräg geformt und in der Mitte befindet sich eine Erhebung, welche das Boot beim Fahren schneller Kurven am Kentern hindert. Die Beschläge sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite werden mit Platten aus rostfreiem Stahl oder Hartholz an der jeweiligen Gegenseite zu Verstärkung und somit zur Lebensdauerverlängerung verschraubt und verklebt. Bevor beide Teile des Rumpfes mittels Verkleben zusammengefügt werden, wird der Hohlraum im Bootskörper mit dem schwimmfähigen Duroplast Polyurethan (PUR) ausgeschäumt. Dieser normalerweise als Wärmedämmstoff eingesetzte Duromerwerkstoff verbessert nicht nur die Schwimmfähigkeit und den Auftrieb, sondern verstärkt außerdem die Ladefläche, so dass ein Frachtstück oder ein anderer Gegenstand nicht in den Hohlraum, welcher ohne den PUR-Schaum da wäre, stoßen könnte.
An allen vier Ecken des sich zum Bug hin verjüngenden Rumpfes befinden sich Aufhängepunkte, um das Boot als Außenlast unter einem Hubschrauber zu transportieren, es an oder von Bord eines Mutterschiffes zu bringen oder um es abzuschleppen bzw. ein anderes Boot mit ihm schleppen. Der komplette Bootsrand, inklusive der Rampe und der Aussparung am Heck für den Motor sind zur Verminderung der Schäden durch einen Zusammenstoss, sei es mit einem anderen Boot oder wenn der Rigid Raider an Bord eines Schiffes gehievt wird und dabei gegen die Außenwand prallt, mit einem dicken, schwarzen Gummirand versehen.
Backbord und Steuerbord befinden sich beim Mk.1 Sitzplätze für je drei Passagiere, welche aus der Hülle ausgeformt sind. Hinter dem Steuerstand sind auf den beiden je 20 Liter fassenden Benzintanks die beiden Sitze für die Besatzung. Auf den vorderen sechs Sitzen haben sechs oder im Notfall acht Soldaten in normaler bzw. in Tropenausrüstung Platz. Bei arktischer Kampfausrüstung reduziert sich die Kapazität auf fünf Mann. Zudem befindet sich im vorderen Bootsbereich am oberen Rand des Rumpfes ein Aluminiumrahmen, in welchen Handgriffe und Haken, zum Befestigen von Haltebändern welche u.a. zur Fixierung der sechs Holzpaddel dienen, ausgeformt sind. Auf die bestehenden Sitzplätze kann ein Speerholzrahmen aufgesetzt werden, dieser bietet eine bessere Sitzgelegenheit als die Originalsitze, wird aber weniger verwendet. Die weißen Benzintanks bestehen aus weichem Kunststoff und werden mit elastischen Bändern im hinteren Drittel des Bootes, hinter der Steuerkonsole auf der Back- bzw. Steuerbordseite fixiert. Der Treibstoff wird dann mit einer Handpumpe zum Außenbordmotor gepumpt. Ebenfalls im hinteren Teil des Bootes befindet sich der Steuerstand. Er umfasst ein Lenkrad (Steuerrad), wie man es vom Auto her kennt und Instrumente. Die Instrumente beschränken sich auf ein Motordrehzahlmesser, einen Öldruckanzeiger sowie einen Kompass. Auf der linken Seite, an der man hinter die Steuerkonsole kommt, ist der Gashebel.
Sowohl die Lenkbewegungen als auch die Geschwindigkeitsregulierung bzw. Zugabe werden durch, wasserfest isolierte, freiliegende Bodenzüge übertragen. Unterhalb des Instrumentenbord mit dem Steuerrad, befindet sich ein verschließbarer Stauraum für Werkzeug, Ersatzteile und Zubehörteile. Stauraum für persönliche Ausrüstung ist dort nicht vorgesehen. Unter dem Stauraum befindet sich ein offenes Fach in dem die elektrische Verkabelung zusammenläuft und auch die Batterie untergebracht ist.
Der Mk.2 Rigid Raider ist mit einer Länge von 7,42 m 1,84 m länger als ein Rigid Raider Mk.1, in ihm finden 8 Soldaten Platz. Die Außenhülle, welche auf dem Wasser liegt, ist anders geformt, der Effekt bleibt jedoch der gleiche wie beim Mk.1. Eine NATO 1t Standardtransportpalette (1 x 1,2 m) passt zwischen die ein- und ausbaubaren Sitzreihen aus Aluminium, die mit Segeltuch bezogen sind. So werden bei einer anderen Deckkonstruktion weder Sitzplätze noch Tankhalterungen von der Rumpfschale geformt, denn der Hülle schließt im Boot gerade ab. Der rutschfeste Belag wurde an der Rampe gegen drei Ovale aus Hartgummi ausgetauscht die von der Backbord- bis zur Steuerbordseite der Rampe reichen und einen besseren Ausstieg gewährleisten, da man jetzt zum Rausspringen einen besseren Stand hat. Die Mk. 2 Version hat außerdem ein anderes Antriebssystem, einen 240 PS Innenbord Dieselmotor. Das Aggregat ist im Heck des Bootes untergebracht, zwischen ihm und der Steuerkonsole, die fast identisch ist mit der der Mk.1 Version, befinden sich zwei Hartschalensitze. Diese wurden notwendig, da mit der höheren Geschwindigkeit des Bootes die Sicherheit für die Besatzung im Falle eines Unfalls bei hoher Geschwindigkeit, sonst nicht mehr gewährleistet werden kann. Durch die Hartschalensitze wird dem Rückgrat mehr Schutz gegeben. Die Mk.2 Boote haben auch ein Funkgerät und eine dazugehörende Antenne, außerdem sind auch Positionslichter montiert.
Die Rigid Raider Mk.1 wie auch Mk.2 sind nicht bewaffnet, es befinden sich auch keine Befestigungsmöglichkeiten für bspw. ein MG oder ein Raketenwerfersystem an Bord, aber es können von der Besatzung wie auch von den mitfahrenden Soldaten mitgeführte Handwaffen eingesetzt werden. Beim Transport von Soldaten an eine Küste oder auf einer Patrouillenfahrt verwandelt sich der Rigid Raider, Mk.1 wie Mk.2, in ein Kanonenboot; der MG-Schütze des Trupps liegt mit seinem feuerbereiten Maschinengewehr und einem weiteren Soldaten im Bug, die anderen Soldaten verteilen sich auf die Sitze wo sie kauernd, mit ihren Waffen in die Umgebung zielen. Beim Anlanden springen die Soldaten aus ihren Positionen, wobei der MG-Schütze der erste ist, der das Boot verlässt, so dass die Soldaten sich selbst wie auch das Boot einem möglichen gegnerischen Feuer nicht allzu lange aussetzten.
Der Mk.1 Rigid Raider wurde Anfang der 80er Jahre in die britischen Streitkräfte eingeführt. Im Falklandkrieg setzte der Special Boat Service (SBS) wie auch der Special Air Service (SAS) die Mk.1 Version ein. So beispielsweise bei der Infiltrierung der Salvador Gewässer am 25. Mai 1982, wo sich die Boote, getarnt mit Schilf und Grasbüscheln, in den Schatten der Kliffs verstecken konnten und die Kommandosoldaten die Umgebung aufklären konnten, um nach ihrer Rückkehr ihre Erkenntnisse dem Brigade Intelligence Staff mitzuteilen.
Ein Mk.1 kann problemlos von einem Hubschrauber aufgenommen und abgesetzt werden, dazu schwebt ein Hubschrauber mit Außenlasthaken, z.B. ein Sea King, über dem Boot, an den Ladepunkten werden Tragseile festgemacht und der Hubschrauber kann an zunehmen, die Besatzung wird während des Aufnahmevorgangs über ein Seil oder per Seilwinde des Hubschraubers an Bord gebracht. Das Absetzen geschieht in umgekehrter Reihenfolge. Auf diese Art des Transports ist das 539. Sturmbootschwadron des Royal Marine Corps spezialisiert, welchem ein Teil der im RM vorhanden Rigid Raider unterstehen.
Rigid Raider Mk.1 der Royal Marines während einer Übungsfahrt.
http://img.photobucket.com/albums/v475/sidhe692000/rigidraider01.jpg
Anladen eines Infanterietrupps der Royal Army aus Mönchengladbach mit einem Rigid Raider Mk.2 während der Übung Lion Sun auf Zypern.
http://img.photobucket.com/albums/v475/sidhe692000/rigidraider04.jpg
Rigid Raider Mk.2 mit Infanterietrupp; am Bug 1 L86A1 (links) und ein L85A1 (rechts).
http://img.photobucket.com/albums/v475/sidhe692000/rigidraider05.jpg
Werewolf
27.12.2004, 02:47
an wirds kaum glaubne ber auch ein bayer hat ein interesse für schiffe
auf deutscher seite ganz klar gneißenau div kreuzer sowie die deutschen torpedoboote der s 100 klasse
und mein absoluter liebling das uboot vom typ VII C
allerdings hab ic hnoch einen anderen leibling die Yamato ist ein schönes schiff schmucke linie auch die amerikanische iowa klasse hat was .. aber dieses schiff hat für mich besonders was
http://www.warship.get.net.pl/Francja/Battleships/1940_Richelieu_class/Richelieu_art_04.jpg
http://www.warship.get.net.pl/Francja/Battleships/1940_Richelieu_class/Drawings/Richelieu_1940_02.gif
die franz richelieu ich finde ein wirklich schjönes schff auch wen ndie anordnung von 8 geschützen in 2 4 lings türmen nciht so praktisch ist .. obwohl man beim planungsentwurf mit 12 in 3 türmen anfangne könnte zu sabbern ;)
auch ein anderes stück der italienische träger aouillia hats mir angetan einfach schmuck das teil ;)
http://www.warship.get.net.pl/Wlochy/Aircraft_Carriers/CV_1940_Aquila_class/Drawings/Aquila_draw_01.gif
aber na ja schuster bleib bei deine leisten
ach ja diesen kuriosne entwurf hab ic hauch gefunden witzig nicht?
http://www.warship.get.net.pl/WBrytania/Monitors/1941_Roberts_class/Drawings/Abercrombie_1943_01.gif
http://www.warship.get.net.pl/Gallery_main.html
Kenn ihr den den dt. Bürokratischen Unterschied zwischen Boot und Schiff?
Ab 20 Meter länge ist es ein Schiff, darunter ein Boot :D
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