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Jadephoenix
29.03.2004, 14:36
Viele Lichtjahre entfernt

Viele Lichtjahre weit weg von der inneren Sphere, gibt es viele Orte die nie ein Mensch gesehen hat und die er wahrscheinlich nie zu Gesicht bekommen wird.
Doch werden diese Orte mit der Zeit weniger, denn der Mensch wird nie aufhören das zu suchen, das er nicht finden kann. Gott und sich selbst.

Theodor Arlington
Theologe von New Avalon
16. Mai 3049





Namenloses System
Äußere Peripherie
15. Mai 3038 10:15 TNZ

Der Anellus Nebel war so schön wie seit seiner Entstehung und schon sehr lange wurde er in seiner Ruhe nicht mehr gestört.
Doch dies sollte sich bald ändern.
Einer Raumverzerrung folgend drang ein häßliches Gebilde in seinen Raum ein.
Wie ein Dorn stach die CSR Deep Core in das System.
„Sir, der Sprung war erfolgreich und es gibt keine Schwierigkeiten bis jetzt“, meldete die Stimme des Piloten.
„Gelber Alarm für alle Stationen!“, bellte der Captain.
Anschließend öffnete er eine Kommverbindung zu seinem Waffenoffizier: „ Johnson! Aktivieren Sie das aktive Radar und die Feuerkontrolle. Ich möchte wissen ob da jemand ist, wer er ist und wie gefährlich er ist!“
„Ja Sir, ist bereits erledigt, die Daten bekommen Sie in 10 Minuten“
Danach schloß Captain Duvall die Leitung und war sichtlich zufrieden, daß seine Mannschaft so gut reagierte.
Dies würde er ihnen nie zugestehen, dennoch war er stolz auf sein Schiff und seine Mannschaft.
Er lehnte sich entspannt zurück, da er nicht damit rechnete, daß Johnson irgend etwas findet.
Warum auch, sie hatten auch in den letzten 30 Systemen nichts gefunden.
Als sich jedoch die Tür zur Kommandobrücke öffnete, verflüchtigte sich seine gute Laune schlagartig.
„Adept Wilson, ich kann mich nicht erinnern Sie gebeten zu haben auf die Brücke zu kommen!“ fuhr er den Neuankömmling an.
„Mag sein das Sie mich nicht hierher gebeten haben, aber auch wenn das ihr Schiff ist CAPTAIN, leite ich diese Mission!“ erwiderte Wilson, als ob dies nicht die erste Unterredung dieser Art war.
„Ah.... ja, die Mission“. Der Captain tat so als erinnere er sich an etwas unwesentliches.
„Ich hatte ja ganz vergessen auf welch einer wichtigen und gefährlichen Mission wir sind Adept Wilson.
Wie gefährlich würden sie diesen Nebel da draußen wohl einschätzen?“ er deutete auf den Hauptmonitor der Brücke „oder einen der anderen die wir in den letzten 8 Monaten gesehen haben?“
Bevor Wilson antworten konnte, ertönte das Komm. „Sir, das System ist sauber! Keine anderen Schiffe, nur wir und dieser Nebel“ war von Johnsons tiefer Stimme aus dem Lautsprecher zu hören.
„Verstanden, bleiben Sie dennoch wachsam!“ sagte der Captain und öffnete einen neuen Kanal.
„Dr. Imetura!“
„Ja Sir?“
„Sie können nun die Sensoren-Phalanxen 1D reaktivieren. Und beeilen Sie sich mit der Kartographisierung des Systems, ich möchte so schnell wie möglich weiter.“
Ohne auf eine Antwort zu warten schloß er die Verbindung und wartete, das irgend etwas passieren würde.
Er war nun schon seit 20 Jahren Sprungschiff Captain und 19 davon auf der Deep Core, aber bis jetzt hatte er noch nie einen solchen Auftrag.
Vor 8 Monaten brach er unter der Leitung von Adept Wilson zu einer kartographischen Mission auf.
Nicht das, eine Bevormundung durch eine dienstgradniederen und um einiges jüngeren Offiziers, Strafe genug war, aber er kam noch dazu von den Explorer Corps.
Er haßte diese Aufgeblasenen Typen die sich innerhalb von ComStarr für etwas besseres hielten.
Wenn schon auf dieser Reise nichts geschehen würde, würde er doch alles daran setzen diesen Wilson zu quälen.

„Demi Precentor Duvall. Wie ich bereits in den letzten Monaten erwähnt habe, war dies nicht meine Idee.
Das Oberkommando war der Ansicht, daß dieser Teil der Peripherie zu wenig erforscht ist und wir in diesem Sektor einen Planeten finden sollen, der als Stützpunkt für Tiefraumforschung geeignet ist.
Aus genau diesem Grund sind wir hier.“ Es kostete Wilson eine menge Selbstbeherrschung um diesem Bastard nicht an die Kehle zu springen.
Seit sie auf dieser Mission sind, tyrannisierte Duvall ihn wo er nur konnte.
In gewisser weise konnte er denn Captain sogar verstehen. Kein Captain läßt sich gerne etwas auf seinem Schiff befehlen und noch weniger Captains gehen freiwillig auf eine Mission wo sie zum Zuschauer degradiert werden.
Und genau das ist der Punkt. Duvall ist nicht freiwillig hier im Niemandsland, sondern weil ich sein Schiff aus der ComStar-Flotte ausgewählt habe.
Der Captain saß in seinem Commandosessel und hatte die übliche Robe ComStars gegen etwas Bequemeres eingetauscht. Wer sollte ihn auch dafür zurechtweisen hier draußen sagt Wilson zu sich selbst.
Duvall fixierte Wilson mit seinen Augen und mit einer Stimme die Stahl schneiden könnte sagte er zu ihm „Ich bin weder taub noch vergeßlich! Ich beginne nur langsam an dieser . . . Mission zu zweifeln.
Wir sind bereits seit 8 Monaten hier draußen und haben nicht mal ein Staubkorn gefunden. Also, wie lange gedenken Sie uns noch hier herumirren zu lassen?“
Wilson der genug von dieser Unterhaltung hatte beugte sich zu dem Captain hinüber und blickte ihm starr in die Augen. „Solange es nötig ist!“


CST DEEP CORE
System 23113-2
Äußere Peripherie
21. Mai 3038 15:00 TNZ

Innerhalb von 6 Tagen war es Dr. Imetura gelungen das System 23113-2 zu katalogisieren und zu vermessen.
Da es immer noch 2 Wochen dauerte bis der Sprungantrieb wieder aufgeladen ist versuchte Wilson dem Captain so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen.
Die Spannungen zwischen ihnen nahmen von Tag zu Tag mehr zu.
Die letzte Zeit verbrachte er daher oft in seinem Quartier oder wie auch jetzt in der Beobachtungskuppel.
Er hörte das sich jemand näherte, hatte aber keine Lust sich umzudrehen.
„Sir?“ Wilson drehte sich doch um als er Acolyte Devis Stimme erkannte.
Branden Devis war sein Adjutant und verantwortlich, ihn über alles an Bord zu informieren. Dies war nicht ihre erste gemeinsame Mission und es begann so etwas wie eine Freundschaft zwischen ihnen zu entstehen.
„Ja Devis, was wollen Sie?“
„Sir, Dr. Imetura bittet Sie um die Erlaubnis sich mit einem Beiboot in den Nebel zu begeben.“
Diese Neuigkeit macht ihn stutzig.
„Warum? In diesem Nebel gibt es nichts was von Interesse sein könnte.“
„Nun Dr. Nervensäge sieht das anders Sir.“
Wilson mußte grinsen als Devis den Spitznamen des Doktors verwendete.
„Ich spreche selbst mit ihr darüber. Sie können wegtreten“
Devis salutierte und ging zurück zu den Mannschaftsquartieren.
Was könnte nur ihre Aufmerksamkeit erregt haben dachte Wilson. Sie hatte solch eine bitte sonst bei keinem der Nebel geäußert bei denen sie vorbeikamen.
Aber alle Mutmaßungen halfen nicht wenn er sie nicht selbst danach fragte.

Daniel fand Dr. Imetura in dem Kartographenraum den man speziell für diese Mission errichtet hatte.
Er konnte sich noch gut an den Tag erinnern als die Deep Core umgerüstet wurde.
Manchmal spürte er heute noch die tödlichen Blicke Duvalls in seinem Rücken.
Dr. Imetura saß versunken in ihren Berichten an einem der Tische und bemerkte nicht wie er eintrat.
„Doktor, Devis hat mir von Ihrer bitte erzählt. Darf ich den Grund dafür erfahren?“
Shori Imetura war durchaus keine Frau die man leicht erschrecken kann, dennoch zuckte sie für einen kurzen Moment zusammen.
Dies blieb Wilson nicht verborgen und er ahnte bei dem was er nun zu hören bekam nichts Gutes.
„Sir. Ich glaube ....“ sie wurde von Wilson mit einer Handbewegung zum schweigen gebracht.
„Doktor. Etwas zu wissen und etwas zu glauben sind zwei völlig verschiedene Dinge. Und zweiteres bringt uns hier draußen nicht weit.“
Nachdem er seine Worte wirken ließ, verlangte er einen konkreten Grund für ihre Bitte.
„Also gut. Wir sind uns zu 99,9% sicher, das irgend etwas in diesem Nebel verborgen ist.“
„Das kann nicht sein Fr. Doktor. Johnson hat das System gescannt als wir hier ankamen. Er hätte jedes Objekt im Nebel geortet.“ erwiderte Wilson.
„Nicht unbedingt Sir. Der Scann den Mr. Johnson durchgeführt hat war nur aus, eine potentielle Bedrohung zu lokalisieren und war daher nur ... nun ja ... äh...ich würde es als oberflächlich bezeichnen.“
Diese Bemerkung saß.
„Wie können Sie es wagen jemanden wie Adept Johnson der Nachlässigkeit zu bezichtigen?“ fragte er mit einem schneidenden Ton.
„Adept Johnson ist sehr wohl bewußt, sollte er eine potentielle Bedrohung übersehen, wäre das Schiff in Gefahr.
Und für so einen Fehler ist er viel zu sehr ein Veteran.“
Dies wusste er aus den Personalakten. Adept Johnson war ein absoluter Profi und würde sich solch einen Fehler nie leisten.
Als er Imeturas geschocktes Gesicht sah, wurde ihm bewußt, daß er unbeabsichtigt an ihr seinen Frust über Duvall abreagierte.
„Entschuldigen Sie Dotkor. Bitte fahren Sie fort.“
„Sir. Ich hatte nicht die Absicht an Mr. Johnsons Zuverlässigkeit zu zweifeln.
Fakt ist jedoch, das die Sensoren der Waffenleitstellen und die anderen des Schiffes nicht dazu ausgelegt sind durch den Nebel zu sehen. Die Sensoren werden vom Nebel absorbiert, aber auch seltsamer weise abgelenkt.
Durch dieses absolut seltsame und mir bis jetzt unbekannte Phänomen sah es für Adept Johnson so aus als wäre nichts in dem Nebel obwohl die Scanner ihn nicht einmal durchdrangen.“
Langsam begriff Wilson was sie ihm zu sagen versuchte.
„Wie sind Sie dahintergekommen?“
„Zuerst haben uns die Sensorauswertungen unserer Hochleistungsscanner irritiert. Sie hätten im Grunde mit den Daten der Erstscannung der anderen Sensoren übereinstimmen müssen, bis auf die bessere Präzision.
Aber das Taten sie nicht.
Da wir im Gegensatz zu Adept Johnson gerichtete Strahlen verwendeten, waren wir über die Auswertung des Nebels verwundert.
Wir richteten die Sensoren auf den Nebel und als wir nicht nur den Nebel erfassten, sondern auch einen Grossteil seiner Umgebung waren wir verblüfft.
Das hätte nicht sein dürfen.
Den Anzeigen nach zu urteilen, wurde der Strahl nach 2 km innerhalb des Nebels komplett verstreut bzw. an den Randregionen so abgelenkt das es so aussah als ob man auch das andere Ende des Nebels sehen konnte .“
„Sie meinen wie eine art Tarnkappe? Bitte Doktor, bleiben Sie auf dem Teppich. Haben Sie ihre Daten noch einmal gegen Geprüft?“ fragte Wilson äußerst skeptisch.
„Ja Sir. Daraufhin gingen wir alle unsere Test – Protokolle durch, für den Fall das wir einen Fehler begangen haben. Das hatten wir aber nicht.
Hätten wir so wie Johnson Streuscanner verwendet wie sie in der Raumfahrt üblich sind, hätten wir dieses Phänomen niemals entdeckt.“
„Und was schließen Sie daraus?“
„Ich bin überzeugt, wenn sich jemand auch nur weit genug in den Nebel wagt, ist er für Sensoren unsichtbar.“
„Schön und gut Doktor. Mahl angenommen ich glaube ihnen, was bringt Sie zu der Annahme, es befinde sich etwas in dem Nebel?“
„Unser bemerkenswertester Fund natürlich. Wir hatten den Nebel auf seine Zusammensetzung kontrolliert.
Und nun raten Sie was wir gefunden haben.“
Wilson mußte ehrlich zugeben, das er keine Ahnung hatte.
„Nun der Nebel selbst besteht aus den verschiedensten Gasen …….“
„Doktor halten Sie mich nicht mit Details auf.“ sagte Wilson bereits etwas genervt.
„Metall. Sir“ sagt Imetura, als würde das Wort allein schon die Erklärung ihrer These sein
„Welches Metall und warum ist das so wichtig?“
Imetura war total in ihrem Element und war ein wenig enttäuscht, das ihr gegenüber nicht ebenso aufgeregt ist über den Fund.
„Sir es ist nichts anormales, Metall im Weltraum zu finden, aber es ist doch etwas seltsam das dieses hier die Charakteristika einer Legierung besitzt wie sie unsere Raumschiffe verwenden.“
Plötzlich ging ihm ein Licht auf. „Sie vermuten, daß sich ein Schiff im inneren des Nebels versteckt hält richtig?
Wieso glauben sie das, wieviel von der Legierung haben Sie gefunden?“
Das war genau die Frage die Shori nicht haben wollte „nur ein paar hundert Kilogramm Sir.“ sagte Sie mit gequälter Stimme.
„Fr. Doktor das kann doch nicht Ihr ernst sein? Weil Sie ein paar Kilogramm Metall gefunden haben, glauben Sie gleich ein ganzes Schiff gefunden zu haben? Bitte Doktor machen Sie sich nicht lächerlich.“
„Und wenn ich ihnen sage, das wir diese paar Kilogramm aufgereiht wie auf einer Perlenkette gefunden haben?“
Sie kramte in ihren Unterlagen bis sie das Bild des Nebels mit den Fundortmarkierungen gefunden hatte.
Daniel trat näher und sah was sie ihm zu erklären versuchte. Das Metall befand sich nur in einem Teilabschnitt des Nebels und die Fundorte ergaben eine Gerade. Wie ein Kurs.
Was wäre wenn das Schiff beschädigt war und Teile seiner Hülle verloren hatte?“
„Warum erfahre ich erst jetzt davon?“ fragte Wilson wütend darüber das Shori ihm wichtige Informationen erst so spät zukommen ließ.
„Weil ich zu erst absolut sicher sein wollte. Ich wollte keine unnötige Panik verursachen.“
„Nun gut. Ich rede mit Duvall und anschließend sehen WIR uns den Nebel genauer an Doktor.“
Noch immer wütend drehte er sich um und verließ den Raum.
Duvall wird diese Neuigkeit überhaupt nicht gefallen.

Jadephoenix
29.03.2004, 14:36
Daniel Wilson fand den Captain auf der Brücke.
Duvall sah aus als habe er seit Tagen nicht mehr richtig geschlafen und die Bartstoppeln in seinem Gesicht waren untypisch für ihn.
Sein Gesicht zeigte keinerlei Regung, dennoch war etwas in seinen Augen das ihm nicht gefiel.
„Captain“
„Ah, die Geißel Blakes ist wieder da. Und womit wollen Sie mir heute eine Freude machen Adept Wilson?“
Daniel schilderte ihm, was er von Imetura erfahren hatte.
„Sie können doch nicht ernsthaft von mir erwarten das ich das glaube?“
„Ob Sie es nun glauben oder nicht, ich werde mir das aus der Nähe ansehen.
Ich habe nämlich keine Lust hier auf dem Präsentierteller zu sitzen und zu warten, bis es aus diesem Nebel kommt.“
„Haben Sie schon mal daran gedacht, auch wenn dort etwas im Nebel sein sollte, dass es bis jetzt nichts von uns weis? Was wäre wenn Sie nun da hinein fliegen und sich bemerkbar machen?
Darf ich Sie daran erinnern SIR..“ diese Wort spuckte Duvall förmlich aus, „das mein Schiff nur mit nichts größerem als Spielzeugwaffen bestückt ist.“
Wilson kochte innerlich vor Wut. Egal um welche Dinge es ging, Duvall war anderer Meinung. Es schien sogar dem Captain Freude zu breiten einfach aus Protest gegen jede seiner Entscheidungen zu sein.
Doch er wusste auch, das er mit Sturheit bei ihm nicht weiterkam. Er musste Duvall davon überzeugen das für sein Schiff Gefahr bestand und dann würde er auf ihn hören.
„Precentor Duvall, wollen Sie wirklich noch 2 Wochen hier warten, neben einer potentiellen Gefahr ohne zu wissen welche es sein könnte? Wollen Sie wirklich wegen ihrer Halsstarrigkeit ihr Schiff und die Mannschaft in Gefahr bringen?“
„Sie elender Bastard!“ bellte Duvall. „Wagen Sie nie wieder meine Fähigkeit als Captain anzuzweifeln!“ schrie er förmlich.
„Ich bin mir der Gefahr sehr wohl bewusst, aber ich muß Entscheiden welches vorgehen für mein Schiff am sichersten ist.
Wir sind nun schon seit 6 Tagen hier und niemand hat Notiz von uns genommen, fliegen wir aber in den Nebel, könnte über uns die Hölle los brechen..“
Der Captain blickte Wilson an, als ob er ihn herausforderte etwas anderes zu behaupten.
Daniel war der vielen Monate voller Machtkämpfe müde, aber er hatte nun mal die Leitung der Mission inne und musste die Oberhand behalten.
Da kam ihm plötzlich eine Idee.
„Ich verstehe Ihre Sorgen Captain, aber ich habe möglicher weise einen Weg gefunden der die Gefahr für das Schiff minimiert.“
„Und der wäre?“
„Captain, sehe ich das richtig wenn ich sage, die Systemabtastung durch Sprungschiffe hat sich in den letzten hundert Jahren nicht geändert?“
„Ja das sehen Sie richtig. Aber was soll die Frage?“
„Ganz einfach, sollte sich in diesem Nebel ein Schiff verbergen ahnt es wahrscheinlich nichts von der Eigenart ihres Versteckes und wir könnten uns dem Schiff mit einem Beiboot nähern ohne entdeckt zu werden..“
Fast schien es so als ob Duvall über diese Möglichkeit nachdachte.
„Also gut Sie Held. Wenn Sie unbedingt in ihren eigenen Tod laufen wollen, nur zu. Ich halte Sie nicht auf.“
Daniel atmete erleichtert auf, aber irgendetwas sagte ihm, das das noch nicht alles war.
„Aber Sie werden nicht alleine gehen. Mr. Fraiser wird Sie begleiten, um zu verhindern das Sie dort draußen verloren gehen.“ Wilson ersparte sich jede Erwiderung auf den gehässigen Gesichtsausdruck des Captains.
Du kannst mir als Spitzel mitschicken wenn du willst, sollte er ärger machen, werden wir ihn gefesselt im Beiboot lassen sagte sich Daniel und versuchte dabei nicht zu grinsen.
„Wir werden in 4 Stunden aufbrechen.“ war alles was er noch dazu zu sagen hatte und ging.
Als er die Brücke verlassen hatte war er in einer mörderischen Stimmung.
„Am liebsten würde ich ihn aus dem nächsten Schott werfen, aber ohne Raumanzug“ brummte er vor sich hin.
„Das würde ich nicht tun Sir“ sagte jemand hinter ihm.
Als er sich umdrehte stand dort das 4. und letzte Mitglied seiner Explorer Gruppe.
Samuel Trent kam gerade aus einem der Seitengänge. Er war ein wandelndes Wunder. Daniel hatte noch nie jemanden gesehen, der mehr Gerümpel mit sich herumschleppte als Sam. Egal was man brauchte, er hatte es.
„Wer würde Sie den sonst an den Rand des Wahnsinns treiben?“
„Du höchst wahrscheinlich.“